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Forschungsberichte

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Erweiterung der DIN 4102-22, Tabelle 31 auf Stützen aus hochfestem Beton bis zur Festigkeitsklasse C80/85
Bauforschung, Band T 3243
Dietmar Hosser, Ekkehard Richter
TU Braunschweig, Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz -iBMB-, Amtliche Materialprüfanstalt für das Bauwesen -MPA-
2010, 37 S., 17 Abb., 15 Tab.,
Best.-Nr. T 3243 (Kopie des Manuskripts)
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-8167-8371-8
sofort lieferbar

Inhaltsverzeichnis [PDF]

Kurzbericht [PDF]

Der brandschutztechnische Nachweis von unbekleideten Stahlbetonstützen des normalen Hochbaus bei mehr- und einseitiger Normbrandbeanspruchung (ETK) erfolgt nach DIN 4102 Teil 22, Tabelle 31. Die Mindestquerschnittsabmessungen in Tabelle 31 wurden für Normalbeton bis zur Festigkeitsklasse C50/60 nachgewiesen, der Nachweis für Stützen aus hochfestem Beton fehlt. Ein entsprechender Nachweis ist erforderlich, da nach DIN 4102-4/A1, Abschnitt 3.1 die Tabelle 31 auch für Stützen aus hochfestem Beton gilt, wobei für Stützen mit Querschnittsmaßen h kleiner 400 mm und einer Schlankheit Lambda größer 20 oder h kleiner 400 mm und einer bezogenen Lastausmitte e/h größer gleich 1/6 zusätzliche Maßnahmen zur Begrenzung von zerstörenden Betonabplatzungen gefordert werden, z. B. der Einbau einer oberflächennahen Brandschutzbewehrung oder Vorkehrungen in Form betontechnologischer Maßnahmen. Im vorliegenden Forschungsvorhaben wurde untersucht, ob Tabelle 31 ohne Änderungen für Stützen aus hochfesten Beton bis zur Festigkeitsklasse C80/95 angewendet werden kann oder ob die Mindestquerschnittsabmessungen und Mindestachsabstände vollständig oder in Teilen neu berechnet werden müssen.

EUR 14.50 (* inkl. MwSt.)

EUR 7.00 (Druckbare PDF-Datei, Social DRM) (* inkl. MwSt.)

 


Publikationslisten zum Thema:
Stahlbetonstütze, Hochfester Beton, Brandbeanspruchung, Berechnung, Bemessung, Nachweis, Brandschutznachweis, DIN 4102, DIN 4102-22, Stützenquerschnitt, Querschnittsbemessung, Mindestwert, Mindestquerschnitt, Festigkeitsklasse, Achsabstand, Lastausmitte,


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Bücher, Broschüren

Tragverhalten von stumpf gestoßenen Fertigteilstützen aus hochfestem Beton.
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Tragverhalten von stumpf gestoßenen Fertigteilstützen aus hochfestem Beton
Deutscher Ausschuss für Stahlbeton, Band 499
2000, 159 S.,
Beuth

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Die Verbindung von Fertigteilstützen kann mittels eines biegesteifen Stützenstoßes oder eines reinen Druckstoßes ausgeführt werden. Da die Ausbildung von biegesteifen Stützenstößen sehr aufwendig ist und oft keine planmäßigen Biegemomente übertragen werden müssen, wird heute meist nur noch der reine Druckstoß angewandt. Eine erste Versuchsreihe mit einer verstärkten Querbewehrung im Stoßbereich nach Heft 316 ergab, daß es nicht sinnvoll ist, die Bemessungsvorschläge für hochfesten Beton unverändert anzuwenden, die dann zu sehr hohen Querbewehrungsgraden führen. Für die Stoßausbildung mit Stirnflächenbewehrung wurde ein neues Bemessungskonzept für die verstärkte Querbewehrung im Stoßbereich entwickelt. Die nach dem neuen Bemessungskonzept erforderliche Stirnflächenbewehrung muß die Querzugspannungen aus der "weichen Mörtelfuge" und dem Spitzendruck der Längsbewehrung aufnehmen. Die verstärkte Querbewehrung in der angrenzenden Stütze ist für die Endverankerung der Längsbewehrung und die notwendige Umschnürung des Kernbetons erforderlich. Durch eine zweite Versuchsreihe wurden anschließend die theoretischen Untersuchungen überprüft. Sie ergaben, daß bei einer stumpf gestoßenen Fertigteilstütze mit Stahlplatte in der Stirnfläche keine verstärkte Querbewehrung in der angrenzenden Stütze erforderlich ist. Diese Art der Stoßausbildung erreichte die volle Traglast einer durchgehenden Stütze. Beim Stützenstoß mit einer Stirnflächenbewehrung war die nach dem neuen Bemessungsmodell ermittelte Querbewehrung ausreichend. Eine solche Art der Stoßausbildung erreichte ca. 90 % der rechnerischen Bruchlast einer durchgehenden Stütze.


