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Hochwasserschutz an Flüssen
DIN 19712, Januar 2013. Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern.
Diese Norm gilt für den Neubau, die Sanierung, die Unterhaltung, die Überwachung und die Verteidigung von Hochwasserschutzanlagen, wie - Deiche, - Hochwasserschutzwände und - planmäßige mobile Hochwasserschutzsysteme an Fließgewässern.
Schlagwörter zum Inhalt: Baunormung; Anforderung; Baumaßnahme; Baustoff; Begriffe; Bewuchs; Definition; Deich; Deichbau; Erdarbeit; Fließendes Gewässer; Fließgewässer; Fluss; Hochwasserschutz; Landschaftspflege; Mobil; Neubau; Ökologie; Planung; Sanierung; Schutzmaßnahme; Schutzwand; Sicherheitsanforderung; Überwachung; Untergrund; Unterhaltung; Verteidigung; Vorbeugender Hochwasserschutz; Wasserwesen; Wasserwirtschaft; DIN 19712;.
Berlin: Beuth Verlag GmbH 2013. 68 S.
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Schmidt,Martin; Schatzmann,Markus:
Mobiler Hochwasserschutz für das Einkaufszentrum Sihlcity in Zürich
Das Areal Sihlcity im Süden Zürichs ist ein kleiner Stadtteil für sich: Auf einer Fläche von 42.000 qm befinden sich ein Einkaufszentrum, zahlreiche Restaurants, Bars, Kinos, Büroflächen, ein Wellness-Zentrum, ein Hotel sowie Wohnungen. Nach Eröffnung des Zentrums im Jahr 2007 stellte sich heraus, dass das Areal durch ein 100- bis 300-jährliches Hochwasser der nahegelegenen Sihl überflutet werden kann. Die Gefährdung geht nicht von der flusszugewandten Seite des Shoppingcenters aus - sie ist durch bauliche Hochwasserschutzmaßnahmen bereits ausreichend gesichert - sondern von einem ca. 900 m entfernten Überflutungsgebiet. Es galt nachträglich ein Alarmkonzept zu entwickeln und geeignete Objektschutzmaßnahmen zu finden, die die Nutzung und Ästhetik des Komplexes nicht beeinträchtigen und gleichzeitig im Ereignisfall innerhalb einer Interventionszeit von 2 bis 3 Stunden aktiviert werden können. Sihlcity ist eines der ersten privaten Objekte im Großraum Zürich, das durch mobile Maßnahmen mit einer großen privaten Einsatzmannschaft vor Überflutung geschützt wird.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Stadtgebiet; Einkaufszentrum; Fließgewässer; Überflutungsschutz; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Schutzeinrichtung; Tor; Schlauch; Mobilität; Flexibilität; Ausführungsplanung; Umsetzung; Kosten; Notfallplan;.
In: Schutzbauten gegen Naturgefahren, Februar 2013
Berlin: Ernst und Sohn 2013. S.46-49, Abb.,Lagepl.
= Ernst und Sohn Special
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Rieger,Wolfgang; Disse,Markus:
Physikalisch basierter Modellansatz zur Beurteilung der Wirksamkeit einzelner und kombinierter dezentraler Hochwasserschutzmaßnahmen = A physically-based model approach to assess the effectiveness of single and combined measures of decentralized flood protection
Der Artikel beschäftigt sich mit der prozessorientierten Modellierung dezentraler Hochwasserschutzmaßnahmen, die sich in Form von Landnutzungs- bzw. Bewirtschaftungsänderungen, als dezentrale Kleinrückhaltebecken oder renaturierte Gewässerverläufe darstellen, um ihre Wirksamkeit unter verschiedenen Randbedingungen zu quantifizieren. Der Anspruch der Prozessnähe bedeutet insofern eine große Herausforderung, da dezentrale Hochwasserschutzmaßnahmen auf sehr unterschiedliche Weise in den Niederschlag-Abfluss-Prozess eingreifen und Abflussbildung, Abflusskonzentration und Wellenablauf im Gerinne beeinflussen können. Es wird ein kombinierter Modellansatz aus dem physikalisch basierten Wasserhaushaltsmodell WaSiM-ETH 8.4.2 (SCHULLA 1997) und dem 2D-hydrodynamisch-numerischen Modell HYDROAS-2D (NUJIC 1998) gewählt, welcher auch unter Nutzung von Feldmessungen parametrisiert wird. Die Datenerhebungen im Felde dienen dabei zum einen dem Nachweis des Einflusses der unterschiedlichen Landnutzungsformen Grünland, Wald und Acker auf bodenhydraulische Eigenschaften als Grundlage für die landnutzungsabhängige Parametrisierung des Bodenmodells in WaSiM-ETH. Dabei weist die Bodenmatrix beim Grönlandstandort die günstigsten Infiltrations- und Speichereigenschaften auf. Zum anderen werden die Messergebnisse im Zusammenhang mit Laboruntersuchungen dafür verwendet, eine für das Untersuchungsgebiet geeignete Pedotransferfunktion (PTF) zu identifizieren, da hieraus große Unsicherheiten bei der physikalisch basierten Modellierung resultieren. Nach Modellerstellung, -parametrisierung und -kalibrierung erfolgt die offline-Kopplung beider Modelle durch eine quasi-diffuse Zugabe der WaSiM-ETH-Teilgebietsabflüsse als Randbedingungen in HYDROAS-2D. Die Kalibrier- und Simulationsergebnisse nach Kopplung werden als sehr gut bewertet und bestätigen die Anwendbarkeit des gewählten Modellansatzes für die weitere Untersuchung. Unter Nutzung der Messdaten aus Feld und Labor, von Literaturwerten und historischen Moorkarten bzw. Dränplänen werden die im ländlich geprägten mesoskaligen Untersuchungsgebiet (nördliches Teileinzugsgebiet der Windach, AtiefEZG 65 qkm) umsetzbaren dezentralen Hochwasserschutzmaßnahmen im Modell parametrisiert und ihre Wirksamkeit für verschiedene Hochwasserereignisse quantifiziert. Die Modellierungsergebnisse zeigen, dass je nach Maßnahme unterschiedliche Parameter wie der Verlauf der Abflussganglinie, die Abflussspitze oder das Abflussvolumen ihre Wirksamkeit beeinflussen. Dabei sind neben einem kombinierten Maßnahmenkonzept (Abminderung: 18 Prozent bzw. 11 Prozent bei durch advektive Niederschläge verursachte HQtief10 bzw. HQtief100 und 19 bzw. 26 Prozent bei durch konvektive Niederschläge verursachte HQtief50 bzw. HQtief60) die dezentralen Kleinrückhaltebecken als wirksamste dezentrale Hochwasserschutzmaßnahme anzusehen, da sie den Hochwasserscheitel auch bei einem advektiven HQtief100 um ca. 10 Prozent abmindern können.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Modell; Modell(physikalisch); Wirksamkeit; Maßnahme; Dezentralität; Hochwasserschutzmaßnahme; Kombination; Wald; Wirksamkeitsanalyse; Dezentral; Hydrologie; Landnutzung; Rückhaltebecken; Renaturierung; Modellierung; Bewirtschaftung; Wasserhaushalt; Modell(hydraulisch); Modell(numerisch); Moor; Hydrodynamik; Grünland; Ackerland; Parameter; Kopplung; Modellbeschreibung; Untersuchungsgebiet; Kleinanlage; Formel; Niederschlagabflussmodell; Studie; Starkniederschlag; Untersuchung; Flusseinzugsgebiet; Bodenhydraulik; Diagramm; Laborversuch; Hochwasserabfluss; Kalibrierung; Aufforstung; Maßnahmenkatalog; Maßnahmenkonzept;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 57(2013)Nr.1, S.14-25, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Lieske,Heiko:
Die Steine der Hydrotekten. Zur Entwicklung des Hochwasserschutzes als Bestandteil der Baukultur
Die drastisch steigenden Hochwasserereignisse der letzten Jahre, lösten eine intensive wasserbauliche Planungs- und Bautätigkeit aus. Gleichzeitig erwachte auch das Interesse an der Geschichte dieser ingenieurtechnischen Aufgabe und den historischen Wendepunkten. Der Autor betrachtet in den Hochwasserschutz als Bestandteil der Baukultur im Laufe der Jahrhunderte. Beginnend im 18. und 19. Jahrhundert werden die verschiedenen technischen Entwicklungen bis zur deutschen Wiedervereinigung nachvollzogen. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Stadt Barby in Sachsen-Anhalt. Hier geht der Autor ausführlich auf die Umgestaltungen vom 18. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts ein und veranschaulicht dies mit vielen historischen Karten.
Schlagwörter zum Inhalt: Zivilschutzbau; Hochwasserschutz; Baukultur; Naturschutz; Deich; Talsperre; Flussregulierung; Flusssystem; Entwicklungsgeschichte; Geschichtsabriss;.
Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag 2012. 76 S., Abb.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-8167-8663-4
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Eckhoff,Richard; Hinrichs,Hilke:
Das Aper Tief darf wieder das Bett verlassen. Ein gemeinsames Projekt des Naturschutzes und der Wasserwirtschaft
2005 wurde der Deich am südlichen Ufer des Aper Tiefs entfernt und an die Straße Unterster Weg verlegt. Im Bereich der alten Deichtrasse entwickeln sich großflächige Süßwasser-Wattflächen. Das Aper Tief ist ein tidebeeinflusstes Gewässer im Landkreis Ammerland. Eine circa 75 Hektar große Fläche, die zwischen den Ortschaften Augustfehn und Alpen liegt, wurde ausgedeicht. Die Fläche war bereits vor Projektbeginn Naturschutzgebiet. Dieses Projekt ist eine weitere Maßnahme zu großflächigen Ausdeichungen in Weser-Ems. In beispielloser Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Wasserwirtschaft und des Naturschutzes wurden hier die Ziele der Gewässerrenaturierung und des Hochwasserschutzes optimal umgesetzt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Tidegebiet; Tidefluss; Flussaue; Deich; Rückverlegung; Naturschutz; Wasserwirtschaft; Gewässerschutz; Renaturierung; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Gewässer-Info (2012)Nr.53, S.569-571, Abb.
(Beil.zu KW Korrespondenz Wasserwirtschaft) - ISSN: 1865-9926)
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Heide,Charlotte von der:
Flutmulde Rees - ein Bypass für den Rhein
Das Aufgabenfeld der Ingenieurbiologie ist im Garten- und Landschaftsbau immer noch eine Nische. Dies führt dazu, daß ingenieurbiologische Maßnahmen, die Bestandteil von größeren Bauvorhaben sind, von branchenfernen Firmen ausgeführt werden. Die Flutmulde Rees am Niederrhein ist ein Beispiel für eine zukunftsweisende und nachhaltige Baumaßnahme im Bereich des Wasserbaus.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Ingenieurbiologie; Baumaßnahme; Hochwasserschutz; Flut; Mulde; Fluss; Renaturierung; Fließgeschwindigkeit; Reduzierung; Objektbeschreibung; Aufbau; Konstruktion; Überlauf; Ökologie;.
in Fachzeitschrift: Neue Landschaft 57(2012)Nr.1, S.46-49, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0548-2836
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Becker,Nadine:
Der Wingelsbach - mit Störsteinen auf zu neuen Ufern
Der begradigte tief eingegrabene Bach wurde mit dem vorhandenen Bodenmaterial der Ufer behutsam verfüllt und die Ufer abgeflacht. Dies ist notwendig, weil eingetiefte Gewässer ihre vielfältigen ökologischen Funktionen nur noch eingeschränkt wahrnehmen können. Ihr natürliches Rückhaltevermögen ist nicht mehr gegeben. Die Hochwassergefahr steigt. Im Falle eines neuen Hochwassers kann der Wingelsbach nun wieder in die Breite ausufern. Die auf dem Grund neu aufgebrachte Schotterschicht kann nun Sohlenerosion und damit eine weitere Eintiefung verhindern. Zudem wurden Störsteine aus Basalt eingesetzt, die bewirken, dass der Bach wieder natürliche Schleifen, sogenannte Mäander bildet.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fließgewässer; Bach; Naturschutz; Renaturierung; Maßnahme; Verfüllung; Stein; Schotterschicht; Mäander; Gewässerschutz; Gewässerpflege; Landschaftsschutz; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Gewässer-Info (2012)Nr.53, S.571-572, Abb.
(Beil.zu KW Korrespondenz Wasserwirtschaft) - ISSN: 1865-9926)
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Arnold,Ottfried; Klepser,Hans-Helmut:
Die Renaturierung der baden-württembergischen Donau zwischen Mengen und Ulm
Im Jahr 1992 rief die Landesregierung Baden-Württemberg das Integrierte Donau-Programm (IDP) ins Leben. Auslöser waren die offenkundige ökologische Degradation der Donau sowie große Hochwasserschäden in den Jahren 1980 und 1990. Das IDP fordert, dass einerseits die Renaturierung dem Hochwasserschutz dient und andererseits Hochwasserschutzmaßnahmen die Renaturierung "integrierend" voranbringen. Das Ziel der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) für das Jahr 2012/2015, der "guten ökologische Zustand", wird nach Überzeugung der Verfasser in mindestens einem der drei Flusswasserkörper der Donau fristgerecht erreicht. Zugleich wird der nötige Hochwasserschutz erfüllt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Renaturierung; Hochwasserschutz; Programm; Stand; Bild; Wasserrahmenrichtlinie; Gewässerzustand; Projektbeschreibung; Übersicht; Zielerreichungsgrad; Luftbild; Luftbildaufnahme; Veränderung; Ökologie; Erfahrungsbericht; Fotodokumentation; Umsetzung; Beispiel; Gewässergestaltung; Gewässerregulierung; Auenlandschaft; Hochwasserabfluss;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.1/2, S.47-51, Abb.
ISSN: 0043-0978
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Beismann,Peter; Beyersdorf,Jens; Jensen,Frerk:
Auswirkungen und Folgerungen der Sturmflut 1962 an der schleswigholsteinischen Nordseeküste
Die deutsche Nordseeküste wurde am 16./17. Februar 1962 von einer sehr schweren Sturmflut heimgesucht, von der auch die Tideflüsse Elbe, Weser, Jade und Ems mit den anliegenden Städten stark betroffen waren. Die daraufhin einsetzenden umfassenden Planungen führten in Schleswig-Holstein zum ersten "Generalplan Deichverstärkung, Deichverkürzung und Küstenschutz in Schleswig Holstein" im Jahr 1963. Die Fortschreibung des 2001 eingeführten "Generalplan Küstenschutz - Integriertes Küstenschutzmanagement in Schleswig-Holstein" ist derzeit in Arbeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Sturmflut; Tidefluß; Fluß; Küstenregion; Küste; Deich; Pegel; Deichbau; Hochwasserschutz; Schutzkonzept; Planung; Auswirkung; Generalplanung; Küstenschutz; Management; Hochwasserkatastrophe; Schadensausmaß; Wasserstand; Wasserspiegel; Schlußfolgerung; Sicherheitsstandard; Überprüfung; Maßnahmenkatalog; Zukunftsaufgabe; Deichverstärkung; Hochwasserschaden; Schadensvermeidung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 14(2012)Nr.1/2, S.18-22, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Schalaster,Frank:
Der Pücklersche Neißeuferweg. Rückführung eines industriell überzeichneten Areals in die historische Gestaltungsidee im Muskauer Park
Als letzter größerer "weißer Fleck" im zentralen Muskauer Schlosspark konnte der rund 300 Meter lange Pücklersche Neisseuferweg wieder dem historischen Parkgedanken zugeordnet werden. Dabei wurde die überlieferte Trennlinie zwischen Landschaftspark und Bewirtschaftungsfläche tradiert. Gleichzeitig sollte die Situation den sich wandelnden Nutzungsanforderungen gerecht werden. Ein weitere Aspekt bei der Gestaltung fügte - nach den verheerenden Überschwemmungen im Jahr 2010 - der Hochwasserschutz hinzu. Dieser Parkbereich verkörpert heute gleichermaßen Tradition und Moderne.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Historischer Garten; Parkanlage; Schlosspark; Gartendenkmal; Landschaftspark; Objektbeschreibung; Flussufer; Uferpromenade; Restaurierung; Nutzung; Besucher; Informationszentrum; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 61(2012)Nr.2, S.25-32, Abb.,Lit.
ISSN: 0948-9770
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Herrgen,Thomas:
Stresstest für das Ufergrün (dt.,franz.)
Städte, die an einem Fluss Liegen, haben großes Freiraum-, Erlebnis- und Erholungspotenzial. Seit etwa zehn Jahren wendet sich die Stadt Frankfurt am Main verstärkt ihren Flussufern zu. Zum Konzept gehören von Anfang an Pflege und Unterhalt, Müllbeseitigung und das Renovieren veranstaltungsbedingter Schäden.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Öffentliches Grün; Freiraum; Flussufer; Parkanlage; Pflegemaßnahme; Unterhalt; Veranstaltung; Nutzung; Kosten; Hochwasserschutz; Grünflächenamt; Winterdienst;.
in Fachzeitschrift: Anthos 51(2012)Nr.1, S.24-27, Abb.
ISSN: 0003-5424
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Ehlert,Thomas; Neukirchen,Bernd:
Zustand und Schutz der Flussauen in Deutschland
Der heutige Zustand der Flussauen ist das Ergebnis einer intensiven Auennutzung, des Baus linearer Deichsysteme sowie des Gewässerausbaus. Durchschnittlich sind zwei Drittel der ehemaligen Flussauen durch Deichbau verloren gegangen. Nur noch etwa 10 Prozent der verbliebenen rezenten Flussauen sind als ökologisch funktionsfähig einzustufen. Trotz ihres weit reichenden Schutzstatus als FFH- und Naturschutzgebiete gehören naturnahe Auen zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen in Deutschland. Der Bund und viele Bundesländer haben eigene Förderprogramme zur naturnahen Entwicklung von Gewässern und Auen aufgelegt. Das Bundesamt für Naturschutz hat seit 1979 rund 50 modellhafte Projekte im Bereich Gewässer- und Auenschutz gefördert. Trotz einiger ermutigender Erfolge bei der Renaturierung von Gewässern und Auen verdeutlichen die Ergebnisse, dass nach wie vor ein dringender Handlungsbedarf besteht, den Flüssen wieder mehr Raum zu geben und den ökologischen Zustand der Auen zu verbessern. Weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Auenzustands würden auch die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie sowie die der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie unterstützen.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Aue; Flussaue; Lebensraum; Fläche; Zustand; Bewertung; Artenschutz; Bund; Schutzkonzept; Ökosystem; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Natur und Landschaft 87(2012)Nr.4, S.161-167, Abb.,Lit.
ISSN: 0028-0615
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Schleiss,Anton; Leite Ribeiro,Marcelo:
Einmündungen ökologisch aufwerten
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Flußmündung; Renaturierung; Aufweitung; Auswirkung; Ökologie; Hochwasserschutz; Untersuchung;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 138(2012)Nr.10, S.26-27, Abb.
ISSN: 1424-800X
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Denzler,Lukas:
Die Rhoneebene schützen
Bei Hochwasserschutz ist neben dem eigentlichen Schutz vor Hochwasser auch ökologischen und sozioökonomischen Aspekten Rechnung zu tragen. Diese drei Hauptziele liegen jetzt dem Konzept der dritten Rhonekorrektion zugrunde. Die Schutzziele sowie der für die Rhone benötigte Freiraum sind im kantonalen Sachplan "Rhonekorrektion" festgelegt, der im Juni 2006 durch den Staatsrat verabschiedet wurde. Bei der Sicherheit wird als Ziel angestrebt, die ganze Flussebene vor einem Hochwasser mit einer 100-jährigen Wiederkehrperiode zu schützen.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Fluß; Flußlauf; Abflußleistung; Korrektur; Hochwasserschutz; Maßnahme; Aufweitung; Sohleneintiefung; Dammbau; Planungsgeschichte; Projekt;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 138(2012)Nr.10, S.14-20, Abb.
ISSN: 1424-800X
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Denzler,Lukas:
"Mit einer Insel ein neues Zentrum schaffen"
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtentwicklung; Projekt; Flußlauf; Flußufer; Öffentlicher Raum; Nutzungskonzept; Hochwasserschutz; Interview;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 138(2012)Nr.10, S.21-25, Abb.
ISSN: 1424-800X
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Nater,Sabin:
Flussbau, Hochwasserschutz und Biber in der Schweiz - Synergien nutzen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbau; Fließgewässer; Revitalisierung; Hochwasserschutz; Biodiversität; Lebensraum; Biber; Mensch; Konfliktpotential; Vermeidung; Hydrologie; Veränderung; Naturnähe; Umsetzung; Projektmanagement; Gewässerschutz; Habitat;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 104(2012)Nr.1, S.67-72, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Kron,Wolfgang; Steuer,Markus:
Mississippi-Flut 2011. Erfolgreiches Hochwassermanagement
Trotz einer gewaltigen Hochwasserwelle, die im Frühjahr 2011 den Mississippi hinab rollte, blieben die Schäden moderat. Die Anstrengungen der vergangenen acht Jahrzehnte beim Bau von Schutzanlagen haben sich bezahlt gemacht. Entscheidend waren auch drei Notentlastungsanlagen entlang des Mississippi-Unterlaufs, über die ein Teil des Hochwasserabflusses aus dein Fluss abgeschlagen wurde. Damit wurde zwar in Kauf genommen, dass hunderte Wohn- und Geschäftsgebäude sowie landwirtschaftliche Flächen überschwemmt wurden, andererseits aber wohl Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe verhindert.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Hochwasser; Hydrologie; Management; Hochwasserschutz; Entlastung; Schaden; Hochwasserschaden; Risiko; Versicherung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 5(2012)Nr.5, S.245-250, Abb.,Lit.,Kt.
ISSN: 1865-9926
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Haider,St.; Winkler,B.; Heidrich,R.:
Erstellung von Hochwassergefahrenkarten für grenzüberschreitende Fließgewässer
Im Projekt CEframe werden für die grenzüberschreitenden Flüsse Thaya, March, Donau und Leitha Strategien und Empfehlungen für ein verlässliches und nachhaltiges grenzüberschreitendes Hochwassermanagement erarbeitet. Die transnational durchgeführte Bestandsanalyse zeigt Handlungsbedarf an den geografischen Berührungspunkten. Aufgrund der naturräumlichen Lage, der Nutzung sowie von gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen ergeben sich spezifischen Problemstellungen in den Partnerländer. Die Projektsergebnisse leisten einen wesentlichen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis und zeigen die prioritär zu lösenden gemeinschaftlichen Probleme auf. Diese sind im Wesentlichen ein kontinuierlicher Abgleich der hydrologischen Grundlagen, Abgleich der hydrologischen Modelle und der Berechnungsergebnisse, die Erarbeitung gemeinsamer Strategien zum Umgang mit Restrisiko sowie das gemeinsame Interesse an der Erhaltung und der möglichen Verbesserung der Retention.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fließgewässer; Fluss; Hochwassergefahr; Hydrologie; Gefährdung; Karte; Gefahrenkarte; Erstellung; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 64(2012)Nr.5/6, S.314-320, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Lange,Carsten; Lindenberg,Martin; Fröhlich,Tim; Hinkelmann,Reinhard:
Einsatz der Quelltermmethode bei Hochwasserschutzkonzeptionen im ländlichen Raum
Für ein ca. 50 qkm großes Einzugsgebiet mit mehreren Ortschaften und kleinen Gewässer mit einer Länge von ca. 55 km wurde im Rahmen einer Hochwasserschutzkonzeption ein hydronumerisches 2-D-Modell angewendet, um die Auswirkungen von Hochwasserereignissen zu simulieren. Anstatt die Zuflüsse für einzelne Gewässerabschnitte mit einem N-A-Modell zu ermitteln, erfolgte die Simulation der Abflussbildung flächig an den einzelnen Modellknotenpunkten durch aktivierte Quellterme direkt im 2-D-Modell. Basierend auf einem 100-jährlichen Abflussereignis wurden mit dem Modell Hochwasserschutzmaßnahmen untersucht und hinsichtlich technischer, lokaler sowie wirtschaftlicher Aspekte bewertet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Ländlicher Raum; Hochwasserschutz; Schutzkonzept; Fluss; Karte; Modell(hydraulisch); Modell(numerisch); Einzugsgebiet; Formel; Simulation; Bewertung; Überflutung; Hochwasserschutzmaßnahme; Niederschlag; Niederschlagabflussmodell; Extremwert; Vorland; Flachwasserzone; Modellbeschreibung; 2D-System; Oberfläche; Oberflächenabfluss; Modellaufbau; Simulationsmodell; Berechnung; Überschwemmungsgebiet; Wirtschaftlichkeitsanalyse;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.6, S.20-25, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Weßelmann,Christopher:
Kernenergie. Die Entwicklungen in Deutschland, Europa und weltweit
Die Ereignisse in Japan vom 11. März 2011 mit dem großen Tohoku-Erdbeben und dem folgenden Tsunami stellten für die Nutzung der Kernenergie eine Zäsur da. Die schweren Schäden und Zerstörungen an vier von sechs Reaktoren in Fukushima Daiichi - einer von insgesamt vier von Erdbeben und Tsunami betroffenen Kernkraftwerksstandorten an der japanischen Ostküste - warf die Frage auf, ob die Risiken der Kernenergie richtig eingeschätzt wurden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Kernenergie; Risikoabschätzung; Entwicklung(technisch); Reaktorunfall; Erdbeben; Tsunami; Kraftwerksstandort; Daten; Überflutung; Stromerzeugung; Daten(technisch); Statistisch; Atomstrom; Kernkraftwerk; Vergleichsdaten; CO2-Emission; Weltenergieversorgung; Statistikauswertung; Betriebsergebnis; Datenanalyse; Endlager; Klimaschutzprogramm; Sicherheitsüberwachung; Ländervergleich;.
in Fachzeitschrift: BWK Das Energie Fachmagazin 64(2012)Nr.7/8, S.31-38, Abb.,Tab.
