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Wirtschaftlichkeit von solarer Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau
Bau- und Wohnforschung
H. Brillinger, K.T. Orth, T. Pufahl
ME-Consult GmbH Architekten und Ingenieure, Würzburg
1998, 116 S., Abb.,Tab.,Lit.,
Best.-Nr. F 2347 (Kopie des Manuskripts)
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-8167-4819-9
versandfertig in ca. 3-4 Werktagen


Kurzbericht [PDF]

Short Version [PDF]

Führt solares Warmwasserbereiten mit großen Anlagen und umfänglichen Kollektorflächen zu erhöhter Wirtschaftlichkeit? Zu dieser Frage dokumentiert der Bericht mehr als 30 ausgeführte, repräsentative Solaranlagen hinsichtlich ihrer Konzeption, Wirtschaftlichkeit und Betriebsergebnisse. Anlagen mit kleineren Kollektorflächen als 100 Quadratmeter, mittelgroße Ausrüstungen zwischen 100 und 200 Quadratmetern Fläche und große Komplexe mit mehr als 200 Quadratmetern Kollektorfläche. Außerdem sind zwei solare Nahwärmesysteme mit Langzeitspeichern für Warmwasser und Heizung in die Analyse einbezogen. Es wird dargelegt, welche Mehrgeschoss-Altbauten für eine Nach-rüstung mit Solaranlagen prinzipiell infrage kommen. Dabei werden die zweckmäßigen Kollektoren und Speicher einschließlich der Langzeit-Wärmespeicher erläutert. Entscheidend für die Effizienz der Solaranlagen unter Berücksichtigung des Warmwasserverbrauchs ist die Dimensionierung ihrer Komponenten. Hierzu sind die Vorgaben und Erfordernisse zusammengefasst, die bei mehrgeschossigen Wohnbauten zu beachten sind. Der Bericht untersucht nicht nur die Kosteneinflüsse von Komponenten, Montage- und Konstruktionsweisen der Solaranlagen einschließlich der des Solar-Roofs mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Er vermittelt darüber hinaus Erfahrungen zur Dimensionierung der Anlagen und gibt Hinweise, wie in Mehrgeschossbauten die solare Warmwasserbereitung kostengünstig realisiert werden kann.

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 05
2. Dokumentation von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 06
2.1 Kleine Anlagen mit Kollektorflächen bis 100 m2 08
2.1.1 Wohnhaus Köllestraße in Ulm 10
2.1.2 Wohnhaus Westermühlstraße in München 10
2.2 Mittelgroße Anlagen mit Kollektorflächen von 100-200 m2 13
2.2.1 Wohngebäude und Schulzentrum für Technik in Zschopau 13
2.2.2 Wohnanlage "Am Dorf" in Heidelberg 15
2.2.3 Studentenwohnheime in Marburg-Wehrda 17
2.3 Große Anlagen mit Kollektorflächen von mehr als 200 m2 20
2.3.1 Wohnblocks in Oederan/Sachsen 20
2.3.2 Altenwohnheim "M. A. Nexö" in Leipzig 22
2.3.3 Studentenwohnheime in Magdeburg 24
3 Solare Nahwärmesysteme mit Langzeitspeichern für Warmwasser und Heizung 28
3.1 Solare Nahwärme in Friedrichshafen/Wiggenhausen-Süd 29
3.2 Solare Nahwärme in Neckarsulm-Amorbach II 33
4. Auswertung weiterer Anlagen zur solaren Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 40
4.1 Auswertung der Auslegungsdaten 40
4.2 Auswertung der Kosten 42
5. Grundsätzliche Überlegungen zur solaren Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 44
5.1 Statistisches Potential 44
5.2 Potential der Dachflächen zur Kollektormontage 45
5.3 Verschattung von Wohngebäuden 47
5.4 Standort der Solaranlagen und Orientierung der Kollektorflächen 49
6. Komponenten von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 52
6.1 Kollektoren 52
6.1.1 Grundsätzliche Einbaumöglichkeiten von Kollektoren im Geschoßwohnungsbau 52
6.1.2 Kollektoren auf geneigten Dächern 53
6.1.3 Kollektoren bei Flachdächern 56
6.1.4 Lebensdauer von Kollektoren 59
6.1.5 Kostenanalyse und zukünftige Kostenentwicklung bei Kollektoren 60
6.2 Speicher 63
6.2.1 Speichersysteme bei Solaranlagen im Geschoßwohnungsbau 63
6.2.2 Lebensdauer von Speichern 67
6.2.3 Wirtschaftlichkeit von Speichersystemen 67
6.3 Langzeit-Wärmespeicher 69
6.3.1 Erdbecken-Wärmespeicher 69
6.3.2 Erdsonden-Wärmespeicher 70
6.3.3 Aquifer-Wärmespeicher 71
6.3.4 Kies-Wasser-Speicher 72
6.3.5 Wirtschaftlichkeit von Langzeitspeichern 73
7. Auslegung von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 75
7.1 Warmwasserbedarf 75
7.2 Systemauslastung 79
8. Umsetzungsstrategien zur Realisierung von Anlagen zur solaren Warmwasserbereitung 82
8.1 Vertragliche Ausgestaltung 82
8.2 Vorteile von Contracting für die solare Warmwasserbereitung 84
9. Kosten und Nutzen von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 86
9.1 Kosten von Solaranlagen bei Neubauten 86
9.2 Kosten von Solaranlagen bei Altbauten 87
9.3 Kosten-Nutzen-Relation von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung 89
9.4 Perspektiven der Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung im Geschoßwohnungsbau 91
10. Zusammenfassung 93
11. Literaturverzeichnis 98
12. Anhang 104
Abbildungsverzeichnis 111



EUR 32.50 (* inkl. MwSt.)

