IRB-Literaturdokumentationen sind Sammlungen von Literaturhinweisen (Bibliografien) die auf der Basis von Recherchen in IRB-Datenbanken hergestellt wurden.
Bürgerbeteiligung und Bürgerinitiativen im Umweltschutz
Kühne,Olaf:
Das UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau. Entwicklungen, Beteiligungen und Verfahren in einer Modellregion
Das Bliesgau im Saarland ist seit 2009 ein anerkanntes UNESCO- Biosphärenreservat. Die eher unspektakuläre Landschaft hat viele Akteure dieser Region nicht davon abgehalten, in einen jahrelangen Prozess geoökologische Untersuchungen durchzuführen, die Idee des Biosphärenreservats in der Bevölkerung zu verankern und durch ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren die inhaltlichen Voraussetzungen für die Anerkennung als Biosphärenreservat zu schaffen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Biosphärenreservat; Planungsprozess; Regionalentwicklung; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Standort 34(2010)Nr.1, S.27-33, Abb.,Lit.
ISSN: 0174-3635
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Mose,Ingo:
Akzeptanz, Einstellung und Image als Einflussgrößen von Großschutzgebieten. Einige theoretische und methodische Vorüberlegungen
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Nationalpark; Biosphärenreservat; Großschutzgebiet; Schutzgebiet; Multifunktionalität; Planungsbeteiligung; Ausweisung; Einflussgröße; Bevölkerung; Akzeptanz; Image; Analysemethode; Befragung;.
In: Wahrnehmung und Akzeptanz von Großschutzgebieten. Hrsg.:
Oldenburg: BIS-Verlag 2009. S.9-35, Lit.
ISBN: 978-3-8142-2147-2
= Wahrnehmungsgeographische Studien; 25
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Ewen,Christoph:
Her mit der Akzeptanz! Erfolgsbedingungen moderierter Beteiligung im Planungsprozess - Reflexion praktischer Erfahrungen im Naturschutzgroßprojekt Bienwald = Get acceptance! Determinants of successful facilitated participation in planning processes - Reflecting an experience gained in the Bienwald large-scale conservation project =
Der Beitrag beschreibt die Bedingungen für die Akzeptanz eines moderierten räumlichen Planungsprozesses. Am Beispiel des Naturschutzgroßprojekts Bienwald (Südpfalz) wird gezeigt, dass Planungen dann Akzeptanz finden können, wenn sie als wahr, fair und legitim wahrgenommen werden. Das Beteiligungsverfahren lässt sich als regionaler Veränderungsprozess beschreiben, der einer klaren Zielvorstellung und im Vorfeld formulierter Erfolgsbedingungen bedarf - und dann im Hinblick auf die Anforderungen und Interessen der relevanten Akteursgruppen strukturiert wird. Aus dem gelungenen Beteiligungsverfahren im Bienwald lassen sich Lehren für zukünftige Naturschutzgroßprojekte ziehen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutzgebiet; Schutzgebiet; Planungsprozess; Betroffenenbeteiligung; Bürgerbeteiligung; Beteiligungsverfahren; Verfahrensablauf; Akzeptanz; Erfolgsfaktor; Erfahrungsbericht;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 84(2009)Nr.4, S.159-163, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0028-0615
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Kräuchi,Adrian:
Partnerschaften als Erfolgsfaktor = Des cooperations come facteur de succes (dt.,franz.)
Projekte zur Einrichtung von regionalen Naturparks haben nur dann Erfolg, wenn der Naturpark und dessen Nutzen für die Bevölkerung sichtbar werden. Dies zeigte sich auch bei dem Vorläuferprojekt des Naturparks "Thunersee- Hohgant", regio+ "Höhenweg-Thunersee". Die Präsenz des Naturparks sowie seine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben bieten eine Vermarktungsplattform für regionale Akteure und stärken die Vertrauensbasis zwischen Bevölkerung und Parkmanagement.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturparkplanung; Bürgerbeteiligung; Öffentlichkeitsarbeit; Kommunikation; Regionales Aktionsprogramm; Standortmarketing; Marketingkonzept; Nachhaltige Regionalentwicklung;.
in Fachzeitschrift: Anthos 48(2009)Nr.3, S.22-25, Abb.
ISSN: 0003-5424
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Mobilisierung der Städte. Umweltzerstörung als Anstoss zur Ressourcenumverteilung (dt.,engl.)
Trotz oder gerade wegen ihrer enormen Auswirkungen auf die Umwelt könnten die großen Städte den entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Sie bieten einerseits die Plattform für partizipatorische Prozesse im Kleinen, zum anderen sind sie der Ort, an dem die Verantwortlichen von Umweltschäden zur Rechenschaft gezogen werden können.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Stadt; Umweltbelastung; Umweltschutz; Stadtentwicklung; Nachhaltigkeit; Partizipation; Ökologie; Zukunftsentwicklung; Netzwerk;.
in Fachzeitschrift: Werk Bauen + Wohnen 96/63(2009)Nr.12, S.24-29, Abb.
ISSN: 0257-9332
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Zschiesche,Michael:
Einmischen! Rechtliche Wege der Bürgerbeteiligung im Umweltschutz
Sie klingen wie dreifachgeschraubte Abschreckungstatbestände: Gesetze, die Bürger im Umweltschutz eigentlich zur aktiven Mitarbeit bewegen sollen. Ob bei Biogasanlagen, Kraftwerken, im Autobahnbau, bei Müllverbrennungsanlagen oder gentechnischen Genehmigungen, es gilt: wer sich als Bürger einmischen will, muss seine Rechte kennen. Die Publikation unterstützt den Bürger sich über seine Rechte zu informieren. Schritt für Schritt werden Möglichkeiten und Chancen erläutert, sich in Zulassungsverfahren effektiv zu beteiligen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Rechtsweg; Rechtslage; Umweltschutz; Umweltinformation; Bürgerbeteiligung; Zulassungsverfahren;.
Berlin: 2008. 171 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-935563-01-7
Hrsg.: Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. -UfU-, Berlin
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Brüning,Herbert; Ganter,Anne:
Standortfaktor Mitwirkung. Gedanken zu einer erfolgreichen Gestaltung von Partizipationsprozessen am Beispiel der Lärmminderungsplanung Norderstedt = Participation as Location Factor. Considerations on Successful Participation Processes - the Example of Noise Reduction Planning in Norderstedt
Mit der Umgebungslärmrichtlinie der EG ist der Planungsalltag um rechtsverbindliche Vorschriften zur Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Planung bereichert worden. Anhand der Erfahrungen aus dem Norderstedter Prozess zur effektiven Mitwirkung an der Lärmminderungsplanung werden Überlegungen zur erfolgreichen Gestaltung von Partizipationsprozessen angestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Lärmminderungsplan; Öffentlichkeitsbeteiligung; Beteiligungsverfahren; Organisation; Erfolg; Akzeptanz; Bedingung; Voraussetzung; Internet; Informationsangebot; Bürgerbeteiligung; Eignung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 22(2008)Nr.3, S.111-117, Abb.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Peters,Frank:
Gefahr entschärft - Flut gepoldert. Hochwasserschutz Oberes Illertal
Das Obere Illertal ist eine der am stärksten durch Hochwasser gefährdeten Regionen Bayerns. Immer wieder hatten die nach heftigen Regenfällen schnell anschwellenden Wildbäche des Allgäus die schwäbische Iller bis hinunter nach Neu-Ulm an der Donau zur reißenden Flut gemacht. Eine Kombination aus natürlichen und technischen Schutzmaßnahmen führt nun zu einer deutlichen Entschärfung der Hochwassergefahr. Bis zu einem halben Meter weniger wird der Pegel der Iller in Kempten nach künftigen Starkregenereignissen ansteigen, denn seit September 2007 steht an der oberen Iller der erste Flutpolder Bayerns als Zwischenspeicher für den Hochwasserfall zur Verfügung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbett; Verlegung; Verbreiterung; Hochwasserschutzanlage; Neubau; Polder; Rückhaltebecken; Einlaufbauwerk; Auslaufbauwerk; Deichverstärkung; Straße; Düker; Leitung; Bürgerbeteiligung; Projektdaten; Baubeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Beratende Ingenieure 37(2008)Nr.11/12, S.32-35, Abb.
ISSN: 0005-8866
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Knall,Jessica; Leser,Hartmut:
Akzeptanz durch Mitwirkung? Das Beispiel Auenrevitalisierung. Eine räumlich orientierte Wirkungsanalyse des partizipativen Ansatzes im transdisziplinären Naturschutzprojekt "Stellimatten".
Die Arbeit untersucht, ob die Mitwirkung an einem Umsetzungsprojekt im Naturschutz zu einer Akzeptanzsteigerung der Maßnahmen führt. Es handelt sich um das Projekt "Stellimatten" in der Flussebene "Wiese" bei Basel, bei dem Entscheidungsträger, Landeigentümer, Landnutzer und Forschungsinstitute gemeinsam testen, ob eine Auenrevitalisierung unter Gewährleistung der bestehenden Nutzungen machbar ist. Nach einer Einführung in die Thematik der Akzeptanz von Naturschutzanliegen, in die Zielsetzung der Studie und das Beispielprojekt Stellimatten folgt eine Darlegung des Forschungsstandes zur Akzeptanzproblematik. Schließlich wird die Untersuchung bezüglich ihres speziellen Bezugsraumes landschaftsökologisch betrachtet. Nach einer Erläuterung der angewandten sozialwissenschaftlichen und statistischen Methoden, werden die Resultate der empirischen Untersuchung in drei Kapiteln dargelegt: über die Akzeptanz unter den Passanten, die Haltung der Akteure im Netzwerk, die Projektwirkung auf das Steuerteam. Schließlich werden die Akzeptanzveränderungen bei den Akteuren aus einer Vorher-Nachher-Befragung deutlich gemacht. Es folgt eine Synthese der Ergebnisse, eine kritische Beurteilung der Resultate und einer Formulierung von Handlungsvorschlägen für die Praxis.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Natur; Naturschutz; Aue; Landschaftsökologie; Revitalisierung; Wirkungsanalyse; Partizipation;.
Basel: 2006. XXIV, 189 S., Abb.,Tab.,Kt.,Lit.
naturwiss. Diss.; Basel 2005
= Physiogeographica, Basler Beiträge zur Physiogeographie; 35
Hrsg.: Univ. Basel, Departement für Geographie;
Geographisch-Ethnologische Gesellschaft, Basel
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Merstetter,Heinz; Geugelin,Hans-Dieter:
Das Projekt Hochwasserschutz durch Rückhaltebecken zwischen Märkt und Breisach. Zerstörung oder Chance für Natur und Landschaft?
Der Rhein, der einige Länder Europas durchfliesst, der Grenzfluss ist, der trennt und auch verbindet, der Lebensader für Besiedlung und Industrie ist, der aber auch Naherholung und Lebensqualität bedeutet, ist wieder einmal in den Brennpunkt gerückt. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der einstige Wildstrom Rhein durch den Menschen stetig verändert - zuerst durch Tulla, danach durch den Bau des Rheinseitenkanals (vgl. Gallusser & Schenker 1992). Und nun greift der Mensch erneut mit einem gigantischen Projekt- dem so genannten Integrierten Rheinprogramm - in die noch verbliebene Naturlandschaft ein. Im Rahmen dieses Projektes soll zum Schutz vor einem 200 jährigen Hochwasser durch Auskiesung von 28 Mio. m3 Kies auf einer Fläche von insgesamt 422 ha ein Rückhaltevolumen von 25 Mio. m3 geschaffen werden. Es stellt sich die Frage, ob diese Massnahme eine weitere Zerstörung oder eine Chance zur Revitalisierung eines vom Menschen stark veränderten Wildstromes ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Hochwasserschutz; Ausbaggerung; Rückhaltebecken; Auwald; Bürgerinitiative; Alternativmodell; Naherholung; Wassermenge; Durchflussregelung;.
in Fachzeitschrift: Regio Basiliensis 47(2006)Nr.2, S.115-121, Abb.,Lit.
ISSN: 0034-3293
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Huppertz,Renate; Berg,Rainer:
Natürlich im Fluss.
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert eine umfassende und flussgebietsbezogene Betrachtungsweise auf Bäche, Flüsse, Seen und Grundwasser. Es sollen nicht mehr nur die Wasserqualität, sondern vorrangig ökologische Aspekte bewertet werden, da die Wiederherstellung naturnaher Gewässerstrukturen als zentrale Aufgabe des Gewässerschutzes erkannt worden ist. Die erste bundesweite Gewässerstrukturgütekarte hat gezeigt, dass nur zehn Prozent aller Fließgewässer in Deutschland als natürlich beziehungsweise naturnah bezeichnet werden können. Hieraus ergibt sich ein breites Aufgabenfeld gerade für Kommunen, die zum Gewässerschutz vor Ort viel beitragen können. In dem Artikel werden die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen vorgestellt. Besonders hingewiesen wird auf die Bedeutung einer gut informierten Öffentlichkeit, die den Schutz der örtlichen Gewässer mitträgt und diesen bei ihren eigenen Aktivitäten berücksichtigt. Bürger, Anlieger betroffene Nutzer, Interessengruppen und Verbände sollten daher rechtzeitig in die Entwicklung von Konzepten einbezogen werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Natur; Wasser; Gewässerschutz; Wasserqualität; Gewässergüte; Bestandsaufnahme; Wasserwirtschaft; Kommunalverwaltung; Kompetenz; Fluss; Einzugsbereich; Flächennutzung; Nutzungskonflikt; Öffentlichkeitsarbeit; Partizipation; EU-Richtlinie; Wasserrahmenrichtlinie; Umsetzung; Renaturierung; Maßnahmenplanung;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 49(2006)Nr.3, S. 36-37, Abb.
ISSN: 0723-8274
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Andresen,Godber:
Bisherige Erfahrungen mit der Information und Anhörung der Öffentlichkeit. Das Beteiligungsmodell Schleswig-Holstein
Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert ein hohes Maß an Information und Beteiligung der Öffentlichkeit im gesamten Prozess ihrer planerischen und praktischen Umsetzung. In der Richtlinie werden dazu klare Vorgaben gemacht. Außerdem wirbt sie für die aktive Beteiligung der Bevölkerung über Informationen, Aktionen und Projekten im Zuge der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit. Dies wird durch Artikel 14 und Anhang VII A Nr.9 Europäische Wasserrahmenrichtlinie sowie durch die Erwägungsgründe Nr.14 und 46 in der Präambel unterstrichen. Öffentliche Beteiligung ist durch das in Schleswig-Holstein eingeführte Beteiligungsmodell in vorbildlicher Weise gewährleistet. In den Flussgebietsbeiräten und in den Arbeitsgruppen der Bearbeitungsgebiete sind wichtige gesellschaftliche Interessenvertreter in den Planungsprozess eingebunden. Neben dieser formalen Einbindung gibt es eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise durch Beteiligungsprojekte an Schulen und Kindertagesstätten, durch Ausstellungen und besondere Veranstaltungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserrahmenrichtlinie; Wasserwirtschaft; Flussgebiet; Bewirtschaftung; Öffentlichkeit; Verband; Bürgerbeteiligung; Anhörung; Information; Richtlinie;.
in Fachzeitschrift: KA ABWASSER ABFALL 53(2006)Nr.4, S.345-348 (3 S.), Abb.,Tab.
ISSN: 1616-430X
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Scharp,Michael:
Die nachhaltige Entwicklung aus Sicht von Wohnungsunternehmen. IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung.
Das Thema "Nachhaltige Entwicklung" wird seit über 30 Jahren von der internationalen wissenschaftlichen Fachwelt und Akteuren insbesondere aus Wirtschaft und Politik diskutiert. Große Potenziale einer nachhaltigen Entwicklung werden in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Bauen und Wohnen gesehen. Einer der Schlüsselakteure auf diesem Gebiet kann die unternehmerische Wohnungswirtschaft sein, die einen Großteil des Wohnraums in Deutschland bewirtschaftet. Doch welche Rolle kann die Wohnungswirtschaft in der nachhaltigen Entwicklung spielen? Inwieweit hat sie die Gedanken der politischen und wissenschaftlichen Diskussion aufgenommen? In einer empirischen Befragung wurde diesen und anderen Fragen nachgegangen. Um eine hinreichende Antwort in kurzer Zeit zu erlangen, wurde diese Befragung nicht bundesweit durchgeführt, sondern auf die in den Regionalverbänden des GdW organisierten Wohnungsunternehmen in den neuen Bundesländern beschränkt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wohnungswesen; Wohnungswirtschaft; Wohnungsbauunternehmen; Siedlungsentwicklung; Befragung; Empirische Sozialwissenschaft; Wohnumfeld; Versiegelung; Partizipation; Dienstleistung; Recycling; Baustoff; Nachhaltige Entwicklung; Nachhaltigkeit; Abfallmanagement;.
in Fachzeitschrift: DW Die Wohnungswirtschaft 59(2006)Nr.7, S.39-41, Abb.,Lit.
ISSN: 0939-625X
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Reinders,Anette:
Lebenswert leise oder viel Lärm um nichts? Modellprojekt Lärmminderungsplanung in Norderstedt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Lärmschutz; Gesundheitsschutz; Lärmbekämpfung; Leitbild; Partizipation; Kooperation; Umsetzung; Aktionsplan; Lärmminderungsplan; Metropolregion; Modellprojekt; Akzeptanz; Fallbeispiel;.
in Fachzeitschrift: AKP Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik 27(2006)Nr.5, S.47-48, Abb.,Lit.
ISSN: 0941-9225
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Popp,Christian:
Lärmschutz rechnet sich. Die Umgebungslärmrichtlinie und ihr Nutzen.
Die Lärmbetroffenen in Europa haben lange auf eine Regelung gewartet, wie sie nun mit der Umgebungslärmrichtlinie und deren Umsetzung in das jeweilige nationale Recht vorgelegt wurde. Die Umgebungslärmrichtlinie macht Vorgaben für die Harmonisierung der zu verwendenden Kenngrößen, die Entwicklung von harmonisierten Berechnungsverfahren, die Ermittlung und Darstellung der Lärmbelastung durch Lärmkarten und Belastetenzahlen, die Aufstellung von Aktionsplänen sowie die Information und Einbindung der Öffentlichkeit und die Sammlung von Belastungsdaten zur Weiterleitung an die EU. Der Umsetzungsprozess in Deutschland verlief reibungslos, kontroverse Diskussionen entstanden allerdings um die Frage der Finanzierung der kostenintensiveren Teile der Regelung. In dem Beitrag wird hierzu ausgeführt, dass Lärmminderung nicht nur Geld kostet, sondern auch die in Euro umsetzbaren negativen Folgen von Lärm verringert. In verschiedenen Untersuchungen wurde der Nutzen von Lärmminderung analysiert. Effekte auf Immobilienwerte sind nachweisbar und auch Mietpreiseffekte sind zu beobachten. Zudem reduziert Lärmminderung die Risiken für die Gesundheit und beeinflusst somit die Gesundheitskosten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Lärmschutz; Lärmbekämpfung; Gesetzgebung; Europarecht; Lärmbelastung; Grenzwert; Berechnungsmethode; Lärmkarte; Partizipation; Finanzierung; Kompetenz; Kosten-Nutzen-Analyse; Gesamtkosten; Umsetzung; Aktionsplan;.
in Fachzeitschrift: AKP Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik 27(2006)Nr.5, S.45-46, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0941-9225
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Fließgewässerschutz und Auenentwicklung im Zeichen der Wasserrahmenrichtlinie - Kommunikation, Planung, fachliche Konzepte.