ISSN: 1618-193X
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Sperisen,Myriam:
Nicht stärker aber sauberer. Sanierung Kraftwerk Rüchlig, Aarau
Kürzlich wurde das Aare-Kraftwerk Rüchlig auf der Zurlinden-Insel bei Aarau vom Netz genommen. Ende 2014 will die Axpo hier wieder Strom produzieren. Das Kraftwerk wird für 130 Millionen Franken restauriert und erhält zusätzlich ein Dotierkraftwerk. Ein Projekt, bei dem ökologische Aspekte wichtiger sind als Leistungssteigerung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusskraftwerk; Erneuerung; Hochwasserschutz; Kosten; Dichtwand; Grundwasser; Turbine; Neubau; Lärmentwicklung; Umweltschutz; Überwachung; Bauablauf;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 123(2012)Nr.36, S.14-20 (6 S.), Abb.
ISSN: 1660-4504
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Messner,Sonja:
Schotten dicht. Beton
11.400 Kubikmeter Beton und 1.800 Tonnen Bewehrung stecken in der neuen Hochwasserschutzanlage der Gemeinde Spitz an der Donau. Von außen zu sehen ist davon jedoch nur wenig, so gelungen wurde die Anlage in die Umgebung integriert.
Schlagwörter zum Inhalt: Betonbau; Fluss; Überschwemmung; Hochwasserschutz; Betonelement; Bewehrung; Aluminium; Schutzmaßnahme; Untergrund; Abdichtung; Uferpromenade; Beleuchtung; Bauzeit; Baukosten;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Bauzeitung (2012)Nr.19, S.16-17, Abb.
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Heerten,Georg; Horlacher,Hans-Burkhard:
Dichtungssysteme in Deichen - eine vergleichende Betrachtung
Die Standsicherheit von Deichen hängt maßgebend von den Strömungsverhältnissen im Hochwasserfall im Deichkörper und im Untergrund ab. Durch die Anordnung von Dichtungen im Deich und im Untergrund ist die Möglichkeit gegeben, die Einwirkungen infolge der Sickerströmungen zu verringern. In der Regel kommen bei Flussdeichen nur unvollkommene Dichtungen zum Einsatz, d. h. es wird nur ein Teil des Untergrundes abgedichtet, um den Wasseraustausch zwischen dem Fluss und dem Binnenland nicht zu unterbinden. Die Wirksamkeit einer unvollkommenen Dichtung ist umso größer je undurchlässiger der Untergrund ist. Bei relativ durchlässigem Untergrund ist die Wirksamkeit einer Deichdichtung sehr sorgfältig zu prüfen, da ggf. nur eine geringe Reduktion im Deichkörper erzielt werden kann. Durch Zusatzmaßnahmen, z. B. größere Einbindetiefe oder luftseitige Auflastfilter, kann eine Verbesserung erzielt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Deichbau; Deich; Dichtungssystem; Vergleich; Standsicherheit; Vergleichsanalyse; Flussdeich; Hochwasserschutz; Untergrund; Durchlässigkeit; Wirksamkeit; Dichtungselement; Tondichtung; Oberflächendichtung; Beispiel; Eigenschaft; Schema; Skizze; Querschnitt; Erosionsschutz; Durchströmung; Strömungsmodell; Bodendurchlässigkeit; Bodeneigenschaft; Sickerwasser; Sickerwasserströmung; stationär; Innendichtung; Außendichtung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.10, S.36-41, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Mende,Matthias:
Instream River Training - Naturnaher Flussbau mit minimalem Materialeinsatz
Beim Instream River Training wird die Strömung als Ursache für Ufer- und Sohlenerosionen durch die Induzierung einer oder mehrerer Sekundärströmungen modifiziert. Das Verfahren bietet insbesondere unter beengten Platzverhältnissen die Möglichkeit, ökologische und stabilisierende Anforderungen gleichermaßen zu erfüllen und damit große Teile der Fließgewässer aufzuwerten. Der Aufsatz stellt verschiedene Bauweisen, insbesondere Lenkbuhnen und Pendelrampen vor und diskutiert die möglichen Einsatzgebiete. Die konkreten Möglichkeiten des Verfahrens sowie die in der Praxis gewonnene Erfahrungen werden am Beispiel Ellikerbach/Schweiz aufgezeigt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbau; Naturnähe; Gewässerentwicklung; Ufer; Sohle; Strömung; Sekundärströmung; Geschiebetransport; Bauweise; Buhne; Rampe; Hochwasserschutz; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 5(2012)Nr.10, S.537-543, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Anhorn,Karin; Schmocker,Lukas; Weitbrecht,Volker:
Kombinierter Geschiebe- und Holzrückhalt am Fallbeispiel Engelberger Aa
Prozesse und Erkenntnisse aus hydraulischen Modellversuchen zu einem kombinierten Holz- und Geschieberückhalt an der Engelberger Aa werden vorgestellt. Die Idee für das dabei umgesetzte Konzept stammt aus dem im Jahr 2003 realisierten Holzrückhalt an der Gürbe im Kanton Bern, dessen Funktionalität zuvor ebenfalls mittels Modellversuchen erfolgreich geprüft wurde. Der Rückhalt besteht aus einer großflächigen Gerinneaufweitung für den Geschieberückhalt, die am unteren Ende mit einem Schwemmholzrechen abgeschlossen ist. Der Überlastfall wird mit Hilfe eines seitlichen Notüberlaufs kontrolliert. Eine Tauchwand verhindert den Schwemmholzaustrag über den Notüberlauf. Im Modell wurden für verschiedene Hochwasserszenarien praktisch 100 Prozent des anfallenden Geschiebes sowie mindestens 90 Prozent des Schwemmholzes zurückgehalten. Die a Tatsache, dass mit dem an der Gürbe verwendeten Konzept auch an der Engelberger Aa die geforderten Ziele betreffend Holz- und Geschieberückhalt erreicht werden zeigt, dass das gewählte Konzept eines kombinierten Geschiebe- und Schwemmholzrückhalts, bei gegebenen Randbedingungen, auch auf andere Flussgebiete übertragbar ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbau; Hochwasserschutz; Gerinne; Aufweitung; Geschiebe; Absetzanlage; Schwemmholz; Treibholz; Rückhalteanlage; Rechenbauwerk; Überlaufrinne; Tauchwand; Abflusskurve; Ganglinie; Modellversuch; Versuchsbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 104(2012)Nr.3, S.233-239, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Heiland,Michael; Knackfuß,Günter:
Talsperren im Fokus von Klimawandel und Energiewende
Hydro-metereologische Veränderungen und nachhaltige Energieversorgung - zwei Themen, bei denen Talsperren künftig einen wesentlichen Beitrag leisten können. Das Deutsche Talsperrenkomitee setzt dabei auf internationalen Fach- und Erfahrungsaustausch.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Talsperre; Speicherbecken; Bewirtschaftung; Hydrologie; Meteorologie; Klimawandel; Energiewende; Wasserversorgung; Hochwasserschutz; Stromerzeugung; Wasserkraftnutzung;.
in Fachzeitschrift: wwt Wasserwirtschaft Wassertechnik (2012)Sondernr., S.52-53
ISSN: 1438-5716
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Vietje,Nicole; Fillippek,Thomas:
Werden ans Wasser. Eine neue Uferpromenade an der Ruhr
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Stadtteil; Flußufer; Anbindung; Uferpromenade; Neugestaltung; Objektbeschreibung; Fußweg; Radweg; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 122(2012)Nr.11, S.42, Abb.
ISSN: 0016-4720
Jäggi,Martin:
Erosion von überströmten Grasböschungen
Im Allgemeinen wird in der Schweiz das Überströmen von Grasböschungen auf der Luftseite von Hochwasserschutzdämmen nicht zugelassen, in Einzelfällen aber ohne rechnerischen Nachweis toleriert. Eine direkte Anwendung der einzigen verfügbaren Richtlinie führt zu sehr restriktiven Ergebnissen. Bei leichtem Überströmen mit geringen Fliesstiefen können Fliessformeln für den Makrorauigkeitsbereich angewandt und daraus eine reduzierte Sohlenschubspannung abgeleitet werden, die dann mit der zulässigen Schubspannung aus der Richtlinie verglichen wird. Damit erscheint ein leichtes Überströmen von relativ flachen mit Gras bedeckten Böschungen tolerierbar. In solchen Fällen erhöht sich auch die rechnerische Gerinnekapazität im Vergleich mit den üblichen Annahmen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussdeich; Hochwasserschutzdamm; Überströmung; Wasserabfluss; Berechnung; Erosionswiderstand; Böschung; Bepflanzung; Rauhigkeit; Neigung; Wasserspiegellage; Fließgeschwindigkeit; Näherungsverfahren; Beispielrechnung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 104(2012)Nr.2, S.117-119, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Müller,Uwe:
Akteure im Hochwasserrisikomanagement am Beispiel der Verkehrsplanung
Im Beitrag wird am Beispiel der Verkehrsplanung erläutert, dass zur erfolgreichen Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) viele Akteure auch außerhalb der Wasserwirtschaft gefragt sind. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik werden einige wichtige Akteure des Hochwasserrisikomanagements (HWRM) mit ihren Aufgaben benannt. An ausgewählten Beispielen von Verkehrsinfrastrukturanlagen in Gewässernähe sollen die Möglichkeiten der integrativen Umsetzung der HWRM-RL gezeigt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserwirtschaft; Hochwasser; Risikomanagement; Richtlinie; Verkehrsplanung; Akteur; Brücke; Umsetzung; Hochwasserschutz; Verkehrsinfrastruktur; Durchlass; Fluss; Fließgewässer; Hochwasserrückhaltung; Kreuzungsbauwerk; Verrohrung; Einleitung; Überleitung; Rohrleitung; Abflussquerschnitt; Querschnittsänderung; Querschnittsveränderung; Durchleitung; Querschnittsverminderung; Hydraulik; Hydrologie; Bemessung; Berechnung; Gestaltung; Gestaltung(konstruktiv); Beispiel; Bauwerk;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.11, S.10-15, Abb.
ISSN: 0043-0978
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Cassel,Martin; Boettcher,Roland; Jansen,Ralf:
Identifikation möglicher Hochwasserschutzziele in einem partizipativen Prozess am Beispiel der Stadt Vallendar
In einem Pilotprojekt wurde in der Verbandsgemeinde (VG) Vallendar unter Partizipation der lokalen Bevölkerung ein abgestuftes Schutzziel für das kommunale Hochwasserrisikomanagement (HWRM) identifiziert. Durch eine sinnvolle Integration der Handlungsbereiche "Technischer Hochwasserschutz" und "Bauvorsorge" wurde eine Option identifiziert, die eine Alternative zu den seit 1993 als unwirtschaftlich nachgewiesen konventionellen Hochwasserschutzkonzepten sein könnte. Durch Beteiligung aller relevanten Akteure und unter Leitung der Wasserwirtschaftsverwaltung in Rheinland-Pfalz wird hier ein Weg beschritten, der als beispielhaft für kommunale HWRM-Planung gesehen werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Ziel; Schutzziel; Stadt; Pilotprojekt; Vorsorge; Projektbeschreibung; Zielbildung; Verbandsgemeinde; Akteur; Bevölkerung; Vorsorgemaßnahme; Bautätigkeit; Beispiellösung; Öffentlichkeitsbeteiligung; Beispielobjekt; Gefährdungspotential; Lage; Fluss; Flusseinzugsgebiet; Historie; Überflutung; Überflutungsschutz; Zusammenarbeit; Workshop; Kommune; kommunal; Planung; Schutzkonzept; Beteiligte;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.11, S.27-32, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Worreschk,Bernd:
Stand der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im Rheingebiet
Im Rheingebiet ist der Informationsaustausch und die Koordinierung zur vorläufigen Bewertung der Hochwasserrisiken und zu den Risikogebieten in IKSR und IKSMS erfolgt. Dies ist in Übersichtskarten mit Erläuterungsbericht dokumentiert. Zum derzeitigen Stand der Fertigstellung der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten in den Mitgliedstaaten haben beide Kommissionen Kurzberichte mit Übersichtskarten erarbeitet, die regelmäßig fortgeschrieben werden. Die koordinierte Aufstellung der HWRM-Pläne für das Rheingebiet wird vorbereitet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Richtlinie; Umsetzung; Flusseinzugsgebiet; Stand; Hochwasserschaden; Karte; Risikobewertung; Realisierung; Gefahrenkarte; Kartierung; Überflutungsschutz; Visualisierung; Bearbeitung; Beispiel; Gewässer; Fluss; Atlas; Partnerschaft;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.11, S.33-38, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Schulz,Sven; Kahrstedt,Wenke:
Umsetzung der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im deutschen Elbe-Einzugsgebiet
Mit der Verabschiedung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) im Jahr 2007 hat sich die Wasserpolitik der EU die Aufgabe gestellt, einen Rahmen für die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zur Verringerung der gewässerbedingten nachteiligen Folgen auf die menschliche Gesundheit, die Umwelt, das Kulturerbe und die wirtschaftlichen Tätigkeiten in der Gemeinschaft zu schaffen. Wie die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gehört die HWRM-RL zu einer neuen Generation von Richtlinien mit einem übergreifenden, flusseinzugsgebietsbezogenen Regelungscharakter. Im Artikel werden die Grundsätze, die Philosophie sowie der aktuelle Umsetzungsstand der HWRM-RL im deutschen Einzugsgebiet der Elbe dargestellt. Darüber hinaus werden die Bezugspunkte zur WRRL benannt und Wege aufgezeigt, die Umsetzung beider Richtlinien sinnvoll zu verzahnen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasser; Hochwasserschaden; Hochwasserschutz; Umsetzung; Richtlinie; Risikomanagement; EU-Richtlinie; Stand; Flusseinzugsgebiet; Beispiel; Eu-Politik; Realisierung; Umweltpolitik; Wasserwirtschaft; Kooperation; Öffentlichkeitsarbeit; Informationsarbeit; Behörde; Karte; Bewirtschaftungsplan; Einzugsgebiet; Risikobewertung; Flächenausweisung; Risikokarte;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.11, S.42-46, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Nieberg,Reinhard:
Hochwasserpartnerschaft aus Sicht einer Kommune
Die Hochwasserpartnerschaft Elbe wurde 2009 in Magdeburg als kommunaler Zusammenschluss von Städten und Gemeinden entlang der Elbe gegründet. Die Partnerschaft will - wie ihre erfolgreiche Schwesterorganisation am Rhein - kommunales Sprachrohr bei allen Fragen von Hochwasserschutz und -bewältigung sein. Jenseits administrativer Grenzen steht der Erfahrungs- und Informationsaustausch auch mit den tschechischen Kommunen, mit anderen Hochwasserpartnerschaften, mit der Flussgebietsgemeinschaft Elbe sowie der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe im Vordergrund.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasser; Hochwasserschutz; Kommune; Partnerschaft; Stadt; Gemeinde; Zusammenschluss; Erfahrungsaustausch; Ziel; Stand; Informationsaustausch; Flussgebiet; Gründung; Vorsorge; Einzugsgebiet; Flusseinzugsgebiet; Organisationsstruktur; Projektbeschreibung; Koordination;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.11, S.47-50
ISSN: 0043-0978
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Shannon,Kelly; De Meulder,Bruno:
Water Urbanism (engl.)
(Urbanismus im Wasser)
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Flussmündung; Flussdelta; Flusslandschaft; Flächendaten; Flachland; Marschgebiet; Naturkatastrophe; Überschwemmung; Bewässerungskanal; Kanalsystem; Urbanisierungsprozess; Monsun; Entwicklungsplanung; Netzwerk; Hochwasserschutz; Sturmflut; Bevölkerungswachstum; Flutkontrolle; Rückhaltebecken; Retentionsraum;.
in Fachzeitschrift: Topos (2012)Nr.81, S.24-31, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Vielhaber,Thomas:
Mehrwert von Gewässerrenaturierungen. Am Beispiel der Ruhr in Arnsberg
Von erstem Misstrauen zu uneingeschränkter Begeisterung: Die Renaturierung der Ruhr in Arnsberg hat viel mehr erreicht, als nur einen verbesserten Hochwasserschutz.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fluss; Renaturierung; Landschaftsbild; Veränderung; Hochwasserschutz; Verbesserung; Naturschutz; Naherholung; Erlebnisraum;.
in Fachzeitschrift: FreeLounge 12(2012)Nr.4, S.14-17, Abb.
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Krüger,Frank; Oelze,Marko:
Das Deichbauprogramm an der Oder - der Praxistest 2010
Nach dem katastrophalen Hochwasser im Sommer 1997 wurden an der Oder in Brandenburg bis 2012 ca. 145 km von 184 km Deiche für über 250 Mio. Euro saniert. Der Artikel erinnert an dieses Hochwasser, beschreibt die Regelbauweise und das Gesamtdeichbauprogramm. Des Weiteren wird auf die mit den sanierten Deichen gesammelten Erfahrungen beim Sommerhochwasser 2010 eingegangen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Deichbau; Programm; Praxistest; Hochwasserkatastrophe; Stand; Regelbauweise; Bauprogramm; Sanierungsmaßnahme; Überblick; Übersicht; Fluss; Katastrophe; Hochwasserschutz; Dammprofil; Hochwasserschutzdamm; Regelquerschnitt; Profil; Dammaufbau; Kosten; Rückverlegung; Bewährung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.12, S. 10-14, Abb.,Lit.,Kt.
ISSN: 0043-0978
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Heyer,Torsten; Stamm,Jürgen:
Deichbruch-Logit-Modelle zur Zuverlässigkeitsbewertung und Schwachstellenidentifikation an Flussdeichen
Deichbruch-Logit-Modelle basieren auf der multivariaten, statistischen Analyse von Beobachtungen bezüglich des Zustands und des Verhaltens einzelner Deichabschnitte bei früheren Hochwasserereignissen. Da solche Modelle eine abschnittsweise und belastungsabhängige Prognose der Deichzuverlässigkeit im Hochwasserfall ermöglichen, können Deichbruch-Logit-Modelle z. B. für Überflutungsrisikoanalysen infolge von Deichversagen oder für Deichinstandsetzungsvorhaben eingesetzt werden und somit zu einem modernen Hochwasserrisikomanagement beitragen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Deich; Flussdeich; Bruch; Deichbruch; Schwachstelle; Modell; Tabelle; Schwachstellenanalyse; Schwachstellenermittlung; Belastung; Zuverlässigkeit; Zuverlässigkeitsanalyse; Prognose; Versagen; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzdamm; Zustandsbewertung; Regression; Regressionsmodell; Logistische Prozesse; Beispiel; Logit-Modell;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 102(2012)Nr.12, S. 25-30, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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DIN 19712, Februar 2011. Hochwasserschutzanlagen an Fließgewässern.
Diese Norm gilt für den Neubau, die Sanierung, die Unterhaltung, die Überwachung und die Verteidigung von Hochwasserschutzanlagen, wie <Liste> - Deiche, - Hochwasserschutzwände und - planmäßige mobile Hochwasserschutzsysteme an Fließgewässern.
Schlagwörter zum Inhalt: Baunormung; Anforderung; Baumaßnahme; Baustoff; Begriffe; Bewuchs; Definition; Deich; Deichbau; Erdarbeit; Fluss; Hochwasserschutz; Landschaftspflege; Ökologie; Planung; Sanierung; Sicherheitsanforderung; Überwachung; Untergrund; Unterhalt; Verteidigung; Wasserwesen; Wasserwirtschaft; DIN 19712;.
Berlin: Beuth Verlag GmbH 2011. 66 S.
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Meiswinkel,Rüdiger; Meyer,Julian; Schnell,Jürgen:
Bautechnik im Kernkraftwerksbau
Im Beitrag wird die Bautechnik im Kernkraftwerksbau umfassend behandelt. Neben den Grundlagen zur Stromerzeugung aus der Kernspaltung werden die Aspekte der Sicherheit, der Genehmigung und der Planungs- und Auslegungsanforderungen betrachtet. Detailliert werden die Bauwerke bis hin zu den baulichen Anlagen für die Entsorgung beschrieben. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die außergewöhnlichen Einwirkungen wie Störfälle, Brände, Explosionen, Erdbeben und Hochwasser bei der bautechnischen Auslegung gerichtet. Das Sicherheitskonzept und die Hinweise für die Bemessung der Bauteile aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton beziehen sich auf die DIN (DIN 25449; DIN 1045-1)- und Eurocode-Normen sowie auf die kernkraftspezifischen Regelwerke (KTA-GS-78; KTA 2201.3). Die Auslegung und Bemessung der Befestigungselemente unter Berücksichtigung des Leitfadens für Dübelbefestigungen in Kernkraftwerken und anderen kerntechnischen Anlagen (DIBt-Leitfaden, 2010) finden sich ebenfalls im Beitrag. Erläuterungen der Aufgaben und Anforderungen an die Bauwerksabdichtung sowie des Alterungs- und Lebensdauermanagements beschließen die Ausführungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Kernkraftwerksbau; Kraftwerksbau; Stromerzeugung; Bautechnik; Genehmigung; Reaktorgebäude; Maschinenhaus; Krafthaus; Kühlwasserversorgung; Gründung; Zwischenlager; Stahlbetonbau; Spannbetonbau; Anforderung; Sicherheitstechnik; Konstruktion; Einwirkung; Erdbeben; Explosion; Störfall; Brandeinwirkung; Hochwasser; Sicherheitskonzept; Bemessungshinweis; Befestigungstechnik; Bauwerksabdichtung; Abdichtung; Alterung; Lebensdauer;.
In: Beton-Kalender 2011. Kraftwerke. Faserbeton. Bd.1. 100.Jg.
Berlin: Ernst und Sohn 2011. S.343-432, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-433-02954-1
= Beton-Kalender
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Fenz,Robert:
Gewässerbewirtschaftung in Österreich
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Wasserwirtschaft; Gewässer; Fließgewässer; Bewirtschaftung; Hochwasserschutz; Flusseinzugsgebiet; Wasserhaushalt; Klimawandel; Wasserkraftnutzung; Energieerzeugung; Schadstoffgehalt; Gewässergüte; Verbesserungsmaßnahme; Gewässersanierung; Sanierungsmaßnahme; Flussbau;.
In: Aqua Urbanica 2011. Niederschlags- und Mischwasserbewirtschaftung im urbanen Bereich. D-A-CH Gemeinschaftstagung Graz, 01. - 03. Mai 2011. Hrsg.: TU Graz, Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau
Graz: Verlag der TU Graz 2011. S.C1-C18, Abb.,Tab.
ISBN: 978-3-85125-137-1
= Schriftenreihe zur Wasserwirtschaft, Technische Universität Graz; 62
Aqua Urbanica
Graz (Österreich), 01.-03. Mai 2011.
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Beiträge zum 10. Geotechnik-Tag in München. Wasser und Boden, 04.03.2011
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Schlitzwand; Bohrloch; Stützflüssigkeit; Polymer; Staudamm; Ertüchtigung; Dichtwand; Betoneigenschaft; Baugrunderkundung; Flussbau; Flussausbau; Brückenpfeiler; Schiffsstoß; Bodenstabilisierung; Düsenstrahlverfahren; Baugrube; Eisenbahnstrecke; Neubaustrecke; Hochwasserschutzdamm; Sanierung; Geohydraulik; Nachweis; Bodenvereisung; Grundwassermanagement; Wasserhaltung; Gebäude; Stadtarchiv; Einsturz;.
München: 2011. II,168 S., Abb.,Tab.,Lit.,Grundr.,Schn.,Lagepl.
ISBN: 978-3-940476-32-6
= Schriftenreihe - Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau der Technischen Universität München; 49
Geotechnik-Tag, Nr.: 10
München (Deutschland, Bundesrepublik), 04. März 2011.
Hrsg.: TU München, Zentrum Geotechnik, Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau
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Patt,Heinz; Gonsowski,Peter W.:
Wasserbau. Grundlagen, Gestaltung von wasserbaulichen Bauwerken und Anlagen. 7.,aktualis.Aufl.
Das bewährte Nachschlagewerk für den projektierenden Bauingenieur vermittelt das Grundwissen des konstruktiven Wasserbaus im Binnenland. Studierende des Bauwesens führt das Buch in die Grundlagen des Wasserbaus und der Wasserwirtschaft ein. Die Ausführungen zum Feststofftransport, zur Gewässerbettdynamik und zur Fließgewässertypologie beschreiben die Entwicklungsdynamik der Fließgewässer und bilden eine wichtige Grundlage für die aktuellen Ausbaumethoden und Anlagengestaltungen im Flussbau. Dazu gehören natürlich auch die Gestaltungsmöglichkeiten beim Hochwasserschutz. Weitere Kapitel des Buches widmen sich den Bauwerken und Anlagen des technischen Wasserbaus. Dazu gehören die Wehre und Stauanlagen, die Wasserkraftnutzung mit ihren Nebenanlagen, wie Wasserfassungen, Kanäle, Druckleitungen und Speicher. Den Turbinen und Pumpen sind eigene Abschnitte gewidmet. Des Weiteren behandelt das Buch das landwirtschaftliche Wasser und den Verkehrswasserbau.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserwirtschaft; Hydrologie; Grundlagenwissen; Fließgewässer; Typologie; Feststofftransport; Flussbett; Dynamik; Flussbau; Ausbau; Konstruktion; Gestaltung; Hochwasserschutz; Wehr; Stauanlage; Wasserkraftnutzung; Wasserkraftanlage; Wasserfassung; Kanal; Druckleitung; Speicher; Turbine; Pumpe; Landwirtschaft; Bewässerung; Entwässerung; Verkehrswasserbau; Schifffahrt; Wasserstraße; Hafenanlage; Schleuse; Nachschlagewerk;.
Berlin: Springer 2011. X,410 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-642-11962-0
Berlin: Springer 2011
ISBN: 978-3-642-11963-7
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Kühner,Wolfgang; Stelte,Manuel:
Düsenstrahlverfahren und Tiefreichende Bodenstabilisierung zur Tragfähigkeits- und Dichtigkeitserhöhung - eine anspruchsvolle Herausforderung
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Bodenstabilisierung; Anwendungsbeispiel; Ausführungsbeispiel; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Dichtwand; Einbindetiefe; Mehrgeschossbau; Aufstockung; Tiefgarage; Plattengründung; Bodenplatte; Gründung; Baugrund; Tragfähigkeit; Verbesserungsmaßnahme; Baugrube; Wasserhaltung; Wassereinbruch; Abdichtung; Düsenstrahlverfahren;.
In: Beiträge zum 10. Geotechnik-Tag in München. Wasser und Boden, 04.03.2011. Hrsg.: TU München, Zentrum Geotechnik, Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau
München: 2011. S.71-81, Abb.,Lit.,Grundr.,Schn.
