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Forschungsberichte

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Schallschutz zwischen Reihenhäusern mit unvollständiger Trennung
Abschlussbericht mit Anhang Prüfbericht
Bau- und Wohnforschung, Band F 2474
Jürgen Maack
Ingenieurgesellschaft für Technische Akustik mbH -ITA-, Wiesbaden
2005, 162 S., m. zahlr. Abb. 30 cm,
Best.-Nr. F 2474 (Kopie des Manuskripts)
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-8167-6946-0
sofort lieferbar


Kurzbericht [PDF]

Short Version [PDF]

Bei Reihenhausanlagen kann häufig dadurch eine Kostenminderung erzielt werden, indem man die Häuser auf eine gemeinsame Bodenplatte gründet, auf der direkt die doppelschalige Haustrennwand errichtet wird. Ferner kann es aus anderen bautechnischen Gründen geboten sein, das Untergeschoss der Reihenhäuser als Kastentragwerk aus Stahlbeton ohne jegliche Trennung zu errichten (z. B. im Grundwasserbereich aus WU-Beton). Für die Schalldämmung dieser Konstruktion mit unvollständiger Trennung wird allerdings in Beiblatt 1 zu DIN 4109 kein Rechenwert angegeben. In Erweiterung an das Rechenverfahren nach Beiblatt 1 zu DIN 4109 wird nun - je nach Art der unvollständigen Trennung - die Einführung eines "qualitativen Zweischaligkeitszuschlages" vorgeschlagen. Als Grundlage dienen Messungen an ausgeführten unvollständig getrennten Konstruktionen. Weiterhin wird erstmals eine Berechnung nach DIN EN 12354-1 für unvollständig getrennte zweischalige Haustrennwände durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