Die Fachbeiträge befassen sich mit dem Fließgewässerschutz und der Auenentwicklung vor dem Hintergrund der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie. Der regionale Schwerpunkt liegt dabei in Niedersachsen und den Flüssen Wümme, Este, Leine. Thematische Schwerpunkte bilden zum einen die Öffentlichkeitsbeteiligung insbesondere an der Aufstellung, Überprüfung und Aktualisierung der Bewirtschaftungspläne für die Einzugsgebiete der Gewässer, zum anderen die Forderung nach einer integrierten Wasserpolitik, in die die Maßnahmen verschiedener Fachplanungen (Raumordnungsplanung, Landschaftsplanung, Gewässerentwicklungsplanung, Flurbereinigungsverfahren, weitere Richtlinien des Naturschutzes) verknüpft werden sollen. Für die Erreichung eines guten Zustandes der Gewässer sind Maßnahmen zur Reduzierung bzw. Verhinderung stofflicher Einträge notwendig. Das betrifft nicht nur den Schutz vor Beeinträchtigung in chemischer Hinsicht, sondern auch in morphologischer und ökologischer Hinsicht, durch eine Verminderung der Bodenerosion, ein Gewässer schonendes Regen- und Abwassermanagement (vor allem in Ballungsräumen) und die Reaktivierung von Überschwemmungsbereichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Naturschutz; Wasserschutz; Gewässer; Aue; Öffentlichkeit; Partizipation; Landschaftsschutz; Wasserwirtschaft; Landschaftsplanung; Fließgewässer; Wasserrahmenrichtlinie; Artenschutz; Ballungsraum;.
Schneverdingen: 2005. 161 S., Abb.,Kt.,Tab.,Lit.
= NNA-Berichte; 18,1
Hrsg.: Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz, Schneverdingen
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Saturra,Marc:
(Lokale) Agenda 21. Rechtliche Auswirkungen, Umsetzungsmöglichkeiten und -grenzen, insbesondere auf kommunaler Ebene.
Diese Studie stellt die Agenda 21 vor, die auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Jahre 1992 in Rio de Janeiro als politisches Aktionsprogramm beschlossen wurde. Anhand von Umfragen in Städten untersucht der Autor den Umsetzungsstand der (Lokalen) Agenda 21 auf kommunaler Ebene in Deutschland. Ausgehend von den gefundenen Ergebnissen prüft er anschließend, inwieweit das in dem Rio-Dokument angelegte Konzept der nachhaltigen Entwicklung im europäischen und deutschen Recht umgesetzt worden ist. Fragen zu dessen Verhältnis zum Umwelt(völker)-, Verfassungs-, Kommunal- und Baurecht stehen dabei im Mittelpunkt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass das Nachhaltigkeitsprinzip in zahlreichen Normen seinen Niederschlag gefunden hat, eine weitergehende rechtliche Ausgestaltung aber wünschenswert ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Umweltpolitik; Kommunalpolitik; Verfassungsrecht; Europarecht; Leitbild; Ökologie; Wirtschaft; Partizipation; Kommunalrecht; Baurecht; Aktionsprogramm; Internationaler Vergleich; Handlungskonzept; Nachhaltigkeit;.
Frankfurt/Main: Lang 2005. XXIV, 191 S., Lit.
ISBN: 3-631-53743-3
jur. Diss.; Köln 2004/2005
= Europäische Hochschulschriften, Reihe 2, Rechtswissenschaft; 4181
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Aschaffenburger Indikatoren. Zahlen, Daten und Fakten zur nachhaltigen Entwicklung.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umwelt; Indikator; Immissionsschutz; Umweltindikator; Stadtentwicklung; Ökologie; Beschäftigung; Wirtschaft; Sozialwesen; Gemeindefinanzen; Bevölkerungsstruktur; Partizipation; Luftreinhaltung; Grenzwert; Nachhaltigkeit; Lokale Agenda 21; Bürgerbeteiligung;.
Aschaffenburg: 2005. 23 S., Anh., Abb.,Tab.
Hrsg.: Aschaffenburg, Oberbürgermeister
Projektlt.: Aschaffenburg, Oberbürgermeister(Projektleiter)
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Pehlke,Karsten; Damrath,Kerstin; Herrlein,Wolfgang:
Modellvorhaben Auenrenaturierung für eine lebendige Werra
Mit der Umsetzung von 9 Modellvorhaben sammelt der Freistaat Thüringen gegenwärtig Erfahrungen für den Umsetzungsprozess der Wasserrahmenrichtlinie. Vorgestellt wird das Modellvorhaben "Auenrenaturierung für eine lebendige Werra", mit dem ein 10 km langer Werraabschnitt aufgewertet werden soll. Besonderes Augenmerk wird in diesem Artikel auf das Vorgehen und die Erfahrungen mit dem Partizipationsprozess gelegt. Die geplanten Maßnahmen und die länderübergreifende Zusammenarbeit werden vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Gewässergüte; EG-Richtlinie; Rahmenrichtlinie; Wasserrahmenrichtlinie; Fluss; Fließgewässer; Entwicklungsplan; Partizipation; Aue; Auenlandschaft; Flussaue; Renaturierung; Modellgebiet; Projektbeschreibung; Ufergestaltung; Projektübersicht; Eigenentwicklung; Gewässerökologie;.
in Fachzeitschrift: GWF Wasser Abwasser 146(2005)Nr.10, S.730-734, Abb.
ISSN: 0016-3651
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Spohr,Guido:
Mehr Ruhe in der Stadt! Eine Erkundung von Aktivitäten zum verstärkten Ruheschutz in Hessen
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Verkehrslärm; Lärmschutz; Lärmminderungsplanung; Kommunalplanung; Bürgerbeteiligung; Sachstandsbericht; Zukunftsentwicklung; Fallbeispiel;.
in Fachzeitschrift: Planerin (2005)Nr.1, S.66-68, Abb.,Lit.
ISSN: 0936-9465
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Partizipation und Landschaftsplanung im Kontext der Lokalen Agenda 21. Beteiligungsformen als Strategien zur Planerstellung und -umsetzung in Wissenschaft und Praxis. Beiträge einer gemeinsamen Tagung des Landesamtes für Umweltschutz und Gewerbeaufsicht, Rheinland-Pfalz, der Landeszentrale für Umweltaufklärung und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer an der DHV Speyer, 29.10.-30.10.2001.
Kommunale Planungen finden häufig in einem Spannungsfeld lokaler Interessen und übergeordneter Vorgaben durch Landes-, Bundes- und Europäisches Recht statt. Aus Sicht der Landschaftsplanung kommt es bei hohem Planungsaufwand dabei häufig zu einer unbefriedigenden Umsetzung vor Ort. Wie lassen sich übergeordnete Ziele im Bereich Natur- und Landschaft mit Interessenlagen vor Ort in den Kommunen vereinbaren? Nahe liegt, dass eine Beteiligung der Kommunen und ihrer Bürger am Planungsprozess zu einer besseren Passung von Naturschutz und lokalen Interessen führen kann. Dabei bietet sich eine Verknüpfung mit Lokalen Agenda 21-Prozessen an. Die Autoren befassen sich mit den Grundlagen der räumlichen Planung in Deutschland und suchen nach Erfolgsfaktoren einer partizipativen Landschaftsplanung. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Beteiligungsprozesse und Erfahrungen aus der Planungspraxis werden zusammengetragen und Empfehlungen für die Gestaltung von Beteiligungsprozessen abgeleitet. Abschließend wird die Zukunft der Landschaftsplanung im Kontext der Europäischen Gesetzgebung diskutiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaft; Landschaftsplanung; Naturschutzrecht; Flächennutzung; Partizipation; Planungspraxis; Planungsprozess; Zukunft; Lokale Agenda 21; Bürgerbeteiligung; Internet;.
Berlin: Duncker & Humblot 2004. 289 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-428-11513-9
= Schriftenreihe der Hochschule Speyer; 166
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Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Standortauswahl für die Endlagerung radioaktiver Abfälle. Abschlussbericht.
Nach einleitenden Bemerkungen zu Projekt und Publikation werden im zweiten Kapitel des Abschlussberichts die Erfahrungen mit nationalen und internationalen Verhandlungs- und Mediationsverfahren im Umweltbereich dargestellt. In Kapitel 3 werden die wichtigsten internationalen Erfahrungen mit der Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Standortauswahl für die Endlagerung radioaktiver Abfälle auf dem aktuellen Stand präsentiert. Kapitel 4 präsentiert das vom Projektteam erarbeitete Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung für Phase II (Festlegung der Kriterien und Verfahren) und im Kapitel 5 das entsprechende Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung für Phase III (Standortsuche und -festlegung).
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Radioaktivität; Abfall; Standortwahl; Umweltbelastung; Partizipation; Endlager; Radioaktiver Abfall; Beteiligungsverfahren; Bürgerbeteiligung;.
Salzgitter: 2004. 187 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-86509-128-8
= BfS-Schriften; 30/04
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Kommunen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit. Kongressdokumentation.
Das Deutsche Institut für Urbanistik und der Deutsche Städtetag verantalteten in Kooperation mit der Bundesweiten Servicestelle Lokale Agenda 21 im April 2003 in Dortmund den Kongress "Kommunen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit", dessen Vorträge und Diskussionsergebnisse dokumentiert sind. Zentrale Fragen des Kongresses, an dem 60 Vertreter/im Städten, Gemeinden und Kreisen der gesamten Bundesrepublik, Agenda-Akteure und Experten/innen teilnahmen, waren: Sind vom Weltgipfel in Johannesburg neue Impulse für die Nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene ausgegangen? Wie können Kommunen analog zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie eigene Strategien entwickeln und umsetzen? Und welche Perspektiven haben Lokale Agenda 21 und nachhaltige Entwicklung in Städten, Gemeinden und Landkreisen? Der Kongress konzentrierte sich dementsprechend auf drei Zielbereiche: Stand der Lokalen Agenda 21 und der nachhaltigen Kommunalentwicklung, Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung: Konsequenzen für die Kommunen, Weltgipfel in Johannesburg: Bilanz und Perspektiven aus kommunaler Sicht. In sieben Werkstätten wurden zu ausgewählten kommunalen Schwerpunkten Ziele, Erfolge und Hemmnisse diskutiert. Eine wichtige Aufgabe der Werkstätten war es, Potenziale der Kommunen zu identifizieren, aus denen in den nächsten Jahren geschöpft werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wasserwirtschaft; Umweltschutz; Umweltpolitik; Partizipation; Wasser; Energie; Versorgung; Entsorgung; Mobilität; Flächenverbrauch; Entwicklungspolitik; Planungsbeispiel; Nachhaltige Entwicklung; Kommunaler Umweltschutz; Lokale Agenda 21; Klimaschutz;.
Berlin: 2004. 216 S., Abb.
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Lisiecki,Georg; Scheibert,Martin:
Das Oldenburger Dialogmodell - Dialogorientierter Ansatz zu Problemlösungen im Konfliktfeld Mobilfunk
Anlässlich des geplanten Baues eines 46 m hohen Gittermastes für Mobilfunkantennen bildete sich im Frühjahr 2001 in Oldenburg-Ohmstede eine Bürgerinitiative. Diese Initiative konnte zwar letztendlich den Bau des Mastes nicht verhindern, es entstand daraus jedoch im Sommer desselben Jahres die Interessengemeinschaft Mobilfunk Oldenburg als Vernetzung mehrerer fragmentarischer Stadtteilinitiativen. Mit Unterstützung des Rates der Stadt Oldenburg wurde eine Dialogplattform in Form eines Arbeitskreises geschaffen. Dieser Arbeitskreis hat zunächst damit begonnen, die Nutzungsverträge für die städtischen Liegenschaften einer Prüfung zu unterziehen. Dabei wurde festgestellt, dass die von den Betreibern vorgelegten Musterverträge zumeist sehr einseitig zu deren Gunsten gestaltet sind. Es wurde ein Alternativvorschlag ausgearbeitet, der im Beitrag vorgestellt wird.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Mobilfunk; Sendeanlage; Antenne; Standortplanung; Immissionsschutz; Bürgerinitiative; Betreiber; Interessenkonflikt; Konfliktlösung; Nutzungsvertrag; Mustervertrag; Vertragsgestaltung;.
In: Energieversorgung und Mobilfunk. Elektromagnetische Verträglichkeit. 3. EMV-Tagung des VDB, 1.-2. April 2004 in Würzburg. 2.Aufl.. Hrsg.: Berufsverband Deutscher Baubiologen -VDB- e.V.
Fürth: AnBUS 2004. S. 31-41, Lit.
ISBN: 3-9808428-4-3, 978-3-9808428-4-6
EMV-Tagung des Berufsverbandes Deutscher Baubiologen - VDB e.V., Nr.: 3
Würzburg (Deutschland, Bundesrepublik), 01.-02. April 2004.
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Freiberger,Heike:
Revitalisierung urbaner Gewässer - Akzeptanz für die revitalisierte Birs
Im Sommer 2002 begannen umfangreiche Baumassnahmen an der Birs. Der Neubau des direkten Abwasserkanals zum Rhein bot die Chance, den Fluss im Zuge der notwendigen Bauarbeiten gleichzeitig zu revitalisieren. Die Betonverbauungen wurden entfernt und beide Ufer massiv umgestaltet. Das Bemerkenswerte an der Revitalisierung der Birs ist, dass die Revitalisierung inmitten dicht besiedelten Gebiets durchgeführt wurde. Diese Besonderheit ermöglichte es, anhand einer Befragung zu untersuchen, inwieweit die Anwohnenden den Fluss als urbanes Gewässer wahrnehmen und nutzen und wie die Veränderungen von den Nutzenden akzeptiert werden. Anhand der vorliegenden Ergebnisse kann festgestellt werden, dass die Akzeptanz für die Revitalisierung in der Bevölkerung ausgesprochen hoch ist. Das Birsufer wird rege genutzt und die Veränderungen, die der Natur zugute kommen, werden von den Anwohnenden unterstützt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bürgerbeteiligung; Umfrage; Beurteilung; Gewässerpflege; Renaturierung; Fließgewässer; Uferbereich; Naherholung;.
in Fachzeitschrift: Regio Basiliensis 45(2004)Nr.3, S.175-184, Abb.,Lit.
ISSN: 0034-3293
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Müller,Urs; Kollmair,Michael:
Die Erweiterung des Schweizerischen Nationalparks. Der Planungsprozess 1995-2000, betrachtet aus partizipationstheoretischer Sicht. (dt.;Ref.engl.)
Oft werden die Ursachen für das Scheitern von partizipativen Naturschutzprojekten in Entwicklungsländern in den undemokratischen Rahmenbedingungen gesucht. Der Beitrag stellt sich deshalb die Frage, wie partizipative Naturschutzvorhaben in einem demokratisch verfassten Staat wie der Schweiz durchgeführt werden, indem die Erweiterung des Schweizer Nationalparks beleuchtet wird. Da es dabei neben der Erweiterung der Totalschutzfläche vor allem um die Etablierung einer relativ großen Umgebungszone ging, war eine größere Region mit 21 potenziellen Gemeinden tangiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Natur; Naturschutz; Naturpark; Landschaft; Planungsprozess; Partizipation; Erweiterung; Nationalpark;.
in Fachzeitschrift: Disp 40(2004)Nr.159, S. 44-51, Abb.,Lit.
ISSN: 0251-3625
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Kunze,Ronald:
Umsetzung der Richtlinie zum Umgebungslärm - Neue Aufgaben und neue Aufträge?
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Lärmschutz; Verkehrslärm; Bundesimmissionsschutzgesetz; BImSchG; Lärmminderungsplanung; Lärmkarte; Planungsorganisation; Planungsablauf; Zeithorizont; Behörde; Bürgerbeteiligung; Finanzen; Rechtsverordnung; Umsetzung;.
in Fachzeitschrift: Planerin (2004)Nr.4, S.67-69, Abb.,Lit.
ISSN: 0936-9465
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Geiler,Nikolaus:
Unterschiedliche Wege zur Bürgerbeteiligung in der Wasserwirtschaft. ATV-DVWK-Tagung zum Partizipationsgebot in der EG-Wasserrahmenrichtlinie
Das in der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Art.14 enthaltene Gebot zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der wasserwirtschaftlichen Planung wird in den deutschen Bundesländern sehr unterschiedlich umgesetzt. Bei einem ATV-DVWK-Workshop am 27. April 2004 in Kassel wurden eher in die Breite gehende Partizipationsprozesse ebenso wie ausschließlich zentralistisch angelegte Modelle zur Öffentlichkeitsbeteiligung vorgestellt. Hervorgehoben wurde auf dem Workshop, dass nicht nur die Bewirtschaftungsplanungen einem Partizipationsgebot unterworfen sind, sondern dass die "interessierten Kreise" bereits in die Implementierung der Richtlinie einzubeziehen sind. Nachfolgend wird ein Teil der in Kassel gehaltenen Referate kurz zusammengefasst.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wasserwirtschaft; Wasserrahmenrichtlinie; Eu-Richtlinie; ATV; Rahmenrichtlinie; Bürgerbeteiligung; Bürgerinformation; Tagungsbericht; Workshop; Umsetzung; Partizipation; Referat; Planungsbeteiligung; Planungsbetroffener; Planungsphase; Bundesland;.
in Fachzeitschrift: KA ABWASSER ABFALL 51(2004)Nr.7, S.720-722 (2 S.)
ISSN: 1616-430X
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Gutachterverfahren Rabet. Leipziger Osten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Freizeit; Park; Neugestaltung; Erweiterung; Entscheidungsprozess; Partizipation; Jugendlicher; Kind; Stadtumbau;.
Leipzig: 2003. 11 S., Abb.,Kt.
= Das neue Leipzig
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Unser Land hat Zukunft. Lokale Agenda 21 in Mecklenburg-Vorpommern - vom Leitbild zur Umsetzung. Die Sieger im Landesumweltwettbewerb 2001/2002.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Wettbewerb; Partizipation; Wirtschaft; Lokale Agenda 21; Nachhaltige Entwicklung; Sozialverträglichkeit; Projektbeschreibung;.
Schwerin: 2003. 44 S., Abb.