ISBN: 978-3-940476-32-6
= Schriftenreihe - Lehrstuhl und Prüfamt für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau der Technischen Universität München; 49
Geotechnik-Tag, Nr.: 10
München (Deutschland, Bundesrepublik), 04. März 2011.
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Handbuch Rhein
Wie entstand der Rhein? Welche natürlichen und welche menschlichen Einflüsse haben den Strom zu dem geformt, was wir heute als wichtige europäische Natur- und Kulturlandschaft kennen? Welche Bedeutung hat der Fluss als Wirtschaftsraum und als große Wasserstraße? Was charakterisiert seine Fauna und Flora und wie ist es um den Rhein als ökologisches System bestellt? Von der Quelle bis zur Mündung liefert das Werk alle relevanten Informationen zum Rhein. Darüber hinaus versammelt ein umfangreiches Glossar eine Fülle von Kurzbeiträgen, zu den verschiedenen Themenbereichen von Geographie über Geschichte bis hin zu Kunst und Kultur.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fluss; Strom; Wasserstraße; Geografie; Biologie; Hydrologie; Wirtschaft; Energie; Hochwasser; Hochwasserschutz; Entstehungsgeschichte; Bedeutungsträger; Enzyklopädie; Datensammlung; Faktendokumentation; Handbuch;.
Darmstadt: Primus Verlag 2011. 336 S., Abb.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-89678-772-9
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Merkblatt DWA-M 507-1, Dezember 2011. Deiche an Fließgewässern. Tl.1. Planung, Bau und Betrieb
Der Anwendungsbereich des Merkblattes wurde auf Deiche an Fließgewässern erweitert. Deshalb wurde eine Klassifizierung von Deichen nach Höhe und Schadenspotenzial eingeführt, die bei verschiedenen Aspekten der ingenieurtechnischen Bemessung dieser Erdbauwerke von Bedeutung ist. Dargelegt werden die erforderlichen hydraulischen Bemessungsgrundlagen und Nachweise sowie das geotechnische Bemessungskonzept. Ebenfalls in das Nachweiskapitel integriert wurde das Konzept zur Bewertung der Erosionssicherheit von Deich und Untergrund. Ein weiterer Schwerpunkt wurde auf bauliche Anlagen im Deichbereich gelegt. In diesem Zusammenhang werden Hinweise zu Leitungsführungen und Lastannahmen gegeben. Da zukünftig große Anstrengungen zur Ertüchtigung bestehender Deichstrecken erforderlich sein werden, wurde diesem Aspekt ein eigenes Kapitel gewidmet. Ferner werden Hinweise zur Deichunterhaltung, Deichüberwachung sowie zur Deichverteidigung gegeben.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Umweltschutz; Hochwasserschutz; Schutzbauwerk; Deich; Deichbau; Fluss; Bautechnik; Bauplanung; Betrieb; Baustoff; Bauweise; Baudurchführung; Unterhaltung; Überwachung; Technikstand; Fließgewässer; Merkblatt;.
Hennef: 2011. 108 S., Abb.,Tab.,Lit.,Lagepl.,Schn.
ISBN: 978-3-941897-76-2
= DWA-Regelwerk; M 507-1
Hrsg.: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. -DWA-, Hennef
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Dittrich,Andreas; Koll,Klaus; Koll,Katinka; Huppmann,Othmar:
Der Oberrhein zwischen Weil und Breisach. Transport von Geschiebe über Deckschichten
Entsprechend aktueller Untersuchungen werden entlang der Rheinstrecke von Rh-km 175,3 und Rh-km 218,9 die Vorländer tiefergelegt und Geschiebe in den Fluss zugegeben. Hierdurch soll der Hochwasserschutz sowie die ökologische und morphologische Vielfalt verbessert werden. Der Rhein weist in diesem Bereich eine ausgeprägte statische Deckschicht auf. Im Labor wurden Tracerversuche zum Geschiebetransport über statische Deckschichten in einer 20 m langen, 0,5 m breiten und 0,6 m hohen Kipprinne durchgeführt. Es werden Ergebnisse im Hinblick auf das Transportverhalten des Tracers und die Auswirkungen des Transports auf die Stabilität einer statischen Deckschicht vorgestellt. Das Sohlmaterial bestand aus einem Sand-Kies-Gemisch mit Korngrößen zwischen 0,7 mm und 55 mm und hatte eine ursprüngliche Schichtdicke von 20 cm. Nachdem die statische Deckschicht voll entwickelt war, d.h. wenn der Geschiebetransport für einen bestimmten Strömungsangriff vernachlässigbar war, wurde eingefärbtes Sediment auf der Sohloberfläche platziert. Die Tracerbarre hatte eine Höhe von 2,5 cm, eine Länge von 25 cm und eine Breite von 50 cm. Das zugegebene Sediment bestand aus Einkornmaterial mit Korngrößen im Bereich von Sand und Kies. Die Ergebnisse zeigen, dass die Transportweiten und -geschwindigkeiten mit zunehmender relativer Schubspannung und damit mit abnehmender Tracerkorngröße zunehmen. Die Transportgeschwindigkeit reduziert sich mit fortschreitender Versuchsdauer. Die Reaktion der Deckschicht, gemessen als Transportraten des erodierten Sohlmaterials, hängt ebenfalls mit der Korngröße des Tracers zusammen. Die Transportrate erhöht sich tendenziell mit zunehmender relativer Schubspannung, auch wenn die Menge des erodierten Sohlmaterials klein ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Strom; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Geschiebe; Zugabe; Flusssohle; Deckschicht; Sand; Kies; Stabilisierung; Stabilität; Geschiebetransport; Transportverhalten; Einflussfaktor; Untersuchungsmethode; Tracerversuch; Versuchsdurchführung;.
In: Kleine und Große Steine. 41. IWASA Internationales Wasserbau-Symposium Aachen 2011. Hrsg.: TH Aachen, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
Aachen: Shaker 2011. S.21-38, Abb.,Tab.,Lit.,Lagepl.,Schn.
ISBN: 978-3-8440-0542-4
= Mitteilungen des Lehrstuhls und Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; 164
IWASA Internationales Wasserbau-Symposium, Nr.: 41
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 2011.
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Vogel,Jörg:
Gestörtes Geschiebegleichgewicht am Oberrhein. Umgang mit Sedimentations- und Erosionsproblemen im Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamtes Freiburg
Am südlichen Oberrhein im Zuständigkeitsbereich des unterhaltungsverpflichteten Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Freiburg als Teil der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ist das Geschiebegleichgewicht seit der Rheinkorrektion nach den Plänen Tullas gestört. Auch der moderne Oberrheinausbau mit Staustufen, der teilweise dieser Störung geschuldet ist, konnte daran prinzipiell nichts ändern, schuf aber neue Probleme. Stauraumverlandungen und die Tiefenerosion unterhalb der letzten Staustufe Iffezheim verursachen jeweils hohe laufende Kosten und erfordern gänzlich verschiedene Bekämpfungsstrategien. Die Stauraumverlandung ist zusätzlich ein Sicherheits- und Umweltproblem. Denkbare Lösungen zur Behebung der vorhandenen Defizite sind komplex und ihre Bearbeitung stellt eine Herausforderung dar. Bestimmte Fragen sind bis heute nicht beantwortet und können nur durch wissenschaftliche Bearbeitung einer Lösung zugeführt werden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Freiburg sieht seine Aufgabe vorrangig in der Koordination der Beteiligten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Fluss; Bundeswasserstraße; Unterhaltung; Staustufe; Stauraum; Verlandung; Sedimentation; Unterwasser; Erosion; Verbesserungsmaßnahme; Geschiebe; Zugabe; Sedimentmanagement; Sand; Kies; Versorgung; Hochwasserschutz; Vorland; Tieferlegung; Abtragung; Kiesabbau; Kiesgewinnung;.
In: Kleine und Große Steine. 41. IWASA Internationales Wasserbau-Symposium Aachen 2011. Hrsg.: TH Aachen, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
Aachen: Shaker 2011. S.175-192, Abb.,Tab.,Lit.,Lagepl.,Schn.
ISBN: 978-3-8440-0542-4
= Mitteilungen des Lehrstuhls und Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; 164
IWASA Internationales Wasserbau-Symposium, Nr.: 41
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 2011.
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Buchholz,Oliver:
Die Erstellung einzugsgebietsweiter HW-Schutzkonzepte als komplexe Ingenieuraufgabe
Der Beitrag zeigt systematisch die notwendigen Arbeitsschritte und die grundlegende Methodik zur Erarbeitung einzugsgebietsweiter Hochwasserschutzkonzepte auf. Anhand zweier Projektbeispiele werden Inhalte und Ergebnisse einzelner Bearbeitungsschritte erläutert. Der Zwang zu einer einzugsgebietsweiten Betrachtung von HW-Problemen liegt einerseits in der Natur des Einzugsgebiets, dessen gesamte Fläche zum HW-Abfluss beiträgt und andererseits in der Notwendigkeit, überörtliche Maßnahmen wie Hochwasserrückhaltebecken zu realisieren, da örtliche Maßnahmen alleine oft kein ausreichendes Schutzniveau garantieren können. Für die Durchführung einzugsgebietsweiter Studien sind vertiefte Kenntnisse wasserwirtschaftlicher Verhältnisse in den Bereichen Hydrologie, Hydraulik und Maßnahmenplanung erforderlich. Die Zusammenarbeit mit Nachbardisziplinen wie dem Natur- und Landschaftsschutz u.a. ist erforderlich. Ohne den Einsatz komplexer Simulationssoftware und Datenverwaltungs- und Analysewerkzeuge wie GIS ist eine effiziente Bearbeitung nicht möglich. Ergebnisse müssen eindeutig und transparent dargestellt und kommuniziert werden können, da neben den beteiligten Fachbehörden und den Maßnahmenträgern auch die Betroffenen zu informieren und anzuhören sind. Eine umfassende Maßnahmenumsetzung kann wegen der außerordentlichen Belastungen nur im Konsens der Beteiligten erfolgen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzmaßnahme; Maßnahmenkonzept; Maßnahmenplanung; Niederschlagabflussmodell; Modell(hydraulisch); Wirtschaftlichkeitsuntersuchung; Umweltverträglichkeit;.
In: Innovative Methoden und Ansätze in Wasserbau und Wasserwirtschaft. 40. IWASA Internationales Wasserbau-Symposium Aachen 2010. Hrsg.: TH Aachen, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
Aachen: Shaker 2011. S.86-109, Abb.,Tab.,Lit.,Kt.,Lagepl.
ISBN: 978-3-8322-9984-2
= Mitteilungen des Lehrstuhls und Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; 163
IWASA Internationales Wasserbau-Symposium, Nr.: 40
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 2010.
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Schitthelm,Dietmar:
Gewässerökologie, Regenwasserbehandlung, Hochwasserschutz - Nachweis von Synergien durch komplexe Planungswerkzeuge
Die EG-Wasserrahmenrichtlinie und die EG-Hochwasserrichtlinie formulieren Ziele im Bezug auf die Gewässerentwicklung, die in der Praxis häufig konkurrieren. Insofern besteht eine Bewirtschaftungspflicht zur geeigneten Bewertung und Berücksichtigung aller genannten Belange. Durch Umsetzung ökologischer Gewässermaßnahmen und weiterer ergänzender Maßnahmen verfolgt der Niersverband das Ziel, die unterschiedlichen Belange unter Nutzung von Synergien kostenoptimal umzusetzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Gewässer; Bewirtschaftung; Maßnahmenplanung; Umgestaltung; Ökologie; Abwasserreinigung; Kläranlage; Regenwasserbehandlung; Regenrückhaltebecken; Hochwasserschutz; Umsetzung; Effizienz; Erfolgskontrolle;.
In: Innovative Methoden und Ansätze in Wasserbau und Wasserwirtschaft. 40. IWASA Internationales Wasserbau-Symposium Aachen 2010. Hrsg.: TH Aachen, Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft
Aachen: Shaker 2011. S.133-142, Abb.,Tab.,Kt.,Lagepl.
ISBN: 978-3-8322-9984-2
= Mitteilungen des Lehrstuhls und Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen; 163
IWASA Internationales Wasserbau-Symposium, Nr.: 40
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 2010.
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Schuh,Alfred:
Eishochwasser an Oder und Elbe aus historischen und meteorologischen Gesichtspunkten und im Hinblick auf mögliche Gefährdungen. Online Ressource
Die Arbeit gliedert sich in mehrere Teile. Der historische Teil zeigt die Chronologie der Eishochwasser an Oder und Elbe von 1700 bis heute und vergleicht die Ursachen von damals mit heute. Im meteorologischen Teil werden die Einflüsse der Großwetterlagen und der Nordatlantischen Oszillation auf Eishochwasser untersucht mit dem Ziel, diese vorherzusagen.Im Gefährdungsteil wird das Bilden eines Eishochwassers dokumentiert, beginnend mit dem Eisbildungsprozess, dem Eisdickenwachstum, der fortschreitenden Eisstandsgrenze und den Eisversetzungen. Daraus ergeben sich starke Wasserstandsanstiege. Diese werden begünstigt durch bewachsene Vorländer, enge Brückenöffnungen, Sandbänke, Einengungen des Abflussprofils, verringertes Gefälle und durch die Tide. Aufgrund dieser Ursachen werden die Deiche, Hochwasserschutzanlagen und andere Bauwerke in den Flüssen gefährdet und geschädigt. Im letzten Teil wird auf die Bekämpfung von Eishochwassern durch Eisbrecher eingegangen.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauforschung; Fließgewässer; Fluss; Strom; Eishochwasser; Hochwasser; Eisbildung; Entstehung; Einflussgröße; Klima; Wetterlage; Meteorologie; Eislast; Belastung; Wasserbauwerk; Deich; Flussdeich; Gefährdung; Schutzmaßnahme;.
Cottbus: 2011. XVII, 290 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.,Schn.
naturwiss. Diss.; TU Cottbus 2011
Hrsg.: TU Cottbus, Fakultät Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik
kostenfreier Download
Prominski,Martin; Stokmann,Antje; Zeller,Susanne; Stimberg,Daniel; Voermanek,Hinnerk:
Fluss. Raum. Entwerfen. Planungsstrategien für urbane Fließgewässer
Flussufer in der Stadt sind attraktive Orte von hohem Aufenthaltswert. Das Gestalten solcher urbanen Flusslandschaften ist vielfältigen Anforderungen unterworfen: Hochwasserschutz, Freiraumgestaltung und Ökologie sind im Regelfall die drei beherrschenden Themen. Diese gilt es in Einklang zu bringen, häufig auf sehr beengtem Raum. Wichtig ist es dabei, den Fluss in seiner Prozesshaftigkeit zu begreifen: Bedingt durch wechselnde Wasserstände, Jahreszeiten und Erosions- sowie Sedimentierungsprozesse, ist der Flussraum kein statisches Gebilde sondern einem steten Wandel unterworfen die Gestaltung muss flexibel sein und dies berücksichtigen. Das Buch ist Ergebnis einer mehrjährigen Studie, in der über 50 Projekte aus dem westeuropäischen Raum einer vergleichenden Analyse unterzogen wurden. Aus diesen Analysen entstand ein systematischer Katalog sinnvoller Strategien und innovativer Gestaltungselemente.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtraum; Fließgewässer; Flussufer; Entwurfsgrundlage; Flussbau; Freiraumgestaltung; Hochwasserschutz; Best Practice; Beispielsammlung; Entwurfsplanung;.
Basel: Birkhäuser 2011. 295 S., Abb.,Lagepl.,Kt.
ISBN: 978-3-0346-0686-8
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Müller,Thomas:
Große Mittweida in Schwarzenberg. Verbesserung des Hochwasserschutzes und naturnaher Rückbau
Mit dem nach 2007 zum zweiten Mal vergebenen Gewässerentwicklungspreis der DWA wurden die Renaturierung und der Hochwasserschutz an der Großen Mittweida in Schwarzenberg (Sachsen) ausgezeichnet. Angrenzende Wohngebiete der Stadt Schwarzenberg wurden früher von der Großen Mittweida aufgrund ungünstiger morphologischer Verhältnisse regelmäßig durch Hochwasserereignisse großflächig überflutet. Zeitgemäße Hochwasserschutzmaßnahmen im urbanen Bereich wurden mit den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verknüpft, die unter anderem eine Gewährleistung der ökologischen Durchgängigkeit sowie einen naturnahen Zustand von Gewässer und Ufer vorsieht.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Stadtgebiet; Hochwasserschutz; Naturnähe; Renaturierung; Wasserwirtschaft; Wassergütewirtschaft; Wasserrahmenrichtlinie; Umsetzung; Gewässerentwicklung; Preis;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 4(2011)Nr.1, S.19-26, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Patt,Heinz:
Gewässerrandstreifen - Entwicklungsflächen für Fließgewässer?
Fließgewässer und Auen sind Landschaftselemente, die aufgrund ihrer Bedeutung für Mensch und Natur eines besonderen Schutzes bedürfen. Sie bilden einen zusammenhängenden Biotopkomplex, der vielfältige Funktionen ei füllt. Dazu gehören unter anderem: Natürlicher Uferschutz, Verbesserung des Wasserrückhalts bei extremen Abflüssen (Hochwasser), Bereitstellung von Lebensräumen für eine Vielzahl von Arten, Abstandshalter und Puffer gegen Stoffeinträge. Da Fließgewässer und Auen aufgrund der vielfältigen Wechselbeziehungen als Einheit anzusehen sind, müssen die entsprechenden Planungen auf eine gemeinsame Entwicklung dieser Bereiche ausgelegt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Biotop; Lebensraum; Randzone; Entwicklungsbereich; Fließgewässer; Randstreifen; Ufer; Gewässerschutz; Aue; Wasserhaushaltsgesetz; Hochwasserschutz; Planungsziel;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 4(2011)Nr.3, S.136-140, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Failer,Egon; El-Hadari,Mohamed Hassan; Mutaz,Musa Abdalla Salim:
Der Merowe-Staudamm und dessen Wasserkraftwerk im Sudan
Der Merowe-Staudamm und das dazugehörige Wasserkraftwerk liegen am Nil, ca. 350 km nördlich von Khartum und ca. 550 km stromaufwärts vom Assuan Staudamm in Ägypten. Die Mehrzweckanlage dient der Stromerzeugung durch die zehn Maschinensätze der 1250 MW Wasserkraftanlage, der Bewässerung von landwirtschaftlichen Ackerflächen (ca. 380000 ha) und dem Hochwasserschutz. Im Jahr 2010 erzeugte das Merowe-Wasserkraftwerk mehr als 60 Prozent des Stromverbrauchs im Sudan. Weiterhin wird der Merowe-Staudamm die Sedimentablagerung im Assuan-Stausee erheblich reduzieren. Da mehr als 90 Prozent des Stausees Wüstengebiete überschwemmen, gingen "nur" ca. 6 000 ha landwirtschaftliche Flächen verloren. Die dadurch resultierende geringe Menge an Biomasse im Speicherraum reduziert die CO2-Emission aus dem Speichersee auf ein Minimum.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Staudamm; Flussstauwerk; Wasserkraftwerk; Mehrzweckanlage; Energiegewinnung; Bewässerung; Hochwasserschutz; Speichersee; Wüste; Sedimentation; CO2-Emission; Objektbeschreibung; Projektbeschreibung; Historie; Hydrologie; Stausee; Geologie; Vermessung; Tektonik; Baudurchführung; Flussumleitung; Hochwasserentlastungsanlage; Bauzustand; Querschnitt; Steinschüttdamm; Dammaufbau; Oberflächenabdichtung; Krafthaus; Kerndichtung; Einlaufbauwerk; Dammdichtung; Umweltauswirkung; Ökonomie;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.1/2, S.10-16, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Ullrich,Horst; Korndörfer,Christian:
Plan Hochwasservorsorge Dresden: Gut gerüstet gegen Elbhochwasser.
Die Flutereignisse von 2002 zeigten für die Stadt Dresden auf, dass sie nicht genügend vorbereitet war auf die Gefahren des Elbehochwassers. Daraufhin wurden im Umweltamt der Stadt Dresden neue Hochwasserschutzkonzepte entwickelt, die nun als "Plan Hochwasservorsorge Dresden (PHD)" der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. In dem Beitrag wird der Hochwasserplan beschrieben. Das Augusthochwasser 2002 hat gelehrt, dass die einzelnen Stadtteile von verschiedenen Gewässern wie zum Beispiel der Weißeritz, städtischen Bächen oder der Elbe betroffen sein können. Eine ganz besondere, weil nicht sofort erkennbare Bedrohung stellen Abwasserkanäle und das Grundwasser dar. Je nach Geländemorphologie und städtebaulicher oder kulturhistorischer Situation sind die Stadtteile ganz unterschiedlich gefährdet. Der PHD berücksichtigt die unterschiedlichen Bedingungen, indem alle Gewässer in ihrem Zusammenwirken bei möglichen Hochwasserereignissen betrachtet und die Auswirkungen auf die jeweiligen Stadtteile konkret ermittelt wurden. 22 Stadtteile wurden festgelegt, die sowohl durch ihre Lage an Gewässern als auch durch ihre Bausubstanz, die öffentlichen Einrichtungen und ihre Bevölkerungszahl spezifische Schutz- und Vorsorgemaßnahmen erfordern. Der PHD setzt darüber hinaus die im 5-Punkte-Programm der Bundesregierung für einen nachhaltigen Hochwasserschutz fixierten Grundsätze in den dort benannten Handlungsfeldern um. Soweit es durch die Stadt und das Land Sachsen möglich ist, werden die natürlichen Rückhalteräume gesichert oder wieder hergestellt und den Gewässern im Stadtgebiet wird mehr Raum gegeben - auch durch Abriss von Gebäuden und Kleingärten, die den Hochwasserabfluss behindern. Beim Elbstrom entsteht das Hochwasser sehr weit entfernt im Böhmerwald und im Riesengebirge und kann von Dresden aus nicht beeinflusst werden. Bei dem großen Durchfluss an Wassermengen sind die Retentionsräume im Stadtgebiet schnell gefüllt. Hier helfen neben den abflussverbessernden Maßnahmen nur technische Anlagen wie Deiche oder Mauern, um bebaute Stadtgebiete bei großen Hochwasserereignissen zu schützen. Außerdem ergänzen stadtplanerische Maßnahmen wie Minimierung der Bodenversiegelung oder Änderung der Flächennutzungsplanung die Hochwasservorsorge. Grundstückseigentümer sind für den Schutz ihrer Gebäude selbst verantwortlich. Zur Informationsvorsorge wurde ein Grundwasser-Beobachtungssystem errichtet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Natur; Wasser; Fluss; Einzugsbereich; Hochwasserschutz; Vorsorge; Planaufstellung; Raumaufteilung; Stadtteil; Standortbedingung; Flächennutzung; Schutzbauwerk; Retentionsraum; Wasserabfluss; Bodenentsiegelung; Maßnahmenkatalog;.
in Fachzeitschrift: AKP Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik 32(2011)Nr.1, S.39-43, Abb.
ISSN: 0941-9225
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Grett,Hans-Dietrich:
Synergien bei der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und den EG-Richtlinien zum Naturschutz, Meeresschutz, Hochwasserschutz und Klimaschutz
Mit der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wurde eine umfassende flussgebietsweise Bewirtschaftung der Gewässer eingeführt, die wesentliche, aber nicht alle gewässerrelevanten Entwicklungsziele beinhaltet. So werden Entwicklungsziele und Maßnahmen des Naturschutzes ebenfalls schwerpunktmäßig an Flüssen, Seen und Talauen in der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie festgelegt. Die Meeresschutzrichtlinie erstreckt sich auf den Schutz der Meere seewärts der Küstengewässer und die Hochwasserrisikomanagementrichtlinie soll die Risiken der Menschen und deren Sachgüter vor Hochwasser verringern. Alle Richtlinien zeigen räumliche Überschneidungen und häufig übereinstimmende Ziele und Entwicklungsmaßnahmen, die Synergien entstehen lassen, mit denen Aufwand und Kosten eingespart werden können.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Gewässerschutz; Fließgewässer; Flussgebiet; Küstengewässer; Richtlinie; EU-Richtlinie; EG-Richtlinie; Wasserrahmenrichtlinie; Ziel; Maßnahme; Koordinierung; Umsetzung; Wirkung; Synergie; Flora; Fauna; Habitat; Lebensraum; Meeresschutz; Naturschutz; Klimaschutz; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 4(2011)Nr.5, S.252-257, Lit.
ISSN: 1865-9926
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Langer,Karl:
Hochwasserschutz für Persenbeug. Niederösterreich
Die Aufgabe bei der Gestaltung des Hochwasserschutzes Persenbeug bestand darin, die sichtbaren Bereiche des umfangreichen Bauvorhabens in Lage, Form, Oberfläche und Materialität harmonisch in das Landschafts- und Ortsbild zu fügen. Dazu mussten Bezüge im Vor- und Hinterland aufgespürt, Mehrwerte gesucht, Synergien geschaffen und mit den technischen Erfordernissen in Einklang gebracht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Hochwasserschutzanlage; Betonmauer; Trafostation; WC-Anlage; Rastplatz; Gestaltungsanspruch; Auenlandschaft; Flussufer; Landschaftseinbindung; Erdüberdeckung; Geländemodellierung; Betonoberfläche; Oberflächenbearbeitung; Textur; Beton(farbig); Sandstrahlung; Baudaten;.
in Fachzeitschrift: Zement Beton (2011)Nr.1, S.36-37, Abb.