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Publikationslisten zum Thema:
Energie(regenerierbar), Solarenergie, Warmwasser, Sonnenenergie, Wirtschaftlichkeit, Solartechnik, Kollektor, Solarkollektor, Erfahrungsbericht, Ökologie, Kollektorfläche, Mehrgeschossbau, Wohngebäude(mehrgeschossig), Wärmespeicherung, Dimensionierung, Kosten-Nutzen-Relation, Contracting, Zukunftsperspektive, Dokumentation, Nahwärmesystem,


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Führt solares Warmwasserbereiten mit großen Anlagen und umfänglichen Kollektorflächen zu erhöhter Wirtschaftlichkeit? Zu dieser Frage dokumentiert der Bericht mehr als 30 ausgeführte, repräsentative Solaranlagen hinsichtlich ihrer Konzeption, Wirtschaftlichkeit und Betriebsergebnisse. Anlagen mit kleineren Kollektorflächen als 100 Quadratmeter, mittelgroße Ausrüstungen zwischen 100 und 200 Quadratmetern Fläche und große Komplexe mit mehr als 200 Quadratmetern Kollektorfläche. Außerdem sind zwei solare Nahwärmesysteme mit Langzeitspeichern für Warmwasser und Heizung in die Analyse einbezogen. Es wird dargelegt, welche Mehrgeschoss-Altbauten für eine Nach-rüstung mit Solaranlagen prinzipiell infrage kommen. Dabei werden die zweckmäßigen Kollektoren und Speicher einschließlich der Langzeit-Wärmespeicher erläutert. Entscheidend für die Effizienz der Solaranlagen unter Berücksichtigung des Warmwasserverbrauchs ist die Dimensionierung ihrer Komponenten. Hierzu sind die Vorgaben und Erfordernisse zusammengefasst, die bei mehrgeschossigen Wohnbauten zu beachten sind. Der Bericht untersucht nicht nur die Kosteneinflüsse von Komponenten, Montage- und Konstruktionsweisen der Solaranlagen einschließlich der des Solar-Roofs mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Er vermittelt darüber hinaus Erfahrungen zur Dimensionierung der Anlagen und gibt Hinweise, wie in Mehrgeschossbauten die solare Warmwasserbereitung kostengünstig realisiert werden kann.


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Der technische Entwurf von Sanitärräumen im Wohnungsbau wird heute bestimmt von einer erheblichen Anzahl sich gegenseitig beeinflussender Planungsparameter. Gleichzeitig wird der Grundrißentwurf durch höhere Nutzeransprüche an das Bad und kaum veränderbaren Wohnungsgrößen stärker gefordert. Beide Prozesse korrelieren und erfordern vom Architekten entsprechende Detailkenntnisse, um ein störungsfreies Funktionieren der technischen Räume zu garantieren. Er bedarf dazu eines Steuerungsinstrumentariums. Die Studie soll hierfür Ansätze erbringen. Sie beschreibt neben den - statistisch gewonnenen - erhöhten Nutzeransprüchen die einzelnen Planungsparameter, zeigt die mögliche Einbindung der Sanitärräume in den Wohnungsgrundriß anhand von Grundmustern bei Einfamilienreihenhäusern und 2-4-Spännern im Geschoßwohnungsbau und bewertet die dabei auftretenden Lösungszwänge durch grobstrukturierte Nutzwertanalysen und ausgewählte Literaturbeispiele. Um die gegenseitige Vernetzung der Parameter deutlich zu machen, arbeitet die Studie mit dem Modell des Regelkreises, bei dem auch der Einfluß von außen eindringender Störgrößen berücksichtigt werden kann. Im Katalog der Nutzeransprüche stehen Forderungen nach verstärkter paralleler Nutzbarkeit der Räume, Umbau- und funktionaler Flexibilität des Bades, sanitärer Teilnutzung von Individualräumen. (-y-)