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Gerstner,Susanne; Schraml,Claudia; Scholze,Wolfgang:
Sport und Naturschutz in der Hohen Rhön - Grundlagen für Konfliktlösungen. Daten, Methoden und Ergebnisse
Der Beitrag enthält zusammengefasste Ergebnisse der Vorstudie zum E&E-Vorhaben "Konfliktlösungen zwischen Sport und Naturschutz am Beispiel der Hohen Rhön". Die Arbeiten zur Vorstudie wurden im Dezember 1998 aufgenommen und innerhalb von etwa 2 Jahren abgeschlossen. Hauptaufgabe der Vorstudie zum E&E-Vorhaben war es, anhand der konkreten Konfliktsituation ein modellhaftes Vorgehen zur Vermeidung und Lösung von Konflikten zwischen Naturschutz, Sport- und Erholungsnutzung zu entwickeln. Mit der Schaffung von alternativen Angeboten für Sportler und Erholungssuchende in relativ störungstoleranten Gebieten sollen Anreize für die Sportler geschaffen werden, höchst störsensible Bereiche für die Sportausübung freiwillig aufzugeben. Mit der Bereitstellung attraktiver Ersatzgelände für die Ausübung von Natursport und -erholung sollte im Gegensatz zu bislang üblichen Verfahren eine "win-win-Situation" angestrebt werden. Im Mittelpunkt der Vorstudie im Biosphärenreservat Rhön stand deshalb die Suche nach einem Ersatzgelände für Modellflieger, Drachen- und Gleitschirmflieger, das darüber hinaus Entwicklungspotenzial auch für andere Nutzergruppen aufweisen sollte. Im Projekt sollten Möglichkeiten einer naturschutzverträglichen und nutzergerechten Entwicklung eines geeigneten Geländes geprüft und ggf. dessen Umsetzung vorbereitet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Sport; Naturschutz; Schutzgebiet; Biosphärenreservat; Gebirge; Mittelgebirge; Großschutzgebiet; Flächennutzung; Flugzeug; Erholung; Umweltverhalten; Nutzungskonflikt; Konfliktanalyse; Partizipation; Modell; Umweltverträglichkeit; Standortwahl;.
Bonn: 2003. 144 S., Abb.,Tab.,Lit.
= BfN-Skripten; 83
Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz -BfN-, Bonn
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Knierim,Andrea; Liebe,Frank:
Gemeinsame Prozessgestaltung als Weg zu erfolgreichem Naturschutz = Jointly shaped processes as an avenue towards successful nature conservation
Großräumige, komplexe Naturschutzvorhaben betreffen in der Regel eine Vielzahl unterschiedlicher Interessengruppen, und nicht selten stoßen sie auf Widerstand oder Ablehnung. Wenn eine positive Einstellung zu und aktive Unterstützung von Naturschutzmaßnahmen durch einen Dialog gesellschaftlicher Gruppen erreicht werden soll, so ergibt sich eine Reihe von Anforderungen an dessen Ausgestaltung. Eine Typologie der Partizipation verdeutlicht diese und beschreibt die hohen Anforderungen, die an die Beteiligten dieses sozialen Prozesses gestellt werden. Eine externe Partei kann diesen Prozeß unterstützen und je nach Komplexität Strategien aus den Bereichen Moderation, Mediation, Prozeßberatung und Supervision anwenden.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Partizipation; Dialog; Akzeptanz; Beteiligung; Anforderung; Interessengruppe; Ablehnung; Mediationsverfahren;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 78(2003)Nr.8, S.354-359, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0028-0615
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Wildenhahn,Eberhard:
Praxis der Öffentlichkeitsbeteiligung in Deutschland - Vergleich mit den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie
Mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie vom 23. Oktober 2000 wurde erstmals ein ganzheitlicher Ansatz für einen integrierten Gewässerschutz geschaffen. Das Ziel ist, über eine gemeinschaftliche Umweltpolitik innerhalb bestimmter Fristen eine weitere Verschlechterung der aquatischen Ökosysteme zu verhindern und einen zumindest guten Zustand der Gewässer zu erreichen. Im Artikel 14 wird nicht nur eine umfassende Information und Anhörung der Öffentlichkeit, sondern auch die aktive Beteiligung aller interessierten Stellen an der Umsetzung dieser Richtlinie gefordert. In dem Artikel werden die bisherigen Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung und die im Zusammenhang mit der Umsetzung der WRRL bereits erkennbaren Aktivitäten dargestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Richtlinie; Rahmenrichtlinie; EU-Richtlinie; Wasserrahmenrichtlinie; Öffentlichkeitsarbeit; Öffentlichkeitsbeteiligung; Praxis; Praxisbezug; Information; Gewässerschutz; Mitwirkung; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 93(2003)Nr.7/8, S.80-82, Lit.
ISSN: 0043-0978
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Meißner,Christian; Köppel,Johann:
Umwelt- und Naturschutz in Russland - Recht und Umsetzung im Transformationsprozess
Seit Beginn der 1990er-Jahre hat sich das Umwelt- und Naturschutzrecht in Russland in raschem Tempo fortentwickelt und steht heute in vielen Bereichen den westeuropäischen Rechtsnormen nicht nach. Das 1991 verabschiedete Umweltschutzgesetz enthält zahlreiche, richtungsweisende Bestimmungen. Zu den wichtigsten zählen die Festschreibung weit reichender Bürgerrechte auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes, die Einführung von Umweltabgaben, die Festsetzung von Umweltnormen und die Verankerung der Staatlichen Ökologischen Expertise im Planungssystern, ein mit der Umweltverträglichkeitsprüfung in Deutschland vergleichbares Instrument des vorsorgenden Umweltschutzes. Viele der rahmenrechtlichen Bestimmungen des Umweltschutzgesetzes wurden jedoch in der Folgezeit nicht durch den Gesetzgeber ausreichend konkretisiert. In anderen Bereichen besteht hingegen ein Regelungschaos, das selbst von Fachleuten kaum mehr zu überblicken ist. Schwerer als die Mängel in der Gesetzgebung selbst, wiegen jedoch die Defizite bei der Rechtsanwendung, die offenbar auf das nicht hinreichend funktionierende Justizsystem zurückzuführen sind. Eine Verbesserung des schlechten Umweltzustands weiter Regionen lässt sich demzufolge nicht allein durch die Optimierung des Umwelt- und Naturschutzrechts bewirken. Notwendig ist das gemeinsame Handeln aller gesellschaftlichen Kräfte und insbesondere der politische Wille zur Stärkung von Recht und Gesetz.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Naturschutz; Gesetzgebung; Umweltrecht; Rechtsentwicklung; Naturschutzrecht; Umweltpolitik; Umweltverträglichkeitsuntersuchung; Bürgerbeteiligung; Umweltstandard; Artenschutz; Rechtsprechung; Kritik;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 78(2003)Nr.11, S.468-475, Abb.,Lit.
ISSN: 0028-0615
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Lange,Eckart; Schroth,Olaf; Wissen,Ulrike:
Interaktive Landschaftsentwicklung. Potenziale von Computervisualisierungen in partizipativen Planungsprozessen zur Lenkung der Landschaftsentwicklung am Beispiel der UNESCO Biosphäre Entlebuch (dt.;Ref.engl.)
(Schweiz)).
Der Beitrag geht auf die Rolle von computergestützten 3D-Visualisierungen im Prozess der Landschaftsplanung ein und macht auf Faktoren aufmerksam, die Einfluss auf die Qualität von Mitwirkungsprozessen haben. Möglichkeiten von 3D-Landschaftsvisualisierungen als neues Planungsmedium zur Bürgerbeteiligung werden erläutert und der praktische Ablauf im Projekt VisuLands an konkreten Beispielen für das Untersuchungsgebiet UNESCO Biosphäre Entlebuch beschrieben.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaft; Landschaftsplanung; Planungsprozess; Partizipation; 3D-System; Biosphärenreservat;.
in Fachzeitschrift: Disp 39(2003)Nr.4, S.29-37, Abb.,Lit.
ISSN: 0251-3625
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Mählenhoff,Silke; Heiland,Stefan:
Nachhaltige Entwicklung messen, kommunizieren, diskutieren. Der Nachhaltigkeitsbericht des Kreises Ostholstein
Als einer der ersten Kreise in Deutschland legte der Kreis Ostholstein zu Beginn des Jahres 2001 einen im Rahmen des Agenda-21-Prozesses entstandenen Nachhaltigkeitsbericht vor. Anhand ausgewählter Indikatoren beschreibt und bewertet der Bericht den derzeitigen Stand der nachhaltigen Entwicklung im Kreis. Damit soll er Politik, Verwaltung, Agenda-Gremien und interessierte Öffentlichkeit informieren und zur Mitarbeit anregen sowie Grundlage für zukunftsfähige Entscheidungen und Handlungen dieser Akteure sein.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Nachhaltigkeit; Entwicklung; Bericht; Kreis; Pilotprojekt; Agenda 21; Partizipation; Untersuchungsbereich; Praxisbeispiel; Erfahrung; Bürgerbeteiligung; Öffentlichkeitsarbeit;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 16(2002)Nr.1/2, S.47-51, Abb.,Tab.
ISSN: 0933-0690
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Zieher,Anita:
Umweltmeditation als Weg zu dauerhaften Lösungen
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Raumplanung; Umweltschutz; Planungsinstrument; Mediationsverfahren; Konfliktlösung; Verfahrensablauf; Kommunikationsstruktur; Funktion; Zielsetzung; Erfolgsfaktor; Einsatzgrenze; Entwicklungspotential; Planungsbeteiligung; Bürgerbeteiligung; Rechtsgrundlage;.
in Fachzeitschrift: Raum (2001)Nr.41, S.27-29, Abb.,Lit.
ISSN: 1024-137X
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Zimmermann,Franz A.:
JA zu FRA. Flughafenausbau Frankfurt Main - nicht nur wichtig für die Region
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Flughafen; Flughafenausbau; Erweiterung; Genehmigungsverfahren; Lärmbelastung; Landebahn; Terminal; Planungsverfahren; Bürgerbeteiligung; Mediation;.
in Fachzeitschrift: Das Rathaus 54(2001)Nr.3, S.69-70, Kt.
ISSN: 0174-4984
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Adressbuch Umweltschutz. Handbuch für Presse, Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbände, Bürgerinitiativen. 5.,neubearb.u.erw.Aufl.
Das "Adressbuch Umweltschutz" ist mit über 5000 Adressen eine umfassende Sammlung nicht-kommerzieller Adressen im Bereich Umwelt- und Naturschutz. Das Handbuch für Presse, Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbände und Bürgerinitiativen hilft all jenen, die schnell eine Adresse nachschlagen möchten oder sich bezüglich ihres jeweiligen Anliegens im Dschungel der Umweltschutzadressen zurecht finden müssen. Neu hinzu gekommen sind die Anschriften der National- und Naturparke sowie Biosphärenreservate in Deutschland sowie Umweltanschriften aus dem Bereich von UN und EU. Die Mehrzahl der Anschriften ist durch eine kurze Beschreibung von Zielen, Aufgaben und Arbeitsschwerpunkten ergänzt worden. Abgedeckt sind folgende Bereiche: Umweltinitiativen und Umweltverbände, Naturschutz- und Umweltschutzzentren, Naturschutzstationen, Umwelt-, Energie- und Verbraucherberatung; Bund und Länder (Ministerien, Parlamente, Ausschüsse, Bundes- und Landesbehörden, Beiräte); Kommunale Spitzenverbände, Planungsgemeinschaften, Landkreise, Städte, Zweckverbände ; Gesellschaftliche Gruppen und Kammern; Wissenschaft und Forschung, Bildung, Analysestellen, Akademien etc.; Medien; Umweltstiftungen und Umweltförderer; Umweltdatenbanken, Umweltbibliotheken; Internationale Adressen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Staat; Bund; Land; Umweltschutz; Nachschlagewerk; Verband; Behörde; Bürgerinitiative; Adressbuch; Adressenverzeichnis; Kommune; Medien; Handbuch;.
Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2000. XII,575 S.
ISBN: 3-8274-0590-4
Hrsg.: Deutsche Umweltstiftung, Germersheim
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Kotzke,Gabriele; Böcker,Mone:
Aktion und Öffentlichkeit - Güstrow auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Nachhaltige Stadtentwicklung; Stadtentwicklungspolitik; Stadtentwicklungsplanung; Umweltpolitik; Entwicklungsziel; Umsetzung; Planungsorganisation; Planungsmethode; Planungsprozess; Umstrukturierung; Verwaltung; Kooperationsform; Kommunikationsform; Bürgerbeteiligung; Öffentlichkeitsarbeit; Projektbeispiel; Modellstadt; Forschungsprojekt;.
In: Nachhaltige Stadt. Beiträge zur urbanen Zukunftssicherung. Hrsg.: Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. -SRL-, Berlin
Berlin: 2000. S.245-260, Abb.,Lit.
= SRL-Schriftenreihe; 47
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Fischer,Annett; Hänisch,Dagmar:
Mut zum Qualitätssprung
Die Lokale Agenda ist auf dem besten Wege, ein wichtiges Thema auch in den kleineren Kommunen zu werden. Die Gemeinden sollten die Chance zur Etablierung einer neuen Partizipations- und Kommunikationskultur nutzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Lokale Agenda 21; Kommune; Umweltschutz; Partizipation; Ökologie; Verwaltung; Erfolgskontrolle; Umsetzung; Beurteilung; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 43(2000)Nr.5, S.20-21, Abb.
ISSN: 0723-8274
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Viele Facetten.
Die Lokale-Agenda-21-Prozesse in den deutschen Kommunen sind durch eine Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten gekennzeichnet. Sie reichen vom Engagement für den Umweltschutz bis zu sozio-kulturellen Initiativen von Bürgern, Vereinen, Gemeinderäten und Verwaltungen. Vorgestellt werden vier Beispiele.
Schlagwörter zum Inhalt: Politik; Lokale Agenda 21; Kommune; Umweltschutz; Projekt; Beispiel; Bürgerbeteiligung; Leitbild; Umsetzung;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 43(2000)Nr.5, S.30-31, Abb.
ISSN: 0723-8274
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Buchwald,Konrad:
Initiativen von Bürgern und Gemeinden für eine umwelt- und sozialgerechte Mobilität
Schlagwörter zum Inhalt: Verkehr; Autofreies Wohnen; Mobilität; Umweltverträglichkeit; Fremdenverkehrsort; Ferienort; Autofreiheit; Car-Sharing; Projektbeispiel; Bürgerinitiative;.
In: Umweltschutz - Grundlagen und Praxis. Bd.16/1. Verkehr und Umwelt. Wege zu einer umwelt-, raum- und sozialverträglichen Mobilität. Hrsg.:
Bonn: Economica 1999. S.292-298, Abb.,Tab.
ISBN: 3-87081-632-5
= Umweltschutz, Grundlagen und Praxis; 16/1
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Rietmann,Stephan:
Alternative Formen zur Konfliktbearbeitung
Methoden alternativer Konfliktlösung haben sich in den 90er Jahren in zahlreichen größeren Umweltmediationsverfahren bewährt. Darüber hinaus kann die Anwendung von Mediationsprinzipien auch zur Lösung vergleichsweise kleinerer Umweltkonflikte beitragen. Der Artikel stellt wesentliche Prinzipien, Ziele, Ergebnisse sowie den Nutzen der externen Moderation einer Bürgerversammlung zur Vorbereitung eines Erörterungstermins in einem Genehmigungsverfahren dar.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltbelastung; Genehmigungsverfahren; Umweltkonflikt; Konfliktmanagement; Mediation; Moderation; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 13(1999)Nr.1, S.21-23, Abb.
ISSN: 0933-0690
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Bürgerbeteiligung im Klimaschutz
Vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Klimaveränderungen - auch der lokal bedingten - gewinnt der kommunale Klimaschutz zunehmend an Bedeutung. Kommunen können weite Teile des städtischen Energieverbrauchs nur indirekt beeinflussen, z.B. durch eine konsequente Anwendung ihres Planungsinstrumentariums oder anderer Ansätze z.B. finanzieller Anreize für energiesparendes Verhalten. Die Umsetzung der Energiespar- und Kohlendioxidminderungspotentiale im Haushalts-, Gewerbe- und Industriesektor hängt von den Entscheidungen der entsprechenden lokalen Akteure ab. Vielfältige Verbrauchergruppen implizieren die Entwicklung von Strategien der Information, Kommunikation, Motivation und Koordination. Eine Aufgabe der Kommunen besteht darin, die Verantwortungs- und Mitwirkungsbereitschaft der unterschiedlichen lokalen Akteure zu aktivieren und gegebenenfalls im Sinne gesamtstädtischer Zielsetzungen zu beeinflussen. Dazu können sie neben gesetzlich geregelten Formen der Bürgerbeteiligung auf eine Reihe weitergehender Kommunikations- und Partizipationsformen zurückgreifen. Die einzelnen Beiträge geben einen Einblick, wie durch gezielte Einbindung von Akteursgruppen neue Impulse für den kommunalen Klimaschutz mobilisiert werden können. Neben den vielschichtigen Strategien einzelner Städte werden partizipatorische Ansätze kommunaler Klimaschutzpolitik wie Verkehrsforen, Runde Tische und Energietische vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Klimaschutz; Kommunalpolitik; Kommunal; Kommunalaufgabe; Bürgerbeteiligung; Partizipation; Kommunikationsform; Kommunikation/Information; Energiepolitik; Energieeinsparung; Strategieansatz; Verkehrsplanung; Umweltplanung; Forum; Öffentlichkeitsarbeit; Umweltpsychologie; Ökologische Stadtentwicklung; Wohnen; Fallbeispiel; Planungsprozess; Organisationsform;.
Berlin: 1998. 99 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-88118-267-5
= Umweltberatung für Kommunen
Hrsg.: Deutsches Institut für Urbanistik -difu-, Berlin
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Ruano,Miguel:
Ökologischer Städtebau. 60 internationale Beispiele für einen nachhaltigen und umweltschonenden Städtebau der Zukunft
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Umweltbedrohung durch unsere Städte bringt der Öko-Urbanismus, als neue Fachrichtung, die vielfältigen und facettenreichen Variablen zur Sprache, die zur Systematik eines nachhaltigen ökologischen stadtplanerischen Ansatz gehören. Das vorliegende Buch, es dient als Grundlagenwerk für Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, zeigt in übersichtlicher Form die verschiedensten Aspekte eines ökologisch orientierten Städtebaus. Anhand von 60 internationalen Fallbeispielen werden nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit und der Umweltvorsorge konzipierte Wohnsiedlungen, ökologisch ausgerichtete Gemeinden, städtebauliche Revitalisierungen und die Kriterien des Landschaftsschutzes integrierende Ferienorte vorgestellt. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien werden ebenso berücksichtigt wie Fragen der Mobilitätssteuerung, des Gemeinwesens, der Ressourcenschonung, der Nutzung alternativer und regenerativer Energien im Rahmen des Klimaschutzes und der Nutzerbeteiligung.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Städtebau; Stadtplanung; Ökologie; Stadtökologie; Umweltschutz; Wohnen; Wohnsiedlung; Siedlungsbau; Planungsbeispiel; Fallbeispiel; Nachhaltigkeit; Steuerung; Mobilität; Verkehr; Ressourcenschonung; Energieeinsparung; Sonnenenergienutzung; Solarenergienutzung; Klimaschutz; Alternativenergie; Regenerative Energie; Erneuerbare Energie; Wassernutzung; Regenwassernutzung; Bewohnerbeteiligung; Partizipation; Gemeinwesen; Ferienort; Urlaubsort; Fremdenverkehrsort; Landschaftsschutz; Stadterneuerung; Revitalisierung; Telekommunikation; Kommunikation/Information; Autofreies Wohnen;.