Frühmittelalterliche Kapitelle und Kämpfer in Deutschland, in 2 Bdn..
Ruth Meyer
Frühmittelalterliche Kapitelle und Kämpfer in Deutschland, in 2 Bdn.
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1997 586, S. 587-899. m. zahlr. Abb. 30 cm, Buchleinen
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Den Kapitellen des 7. bis 9. Jh. kommt im Rahmen der Erforschung des Frühen Mittelalters eine besonder Bedeutung zu. Ein Kapitell mit Säule oder Pfeiler und Basis "in situ" kann für die Lösung von baugeschichtlichen Problemen sehr nützlich sein. Ein exakt untersuchtes Kapitell als Fundstück und ohne Rückhalt an einem Bauwerk kann aber auch konkrete Antworten zur Datierungsfrage geben, wenn das Vergleichsmaterial nicht nur innerhalb der Kapitellkunst gesucht wird. Denn das Kapitell allein ist imstande zu beweisen, daß in der Zeit des 7.-9. Jh. der Stilpluralismus der Nachantike noch nicht überwunden war. Wenn das Kapitell aber ganz unkonventionell befragt und untersucht wird, dann ergeben sich oft ganz neue, bisher noch nicht ausgewertete Gesichtspunkte. Dieses Ziel verfolgt das vorliegende Buch.


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Forschungsberichte

Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen.

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Konrad Zilch, Andre Müller, Claudia Reitmayer
Erarbeitung von Anwendungskriterien für das vereinfachte Rechenverfahren (Zonenmethode) nach DIN EN 1992-1-2. Schlussbericht
Bauforschung T 3233
2010, 45 S., 47 Abb.,
Fraunhofer IRB Verlag

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In der DIN EN 1992-1-2 sind vereinfachte Rechenverfahren zur Stützenbemessung im Brandfall geregelt. In Deutschland liegen vor allem Erfahrungswerte in der Anwendung des vereinfachten Rechenverfahrens mit Diagrammen vor. Die Zonenmethode weist hingegen den Vorteil auf, dass sie auf Basis der mechanischen Grundlagen und der Biegebetrachtung hergeleitet wurde. Bei dieser Methode herrscht jedoch bezüglich der Anwendung bei Stützen noch Unsicherheit darüber, inwiefern der Anwendungsbereich gegebenenfalls einzuschränken ist. Auf Grund dessen hatte dieses Forschungsvorhaben zum Ziel, die Anwendungssicherheit der Zonenmethode in Abhängigkeit verschiedener Eingangsgrößen zu überprüfen. Hierfür wurde die Zonenmethode dem allgemeinen Rechenverfahren nach DIN (V) EN(V) 1992-1-2 mittels Durchführung einer Parameterstudie gegenübergestellt. Parametrisiert wurde eine Kragstütze hinsichtlich der Belastung, der Stützenschlankheit und der Beflammungsart (vierseitig und dreiseitig) für die Feuerwiderstandsklasse R 90.


Dietmar Hosser, Ekkehard Richter
Erweiterung der DIN 4102-22, Tabelle 31 auf Stützen aus hochfestem Beton bis zur Festigkeitsklasse C80/85
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2010, 37 S., 17 Abb., 15 Tab.,
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R. Bergmann
Geometrische Ersatzimperfektionen für Verbundstützen, die in Knickspannungskurve a eingespannt sind, zur Bearbeitung der DIN 18800 Teil 5. Schlußbericht
1996, 46 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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In DIN 18800-5 und Eurocode 4 ist für die Bemessung von Verbundstützen ein Verfahren vorgesehen, das auf der Benutzung der europäischen Knickspannungskurven und Querschnittsinteraktionskurven beruht. Dabei wird der Imperfektionseinfluß über eine lineare Abnahme des bei der zentrischen Tragfähigkeit aus der Interaktionskurve ablesbaren Momentes gesteuert. Der Nachweis soll künftig über eine Berechnung nach Theorie 2.Ordnung unter Einschluß von geometrischen Ersatzimperfektionen analog zu den Stahlstützen geführt werden. Dazu ist die Bestimmung der geometrischen Ersatzimperfektionen, die den Einfluß des Plastizierens, des Reißens des Betons, von Eigenspannungen und geometrischen Imperfektionen beinhalten, erforderlich. Durch Einführung einer Bemessungsfestigkeit und Rückrechnung der Vorverformung aus der Knickspannungskurve a mit Hilfe von Querschnittsinteraktionskurven konnte eine repräsentative Vorverformung bestimmt werden. Es wurden solche Querschnitte als Basisquerschnitte gewählt, die die Grenzwerte der Anwendungen bezüglich Bewehrungsgehalt und Querschnittsparameter möglichst weit abdeckten. Es wurde eine Vorverformung von l/300 gefunden. Durch umfangreiche Vergleichsrechnungen mit einem Programm auf der Basis finiter Elemente konnte dieser Wert auch für den Lastfall Druck und einachsige Biegung als sicher bestätigt werden.


