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Merkblätter, Richtlinien, Normen

Merkblatt DWA-M 911, Entwurf März 2012. Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs
DWA-Regelwerk, Band M 911
Hrsg.: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. -DWA-, Hennef;
2012, 33 S.,
DWA
ISBN 978-3-942964-32-6
nur als Download erhältlich

Trotz teilweise langjährigen Erfahrungen ist der unmittelbare Nachweis der Auswirkungen von landbaulichen Maßnahmen auf die Beschaffenheit des Sicker- und Grundwassers oft nicht möglich. Dieser Nachweis ist jedoch neben der Akzeptanz der Verfahren durch die Landwirte auch für die Wasserwirtschaft von großer Bedeutung. Das jetzt im Entwurf vorgelegte Merkblatt beschreibt und bewertet verschiedene technische und rechnerische Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung. Neben der allgemeinen Beschreibung wurden Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren dargestellt und die Eignung zur Effizienzkontrolle bewertet. Dabei ist festzustellen, dass es nicht ein einziges Verfahren gibt, welches alle Probleme mit gleichzeitig niedrigen Kosten bewältigt. Vielmehr ist in Abhängigkeit von den landwirtschaftlichen, bodenkundlichen, geologischen, klimatischen und anderen Standortbedingungen eine Kombination der einzelnen Maßnahmen sinnvoll und notwendig.

EUR 39.00 (Druckbare PDF-Datei, Social DRM) (* inkl. MwSt.)

 


Publikationslisten zum Thema:
Bodennutzung, Sickerwasser, Grundwasser, Grundwasserschutz, Stickstoffeintrag, Berechnungsmethode, Messtechnik, Probenahme, Effizienzkontrolle, Kontrollverfahren, Kontrollmaßnahme, Kostenschätzung, Merkblatt, Entwurf,


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Fünf Jahre nach der Flut. Hochwasserschutzkonzepte - Planung, Berechnung, Realisierung. Dresdner Wasserbaukolloquium 08.-09. Oktober 2007
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Die zweitägige Veranstaltung behandelte neun Blöcke, die aufgrund der Themenfülle teilweise parallel abgehalten wurden. Insgesamt kamen in den zwei Tagen 54 Vortragende zu Wort, die eindrucksvoll, erkenntnisreich und informativ aktuelle Probleme der Hochwasserproblematik präsentierten. Ein erster Block informierte über Hochwasserereignisse. A. Schumann von der Ruhruniversität Bochum erläuterte Schlussfolgerungen aus dem Augusthochwasser 2002 im Erzgebirge. Ebenso wurden die Teilnehmer aber auch mit Ergebnissen von Untersuchungen der Universität Stuttgart und dem Energieministerium von Afghanistan über Fragen der Regionalisierung von Extremhochwassern im Norden von Afghanistan vertraut gemacht. In zwei Sälen konnten die zahlreichen Teilnehmer am Nachmittag des ersten und während des zweiten Tagungstages dann spezielle Informationen zu vier Themenkreisen erhalten und diskutieren. Hochwasserschutzmaßnahmen bildeten den ersten, Hochwasserschutzsysteme den zweiten Themenkomplex. Hier berichteten beispielsweise E. Bielitz von der Landestalsperrenverwaltung (LTV) Sachsen über Deichzustandsanalysen zur Feststellung des Deichinstandsetzungsbedarfs und H. Haufe von der TU Dresden über neue Aspekte zur ökologischen Durchgängigkeit von Hochwasserrückhaltebecken. Bemessungskonzepte waren ein weiteres Schwerpunktthema des Wasserbaukolloquiums. Dazu stellte beispielsweise D. Carstensen die Ergebnisse des physikalischen und numerischen Großversuchs am IWD der TU Dresden aus dem Jahr 2006 vor, der die Grundlage für die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen im urbanen Raum der Stadt Grimma darstellt. J. Wilhelm, erörterte anhand seines Vortrags ein zweidimensionales hydro-numerisches Modell für den Stadtbereich Dresden mit einer Ausdehnung von 50 Kilometern, dass am Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik entwickelt wurde und ein unerlässliches Hilfsmittel für die Hochwasserschutzplanung der Sächsischen Landeshauptstadt der letzten und nächsten Jahre geworden ist. Dass das Jahrhunderthochwasser an der Elbe keineswegs ein singuläres Ereignis war, wurde in einem Themenbereich deutlich, in dem vordringlich Abflusssimulationen behandelt wurden. D. Olearczyk von der TU Wroclaw in Polen berichtete hier z. B. über Erfahrungen aus