Stuttgart: Krämer 1998. 192 S.
ISBN: 3-7828-1135-6
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Eichel,Ana Isabel; Pinkepank,Thorsten:
Klimaschutz durch Partizipation. Die Energie-Tische der "Bundesweiten Kampagne zur CO2-Vermeidung bei Kommunen und Verbrauchern"
Seit ihrem Start 1995 in den drei Pilotkommunen Heidelberg, Bensheim und Dessau arbeiten Energie-Tische der "Bundesweite Kampagne zur CO2-Vermeidung bei Kommunen und Verbrauchern" in fast 30 Modellkommunen an der Entwicklung und Umsetzung von lokalen Klimaschutzprojekten. Ziele der Kampagne sind die partizipative Erarbeitung der Projekte durch Akteure vor Ort und die Vernetzung der Kommunen zum Erfahrungsaustausch. Der folgende Artikel gibt einen Überblick über den derzeitigen Stand der Ergebnisse der Energie-Tische.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Klimaschutz; Schadstoffverminderung; Projektarbeit; Pilotprojekt; Partizipation; Kommunaler Umweltschutz;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 12(1998)Nr.5, S.233-235, Tab.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Schmittknecht,Isabel:
Breites Spektrum
Welche Ansätze Kommunen verfolgen können, um vor dem Hintergrund des Lokale Aganeda 21-Gedankens zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen beizutragen, zeigt ein Wettbewerb "Nachhaltige Siedlungsentwicklung" des Landes Niedersachsen gemeinsam mit der Niedersächsischen Gesellschaft für Landesentwicklung und Wohnungsbau mbH. 42 Projekte aus 38 Gemeinden waren zu diesem Wettbewerb gemeldet worden; das Spektrum der Arbeiten reicht vom Radverkehrsplan bis zum neuen Expo-Stadtteil Kronsberg. Die prämierten Projekte zeigen exemplarisch, wie Bürger intensiv in Planungsprozesse einbezogen werden, wie intelligente Stadtentwicklung aussieht, Brachen sinnvoll wiederbelegt und neue Flächen harmonisch in vorhandene Strukturen eingebettet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Siedlungsentwicklung; Nachhaltigkeit; Lokale Agenda 21; Beispiel; Bürgerbeteiligung; Stadtentwicklung;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 41(1998)Nr.9, S.31-33, Abb.
ISSN: 0723-8274
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Jessel,Beate:
Gemeindliche Landschaftspläne als Bausteine der Lokalen Agenda 21
Zwischen gemeindlicher Landschaftsplanung und Lokaler Agenda 21 gibt es zahlreiche inhaltliche Anknüpfungspunkte. Wichtig ist darüber hinaus, daß die Aufstellung und Umsetzung von Landschaftsplänen auch in die Verfahrenskultur von Agenda-Prozessen eingebunden wird. Auf diese Weise können beide voneinander profitieren: Die Agenda, indem sie auf ein etabliertes, flächendeckend angelegtes Instrument zur Verankerung ihrer Ziele zurückgreift; gemeindliche Landschaftspläne, indem über die Agenda Schubladenpläne reaktiviert werden bzw. sie bei ihrer Neuaufstellung eine Orientierung hin zu stärkerer Prozeßhaftigkeit und Querschnittsorientierung der Aussagen erfahren.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Kommunalplanung; Landschaftsplanung; Nachhaltige Entwicklung; Lokale Agenda 21; Öffentlichkeitsarbeit; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 12(1998)Nr.4, S.161-164, Abb.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Zimmermann,Monika:
Lokale Agenda 21 in Deutschland
1992 auf dem Umweltgipfel in Rio beschlossen, ist die Lokale Agenda 21 weltweit von vielen Kommunen auf die Tagesordnung gesetzt worden. Angesichts des bewußt schwachen institutionellen Rahmens, der Ergebnisoffenheit und der vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten herrscht natürlich eine gewisse Verunsicherung über Ablauf und Organisation des gesamten Planungsprozesses. Nach fünf Jahren kristallisieren sich jedoch gewisse Leitlinien und Regeln heraus, die eine erfolgreiche Lokale Agenda 21 auszeichnen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Agenda 21; Begriffsbestimmung; Planungsinhalt; Planungsorganisation; Handlungsempfehlung; Kooperation; Bürgerbeteiligung; Diskussionsforum; Leitbild;.
in Fachzeitschrift: AKP Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik 19(1998)Nr.2, S.47-51, Abb.,Lit.
ISSN: 0941-9225
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Kotte,Stefan; Jakubowski,Peter; Tegner,Henning:
Umweltziele - kann es einen Konsens ohne Bürger geben?
Der Beitrag befaßt sich mit der Kritik von Kühling/Rieß an dem Mehrstufenverfahren des Sachverständigenrats für Umweltfragen zur Ableitung von Umweltstandards. Die Forderung von Kühling/Rieß, gesellschaftliche Zielentscheidungen (z.B. über Risiken) vor die Ableitung von Umweltstandards zu setzen, wird bekräftigt. Zugleich hebt der Beitrag jedoch die Bedeutung von Kosten-Nutzen-Analysen und von Elementen der direkten Demokratie (Abstimmungen) bei der Zielbestimmung hervor.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Umweltschutz; Umweltplanung; Umweltstandard; Umweltziel; Zielformulierung; Zielfindung; Kosten-Nutzen-Analyse; Bürgerbeteiligung; Abstimmung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 12(1998)Nr.1, S.30-31, Tab.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Schemel,Hans-Joachim:
Der Mensch in seinen Nutzungsansprüchen und in seiner Schutzbedürftigkeit im Rahmen der Umweltvorsorge
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltplanung; Umweltverträglichkeitsprüfung; Umweltvorsorge; Nutzungsanspruch; Schutzgut; Mensch; Bürgerbeteiligung; Betroffenenbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 12(1998)Nr.2/3, S.135-137
ISSN: 0933-0690
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Großschutzgebiete: Chancen und Konflikte im Rahmen einer integrierten Regionalentwicklung - am Beispiel insbesondere auch der Flußlandschaft Elbe
In den letzten Jahrzehnten wurden einige besonders sensible Landschaftsbereiche in Deutschland unter besonderen Schutz gestellt. Ob sie nun als Nationalpark, Biosphärenreservat oder Großschutzgebiet firmieren, in jedem einzelnen Fall war die Ausweisung durch jeweils spezifische Interessenlagen und -konflikte von Bewohnern, Nutzern und Planern gekennzeichnet. Dieser Band sammelt theoretische Überlegungen und Analysen zu Schutzgebieten in Deutschland, um daraus Erfahrungen für die Vorbereitungs- und Genehmigungsphase neuer Gebiete zu gewinnen. Hintergrund ist die geplante Einrichtung eines "Großschutzgebietes Elbetal", an dessen Planung die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein derzeit arbeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Großschutzgebiet; Nationalpark; Biosphärenreservat; Definition; Ausweisung; Bürgerbeteiligung; Genehmigungsverfahren; Erfahrungsbericht; Betroffener; Interessenvertretung; Fachplanung; Raumrelevanz; Regionalentwicklung;.
Hannover: 1997. VI,214 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-88838-639-X
= ARL Arbeitsmaterial; 239
Hrsg.: Akademie für Raumforschung und Landesplanung -ARL-, Hannover
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Donner,Hartwig; Schmidt,Andrea:
Das Forum Elbtalaue - Erfahrungen und Ergebnisse eines Mediationsverfahrens in Niedersachsen
1993 beschlossen die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Ausweisung eines länderübergreifenden Schutzgebietes, des Nationalparks "Elbtalaue". Planungen dieses Ausmaßes lösen natürlich bei betroffenen Regionen und Bewohnern zahlreiche Befürchtungen aus. Um entgegenzuwirken wurde vom niedersächsischem Umweltministerium ein "Forum Elbtalaue" als Diskussionsplattform für Bürgerbeteiligung geschaffen. Neben der Auswahl des geeigneten Mediators wurde hauptsächlich auf effektive Arbeitsabläufe unter Einbeziehung der zahlreichen Interessengruppen geachtet. Das Mediationsverfahren hatte von Anfang an nur begrenzte Spielräume, die durch externe Konstellationen leider nicht vollständig ausgeschöpft werden konnten. Alle Beteiligten waren sich einig, daß solche Aushandlungsprozesse zur Entscheidungsfindung beitragen können, wenn die Gestaltungsspielräume und Prozeßabläufe genau ausgelotet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturparkplanung; Nationalpark; Planungsvorbereitung; Planungsverfahren; Diskussionsforum; Bürgerbeteiligung; Arbeitsweise; Aufgabenbereich; Entscheidungsfindung; Handlungsempfehlung; Mediationsverfahren; Verfahrensbeschreibung; Effektivität; Ergebnisbericht;.
In: Großschutzgebiete: Chancen und Konflikte im Rahmen einer integrierten Regionalentwicklung - am Beispiel insbesondere auch der Flußlandschaft Elbe. Hrsg.: Akademie für Raumforschung und Landesplanung -ARL-, Hannover
Hannover: 1997. S.73-95, Lit.
ISBN: 3-88838-639-X
= ARL Arbeitsmaterial; 239
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Adam,Brigitte:
Kurzberichte aus Praxis und Forschung. Wege zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Raumplanerische Handlungsspielräume durch regionale Kommunikations- und Kooperationsprozesse
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Regionalentwicklung; Umweltschutz; Nachhaltigkeit; Agenda 21; Bürgerbeteiligung; Kommunale Zusammenarbeit; Handlungsspielraum; Regionales Aktionsprogramm; Stoffkreislauf; Naturhaushalt; Ressourcensicherung; Kooperation; Lösungsansatz;.
in Fachzeitschrift: Raumforschung und Raumordnung - RuR 55(1997)Nr.2, S.137-141, Abb.,Lit.
ISSN: 0034-0111
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Fiedler,Klaus:
Die kommunale Agenda 21. Tl.2. Die Umsetzung der Agenda 21 in den Staaten und Städten
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Agenda 21; Nachhaltigkeit; Ausgangssituation; Maßnahmenkatalog; Kommunalaufgabe; Bürgerbeteiligung; Zielformulierung; Priorität; Handlungsrahmen; Planungsprozess;.
in Fachzeitschrift: Der Städtetag 50(1997)Nr.7, S.484-488, Lit.
ISSN: 0038-9048
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Machtolf,Monika; Barkowski,Dietmar; Günther,Petra:
Bürgerinformation und -beteiligung bei der Altlastensanierung
Durch die Integration von Fragen, Wünschen und Forderungen der Betroffenen in den laufenden Entscheidungsprozeß wird das effektivste Vorgehen gefunden, um Probleme bei der Altlastensanierung zu lösen. Eine Bürgerbeteiligung muß dabei die Information, Kommunikation und Partizipation, dem Einzelfall jeweils angepaßt, umfassen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bürgerbeteiligung; Öffentlichkeitsarbeit; Altlast; Sanierung; Altlastensanierung; Bodenschutz; Kommunikation; Information; Bürgerinformation; Aufklärung; Kommune; Stadt; Gemeinde;.
in Fachzeitschrift: Altlasten Spektrum 6(1997)Nr.1, S.26-31, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0942-3818
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Broggi,Mario F.:
Informeller Wegweiser. (dt.;Ref.engl.)
Neue landschaftsplanerische Ansätze für die Schweiz und Liechtenstein zeichnen sich mittels des informellen Planungsinstrumentes des Landschaftsentwicklungskonzeptes ab. Ansätze, die auf Partizipation und Kooperation beruhen, sollen die Chancen für die Umsetzung von Naturschutzzielen verbessern. Erfahrungen aus einem Testgebiet werden in 10 allgemeinverbindlichen Leitsätzen zusammengefaßt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaftsplanung; Naturschutz; Partizipation; Kooperation; Landwirtschaft; Agrarpolitik; Landschaftsentwicklung; Konzeption; Umsetzung; Leitsatz;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 107(1997)Nr.2, S.29-32, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0016-4720
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Nachhaltige Eigeninitiativen. Die "TAT-Orte 1997" sind ermittelt
Drei kleine Städte, eine Gemeinde und eine Initiative aus den neuen Bundesländern wurden beim diesjährigen Wettbewerb "TAT-Orte, Gemeinden im ökologischen Wettbewerb" dafür prämiert, daß sie durch Eigeninitiative, Phantasie und Tatkraft beispielhafte Umweltideen in die Tat umsetzen, die gleichzeitig auch eine positive ökonomische und soziale Bedeutung haben.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Ökologisches Bauen; Wettbewerb; Umweltschutz; Ländlicher Raum; Bürgerbeteiligung; Engagement; Sozialaspekt; Kleinstadt; Dorf; Beispiel; Modell; Preisträger;.
in Fachzeitschrift: Das Rathaus 50(1997)Nr.10, S.412-415, Abb.
ISSN: 0174-4984
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Legewie,Heiner:
Bürgerinitiativen für städtische Lebensqualität: Vom Protest zur partizipativen Planung
Städtische Lebensqualität im Sinne von Nachhaltigkeit läßt sich nicht nur in Umweltstandards messen, nein, die Möglichkeit zur persönlichen Mitwirkung im Gestaltungsprozeß erlangt immer größere Bedeutung. Anhand einiger Berliner Bürgerinitiativen wird gezeigt, welche Arbeitsweisen und Erfolge zu verzeichnen sind und wie ein typisches Verlaufsmodell einer Bürgerinitiative von der Gründung bis zur Auflösung aussehen kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Nachhaltige Stadtentwicklung; Bürgerbeteiligung; Partizipation; Organisationsform; Soziales Umfeld; Gestaltung; Bürgerinitiative; Lebenszyklus; Gründung; Auflösung; Akzeptanz; Strategie;.
In: Nachhaltige Entwicklung. Eine Herausforderung für die Forschung. Hrsg.:
Berlin: VWF Verlag für Wissenschaft und Forschung 1996. S.181-206, Tab.,Lit.
ISBN: 3-930324-81-4
= Akademische Abhandlungen zur Raum- und Umweltforschung
zur Literaturbeschaffung
Jahrbuch Ökologie 1997
Das Jahrbuch Ökologie informiert über die ökologische Situation und die Belastungstrends in den verschiedenen Bereichen der natürlichen Umwelt, analysiert und kritisiert die staatliche Umweltpolitik, bringt einen Disput zu einem wichtigen umweltpolitischen Thema, dokumentiert historisch bedeutsame umweltbezogene Ereignisse und Initiativen, beschreibt positive Alltagserfahrungen und entwirft Visionen für eine zukunftsfähige Welt. Es ist einem breiten Ökologiebegriff verpflichtet, der im Alltag verankert ist und das Verhältnis von Mensch und Natur, von Gesellschaft und Umwelt umfaßt und wendet sich an eine sensible Öffentlichkeit, die sich der Umweltkrise bewußt ist und nach Alternativen im Umgang mit der Natur sucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Umweltbelastung; Umweltpolitik; Klima; Schadstoff; Abfallwirtschaft; Verkehrspolitik; Ökologie; Kind; Umwelt; Lebensstil; Neue Medien; Bürgerbeteiligung; Umweltschutz; Kommune; Umweltforschung;.
München: C.H.Beck 1996. 344 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-406-39278-4
= Beck'sche Reihe; 1178
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Fisahn,Andreas:
Implikationen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Bürgerbeteiligung als Gebot des Art.20a GG bei "echter" Abwägung.
Schlagwörter zum Inhalt: Recht; Bundesnaturschutzgesetz; Umweltschutz; Naturhaushalt; Landschaftsbild; Verwaltungsrecht; Verfahren; Planfeststellung; Großprojekt; Interessenvertretung; Bürgerbeteiligung; Eingriffsregelung; Abwägungsgebot; Staatsziel; Grundgesetz; BVerwG; Naturschutzverband; Beteiligungsrecht;.
in Fachzeitschrift: ZUR Zeitschrift für Umweltrecht 7(1996)Nr.4, S.180-186, Lit.
ISSN: 0943-383X
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Kommunale Agenda 21 zur nachhaltigen Entwicklung und konziliarer Prozeß am Beispiel Berlin-Köpenick. Machbarkeitsstudie.
Die Neuartigkeit des Ansatzes "Köpenicker Modell" liegt darin, daß in einem öffentlichen "Forum Umwelt und Entwicklung Köpenick" eine Reihe örtlicher Akteure für eine Kooperation bei der Erarbeitung einer "lokalen Agenda 21" gewonnen wurden. Es ergeben sich die drei Säulen Kommune - Öffentlichkeit - Kirche. In der Untersuchung wurden der Sachstand sowie die Kooperationsverhältnisse und der Kooperationsbedarf ermittelt. Kritikpunkte und Handlungsdefizite waren aus Sicht der örtlichen Akteure der hohe Nachholbedarf an breiter und zielgruppenorientierter Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk, die als nicht ausreichend empfundene Bürgerbeteiligung, eine mangelnde Problemorientierung im Verhältnis zu einer überbetonten Strukturdebatte sowie ein Nachholbedarf bei der Einbeziehung von Fachkompetenz und Erfahrungen anderer Kommunen. Die zur Erarbeitung und Umsetzung einer lokalen Agenda eingeführten Kooperationsformen wurden weitgehend akzeptiert. Die Akzeptanz bei breiten Bevölkerungsschichten wird allerdings wesentlich vom Erreichen konkreter Ziele im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich abhängen. eh/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Umweltschutz; Kommunalpolitik; Energie; Verkehr; Stadtplanung; Wirtschaftsentwicklung; Partizipation; Abfall; Abwasser; Natur; Nachhaltige Entwicklung; Machbarkeitsstudie; Lokale Agenda; Stadtbezirk;.
Berlin: 1995. 49 S.
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Urban environmental improvements in Vienna's 7th district. Conference of Central European metropolises 21.-22. April, 1994, Vienna. (engl.)
Der VII. Wiener Bezirk (Neubau) ist der Ort der Konferenz zentraleuropäischer Großstädte über die Verbesserung der kommunalen Umweltsituation. Die eine Hälfte der Beiträge berichtet über die Maßnahmen der Stadt Wien und des bevölkerungsreichen Bezirks mit seiner großen Altbausubstanz auf den Gebieten der Erneuerung des städtischen Grüns, der Hof-, Dach- und Fassadenbegrünungsprogramme und der umweltgerechten verkehrspolitischen Maßnahmen. Während Wien große Anstrengungen unternimmt den Anteil des Individualverkehrs wieder auf das Maß der frühen siebziger Jahre zurückzuschrauben, liegt der modal split in Warschau, Prag, Budapest, Bratislawa und Ljubeljana heute noch bei dem von den westlichen Metropolen angestrebten Verhältnis von 80:20 zugunsten des öffentlichen Verkehrs. Diese Städte geben in einer zweiten Vortragsgruppe einen Überblick über ihre aktuelle Umwelt- und Verkehrssituation und berichten über ihre verkehrs- und umweltpolitischen Maßnahmen. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Stadtökologie; Umweltplanung; Stadtbegrünung; Verkehrspolitik; Verkehrskonzept; Freiraumplanung; Partizipation; Fassadenbegrünung; Öffentlicher Personennahverkehr; Parkraummanagement; Ökologische Stadtentwicklung;.
