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Besser wohnen
Siedlungskonzepte im deutschen Südwesten
Max Stemshorn
Hrsg.: Max Stemshorn
2007 95 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb. u. Pln. 26,5 cm, Gebunden
Wasmuth
ISBN 978-3-8030-0680-6
versandfertig in ca. 10 bis 12 Werktagen

Vor gut einhundert Jahren standen die Städte nach den Umwälzungen der Industriellen Revolution vor großen sozialen Herausforderungen. Kommunen und aufgeschlossene Industrielle erkannten nach einem längeren Umdenkungsprozess ihre Verantwortung und begannen ausgehend von England Siedlungen für bedürftige Bevölkerungsschichten zu entwickeln. Anhand von Beispielen aus dem deutschen Südwesten gibt das Buch schlaglichtartig einen Überblick über die wechselvolle Entwicklung, die der Siedlungsbau seither erlebt hat: von der Gartenstadt um 1900 über die Blut-und-Boden-Ideologie des NS Staats bis zum Nachbarschafts-Konzept der 1950er Jahre; gefolgt vom Fortschrittsoptimismus in den Trabantenstädten der späten Sechziger, die anschließende Wiederentdeckung traditioneller Stadtquartiere nach 1975 bis hin zu Modellvorhaben der Gegenwart. Aus dem Inhalt: Gartenstadt am Bodensee. Die Zeppelinsiedlung Friedrichshafen; Vorzeigestadt des Arbeiterwohnungsbaus. Die Ulmer Siedlungen Untere Bleiche, Beim Kessel und Unterer Kuhberg; Sozialwohnungsbau der Vergangenheit. Die Arbeiterkolonie Gmindersdorf bei Reutlingen; Bewegung auf der Scholle. Die SA Dankopfer-Siedlung in Neu-Ulm-Ludwigsfeld; Stadterweiterung in den 1950er Jahren. Wohnungsbau am Ulmer Eselsberg; Zeit des Wiederaufbaus. Die Eberhard-Wildermuth-Siedlung in Tübingen; Siedlungsbau der 1960er Jahre. Die Gartenstadt Orschel-Hagen in Reutlingen; Terrassenhäuser und Teppichbebauung. Die Siedlung Hochberg in Ravensburg; Einflüsse der Postmoderne. Der Sandberg in Biberach an der Riss; Ökologisches Bauen. Die Siedlung Schafbrühl in Tübingen; Kosten- und Flächen sparendes Bauen. Die Siedlung Eschwiesen in Ulm-Wiblingen; Individuelles und verdichtetes Bauen. Die Rissegger Steige in Biberach; Leben auf der Sonnenseite. Energieoptimiertes Bauen in Ulm; Renaissance der Stadt. Französisches Viertel in Tübingen.


EUR 19.80 (* inkl. MwSt.)


Publikationslisten zum Thema:
Siedlungskonzept, Gartenstadt, Arbeiterwohnung, Sozialwohnungsbau, Stadterweiterung, Fünfziger Jahre, Wiederaufbau, Genossenschaft, Siedlungsbau, Terrassenhaus, Postmoderne, Ökologisches Bauen, Kostensparendes Bauen, Flächensparendes Bauen, Verdichtetes Wohnen, Stadterneuerung, Energiesparendes Bauen, Beispielsammlung,


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Bücher, Broschüren

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Siedlungen der Berliner Moderne, UNESCO-Welterbe
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Begleitbuch zur Ausstellung "Wohnen im Wandel Wohnen im Welterbe" im Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung Berlin, 2007
3., aktualis. Aufl.
2012 102 S. m. 12 SW- u. 47 Farbabb. 20 cm, Gebunden
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Soziale Mischung in der Stadt.
Tilman Harlander, Gerd Kuhn
Soziale Mischung in der Stadt
Case Studies; Wohnungspolitik in Europa; Historische Analyse
2012 440 S. m. zahlr. Abb. Pln. u. Zeichn. 270 mm, Gebunden
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Die soziale Mischung in der Stadt ist ein Thema, das in der Fachöffentlichkeit und in der allgemeinen Diskussion über die Entwicklung unserer Städte an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Ein Forschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung hat deshalb einen Bogen geschlagen von ihren historischen Wurzeln über neue Entwicklungen in Deutschland und Europa bis hin zu aktuellen Konzepten und Strategien in der kommunalen und wohnungswirtschaftlichen Praxis. Zahlreiche Länderstudien und internationale Fallbeispiele schließen globale Prozesse der Polarisierung von Stadtgesellschaften mit ein.