ISSN: 0514-2946
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Elsener Metz,Jürg; Angst,Richard; Erni,Andreas; Jocher,Hansjörg; Vallazza,Martin; Yörük,Alpaslan:
Hochwasserschutzprojekt Mareiter Bach, Südtirol - Sicherheit, Aufwertung, Erholungsraum
Der Mareiter Bach im Südtirol gilt seit jeher als gefährlicher Wildbach, der im Hochwasserfall im ganzen Sterzinger Becken grosse Schäden anrichten kann. Dabei sind mehrere Industrie- und Gewerbegebiete sowie wichtige Infrastrukturanlagen (u.a. Brenner Autobahn) betroffen. Auf der Basis von Variantenanalysen wurden Hochwasserschutzmassnahmen entwickelt, welche für die Gewerbegebiete sowie die Infrastrukturanlagen im Einflussbereich des Mareiter Baches eine signifikante Reduktion der Hochwassergefährdung und des Hochwasserrisikos (Schadenerwartung) bieten. Anschliessend wurde der Lösungsansatz (Bestvariante) ausgewählt, die Massnahmen detailliert ausgearbeitet und in ein "endgültiges Projekt" (Bauprojekt) überführt. Die Bestvariante ist charakterisiert durch grosse Flussaufweitungen und Umgestaltungen der Uferbereiche zu Flachufern. Weiter werden drei Brücken im Projektperimeter vollständig saniert und umgebaut oder umgestaltet. Im unteren Bereich des Untersuchungsperimeters werden die Flächen des Golfplatzes sowie ausgedehnte Landwirtschaftsflächen in Überlastsituationen als Überflutungskorridore genutzt. Die Wirkung der verschiedenen Massnahmen der Bestvariante wurden für die Hochwassersicherheit, den ökologischen und landschaftlichen Zustand sowie die Erholungsnutzung in einzelnen Fachbereichen (u.a. Hydraulik, Feststoffhaushalt, Gewässerökologie, Freiraumplanung) untersucht und analysiert. Aufgrund dieser Analysen wurden zudem die gestalterischen Elemente der Massnahmen optimiert. Das "endgültige Projekt" dient dem zuständigen Landesamt der Autonomen Provinz Bozen Südtirol, als umfassende Grundlage für die Ausführungsplanung.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Hochwasserschutz; Wildbach; Hochwasserschutzmaßnahme; Projektziel; Flußlauf; Aufweitung; Umgestaltung; Uferbereich; Gewässerökologie; Abflußregime;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 103(2011)Nr.1, S.15-18, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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König,Frauke; Nafikova,Elvira; Lehmann,Boris; Nestmann,Franz:
Gewässerentwicklung in Moskau - Erfahrungen
Viele urbane Fließgewässer befinden sich hinsichtlich verschiedener Aspekte in einem schlechten Zustand und haben mehr Ähnlichkeit mit Abwasserkanälen als mit natürlichen Gewässern. Dagegen bieten insbesondere Fließgewässer in Städten und Dörfern ein großes Potenzial um gesellschaftliche, ökologische und wasserwirtschaftliche Aufgaben zu übernehmen. Gerade in Russland, wo außerhalb der städtischen Bereiche die Fließgewässer häufig noch in ihrem natürlichen Zustand anzutreffen sind, ist der Bedarf nach einer urbanen Gewässerentwicklung groß. In diesem Artikel werden die derzeitigen Entwicklungen und Umsetzungen zur Gewässerentwicklung in urbanen Räumen Russlands am Beispiel der Megacity Moskau erläutert und diskutiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Gewässergestaltung; Gewässergüte; Entwicklung; Fließgewässer; Restriktion; Wasserlauf; Urbaner Raum; Megastadt; Ausland; Millionenstadt; Renaturierung; Großstadt; Entwicklungsplan; Stadtgebiet; Forschungsprojekt; Projektbeschreibung; Innenstadt; Innenstadtbereich; Städtisch; Ökosystem; Entwicklungschance; Entwicklungskonzept; Erfahrungsaustausch; Entwicklungsmöglichkeit; Entwicklungspotenzial; Morphologie; Bestandsaufnahme; Bewertungsverfahren; Zustandsbewertung; Zustandserfassung; Umgestaltung; Hochwasserschutz; Ufergestaltung; Erlebnisraum; Naherholungsbereich; Naherholungseinrichtung; Ballungsraum; Soziokultur; Ufersicherung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.4, S.26-32, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Scheja,Gotthard:
Hochwasserschutz an kleineren Bächen - Starkregenereignisse erfordern Maßnahmen
Die Stadt Arnsberg ist im August 2007 von zwei innerhalb von 10 Tagen aufeinander folgenden Starkregenereignissen heimgesucht worden. Die Niederschlagsmengen beliefen sich am 8./9. August 2007 auf von Privatpersonen im Kerngebiet gemessene 120 bis 150 1/qm und am 21./22. August 2007 auf 80-100 1/qm. Genaue Messungen liegen für das Stadtgebiet Arnsbergs nicht vor. Der Deutsche Wetterdienst macht hierzu Angaben, die deutlich über ein hundertjährliches Ereignis hinausgehen. Die Messstationen des DWD liegen jedoch außerhalb des betroffenen Bereichs. Aussagen des bearbeitenden Ingenieurbüros beziffern das Ereignis als ein 3000- bis 5000-jährliches. Nach Feststellungen des Ruhrverbandes war der August 2007 der niederschlagsreichste August seit 1894. Die im Juli 2007 vor den Katastrophenereignissen gefallenen Niederschläge bedingten einen wassergesättigten Boden, so dass der in kurzer Zeit (3 bzw. 5 Std.) niedergegangen Starkregen jeweils sofort abflusswirksam wurde. Selbst die dicht bewaldeten Hanglagen des Ruhrtals, eigentlich eine Versicherung gegen Hochwasser, vermochten das Wasser nicht zurück zu halten. Am 08./09. August kam hinzu, dass durch die Gewalt des abfließenden Wassers große Mengen an Geschiebe und Schwemmgut mitgerissen wurden, die zusätzlich zu Verstopfungen von Durchlässen führten. Am stärksten betroffen war das nördlich der Ruhr gelegene Stadtgebiet aufgrund dieser sogenannten "5b-Wetterlage".
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Bach; Hochwasserschutz; Starkregen; Maßnahme; Renaturierung; Aufweitung; Abflussquerschnitt; Querschnittsvergrößerung; Böschungsneigung;.
in Fachzeitschrift: Gewässer-Info (2011)Nr.51, S.546-549, Abb.
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Aufleger,Markus; Brinkmeier,Barbara:
Das Konzept des Fließgewässerkraftwerkes - Wasserkraftnutzung an technisch schwierigen und ökologisch sensiblen Standorten
Der Ausbau der Wasserkraftnutzung im alpinen und voralpinen Raum ist ein sensibles Thema im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit der Nutzung erneuerbarer Energien und den sensiblen ökologischen Anforderungen. Vielfach liegen potenzielle Standorte in Bereichen, die für Technik und Ökologie eine große Herausforderung darstellen. Gründe hierfür sind die meist schwierigen wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (geringe nutzbare Fallhöhen, stark schwankende Abflüsse, erhebliche Geschiebefrachten, Hochwasserschutz), große ökologische Sensibilität (Bewahrung der Durchgängigkeit, Beibehaltung des Fließgewässercharakters und der natürlichen Dynamik) sowie erforderliche flussbauliche Sanierungsmaßnahmen (Sohlstabilisierung, Hochwasserschutz). Das Konzept des Fließgewässerkraftwerkes versucht, all diesen Anforderungen gerecht zu werden. Für konkrete Standorte im Tittmoninger Becken an der Unteren Salzach sieht es vor, die im Zuge der flussbaulichen Sanierung geplanten Sohlrampen um einen Kraftwerksteil zu erweitern. Hierbei muss das Rampenbauwerk an die komplexen Anforderungen angepasst werden. Wesentlich dabei ist, dass lediglich Fallhöhen in der Größenordnung der Sohlrampen (etwa 3 m) energetisch genutzt werden, wodurch auf eine klassische Stauhaltung und auf Begleitdämme verzichtet werden kann. Durch die niedrigen Fallhöhen und eine dynamische Steuerung wird der Fließgewässercharakter gewahrt. Zusätzlich wird die ständige Überströmung sowohl des Kraftwerksteiles als auch der Sohlrampe gewährleistet und das Nebengewässersystem entsprechend integriert. Dadurch ist sichergestellt, dass die flussauf- und -abgerichtete Wanderung von Lebewesen jederzeit möglich ist und das Bauwerk keine Barriere darstellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserkraftnutzung; Wasserkraftwerk; Flusskraftwerk; Standort; Fließgewässer; Ökologie; Renaturierung; Durchgängigkeit; Fisch; Abfluss; Fallhöhe; Wasserspiegel; Sohle; Sohlensicherung; Stabilisierung; Rampe; Sohlrampe; Hochwasserschutz; Machbarkeitsstudie; Modellversuch; Versuch;.
in Fachzeitschrift: Wasserkraft & Energie 17(2011)Nr.2, S.14-26, Abb.,Lit.
ISSN: 0947-5036
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Zettel,Martin:
Wachstum, Flut und Fluch. Dhaka und Lagos: Dichte in gefährdeten Regionen
Der Hype um globale Städte in der urbanistischen Debatte verschattet den Blick auf die tatsächlichen akuten Probleme: das extreme Wachstum, die Gleichzeitigkeit von Armut und Reichtum im Zusammenspiel mit einer überforderten, meist kurzsichtig-opportunistischen Politik und einer gierigen Wirtschaft. Für die Städte bedeutet dies eine mitunter grausame Schwäche gegenüber den Ausschlägen der Naturkräfte.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Großstadt; Metropole; Millionenstadt; Hauptstadt; Stadtentwicklung; Stadtwachstum; Problemlage; Armut; Reichtum; Disparität; Kommunalpolitik; Wirtschaft; Klimawandel; Küstengebiet; Küstenregion; Flussdelta; Katastrophengebiet; Überschwemmungsgebiet; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Archithese 41(2011)Nr.3, S.72-79, Abb.
ISSN: 1010-4089
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Kempem,Richard:
Hochwasserschutz und naturnahe Gewässergestaltung Mittlere Rezat - Ländliche Entwicklung in Mittelfranken
Die Schaffung von rund 400.000 cbm Hochwasserrückhalteraum, die Ausweisung von 100ha Uferschutzstreifen als zusätzlicher Retentionsraum und umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen an Gewässern sind wesentliche Ergebnisse der Ländlichen Entwicklung im Gruppenverfahren Mittlere Rezat. In insgesamt 30 Einzelverfahren zur Flurneuordnung und Dorferneuerung wurde zur nachhaltigen Entwicklung von sieben Städten und Gemeinden und damit zur Zukunftssicherung des ländlichen Raumes im Osten der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt Ansbach südwestlich von Nürnberg beigetragen. Wegen der häufigen Hochwasserereignisse in der Talaue der Fränkischen Rezat waren Maßnahmen des Hochwasserschutzes und der naturnahen Gewässergestaltung bedeutsame Schwerpunkte im Gruppenverfahren. In enger Zusammenarbeit mit der Wasserwirtschaftsverwaltung wurden Adaptions- und Präventionsstrategien entwickelt, um auf den Klimawandel angemessen zu reagieren. Mit dem Bodenmanagement der Ländlichen Entwicklung erfolgten Flächenbereitstellungen und die Umsetzung der Vorhaben im Einklang mit den Interessen der Grundeigentümer. Eine frühzeitige Bürgerbeteiligung sorgte für Akzeptanz.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Gewässergestaltung; Flussbau; Naturnähe; Schutzmaßnahme; Bodenmanagement; Hochwasserrückhaltebecken; Rückhaltung; Retentionsraum; Renaturierung; Ländliche Entwicklung; Flurneuordnung;.
in Fachzeitschrift: zfv Zeitschrift für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement 136(2011)Nr.4, S.239-246, Abb.,Lit.
ISSN: 1618-8950
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Grün,Emanuel; Kraft,Angelkika:
Instandhaltungsmanagement technischer Anlagen bei Emschergenossenschaft und Lippeverband
Erfahrungen mit der Anwendung von Planungs- und Steuerungstools für die Instandhaltung der Infrastruktur bei Emmschergenossenschaft/Lippeverband.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Instandhaltung; Instandhaltungsplanung; Management; Kennzahl; Technische Anlage; Anlagenbetrieb; Nachhaltigkeit; Kanalnetz; Genossenschaft; Anlagenart; Pumpwerk; Kläranlage; Abwasserbehandlung; Betriebsführung; Klimawandel; Demografischer Wandel; Wasserwirtschaft; Bewirtschaftung; Hochwasserschutz; Betriebsoptimierung; Controlling; Software; Zertifizierung; Managementsystem; Verbesserungsvorschlag; Prozessoptimierung; Benchmarking; Personalentwicklung; Deich; Kanalisation; Schadenserkennung; Kanalinspektion; Inspektion; Grundwasserbewirtschaftung; Hochwasserrückhaltebecken; Betriebskosten; Grundwasseranstieg; Projektbeschreibung; Flussdeich; Gewässer; Datenübertragung; Dokumentation; Herausforderung;.
in Fachzeitschrift: Energie Wasser-Praxis 62(2011)Sondernr., S.10-15, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-6134
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Bormann,Helge:
Naturnahe Gestaltung von Auen - die Ausdeichung "Aper Tief"
Im Zuge der Deicherhöhung und der Umstrukturierung der Entwässerung entlang des im Tideeinflussbereich der Nordsee gelegenen AperTiefs in der Gemeinde Apen wurde im Jahr 2005 durch eine Deichrückverlegung zusätzlicher Retentionsraum geschaffen. Durch eine naturnahe Gestaltung der Flussaue konnte gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zum Hochwasser- und Naturschutz geleistet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussaue; Naturnähe; Aue; Auenlandschaft; Deich; Naturschutz; Rückverlegung; Retentionsraum; Hochwasserschutz; Tidegebiet; Gewässergestaltung; Einzugsgebiet; Projektbeschreibung; Naturschutzgebiet; Tabelle; Planungsablauf; Genehmigungsverfahren; Überflutung; Überschwemmungsgebiet; Schutzgut; Untersuchung; Zielerreichungsgrad; Diagramm; Watt; Flusslandschaft; Biotop; Bodenschutz; Artenschutz; Fauna; Flora; Entwicklung; Vogel; Erfolgskontrolle; Praxiserfahrung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 13(2011)Nr.6, S.19-26, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Pöhler,Frank; Klocke,Ralf:
Herausforderungen für die "große Wasserkraft"
Die Wasserkraft hat im Freistaat Bayern mit einem Anteil von 16 Prozent an der Stromerzeugung eine hohe energiepolitische Bedeutung. Die großen Wasserkraftbetreiber haben in einer Untersuchung ein mögliches Ausbaupotenzial von weiteren zehn Prozent ermittelt. Zur Lösung des Zielkonflikts - Ausbau der regenerativen Stromerzeugung einerseits und Anforderungen aus EG-Wasserrahmenrichtlinie, neues WHG und diverse Biodiversitätsstrategien andererseits - ist ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft und neue Formen der Zusammenarbeit aller Beteiligten notwendig.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserkraftnutzung; Wasserkraftpotential; Herausforderung; Bundesland; Zielkonflikt; Energiegewinnung; Ausbaufähigkeit; Interessenkonflikt; Betreiber; Anlagenbetreiber; Staustufe; Stromerzeugung; Energie(erneuerbar); Energie(regenerativ); Hochwasserschutz; Gewässerökologie; Großanlage; Beispiel; Praxisbeispiel; Flussbau; Wirtschaftlichkeit; Gesetz; Erneuerbare Energie; Energiegesetz; Fluss; Förderung; Umweltverträglichkeit; Gewässerschutz; Fließgewässer; Gesetzgebung; Durchgängigkeit; Volkswirtschaft; Volkswirtschaftlicher Nutzen; Energiewirtschaft;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.7/8, S.10-14, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Hauser,Felix; Wastl-Walter,Doris; Weingartner,Rolf:
Integration urbaner Gewässer - Entwicklung, Bilanz und neue Herausforderungen = ntegration of water bodies in the urban landscape - history, current status, and new challenges
Fließgewässer und Seen sind Teil der urbanen Umwelt mit ihren spezifischen Ausprägungen; gleichzeitig sind sie Teil des natürlichen Gewässersystems. Urbane Gewässer vermögen einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in den Städten zu leisten und haben eine spezielle Funktion in der Raumplanung und im Städtebau. Viele urbane Gewässer weisen aber hinsichtlich ihrer Integration in den städtischen Raum und ins naturräumliche Gewässersystem anerkanntermaßen Defizite auf. Das Thema der urbanen Gewässer ist sehr aktuell. In den letzten Jahren sind denn auch in zahlreichen Städten einerseits Konzepte und andererseits konkrete Projekte rund um die Gewässer initiiert oder bereits ausgeführt worden. Außerdem sind neue Fragestellungen, beispielsweise im Zusammenhang mit neuen Anforderungen des Hochwasserschutzes, in den Vordergrund gerückt. Der Aufsatz stellt für Schweizer Städte die städtebauliche Integration ins Zentrum und zeigt die wichtigsten historischen Prozesse auf. Empirische Grundlagen dienen der Einordnung aktueller Fallbeispiele und Entwicklungen. Das Potential einer möglichen Reintegration von Fließgewässern und Seen in Städten ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Gewässergestaltung; Städtebau; Integration; Entwicklung; Gewässerentwicklung; Fließgewässer; See; Fluss; Oberflächengewässer; Bach; Gewässersystem; Raumplanung; Stand; Stadtplanung; Historische Betrachtung; Fallbeispiel; Beispiel; Historische Entwicklung; Praxisbeispiel; Potential; Stadtraum; Rückblick; Straßenplanung; Ökosystem; Negativplanung; Gewässerausbau; Zugänglichkeit; Zugang; Interessenkonflikt; Erleben; Methodik; Parklandschaft; Spielplatz; Platzgestaltung; Einbindung; Einbeziehung; Diagramm; Verbesserungsmöglichkeit; Verbesserungsvorschlag;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 55(2011)Nr.4, S.199-214, Abb.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Jäggi,Martin; Hunziker,Roni; Arborino,Tony:
Auswirkungen der 3. Rhonekorrektion auf Geschiebehaushalt und Flussmorphologie
Die Geschiebezufuhr zur Rhone oberhalb des Genfersees ist wesentlich höher als die Transportleistung, welche durch Profileinengung im Rahmen der 1. und 2. Rhonekorrektion erreicht worden ist. Die Sohle kann nur durch Geschiebebewirtschaftung stabil gehalten werden. Im Rahmen der 3. Rhonekorrektion kann deshalb das Gerinne verbreitert werden, um die Hochwasserabflusskapazität zu steigern. Zur Bestimmung der möglichen hydraulisch noch wirksamen Gerinneverbreiterung kann die Regimetheorie herangezogen werden. Berechnungselemente sind ein zwei- bis fünfjährliches Hochwasser und die Grenzbelastung für eine Deckschicht der Sohle. Die Regimebreiten betragen für die Rhone 60 bis 100 m. Eine breitere Rhone wird weniger Geschiebe transportieren, was aber durch eine relativ geringfügige Anpassung der Geschiebebewirtschaftung kompensiert werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusslauf; Abflussleistung; Geschiebefracht; Geschiebeführung; Morphologie; Hochwasserschutz; Sohlensicherung; Stabilisierung; Aufweitung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 103(2011)Nr.2, S.122-127, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Requena,Patricia; Pfuhlstein,Marietta von:
Erfolgskontrolle der morphologischen Entwicklungen bei Flussaufweitungen. Erfahrungen aus der Praxis
Aufgrund des revidierten Gewässerschutzgesetzes, welches 2011 in Kraft getreten ist, wird es zunehmend zu Revitalisierungen von Fliessgewässern kommen. Wichtiger Bestandteil dieser Revitalisierungsprojekte werden Flussaufweitungen sein. Neben dem Variantenstudium, der Projektplanung und der Ausführung sollte auch die Erfolgskontrolle ein selbstverständlicher Bestandteil des Projekts sein. Nur so lassen sich langfristig diejenigen Massnahmen identifizieren, die effizient die Ökologie und den Hochwasserschutz eines Flussabschnittes verbessern. Insofern trägt die Erfolgskontrolle durch den Vergleich verschiedener Massnahmen der stetigen Verbesserung von Revitalisierungsprojekten und dem effizienteren Einsatz der finanziellen Mittel bei. Damit Erfolgskontrollen konsequent und nutzbringend durchgeführt werden, muss das Vorgehen vereinheitlicht werden und vor allem mit wenig finanziellem und zeitlichem Aufwand zu realisieren sein. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat Ernst Basler und Partner (EBP) analysiert, mit welchen Verfahren eine pragmatische bzw. praxisrelevante Erfolgskontrolle aus flussbaulicher Sicht möglich ist. Die Arbeit beschränkt sich auf Flussaufweitungsprojekte in mittleren bis grossen Gewässern. Die wichtigsten Resultate aus dieser Arbeit, ergänzt durch aktuelle Forschungsergebnisse der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW, ETH Zürich) zum Thema "Monitoring von Fliessgewässern" wurden im Rahmen eines Vortrags an der KOHS-Tagung in Olten am 21. Januar 2011 präsentiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusslauf; Aufweitung; Morphologie; Geschiebefracht; Geschiebeführung; Revitalisierung; Hochwasserschutz; Schutzziel; Erfolgskontrolle; Sohlensicherung; Simulation;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 103(2011)Nr.2, S.128-132, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
kostenfreier Download
Armonat,Thomas:
Von Großhesselohe bis zum Deutschen Museum. Umgestaltung der Münchner Isar nach elf Jahren abgeschlossen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusstal; Umgestaltung; Renaturierung; Flusslandschaft; Stadtlandschaft; Objektbeschreibung; Hochwasserschutz; Naherholung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 121(2011)Nr.8, S.8, Abb.
ISSN: 0016-4720
Bielitz,Eckehard; Buschmann,Lars:
Deichsicherung im Flussgebiet der Großen Röder
Im Flussgebiet der Großen Röder (Landkreis Riesa-Großenhain) sind die Deiche infolge des Tornados im Mai 2010 sowie mehrerer Hochwasserereignisse stark beschädigt worden. Um die Standsicherheit der Deiche und damit das bestehende Hochwasserschutzniveau zu gewährleisten, waren kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung des Deichbestandes erforderlich. Dazu wurden auf einer Länge von ca. zehn Kilometern statisch wirksame Innendichtungen in Form von Spundwänden und zementgebundenen Dichtwänden eingebaut.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussgebiet; Hochwasserschutz; Deich; Standsicherheit; Sicherung; Sanierung; Dichtung; Spundwand; Dichtwand; Zement; Deichsicherung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 4(2011)Nr.10, S.569-573, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
zur Literaturbestellung
Viviroli,Daniel; Weingartner,Rolf:
Umfassende hochwasserhydrologische Beurteilung ungemessener mesoskaliger Einzugsgebiete im schweizerischen Rheineinzugsgebiet durch prozessorientierte Modellierung
Zuverlässige Hochwasserabschätzungen für ungemessene Einzugsgebiete sind eine elementare Grundlage für einen modernen Hochwasserschutz. Bei den zur Zeit immer noch weit verbreiteten stochastischen und empirischen Schätzverfahren bestehen jedoch große Unsicherheiten, und neben dem ermittelten Spitzenabfluss sind keine weiteren Informationen verfügbar. Hier setzt die in diesem Artikel vorgestellte Schätzmethode an, welche auf die kontinuierliche Simulation von Abflussganglinien mit dem hydrologischen Modellsystem PREVAH aufbaut. Die so erhaltenen simulierten Abflussganglinien können mit konventioneller Extremwertstatistik ausgewertet werden und erlauben zudem eine umfassende hochwasserhydrologische Beurteilung, welche eine Einordnung der erhaltenen Schätzwerte ermöglicht. Es werden Resultate der Modellierung von 450 mesoskaligen und zumeist ungemessenen Einzugsgebieten des schweizerischen Rheineinzugsgebietes vorgestellt, was eine der räumlich bisher umfassendsten Anwendungen dieser Methodik darstellt. Die Resultate belegen, dass der neue Ansatz gute Ergebnisse liefert und die Palette der bestehenden Schätzverfahren wesentlich erweitern kann, wobei sich durch die Prozessorientierung interessante Möglichkeiten für Anwendungen eröffnen, etwa im Bereich von Klima- und Landnutzungsänderung oder für Worst-Case-Studien.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Hydrologie; Fließgewässer; Hochwasserabfluss; Modellierung; Abschätzung; Schätzmethode; Modell(hydrologisch); Langzeituntersuchung; Hochwasserschutz; Schätzverfahren; Extremwert; Abfluss; Ganglinie; Simulationsverfahren; Statistik; Diagramm; Kontinuität; Verfahrensbeschreibung; Praxisbeispiel; Fläche; Modellbeschreibung; Plausibilitätskontrolle; Jahr; Abflussverhalten; Untersuchungsergebnis;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 55(2011)Nr.5, S.258-272, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Pohlplatz,Klaus; Krotky,Kurt; Hartl,Martin:
Sanierung der Wienflussmauer mittels Injektionen - eine Hochwasserschutzmaßnahme fur die U-Bahn-Trasse der Linie U4
Zur Herstellung der Dichtheit der Wienflusstrennmauer, welche den Hochwasserschutz der U-Bahn-Trasse der Linie U4 gegenüber dem Wienfluss funktional darstellt, wurden/werden Injektionen durchgeführt. In den Jahren 2009 und 2010 wurden die ersten Abschnitte saniert bzw. injiziert. Vorab waren die Injektionskriterien und Injektionsziele zu erarbeiten und verbindlich festzulegen, welche laufend unter anderem mittels Wasserabpressversuchen und Bohrkernentnahmen kontrolliert bzw. überwacht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Sanierung; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Injektion; U-Bahn; Trasse; Bohrkernentnahme; Sanierungsmaßnahme; Fluss; Stützmauer; Naturstein; Oberfläche; Hydrophobierung; Fremdüberwachung; Hohlraum; Verfüllung; Dichtigkeit;.