Berlin: 1995. 64 S., Abb.
= The Central European metropolises
Hrsg.: Europäische Akademie Berlin e.V. -EAB-, Europäische Akademie für Städtische Umwelt -EA.UE-
Textsprache: engl.
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European integration and environmental policy (engl.)
(Europäische Integration und Umweltpolitik)
Im Zentrum des Bandes steht die Umweltschutzpolitik im Rahmen der EG. In Teil I wird das Spannungsfeld zwischen den globalen, wechselseitigen Abhängigkeiten und der europäischen Umweltpolitik beschrieben. Neben einem Überblick über die theoretische Diskussion dieser Problematik werden die Themen multinationale Konzerne und Umweltschutzpolitik, des weiteren Bedarf, Formen und Probleme der internationalen Zusammenarbeit von Umweltschutzgruppen sowie institutionelles Lernen in der am Beispiel des Treibhauseffektes erörtert. Der zweite Teil ist der Umweltpolitik gewidmet. Nach der Evaluierung der theoretischen Sichtweisen und der Frage, ob in diesem Bereich ein neuer europäischer Politikstil entsteht, wird die Rolle des Europarechts sowie das Zusammenspiel von ökonomischenInteressen und Umweltschutzzielen in der EG-Autoabgas-Gesetzgebung behandelt. Nationale Antworten im Hinblick auf die europäische Umweltintegration schließlich sind das Thema des letzten Teils. gb/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Europarecht; Umweltpolitik; Umweltökonomie; Umweltschutzrecht; Abgas; Bürgerinitiative; Verkehr; Umweltschutz; Europäische Integration; Internationale Zusammenarbeit; Treibhauseffekt; Klimaschutz; Emissionsminderung;.
Chichester: John Wiley 1995. IX,241 S., Lit.,Reg.
Textsprache: engl.
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Geisler,Eberhard; Verholte,Heinz-Hermann:
Naturschutz in einer Industrieregion - dargestellt am Beispiel des Naturschutzprogramms Ruhrgebiet = = A nature protection management program for the Ruhr District. (dt.;Ref.dt.,engl.)
vom KVR für das MURL erarbeiteten "Naturschutzprogramm Ruhrgebiet" wurde ein speziell an die Problematik in Industrieregionen angepaßtes Instrument zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen entwickelt. Neben den Städten, Gemeinden und Kreisen waren auch Privatpersonen und Vereine antragsberechtigt. Anhand von 5 Kategorien verschiedener Lebensraumtypen im Ruhrgebiet und der Darstellung eines jeweils durchgeführten Beispiels aus dem Naturschutzprogramm (NSPR) werden kurz die Funktion der Flächen für den Naturschutz und die jeweilige Bedeutung für die Bevölkerung dargestellt. Es wird deutlich, daß die Qualität der industriell beeinflußten Biotope durchaus mit den bestehenden Rechtsinstrumenten erfaßt und gesichert werden kann. Die Einbeziehung der Bevölkerung in die Planung und Entwicklung stellt einen der zentralen Punkte dar, der entscheidend ist für eine erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen im Ruhrgebiet. Mit über 400 gestellten Anträgen und einem Fördervolumen von rund 50 Mio. DM ist das NSPR ein wirkungsvolles Instrument zur Umsetzung von Maßnahmen in der Industrieregion Ruhrgebiet.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Landschaftsschutz; Landschaftstyp; Industrielandschaft; Biotop; Partizipation; Naturschutzprogramm; Industrieregion; Biotoptyp; Naturschutzmaßnahme; Bürgerbeteiligung; Instrumentarium;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 70(1995)Nr.10, S.458-461, Abb.,Lit.
ISSN: 0028-0615
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Grosser,Guido; Schmidt,Holger:
Altlastensanierung - Mit den Bürgern. Konfliktvermeidung und Konfliktvermittlung bei der Gefährdungsabschätzung einer bewohnten Altlast.
Kaum eine Kommune bleibt heute von der Altlastenproblematik verschont. Die Fragen nach Sanierung, Haftung und Verantwortung führen zwangsläufig zu Konflikten zwischen den beteiligten Akteuren - insbesondere dann, wenn auf Altlasten erneut Menschen angesiedelt sind. Diese Konflikte können das Dreieicksverhältnis Bürger - Kommunalpolitik - Verwaltung bis zur Handlungsunfähigkeit lähmen. In Wuppertal wurde im Sanierungsprozeß einer bewohnten Altlast ein neuartiges Mediationsverfahren unter Einbezug eines neutralen Mittlers eingesetzt, um unnötige Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen. Anhand dieses Fallbeispiels werden der Mediationsansatz auf seine Anwendbarkeit und Resultate hin überprüft. Dabei wird analysiert, ob die fallspezifische Ausformung des Vermittlungsansatzes in Wuppertal zu einer verbesserten Position der betroffenen Bürger im Planungs- und Entscheidungsprozeß der Sanierung führt. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wohnbaufläche; Wohngebiet; Betroffenenbeteiligung; Fallstudie; Bodenverunreinigung; Partizipation; Umweltschutz; Entsorgung; Altlastensanierung; Interessenkonflikt; Konfliktlösung; Mediationsverfahren; Gefährdung; Abschätzung;.
Dortmund: 1994. VIII,145 S., Abb.,Lit.
= Dortmunder Materialien zur Raumplanung; 22
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Von der Umweltverträglichkeitsprüfung zum Kooperativen Planungsmanagement. - Das Scoping-Verfahren als erste Stufe.
Der vorliegende Sammelband dokumentiert die Referate und Diskussionen zu einer Fachtagung, auf der der Frage nachgegangen wurde, ob und inwieweit Planungsmanagement in der Umweltplanung weitergehend etabliert werden kann. Es wird hierbei insbesondere der Beitrag kooperativer Planungsmethoden und -verfahren, so insbesondere des aus der UVP bekannte Scoping-Verfahrens, mit dem Ziel einer konsensualen Konfliktlösung analysiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltplanung; Planungsverfahren; Analysemethode; Wissenschaft/Theorie/Methode; Partizipation; Kooperation; Planungstechnik; UVP; Methodik; Planungsbeteiligung; Managementtechnik;.
Darmstadt: 1994. 152 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-923419-70-8
= Schriftenreihe WAR; 77
Darmstädter Seminar (Umwelt- und Raumplanung), Nr.: 37
Darmstadt (Deutschland, Bundesrepublik), 11. November 1993.
Hrsg.: Verein zur Förderung des Instituts für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Raumplanung -WAR- der Technischen Hochschule Darmstadt
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Kooperationen für die Umwelt. Im Dialog zum Handeln.
Die Beiträge der 6. oikos-Tagung geben einen umfassenden, theoretisch fundierten, aber praxisnahen Einblick in das Feld der umweltorientierten Kooperation zwischen Bürgerinitiativen, Wirtschaft und Verwaltung. Die Umsetzung von umweltpolitischen Forderungen können nicht allein staatlichen Instrumentarien überlassen werden, sondern es muß versucht werden, durch Verhandlungslösung dem ordnungspolitischen Dilemma zu entrinnen. Wichtiges Ziel ist es, bei den veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und wachsendem Umweltbewußtsein neue Strategien zu entwickeln, die auch auf Seiten der Industrie akzeptiert werden. Die Referate beinhalten Überlegungen zu verschiedenen Kooperationsformen, die Podiumsdiskussion zeigt die Ansätze zur Integration ökologischer Anspruchsgruppen in umweltrelevante Entscheidungsprozesse, die Arbeitsgruppen befassen sich besonders mit der Chemiepolitik zwischen Kooperation und Konfrontation. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Umweltpolitik; Kooperation; Zielkonflikt; Wirtschaft; Verwaltung; Bürgerbeteiligung;.
Chur: Rüegger 1994. 181 S., Lit.
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Lörx,Susanne:
Evaluation des Brundtlandstadtprojektes in Rheinsberg. Phase 1. Endbericht und Materialband.
Die Brundtlandstadtidee besagt, daß die im UN- Kommissionsbericht formulierte globale Anforderung an die Industrienationen, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen drastisch zu reduzieren, auf kommunaler Ebene umgesetzt werden sollen. Das Umweltministerium Brandenburg wählte die Stadt Rheinsberg aus, um für das Bundesland modellhaft eine drastische CO2-mindernde und ökologieverträgliche energetische Struktur zu entwickeln. Der Endbericht schließt die erste Phase der Evaluation des Brundtlandstadtprojektes in Rheinsberg ab. Er besteht im wesentlichen aus einer Überarbeitung der im bisherigen Projektverlauf erstellten Werkstattberichte, in denen über die Organisationsstruktur des Projekts, den personellen und finanziellen Rahmen, durchgeführte und geplante Maßnahmen - der Umbau der Energieversorgungsstruktur, Wärmedämmung öffentlicher Gebäude, Ökologisches Bauen, Energieberatung -, die Öffentlichkeitsarbeit und die Bürgerbeteiligung informiert wird. Dabei diente die Auswertung einer Straßenumfrage unter der Rheinsberger Bevölkerung als Basis für Veränderungsvorschläge, die in die Ziel- und Schwerpunktsetzung der weiteren wissenschaftlichen Begleitung eingegangen sind. In einem Materialband werden die drei Werkstattberichte in ihrer ursprünglichen Fassung wiedergegeben. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Energieversorgung; Energieeinsparung; Kohlendioxid; Wärmedämmung; Öffentlichkeitsarbeit; Organisationsstruktur; Ökologie; Energie; Umweltschutz; Evaluation; Schadstoffminderung; Rationelle Energieverwendung; Bürgerbeteiligung; Modellprojekt;.
Kiel: 1994. ca.80 S., Abb.
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Umweltverträglichkeitsprüfung und Bürgerbeteiligung bei der Planung von Straßen- und Schienenverkehrsanlagen. Tagungsband. Vortragsveranstaltung am 15.Juni 1994 in Wien.
Am 1. Juli 1994 trat in Österreich das Bundesgesetz über die Prüfung der Umweltverträglichkeit und die Bürgerbeteiligung in Kraft. Darin ist nicht nur die umfassende Überprüfung der Umweltauswirkungen von speziellen Vorhaben festgelegt, geregelt wird auch die Verpflichtung zur Information der Öffentlichkeit sowie die Einbindung der Bürger in das Genehmigungsverfahren. Die Beiträge des Bandes gehen der Frage nach, welche Konsequenzen sich aus diesem Gesetz für die zukünftige Straßen- und Schienenverkehrswegeplanung ergeben. Erörtert wird die vielschichtige Thematik unter juristischen Aspekten, aus der Sicht der Verwaltung, der Wissenschaft, der Planungspraxis sowie aus der Perspektive von Umweltverbänden. Außerdem zeigen Beiträge von deutschen und schweizer Experten die Erfahrungen aus den Nachbarländern auf. wi/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; Straßenplanung; Schienenverkehrsanlage; Eisenbahn; Öffentlichkeitsarbeit; Partizipation; Verkehr; Öffentlicher Verkehr; Umweltschutz; Bürgerbeteiligung; Umweltrecht;.
Innsbruck: 1994. 94 S., Lit.
= Schriftenreihe - Universität Innsbruck, Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur, Institut für Straßenbau und Verkehrsplanung; 28
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Wolff,Peter:
Zum Problem der Bürgerbeteiligung im Natur- und Landschaftsschutz. (dt.;Ref.dt.,engl.)
Wohl kaum je zuvor in der deutschen Geschichte war die Bevölkerung so aufgeschlossen für Belange des Natur- und Landschaftsschutzes wie heute, noch nie ist die Bereitschaft so groß gewesen, etwas für den Schutz unseres Naturhaushaltes zu tun, persönliche Opfer zu erbringen. Allerdings hängt diese persönliche Opferbereitschaft sehr davon ab, ob die Bürger die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen des Natur- und Landschaftsschutzes erkennen und akzeptieren. Den Ursachen für eine zunehmende Unzufriedenheit der Bürger mit den Naturschutzbehörden und- verbänden wird in diesem Heft anhand von Fallbeispielen nachgegangen. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß ein höheres Maß an Transparenz und eine andere Qualität der Partizipation in der Naturschutzarbeit erforderlich sind. Es wird schließlich festgestellt, daß auf diesem Gebiet ein Forschungs- und Handlungsbedarf vorliegt. ej/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaftsschutz; Partizipation; Naturpark; Entscheidungsprozess; Natur; Gewerbepark; Fallbeispiel;.
Kassel: 1994. 10 S., Lit.
= Arbeiten und Berichte - Fachgebiet Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Gesamthochschule Kassel
Hrsg.: GH Kassel, Fachbereich 11 Landwirtschaft, Internationale Agrarentwicklung und Ökologische Umweltsicherung
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Hahlweg,Dietmar:
Gefährdung und Bewahrung der Umwelt im Lebensraum Stadt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Stadtökologie; Stadtökonomie; Stadtentwicklung; Umweltverträglichkeit; Gewässerschutz; Abfallwirtschaft; Energieversorgung; Verkehrsplanung; Bodenpolitik; Partizipation;.
In: Entwicklungspotentiale von Städten zwischen Vision und Wirklichkeit. Hrsg.: Forschungsverbund Lebensraum Stadt, Berlin
Berlin: Ernst und Sohn 1994. S.151-174
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UVP - Kein Wundertier.
Nutzen der Verfahrenskonzentration, die Ausgewogenheit der Verfahrensbeteiligten, den Sinn von "Sandkasten-UVP", Verbesserungsansätze und die UVP-Kosten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; Verfahren; Anwendung; Umweltverträglichkeit; UVP; EU-Richtlinie; Bürgerbeteiligung; Sozialverträglichkeit; Diskussion;.
in Fachzeitschrift: Konstruktiv Konstruktiv (1994)Nr.184, S.17-20, Abb.
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Lueger,Josef:
UVP und Bürgerbeteiligung in Österreich.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; Verfahrensablauf; Abfallbeseitigung; Abfalldeponie; Standortplanung; Öffentlichkeitsbeteiligung; Sonderabfallbehandlung; Erfahrungsbericht; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 8(1994)Nr.4, S.199-202, Lit.
ISSN: 0933-0690
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Dickhaut,Wolfgang; Fahrwald,Joachim:
Erarbeitung eines kommunalen Umweltprogramms in einem kooperativen Arbeitsprozeß. Darstellung von Konzeption und Erfahrungen am Beispiel der Gemeinde Seeheim-Jugenheim.
In Seeheim-Jugenheim, einer zum Rhein-Main-Verdichtungsraum gehörenden Stadt mit 18000 Einwohnern, wird in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Umwelt- und Raumplanung des Instituts für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Raumplanung der TH Darmstadt ein Umweltprogramm erarbeitet. Vorgestellt werden die Konzeption des Arbeitsprozesses und die bei der Beteiligung von Behördenvertretern und Bürgern gemachten Erfahrungen. Fachlich-inhaltliche Aspekte sind nur kurz behandelt.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtentwicklung; Bauleitplanung; Flächennutzung; Szenario; Umweltverträglichkeit; Bewertung; Umweltplanung; Partizipation; Planungsablauf; Koordination; Entwicklungstrend; Umweltverträglichkeitsuntersuchung; Analyse; Maßnahme; Programm; Bürgerbeteiligung; Implementation;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 8(1994)Nr.2, S.81-84, Abb.
ISSN: 0933-0690
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Mussel,Christine; Philipp,Ursula:
Beteiligung von Betroffenen bei Rüstungsaltlasten. Entwicklung eines standortbezogenen Beteiligungsmodells. Tl.2 - Empelde, Dörverden, Liebenau - drei Fallstudien; Tl.3 - Das Beteiligungsmodell.
Nach der Veröffentlichung des ersten Teils des dreiteiligen Forschungsberichts zur Beteiligung von Betroffenen bei der Sanierung von Rüstungsaltlasten in Niedersachsen in der gleichen Schriftenreihe bereits im Oktober 1992 werden jetzt der zweite und dritte Teil des Berichts vorgelegt. Im zweiten Teil werden vergleichend drei exemplarische Standorte der Rüstungswirtschaft im Nationalsozialismus mit Verdacht auf Altlasten untersucht. Gefährdungsabschätzungen werden bei allen Fallstudien zur Zeit der Untersuchung vorgenommen. Außerdem werden Ergebnisse eines Workshops zum Verhältnis von Rüstungsaltlasten und Nationalsozialismus präsentiert. Der dritte Teil enthält ein Beteiligungsmodell, das aus der Theorie des ersten Teils und der Empirie des zweiten Teils abgeleitet wird. Als vier Grundsätze werden die frühzeitige, offene, aktive Informationspolitik, die Anregung und Förderung der Mitwirkung, die Mitwirkung, wenn dies gefordert wird, und die Verbindlichkeit herausgearbeitet. - Wie.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Partizipation; Industriestandort; Flächensanierung; Umweltschaden; Rüstungsindustrie; Fallstudie; Militär; Planungsprozess; Altlast; Regional; Industriezweig;.
Kassel: 1993. ca.180 S., Abb.,Tab.,Lit.,Reg.,Kt.
= Arbeitsbericht - Wissenschaftliches Zentrum Mensch, Umwelt, Technik, Gesamthochschule Kassel; 22-23
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Die Altlastenproblematik beim Flächenrecycling. Umwelttage Kaiserslautern 1993 von Mittwoch, 3.bis Freitag, 5.Nov.1993, Rathaus Kaiserslautern.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Flächensanierung; Erhebung; Informationssystem; Bauleitplanung; Planungsverfahren; Partizipation; Luftbildinterpretation; Fallbeispiel; Flächenrecycling; Altlast;.
Kaiserlautern: 1993. 184 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Öffentlichkeitsbeteiligung bei UVP-Verfahren.
Die Beteiligung der Öffentlichkeit gehört zu den Wesensmerkmalen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Einerseits soll damit den Bürgern die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Bedenken und Anregungen in den Planungsprozeß einzubringen, Transparenz bei der Planung einzufordern und die Prüfung auch von Projektalternativen zu verlangen. Andererseits ermöglicht die Öffentlichkeitsbeteiligung eine umfassendere und bessere Beurteilung von Projektauswirkungen, weil zusätzliche Informationen gerade auch von Betroffenen berücksichtigt werden können. Mit dem Werk werden die bisherigen Erfahrungen mit der Öffentlichkeitsbeteiligung dargestellt und einer kritischen Bilanzierung unterzogen. Es werden Wege und Möglichkeiten aufgezeigt, wie dem Anspruch und den Anforderungen einer ernsthaften Bürgerbeteiligung entsprochen werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; Öffentlichkeit; UVP; Bürgerbeteiligung; Planungsbeteiligung; Anforderung; Erfahrungswert;.