Metropole: Kosmopolis; Metropolis: Cosmopolis.
Metropole: Kosmopolis; Metropolis: Cosmopolis
IBA-Hamburg, Entwürfe für die Zukunft der Metropole, Band 5
2011 296 S. m. zahlr. Farbabb. u. Pln. 260 mm, Kartoniert/Broschiert
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Globalisierung ist nicht nur die weltweite Vernetzung der Finanzwelt und des Handels. Durch sie entsteht auch eine neue internationale Stadtgesellschaft: die Kosmopolis. Ziel der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg ist es, die Stadt an die Bedürfnisse der Bewohner der Kosmopolis anzupassen und ihnen die Möglichkeit zur Entfaltung zu geben. Band 5 der IBA-Schriftenreihe widmet sich den Strukturen der Gemeinschaften, in denen die Kosmopolis-Bewohner zuhause sind, die sie bewohnen, in denen sie agieren und sich bewegen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen, ob und vor allem wie angesichts des demografischen Wandels soziale und kulturelle Barrieren der Stadtgesellschaften mit Mitteln des Städtebaus und der Architektur überwunden werden können, wie aus ethnischer und kultureller Vielfalt Stärke werden kann, und wie dies unter den Bedingungen einer an ihre ökologischen Grenzen stoßenden weltweiten Urbanisierung geschehen kann.


Besser wohnen.
Leseprobe
Max Stemshorn
Besser wohnen
Siedlungskonzepte im deutschen Südwesten
2007 95 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb. u. Pln. 26,5 cm, Gebunden
Wasmuth

mehr Infos
 
Vor gut einhundert Jahren standen die Städte nach den Umwälzungen der Industriellen Revolution vor großen sozialen Herausforderungen. Kommunen und aufgeschlossene Industrielle erkannten nach einem längeren Umdenkungsprozess ihre Verantwortung und begannen ausgehend von England Siedlungen für bedürftige Bevölkerungsschichten zu entwickeln. Anhand von Beispielen aus dem deutschen Südwesten gibt das Buch schlaglichtartig einen Überblick über die wechselvolle Entwicklung, die der Siedlungsbau seither erlebt hat: von der Gartenstadt um 1900 über die Blut-und-Boden-Ideologie des NS Staats bis zum Nachbarschafts-Konzept der 1950er Jahre; gefolgt vom Fortschrittsoptimismus in den Trabantenstädten der späten Sechziger, die anschließende Wiederentdeckung traditioneller Stadtquartiere nach 1975 bis hin zu Modellvorhaben der Gegenwart. Aus dem Inhalt: Gartenstadt am Bodensee. Die Zeppelinsiedlung Friedrichshafen; Vorzeigestadt des Arbeiterwohnungsbaus. Die Ulmer Siedlungen Untere Bleiche, Beim Kessel und Unterer Kuhberg; Sozialwohnungsbau der Vergangenheit. Die Arbeiterkolonie Gmindersdorf bei Reutlingen; Bewegung auf der Scholle. Die SA Dankopfer-Siedlung in Neu-Ulm-Ludwigsfeld; Stadterweiterung in den 1950er Jahren. Wohnungsbau am Ulmer Eselsberg; Zeit des Wiederaufbaus. Die Eberhard-Wildermuth-Siedlung in Tübingen; Siedlungsbau der 1960er Jahre. Die Gartenstadt Orschel-Hagen in Reutlingen; Terrassenhäuser und Teppichbebauung. Die Siedlung Hochberg in Ravensburg; Einflüsse der Postmoderne. Der Sandberg in Biberach an der Riss; Ökologisches Bauen. Die Siedlung Schafbrühl in Tübingen; Kosten- und Flächen sparendes Bauen. Die Siedlung Eschwiesen in Ulm-Wiblingen; Individuelles und verdichtetes Bauen. Die Rissegger Steige in Biberach; Leben auf der Sonnenseite. Energieoptimiertes Bauen in Ulm; Renaissance der Stadt. Französisches Viertel in Tübingen.