1. AUFGABENSTELLUNG SOWIE AUSGANGSSITUATION 1
1.1 Zielvorgabe für die Schalldämmung von Haustrennwänden 1
1.2 Abschätzungsverfahren zur Schalldämmung zweischaliger Haustrennwände 2
1.2.1 Abschätzung der Schalldämmung nach DIN 41 09 für vollständig getrennte Haustrennwände 2
1.2.2 Rechenverfahren nach DIN EN 12354-1 für vollständig und unvollständig getrennte Haustrennwände 3
1.3 Messergebnisse 4
1.4 Weitere Einflussparameter auf die Schalldämmung zweischaliger Haustrennwände 4
1.5 Vorgehensweise 6
2. LUFTSCHALLDÄMMUNG VON KONSTRUKTIONEN DER UNVOLLSTÄNDIGEN TRENNUNG 7
2.1 Allgemeine Definitionen der Schallübertragungswege 7
2.2 Unterscheidung der verschiedenen Arten der unvollständigen Trennung 10
2.3 Luftschalldämmung im untersten Geschoss bei durchgehender Bodenplatte und getrennten Außenwänden 12
2.4 Luftschalldämmung im untersten Geschoss bei durchgehender Bodenplatte und durchgehender Keller-Außenwand gegen Erdreich 1 6
2.5 Luftschalldämmung im EG bei durchgehender flankierender Kelleraußenwand im UG 19
2.6 Sonderkonstruktionen 22
2.6.1 Haustrennwand auf Elastomerschicht aufgestellt, Bodenplatte durchgehend 22
2.6.2 Haustrennwand auf hochdruckfestem Wärmedämmstein aufgestellt, Bodenplatte durchgehend V 26
2.6.3 Bodenplatte getrennt, Aufenthaltsräume im untersten Geschoss 28
2.7 Qualitativer Zweischaligkeitszuschlag 30
2.8 Zur Massenabhängigkeit der Schalldämmung bei unvollständiger Trennung 34
2.9 Zusammenfassung Luftschalldämmung 36
3. TRITTSCHALLDÄMMUNG ZWISCHEN REIHENHÄUSERN 37
3.1. Allgemeine Vorbemerkung, Anforderungen Trittschallschutz 37
3.1.1 Allgemeine Vorbemerkung 37
3.1 .2 Anforderungen an die Triftschalldämmung von Geschossdecken 37
3.2 Triftschalldämmung der Rohdecken 38
3.3 Triftschallminderung durch die Haustrennwandfuge 41
3.4 Triftschalldämmung mit schwimmendem Estrich 43
3.5 Zusammenfassung Triftschalldämmung 45
4. SCHALLDÄMMUNG ZWEISCHALIGER HAUSTRENNWÄNDE IM HINBLICK AUF DIN EN 12 354-1 46
4.1 Berechnungsgrundlagen nach DIN EN 12354-1 und Vereinfachungen 46
4.1 .1 Prinzip der Berechnung der Schalldämmung zwischen zwei Räumen nach DIN EN 12354-1 46
4.1 .2 Berechnung des Schalldämm-Maßes R1 eines Übertragungsweges 47
4.1.3 Näherungsweise Berechnung des Schalldämm-Maß R1 eines Übertragungsweges 48
4.1 .4 Einzahl-Kenngröße für die richtungsgemittelte Schnellepegeldifferenz 49
4.1 .5 Näherungswert für das bewertete Schalldämm-Maß R1 50
4.1 .6 Zusammenhang zwischen der Schnellepegeldifferenz und dem Stoßstellendämm-Maß K1 51
4.2 Schnellepegeldifferenzen bei vollständig getrennten Konstruktionen 54
4.3 Schnellepegeldifferenzen bei Konstruktionen mit unvollständiger Trennung 58
4.3.1 Der verallgemeinerte Kreuzstoß 58
4.3.2 Schnellepegeldifferenzen D am klassischen Kreuzstoß 60
4.3.3 Stoßstellendämm-Maß K1 am klassischen Kreuzstoß 62
4.3.4 Körperschall-Nachhallzeiten 63
4.3.5 Schnellepegeldifferenzen an der Stoßstelle Dd' 67
4.3.6 Schnellepegeldifferenzen an der Stoi3stelle Df/Fd' 70
4.3.7 Schnellepegeldifferenzen an der Stoßstelle Ef' 74
4.4 Bewertetes Schalldämmmaß der Bauteile im direkten Durchgang 78
4.5 Modellrechnung: Schalldämmung einer unvollständig getrennten Haustrennwand 80
4.5.1 Schalldämmung einer unvollständig getrennten Haustrennwand mit durchgehender Kelleraußenwand und durchgehender Bodenplatte 80
4.5.2 Schalldämmung einer unvollständig getrennten Haustrennwand mit getrennter Kelleraußenwand und durchgehender Bodenplatte 84
4.5.3 Schalldämmung einer unvollständig getrennten Haustrennwand mit durchgehender Kelleraußenwand und durchgehender Bodenplatte im darüber liegenden Geschoss 85
4.6 Zusammenfassung zweischalige Haustrennwände im Hinblick auf DIN EN 12 354-1 86
5. ZUSAMMENFASSUNG 87
LITERATURVERZEICHNIS ALS ANHANG
PRÜFBERICHT 0066.04 - P 180/02 ALS ANHANG



EUR 43.00 (* inkl. MwSt.)

EUR 21.00 (Druckbare PDF-Datei, Social DRM) (* inkl. MwSt.)

 


Publikationslisten zum Thema:
Reihenhaus, Schallschutz, Haustrennwand, Zweischaligkeit, Trennwand(zweischalig), Bodenplatte, Trennung, Unvollständigkeit, Durchlaufplatte, Rechenverfahren, Berechnungsverfahren, Messung, DIN 4109, DIN EN 1254-1, Wohngebäude, Schalldämmung, Luftschalldämmung, Körperschalldämmung,


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In Deutschland wird derzeit auf Grundlage der RLS 90 eine Bewertung der Wirksamkeit von sekundären Schalldämmungssystemen im Hinblick auf den Lärmschutz durchgeführt. Im Rahmen dieses Prognosemodells kann die Schallausbreitung im Umkreis von allgemeinen schallreflektierenden und schallbeugenden Hindernissen durch ingenieurwissenschaftliche Formeln mit hinreichender Genauigkeit beschrieben werden. Allerdings beinhaltet das deutsche Prognosemodell derzeit keine generalisierten ingenieurwissenschaftlichen Formeln zur Bewertung von speziellen Hindernisgeometrien wie tiefliegenden Straßen mit einer Überdeckung (Gräben) und teilweise abgedeckten Straßen (Galerien). Die Entwicklung dieser ingenieurwissenschaftlichen Formeln steht im Mittelpunkt dieses Forschungsprojekts. Bericht zum Forschungs- und Entwicklungsvorhaben FE 02.309/2009/LRB (SV0007/2009) aus dem Forschungsprogramm Straßenwesen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


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Zeitschriftenartikel

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