Bonn: Economica Verlag 1993. XVI,117 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-87081-462-4
= Planung und Praxis im Umweltschutz; 4
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Zwicky,Heinrich:
Umwelt als Aktivierungsgrund. Politische Aktivierungsereignisse zu Umweltverkehrs- und Wohnfragen in der Schweiz, 1945-1989. (dt.;Ref.dt.,franz.)
Die politischen Entscheidungen im Umweltbereich werden in der Schweiz in zunehmendem Maße durch "normale" Bürgerinnen und Bürger sowie durch "freiwillige" Fachorganisationen mitbeeinflußt. In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden, zu welchen Themen und mit welchen Mitteln diese Beeinflussung geschieht. Die Analysen basieren auf einer umfassenden Datensammlung von Aktivierungsereignissen, d. h. von Fällen, in denen Bürgerinnen und Bürger versucht haben, in den politischen Entscheidungsprozeß einzugreifen, welche in Tages- und Wochenzeitungen aus verschiedenen Agglomerationen und mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung registriert worden sind. Die beschriebenen Daten decken dabei die ganze Nachkriegsperiode ab, d. h. die Jahre 1945-1989. Die quantitativ wichtigste Quelle war dabei die Neue Zürcher Zeitung. Die Ergebnisse zeigen, daß Umweltfragen im Rahmen solcher Bürgeraktivierungen eine große Bedeutung zukommt, und daß diese Bedeutung in der Untersuchungsperiode deutlich angestiegen ist. ej/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umwelt; Umweltpolitik; Partizipation; Bürgerinitiative; Verkehr; Wohnen; Bebauung; Erhebung; Untersuchung; Öffentlichkeit; Kommunalpolitik; Umweltschutz; Verhalten; Presse; Politisch; Aktivierung; Auswertung;.
Zürich: 1993. ca.50 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Berichte des Nationalen Forschungsprogramms 'Stadt und Verkehr'; 12
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Altlasten als Planungshindernis. Planungsprobleme, Handlungsdefizite, Lösungsstrategien.
In 16 Beiträgen wird das Thema Altlasten in seinem Zusammenhang zur räumlichen Planung behandelt. Damit werden die Ergebnisse einer Fachtagung zum Thema "Altlasten als Planungshindernis: Planungsprobleme, Handlungsdefizite und Lösungsstrategien" dokumentiert. In dem Sammelband finden Fragen der Erfassung von Altstandorten (BRANDT/PFAFF-SCHLEY) ebenso Berücksichtigung wie Fragen der Altlasten im Prozeß der verbindlichen Bauleitplanung (MACKENBACH; WOLF), wie Probleme bei überbauten Altlasten (SILL, DÖRING, KRAUS/DISCHER) oder spezielle Fragen der Altlastensanierung in den neuen Ländern (ULONSKA, NEBEL, ENDERS). Außerdem werden Erfahrungen aus dem Experimentellen Wohnungs- und Städtebau vorgestellt (WIEGANDT), aus einem regionalen Planungsverband (STUCK) sowie aus dem Grundstücksverkehr (MICHEL). Schließlich findet sich ein Beitrag zur Bürgerakzeptanz bei der Durchführung von Altlastensanierungen (SENTKER), zur Rolle von Altlasten bei Handwerksbetrieben (GROMMES) und ein allgemeiner Beitrag zu Altlasten als Planungshindernis (BURMEIER/DOMBERT). - Wie.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Stadtplanung; Bodenmarkt; Partizipation; Flächensanierung; Wohnungsbau; Altlast;.
Berlin: E.Schmidt 1993. 184 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
= Abfallwirtschaft in Forschung und Praxis; 58
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Gaßner,Hartmut; Holznagel,Bernd; Lahl,Uwe; Striegnitz,Meinfried:
Mediation. Verhandlungen als Mittel der Konsensfindung bei Umweltstreitigkeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltplanung; Umweltschutzrecht; Planungsverfahren; Partizipation; Verwaltungsverfahren;.
Bonn: Economica Verlag 1992. XIV,137 S., Tab.,Lit.
= Planung und Praxis im Umweltschutz; 5
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Daele,Wolfgang van den:
Umweltverträglichkeit und Sozialverträglichkeit.
Bisher sieht es nicht so aus, als ließe sich das Kriterium der Sozialverträglichkeit als eigener normativer Standard etablieren. Sozialverträglichkeitsprüfung heißt meist lediglich Prüfung der sozialen Folgen anhand jeweils geltender oder gewählter politischer Vorgaben. Ein Kriterium gesellschaftlicher Integrität oder Stabilität, an dem man diese Zielvorgaben selbst messen könnte, ist nicht in Sicht. Dies vorausgeschickt, liegt der Wert einer Sozialverträglichkeitsprüfung vor allem auf der Prozeßseite. Informations- und Teilhabeansprüche werden dynamisiert, es entsteht eine Arena, in der negativ Planungsbetroffene und öffentliche bzw. private Planungsträger um das Verfahren und die politischen Zielvorgaben streiten. Gerade in Deutschland haben wir jedoch noch einen weiten Weg vor uns, die für diesen Streit im positiven Sinne notwendigen Informationen an Planungsbetroffene zu geben.
Schlagwörter zum Inhalt: Politik; Umweltverträglichkeit; Bewertungskriterium; Partizipation; Sozialverträglichkeit; Bewertungsverfahren; Funktion;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 6(1992)Nr.1, S.34-37, Lit.
ISSN: 0933-0690
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Gerdts,Detlef; Claus,Frank; Gremler,Dieter; Lohmann,Ernst Ulrich:
Risikokommunikation und Partizipation bei der Sanierung bewohnter Altlasten. Das Beispiel der Altlast Varresbecker Bach in Wuppertal. (dt.;Ref.dt.,engl.)
In Wuppertal wurde bei Ausschachtungsarbeiten 1990 ein Teil der sechs Hektar umfassenden Altlast "Varresbecker Bach" entdeckt. Die Stadtverwaltung entschied sich für eine offensive Informationspolitik und beauftragte einen externen Vermittler, um Konflikte zwischen den Betroffenen und der Verwaltung zu vermeiden. Seitdem wurden sieben Bürgerversammlungen und sechs Arbeitsgruppensitzungen begleitend zur Gefährdungsabschätzung durchgeführt. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern des Umweltamtes, der Bürger, der Bezirksvertretung, des Umweltausschusses und der Gutachter. Sie hat sich selbst eine Geschäftsordnung gegeben. Die Akzeptanz des Verfahrens ist bei den Beteiligten und den Parteien hoch. Das Vertrauen in die Verwaltung ist bisher erhalten geblieben, was die Lösung der Probleme erheblich vereinfachte. Schon die Auswahl der Gutachter erfolgte im Einvernehmen mit den Betroffenen. 98% der Grundstückseigentümer stimmten der Beprobung auf ihren Grundstücken zu. Konflikte beschränken sich bisher auf mangelnde Kontrollen von Auflagen und auf die Angst vor einer finanziellen Haftung der schuldlosen Grundstückseigentümer. Allerdings wird die hohe Gesundheitsgefahr von den Bewohnern nach wie vor unterschätzt. Frühzeitigkeit und Unterstüzung von Verwaltung und Politik sind die Basis für den Erfolg. Das Partizipationsverfahren soll beibehalten und weiterentwickelt werden. - (n. Verf.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bebauung; Flächensanierung; Kommunalverwaltung; Partizipation; Kommunikation; Fallstudie; Zielkonflikt; Altlast; Regional;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1992)Nr.8, S.653-664, Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISSN: 0303-2493
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Baumheier,Ralph; Wiegandt,Claus-Christian:
Altlastenbetroffenheit in der Risikogesellschaft. Verbesserungsmöglichkeiten des kommunalen Handelns durch Verhandlungs- und Vermittlungsverfahren. (dt.;Ref.dt.,engl.)
Risikogesellschaft ist im Gegensatz zur Industriegesellschaft unter anderem durch eine Zunahme von Unsicherheit, Ungewißheit und Angst geprägt. Bebaute Altlasten stellen für die betroffenen Bewohner - wie auch für die "betroffenen" Kommunen - einen besonders problematischen Aspekt der Risikogesellschaft dar. Der Beitrag kennzeichnet zunächst die Spezifika der Altlastenproblematik und der bisher überwiegenden kommunalen Bearbeitungsmuster. Traditionelles hoheitlich-formales Verwaltungshandeln ist demnach für dieses sensible Politikfeld nicht geeignet. Erforderlich ist vielmehr ein stärker kooperativer Handlungsstil. Zur Herbeiführung und Absicherung eines solchen Handlungsstils werden Verhandlungs- und Vermittlungsverfahren unter Einschaltung neutraler Dritter diskutiert und empfohlen. - (Verf.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bebauung; Kommunalverwaltung; Partizipation; Kommunikation; Zielkonflikt; Altlast;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1992)Nr.8, S.637-644, Lit.
ISSN: 0303-2493
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Rebbe,Gabriele:
Vom täglichen Leben mit "gegebenem Gift". Aus dem Tagebuch einer Betroffenenorganisation. (dt.;Ref.dt.,engl.)
Obwohl die Probleme der bewohnten Altlastenflächen nicht mehr wegdiskutiert werden können, finden die Schwierigkeiten der auf verseuchten Böden lebenden Menschen keine Beachtung. So fühlen sich die Altlastenbetroffenen nicht nur mit den gesundheitlichen und psychischen Problemen als Folge ihres Wohnortes alleingelassen, sondern auch mit der bitteren Erkenntnis, daß die Verantwortung für die Folgen der Industrialisierung allein auf ihre Schultern geladen wird. Die vom Bundesverband für Altlastenbetroffene (BVAB e.V.) und von einzelnen Betroffenen immer wieder geforderte gesamtgesellschaftliche Verantwortlichkeit für das Altlastenproblem wird verkehrt in individuelle Verantwortlichkeit - bleibt pesönliches Schicksal. Dies zeigt der Einblick in das Tagebuch einer Betroffenenorganisation, in die Vertragsgestaltung beim Kauf der Grundstücke und beim Rückkauf der Häuser. Würden bewohnte Altlasten als Herausforderung an die Gesellschaft verstanden - wie politisch zwar propagiert, aber nicht konsequent in die Tat umgesetzt - erließe diese Sichtweise endlich dem einzelnen Betroffenen die gesamte Last der Altlast. Aus einem solchen Lösungsansatz folgte dann auch logisch die Schaffung eines eigenständigen Altlastenrechts - zur menschenwürdigen Problembewältigung. - (Verf.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bebauung; Partizipation; Kommunalverwaltung; Bodenmarkt; Zielkonflikt; Altlast; Regional;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1992)Nr.8, S.621-628, Lit.
ISSN: 0303-2493
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Discher,Holger; Kraus,Sylvia:
Erfahrungen bei der Sanierung bebauter Altlasten. Arbeitskreise als Möglichkeit zum Umgang mit Konflikten. (dt.;Ref.dt.,engl.)
Bei der Sanierung bebauter Altlasten kommt es regelmäßig zu Konflikten zwischen Siedlern, kommunaler Verwaltung und Politik. Es handelt sich dabei im wesentlichen um Fragen der Gefahrenbewertung und Entschädigung. Trotz heftiger Auseinandersetzungen sind einvernehmliche Lösungen aber möglich, da die Beteiligten die schnelle Wiederherstellung gesunder Wohn- und Lebensverhältnisse zum gemeinsamen Ziel haben. Zur Lösung der Konflikte wurden in den vier untersuchten Kommunen interfraktionelle Arbeitskreise unter Beteiligung der Siedler eingerichtet. In drei Fällen sind diese Arbeitskreise gescheitert. Nur in einem Fall war man bei der Konfliktlösung erfolgreich. Hier wurden mit den Siedlern Mitentscheidungs- und Kontrollmöglichkeiten vereinbart. Dazu gehören u.a. weitgehende Informationsrechte (z.B. Akteneinsicht) und die Bindung der Verwaltung an die mit den Siedlern getroffenen Absprachen. Die durchgeführten Maßnahmen sind Ausdruck der Übernahme politischer Verantwortung durch die kommunale Politik und einer daraus folgenden situativen Verhaltensweise der städtischen Akteure. Die Beteiligten konnten so in hohem Maße ihre jeweiligen Interessen durchsetzen. - (Verf.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bebauung; Flächensanierung; Kommunalverwaltung; Partizipation; Kommunikation; Fallstudie; Zielkonflikt; Altlast; Regional;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1992)Nr.8, S.645-651, Tab.,Lit.
ISSN: 0303-2493
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Bebaute Altlasten.
In der kommunalen Praxis wurden bebaute Altlasten vor allem durch rechtliche Auseinandersetzungen bekannt. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes hat eine Gemeinde bei der Bauleitplanung einem Altlastenverdacht nachzugehen und ihn in die planerische Abwägung einzustellen. Unterläßt sie dies, begeht sie eine Amtspflichtverletzung. Die Folge ist, daß der Bauherr, der auf den von der Gemeinde beschlossenen Bebauungsplan vertraut, gegen die Gemeinde einen Schadenersatzanspruch geltend machen kann. Dies wiederum führte dazu, daß die Gemeinden beim Umgang mit Altlasten in der Bauleitplanung vorsichtig geworden sind. Kommunale Planungsprozesse werden verzögert. Das vorliegende Themenheft greift das Thema mit folgenden Beiträgen auf: (1) Rahmendaten zur Sanierung bebauter Altlasten aus Sicht der Bundesregierung; (2) Vom täglichen Leben mit "gegebenem Gift". Aus dem Tagebuch einer Betroffenenorganisation; (3) Amtshaftung bei überbauten Altlasten. Folgerungen für die Stadtplanung; (4) Altlastenbetroffenheit in der Risikogesellschaft. Verbesserungsmöglichkeiten des kommunalen Handelns durch Verhandlungs- und Vermittlungsverfahren; (5) Erfahrungen bei der Sanierung bebauter Altlasten. Arbeitskreise als Möglichkeit zum Umgang mit Konflikten; (6) Risikokommunikation und Partizipation bei der Sanierung bewohnter Altlasten. (7) Probleme bebauter Altlasten und Handlungsmöglichkeiten aus kommunaler Sicht. - Wie.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Bebauung; Bestandsaufnahme; Flächensanierung; Kommunalverwaltung; Partizipation; Zielkonflikt; Altlast;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1992)Nr.8, S.611-668, Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISSN: 0303-2493
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Bosshard,Andreas; Gfeller,Matthias:
Planung und Umsetzung im Spannungsfeld Landwirtschaft - Naturschutz.
Die beiden Autoren behandeln das Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Naturschutz aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zuerst wird ein planerischer Ansatz vorgestellt, mit welchem für die Probleme zwischen Landwirtschaft und Naturschutz auf regionaler Ebene Lösungen aufgezeigt werden. Im zweiten Teil werden die Umsetzungsmöglichkeiten von Naturschutzbestrebungen auf der Ebene des einzelnen Landwirtschaftsbetriebs aufgezeigt. Schlußfolgerung ist, daß der aktuelle Umbruch in der Landwirtschaftspolitik große Chancen für Lösungen im Spannungsfeld Landwirtschaft-Naturschutz, aber auch Risiken birgt. Ein verstärktes Engagement der Raumplanung soll dazu beitragen, daß Risiken lokal begrenzt werden und die Chancen primär dort gentutzt werden, wo es für die künftige Landschaftsentwicklung wesentlich ist. Die Umsetzung ist jedoch nur mit Beteiligung und Verständnis der betroffenen Landwirte möglich.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Landwirtschaft; Agrarproduktion; Raumplanung; Bauleitplanung; Schutzgebiet; Planungskonzept; Planungsprozess; Betroffenenbeteiligung; Partizipation; Landbewirtschaftung; Vorrangbereich; Nutzungskonzept;.
in Fachzeitschrift: Disp 28(1992)Nr.110, S.35-46, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0251-3625
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Kordina,Hans:
Bürgerbeteiligung im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung. Das Beispiel einer Sonderabfalldeponie in Blumau, Niederösterreich.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Sonderabfall; Deponie; Umweltverträglichkeitsprüfung; Betroffenenbeteiligung; Bürgerinitiative; Verfahrensablauf; Abfallwirtschaft; Kommunalpolitik; Partizipation; Bürgerbeteiligung; Politische Willensbildung; Erfahrungsbericht;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 5(1991)Nr.2, S.52-54, Lit.
ISSN: 0933-0690
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Weber,Beate:
Mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Plädoyer der Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg, Beate Weber, für die umweltverträgliche Stadtplanung.
Umweltverträglichkeit als Voraussetzung kommunaler Planung und als Grundprinzip wirtschaftlichen Handelns, von beidem ist man noch weit entfernt. Ausgehend von einer Kritik der vorgefundenen Situation formuliert die Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg anläßlich ihres Amtsantritts ihre grundsätzlichen Ziele einer umweltverträglichen Stadtentwicklung. Die Bereiche Verkehrsplanung, Toursimus und Energienutzung werden besonders angesprochen. Beteiligung der Bürger und die Einführung eines vernetzten Denkens in der Verwaltung und Kommunalpolitik sind wesentliche Voraussetzungen, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Politik; Umweltverträglichkeit; Umweltbelastung; Stadtplanung; Kommunalpolitik; Kommunalplanung; Verwaltungshandeln; Partizipation; Verkehrsplanung; Energieeinsparung; Fremdenverkehr; Planungsziel;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 5(1991)Nr.3, S.135-138
ISSN: 0933-0690
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Fröhlich,Werner:
Auf der Suche nach Wegen aus der Akzeptanzkrise. Bericht über das Seminar -Umwelt-Konflikt-Management- am 7. und 8. Februar 1991 in Berlin.
Anhand eines Berichts über ein Seminar zum Thema "Umwelt-Konflikt-Management" in Berlin werden verschiedene Aspekte der mangelnden Akzeptanz von Abfallentsorgungsanlagen diskutiert. Erwähnt wird dabei u.a. der Einsatz von Konfliktmittlern bei derartigen Vorhaben in den USA. Vor allem aus den neuen Bundesländern kam in der Diskussion der Wunsch nach Verfahrensweisen, welche kurzfristig realisierbare Lösungen sicherstellen. Als Alternative wird eine noch stärkere Einbindung von organisierten Bürgerinitiativen in den Planungsablauf vorgeschlagen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltbewusstsein; Standortwahl; Abfallbeseitigung; Raumordnungsverfahren; Bürgerinitiative; Umweltschutzrecht; Konflikt; Zuständigkeit; Umweltschutzmaßnahme; Mediation; Interessenkonflikt; Akzeptanz;.
in Fachzeitschrift: Müll und Abfall 23(1991)Nr.5, S.303-306, Lit.
ISSN: 0027-2957
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Leutgeb,Franz:
Bei sensiblen Projekten in der Abfallwirtschaft ist Bürgerbeteiligung ein Muß. Erfahrungen einer UVP zu einer Sonderabfalldeponie in Enzersdorf/Fischa bei Wien.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Sonderabfall; Deponie; Umweltverträglichkeitsprüfung; Betroffenenbeteiligung; Verfahrensablauf; Organisation; Partizipation; Bürgerbeteiligung; Erfahrungsbericht;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 5(1991)Nr.2, S.48-52, Abb.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Beywl,Wolfgang; Klemisch,Herbert:
Das Demokratiedefizit in der UVP erfordert eine professionspolitische Antwort. Tl.2.