Entwurf zur Moderne.
Werner Durth
Entwurf zur Moderne
Hellerau: Stand Ort Bestimmung
1996 163 S. m. zahlr. z. Tl. farb. Abb. 27,5 cm, Buchleinen
DVA

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Die Gartenstadt in Hellerau bei Dresden ist ein sozial- und kulturgeschichtliches Symbol, das für eine Reformbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts steht. Auch städtebaulich und architektonisch stellt die erste Gartenstadt Deutschlands ein außergewöhnliches Denkmal dar. Mit der Revitalisierung der Gartenstadt und insbesondere des Festspielhauses befaßte sich im Februar 1995 ein Symposium in Dresden. 2 Tage lang wurde diskutiert, wie dieses Kulturdenkmal baulich, aber auch inhaltlich wiederhergestellt und neu belebt werden kann. Die Veranstaltung wird dokumentiert. Die Referate beleuchten den Gesamtzusammenhang rund um das Festspielhaus. Beginnend mit kulturhistorischen Betrachtungen zur Gartenstadt- und Reformbewegung über die Baugeschichte des Hauses bis hin zur Vergegenwärtigung des früheren Innenlebens. Von Problemen der Denkmalpflege bis zu Fragen der regionalen Planung reichte das Spektrum der Handlungsnotwendigkeiten, die in Arbeitsgruppen diskutiert und im abschließenden Memorandum festgehalten wurden.


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Forschungsberichte

Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen.

Weitere Informationen rund um das Thema Bauforschung finden Sie in unserem
Portal Bauforschung

Integrierte Strategien zur Aufwertung von Großsiedlungen. Ergebnisbericht
1988, 44 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Die Probleme, die in den Großsiedlungen aufgetreten sind, können die Folge -regionaler wirtschaftlicher Krisen, -eines verschärften Anbieterwettbewerbes sein oder auf -spezielle bauliche Mängel, -Versagen der Verwaltung, -einseitige Belegung oder andere spezielle Gründe zurückgehen. In Perioden sich verknappenden Wohnungsangebots, wie wir sie gegenwärtig in der Bundesrepublik Deutschlang beobachten, verschwinden die Vermietungs- und Bewirtschaftungsprobleme, soweit sie sich in Leerständen äußern, weitgehend "von allein". Für die Gesellschaften entfällt dann ein wesentlicher Impetus, sich weiter intensiv um eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Siedlungen zu bemühen. Man sollte jedoch nicht in den Fehler verfallen, den Abbau von Leerständen als Folge von Angebotsverknappung als steigende Zufriedenheit mit den Siedlungen zu interpretieren. Langfristig ist auch in der BRD eher ein nachhaltiges Überangebot an Wohnungen zu erwarten. Deshalb sollten die Gesellschaften und die Wohnungspolitiker die Phase der Knappheit nutzen, um die Siedlungen in ihrem Image aufzuwerten, die Bindungen der Bewohner an die Siedlungen zu stärken und die Sieldungen mit zusätzlichen Einkaufs- und Beschäftigungsmöglichkeiten anzureichern. (-z-)


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Zeitschriftenartikel
Wassenberg, Frank;
Fallstudie 4: Bijlmermeer und die "Westlichen Gartenstädte" in Amsterdam
Archplus, 2011
Rieniets, Tim;
Urban Villages. Ein Reisebericht über die Suche nach dem Berliner Townhouse
Archplus, 2011
Schneider, Philipp;
Fallstudie 7: Die Cite du Lignon in Genf (kostenlos)
Archplus, 2011
Sewing, Werner;
Städtisches Wohnen. Vielfalt in der Einheit (kostenlos)
Archplus, 1996
Fumagalli, Paolo;
Die Wohnqualität der Arbeitersiedlungen (kostenlos)
Werk, Bauen und Wohnen, 1984

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IRB-Literaturdokumentationen

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