in Fachzeitschrift: Perspektiven Der Aufbau (2011)Nr.6/7, S.68-73, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0004-7805
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Weidenhaupt,Andre; Schulte-Wülwer-Leidig,Anne; Assfeld,Daniel:
Internationale Abstimmung beim Hochwasserrisikomanagement am Beispiel der IKSR und der IKSMS
Der Beitrag beschreibt die koordinierte Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie auf der Ebene A der Internationalen Flussgebietseinheit Rhein (EZG größer als 2500 qkm) und auf der Ebene B im Mosel-Saargebiet - analog zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) - in den Internationalen Kommissionen zum Schutz des Rheins (IKSR) und der Mosel und Saar (IKSMS). Die Hochwasserrisikomanagementpläne werden auf den Ergebnissen und Maßnahmen der laufenden Aktionspläne Hochwasser aufbauen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fluss; Hochwasser; Hochwasserabfluss; Risikomanagement; Tabelle; Richtlinie; Umsetzung; International; national; Flussgebiet; Gebietseinheit; Wasserrahmenrichtlinie; EU-Richtlinie; Karte; Kommission; Managementsystem; Aktionsplan; Hochwasserschutz; Flusseinzugsgebiet; Projektbeschreibung; Wahrscheinlichkeit; Partnerschaft; Gefahrenklasse; Risikokarte; Zusammenarbeit; EU; EU-Programm;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.21-26, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Gierk,Meike; Heiland,Peter; Stratenwerth,Thomas:
Internationales Hochwasserrisikomanagement - zwischen Information und Harmonisierung
Deutschland ist an sechs internationalen Flussgebietseinheiten beteiligt. Für diese erfordert die Umsetzung der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie grenzüberschreitende Abstimmungen mit den Nachbarstaaten. Im November 2010 fand der II. Bund/Länder-Workshop zu Anforderungen an die grenzüberschreitende Hochwasserrisikomanagementplanung mit Vertretern und Vertreterinnen des Bundesumweltministeriums, der deutschen Länder, der internationalen Kommissionen zum Schutz der Flüsse sowie interessierter Nachbarstaaten statt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Risikomanagement; International; Harmonisierung; Hochwasser; Hochwasserrisiko; Flussgebiet; Gebietseinheit; EG-Richtlinie; grenzüberschreitend; Managementsystem; Kommission; Workshop; Hochwasserschutz; Flusseinzugsgebiet; Arbeitsgruppe; Umsetzung; Stand; Studie; Ziel; Zusammenarbeit; Koordination; Diskussion; Gefahrenkarte; Planungskoordination; Handlungsempfehlung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.15-20, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Walther,Jörg; Grafe,Matthias; Spanknebel,Hans-Georg:
Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagement Richtlinie im Flussgebiet Weiße Elster
Vorgestellt werden die Methodik und erste Ergebnisse bei der Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie im Pilotgebiet Weiße Elster. Die Untersuchungen werden durch die EU im Rahmen des INTERREG-Projektes LABEL finanziell gefördert. An der Zusammenarbeit ist neben den LABEL Projektpartnern aus dem Freistaat Sachsen und dem Freistaat Thüringen auch das Bundesland Sachsen-Anhalt beteiligt.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; EU-Wasserrahmenrichtlinie; EU-Richtlinie; Hochwasser; Hochwasserkatastrophe; Hochwasserschutz; Risikominimierung; Risikomanagement; Umsetzung; Pilotprojekt; Methodik; Untersuchung; Projektbegleitung; Projektbeschreibung; Flussgebiet; Einzugsgebiet; Datengrundlage; Hochwassergefahr; Risikokarte; Gefahrenkarte; Risikobewertung; Überflutung; Überschwemmung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.27-31, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Hässler-Kiefhaber,Doris; Knittel,Kurt; Webler,Heinrich:
Pilotprojekt Hochwasserrisikomanagement-Plan Nahe
In Rheinland-Pfalz werden für die Erstellung von Hochwasserrisikomanagement-Plänen neue Wege beschritten. Im Vordergrund steht die Festlegung von Risiko mindernden Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden können. Die zuständigen Stellen, die Akteure und die Betroffenen werden in thematischen Workshops eng an der Erstellung des Planes beteiligt. Der Hochwasserrisikomanagement-Plan Nahe wird als Pilotprojekt unter der Anleitung und Federführung der Wasserwirtschaftsverwaltung erarbeitet.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fluss; Fließgewässer; Pilotprojekt; Projektbeschreibung; Hochwasser; Managementsystem; Risikominderung; Risikokarte; Risikoabschätzung; Risikomanagement; Hochwasserrisiko; Risikominimierung; Vorgehensweise; Workshop; Hochwasserschutz; Aktionsplan; Beteiligung; Partnerschaft; Projektorganisation; Informationsarbeit; Internet; Plattform;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.32-35, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Theis,Werner:
Beteiligungsmanagement bei Hochwasserschutzmaßnahmen in Rheinland-Pfalz
Hochwasserschutz und Hochwasservorsorge sind seit langem ein wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge des Landes Rheinland-Pfalz und wichtige Voraussetzung für die nachhaltige Entwicklung der rheinland-pfälzischen Flusstäler sowie ein bedeutender Standortfaktor für die Wirtschaft. Im Rahmen seines Hochwasserschutzkonzepts hat das Land rund 750 Mio. Euro für Sicherheit und Entwicklung an seinen Flüssen investiert. Diese Politik wird auch im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements fortgeführt. Die Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes fungiert dabei als Manager, der einen breiten Beteiligungsprozess kommuniziert und koordiniert. Ziel ist, auch bei den betroffenen Kommunen und ihren Bürgerinnen und Bürgern ein verstärktes Risikobewusstsein und dadurch eine bessere Hochwasservorsorge zu erreichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Fluss; Management; Beteiligung; Vorsorge; Risikomanagement; Wasserwirtschaftsverwaltung; Kommune; Bürgerbeteiligung; Beispiel; Umdenkprozess; Gefährdungspotential; Partnerschaft; Öffentlichkeitsarbeit;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.36-39, Abb.
ISSN: 0043-0978
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Geiger,Horst:
Vom Hochwasserschutzkonzept zum Hochwasserrisikomanagement
Aus Hochwasserrisikomanagementkarten lassen sich kommunale Alarm- und Einsatzpläne erstellen. Oft sollte das Landespegelnetz noch durch ein kommunales ergänzt werden. Sind diese in ein Leitsystem eingefügt, lässt sich ein öffentliches Monitoring einrichten und über ein Managementsystem können Maßnahmen eingeleitet werden. Die frühzeitige Alarmierung vor Starkniederschlägen schafft Zeit für Schutzmaßnahmen. Die Kenntnis der hydraulischen Wirkungen verschiedener Gewässerpflegezustände löst Abhilfe aus.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Hochwasserschutz; Schutzkonzept; Risikomanagement; Hochwasserrisiko; Risikokarte; Fluss; Alarmplan; Einsatzplan; Alarmierung; Starkniederschlag; Kommune; Warnsystem; Tabelle; Schutzeinrichtung; Überflutungsschutz; Wasserspiegellage; Wasserspiegellinie; Hochwasserabfluss; Gefahrenkarte; Software; Hochwasserschutzmaßnahme; Monitoring; Hydraulik; Gewässerkarte; Abflussberechnung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.11, S.40-44, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Gleim,Werner:
Gewässergestaltung und Stadtplanung. Die Praxis in Mittelhessen
Nachdem in das hessische Wassergesetz die Verpflichtung zum Erhalt und der Wiederherstellung von naturnahen Gewässern aufgenommen und ein Landesprogramm zur Mitfinanzierung solcher Vorhaben realisiert wurde, fanden sich auch in Mittelhessen Kommunen bereit, diese Maßnahmen zu unterstützen. Vorgestellt werden die Maßnahmen am Lückebach in Wieseck, die Landesgartenschau "Auf zu neuen Ufern" 2014 in Giessen, die Herstellung von Lahnaltarmen in Marburg und die naturnahe Umgestaltung der Horloff in Laubach Gonterskirchen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Gewässer; Fluss; Bach; Unterhaltung; Umplanung; Renaturierung; Gestaltung; Naturnähe; Hochwasserschutz; Naherholung; Objektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 60(2011)Nr.11, S.34-38, Abb.,Lit.
ISSN: 0948-9770
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Raxworthy,Julian:
The Social Dimension of Crisis. Communities react to flooding in Brisbane (engl.)
(Die soziale Dimension der Krise. Kommunen reagieren auf die Überschwemmung in Brisbane)
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Hochwasser; Auswirkung; Sozial; Initiative; Flutkontrolle; Überschwemmungsschutz; Schutzmaßnahme; Dokumentation; Fluss; Bauweise; Reaktion; Gemeindepolitik; Überflutung;.
in Fachzeitschrift: Topos (2011)Nr.76, S.64-69, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Hill,Kristina; Sasso,Laura:
Crisis, Poignancy and the Sublime. Climate change and the potential of scale (engl.)
(Kriese, Schmerzlichkeit und das Erhabene. Klimawandel und das Potential des Maßstabs)
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Klimawandel; Hochwasserschutz; Menschlicher Maßstab; Flusslage; Ökosystem; Sturmflutschutz; Sturmflutsicherung; Hafenstadt; Sturmflutsperrwerk; Krise; Flutkontrolle; Sperrwerk; Überschwemmungsgebiet; Planungsverantwortung; Notfallplanung;.
in Fachzeitschrift: Topos (2011)Nr.76, S.46-50, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Freibad in Eichstätt = Open-air swimming baths in Eichstätt (dt.,engl.)
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Freibad; Standort; Flussufer; Neubau; Einbindung; Topografie; Blickbeziehung; Altstadt; Hochwasserschutz; Anhebung; Bodenaustausch; Gründung; Wasserfläche; Badelandschaft; Liegewiese; Eingangsgebäude; Gründach; Raumfolge; Landschaftseinbindung;.
in Fachzeitschrift: Detail 51(2011)Nr.12, S.1424-1427, Abb.,Grundr.,Schn.
ISSN: 0011-9571
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Arborino,Tony; Mettan,Nicolas:
La troisieme correction du Rhone: une necessite et des opportunites (dt.,franz.)
(Die dritte Rhonekorrektion: Notwendigkeit und Chance)
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Raumplanung; Regionalplanung; Fachplanung; Flussufer; Neugestaltung; Flusskorrektur; Wasserbau; Bauprojekt; Hochwasserschutz; Landschaftsgestaltung; Renaturierung; Planungsverfahren; Planungsablauf; Planungsziel; Planungsmaßnahme;.
in Fachzeitschrift: Collage (2011)Nr.6, S.7-9, Abb.
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Sparbagger am Strom. Der zweite Hybridbagger Österreichs läuft bei der Rheinregulierung
Der erste Hybridbagger, den Komatsu-Händler Kuhn in Österreich verkauft hatte, war bereits Ende September in Oberösterreich bei der Bernegger GmbH aus Mohn in Dienst gestellt worden. Anfang November ging nun Österreichs Nummer Zwei in Betrieb - der vierte in Europa. Nachdem auch die beiden anderen Kraftstoff-Sparbagger in der Schweiz laufen - ebenfalls geliefert von Kuhn - sind die Alpenrepubliken allem Anschein nach besonders aufgeschlossen für die neue umweltfreundliche Technik.
Schlagwörter zum Inhalt: Baubetrieb; Bagger; Hybrid; Umweltfreundlichkeit; Technologie; Gewässer; Sediment; Hochwasserschutz; Energie; Bremsen; Hydraulik; Kraftstoffeinsparung; Energiespeicherung; Kondensator; Dieselmotor; Elektromotor; Strom; Damm;.
in Fachzeitschrift: bd Baumaschinendienst 47(2011)Nr.12, S.40-42, Abb.
ISSN: 0171-8908
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Alexy,Matthias; Faulhaber,Petra:
Hydraulische Wirkung der Deichrückverlegung Lenzen an der Elbe
Seit den 1990er Jahren wurde an der Elbe bei Lenzen durch das Land Brandenburg eine Deichrückverlegung geplant und realisiert. Die Bundesanstalt für Wasserbau hat mit hydraulisch-morphologischen Modelluntersuchungen des Oberflächenabflusses die Umsetzung des Projektes unterstützt. Inzwischen konnte die Wirkung dieser Maßnahme in der Natur beobachtet werden. Eine Zusammenschau von Strömungsdaten aus der Natur und Modellergebnissen erlaubt Rückschlüsse auf die Güte der Prognosemodelle und auf die Wirkung der Maßnahme mit Fokus auf Wasserspiegel und Durchflussaufteilung.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Deich; Flussdeich; Rückverlegung; Wirkung; Hydraulisch; Oberflächenabfluß; Modell(hydraulisch); Modelluntersuchung; Datenauswertung; Strömungsverhalten; In-Situ-Messung; Schlitz; Prognosemodell; Wasserspiegel; Wasserspiegellage; Naturschutz; Großprojekt; Überschwemmungsgebiet; Auenlandschaft; Berechnung; Hochwasserabfluß; Naturmessung; Modellrechnung; Durchflussregelung; Hochwasserschutz; Verifizierung; Geschwindigkeitsmessung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 101(2011)Nr.12, S.17-22, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Nast,Matthias:
Die beiden Juragewässerkorrektionen in historischer Perspektive
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Seengebiet; Fließgewässer; Moorgebiet; Überschwemmung; Hochwasserschutz; Flusskorrektur; Kanal; Ausbaustufe; Historie; Interessenkonflikt; Schifffahrt; Fischerei; Landwirtschaft; Wasserkraft; Landschaft; Habitat;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 103(2011)Nr.4, S.337-342, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Gostner,Walter; Schleiss,Anton:
Der hydromorphologische Index der Diversität. "Eine Messlatte für das ökologische Potenzial von Hochwasserschutzprojekten"
Im modernen Flussbau müssen nicht nur schutzwasserbauliche, sondern auch ökologische Anforderungen berücksichtigt werden. Durch entsprechende Gestaltung ist ein möglichst grosser Strukturreichtum anzustreben, da dieser zweifelsfrei eine der Grundvoraussetzungen für eine hohe Biodiversität in einem Fliessgewässer darstellt. Im Artikel wird ein neuer hydromorphologischer Index der Diversität (HMID) vorgestellt. Der HMID wurde im Rahmen des Forschungsprojektes "Integrales Flussgebietsmanagement" mittels umfangreicher Felderhebungen, numerischer Modellierungen und statistischer Analysen an drei Fliessgewässern in der Schweiz entwickelt. Er enthält in seiner Formulierung die hydraulischen Variablen Fliessgeschwindigkeit und Fliesstiefe, welche aufgrund der vorhandenen Wechselwirkungen mit anderen hydraulischen und Grössen die Strukturvielfalt eines Fliessgewässers zu charakterisieren vermögen. Mit dem HMID steht dem Wasserbauer ein Werkzeug zur Verfügung, das es ihm erlaubt, bei Hochwasserschutzprojekten auch den Strukturreichtum zu optimieren und damit möglichst günstige hydromorphologische Voraussetzungen für die Wiederherstellung der natürlichen Funktionen eines Fliessgewässers zu schaffen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fließgewässer; Flussbau; Gestaltung; Hochwasserschutz; Defizitanalyse; Ökologische Erneuerung; Revitalisierung; Biodiversität; Bewertungskriterium; Projektierungshilfsmittel; Flusskorrektur; Anwendungsbeispiele;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 103(2011)Nr.4, S.327-336, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Bruns,Hendrik:
KAP 686 - Der lange Weg zu einem neuen Platz
Im Rheinauhafen in Köln wurde im Sommer eine Skate-Plaza eröffnet, die zugleich Sportanlage und Stadtplatz ist - ein Projekt mit einer ungewöhnlichen Geschichte.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Sportanlage; Skateboardbahn; Stadtplatz; Planung; Jugendliche; Nutzer; Öffentlichkeitsarbeit; Bürgerbeteiligung; Objektbeschreibung; Flussufer; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: FreeLounge 11(2011)Nr.3, S.76-79, Abb.
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Haass,Heiner:
StadtWasser. Wasserkonzepte in der Stadtplanung
Wasser im Stadtraum ist ein Element urbaner Qualität, das neben seiner Funktion als Trink- und Brauchwasser Stadträume gliedert, strukturiert und belebt. Erleb- und wahrnehmbar kommt dem Wasser neben seiner städtebaulichen Wirkung auch noch eine ökologische Komponente hinzu. Eine ganzheitliche Betrachtung des Wassers im Stadtraum ist notwendig. Dabei geht es um vier Komponenten: die stadtgestaltende, die ökologische, die konstruktive und die hygienische Ebene. Das Vorkommen von Wasser im Stadtraum beginnt mit Brunnen, Wasserläufen und Becken/Bassins und zeigt gerade in diesen kleinen aber vielfältigen Vorkommen große stadträumliche Wirkung. Neben den künstlichen und gebauten Wasseranlagen spielen die natürlichen Gewässer (fließend und stehend) wie Seen, Flüsse und Bäche oder Meeresküsten eine große Rolle. Wasserfronten von Städten an Gewässern werden zu neuen urbanen Quartieren und Zentren. Die Revitalisierung oder Umnutzung von Industriebrachen und Hafenanlagen steht derzeit bei Stadtplanern sehr hoch im Kurs und erscheint als eines der letzten großen Spielfelder für Stadtentwicklung im großen Rahmen. Zahlreiche internationale Wasserfrontprojekte zeigen eindrucksvoll die Breite und Fülle der Stadtentwicklung am Wasser.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadtgestaltung; Gestaltungselement; Wasseranlage; Fluss; See; Ufer; Siedlung; Schwimmendes Haus; Brunnen; Hafen; Marina; Revitalisierung; Ökologie; Hygiene; Hochwasserschutz; Attraktivität; Gebautes Beispiel; Planung; Umsetzung;.
Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag 2010. 221 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-8167-8108-0
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Flusslandschaften. Wechselbeziehungen zwischen regionaler Kulturlandschaftsgestaltung, vorbeugendem Hochwasserschutz und Niedrigwasservorsorge
Flusslandschaften stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Flüsse sind ökonomische Entwicklungsachsen und werden als Wasserstraßen intensiv genutzt. Sie sind zugleich Schwerpunkträume einer sich dem Wasser zuwendenden Siedlungsentwicklung. Der Klimawandel führt zu einer Zunahme von Hoch- und Niedrigwasserereignissen; die Auseinandersetzung mit diesen gehört zu den anspruchsvollen Handlungsfeldern einer jeden Flusspolitik. Die Entwicklung von Flusslandschaften bedeutet jedoch auch den Umgang mit bedeutenden Kulturräumen und eröffnet Potenziale einer identitätsbasierten kooperativen Regionalentwicklung. Die dieser Veröffentlichung zugrundeliegende MORO-Studie "Wechselbeziehungen zwischen vorbeugendem Hochwasserschutz und regionaler Kulturlandschaftsgestaltung in Flusslandschaften - Analyse unter Einbeziehung der Auswirkungen von Extremniedrigwasser durch den Klimawandel" ("FlussKult") widmete sich hierzu erstmals diesen Wechselbeziehungen aus einer sozial- und politikwissenschaftlichen Perspektive.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Flusslandschaft; Kulturlandschaft; Hochwasserschutz; Niedrigwasser; Entwicklungsmaßnahme; Landschaftsgestaltung; Landschaftsraum; Regionalentwicklung; Wasserwirtschaft; Fallstudie; Förderprogramm;.
Bonn: 2010. 106 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-87994-967-0
= Werkstatt: Praxis; 67
Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung -BMVBS-, Berlin;
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung -BBR-, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung -BBSR-, Bonn
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Wasserbau in Bewegung... von der Statik zur Dynamik. Beiträge zum 15. Gemeinschafts-Symposium der Wasserbau-Institute TU München, TU Graz und ETH Zürich vom 1. bis 3. Juli 2010 in Wallgau, Oberbayern
Das Thema der Tagung berücksichtigt, dass in vielen Bereichen bisher praktizierter Planungs- und Betriebsabläufe des Wasserbaus, der Wasserkraft und der Wasserwirtschaft Bewegung gekommen ist. Beispielsweise sind für Wasserkraftbetreiber auch kleine Fallhöhen interessant geworden, eine dynamische Anpassung der Stromproduktion an den variablen Energiebedarf gehört heute zum Tagesgeschäft, neue Anlagen zur Speicherung von Energie und zur Netzstabilisierung sind in Betrieb genommen worden. Auch beim Hochwasserschutz steht die Wasserwirtschaft vor neuen Herausforderungen. Durch verbesserte Hochwasservorhersage und on-line-Steuerung von Schutzeinrichtungen ist in viele Strategien Dynamik gekommen, nur wenig ist noch statisch. Die Gewässer werden heute als vielfältiger Lebensraum betrachtet. Für das Gedeihen der Fauna und Flora sind die Lebenszyklen mit den jahreszeitlich schwankenden Randbedingungen in Einklang zu bringen. Insgesamt prägt die detailgetreue Betrachtung sowohl in Raum als auch in der Zeit den Umgang mit den anstehenden Aufgaben. Nicht mehr örtliche oder zeitliche Mittelwerte, sondern die räumlich feinst aufgelöste Kenntnis der maßgebenden Parameter und ihre zeitliche Dynamik sind inzwischen unabdingbare Voraussetzung für Entwurf, Betrieb und Prognose. Dieser neu ausgerichteten Denkweise versucht die Tagung Raum zu geben.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserkraft; Wasserwirtschaft; Statik; Dynamik; Wasserkraftnutzung; Fallhöhe; Wasserkraftwerk; Pumpspeicherkraftwerk; Stauraum; Sedimenttransport; Verlandung; Geschiebetrieb; Stausee; Strömung; Flusskraftwerk; Wildbach; Hochwasserschutz; Nachhaltigkeit; Hochwasservorhersage; Schutzeinrichtung; Steuerung; Hochwasserentlastung; Gewässer; Fließgewässer; Lebensraum; Flora; Fauna; Ökologie; Modellierung; Flussgebietsmanagement;.
München: 2010. 603 S., Abb.,Tab.,Lit.,Schn.
ISBN: 978-3-940476-22-7
= Berichte des Lehrstuhls und der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft; 124
Gemeinschafts-Symposium der Wasserbau-Institute TU München, TU Graz und ETH Zürich, Nr.: 15
Wallgau, Oberbayern (Deutschland, Bundesrepublik), 01.-03. Juli 2010.
Hrsg.: TU München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl und Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft
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Cyffka,Bernd; Kleeberg,Hans-B.:
Auen und Hochwasser. Beiträge zum Internationalen Symposium am 10./11. Februar 2010 in Ingolstadt
Am Beispiel der Fluss- und Stromauen Deutschlands werden die prägenden hydromorphologischen Steuergrößen und ihre Umsetzung in Leitbilder, die den potenziell natürlichen Zustand beschreiben, dargestellt. Die folgenden morpho- und hydrodynamischen Parameter bestimmen die maßgeblichen standörtlichen Bedingungen in den Auen: Gewässergroßlandschaft / Abflussregime / Talbodengefälle / Deck- und Basissubstrat / Lauftyp und Windungsgrad des auenbildenden Gewässers / Abflussdynamik und Wasserdargebot / Überflutungsdauer sowie Grundwasserstände und -schwankungen. Auf Grundlage eines derartigen Parametersystems - hier am Beispiel Deutschlands dargestellt - werden Auen typisierbar und durch entsprechende Leitbilder beschreiben werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Landschaft; Flusslandschaft; Hochwasserschutz; Fluss; Aue; Hydrologie; Wasserhaushalt; Niederschlag; Abfluss; Wasserwirtschaft; Fallbeispiel;.
Hennef: 2010. 192 S., Abb.,Tab.,Kt.,Lit.
= Forum für Hydrologie und Wasserbewirtschaftung; 27/10
Hrsg.: Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften in der DWA, Hennef
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Das Wasser bedenken = Living with floods (dt.,engl.)
Die Hochwassertolerante Stadt- und Landschaftsräume mit hoher städtebaulicher architektonischer und landschaftlicher Qualität - ist die Vision für Rheinland-Pfalz. Die hier vorgestellten Projekte zum Hochwasser angepassten Bauen machen sehr anschaulich, dass zwischen wasserbaulicher Sicherheit und Stadtqualität vielfältige Synergien bestehen. Als Grundlage für den Katalog dienten die Beiträge zum internationalen Rheinland-Pfalz-Preis des Rheinkollegs 2008 "Neue Wege zum Rhein - Hochwasserangepasstes Planen und Bauen". Der mit insgesamt 11.000 Euro dotierte Preis zeichnete beispielhaft ausgeführte Projekte am Rhein und seinen Nebenflüssen aus, bei denen die Vorsorge für den Fall eines Katastrophenhochwassers umfassend und mit Gestaltungsqualität umgesetzt ist. Der zweisprachige Katalog soll an das Thema "Leben mit dem Hochwasser" heranführen sowie Ideen und Anregungen liefern, um die wirtschaftlichen und städtebaulichen Potenziale von Flusstälern in Baukultur umzusetzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Flusstal; Hochwasserschutz; Wettbewerbsbeitrag; Preisträger; Flusslandschaft; Baukultur;.
Speyer: Edition Rheinkolleg 2010. 135 S., Abb.,Lit.,Schn.,Lagepl.
ISBN: 978-3-00-031502-2
Hrsg.: Rheinkolleg e.V., Speyer
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Grünewald,Uwe:
Modernes Hochwasser-Risikomanagement unter geänderten Rahmenbedingungen
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Gewässer; Klimawandel; Hochwasserschutz; Risikomanagement;.
In: Zukunft Wasser. 15. Internationale Sommerakademie St. Marienthal. Hrsg.: Deutsche Bundesstiftung Umwelt -DBU-, Osnabrück
Berlin: E.Schmidt 2010. S. 382-389, Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-503-12634-7
= Initiativen zum Umweltschutz; 81
Sommerakademie St. Marienthal, Nr.: 15
2009.
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Leyer,Ilona; Mosner,Eva; Schneider,Sandra; Lehmann,Boris:
Auwaldentwicklung als Beitrag zum naturverträglichen Hochwasserschutz an Bundeswasserstraßen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Bundeswasserstraße; Hochwasserschutz; Flussaue; Auenlandschaft; Landschaftsschutz; Naturschutz; Auwald; Anpflanzung; Standortuntersuchung; Eignung; Einfluss; Strömungsverhalten; Hochwasserabfluss; Modellierung; Modell(hydraulisch);.
In: Zukunft Wasser. 15. Internationale Sommerakademie St. Marienthal. Hrsg.: Deutsche Bundesstiftung Umwelt -DBU-, Osnabrück
Berlin: E.Schmidt 2010. S. 239-244, Abb.