Völkel
Europäische Normung von Baustützen. Tl.1. Vergleich der Traglasten von 2 Baustützentypen für verschiedene europäische Randbedingungen. Tl.2. Background information about the used computer programme
1991, 29 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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In CEN/TC53-WG8 werden Baustützen genormt. Die Nachweisverfahren in den europäischen Ländern sind unterschiedlich. Der Nachweis der Tragfähigkeit wird durch Rechnung oder Versuch erbracht. Die Randbedingungen wie Exzentrizitäten, Gelenk oder Einspannung an den Stützenenden sind uneinheitlich. Für 2 Baustützentypen (N, G nach DIN 4424) wird der Einfluß unterschiedlicher Randbedingungen in den Ländern A, D, F, GB und NL untersucht. Für die Berechnung wird ein Programm für den PC eingerichtet mit problemorientierter Ein- und Ausgabe. Es zeigt sich, daß der Unterschied in den Traglasten für die gleiche Baustütze infolge unterschiedlicher Randbedingungen fast den Faktor 4 erreicht (Baustütze N2). Differenzen in dieser Größenordnung können durch Sicherheitsfaktoren nicht mehr abgedeckt werden. Realistische Randbedingungen müssen diskutiert und einheitlich für Europa gefunden werden. Der Bericht umfaßt 2 Teile: Teil 1 - Vergleich der Traglasten von 2 Baustützentypen für verschiedene europäische Randbedingungen. Teil 2 - Background information about the used computer programme. (-z-)


H. Falkner, P. Nause, A. Rohling
Brandverhalten von gußeisernen Stützen. Abschlußbericht
1990, 99 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Mit diesem Forschungsvorhaben wird angestrebt, vorliegende Kenntnisse und Versuchserfahrungen sowohl durch weitere Brandversuche an Stützen mit bauteilgemäßen Abmessungen als auch durch Kleinversuche (Warmkriechversuche), die eine Beschreibung des Materialverhaltens unter Hochtemperaturbeanspruchung liefern sollen, zu ergänzen und abzusichern. Anhand der zur Verfügung stehenden Gußstützen war es vorrangiges Ziel dieser Untersuchungen, den Parameter Lastausnutzung, bezogen auf das zulässige Lastniveau gemäß der bis Dezember 1969 geltenden Norm DIN 1051, intensiv zu untersuchen. Die Festlegung der Versuchslasten erfolgte nach DIN 1051, da davon auszugehen ist, daß die Bemessung der Gußstützen zu der damaligen Zeit nach dieser "Kalt"-Norm erfolgte. Eine zusätzliche brandschutztechnische Ertüchtigung durch Betonverfüllung bzw. durch einen dämmschichtbildenden Anstrich wurde mit untersucht. Die Betonverfüllung bzw. der dämmschichtbildende Anstrich sollte dazu dienen, um einerseits die gegenüber nicht verfüllten Stützen zu erwartende höhere Feuerwiderstandsdauer zu ermitteln und andererseits anhand der Erhöhung der Feuerwiderstandsdauer die Wirtschaftlichkeit dieser brandschutztechnischen Ertüchtigung zu belegen. (-y-)


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Zeitschriftenartikel

Fassadenstützen, wohin man schaut... Sonderschalungen für Schulneubau in Rodenkirchen
Baumarkt + Bauwirtschaft, 2009
Richter, Ekkehard;
Hall columns - (not) a problem in case of fire? Results of the current joint project
BFT Betonwerk + Fertigteil-Technik, Concrete Plant + Precast Technology, 2008
Quast, Ulrich;
Alternativen zur vereinfachten Bemessung von Einzelstützen?
Beton- und Stahlbetonbau, 2006

Zeitgewinn an der Stütze
TROCKENBAU-AKUSTIK, 2006

Säulen aus geschleudertem Eisenbeton oder mit eingeschleudertem Stahlprofil (kostenlos)
Schweiz.Bauztg., 1978

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