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Bücher, Broschüren

Soziologie in der Stadt- und Freiraumplanung
Analysen, Bedeutung und Perspektiven
Annette Harth, Gitta Scheller
Hrsg.: Annette Harth, Gitta Scheller
2010 300 S. 21 cm, Gebunden
VS Verlag
ISBN 978-3-531-16580-6
  zum Literatur-Service  

Soziologie und raumbezogene Planung stehen in einem ambivalenten und wechselhaften Verhältnis. Planung unterlag im historischen Verlauf einem generellen Prozess der "Versozialwissenschaftlichung", und soziale Anforderungen an Planungsprozesse und -ergebnisse steigen weiter. Die planungsbezogene Soziologie kann aber als empirisch-analytische Disziplin weitreichende Erwartungen an konkrete Empfehlungen nicht erfüllen, was ihr mitunter Kritik einbringt und mancherorts sogar den institutionellen Abbau der Disziplin begünstigt. Der Sammelband greift dieses Spannungsverhältnis auf. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln (von der Stadtsoziologie bis zur Fachplanung) loten die Autorinnen und Autoren die Bedeutung von Soziologie für die raumbezogene Planung aus. Sie beschreiben die Konjunkturen der Disziplin, reflektieren wichtige Forschungsergebnisse und setzen sich in programmatisch orientierten Beiträgen mit den Perspektiven der Soziologie in der Stadt- und Freiraumplanung auseinander.



Publikationslisten zum Thema:
Stadtplanung, Freiraumplanung, Soziologie, Planungsprozess, Anforderung, Stadtsoziologie, Fachplanung, Perspektive, Analyse, Raumplanung, Landschaftsarchitektur, Gebrauchswert, Konzept,


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Metropolen im Maßstab.
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2009 350 S. m. Abb. 22,5 cm, Kartoniert/Broschiert
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Stadtpläne übersetzen den dreidimensionalen urbanen Raum in eine zweidimensionale Fläche. In der Verschränkung von Bild, Text und topographischen Daten sind sie ein anschauliches Beispiel für die "Textualität des Raumes". So generieren Stadtpläne in den unterschiedlichsten Medien innovative Erzählformen. Aus literatur- und kulturwissenschaftlichem Blickwinkel stellt das Buch die Kartographien von Bleston, Berlin, Paris, London, Istanbul, Los Angeles, New York, Montréal, Havanna sowie Cuzco, Abancay und Chimbote in Peru ins Zentrum und betrachtet ihre Übersetzungen in künstlerische Artefakte. Am Leitfaden von Text-, Bild- und Filmlektüren ergibt sich ein Panorama aktueller raumtheoretischer und urbanistischer Diskurse.


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Die Zerstörung des Kulturraums Stadt durch Kriege und Naturkatastrophen hat spätestens durch die zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum Kriegsende im Jahr 2005 ein breites öffentliches Interesse gewonnen. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung, die diese Thematik in einen weit gefächerten kulturhistorischen Zusammenhang stellt und interdisziplinär am jeweiligen Medium untersucht, blieb bislang jedoch aus. Die Beiträge zeigen die Zerstörung europäischer und außereuropäischer Städte sowie die jahrhundertealte Tradition der Ruinenästhetik zum einen aus historischer Perspektive, zum anderen werden mediale Repräsentationen und Inszenierungen zerstörter Städte in verschiedenen Medien wie z.B. Literatur, Zeitung/Zeitschrift, Malerei, Fotografie, Film, Musik und Computerspiel in den Blick gebracht.