ISBN: 978-3-503-12634-7
= Initiativen zum Umweltschutz; 81
Sommerakademie St. Marienthal, Nr.: 15
2009.
zum Literatur-Service
Tönnis,Barbara:
Hochwasserschutz für die Gemeinde Kesten, Mosel
Im Januar 2007 wurde die Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft mbH von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Regionalstelle Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz Trier mit der Erstellung der Vergabe- und Ausführungsunterlagen für die Hochwasserschutzmaßnahmen in der Gemeinde Kesten an der Mosel beauftragt. Darüber hinaus sind die Bauoberleitung und die örtliche Bauüberwachung beauftragt worden. Die ca. 1.100 m lange und bis zu 3 m hohe Hochwasserschutzanlage ist für ein ca. 15-jährliches Hochwasserereignis ausgelegt. Es sind Deiche und Betonwände mit aufgesetzten mobilen Hochwasserschutzelementen vorgesehen. Auf einer Länge von ca. 340 m wird die Betonwand über einen Kopfbalken auf einem Zwillingsbohrpfahlsystem gegründet. Die Abdichtungen des Untergrundes und der Deiche werden durch Spundwände realisiert. Die Binnenentwässerung erfolgt über ein Pumpwerk, dessen Baugrube einen Verbau aus überschnittenen Bohrpfählen erforderte. Zeitgleich werden die Ortskanalisation und die Wasserversorgungsleitungen neu verlegt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Flussdeich; Betonwand; Stahlbetonwand; Pfahlgründung; Bohrpfahl; Zwillingsbohrpfahl; Deich; Untergrund; Abdichtungssystem; Spundwand; Bauausführung;.
In: Bauen in Boden und Fels. 7. Kolloquium 26. und 27. Januar 2010. Mit CD-ROM. Hrsg.: Technische Akademie Esslingen -TAE-, Ostfildern
Ostfildern: 2010. S. 433-437, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-924813-81-7, 978-3-924813-81-9
Kolloquium Bauen in Boden und Fels, Nr.: 7
Esslingen (Deutschland, Bundesrepublik), 26.-27. Januar 2010.
zum Literatur-Service
Möllmann,Axel; Huber,Maximilian; Vermeer,Pieter A.:
Einfache Überprüfung der Zuverlässigkeitsanalyse von Hochwasserschutzdeichen mit einem bewährten Bemessungskonzept
In der Ingenieurpraxis herrscht eine abwartende Distanz gegenüber Zuverlässigkeitsanalysen von Hochwasserschutzdeichen, was wohl auf die verwendeten statistischen Ansätze und die auf Jährlichkeiten bezogenen Wasserstände zurückzuführen ist. Eine Überprüfung durch einfache Handrechnungen erscheint kaum möglich. Der Beitrag stellt jedoch eine in vielen Fällen leicht umsetzbare, deterministische Methode zur Überprüfung einer Zuverlässigkeitsuntersuchung vor. Für Deiche an der sächsischen Elbe und der Unteren Iller werden Widerstände und Einwirkungen für Überströmen, Erosionsgrundbruch und landseitigen Böschungsbruch auf Basis des bekannten, auf Standsicherheitsfaktoren beruhenden Nachweiskonzepts miteinander verglichen. Ziel des Beitrags ist die Steigerung der Akzeptanz für Zuverlässigkeitsuntersuchungen, die durch die Vergleichsmöglichkeit "greifbarer" gemacht wird. Ähnlich wie die noch vor Jahrzehnten kritisierte Finite-Elemente-Methode, die sich mittlerweile zu einem allgemein anerkannten Werkzeug bei der Analyse von Bauwerken entwickelt hat, stellen Zuverlässigkeitsuntersuchungen vielversprechende Aussichten für die Zukunft.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Zuverlässigkeitsanalyse; Überprüfung; Überströmung; Erosion; Grundbruch; Böschungsbruch; Standsicherheitsnachweis; Einwirkung; Widerstand; Versagenswahrscheinlichkeit; Wahrscheinlichkeitsrechnung; Bemessungskonzept; Fallbeispiel;.
In: Bauen in Boden und Fels. 7. Kolloquium 26. und 27. Januar 2010. Mit CD-ROM. Hrsg.: Technische Akademie Esslingen -TAE-, Ostfildern
Ostfildern: 2010. S.423-431, Abb.,Tab.,Lit.,Schn.
ISBN: 3-924813-81-7, 978-3-924813-81-9
Kolloquium Bauen in Boden und Fels, Nr.: 7
Esslingen (Deutschland, Bundesrepublik), 26.-27. Januar 2010.
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Gilli,Stefano:
Die Wirkung von Flussaufweitungen auf Hochwasserwellen - Parameterstudie einer Deichrückverlegung im Flussmittellauf
Der Hochwasserschutz stellt für die gegenwärtige Gesellschaft eine Thematik von zunehmender Aktualität dar, besonders unter Berücksichtigung der Verschärfung der extremen meteorologischen Ereignisse infolge des Klimawandels einerseits und der Vergrößerung des Schadenpotenzials in den Auengebieten andererseits. Zu den möglichen Schutzmaßnahmen im Flussmittellauf zählt die in ökologischer Hinsicht sehr effektive Deichrückverlegung (DRV). Um ihre Wirksamkeit bei der Dämpfung der Hochwasserspitzen zu untersuchen, wird eine Parameterstudie mit einem eindimensionalen hydronumerischen Modell (MIKE11) durchgeführt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Hüllkurve der sich einstellenden Wassertiefe gerichtet, sowohl oberhalb als auch innerhalb bzw. unterhalb des DRV-Abschnitts. Zunächst wird der Effekt einer Flussaufweitung bei stationärer Strömung theoretisch analysiert. Ausgehend von den Strömungseigenschaften und vom Breitenverhältnis wird eine Bestimmungsgleichung für die effektive Mindestlänge L tief A eff einer Aufweitung abgeleitet, ab der eine Wasserspiegelabsenkung stromauf hervorgerufen wird. Die darauffolgenden Untersuchungen beschreiben die Auswirkungen einer solchen Maßnahme bei instationärem Abfluss auf zwei ausgewählte synthetische Hochwasserwellen unter jeweils vier verschiedenen Ansätzen zur Erfassung einer Aufweitung. Die Beiträge zur Retention vom Hauptgerinne und von der Querschnittsvergrößerung werden getrennt berücksichtigt. Darüber hinaus werden Überlegungen über das Verhalten von Hochwasserwellen mit gleichem Abflussscheitel aber unterschiedlicher Fülle beim Durchlaufen der Flussaufweitung angestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Gerinne; Aufweitung; Länge; Mindestwert; Flussdeich; Deich; Rückverlegung; Einfluss; Hochwasserwelle; Wasserspiegel; Absenkung; Abfluss; Stationarität; Instationarität; Simulationsrechnung; Berechnungsverfahren; Modell(numerisch); Parameterstudie;.
Dresden: 2010. VIII,210 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-86780-160-7
tech.Diss.; Dresden 2010
= Dresdner Wasserbauliche Mitteilungen; 43
Hrsg.: TU Dresden, Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik
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Kübler,Peter; Bösch,Max:
Durchmesserlinie Zürich, Bahnhof Löwenstrasse - Baumethoden und Logistik für den neuen unterirdischen Durchgangsbahnhof
Über 340.000 Reisende benützen täglich den Züricher Hauptbahnhof. Er ist die Drehscheibe und zugleich Taktgeber für den schweizerischen Bahnverkehr. Im Jahre 2020 werden jeden Tag über eine halbe Million Passagiere und Passanten im Hauptbahnhof Zürich ein-, aus- oder umsteigen. Der Zugverkehr wird entsprechend wachsen, womit die Anlage an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Mit der Inbetriebnahme im Jahre 2013 bringt die Durchmesserlinie - mit der Anbindung an den Hauptbahnhof - die entscheidende Mehrkapazität. Der unterirdische viergleisige Bahnhof "Löwenstrasse", direkt unter den bestehenden Gleisen 4-9 des Hauptbahnhofes gelegen, ist das Herzstück der neuen Durchmesserlinie. Die Investitionskosten für das Projekt Durchmesserlinie belaufen sich auf rund 2.03 Mio. Schweizer Franken. Es wird ein kurzer Überblick über das Gesamtprojekt gegeben und der Bahnhof Löwenstrasse wird eingehend dargestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Stadtgebiet; Innenstadt; Hauptbahnhof; Unterquerung; Eisenbahntunnel; Anbindung; Bahnhof(unterirdisch); Tunnelbau; Bauweise; Deckelbauweise; Unterfangung; Bauablauf; Bauausführung; Fluss; Durchlass; Hochwasserschutz; Schutzeinrichtung;.
In: Fachtagung für Untertagbau - Swiss Tunnel Congress 2009. 17. Juni 2009 in Luzern (Colloquium), 18. Juni 2009 in Luzern (Fachtagung). Band 8. Hrsg.: Schweizerischer Ingenieur- und Architekten-Verein -SIA-, Zürich
Zürich: Verlag SIA 2010. S. 129-137, Abb.,Lagepl.
ISBN: 978-3-03732-022-8
= SIA Dokumentation; D 0232
Swiss Tunnel Congress, Nr.: 8
Luzern (Schweiz), 18. Juni 2009.
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Merkel,Uwe:
Unsicherheitsanalyse hydraulischer Einwirkungen auf Hochwasserschutzdeiche und Steigerung der Leistungsfähigkeit durch adaptive Strömungsmodellierung
In der Arbeit werden Methoden aus der Geoinformatik und Strömungsmodellierung erarbeitet und zusammengeführt mit dem Ziel, die Unsicherheiten bei der Bestimmung der Wasserspiegellage als maßgebende Belastung von Flussdeichen zu quantifizieren, wobei die Qualität und Genauigkeit der Geländedaten, die Variabilität des hydraulischen Abflusswiderstandes und die Effizienz der numerischen Strömungsberechnungen im Vordergrund stehen. Die wichtigsten Versagensmechanismen von Deichen werden skizziert: Überströmen, Auftrieb und Piping, Böschungsbruch und Versagen der wasserseitigen Deckschicht. Da Höhe und Dauer der Wasserspiegellage dominierende Größen für die Belastung von Deichen darstellen, wird auf die Unsicherheit der numerischen Modellierung der Abflusstiefen und Fliessgeschwindigkeiten eingegangen. Zur Verbesserung der Qualität der Rohdaten aus dem digitalen Höhenmodell und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit des zweidimensionalen Strömungsmodells FLUMEN 2.0 werden spezifische Algorithmen entwickelt, um das irreguläre Rechennetz sowohl dem Gelände als auch den Strömungsbedingungen optimal anzupassen. Es wird ein volumetrischer Abbildungsfehler definiert, nach dem die Größe der Finiten Elemente begrenzt wird. Durch die Beschränkung von Anzahl und Größe der Zellen im Untersuchungsgebiet wird eine effektive Triangulation mit höherer Abbildungsqualität erreicht. Die Anpassung der Strömungsmodellierung ermöglicht Synergieeffekte und eine deutliche Steigerung der Aussagefähigkeit von Hochwasserberechnungen, was für probabilistische Zuverlässigkeitsanalysen von Deichen ein unverzichtbarer Bestandteil ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Schutzbauwerk; Flussdeich; Deich; Bemessung; Belastung(hydrodynamisch); Standsicherheit; Versagenswahrscheinlichkeit; Sicherheitsanalyse; Strömung; Modellierung; Modell(hydraulisch); Berechnungsverfahren; Monte-Carlo-Methode; Probabilistik; Gitternetz; Netzgenerierung; Fallstudie;.
Stuttgart: 2010. 155 S., Abb.,Tab.,Kt.,Lit.
ISBN: 978-3-933761-95-8
tech.Diss.; Stuttgart 2010
= Mitteilungen - Institut für Wasserbau, Universität Stuttgart; 191
Hrsg.: Univ. Stuttgart, Institut für Wasserbau
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Teller,Dominik; Spannowsky,Willy:
Hochwasserschutz in Deutschland und Frankreich vor und nach der Umsetzung der Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zwischen Fachplanung und Raumordnung.
Spätestens seit den beiden Jahrhunderthochwassern, die sich im Abstand von nur 12 Monaten nach Weihnachten 1993 und im Januar 1995 an den Flüssen Mittel- und Westeuropas ereigneten, ist in Deutschland und Frankreich ein Wandel im Umgang mit der Hochwassergefahr feststellbar. Man hat erkannt, dass durch technische Maßnahmen der Gefahrenabwehr allein kein umfassender Hochwasserschutz möglich ist, und dass es vielmehr darauf ankommt, bestehende Überschwemmungsgebiete zu erhalten, diese vor Bebauung und intensiver landwirtschaftlicher Nutzung zu schützen, und ehemalige Überschwemmungsgebiete nach Möglichkeit wiederherzustellen, um den Wassermassen wieder mehr Platz zur Ausbreitung zu bieten. Die Europäische Kommission hat dies ebenfalls erkannt und im Oktober 2007 die "Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken" erlassen, die bis November 2009 in nationales Recht umzusetzen war. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die Arbeit mit der Umsetzung hochwasserschutzfachlicher und hochwasserschutzrechtlicher Anforderungen in der räumlichen Planung am Beispiel der Länder Deutschland und Frankreich, und gewährt Einblicke in die Umsetzung der Richtlinie 2007/60/EG in beiden Ländern.
Schlagwörter zum Inhalt: Recht; Raumordnung; Fachplanung; Kompetenz; Hochwasser; Hochwasserschutz; Flussgebiet; Europarecht; Wasserhaushaltsgesetz; Umweltschutzrecht; Überschwemmungsgebiet; Aktionsplan; EU-Richtlinie; Umsetzung;.
Kaiserslautern: 2010. X,190 S., Abb.,Kt.,Lit.
jur.Diplomarbeit; Kaiserslautern 2010
= Bau, Planung, Wirtschaft und Verwaltung - Schriftenreihe für Diplomarbeiten; 6
Hrsg.: TU Kaiserslautern, Lehrstuhl für Öffentliches Recht
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Triebswetter,Ursula; Wackerbauer,Johann:
Wasser - Standortfaktor für die bayerische Wirtschaft. Untersuchung der Bedeutung der Ressource Wasser als Standortfaktor für die bayerische Wirtschaft und den Wirtschaftszweig "Wasserwirtschaft" unter den Randbedingungen des Klimawandels, der demografischen Entwicklung und der Globalisierung
Für die meisten Wirtschaftszweige ist Wasser ein wichtiger Produktionsfaktor, sie sind jedoch unterschiedlich von der zukünftigen Entwicklung betroffen. Vor allem für wasserintensive Industrien stellt der Wasserreichtum in Bayern einen wichtigen Standortvorteil dar. Andere Branchen wie die Landwirtschaft oder die Binnenschifffahrt müssen sich auf erhöhte Risiken aus Extremlagen wie Überschwemmungen und Hochwasser einstellen. Der Wintertourismus wird durch Schneemangel beeinträchtigt. Während die demografische Entwicklungen in einzelnen Regionen Anpassungen der Wasserversorgungs-Infrastruktur erforderlich machen könnte, steigert die zunehmende Globalisierung den Wasserverbrauch. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung werden in der Studie Strategien für den Schutz der Ressource Wasser und zur Förderung der Wasserwirtschaft entwickelt.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Natur; Wasser; Grundwasser; Trinkwasserversorgung; Hochwasserschutz; Wirtschaftszweig; Wasserwirtschaft; Wassernutzung; Landwirtschaft; Fließgewässer; Produzierendes Gewerbe; Klimawandel; Ressourcenschutz;.
München: 2010. VIII, 159 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-88512-495-5
= ifo-Forschungsberichte; 47
Hrsg.: ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Bereich Umwelt undf Verkehr, München
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Homagk,Peter:
Hochwasserschutz am Oberrhein bis Worms im Wandel der letzten 200 Jahre
Um 1800 bestand am Oberrhein in der Rheinniederung nahezu kein Hochwasserschutz. Der Hochwasserschutz wurde im 19. Jahrhundert verbessert durch die Rheinkorrektion, den Bau von durchgehenden Dammsystemen, der 1. und 2. Juragewässerkorrektion in der Schweiz und systematische Korrektionen an den Rheinnebenflüssen in Baden-Württemberg. Durch den Oberrheinausbau mit insgesamt 10 Staustufen bis 1977 wurde der Hochwasserschutz unterhalb der Ausbaustrecke erheblich verschlechtert. Der Hochwasserschutz wie er vor dem Rheinausbau vorhanden war, soll durch den Bau von Hochwasserrückhaltemaßnahmen, von denen ein Teil bereits realisiert ist, wieder hergestellt werden. Allerdings wird die Fertigstellung aller notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen noch viele Jahre dauern.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Historische Betrachtung; Fluss; Flussausbau; Historische Entwicklung; Wandel; Flusskorrektur; Staustufe; Eindeichung; Hochwasserschaden; Hochwasserableitung; Tabelle; Entwicklung; Hochwasserschutzmaßnahme; Wasserstand; Nebenfluss; Zustandsänderung; Anthropogener Einfluss;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 100(2010)Nr.1/2, S.35-41, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Prominski,Martin; Stokmann,Antje; Stimberg,Daniel; Voermanek,Hinnerk; Zeller,Susanne:
Grenzen im Fluss. Ein fachübergreifender Forschungsansatz entwickelt Strategien zur prozessorientierten Gestaltung von Fließgewässern im urbanen Raum
Viele Kommunen in der EU stehen durch die aktuelle EU- Wasserrahmenrichtlinie und die EU-Hochwasserrichtlinie vor der Herausforderung, die Fliessgewässer hin zu mehr Naturnähe zu entwickeln und dabei gleichzeitig erhöhten Anforderungen an den Hochwasserschutz Rechnung zu tragen. In einem aktuell am Studio Urbane Landschaften der Uni Hannover laufenden DFG-Forschungsprojekt erarbeitet ein Team aus Wasserbauingenieuren und Landschaftsarchitekten hierfür Grundlagen, um zukünftig die strategische Verknüpfung von Hochwasserschutz, ökologischen Aufwertungen und der Gestaltung von Fliessgewässerräumen als urbane Freiräume zu ermöglichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Fließgewässer; Gestaltungskonzept; EU-Richtlinie; Stadtlandschaft; Ufer; Grenze; Hochwasserschutz; Öffentlicher Raum; Freiraumplanung; Forschungsprojekt; Interdisziplinarität; Entwurfsplanung;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 59(2010)Nr.1, S.44-48, Abb.
ISSN: 0948-9770
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Seher,W.; Eberfstaller,J.; Michor,K.; Wagner,K.:
Strategien zur Umsetzung einer hochwasserangepassten Raumnutzung
Der Artikel vereint vier Beiträge aus dem FloodRisk 2 Arbeitspaket Raumplanung, die sich der Sicherung und hochwasserangepassten Nutzung flussnaher unbebauter Räume widmen. Die Autoren greifen Defizite bestehender Regelungen und Instrumente von Raumplanung und Schutzwasserwirtschaft auf und legen umsetzungsorientierte Strategien für eine Raumnutzung vor, die sich an der Zielvorstellung einer Reduktion von Hochwasserrisiken orientiert. Die Beiträge nehmen dabei auf die Umsetzung einer gemeindeübergreifenden, fluss- oder einzugsgebietsbezogenen Hochwasservorsorge und den damit verbundenen Ausgleich von Kosten und Nutzen des Hochwasserschutzes zwischen Ober- und Unterliegern ebenso Bezug wie auf eine verbesserte Koordination von Schutzwasserwirtschaft und Raumentwicklung und die Möglichkeiten einer hochwasserverträglichen landwirtschaftlichen Bewirtschaftung potentieller Hochwasserabfluss- und Rückhalteräume.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Flussgebiet; Hochwasserrisiko; Management; Hochwasserschutz; Raumplanung; Raumnutzung; Umsetzung; Hochwasservorsorge; Retentionsraum; Landwirtschaft; Kompensation; Entschädigung;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 62(2010)Nr.1/2, S.30-36, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Meyer,Lola:
Landesgartenschau Rosenheim. Alpenpanorama und kühle Gewässer
Die Landesgartenschau in Rosenheim will das landschaftliche Potenzial der Flusslandschaft an Inn und Mangfall erschliessen. Auf einem Gelände, das einer innerstädtischen Peripherie glich, entstand ein Park mit Hochwasserdeichen, Brücken und Stegen, Wasserläufen und Ufermauern. Für das Ausstellungsgelände mit Themengärten und gärtnerischem Informationszentrum wurden Gewerbebetriebe verlagert und ein Stadtbach freigelegt.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Objektbeschreibung; Flusslandschaft; Innenstadt; Parkanlage; Element; Hochwasserschutz; Deich; Brücke; Steg; Ufermauer; Themengarten; Stadtentwicklung;.
in Fachzeitschrift: Neue Landschaft 55(2010)Nr.3, S.37-40, Abb.
ISSN: 0548-2836
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Senz,Sylvia:
Auf einem Steg durch den Auenwald. Renaturierung
Auf einer Länge von 1,8 Kilometern wird die Limmat zwischen dem Stauwehr Högg und der Autobahnbrücke bei Oberengstringen renaturiert. Mit dem Projekt "Limmat-Auenpark Werdhölzli" verbessert der Kanton den Hochwasserschutz, schafft mehr natürliche Lebensräume und ein attraktives Naherholungsgebiet.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fluss; Renaturierung; Hochwasserschutz; Baumaßnahme;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 121(2010)Nr.13, S.22-25, Abb.
ISSN: 1660-4504
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6. Xella Studentenwettbewerb 2008/2009 Dock in Magdeburg - Leben an und mit der Elbe = 6. Xella Student Compentition 2008/2009, Dock in Magdeburg - Living at and with the Elbe (dt.,engl.)
Als Beitrag zur "IBA Stadtumbau 2010" war es Hauptaufgabe des 6. Xella Studentenwettbewerbs, einen auf der Magdeburger Elbinsel gelegenen Wohnkomplex unter Formulierung neuer, unkonventioneller Wohnideen zu entwickeln. Ausgehend von der Platzierung einer städtebaulichen Figur, die auf einer Verzahnung von Fluss, Landschaft und Stadtraum basiert, werden am Hafenbecken fünfgeschossige dockartige Gebäudeensembles in Kombination mit neuen Schiffsanlegern, Freiflächen und Treffpunkten angeboten. Kennzeichnend für den erstplatzierten Entwurf sind scheibenförmige, skulpturale Wohngebäude mit engem Bezug zum Wasser, fingerartig an einen öffentlichen Platz angedockt und über schollenartige Plattformen erschlossen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnanlage; Mehrfamilienhaus; Zweispänner; Appartement; Wohnform(alternativ); Wohnen(individuell); Innovation; Gebäudeensemble; Uferbebauung; Kaianlage; Platz; Anlegestelle; Fluss; Freiraumgestaltung; Hochwasserschutz; Wohnqualität; Baudaten;.
in Fachzeitschrift: wa Wettbewerbe Aktuell 40(2010)Nr.1, S.81-83, Abb.,Grundr.,Schn.
ISSN: 0177-9788
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Dargel,Beatrix:
Wege zum Wasser. Landesgartenschau Rosenheim
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Objektbeschreibung; Flusslandschaft; Stadtgestaltung; Einbindung; Ufergestaltung; Hochwasserschutz; Spielen; Themengarten; Materialwahl; Wasser; Holz;.
in Fachzeitschrift: Taspo Gartendesign 40(2010)Nr.2, S.34-36, Abb.
ISSN: 1862-1511
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Hohl,Ludwig:
Die Renaturierung der Aire in Genf = Renaturation de l"Aire a Geneve (dt.,franz.)
Veränderungen haben nur den einen Sinn, einen unveränderlichen Zustand aufrechtzuerhalten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Renaturierung; Flußlandschaft; Kanalbett; Uferbepflanzung; Landwirtschaftliche Fläche; Biotop; Rückhalteanlage; Hochwasserschutz; Wegenetz;.
in Fachzeitschrift: Anthos 49(2010)Nr.2, S.34-39, Abb.
ISSN: 0003-5424
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Habersack,H.; Schober,B.; Krapesch,G.; Jäger,E.; Muhar,S.; Poppe,M.; Preis,S.; Weiss,M.; Hauer,C.:
Neue Ansätze im integrierten Hochwassermanagement: Floodplain Evaluation Matrix FEM, flussmorphologischer Raumbedarf FMRB und räumlich differenziertes Vegetationsmanagement VeMaFLOOD
In diesem Artikel werden drei neue Ansätze im integrierten Hochwassermanagement vorgestellt, welche in FloodRisk 2 entwickelt oder optimiert wurden. (1) Die Floodplain Evaluation-Matrix (FEM) ermöglicht die objektive Evaluierung von Überflutungsflächen in einem Einzugsgebiet und/oder einer Flussstrecke aus hydrologisch/hydraulischer; ökologischer und soziologischer Sicht. (2) Der flussmorphologische Raumbedarf (FMRB) zeigt sich insbesondere hei großen Hochwässern und wurde auf Basis der Untersuchungen minimal mit der insgesamt drei- bis siebenfachen Flussbreite (gemessen ab Böschungsoberkante) festgelegt, wo weder Bauten noch hoherwertige Nutzungen zulässig sind. Wo möglich, sollte beim FMRB eine Annäherung an das potenzielle Fluss-Auensystem (maximnaler FMRB) erfolgen. (3) Mit dem räumlich differenzierten Vegetationsmanagement (VeMaFlood) erfolgt eine Einteilung der Flussabschnitte in vegetationsdynamische Strecken, Übergangsstrecken und sensible Strecken mit unterschiedlicher Breite und Dichte der Vegetation, um damit eine verstärkende Retentionswirkung (hydrologisch) oder Minimierung des Wasserspiegels (hydraulisch) zu ermöglichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasser; Management; Hochwassermanagement; Fluss; Überflutungsfläche; Raumbedarf; Morphologie; Vegetation; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 62(2010)Nr.1/2, S.15-21, Abb.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Zöch,Peter:
Neue Parks am Wasser für Rosenheim
Die Entscheidung, 2010 eine Landesgartenschau zu veranstalten, lieferte die Möglichkeit, eine Verbindung von der Stadt zum Fluss herzustellen und die Flächen am Fluss in die Stadt zu integrieren. Drei elegant-filigrane Stege verbinden die Stadt mit den neuen Grünflächen am Wasser. Die Stege dienen nicht nur als Verbindungswege, sie bieten auch Aussicht und Überblick, laden zum Promenieren und Verweilen ein. Die Hauptteile der Schau finden sich in drei Bereichen, Mangfallpark Nord und Süd sowie Mühlbachbogen. Ein Rundparcours mit Stationen in der Stadt ergänzt diese Schauteile.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Objektbeschreibung; Flusslandschaft; Flussmündung; Aussichtsplattform; Stadtgebiet; Integration; Hochwasserschutz; Element; Parkanlage; Spielen;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.6, S.28-32, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Griebel,Petra:
Mauer und Deich. Hochwasserschutz.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Natur; Fluss; Einzugsbereich; Überschwemmung; Gefahrenabwehr; Hochwasserschutz; Baumaßnahme; Mauer; Deich; Pumpwerk; Fallbeispiel;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 53(2010)Nr.5, S.58, Abb.