Schlagwörter zum Inhalt: Bevölkerung/Gesellschaft; Öffentlichkeit; Partizipation; Umweltverträglichkeit; Umweltverträglichkeitsprüfung; Planungsprozess; Verfahren; Vergleich;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 5(1991)Nr.3, S.152-153, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Umweltpolitik. Ziele und Lösungen. Umwelt '90.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Umweltpolitik; Partizipation; Technologie; Umweltschutzrecht; Umweltbelastung; Umweltforschung; Planungskoordination; Umweltökonomie; Umweltschutzorganisationen; International;.
Bonn: 1990. 195 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Simko,Dusan:
Einwohner und Umweltbelastung in Tokyo. Fallstudie - Die Nachbarschaft Ojima in Koto-ku. (dt.;Ref.dt.,jap.)
Untersucht werden im Rahmen der japanischen Geschichte und Umweltsituation Sozialstruktur und sozialräumlicher Wandel im Ballungsraum Tokio; zum Niederschlag dieser Prozesse in der Nachbarschaft Ojima im Stadtbezirk Koto 1987-89 wird eine empirische Untersuchung vorgenommen. Hauptgesichtspunkt ist die Umweltverschmutzung in Tokio und die Politik der ökologischen Bürgerbewegungen. Die extreme Orientierung auf ein Zentrum in Tokio ist trotz Wachstums nach außen ungebrochen. Dies gilt auch für die traditionelle Trennung in Ober- und Unterstadt. Die Sozialstruktur in der Unterstadt - auch in Ojima - wurde durch die Verlagerung umweltverschmutzender Industriebetriebe an die Tokioter Bucht in den 70er Jahren verändert. Hiervon ist auch die Auseinandersetzung über Umweltprobleme in Ojima betroffen, da von den neu Hinzugezogenen die traditionellen Nachbarschaftsorganisationen nicht als Interessenvertretungen akzeptiert werden. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Befragung; Fallstudie; Nachbarschaft; Stadtteil; Umweltschutzrecht; Stadtgeschichte; Stadtsoziologie; Bürgerinitiative; Stadtsanierung; Bevölkerungsstruktur; Bevölkerungsentwicklung; Entsorgung; Gesundheitswesen; Umweltschutz;.
Berlin: Birkhäuser 1990. 149 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
geogr.Habil.; Basel 1990
= Stadtforschung aktuell; 28
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Leggewie,Claus:
Wird Europa grün? 10 Thesen zur Entwicklung und zu den Chancen einer europäischen Umweltpolitik und grün-alternativer Bewegungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Bürgerinitiative; International;.
In: Die Kraft der Region. Nordrhein-Westfalen in Europa. Hrsg.:
Bonn: Dietz 1990. S.214-220
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Jettel,Christoph:
Umweltmaßnahmen und Ökologieorientierung in der Europäischen Gemeinschaft und in Österreich.
Der erste Teil der Studie dokumentiert die gegenwärtigen Umweltbelastungen auf nationaler und internationaler Ebene. Im Mittelpunkt stehen die Belastungen in Europa und Österreich. Im zweiten Teil wird untersucht, welche Umweltmaßnahmen bei den verschiedenen Interessengruppen und potentiellen Maßnahmeträgern denkbar sind. Hier werden die Ebenen der Politik, des unternehmerischen Engagements und die der Initiative von Bürgerinnen und Bürgern abgehandelt. Abschließend wird geprüft, inwieweit die realen Verhältnisse in der Europäischen Gemeinschaft und in Österreich die anzustrebenden Umweltstandards überhaupt ermöglichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschaden; Umweltpolitik; Gesetz; Umweltplanung; Unternehmenspolitik; Partizipation; Ökologie; Instrument; internationaler Vergleich;.
Regensburg: Transfer Verlag 1990. 279 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-924956-76-6
= Schriftenreihe des Instituts für Wirtschaftswissenschaften an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg; 3
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Schönweitz,G.:
Erfahrungsaustausch zur erfolgreichen Abwehr umweltfeindlicher Verkehrsplanungen. Ergebnisse des Seminars vom 29./30. September 1990.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Straßenplanung; Verkehrsplanung; Umweltverträglichkeit; Umweltbelastung; Planungsverfahren; Rechtsschutz; Verbandsklage; Bürgerinitiative; Öffentlichkeitsarbeit; Gutachten; Verfahrensablauf; Abwägung; Rechtsmittel; Erfahrungsbericht;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 4(1990)Nr.4, S.73-75
ISSN: 0933-0690
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Bürgerinitiativen im Umweltschutz. Freiwillige und ehrenamtliche Arbeit im Umweltschutz. Eine Studie im Auftrag der "Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Dublin" unter Einbeziehung weiterer Arbeitsergebnisse des Instituts für Umweltschutz der Univ. Dortmund.
Ein verändertes Bewußtsein vieler Bürger der natürlichen Umwelt gegenüber, verbunden mit einem starken Wunsch nach einer Minderung von Umweltbelastungen, hat dazu beigetragen, daß sich nach wie vor Bürger im "ehrenamtlichen Naturschutz" engagieren. Das Institut für Umweltschutz der Universtität Dortmund erarbeitete im Auftrag der "Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Dublin" einige Hinweise zur Beschreibung der aktuellen Situation von Bürgeriniativen im Umweltschutz in der Bundesrepublik Deutschland. Auf der Grundlage einer schriftlichen Befragung sowie durch die Analyse mehrerer Fallstudien werden u.a. die historische Entwicklung, die aktuellen Aktionsfelder, die Motivation, die Sozialstruktur sowie der organisatorische Aufbau von Bürgerinitiativen im Umweltschutz beschrieben. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Verein; Organisation; Sozialstruktur; Befragung; Fallstudie; Umweltschutz; Naturschutz; Landschaftsschutz; Bürgerinitiative; Motivation; Beratung;.
Dortmund: Verkehrs- und Wirtschafts-Verlag Borgmann 1989. 127 S., Abb.,Lit.
= Werkstatt-Reihe - Institut fuer Umweltschutz der Universitaet Dortmund; 18
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Environmental policy in Japan (engl.)
(Umweltpolitik in Japan)
Auf der Grundlage der intensiven und dauerhaften Zusammenarbeit zwischen japanischen Umweltexperten und dem Wissenschaftszentrum Berlin wird in diesem Sammelband eine aktuelle und vollständige Übersicht über die japanische Umweltpolitik gegeben. Diese nahm ihren Ausgang in der zweiten Hälfte der sechziger Jahre, als in Reaktion auf wachsende Proteste der (betroffenen) Bevölkerung das Bewußtsein über Umweltprobleme auch in der Administration zunahm. Heute kann in gewissen Bereichen von einer technologischen Führungsrolle Japans gesprochen werden, die sich auch in Exportstatistiken niederschlägt. Behandelt wird auch die Rolle der Kommunen bei der politisch-administrativen Lösung der Umweltprobleme. jp/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Behörde; Verwaltungsorganisation; Umweltschutzrecht; Naturschutz; Gesundheitswesen; Partizipation; Kommunalpolitik; Energie; Verwaltung; Industrie; Natur; Umweltschutz;.
Berlin/West: Edition Sigma 1989. 601 S., Abb.,Tab.,Lit.
Textsprache: engl.
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Umweltschutz. Ergebnisse einer Umfrage.
Im Frühsommer 1988 führte die Hagener Stadtverwaltung eine Telefonumfrage zum Thema "Umweltschutz" durch. Interviewt wurden 1051 zufällig ausgewählte Bürger, die älter als 18 Jahre waren. Diese Stichprobe war ausreichend, um für die Hagener sichere Aussagen treffen zu können. Die Antworten wurden unter Berücksichtigung der Alters- und der Geschlechtsstruktur auf die Gesamtheit aller Hagener Erwachsenen hochgerechnet. In dem Heft sind die Ergebnisse der Umfrage sowie einige Schlußfolgerungen daraus, die in der Sitzung des Umweltausschusses der Stadt am 9. Januar 1989 behandelt wurden, enthalten. 13 Prozent aller Interviewten gaben an, sich schon einmal über Umweltbelastungen beschwert zu haben. Zwischen den einzelnen Altersgruppen gab es hier keine Unterschiede. Von den 87 Prozent, die sich noch nicht beschwert haben, wüßten im Zweifelsfalle 36 Prozent an wen sie sich wenden könnten, 51 Prozent mußten auf die Frage nach einer zuständigen Stelle passen. geh/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Siedlungsabfall; Öffentlichkeitsarbeit; Partizipation; Befragung; Umweltschutz;.
Hagen: 1989. o.S., Tab.
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Siebertz,Lutz:
Arbeitsgemeinschaft Umweltplanung Niederelbe.
Lutz Siebertz, Gründungsmitglied der "Arbeitsgemeinschaft Niederelbe" beschreibt im vorliegenden Artikel Entstehungsgeschichte und Arbeit dieser Bürgerinitiative. Diese wurde 1972 als gemeinnütziger Verein gegründet. Vorstand, Beirat und Mitglieder kamen und kommen aus den unterschiedlichsten Spektren: Naturwissenschaftler, Segler, Elbfischer, Anti AKW Aktivisten etc. Der einzigartige Landschaftsraum "Unterelbe" sollte mit einer Vielzahl von Projekten und Planungen industrialisiert werden. Diese erheblichen strukturellen Eingriffe berücksichtigen in keiner Weise die Ökologie des Planungsraums. Die AUN forderte deshalb zunächst eine umfassende Bestandsaufnahme und einen ökologischen Gesamtlastplan für die Region. Der Arbeit der AUN war wechselnder Erfolg beschert. So konnte beispielweise die Vertiefung der Unterelbe verhindert werden. Weniger erfolgreich war dagegen der Kampf gegen die ausgedehnten Flutschutzmassnahmen, die Feuchtgebiete und Schlickwatten vernichteten. Die Aktionen um das AKW Brokdorf gerieten zum spektakulären Beispiel des Widerstandes gegen Industrieansiedlungen. 17 Jahre nach Gründung besteht die AUN noch immer. Ihr Ziel: eine solche Verbesserung der Wasserqualität der Elbe, dass man wieder darin baden kann. Auch sonst gibt es noch viel zu tun, z.B. im Kampf gegen ein geplantes gigantisches Flutsperrwerk bei Hamburg.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Regionalentwicklung; Flussgebiet; Industrialisierung; Bürgerinitiative; Geschichte; Wirkung; Umweltpolitik; Naturschutz; Umweltverträglichkeit; Flussbauwerk; Flussdeich; Industriebetrieb; Deponie; Umweltschaden; Entstehungsgeschichte; Tätigkeit; Flutsperre; Flussüberquerung; Kernkraftwerk; Flussausbau; Watt; Auenlandschaft;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1989)Nr.6, S.329-332, Abb.
ISSN: 0003-875X
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Grebe,Reinhard:
Umweltverträglichkeit in der Bauleitplanung.
Was früher Regel war, ist heute noch häufig zu beobachten: die Stadtentwicklungsplanung, festgelegt im Flächennutzungsplan, orientiert sich an allem möglichen - ausser an den Freiflächen/Grünflächen. Dabei sind Landschaftspläne als Teil der Landes-, Regional- und Bauleitplanung längst gesetzlich gefordert. Sollen sie in die politische Diskussion eingehen, müssen sie nach wie vor überwiegend von den Gemeinden aufgestellt werden - je höher die Planungsebene desto stärker die Interessenverbände. Die Siedlungsentwicklung seit Mitte des 19. Jahrhunderts führt zu schier unlösbaren Problemen im ländlichen und städtischen Raum: Energie ist beliebig erzeug- und verteilbar. Trotzdem wächst das Bewusstsein für die Landschaftsplanung bei Verwaltungen, Städtebauern und Architekten eher langsam, wie zahlreiche, jahrelange Auseinandersetzungen um z.B. Strassenbauprojekte zeigen. Landschaftsplanung hat noch immer den Ruf der Wachstumsbremse - und das Manko, dass ihre Effekte (Sicherung naturnaher Räume) "unsichtbar" sind, im Vergleich zur Sinnfähigkeit von Bauprojekten etwa.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaftsschutz; Landschaftsplanung; Bauleitplanung; Flächennutzungsplanung; Naturschutz; Siedlungsentwicklung; Ländlicher Raum; Stadtraum; Planungsbehörde; Umweltverträglichkeitsprüfung; Zuständigkeitsverteilung; Bürgerbeteiligung; Durchsetzung; Image; Plangenehmigung;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1989)Nr.6, S.324-326, Abb.
ISSN: 0003-875X
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Rentsch,Gudrun:
Die Akzeptanz eines Schutzgebietes, untersucht am Beispiel der Einstellung der lokalen Bevölkerung zum Nationalpark Bayerischer Wald.
Die Untersuchung greift das Spannungsverhältnis auf, das nach wie vor zwischen Nationalparkverwaltung "Bayerischer Wald" und einheimischer Bevölkerung besteht. Nach Darlegung der theoretischen Grundlagen der Informationsgewinnung und der Auseinandersetzung mit den Problemen der territorialen Identifikation, werden die Grundlagen der empirischen Erhebungen erörtert und das Befragungsschema erläutert. Sodann werden die Ergebnisse der Umfrage anhand von Detailfragen beschrieben und bewertet. Es besteht nach wie vor ein Spannungsverhältnis zwischen Nationalparkverwaltung und lokaler Bevölkerung. Die Identifikationsprobleme können nur in einem langsamen Prozeß gelöst werden. Vor allem in gemeinsamen Veranstaltungen werden Ansätze hierzu gesehen, damit sich die Nationalparkidee durchsetzen und erhalten läßt. - Wend.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Naturpark; Öffentlichkeit; Sozialbeziehung; Verhalten; Partizipation; Befragung; Bewertung; Regional;.
Kallmünz: Laßleben 1988. 87 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
= Münchener Geographische Hefte; 37
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Naturschutz im Ballungsraum Ruhrgebiet. Zusammenfassung der Referate zur Regionaltagung am 25. Juni 1987 im Revierpark Wischlingen in Dortmund.
Voraussetzung für die stabile gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Ballungsraumes ist die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen. Allerdings muß der verbliebene Rest an Natur in einem Ballungsraum - in diesem Fall dem Ruhrgebiet - mit anderen Maßstäben gemessen werden wie die naturschutzwürdigen Flächen im ländlichen Raum. Neben grundsätzlichen Anmerkungen zu Naturschutz als ökologische und soziale Aufgabe wurden auch speziellere Themen wie Bürgerbeteiligung bei Naturschutzmaßnahmen, Beteiligung des ehrenamtlichen Naturschutzes sowie Förderangebote behandelt. In Arbeitsgruppen wurden die Themen: Naturschutz und Erholung, Biotopverbundsysteme, schutzwürdige Biotope, Naturschutzaktivitäten auf kommunaler Ebene mit dem Ziel diskutiert, künftige Programme und Naturschutzkonzepte vorzubereiten. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Natur; Naturschutz; Verdichtungsraum; Naturschutzgebiet; Stadtökologie; Partizipation; Kommunalpolitik; Förderungspolitik; Biotop;.
Essen: 1988. 128 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Das Ruhrgebiet
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Rautmann,Klaus:
Bürgerbeteiligung bei Naturschutzmaßnahmen, Planung, Durchführung und Unterhaltung durch die Öffentliche Hand.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Natur; Naturschutz; Partizipation; Freiflächenplanung; Stadtquartier; Grünflächenamt;.
In: Naturschutz im Ballungsraum Ruhrgebiet. Hrsg.: Kommunalverband Ruhrgebiet -KVR-, Essen
Essen: 1988. S.59-66, Abb.
= Das Ruhrgebiet
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Jörissen,Juliane; Coenen,Reinhard; Franz,Peter:
Die Umweltverträglichkeitsprüfung in den USA. Analyse US-amerikanischer Erfahrungen und deren Relevanz für die Implementation der UVP-Richtlinie der EG in der Bundesrepublik Deutschland.
Die vorliegende Studie wurde im Auftrag des Umweltbundesamtes von der Abteilung für Angewandte Systemanalyse des Kernforschungszentrums Karlsruhe durchgeführt. Sie untersucht auf der Grundlage von verfahrensmäßigen Vorschriften, wichtigen Gerichtsurteilen und Erfahrungsberichten der Behörde die Entwicklung der UVP-Praxis in den USA bis zum heutigen Stand. Dabei werden insbesondere der Geltungsbereich der UVP, die Verantwortung für die Durchführung, Zeitpunkt, Inhalt und Umfang, Öffentlichkeitsbeteiligung, Kommentierung, Kontrolle sowie die Stellung der UVP im Entscheidungsprozeß behandelt und mit den Anforderungen der EG-Richtlinien verglichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltbelastung; Umweltverträglichkeitsprüfung; Umweltpolitik; Beteiligungsverfahren; Partizipation; Vergleich; EG-Richtlinie; Umweltrecht; Klagebefugnis; Ländervergleich;.
Berlin/West: E.Schmidt 1988. XV,255 S., Lit.
ISBN: 3-503-02706-8
= Beiträge zur Umweltgestaltung, Reihe A; 103
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Hutter,Claus-Peter; Thielcke,Gerhard; Herrn,Claus-Peter; Faust,Berthold:
Naturschutz in der Gemeinde. Praktischer Ratgeber für jedermann. 2.Aufl.
Naturschutz ist nicht allein Aufgabe des Staates, sondern verlangt genauso den persönlichen Einsatz aller Verantwortlichen in der Gemeinde und jeden Bürgers. Jeder Einzelne ist gefordert, einen Beitrag zur Erhaltung naturnaher Lebensräume, der Tier- und Pflanzenwelt zu leisten. Das Buch informiert über die Gefährdung der Lebensräume und zeigt Lösungen zur Erhaltung der Natur auf. Dabei rückt es auch die weniger attraktiven Sorgenkinder des Naturschutzes, wie Kies- und Sandgruben, Straßenränder und Sportanlagen, Industrie- und Gewerbegebiete ins Bewußtsein. Es versteht sich als Wegweiser durch behördliche Strukturen und liefert einen Stichwortkatalog über die häufigsten Begriffe des Naturschutzes.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Gemeinde; Ökologie; Tierwelt; Bestandsaufnahme; Ratgeber; Lexikon; Schutzmaßnahme; Bürgerbeteiligung; Pflanzenwelt; Eigeninitiative; Handlungsanweisung;.
Stuttgart: Edition Erdmann 1988. 192 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-522-30220-6
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Braun,Ralf-Rainer:
Umweltvertraeglichkeit -UVP- in der Bauleitplanung. Ein praxisorientierter Verfahrensansatz zur integrierten Umweltplanung.