Städtebau in Deutschland im 20. Jahrhundert.
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Studienbücher der Geographie
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2. Aufl.
2005 331 S. m. 138 Abb. 21 cm, Kartoniert/Broschiert
Borntraeger

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Der Band vermittelt eine ausführliche Übersicht über die Entwicklung der städtebaulichen Disziplin in Deutschland im 20. Jahrhundert. Ein besonderer Verdienst ist dabei die parallele Betrachtung der städtebaulichen Planungen und Verwirklichungen in den beiden deutschen Teilstaaten zwischen 1949 und 1989. Neben Leitbildern, Projekten und Konzepten stehen dabei insbesondere die jeweils handelnden Personen - Planer, Architekten, Stadtbauräte, Politiker - im Mittelpunkt der Beschreibung, belegt durch zahlreiche Zitate und Auszüge aus Originaldokumenten. Damit wird der Städtebau in eine breite Gesamtschau der jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Entwicklung eingebunden. Das Buch gliedert sich in acht Hauptkapitel: die Anfänge der Disziplin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg; Aufbruch und Ernüchterung in der Weimarer Zeit; die Städtebau-Modelle der Nationalsozialisten; erste Wiederaufbauplanungen; die Konkurrenz der Leitbilder nach Gründung der beiden deutschen Staaten; "Urbanität durch Dichte" und Großsiedlungsbau 1956-73; Grenzen des Wachstums und Rückkehr zur historischen Stadt; die Stadt der 90er Jahre. Eingeschoben sind ergänzende Kapitel zum rechtlich-administrativen Instrumentarium des Städtebaus, zu den städtebaulichen Utopien der 60er Jahre sowie zur Entwicklung der neuen Hauptstadt Berlin 1990-2000.


Kiel in der Weimarer Republik.
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Dörte Beier
Kiel in der Weimarer Republik
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Die städtbauliche Entwicklung unter Willy Hahn 1921 bis 1930
2004 500 S. m. 120 SW- u. 8 Farbabb. 23 cm, Gebunden
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Das Buch behandelt eine wichtige Umbruchphase in der Kieler Stadtgeschichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht der Architekt und Stadtbaurat Willy Hahn, der 1921 zum ersten hauptamtlichen "Technischen Stadtrat" der Stadt Kiel gewählt wurde und für neun Jahre die städtebauliche Entwicklung und die künstlerische Formgebung dieser Stadt bestimmte. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg stand die bisher einseitig auf die Rüstungsproduktion ausgerichtete Stadt Kiel vor der schweren Aufgabe der Entwicklung eines wirtschaftlichen Wiederaufbauprogramms auf einem zivilen Fundament, das auch neue städtebauliche Perspektiven erforderte.


Fünfzig Jahre Städtebau.
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Thomas Sieverts
Fünfzig Jahre Städtebau
Reflexion und Praxis
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Der Autor hat sich nach der Wiederaufbauphase aus der Sicht des Schülers und Studenten mit Leidenschaft an der Verwissenschaftlichung des Städtebaus beteiligt, erlebte die engen Grenzen diese Ansatzes und setzte sich mit der Bedeutung von Bildern und der Geschichte im Städtebau auseinander. Im Zuge der immer wichtiger werdenden Stadterneuerung beschäftigt er sich mit der Zeit als Planungsfaktor und wirkte an einigen großen Umstrukturierungsprojekten von europäischer Bedeutung mit. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit hat sich auf die Erneuerung der Großsiedlungen aus den sechziger und siebziger Jahren als unvollendete Moderne in West und Ost verschoben. Sein Buch endet mit einem Ausblick auf das, was künftig im Städtebau zu tun ist.


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Jana Reichenbach-Behnisch, Antje Flämig, Jürgen Kasek, Jens Kröckel, Eugenia Freund
Aktivieren des Stadtzentrums von Kleinstädten durch die verknüpfte Anwendung erfolgreicher Modelle aus Großstädten und ländlichen Regionen wie innovatives Leerstandsmanagement, installieren multipler Häuser und Förderung alternativer Wohnformen für die Generation Plus
Forschungsinitiative Zukunft Bau F 2832
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Fraunhofer IRB Verlag