ISSN: 0723-8274
Buchholz,Oliver; Hatzfeld,Fritz:
Schutzkonzepte - Gegen die Sturzflut. Hochwasserschutz.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Natur; Wasser; Fluss; Einzugsbereich; Überschwemmung; Hochwasserschutz; Baumaßnahme; Rückhaltebecken; Umweltverträglichkeitsprüfung; Wirtschaftlichkeitsberechnung; Modellierung; Fallbeispiel;.
in Fachzeitschrift: Der Gemeinderat 53(2010)Nr.5, S.59, Abb.
ISSN: 0723-8274
Simon,Axel:
Wasser zähmen. Conzett und Zumthor bauen gemeinsam den neuen Hochjwasserschutz in Vals. Und dem Dorf ein neues Wahrzeichen
Um eine Wiederholung immer wieder auftretendes Hochwasser im Dorfbach zu verhindern, wurden die vorhandenen Dämme durch seitliche Schutzmauern ergänzt, diese neuen Mauern sind aus Valser Gneis und wurden als Zyklopenmauerwerk gestaltet. Ein Prunkstück dabei ist die neue steinerne Brücke, als Bogenbrücke gestaltet, ebenfalls aus Naturstein, und die auf den Dorfplatz in der Ortsmitte führt.
Schlagwörter zum Inhalt: Brückenbau; Bergdorf; Flussverbau; Hochwasserschutzanlage; Natursteinmauer; Gestaltung; Brückengestaltung; Bogenbrücke; Steinbrücke; Baudaten; Baukosten;.
in Fachzeitschrift: Hochparterre 23(2010)Nr.8, S.48-51, Abb.,Lagepl.,Schn.
ISSN: 1422-8742
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Schneider,Marc; Mehl,Dietmar:
Grundlagen, Methodik und Ergebnisse des Hochwasseraktionsplans für den Wallbach in Mecklenburg
Der für den mecklenburgischen Wallbach aufgestellte Hochwasseraktionsplan zeigt Möglichkeiten auf, Analyse, Konzeption und Planungen des Hochwasserschutzes angemessen und kostengünstig durchzuführen. Gerade im ländlichen Raum können zudem die Synergien zu parallelen Gewässersanierungsaktivitäten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) genutzt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Grundlage; Methodik; Ergebnis; Aktionsplan; Ländlicher Raum; Beispiel; Bach; Extremereignis; Extremsituation; Analyse; DGM; Datengrundlage; Modellierung; Hochwasserkatastrophe; Hochwasserschaden; Modell(hydraulisch); Risikokarte; Hochwassergefahr; Karte; Gefahrenkarte; Bauwerk; Querschnitt; Profil; Kapazität; Fließgewässer; Überschwemmung; Tabelle; Handlungsfeld; Wirksamkeit; Erfolgskontrolle;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 12(2010)Nr.4, S.39-45, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Scheffler,Holger; Brinkmann,Paul J.:
Akzeptabler, ökologischer und wirtschaftlicher Hochwasserschutz - Und es geht also doch!
Der wasserwirtschaftliche Rahmenplan für die Kinzig in Hessen sah 1961 den Bau von 16 Talsperren vor. Gebaut wurde einzig die Kinzigtalsperre. In dem Pilotprojekt "Hochwasserschutzplan Kinzig" sind heute wieder zwölf Hochwasserrückhaltebecken vorgesehen. Anders als ihre Vorgänger haben diese Vorhaben nach dem Hochwasser von 2003 bei dem Engagement der Betroffenen, veränderten Rechtsvorschriften und umweltgerechter Planung heute gute Chancen auf Umsetzung.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Talsperre; Stauanlage; Wirtschaftlichkeit; Ökologie; Flusseinzugsgebiet; Hochwasserrückhaltebecken; Planungsstand; Projektbeschreibung; Hochwasserschutzmaßnahme; Wasserverband; Hochwasserschaden; Hydrologie; Einzugsgebiet; Retention; Rückhaltung; Politik; Landkreis;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 100(2010)Nr.4, S.41-43, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Ezzeddine,Anke:
Leitungen im Bereich von Hochwasserschutzanlagen und Deichen (dt.;Ref.dt.,engl.)
Deiche durchziehen als Linienbauwerke unsere Flusslandschaften, wodurch Kreuzungen mit Bauwerken der Infrastruktur, das heißt mit Straßen, Bahnanlagen, Freileitungen und unterirdisch verlegten Leitungen, unvermeidlich sind. Die Besonderheiten beim Einbau von unterirdisch zu verlegenden Leitungen im Bereich von Hochwasserschutzanlagen, insbesondere im Bereich von Deichanlagen, hat dieser Beitrag zum Inhalt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Deich; Fluss; Infrastruktur; Leitung; Unterirdisch; Din; Dvwk; Dwa-m 507;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 3(2010)Nr.2, S.92-97, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Lucke,Thomas:
Abschlussbegrünung von Flussdeichen (dt.;Ref.dt.,engl.)
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Fließgewässer; Deich; Stabilität; Begrünung; Gehölz;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 3(2010)Nr.1, S.40-43, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Vonwiller,Lukas; Weitbrecht,Volker; Pfuhlstein,Marietta von; Boes,Robert:
Flussbauliches Monitoring am Flaz - Hydraulische 2D-Modellierung und ökologische Bewertung
Um den Hochwasserschutz für das Dorf Samedan zu gewährleisten, wurde das Fliessgewässer Flaz auf einer Strecke von 4 km neu verlegt. Das neu gebaute Flazgerinne wird im Rahmen des flussbaulichen Monitorings Flaz der VAW mit einem numerischen 2D-Modell abgebildet. Kurz nach der Fertigstellung des neuen Flaz fand im Juli 2004 ein Hochwasserereignis statt, welches die gewünschten morphologischen Veränderungen hervorgerufen hat. Mit einem numerischen Modell werden zum einen die Hochwassersicherheit nachgewiesen und zum anderen die ökologischen Veränderungen durch das Hochwasser beurteilt. Diese werden anhand von zwei hydraulisch- ökologischen Indikatoren quantifiziert. Es zeigt sich, dass die morphologischen und ökologischen Veränderungen mit Hilfe der Indikatoren erfasst werden können und relativ gut mit den optischen Beobachtungen übereinstimmen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Fließgewässer; Modellierung; Morphologie; Glaziologie; Monitoring; Ökologie; Ökologische Planung; Fließgeschwindigkeit;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 102(2010)Nr.2, S.108-112, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Robel,Steffan:
Vom Ingenieurbauwerk zum Park. Hochwasserschutz in der Landesgartenschau Rosenheim 2010
Wasserläufe und Flußufer bestimmen die Landesgartenschau Rosenheim 2010. Entlang der Mangfall wurden die Hochwasserschutzanlagen in den neu entstandenen Park integriert und zu einem stimmigen Gesamtbild verschmolzen: Der Mangfalldeich bildet das Rückgrat und die Haupterschließung des neuen Mangfallparks. Eine enge Kooperation zwischen Stadt, Landesgartenschaugesellschaft, Wasserwirtschaftsamt und Landschaftsarchitekt war die Basis für diese beispielhafte Umsetzung des Hochwasserschutzes.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Objektbeschreibung; Element; Flußlauf; Hochwasserschutz; Deich; Mauer; Parkanlage; Allee; Steg;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 59(2010)Nr.8, S.43-47, Abb.
ISSN: 0948-9770
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Gatschnegg,Wolfgang:
Wirtschaftszentrum am Fluss
Der Hafen Wien ist nicht nur Österreichs größter öffentlicher Donauhafen, sondern auch eine wichtige Logistikdrehscheibe im neuen Europa, die durch ihre Trimodalität, also die optimale Anbindung an die Verkehrsträger Schiff Eisenbahn und Lkw, punktet. Zwischen elf und zwölf Millionen Tonnen Güter werden im Hafen Wien pro Jahr bereits umgeschlagen. Derzeit wird der Hafen Wien zu einer der modernsten und leistungsstärksten Drehscheiben für den Warenumschlag in Mittel- und Südosteuropa ausgebaut.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Großstadt; Hauptstadt; Stadtregion; Stadtentwicklung; Regionalentwicklung; Fluss; Wasserstraße; Entwicklungskonzept; Entwicklungsprojekt; Hafen; Güterverkehr; Binnenschifffahrt; Containerverkehr; Logistikzentrum; Ausbauprogramm; Infrastrukturausbau; Containerterminal; Baudaten; Infrastruktur; Modernisierung; Kaianlage; Hochwasserschutz; Hafenbauwerk;.
in Fachzeitschrift: Perspektiven Der Aufbau (2010)Nr.5/6, S.24-29, Abb.
ISSN: 0004-7805
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Klopf,Peter:
Wien und das Wasser
Mehr denn je und aus vielschichtigen Gründen fühlen sich die Bewohnerinnen von an Flüssen Seen und am Meer gelegenen Städten zu ihrer jeweiligen "Waterfront" hingezogen. In vielen Städten wurde aufgrund geänderter ökonomischer und technischer Randbedingungen auch substanziell in diese Waterfront investiert Während für viele am Wasser gelegene Städte das "Brownfield Development" brachliegender Hafenanlagen charakteristisch ist, waren für Wien weitreichende Flussregulierungen die bestimmenden Momente für die Entwicklungen am und zum Strom.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Großstadt; Hauptstadt; Stadtregion; Stadtentwicklung; Regionalentwicklung; Fluss; Wasserstraße; Stadtgeschichte; Stadtplanung; Flussregulierung; Entwicklungskonzept; Entwicklungsplanung; Entwicklungsprojekt; Insel; Entlastungskanal; Aufwertung; Imageverbesserung; Gartenschau; Erholungsgebiet; Hochwasserschutz; Infrastrukturausbau; Baumaßnahme; Uferbebauung; Kommunalpolitik; Planungsprozess; Bürgerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Perspektiven Der Aufbau (2010)Nr.5/6, S.16-21, Abb.
ISSN: 0004-7805
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Krath,Ulrich:
PHOENIX See und ökologische Verbesserung der Emscher in Dortmund
Eine rd. 200 ha große Industriebrache wird revitalisiert. Wasserflächen und die renaturierte Emscher stehen im Mittelpunkt, gewerbliche Nutzung und hochwertiges Wohnen werden etabliert.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Fließgewässer; Ökologie; See; Künstlich; Umnutzung; Industriebrache; Revitalisierung; Binnensee; Seelandschaft; Projektbeschreibung; Großprojekt; Phosphateliminationsanlage; Phosphatelimination; Seewasser; Flusswasser; Aufstau; Hafen; Einstauung; Abdichtung; Flachwasserzone; Gewässergüte; Wehr; Gewässerökologie; Modellierung; Modelldarstellung; Belüftung; Erholungsbereich; Projektstand; Eutrophierung; Abfluss; Hochwasserschutz; Rückhaltevermögen; Simulation(numerisch); Entlastungsanlage; Abgrabung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 12(2010)Nr.9, S.23-27, Abb.
ISSN: 1436-9095
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Kern,Ulrich; Bucher,Bernd:
Hochwasserschutzkonzept in einem Verbandsgebiet am Beispiel des Erftverbandes
Hinsichtlich des Umgangs mit Hochwassergefahren hat sich ein Entwicklungsprozess in drei Stufen vollzogen, der ausgehend vom technischen Hochwasserschutz über den integrierten Hochwasserschutz bis hin zum Management von Hochwasserrisiken reicht. Am Beispiel des Einzugsgebietes der Erft werden die einzelnen Entwicklungsphasen mit ihren Handlungsschwerpunkten beleuchtet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzkonzept; Verband; Praxisbeispiel; Wasserverband; Pegel; Technische Anforderung; Rückhaltung; Wasserrückhalt; Warnung; Wasserspeicher; Retention; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Hochwasserrückhaltebecken; Risikomanagement; Warnsystem; Hochwassergefahr; Längsschnitt; Hochwasserabfluss; Alarmplan; Einsatzplan; Informationssystem;.
in Fachzeitschrift: Energie Wasser-Praxis 61(2010)Nr.9, S.14-18, Abb.,Lit.,Kt.
ISSN: 1436-6134
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Zimmer,Karl Heinz; Busch,Norbert:
Historische Hochwasserereignisse der deutschen Mosel
Vorwiegend durch Aufmaß von über 900 Hochwassermarken wurden historische Ereignisse der Mosel rekonstruiert und mittels hydraulischer Berechnungen sowie historischer Berichte plausibilisiert. Die Datenbasis für statistische Analysen wurde erweitert. Die Hochwassergefährdung kann den potenziell betroffenen Flussanliegern besser verdeutlicht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Hochwasser; Hochwasserkatastrophe; Hochwasserabfluss; Historisch; Hydraulik; Berechnung(hydraulisch); Pegel; Marke; Wasserstand; Historische Entwicklung; Historische Betrachtung; Hochwasserwelle; Markierung; Trendanalyse; Rekonstruktion; Häufigkeitsverteilung; Extremereignis; Anlieger; Hochwasserschutz; Sensibilisierung; Abflusskurve; Recherche; Tabelle; Diagramm; Statistik; Statistikauswertung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 12(2010)Nr.10, S.46-51, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Wohlfarth,Christine:
Auswirkungen der Umsetzung der Maßnahmenprogramme der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie auf archäologische Denkmäler in der Aue. Beispiele der rheinischen Bodendenkmalpflege in den Grenzen des Landschaftsverbands Rheinland
Für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind verschiedene bauliche Maßnahmen vorzunehmen, die massiv in die vom Menschen seit Jahrtausenden gestaltete und genutzte Kulturlandschaften eingreifen. In den Auen befinden sich aber nicht nur idyllisch gelegene Denkmäler wie Mühlen und Wasserburgen, Deiche und Kanäle, sondern auch Kulturlandschaftsrelikte im Kontext der historischen Wasserkraftnutzung als auch archäologische Denkmäler, die unter Auersediment konserviert überdauert haben. Renaturierung, Herstellung der Durchgängigkeit der Fließgewässer sowie Hochwasserschutzmaßnahmen führen unweigerlich zu Konflikten mit dem gesetzlichen Auftrag zum Schutz und Erhalt der Kulturgüter: Nur im Dialog zwischen Wasserwirtschaft, Planern und Denkmalschützern sind die Erreichung der ökologischen Ziele und die angemessene Berücksichtigung des kulturellen Erbes vergangener Zeiten und Kulturen möglich.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserwirtschaft; Wasserrahmenrichtlinie; EU; Aue; Ökologie; Archäologie; Kultur; Landschaft; Denkmalschutz; Maßnahmenprogramm; Umsetzung; Auswirkung; Flusstal; Flussaue; Kulturlandschaft; Denkmalschutzgesetz; Umweltverträglichkeitsprüfung; Fließgewässer; Renaturierung; Durchgängigkeit; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 3(2010)Nr.10, S.526-534, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Johann,Georg; Pohl,Christian:
Hochwassergefahren durch Flusshochwasser und Sturzflut im urbanen Raum - eine integrale Betrachtung
Schäden durch Hochwasser entstehen sowohl durch Flusshochwasser als auch durch Sturzfluten aus Starkregenereignissen. Aufgrund des großen Schadenspotenzials in urbanen Gebieten ist das Hochwasserrisiko dort besonders hoch. Die Ausbreitung von Überschwemmungsflächen im urbanen Raum verläuft sehr dynamisch, viele Fließhindernisse führen zu inhomogen ablaufenden Fließprozessen, zusätzlich spielt die Interaktion zwischen Oberflächenabfluss und Kanalnetz eine Rolle. Bisher wurden zahlreiche Untersuchungen zu den Auswirkungen von Flusshochwasser durchgeführt. Getrennt davon existieren Studien zu Sturzflutereignissen im urbanen Raum. Mit einem Beispiel im Lippeverbandsgebiet stellt der vorliegende Artikel eine integrale Betrachtung der Hochwassergefahren aus Flusshochwasser und Sturzfluten im städtischen Raum vor. Als Werkzeug wird eine gekoppelte Simulation verwendet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Hochwassergefahr; Sturzflut; Urbaner Raum; Stadtraum; Hydrologie; Starkregen; Hochwasserschutz; Kanalisation; Kanalnetz; Simulation; Hochwasserrisiko; Überflutung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 3(2010)Nr.10, S.545-549, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Aufleger,M.; Brinkmeier,B.:
Das Konzept des Fließgewässerkraftwerkes
Freie Fließstrecken an voralpinen Flüssen weisen meist signifikante Eintiefungstendenzen auf, denen mit Hilfe von flussbaulichen Maßnahmen Einhalt geboten werden muss. Kamen dafür vor einigen Jahrzehnten noch große Stützkraftstufen zum Einsatz, so werden heute deutlich kleinere und flachere Querbauwerke verwendet. Vor dem Hintergrund einer notwendigen Stärkung erneuerbarer Energien ist es daher naheliegend, zu versuchen, an eben diesen Querbauwerken auch an ökologisch sehr sensiblen Flussstrecken angepasste Wasserkraftnutzung zu ermöglichen. Die Vorgabe hierbei ist, den Fließgewässercharakter der betroffenen Strecke zu erhalten. Das Konzept des Fließgewässerkraftwerkes versucht, den schwierigen wasserwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (geringe nutzbare Fallhöhen, stark schwankende Abflüsse, erhebliche Geschiebefrachten), der großen ökologischen Sensibilität (Bewahrung der Durchgängigkeit, Beibehaltung des Fließgewässercharakters und der natürlichen Dynamik) sowie den erforderlichen flussbaulichen Sanierungsmaßnahmen (Sohlstabilisierung, Hochwasserschutz) gerecht zu werden. Für konkrete Standorte an der Unteren Salzach wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wesentliche Details des Konzeptes geprüft und in einem physikalischen Modellversuch an der Universität Innsbruck untersucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserkraftwerk; Fließgewässer; Flusskraftwerk; Standort; Machbarkeitsstudie; Sohle; Stabilisierung; Hochwasserschutz; Ökologie; Durchgängigkeit; Versuch; Modellversuch;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 62(2010)Nr.9/10, S.169-175, Abb.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Armonat,Thomas:
Isar - drei Ziele, ein Plan
Der Isarplan umfasst drei große Ziele: einen verbesserten Hochwasserschutz, die ökologische Aufwertung und neue Erholungsmöglichkeiten an der Münchner Isar. Im kommenden Jahr enden die Arbeiten an dem Projekt. Zeit für eine Zwischenbilanz
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Stadtgestaltung; Flussufer; Naturnähe; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Retentionsraum; Naherholung; Sicherung; Projektbeschreibung; Zwischenbilanz;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.11, S.20-24, Abb.,Lagepl.
ISSN: 0016-4720
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Jacob,Thomas; Schanze,Jochen:
Hochwasserschutz kann nur gemeinsam gelingen. Interview mit Jochen Schanze vom Leipnitz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasser; Hochwasserschutz; Vorsorge; Regionalplanung; Stadtplanung; Kooperation; Flußaue; Naturnähe; Ökologie; Raumentwicklung; Interview;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.11, S.8-9, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Altzweig,Friedrich:
Gottes Haus gegen die Rheinfluten
Seit knapp tausend Jahren trotzen die Grundmauern von St. Martini dem Rheinwasser.Im Zuge der Verbesserung des Hochwasserschutzes in Emmerich integrierte die Stadt die Pfarrkirche in die neue Hochwasserschutzmauer. Umgestaltet wurde auch die Rheinpromenade, die teils karg und grob, teils grün und städtisch, neue Zugänge zum Wasser bietet.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussufer; Kirche; Historisches Gebäude; Standort; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Uferpromenade; Umgestaltung; Mauer; Projektbeschreibung; Stadtplanung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.11, S.14, Abb.
ISSN: 0016-4720
Schneegans,Juliane:
Regensburg wird wasserdicht
Regensburg soll umfassend vor Hochwasser geschützt werden. Grundlage hierfür ist das Ergebnis eines interdisziplinären Wettbewerbs. zu dem auch eine umfangreiche Bürgerbeteiligung gehörte. Die Arbeiten entlang der Donau werden noch 15 Jahre dauern. Dann sollen Deiche, Mauern und mobile Elemente große Überschwemmungen in der mit dem Unesco-Welterbe-Status ausgezeichneten Stadt verhindern.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Stadtplanung; Stadtgestaltung; Flussufer; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Deich; Mauer; Element; Wettbewerbsentscheidung; Plandarstellung; Projektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.11, S.16-19, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Jacob,Thomas:
Gemeinsam für mehr Sicherheit
Köln hat den Rhein und damit auch jedes Jahr Hochwasser. Dank eines millionenschweren Hochwasserschutzkonzeptes und dem neu eingerichteten HochwasserKompetenzCentrum wurde die Gefahr schwerer Überschwemmungen aber deutlich reduziert. Ein wichtiger Baustein ist die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtplanung; Hochwasserschutz; Flußufer; Schutzkonzept; Bevölkerung; Beteiligung; Spundwand; Pumpwerk; Retentionsraum; Vorsorge; Projektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 120(2010)Nr.11, S.10-13, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Wenzel,Robert; Schulte,Achim; Bölscher,Jens; Ramelow,Mike; Reinhardt,Christian:
Lagestabiles Totholz als Instrument des dezentralen Hochwasserrückhaltes. Ergebnisse von Freilanduntersuchungen im Erzgebirge
Totholz ist ein natürlicher Bestandteil von Fließgewässern. Zur Vorbeugung von Hochwasserschäden durch verdriftendes Totholz wird dieses im Rahmen der Unterhaltungsmaßnahmen aus den Fließgewässern beräumt. Eine Beschleunigung der Fließvorgänge und dadurch verstärkte Erosion sind die Folge. Die Auswirkungen von im Gerinne belassenem Totholz auf den Ablauf von Hochwasserwellen sind hingegen nicht hinreichend bekannt. Das vorgestellte Projekt zeigt die Ergebnisse von Untersuchungen, die die Rolle von Totholz als Widerstandselement im Gerinne betrachten. Sie zeigen eine deutliche Reduktion der Fließgeschwindigkeit und eine ausgeprägte Verlagerung der Abflussfülle aus hohen in niedrige Abflusswerte. Totholz kann nach diesen Erkenntnissen als Baustein des dezentralen Hochwasserschutzes, insbesondere in Gewässerabschnitten, bei denen andere Maßnahmen nicht wirtschaftlich umsetzbar sind, einen Beitrag zum Hochwasserrückhalt leisten.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Natürlich; Dezentral; Fließgewässer; Fluss; Totholz; Abfluss; Fließgeschwindigkeit; Rückhaltung; Hochwasserrückhaltung; Sediment; Wald; Bewirtschaftung; Hydrologie;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 3(2010)Nr.11, S.599-605, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Grafe,Matthias; Heiland,Peter; Goerigk,Anke; Kühl,Andreas:
Das INTERREG-IV-B-Projekt LABEL - Anpassung a n das Hochwasserrisiko im LABE-ELBE-Einzugsgebiet
Ein zentrales Anliegen der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWMR-RL) ist eine ganzheitliche Betrachtung der Einzugsgebiete in Bezug auf das Hochwasserrisikomanagement (HWRM). Ergänzend zur formalen Koordination durch die IKSE und um die tägliche internationale Zusammenarbeit der beteiligten Behörden zu verbessern, arbeiten alle regionalen Behörden des Elbeeinzugsgebietes in dem Projekt LABEL zusammen. Dieses wird teilfinanziert durch das EU-Förderprogramm INTERREG-IV-B-Zentraleuropa. Innerhalb des Projektes erarbeiten 20 Organisationen aus Deutschland, Tschechien, Österreich und Ungarn gemeinsam Risikobewertungen und Anpassungsmaßnahmen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasser; Hochwasserrisiko; Projektbeschreibung; Flusseinzugsgebiet; EU-Richtlinie; Risikomanagement; International; EU; grenzüberschreitend; Risikobewertung; Organisation; Projektorganisation; Tourismus; Projektziel; Tourismusentwicklung; Umsetzung; Zusammenarbeit; Strategie;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 100(2010)Nr.11, S.51-56, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Kinsinger,Christof; Hinsberger,Marco:
Grenzüberschreitende Hochwasserpartnerschaften im INTERREG-IV-A-Projekt FLOW MS
Das Internationale Betreuungszentrum für Hochwasserpartnerschaften wurde im Juni 2009 eingerichtet. Als Bestandteil des INTERREG-IV-A-Projektes .FLOW MS" sollen mit seiner Unterstützung grenzüberschreitende Hochwasserpartnerschaften im Einzugsgebiet von Mosel und Saar gegründet, unterstützt und beraten werden. Im Zentrum stehen dabei die Möglichkeiten der Hochwasservorsorge der Städte und Gemeinden. Bisher wurde eine internationale Hochwasserpartnerschaft gegründet, weitere werden noch im Jahr 2010 folgen. Die Schritte bis zur Gründung, die Festlegung der Ziele und die Arbeitsschwerpunkte sind von unterschiedlichen nationalen, regionalen und lokalen Voraussetzungen geprägt.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasser; Partnerschaft; Grenzüberschreitend; International; Projektbeschreibung; Flusseinzugsgebiet; Hochwasserschutz; Vorsorge; Projektziel; Kommune; Betreuung; Zentrum; Stand; Überblick; Zusammenarbeit; Gründung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 100(2010)Nr.11, S.57-61, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Hubel,Achim:
Die Diskussion über eine zusätzliche Donaubrücke in Regensburg
Die Altstadt von Regensburg gehört zum Welterbe der UNESCO. Sie wird von der im Mittelalter erbauten Steinernen Brücke erschlossen. Aufgrund von Tausalzschäden wurde die Brücke für den motorisierten Verkehr gesperrt und soll auch nach der Sanierung gesperrt bleiben. Von der Stadt Regensburg wird der Bau einer neuen Brücke angestrebt, um die Fahrzeiten von dem über eine andere Brücke umgeleiteten Busverkehr zu verringern. Die favorisierte Westtrasse würde das Altstadtensemble massiv beeinträchtigen und wird von der Denkmalpflege abgelehnt. Um von dem Welterbekomitee der UNESCO eine Genehmigung für den Bau der Brücke zu erhalten, gründete die Stadt zunächst ein Vermittlungskomitee, um sich nach dessen kritischer Beurteilung der Welterbeverträglichkeit direkt an die UNESCO zu wenden.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Flußbrücke; Welterbe; Tausalzschaden; Sanierung; Alternative; Neubauplanung; Standort; Notwendigkeit; Diskussion; Kritik; Öffentlicher Personennahverkehr; Landschaftszerstörung; Vorteil; Nachteil; Hochwasserschutz; Anforderung; Problematik; Beeinträchtigung; Altstadtensemble; Trassenführung; Protestbewegung; Planungsprozess; Argumentation;.
in Fachzeitschrift: Die Denkmalpflege 68(2010)Nr.2, S.135-144, Abb.,Lit.