Im Gegensatz zu Fachplanungen sind kommunale Gesamtplanungen (Flaechennutzungs- und Bebauungsplaene) bisher seltener durch eine integrierte Umweltvertraeglichkeitspruefung (UVP) auf ihre Umweltrelevanz hin untersucht worden. Hinter dem Gedanken, die UVP in die Bauleitplanung einzubauen, steht die Suche nach einem praktikablen Weg zur oekologisch orientierten Stadtplanung. Der Verfasser beschreibt die Stadt als Oekosystem, skizziert die UVP im allgemeinen sowie die entsprechende EG-Richtlinie; ferner werden wichtige bundesrechtliche UVP-Grundlagen behandelt. Zur UVP innerhalb der Flaechennutzungsplanung wird ein Verfahrensweg aufgezeigt. Als Kernstueck der Arbeit wird die UVP im Rahmen der Bebauungsplanung in ihren methodischen, organisatorischen und partizipativen Komponenten dargestellt. kmr/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; Umweltplanung; Stadtökologie; Flächennutzungsplanung; Bebauungsplanung; Planungsmethode; Planungsrecht; Partizipation; Kommunalpolitik; Stadtplanung; Methode; Freiraumplanung; Umweltschutz; Bauleitplanung;.
Koeln: Deutscher Gemeindeverlag 1987. X, 246 S., Abb.,Lit.
geogr. Diss.; Bochum 1986
= Handbücher zum Umweltschutz
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Peters,Eckhart Wilhelm:
Buergerbeteiligung am Naturschutz oder Ein Planungsmodell fuer den Landschaftsrahmenplan.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaftsrahmenplan; Naturschutz; Partizipation; Planungsmodell; Öffentlichkeit; Landschaftsrahmenplanung; Bürgerbeteiligung; Beteiligung;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 62(1987)Nr.6, S.246-248, Abb.
ISSN: 0028-0615
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Gilnreiner,G.:
Strukturierung von Stauraeumen.
Der methodische Ansatz zur Strukturierung von Stauraeumen umfasst das Planungsverfahren, die Buergerbeteiligung und ein Gestaltungsmodell fuer den Lebensraum Wasser. Grundlagen und Begruendungen zur Strukturierung wurden aus der Literatur entnommen. Das Problem der fehlenden Biotopvernetzung wird im Wasser durch differenzierte Strukturierung vor allem der Ufer und durch Errichtung von Nebengewaessern kompensiert. Elemente der Planung sind Flussregulierung, Laufstaue, Anlagen der Schiffahrt, Regelprofile, Uferbepflanzung, Struktur der Sohle und Bauwerke fuer Fische. Verschiedene Moeglichkeiten der Biotopvernetzung wurden zusammengestellt. Ein vom Verfasser entwickeltes System der Gestaltung und Anordnung von Biotopbuchten in Laufstauen wird vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Staustufe; Gewässer; Flussregulierung; Planungsmethode; Absturz; Ufer; Bepflanzung; Biotop; Stauraum; Gewässerregulierung; Gestaltung; Bürgerbeteiligung; Sohlabsturz; Schiffahrt; Sohle; Gewässersohle; Bucht; Fischtreppe; Fischpass;.
In: Landschaftswasserbau, Heft 7. Hrsg.: TU Wien, Institut fuer Wasserguete und Landschaftswasserbau
Wien: 1986. S.271-306, Abb.,Lit.
= Landschaftswasserbau; 7
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Schluchter,Wolfgang:
Untersuchung sozialer und psychischer Auswirkungen von Umweltbelastungen und -massnahmen auf die Bevoelkerung. Moeglichkeiten ihrer Erfassung und Beurteilung. (dt.;Ref.dt.,engl.)
Das Forschungsvorhaben hatte zum Ziel, Methoden, Verfahren und Instrumente zu entwicklen, mit denen subjektive Bewertungen von sozialen und psychischen Auswirkungen von Umweltbelastungen und -massnahmen erhoben und analysiert werden koennen. Unter Einbeziehung von 135 Buergern aus je 5 Untersuchungsgebieten von Mannheim und Berlin (West) wurden Verfahren getestet, die eine weitgehende Einbeziehung von Betroffenen in wissenschaftliche Bewertungsprozesse objektiver Umweltsituationen erlaubt. Als Ergebnis wird festgestellt, dass "Nicht-Experten" sehr gut in der Lage seien, objektive Situationen exakt einzuschaetzen und zu bewerten. Experten aus Verwaltung und Planung beurteilten das Verfahren positiv. bre/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Befragung; Empirische Sozialwissenschaft; Methodologie; Umweltbelastung; Umweltforschung; Umweltverträglichkeitsprüfung; Partizipation; Umweltschutz; Wirkungsanalyse; Bewertung;.
Heidelberg: 1986. 205 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Ja zum Leben mach zornig. Deutscher Umwelttag 1986 zeigte Mut zum Handeln.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Tagungsbericht; Umweltschutz; Bürgerinitiative; Veranstaltung; Bericht;.
in Fachzeitschrift: Sonnenenergie 11(1986)Nr.4, S.23
ISSN: 0172-3278
Deutscher Umwelttag, Nr.: 1
Wuerzburg (Deutschland, Bundesrepublik), 06.-08. Juni 1986.
The public role in environmental assessments (engl.;Ref.engl.)
(Die Rolle der Oeffentlichkeit bei Umweltgutachten)
Der Aufsatz enthaelt Anmerkungen zu Ziel und Bedeutung oeffentlicher Versammlungen, Arbeitssitzungen und Anhoerungen im Rahmen der Erstellung von Umweltgutachten. Verschiedene Methoden der Einbeziehung der Oeffentlichkeit, der Form, in der Versammlungen angekuendigt und abgehalten werden koennen, werden vorgestellt. Die Autoren werten dabei ihre ueber zehnjaehrige Erfahrung als Gutachter in Umweltuntersuchungen im oeffentlichen Sektor aus.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltbericht; Umweltforschung; Umweltverträglichkeitsprüfung; Partizipation; Anhörung; Befragung; Öffentlichkeit; Öffentlichkeitsarbeit;.
in Fachzeitschrift: Journal of Environmental Engineering 112(1986)Nr.4, S.623-637, Lit.
ISSN: 0733-9372
Textsprache: engl.
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Zwanzig,Guenter W.:
Umweltanwaltschaft. Oesterreichischer Beitrag zur Loesung von Umweltkonflikten - Modell auch fuer die Bundesrepublik Deutschland.
Langjaehrige Erfahrungen im Umweltschutz bestaetigen immer wieder die schlechte Ausgangsposition, welche die Natur im Verfahren vor Behoerden und Gerichten hat. Die Forderungen nach einem Umweltgrundrecht oder mindestens einer Staatszielbestimmung Umweltschutz, nach groesseren Partizipationsmoeglichkeiten (Ombudsmann, Volksanwaltschaft, Gemeindeklage, Buergerklage, Verbandsklage) spiegeln eine gewisse Parteienverdrossenheit ebenso wider wie den Wunsch, der Natur einen staerkeren Schutz angedeihen zu lassen. Ein herausragendes Beispiel hierfuer ist das oesterreichische Modell einer Umweltanwaltschaft. Dieser Beitrag diskutiert die Anwendbarkeit dieses Modells in der Bundesrepublik.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Umweltbehörde; Verbandsklage; Verwaltungsrecht; Partizipation; Umweltschutzpolitik; Umweltrecht; Planungsbeirat; Rechtsmittel; Klagebefugnis; Ombudsmann;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 61(1986)Nr.10, S.394-397, Lit.
ISSN: 0028-0615
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Ahlemann,Joachim:
Umweltprobleme in der kommunalen Praxis.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Stadtplanung; Flächennutzung; Freifläche; Nutzungskonflikt; Umweltschutz; Energieversorgung; Partizipation; Städtebauziel; Regional;.
In: Stadt und Umwelt. Umweltstrategien im Staedtebau. Hrsg.: W.Strubelt.. Hrsg.:
Bonn: 1985. S.15-25
= Seminare, Symposien, Arbeitspapiere - Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung; 19
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Konzeption einer Stadtoekologie.
Die vom NRW-Landes- und Stadtentwicklungsministerium vorgestellte Konzeption benennt zunaechst die Handlungsfelder stadtoekologischer Politik. Das Konzept umfasst den Freiraumschutz und die Landschaftspflege, Massnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes und zur Stadtbegruenung sowie den Schutz der Baudenkmaeler und Bauwerke vor umweltbedingten Schaeden. Vorgesehen sind weiterhin Massnahmen zur Bekaempfung der Luftverschmutzung, zum Schutz des Trinkwassers und zur Wasserversorgung, Massnahmen gegen verkehrsbedingte Umweltbeeintraechtigungen sowie zur besseren Abfallbehandlung. Neben politischen Bemuehungen zur Standortsicherung von Gewerbe- und Industriebetrieben sieht das Konzept ein staerkeres Einbinden des Buergerengagements fuer stadtoekologische Ziele vor. sch/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltschutz; Stadtökologie; Freiraum; Landschaftspflege; Wohnumfeldverbesserung; Stadtbegrünung; Denkmalschutz; Verkehrsberuhigung; Luftreinhaltung; Abfallbehandlung; Wasser; Bürgerinitiative; Umweltbewusstsein; Konzeption;.
Duesseldorf: 1985. 60 S.
= MLS informiert; 4/85
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Zum Thema Naturschutz.
"Naturschutz" lautet der Titel der Broschuere, die anlaesslich der Wahlen zum Abgeordnetenhaus 1985 herausgegeben wurde. Sie behandelt neben allgmeinen Aspekten von Natur und Naturzerstoerung in industriekapitalistischen Gesellschaften - Aspekte, die gleichermassen fuer "sozialistische" Staaten gelten - spezifische mit Grossstadt und mit West-Berlin zusammenhaengende Probleme von Naturerhaltung auf dem Lebensgelaende von Luft, Wald, Seen, Fluessen und Tierarten. Die Herausgeber wollen zeigen, auf welcher Weise in Berlin eine sinnvolle Naturschutz- und Freiflaechenpolitik betrieben werden kann. Auf formal-rechtlicher wie politisch-administrativer Ebene heisst dies, im Stadtraum bereits vorhandene Schutzgebiete zu vergroessern bzw. neue Gebiete auszuweisen und Naturschutz auf allen Ebenen der Stadtplanung, z.B. in der Bauplanung wie bei der Gewerbeansiedlung, zu betreiben. Auf der Ebene des persoenlichen Engagements und individueller Verantwortung bedeutet praktische Naturschutzpolitik zuallererst, eine Wiederaneignung des Raumes durch die Bewohner der Stadt zu erreichen. Diese Vorstellung impliziert eine Demokratisierung der Naturschutzpolitik, deren Ausfuehrung und moegliches Prozedere am Beipiel des Verbandsklagerechts und einer neu einzurichtenden "Buergerklage" abschliessend diskutiert wird. ara/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturschutz; Naturschutzgebiet; Landschaftsschutz; Parteiprogramm; Umweltschutzrecht; Umweltpolitik; Verbandsklage; Verwaltungsrecht; Gesetzgebung; Verband; Bürgerinitiative; Partei; Partizipation; Umweltschutz; Landschaft; Natur;.
Berlin/West: 1985. 112 S., Abb.,Tab.
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Das verborgene Gruen von Schoeneberg. Der Naturpark Suedgelaende.
In der Broschuere wird eine breit angelegte Begruendung vorgelegt, um die Forderung der Buergerinitiative "Schoeneberger Suedgelaende" (Berlin) fuer einen "Naturpark Schoeneberger Suedgelaende" zu untermauern. Dabei geht es um das "wilde Gruen" der Bahnflaechen vom Gleisdreieck bis zum suedlich gelegenen Gelaende Schoenebergs. Die Umwandlung dieses verwilderten Bahngelaendes in einen Naturpark, so argumentieren die Verfasser, diene vor allem zur Erholung der dort lebenden Bevoelkerung, aber auch dem Umweltschutz und dem Natur- und Artenschutz der dort vorkommenden Pflanzen und Tiere. Zunaechst wird die verwilderte Landschaft vorgestellt, also welche Pflanzen und Baeume sich spontan entwickelten. Dann werden die Argumente gegen den geplanten Bahnhof und fuer die Alternativvorschlaege der Buergerinitiative entfaltet. Das letzte Kapitel stellt eine kleine Chronik der Geschehnisse seit Gruendung der Buergerinitiative im Herbst 1980 dar. sg/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Naturpark; Naturschutz; Bahnhof; Verkehrsplanung; Ökologie; Erholung; Verkehr; Bürgerinitiative; Umweltschutz; Arbeitsmaterial(praxisbezogen); Stadtgrün;.
Berlin/West: 1985. 43 S.
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Wasser.
Die Probleme einer gesicherten und qualitativ hochstehenden Trinkwasserversorgung nehmen mit den Umweltbelastungen zu. Aus Sicht der niedersaechsischen Buergerinitiativen wird mit dem Schwerpunktheft Wasser die Wassersituation in diesem Bundeland beispielhaft in verschiedenen Bereichen und unter unterschiedlichen Aspekten beleuchtet. Dabei beschraenkt man sich nicht nur auf Problemdarstellungen, sondern bietet auch Loesungsmoeglichkeiten und Materialien fuer die eigene Wasserarbeit von Buergerinitiativen an. jp/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wasserversorgung; Abwasserbeseitigung; Gewässerschutz; Wasserrecht; Fluss; Trinkwasser; Sonderabfall; Wasserwirtschaft; Umweltschutz; Bürgerinitiative; Versorgung; Entsorgung; Giftmüll;.
Hannover: 1985. 91 S.
= Umwelt-Informationen für Niedersachsen UIN, Zeitschrift der niedersächsischen Bürgerinitiativen; 9/10
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Comras,Kelly; Farraud,William E.:
Das Nationale Erholungsgebiet Santa Monica Mountains, eine bedrohte Landschaft = = Les montagnes de Santa Monica, region nationale de detente, un paysage menace = Santa Monica mountains national recreation area, an endangered landscape. (dt.,engl.,franz.)
Die Santa Monica Mountains ziehen sich in nordwestlicher Richtung mitten durch das Stadtgebiet von Los Angeles. In den sechziger Jahren machten sie eine intensive staedtebauliche Entwicklung durch. Es siedelten sich in den Bergen nur einige wenige Wagemutige an.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Landschaftszerstörung; Berggebiet; Wohngebiet; Naturschutzgebiet; Ökosystem; Bürgerinitiative; Vegetation; Freizeiteinrichtung; Nationalpark; Unterschutzstellung; Erholungsgebiet;.
in Fachzeitschrift: Anthos 24(1985)Nr.3, S.24-30, Abb.
ISSN: 0003-5424
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Cupei,Juergen:
Die Richtlinie des Rates ueber die Umweltvertraeglichkeitspruefung -UVP- bei bestimmten oeffentlichen und privaten Projekten.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltverträglichkeitsprüfung; EG; Terminologie; Wirkungsanalyse; Planungskompetenz; Planungsprozess; Partizipation; Naturschutz; Landschaftspflege; Anwendungsbereich;.
in Fachzeitschrift: Natur und Recht (1985)Nr.8, S.297-307
ISSN: 0172-1631
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Verfassungsauftrag zu Naturschutz; BV Art. 141 Abs. 1 n.F.; BayVerfGH, Entscheidung v. 14.6.1985 - Az. Vf. 20-IX-85.
Zu den gesetzlichen Voraussetzugnen fuer die Zulassung eines Volksbegehrens ueber den Entwurf eines Gesetzes ueber den Nationalpark Senke. Die durch BV Art 141 Abs.1 n.F. verstaerkt gebotene Beruecksichtigung des Naturschutzes fuehrt nicht dazu, dass demgegenueber die Grundrechte der Buerger (z.B. auf Handlungs- und Berufsfreiheit) ueberall und schlechthin zuruecktreten muessen. Aus BV Art. 141 Abs.1 Satz 3 ergibt sich, dass die dort genannten Verfassungsauftraege zwar zu den vorrangigen Aufgaben von Staat, Gemeinden und Koerperschaften des oeffentlichen Rechts gehoeren, dass es aber auch andere Rechtsgueter von vergleichbarem Gewicht gibt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Verfassungsrecht; Rechtsprechung; Bürgerinitiative; Nationalpark; Bürgerbegehren; Volksbegehren;.
in Fachzeitschrift: UPR Umwelt 5(1985)Nr.11/12, S.411-412, Lit.
ISSN: 0721-7390
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Umweltpolitik. Konzeptionelle Grundlagen und Zielperspektiven. Brauchen wir eine Neuorientierung der Umweltpolitik? Tagung vom 23. - 25. Maerz 1984.
Die Autoren der Tagungsbeitraege zeichnen die Entwicklung der bisherigen Umweltplitik nach und nehmen eine Analyse, eine Standortbestimmung und eine bewertende Bilanzierung des bisher Erreichten vor. Sie legen eine definitive Zielbestimmung und eine Beschreibung zukuenftiger Arbeiten der Umweltpolitik ebenso vor wie eine Untersuchung ueber deren ethische Rueckbindung und Fundierung; die politische Umsetzbarkeit der identifizierten Aufgaben wird reflektiert, Realisierungswege werden aufgezeigt, Instrumente zur politischen Operationalisierung entworfen und Moeglichkeiten ihrer planerischen, sozialen und technischen Handhabbarkeit und Durchfuehrbarkeit entwickelt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Umweltverträglichkeitsprüfung; Ökologie; Bürgerinitiative; Umwelt; Umweltschutz; Umweltrecht; Ökonomie; Bundesregierung; Zielorientierung; Wertewandel;.
Rehburg-Loccum: 1984. 199 S.
= Loccumer Protokolle; 10/1984
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Krause,Alfred:
Probleme der Entscheidungsfindung im biologisch-oekologischen Komplex der Umweltpolitik.
Fuer den Bereich Naturschutz und Landschaftspflege sind nach Ansicht des Autors durch die Uebertragung staatlicher Verantwortung auf den Bereich der Kommunen erhebliche Vollzugsdefizite zu erkennen, die ueberwiegend in der organisatorischen Struktur, personellen Ausstattung, Akzeptanz der Beduerfnisse und Zielverfolgungen durch mit anderen Verwaltungsbereichen befasste Personen zu sehen sind. So sei der Einsatz von im Naturschutzgesetz vorgesehenen Instrumenten behindert. Die Untersuchung beschraenkt sich auf politische und administrative Mechanismen und Effekte in dem klassischen Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Es wird die Gestaltung der Umweltpolitik in den Jahren von 1969 bis 1980 analysiert. Der Autor schliesst mit der Forderung einer Sonderbehoerde fuer diesen Umweltpolitik-Bereich mit der personellen Ausstattung in Form eines auf die regionalen Erfordernisse abgestimmten Teams. Diese Sonderbehoerde soll sowohl den Erfordernissen aus politischen Zielvorgaben als auch solchen aus Buergeranspruechen gerecht werden. sg/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Umweltpolitik; Biologie; Ökologie; Naturschutz; Umweltschutzrecht; Landschaftspflege; Entscheidungsfindung; Verkehr; Verwaltungsrecht; Rechtsvergleichung; Bürgerinitiative; Kommunalpolitik; Verwaltungsorganisation; Umweltschutz; Autobahnplanung;.
Freiburg/Brsg.: 1984. ca.330 S.
forstwiss.Diss.; Freiburg/Brsg. 1984
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