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Die Auswirkungen des demographischen und strukturellen Wandels wurden in der Vergangenheit in Bezug auf schrumpfende Großstädte und das Veröden ländlicher Regionen diskutiert. Nun geraten Klein- und Mittelstädte in den Fokus der Betrachtung, auch wenn vielerorts das drohende Szenario noch nicht beachtet wird: Einkaufszentren an den urbanen Rändern ziehen die Einkaufskraft ab. Suburbanisierung und geringer Wohnanteil in den Stadtzentren verstärken diesen Effekt. Die Innenstädte verlieren an Attraktivität. Läden schließen, Schaufenster bleiben leer, Billiganbieter ziehen in die Stadtzentren. Der Trading-Down-Effekt tritt ein. Ziel dieser Arbeit ist das Stabilisieren und Wiederbeleben der Kleinstadt, um das Veröden der Kleinstadtzentren nachhaltig und dauerhaft zu verhindern, den Wegzug zu stoppen und den Zuzug zu fördern. 150 Jahre nach dem letzten großen Strukturwandel, dem von der reinen Handwerker- zur Händlerstadt, muss über eine neue Ausrichtung der Altstädte nachgedacht werden.


Petra Wollenberg, Lars Scharnholz
Energetischer Städtebau. Vergleichende Untersuchung von gestalterisch-städtebaulichen Aspekten in kommunalen Energiekonzepten für Städte in Brandenburg
Wissenschaft, Band 31
2012, 200 S., zahlr. Abb., Kartoniert
Fraunhofer IRB Verlag

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In der aktuellen Debatte zur energetischen Stadtentwicklung wird deutlich, dass städtebaulich-gestalterische Fragen eine untergeordnete Rolle spielen, während die wirtschaftlichen Vorteile von Energieeinsparung und der Steigerung der Energieeffizienz überwiegen. Doch ohne Bewusstsein für das Wechselspiel zwischen umweltbewusstem Klimaschutz und qualitätvoller Stadtgestaltung, droht die Stadtarchitektur über umweltpolitische Debatten und immobilienwirtschaftliche Profitgier ihre ohnehin schon belastete baukulturelle Stabilität zu verlieren. Neben integrierten Stadtentwicklungskonzepten und Rahmenplänen werden klimarelevante Aussagen der Stadtentwicklung insbesondere durch kommunale Energiekonzepte getroffen. Diese spielen im Kontext der Stadtgestaltungsdebatte kaum eine Rolle. Dies ist insofern bedenklich, als dass die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Stadtgestaltung und Stadtplanung in den kommunalen Energiekonzepten gesucht werden müssten. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, inwieweit städtebaulich-gestalterische Kriterien in kommunalen Energiekonzepten zum Tragen kommen. Forschungsgegenstand ist die Analyse von kommunalen Energiekonzepten der Städte Wittstock, Teltow, Eberswalde, Lychen und Fürstenwalde im Land Brandenburg.


Renate Kastorff-Viehmann, Ursula von Petz, Manfred Walz
Stadtentwicklung Dortmund. Die moderne Industriestadt 1918-1946. Standortsicherung der Industrie, Wohnungsbau, Stadtplanung
Dortmunder Beiträge zur Raumplanung, Blaue Reihe
1995, 333 S.,
Informationskreis für Raumplanung e.V. (IfR)

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"Dortmund? Seien wir offen! Dortmund als Ganzes genommen ist keine schöne Stadt", sagte Stadtbaurat Strobel (schon) 1925. Was ihn nicht daran hinderte, sich um eine harmonisierende Gestaltung dieser gänzlich säkularisierten Stadtform zu bemühen. Seine Amtsnachfolger verfochten demgegenüber verstärkt die Funktionalisierung dieser Stadt. Über Planungsprozesse, Baupolitik und Städtebau zu schreiben ist dem Interesse an der Darstellung allgemeiner historischer Entwicklungen oft nachgeordnet - insbesondere dann, wenn ihnen, wie in Dortmund kaum Auratisches innewohnt. Die Geschichte Dortmunds als die einer Ackerbürgerstadt und deren Aufstieg von einer typischen Industrie- und Arbeiterstadt des späten 19. zu einer modernen Industriestadt des 20. Jahrhunderts scheint eher gewöhnlich - doch war Dortmund 1929 flächengrößte deutsche Montanindustriestadt geworden und für die Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg vor allem als Standort zur Gewinnung von Kohle und Stahl von zentraler Bedeutung. Wer hat hier die Zukunft der räumlichen Nutzung bestimmt, wie stellte man sich die Ordnung des Territoriums vor? Die Praxis des Stadtbaus und die sich wandelnden Leitmotive der Planung zwischen 1918 und 1946 in Dortmund nachzuzeichnen, ist Gegenstand des Buches. difu