Karl Deters
Verfahren zur Kostendämpfung bei der Modernisierung der Sanitär-Installation und der Einfluß auf die Betriebskosten
Bau- und Wohnforschung F 701
1989, 178 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Ziel der Untersuchung war es, für den Modernisierungsbereich "Sanitär-Installationen" Erkenntnisse zu erarbeiten, die zur Dämpfung bei Investitions- und Betriebskosten gleichermaßen beitragen können. Die Durchführung ist durch vier methodische Schritte gekennzeichnet: zunächst wurde eine umfangreiche Literaturrecherche erarbeitet, dann zahlreiche Fallbeispiele aufbereitet, davon 12 dargestellt. Nach einer Analyse der planungs- und kostenrelevanten Aspekte insbesondere aus den unterschiedlichen Arbeitsverfahren folgt eine eingehende Darstellung der Betriebskostenentwicklungen mit Schwerpunkt "Verbrauchs- und Kostensenkung". Die Analyse der Einflüsse auf die Investitionskosten zeigt ein breites Spektrum an Steuerungsmöglichkeiten, die sich aus unterschiedlichen Grundrißanordnungen, Ausstattungsstandards und Arbeitsverfahren ableiten. Dabei erfordert die Sanitärinstallation selbst etwa 4000 DM bis 8000 DM je Bad mit Installationsstrang und Objekten. Neben der handwerklich-konventionellen Ausführung sind es vor allem die vorgefertigten Vor- oder Inwandinstallationen, die zeitlich, arbeitstechnisch und baukonstruktiv günstig sind. (-z-)


H.M. Fischer, K. Stromski
Koerperschall von Sanitaerobjekten
Bau- und Wohnforschung BS 183/88
1988, 90 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Von Sanitaerobjekten ist bekannt, dass sie Geraeusche nicht nur als Wasserschall in angeschlossenen Rohrleitungen uebertragen, sondern auch in der Lage sind, direkt Koerperschall in den Baukoerper einzuleiten. Zur Entschaerfung der Koerperschallproblematik ist es neben den Massnahmen zur Geraeuschminderung auch noetig, Verfahren zur Verfuegung zu stellen, die eine Kennzeichnung der Geraeuschsituation erlauben. Das Vorhaben beschaeftigt sich deshalb vorrangig mit folgenden Fragestellungen: Realisierung charakteristischer und reproduzierbarer Koerperschall-Anregezustaende, Kennzeichung der im Labor und Bau vorliegenden Koerperschall-Uebertragungswege, Beschreibung der Koerperschall-Anregung und Kennzeichung von koerperschallmindernden Isolierungsmassnahmen. Zu Beginn werden ganz grundsaetzlich Moeglichkeiten fuer ein Vergleichsschallquellenverfahren sowie die noetigen Anforderungen an ein Messverfahren abgeleitet. In praktischen Untersuchungen mit verschiedenen Vergleichsquellen koennen diese Anforderungen praezisiert werden. Nach einer Gegenueberstellung der untersuchten Quellen wird das sogenannte Koerperschallgeraeuschnormal (KGN), das eine definierte und reproduzierbare Wasserstrahlanregung liefert, als eine auch fuer den praktischen Einsatz geeignete Koerperschall-Vergleichsquelle vorgeschlagen. (-Z-)


Berthold Gockell, Detlef Huegin
Experimentelle Nutzung von Abwasser zur WC-Spuelung
Bau- und Wohnforschung
1987, 56 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Die in einem Mehrfamilienhaus mit 21 Bewohnern zur experimentellen Abwassernutzung durchgefuehrten Untersuchungen fuehrten zu folgenden Ergebnis: Unbehandeltes Wasch- und Badeabwasser liess sich zur WC-Spuelung nicht verwenden. Durch eine mechanische Abwasserklaerung mit Absetzeinrichtungen konnte die organische Verunreinigung des Wasch- und Badeabwassers auf einfache Weise um ca. 1/3 verringert werden. In der anschliessenden Behandlungsstufe waren selbst Filter mit hoechster Trennschaerfe, wie Anschwemmfilter und Membranmikrofilter nicht in der Lage, aus mechanisch geklaertem Wasch- und Badeabwasser wiederverwendbares Wasser zu gewinnen. Mit Hilfe der Ultrafiltration konnte geruchsunbedenkliches und haltbares Wasser gewonnen werden. Hier waren es jedoch die hohen Bertiebskosten, die einem Dauerbetrieb und einem erfolgreichen Einsatz entgegenstanden. Zum Erfolg fuehrte die biologische Reinigung des Wasch- und Badeabwassers. Das biologisch gereinigte Abwasser hatte ein klares Aussehen, roch nicht mehr nach Waschwasser und war haltbar. Zusammenfassend zeigte sich, dass Wasch- und Badeabwasser einer intensiven Reinigung unterzogen werden muss, damit es nicht zur Geruchsbelaestigung kommt. Aufgrund der organischen Verschmutzung empfiehlt sich eine biologische Abwasserreinigung. Sie bietet einen hygienisch unbedenklichen und in Mehrfamilienhaeuser finanziell annehmbaren Betrieb. (-z-)


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Zeitschriftenartikel
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Ultrafiltration als wirksamer Lösungsansatz
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Maurer, Meike;
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Referate: Der Beitrag der Chemie zu sicherem Badebeckenwasser. Dr. Dirk Dygutsch, Dr. Nüsken, Kamen
Sport Bäder Freizeit Bauten, 2013

Absicherung von Sprinkleranlagen vom Trinkwassernetz
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