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Wetterextreme und Naturkatastrophen haben in den letzten Jahrzehnten an Häufigkeit und Intensität deutlich zugenommen. Dazu zählen Stürme, Gewitter und Starkregenniederschläge, die immer öfter katastrophale Hochwasserereignisse auslösen. Die Zunahme ist auch eine Folge der Klimaveränderung, die durch den vom Menschen verursachten Treibhauseffekt beeinflusst und verstärkt wird. Modernes, nachhaltiges Hochwassermanagement darf sich deshalb nicht auf kurzfristigen Hochwasserschutz beschränken, sondern muss Aspekte des vorbeugenden Katastrophenschutzes, des nachhaltigen Landschaftsmanagements, der risikobewussten Siedlungsplanung - d.h. vor allem Freihaltung der Talauen - und des Klimaschutzes mit einbeziehen. Der Band stellt aktuelle Erkenntnisse in der Klima- und Hochwasserforschung dar und zeigt nötige planerische Konsequenzen zur Vorbeugung von Hochwasserkatastrophen und den Umgang mit ihren Folgen in der Praxis - auch unter dem Aspekt der Versicherbarkeit von Schäden - auf.


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Forschungsberichte

Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen.

Weitere Informationen rund um das Thema Bauforschung finden Sie in unserem
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Grundlagen für eine nachhaltige Bewirtschaftung von Grundwasserressourcen in der Metropolregion Hamburg
Schriften des Forschungszentrums Jülich, Reihe Umwelt/Environment, Band 46
2004, 87 S.,
Forschungszentrum Jülich

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Die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie fordert u.a. eine Einschätzung der quantitativen Grundwassersituation. Hierzu werden Daten zur Höhe der Grundwasserneubildung benötigt, die in einem gemeinsamen Fachinformationssystem der an der Metropolregion Hamburg beteiligten Staatlichen Geologischen Dienste abrufbar sein sollen. Um diese Daten zu erstellen, haben das Geologische Landesamt Hamburg und die STE des Forschungszentrums Jülich ein Kooperationsvorhaben gegründet. Das Ziel des Vorhabens bestand in der flächendeckenden Modellierung der langjährigen mittleren Wasserhaushaltsgrößen reale Verdunstung, Gesamtabfluss und Grundwasserneubildung für den Zeitraum 1961-1990. Die Studie dokumentiert das Ergebnis der Kooperation und geht besonders auf die hydrologischen Effekte versiegelter Flächen ein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Problematik länderübergreifender Untersuchungsräume, für die Datengrundlagen unterschiedlicher Maßstäbe und Herkunft zur Verfügung stehen. Dies erfordert z.T. sehr aufwendige Harmonisierungsschritte bei der Datenaufbereitung.


Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung am Beispiel des Stickstoffs
ATV-DVWK-Themen
2004, 28 S.,
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall

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Die Veröffentlichung beschreibt und bewertet verschiedene technische und rechnerische Möglichkeiten der Effizienzkontrolle von Maßnahmen zur grundwasserschonenden Bodennutzung. Neben einer allgemeinen Beschreibung werden Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren dargestellt und um Aussagen über deren Eignung zur Effizienzkontrolle ergänzt. Dabei wird festgestellt, dass es nicht ein einziges Verfahren gibt, welches alle Probleme bei gleichzeitig niedrigen Kosten bewältigt. Vielmehr ist in Abhängigkeit von den landwirtschaftlichen, bodenkundlichen, geologischen, klimatischen und anderen Standortbedingungen eine Kombination der einzelnen Maßnahmen sinnvoll und notwendig. Um angestrebte Erfolgskontrollen hinsichtlich der Verringerung des Nitrataustrages besser beschreiben zu können, wird häufig eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen notwendig sein. Eine Tabelle 1 enthält daher neben einer Zusammenstellung der einzelnen Verfahren nebst ihrer Kurzbeschreibung eine Auflistung der möglichen und notwendigen Kombinationen. So sollten z.B. Hoftor- und Schlagbilanzen immer zusammen mit Nmin-Untersuchungen im Herbst zur Beurteilung der Erfolgsmaßnahmen herangezogen werden. Außerdem wurde eine Auflistung über die Kosten der Investition und der laufenden Untersuchungen (nach dem Stand 2003) erstellt. Die Kosten dienen hier zunächst auch der Orientierung und Planung von entsprechenden Kontrollmaßnahmen.