J. Eberhard, U. Elsenberger, M. Fürböck, R. Heide
Entwicklung eines Bausteins "Energie in der Stadt- und Gebäudeplanung" und Anwendung als Informationsangebot für Architekten. Anlagenband 2 - Materialien zu den Themenschwerpunkten D1 - M4
1988, 847 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Das Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen am Fachbereich Architektur der TH Darmstadt veranstaltete im WS 87/88 und SS 88 ein Seminar zum Thema "Energie in der Stadt- und Gebäudeplanung". Das Seminar zielte darauf ab, die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen der Architektur, dem Städtebau und dem kommunalen Verwaltungshandeln einerseits und den Bereichen Energieversorgung, rationelle Energieverwendung und Energieeinsparung andererseits deutlich zu machen. Der vorliegende Materialband zielt darauf ab, einerseits einen Überblick zu der Fülle des erarbeiteten Materials und der Einzelergebnisse zu geben, andererseits in Form der veröffentlichten Ergebnisse die Möglichkeiten für einen Transfer des "Bausteins Energie" in denkbare Folgeanwendungen verfügbar zu machen. Die Themenschwerpunkte D1 - M4 werden dargestellt. (-y-)


W. Weischet, Karsten Falk, Hans Guenter Buller
Das thermische Verhalten von staedtischen Baukoerperstrukturen und der sie zusammensetzenden staedtebaulichen Einzelobjekte. Erarbeitet auf der Grundlage einer Analyse von Infrarot-Linescanner-Luftbildern der Stadt Freiburg, aufgenommen am 25. September 1973
1978, 414 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Die vorliegende Untersuchung ist als ein Versuch zu vestehen, Gemeinsamkeiten und charakteristische Unterschiede im Temperaturverhalten typischer, d.h. in ihren Grundformen in vielen Staedten vorkommender Baukoerperstrukturen zu ermitteln und auf bestimmte Einflussfaktoren zurueckzufuehren. In Teil I werden die datenmaessig und methodischen Grundlagen behandelt, in Teil II die Auswertungsergebnisse dargestellt, und Teil III Anhang mit Datenstruktur und Mittelwerte der Oberflaechenstrahlungstemperatur. Die fuer diese Untersuchung verwendeteten Oberflaechenstrahlungstemperaturmesswerte werden entnommen aus Infrarot-Waermeluftbildern der Stadt Freiburg/Brsg., aufgenommen mit einem Infrarot-Linescanner bei einer Befliegung des Freiburger Stadtgebietes durch das Aufklaerungsgeschwader der Bundesluftwaffe. -y-


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Zeitschriftenartikel
Neuhaus, Gabriela;
Die Direktorin (kostenlos)
Hochparterre, 2009
Gans, Deborah;
Pine Village (kostenlos)
Stadtbauwelt - Themenheft der Bauwelt, 2006
Colten, Craig E.;
Die unnatürliche Stadt (kostenlos)
Stadtbauwelt - Themenheft der Bauwelt, 2006
Waern, Rasmus;
Das Mögliche, das Notwendige und das Unvoraussagbare. Die stadtformenden Kräfte Stockholms (kostenlos)
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Escher, Gudrun;
Kulturhauptstadtjahr 2004. Lille (kostenlos)
Bauwelt, 2004

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