J. Giesecke, G. Förch, J. Manke
Vereinheitlichung von Regenspektren aus regional unterschiedlichen Niederschlagsgebieten zur Bemessung von Bauwerken der Stadtentwässerung nach Schmutzfrachtmodellen. Abschlußbericht
1990, 208 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Schmutzfrachtberechnungen zur Nachrechnung bzw. Optimierung von Mischwasserbehandlungssystemen gewinnen im Rahmen stadthydrologischer Aufgaben zunehmend an Bedeutung. Um die komplexen Vorgänge innerhalb eines Kanalnetzes möglichst genau zu ermitteln, ist es entscheidend, die Belastungsgröße "Niederschlag" exakt erfassen und beschreiben zu können. In städtischen Gebieten wird bei der Niederschlag-Abfluß-Simulation zur Dimensionierung von Sonderbauwerken von Entlastungsmengen ausgegangen, die das gesamte vorhandene Regenvolumen beinhalten. Dieses Volumen aus den Niederschlagsereignissen, aufgezeichnet in den Regenreihen, ist statistisch im Regenspektrum enthalten; d.h. es sind sowohl Starkregenereignisse als auch die für die Abflußfülle maßgebenden, langandauernden "Schwachregen-Ereignisse" berücksichtigt. Der hier vorliegende Abschlußbericht dokumentiert die im Förderungszeitraum 1.8.1987 bis 31.7.1990 im Rahmen des eingangs erwähnten Forschungsprojektes ermittelten Ergebnisse. Eine wesentliche Zielsetzung im Rahmen des 3-jährigen Forschungsprojektes liegt in der Erarbeitung von Grundlagen für den Aufbau praktisch anwendbarer Modelle zur Berechnung von Entlastungsmengen aus Mischkanalisationen. "Regenspektren" als "Inputgröße" sollen ermöglichen, Entlastungsanlagen so zu bemessen, daß ein ausreichender Gewässerschutz gewährleistet werden kann. (-y-)


Wolfgang Hartl
Pestizidrückstände in Boden- und Grundwasserproben des Bezirkes Gänserndorf
1989, 45 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Das Umweltbundesamt hat in Zusammenarbeit mit Landwirten aus dem Bezirk Gänserndorf, einem der fruchtbarsten und landwirtschaftlich am intensivsten genutzten Gebiet Österreichs, Untersuchungen auf Pestizidrückstände (Pflanzenschutzmittelrückstände) in Boden und Grundwasser durchgeführt. Boden- und Grundwasserproben wurden auf jene Pestizide untersucht, deren Anwendung im Bezirk Gänserndorf allgemein üblich und weit verbreitet ist. Es handelt sich dabei um die Fungizide Bayleton 25 (Triadimefon), Vigil (Diclobutrazol) und Tilt 250 EC (Propiconazol) sowie um die Herbizide 2,4-D, 2,4-DP, MCPA und MCPP. In den Bodenproben wurden relativ hohe Werte mit bis zu 35 ppb Fungizidwirkstoff und bis zu 5 ppb Fungizidwirkstoff bedeutet, daß 15 Wochen nach der Applikation noch max. 80% der bei der Spritzung ausgebrachten Wirkstoffmenge in den obersten 20 cm Boden gefunden wurden. Aus diesen Bodenrückstandswerten konnten jedoch keine unmittelbaren Bodenschädigungen abgeleitet werden. Demgegenüber kam es bei den Herbiziden zu teilweise sehr starken Überschreitungen der EG-Grenzwerte für Trinkwasser. 9 von 11 Grundwasserproben lagen bezüglich der 2,4-D-Rückstände und alle Grundwasserproben bezüglich der 2,4-DP-Rückstände über dem EG-Trinkwassergrenzwert für pestizide Einzelwirkstoffe von 0,1 ppb. Die in der EG erlaubte Gesamtkonzentration für pestizide Wirkstoffe im Trinkwasser (0,5 ppb) wurde in allen Grundwasserproben überschritten. (-y-)


Manfred Sutterer
Wasserwirtschaftlicher Ressourcenschutz in Regionalplanung und Fachplanung. Referat zur Referendarausbildung im Innenministerium Stuttgart
1985, 20 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Zeitschriftenartikel
Bosshard, Thomas; Kotlarski, Sven; Schär, Christoph;
Lokale Klimaszenarien für die Klimaimpaktforschung in der Schweiz (kostenlos)
Wasser Energie Luft - Eau Energie Air, 2011
Nast, Matthias;
Die beiden Juragewässerkorrektionen in historischer Perspektive (kostenlos)
Wasser Energie Luft - Eau Energie Air, 2011
Wepf, Mirella Judith;
Ressource unter Druck (kostenlos)
Tec 21, 2011
Schädler, Bruno; Weingartner, Rolf; Zappa, Massimiliano;
Auswirkungen der Klimaänderung auf die Wasserkraftnutzung. Einleitung und Überblick über das Projekt (kostenlos)
Wasser Energie Luft - Eau Energie Air, 2011

Vom Umgang mit Wasser
md International Magazin of Design Moebel Interior Design, 2009

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