ISSN: 0947-031X
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Pohlplatz,Klaus; Krotky,Kurt; Hartl,Martin:
Abdichtung der Wienflussmauer mittels Injektionen als Hochwasserschutzmaßnahme (dt.,engl.)
Zur Herstellung der Dichtheit der Wienflusstrennmauer, welche den Hochwasserschutz der U-Bahntrasse der Linie U4 gegenüber dem Wienfluss funktional darstellt, wurden/werden Injektionen durchgeführt. Die Gesamtlänge der zu sanierenden Mauerabschnitte beträgt 5300 m. Der Sanierungsbereich wurde in 106 Abschnitte zu 50 m Mauerlänge unterteilt. Die Injektionsarbeiten zur Hohlraumverfüllung des Mauerwerkskörpers wurden/werden zweistufig durchgeführt. Im Jahr 2009 wurden die Abschnitte Cl bis C6 saniert bzw. injiziert. Vorab waren die Injektionskriterien und Injektionsziele zu erarbeiten und verbindlich festzulegen, welche laufend u. a. mittels Wasserabpressversuchen und Bohrkernentnahmen kontrolliert bzw. überwacht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Rohbau/Ausbau; Fluss; Flussufer; Hochwasserschutz; Schutzbauwerk; Natursteinmauerwerk; Abdichtung; Injektion; Prüfung;.
in Fachzeitschrift: Das Mauerwerk 14(2010)Nr.6, S.333-337, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1432-3427
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Zukunftsfähiger(s) Wasserbau und Flussgebietsmanagement. Wasser- und Feststofftransport in Fläche und Fluss. Beiträge zur Fachtagung am 30. und 31. Juli 2009 in Wallgau, Oberbayern
Die Fachtagung "Zukunftsfähiger(s) Wasserbau und Flussgebietsmanagement" vom 30. und 31. Juli 2009 wird dokumentiert durch 15 Beiträge mit den Themen: Abflussbildung in alpinen Einzugsgebieten. - Prozessorientierte Modellierung der Abflussbildung auf der unteren Mesoskala. Wunderstoff für Schwebstoffe oder des Kaisers neue Kleider? - Modellierung der Schwebstofferosion auf verschiedenen Skalen. - Schwebstoffmonitoring in Bayern - ein Konzept mit Zukunft. - Gängige Bemessungsverfahren für Niederschlag und Abfluss - Grenzen und Alternative. - Erzeugung simultan-synthetischer Niederschlagsreihen für Bemessungszwecke mit Niedsim. - Wasser und Geschiebetransport für Bemessungszwecke. - Wie lässt sich das Abflussverhalten von Einzugsgebieten auf Starkregen besser abschätzen? - Hydraulik - Geschiebetransport - 1D, 2D, 3D - ist nur das Beste gut genug? - 2d-Geschiebetransportsimulation der Oberen Isar zwischen Isarhorn und Finzbach. - Vollmaßstäbliche künstliche Hangmuren. - Die instabile Talflanke östlich des Immenstädter Horns - Analyse, Monitoringmöglichkeiten und Langzeitprognose. - Murgangereignisse 1999/2005 - Erkenntnisse für die Praxis. - Hochwasserschutzprojekt En/Flaz in Samedan - ein Beispiel für die Hochwasserschutzstrategie der Schweiz beim Klimawandel. - Notüberlaufräume, Flutpolder, Deichrückverlegung - ein Verwirrspiel der Begriffe zur Beruhigung der Betroffenen?
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Niederschlag; Starkregen; Hochwasserabfluss; Abflussverhalten; Abflussmodell; Erosion; Schwebstofftransport; Feststofftransport; Geschiebetransport; Mure; Zweidimensionalität; Dreidimensionalität; Modellierung; Modell(mathematisch); Simulationsrechnung; Berechnungsverfahren; Hydraulik; Bemessung; Monitoring; Langzeitverhalten; Hochwasserschutz; Überlauf; Polder; Deich; Rückverlegung; Klimawandel; Flussgebietsmanagement;.
München: 2009. 104 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-940476-19-7
= Berichte des Lehrstuhls und der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft; 123
Hrsg.: TU München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl und Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft
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Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2009
Die aktuelle Ausgabe widmet sich einer breiten Palette von Themen - von effektiven Vorhersage- und Frühwarnsystemen über die Planung mobiler und stationärer Hochwasserschutzmaßnahmen und Hochwasserschutzbauwerke bis zum Fluss- und Deichbau. Neue Themen sind technische Möglichkeiten des Küstenschutzes, die Lösung von Kommunikationsproblemen beim Katastrophenschutz, aktuelle EU-Richtlinien und der Schutz vor Lawinengefahren.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Hochwasservorhersage; Katastrophenschutz; Lawine; Sturmschaden; Küstenschutz; Schutzbauwerk; Schutzsystem; Mobilität; Vorhersage; Frühwarnsystem; Flussbau; Deichbau;.
Berlin: Ernst und Sohn 2009. 74 S., Abb.,Tab.,Lit.,Schn.,Kt.
= Ernst und Sohn Special; 6/2009
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Möllmann,Axel Florian Dirk:
Probabilistische Untersuchung von Hochwasserschutzdeichen mit analytischen Verfahren und der Finite-Elemente-Methode
Dieser Beitrag stellt zunächst die probabilistischen Rechenverfahren und deren Anwendung bezüglich der Analyse der Standsicherheit von Hochwasserschutzdeichen vor. In Kapitel 2 werden die für die geotechnische Bemessung relevanten Level-II- und Level-III-Methoden der Zuverlässigkeitsuntersuchung diskutiert. Die Berücksichtigung der geotechnischen Unsicherheiten liefert eine dimensionslose Stichprobenwahrscheinlichkeit. Die Verknüpfung mit dem Wasserspiegel im Fluss führt zu einer zeitreferenzierten Versagenswahrscheinlichkeit des Deiches, auf deren Bestimmung in Kapitel 3 eingegangen wird. Die meisten Versagensmechanismen von Flussdeichen lassen sich durch bekannte analytische Versagenszustandsgleichungen beschreiben. Bei der probabilistischen Untersuchung ist Augenmerk auf veränderte Abflusscharakteristiken an Flüssen im Tiefland und in den Mittelgebirgen zu richten, weswegen Erweiterungen an einem bestehenden Modell für Deiche an der See und an den Deltabereichen der Flüsse in Kapitel 4 erläutert werden. Diese Erweiterungen werden anhand von zwei Fallstudien an der sächsischen Elbe und der Unteren Iller validiert. Eine Analyse der Böschungsinstabilität erfolgt in der Praxis meist durch das Gleitkreisverfahren bei Annahme einer stationären Sickerströmung. Mit Hilfe einer Finite-Elemente-Berechnung lassen sich jedoch auch Inhomogenitäten im Deichkörper und im Untergrund berücksichtigen, Tragreserven aufgrund einer instationären Sickerströmung quantifizieren und diese schließlich mit einer numerischen Standsicherheitsuntersuchung koppeln, worauf in Kapitel 5 eingegangen wird. Die Vorteile der Finite-Elemente-Methode lassen sich effizient mit einer probabilistischen Untersuchung durch die First Order Reliability Methode mit Adaptiver Response Surface (FORM-ARS) verknüpfen, was an zwei Anwendungsbeispielen illustriert wird. Die Dissertation soll einen Beitrag zu einer zukünftigen Anwendung der Probabilistik für die Bemessung von Hochwasserschutzdeichen in der Ingenieurpraxis liefern.
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Hochwasserschutz; Deich; Flussdeich; Küstensicherung; Sicherheit; Standsicherheit; Zuverlässigkeit; Berechnung; Finite-Elemente-Methode; Probabilistik; Versagenswahrscheinlichkeit; Wahrscheinlichkeitsrechnung;.
Stuttgart: 2009. XX,229 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-921837-64-1
tech.Diss.; Stuttgart 2009
= Mitteilung - Institut für Geotechnik, Universität Stuttgart; 64
Hrsg.: Univ. Stuttgart, Institut für Geotechnik -IGS-
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Bischoff,Andri:
Eine nachhaltige Lösung in Rekordzeit für den Hochwasserschutz von Samedan
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzmaßnahme; Bach; Verlegung;.
In: Zukunftsfähiger(s) Wasserbau und Flussgebietsmanagement. Wasser- und Feststofftransport in Fläche und Fluss. Beiträge zur Fachtagung am 30. und 31. Juli 2009 in Wallgau, Oberbayern. Hrsg.: TU München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl und Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft
München: 2009. S.92-95, Abb.
ISBN: 978-3-940476-19-7
= Berichte des Lehrstuhls und der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft; 123
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Strobl,Theodor; Fischer,Markus:
Notüberlaufräume, Flutpolder, Deichrückverlegung - ein Verwirrspiel der Begriffe zur Beruhigung der Betroffenen?
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzmaßnahme; Regenrückhaltebecken; Polder; Steuerung; Schutzwirkung; Wirksamkeit;.
In: Zukunftsfähiger(s) Wasserbau und Flussgebietsmanagement. Wasser- und Feststofftransport in Fläche und Fluss. Beiträge zur Fachtagung am 30. und 31. Juli 2009 in Wallgau, Oberbayern. Hrsg.: TU München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl und Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft
München: 2009. S.96-104, Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-940476-19-7
= Berichte des Lehrstuhls und der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft; 123
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Schaipp,Bernhard; Zehm,Andreas:
2d-Geschiebetransportsimulation der Oberen Isar zwischen Isarhorn und Finzbach
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Feststofftransport; Geschiebetransport; Simulation; Zweidimensionalität; Bewirtschaftung; Hochwasserschutz; Lebensraum; Entwicklungsperspektive;.
In: Zukunftsfähiger(s) Wasserbau und Flussgebietsmanagement. Wasser- und Feststofftransport in Fläche und Fluss. Beiträge zur Fachtagung am 30. und 31. Juli 2009 in Wallgau, Oberbayern. Hrsg.: TU München, Institut für Wasser und Umwelt, Lehrstuhl und Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft
München: 2009. S.56-67, Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-940476-19-7
= Berichte des Lehrstuhls und der Versuchsanstalt für Wasserbau und Wasserwirtschaft; 123
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MORO-Informationen 6/1, 09/2009. Flusslandschaftsgestaltung. Ein MORO-Forschungsfeld
Flüsse und ihre Ufer gehören zu den bevorzugten Siedlungsräumen und prägenden Elementen unserer Kulturlandschaft. Flussregionen unterliegen einem stetigen Wandel, denn sie werden laufend an die wechselnden Bedürfnisse der Menschen angepasst und umgestaltet. Die Studie geht der Frage nach, wie Zielvorstellungen der regionalen Kulturlandschaftsgestaltung und des vorbeugenden Hochwasserschutzes bzw. der Niedrigwasservorsorge in Flusslandschaften unter Einbeziehung der Folgen des Klimawandels verzahnt werden können. Der Forschungsansatz stellt bewusst die Wechselbeziehungen zwischen regionaler Kulturlandschaftsgestaltung einerseits und vorbeugendem Hochwasser- bzw. Niedrigwasserschutz andererseits in den Mittelpunkt.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Flusslandschaft; Klimawandel; Wechselbeziehung; Kulturlandschaft; Landschaftsgestaltung; Hochwasserschutz; Niedrigwasser; Modellvorhaben; Forschungsfeld; Studie; Forschungsziel; Handlungsfeld; Fallstudie; Praxisempfehlung;.
Bonn: 2009. 27 S., Abb.
= MORO-Informationen; 6/1
Hrsg.: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung -BBR-, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung -BBSR-, Bonn
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WasG TH. Ausgabe: 2009. Thüringer Wassergesetz (ThürWG).
Schlagwörter zum Inhalt: Baunormung; Abwasser; Abwasseranlage; Abwasserbehandlung; Abwasserbeseitigung; Abwassereinleitung; Anlage; Aufsicht; Bauliche Anlage; Bauvorhaben; Begriffe; Binnengewässer; Datenverarbeitung; Definition; Deich; Einleitung; Fließendes Gewässer; Fließgewässer; Gefahrenabwehr; Genehmigung; Gewässeraufsicht; Gewässerausbau; Gewässerbenutzung; Gewässerbeschaffenheit; Gewässerschutz; Gewässerverschmutzung; Grundwasser; Heilquelle; Hochwasserschutz; Oberflächengewässer; Oberirdisches Gewässer; Planung; Prüfung; Rückhaltebecken; Schutzgebiet; Stauanlage; Staubecken; Talsperre; Überwachung; Umweltschutz; Umweltverträglichkeit; Verfahren; Wasser; Wasserabfluss; Wasserbuch; Gesetz;.
Berlin: Beuth Verlag GmbH 2009. 45 S.
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Kamrath,Paul:
Über die gekoppelte 1D- und 2D-Modellierung von Fliegewässern und Überflutungsflächen. Online Ressoure
Die Erfahrungen während der Hochwasserereignisse der letzten Jahre haben die Grenzen des technischen und die Notwendigkeit eines vorbeugenden Hochwasserschutzes eindringlich gezeigt. Das Konzept der "Bemessungsjährlichkeit" bietet keinen umfassenden Schutz. Mit zunehmender Größe des betroffenen Gewässerabschnittes und der Notwendigkeit, den Wellenablauf, die Wirksamkeit von Maßnahmen und mögliche Schäden in den angrenzenden Überflutungsflächen zeitlich zu erfassen, steigen der benötigte Zeitbedarf und damit auch die Kosten für jede untersuchte Variante. Angesichts dieser Problematik sind spezielle, den Anforderungen des Hochwasserschutzes genügende, Lösungsansätze zu entwickeln. Der in der Arbeit vorgestellte Lösungsansatz besteht darin, Modelle verschiedener Dimensionalität bzw. unterschiedlicher Spezialisierungsgrade miteinander zu verknüpfen, um Hochwasserereignisse adäquat und vollständig beschreiben zu können. Gekoppelte Verfahren nutzen die speziellen Vorteile der üblichen ein- und zweidimensionalen Ansätze aus und minimieren den Einfluss der jeweiligen negativen Eigenschaften. Der Fluss wird durch ein eindimensionales Modell repräsentiert, während Überflutungsbereiche zweidimensional aufgelöst werden. Die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Teilmodellen übernimmt ein Kopplungsalgorithmus. Die Bestimmung der Überflutungsflächen und -tiefen in Retentionsräumen erfolgt durch einen zweidimensionalen Ansatz, bei dem die Kontinuitätsbedingung und die Impulsübertragung in Form einer empirischen Fließformel berücksichtigt werden. Gekoppelte Modellierungsansätze ermöglichen einen veränderten Umgang mit dem Skalenproblem und den daraus folgenden Problemen bei der Analyse extremer Hochwasserereignisse in großen Einzugsgebieten. Die Differenzierung zwischen eindimensionalen und zweidimensionalen Simulationsabschnitten steigert die Effizienz des Verfahrens. Neben der Kopplung verschiedener Teilmodelle zu einem Gesamtsystem nutzt das vorgestellte Verfahren konsequent mögliche Vereinfachungen der Strömungsgleichungen aus (Diffusive Welle). Insgesamt zeigen die Untersuchungsergebnisse, dass gekoppelte Ansätze die Möglichkeiten des modernen Hochwasserschutzes durch die Erhöhung der auswertbaren Szenarien verbessern.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Hochwasserabfluss; Strömungsberechnung; Simulationsrechnung; Berechnungsverfahren; Modell(numerisch); Zweidimensionalität; Anwendungsbeispiel;.
Aachen: 2009. 226 S., Abb.,Tab.,Lit.
tech.Diss.; Aachen 2009
Hrsg.: TH Aachen, Fakultät für Bauingenieurwesen
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Bayer,Edwin; Bosold,Diethelm; Hersel,Otmar:
Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe. Hinweise für Planung und Ausführung. 2.,überarb.Aufl.
Glaubt man den Analysen kompetenter Wissenschaftler, nimmt die Zahl der Hochwasserereignisse in Deutschland stetig zu. Die als Jahrhundertflut bezeichneten Überschwemmungen des Jahres 2002 zeigen, dass die Sachschäden durch Hochwasser beträchtliche Dimensionen erreichen können. Neben den Maßnahmen des Ökologischen Hochwasserschutzes sind auch bauliche Maßnahmen erforderlich, um die Menschen und ihr Hab und Gut vor Schäden zu bewahren. Das vorliegende Buch stellt anschaulich dar, wie Deichbau, temporäre Schutzeinrichtungen und bauliche Maßnahmen an Häusern in von Hochwasser bedrohten Regionen effektiv zusammenwirken können. Es würdigt in der überarbeiteten Neuauflage auch die Hochwasserereignisse an Oder und Elbe.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Management; Schutzmaßnahme; Schutzbauwerk; Schutzanlage; Baustoff; Zement; Beton; Betonbauteil; Schutzwand; Deichbau; Flussdeich; Gebäude; Infrastruktur; Weg; Planung; Ausführung;.
Düsseldorf: Verlag Bau und Technik 2009. 50 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-7640-0462-0
= Edition Beton
Hrsg.: BetonMarketing Deutschland GmbH, Erkrath
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Hochwasserpumpwerk in Mainz - ein Monolith aus Beton
Am nordwestlichen Rand des Mainzer Zoll- und Binnenhafens - direkt am Rhein - ist ein außergewöhnliches Hochwasserpumpwerk mit Auslassbauwerk entstanden. Der als fugenloser Monolith geplante und realisierte Gebäudekomplex bündelt modernste technische Anlagen - wie die Hubwehr- und Pumpenanlage - in einer gewichtigen und optisch signifikanten "Beton-Hülle". So schützt das neue Pumpwerk zukünftig im Falle eines Hochwassers nicht nur die Mainzer Innenstadt, sondern passt sich auch harmonisch an die Rheinuferpromenade des in naher Zukunft entstehenden neuen Stadtquartiers Zoll- und Binnenhafen an.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurhochbau; Fließgewässer; Strom; Hochwasserschutzanlage; Pumpwerk; Betonbauwerk;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2009
Berlin: Ernst und Sohn 2009. S. 37, Abb.
= Ernst und Sohn Special; 6/2009
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Wald,Joachim:
Hochwasserrückhaltebecken zur Verbesserung des Hochwasserschutzes
Der Bau von Hochwasserrückhaltebecken, d.h. von Stauanlagen, die gezielt zum vorübergehenden Rückhalt von Hochwasser im Einzugsgebiet eingesetzt werden, ist ein wesentliches Element des technischen Hochwasserschutzes. Die Scheitelabflüsse des ausgewählten Bemessungshochwassers werden dadurch reduziert, so dass die Hochwasser in den Ortslagen unterhalb, oft ergänzt durch moderate lokale Schutzmaßnahmen am Gewässer, weitestgehend schadlos abgeleitet werden können. Das hilft nicht nur der direkt unterhalb liegenden Ortslage, sondern zeigt auch weiter flussabwärts seine Wirkung.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Rückhaltebecken; Planungsgrundlage; Bemessung; Konstruktion;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2009
Berlin: Ernst und Sohn 2009. S. 38-42, Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
= Ernst und Sohn Special; 6/2009
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Heuser,Lothar; Schwenke,Berthold:
Sanierung des Banndeiches Wesel-Büderich (Rheinstrom-km 810,4 bis 813,5, linkes Ufer)
Der Altdeich bestand im Wesentlichen aus Lehm mit einem Volumen von insgesamt 290.000 cbm Boden. Durch abschnittsweisen Komplettabtrag wurde der neue Deich, beginnend mit einer Verbesserung des Deichauflagers, sukzessive aufgebaut. Der Aufbau erfolgte als Dreizonendeich mit sandig-kiesigem Stützkörper, Deichlagerverbesserung und wasserseitiger 2 m dicker Dichtungsschicht aus bindigem Boden und landseitigem Filter und Berme aus Kiessand. Über eine Strecke von 2050 m wurde eine Dichtwand im Schlitzwandverfahren eingebaut, in einem anderen Bereich kam eine Stahlspundwand mit einer Tiefe von 9 m zum Einsatz, die in Teilbereichen bis zu 1,7 m über die Deichkrone hinausragt. Aus gestalterischen Gründen wurde die Spundwand mit Beton verkleidet und mit rötlichen Ziegelklinkern verblendet. Der Bereich Hotel "Wacht am Rhein" ist für den Einbau einer mobilen Hochwasserschutzwand vorbereitet, die im Bedarfsfall auf die fest montierten Kopf- und Ankerplattensysteme montiert werden kann. Die Gesamtlänge des mobilen Systems beträgt 150 m bei einer maximalen Höhe von 2,60 m.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Strom; Hochwasserschutzanlage; Deich; Flussdeich; Sanierungsmaßnahme; Erdbau; Dichtwand; Schlitzwand; Spundwand; Konstruktion; Hochwasserschutz(mobil); Bauzeit; Baukosten; Finanzierung;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2009
Berlin: Ernst und Sohn 2009. S. 56-58, Abb.,Schn.
= Ernst und Sohn Special; 6/2009
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Worreschk,Bernd; Schernikau,Ralf; Buschhüter,Erik:
Erstellen von Risikomanagementplänen - Erfahrungen aus der Pilotregion Sieg
Auf der Grundlage der LAWA (Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft-Wasser)- Handlungsempfehlung wurden Hochwasseraktionspläne für Flussgebiete außerhalb der großen Flussgebietsgemeinschaften u.a. in Nordrhein- Westfalen fast flächendeckend und in Rheinland-Pfalz aufgestellt. In diesem Rahmen wurde für das Einzugsgebiet Sieg gemeinsam von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz 2002 ein Hochwasseraktionsplan unter Beteiligung der betroffenen Gebietskörperschaften verfasst. Nach dem Vorliegen der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie beschlossen beide Länder am Beispiel des Aktionsplanes Hochwasser für die Sieg zu prüfen, in welchem Umfang Nachbesserungen im Hinblick auf die Entwicklung eines Hochwasserrisikomanagementplanes entsprechend der Richtlinie notwendig sind. Das Ergebnis ist eine "Arbeitshilfe zur Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie am Beispiel der Sieg". Im Rahmen des Projektes wurde auch ermittelt, welcher Überarbeitungsbedarf bei vorhandenen Hochwasseraktionsplänen besteht, um die Anforderungen der Richtlinie an Hochwasserrisikomanagementpläne zu erfüllen. Ziel der LAWA ist es, dass in Deutschland in Struktur und Inhalt vergleichbare Hochwassergefahrenkarten, Hochwasserrisikokarten und Hochwasserrisikomanagementpläne aufgestellt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussgebiet; Hochwasserschutz; Hochwasserrisikomanagement; Richtlinie; Umsetzung; Aktionsplan; Risikomanagementplan;.
In: Tagungsband zur 1. Veranstaltung des Forums der EU-HWRM-RL am 26. Juni 2009 in Dresden
Aachen: Shaker 2009. S. 23-33, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-8322-8163-2
= Berichtsreihe des Forums zur Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (EU-HWRM-RL); 1
Tagung EU-HWRM-RL, Nr.: 1
Dresden (Deutschland, Bundesrepublik), 26. Juni 2009.
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Jüpner,Robert; Cassel-Gintz,Martin:
Das internationale Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement im INTERREG IV-A Projekt "Hoch- und Niedrigwassermanagement im Mosel- und Saareinzugsgebiet" (FLOW MS)
Das Kompetenzzentrum für Hochwassermanagement und Bauvorsorge ist in die Arbeit des KLIFF (Kaiserslautern Institute For Flood Management & River Engineering) an der TU Kaiserslautern eingebunden. Die Projektbearbeitung erfolgt durch ein interdisziplinär zusammengesetztes Team, dem ein Wissenschaftlicher Beirat zur Seite gestellt ist, der den Arbeitsplan begleitet. Der Beirat setzt sich zusammen aus den Vertretern der Projektpartner sowie einer Vertreterin des Informationszentrums Hochwassernotgemeinschaft des Städte- und Gemeindebundes Rheinland-Pfalz. Die Arbeit des Kompetenzzentrums trägt auch zur Umsetzung der EU- Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie in Rheinland-Pfalz bei und ist daher für die Übertragung der Projektergebnisse in andere rheinland-pfälzische Einzugsgebiete von Bedeutung. Die Hauptaufgaben des Kompetenzzentrums umfassen das Sammeln und Aufbereiten von Fachinformationen, die Identifizierung des relevanten Forschungsbedarfs sowie die Veranlassung weiterer fachlicher Untersuchungen, die Verbesserung von Aus- und Weiterbildung der Architekten, Ingenieure und Handwerker, die Beratung und Information für Kommunen und vor allem die Bereitstellung von Informationen für Kommunen und betroffene Bürgerinnen und Bürger.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Einzugsgebiet; Hochwasservorsorge; Hochwasserschutz; Hochwassermanagement; Hochwasservorhersage; Förderprogramm; Organisation; Aufgabenbereich;.
In: Tagungsband zur 1. Veranstaltung des Forums der EU-HWRM-RL am 26. Juni 2009 in Dresden
Aachen: Shaker 2009. S. 65-75, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-8322-8163-2
= Berichtsreihe des Forums zur Europäischen Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (EU-HWRM-RL); 1
Tagung EU-HWRM-RL, Nr.: 1
Dresden (Deutschland, Bundesrepublik), 26. Juni 2009.
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Feldmann,Lutz:
Optimierung des Mitteleinsatzes für Hochwasserschutzmaßnahmen an Fließgewässern im urbanen Raum. Online-Ressource
Mit dieser Arbeit wird ein Planungswerkzeug zur computergestützten automatischen Optimierung von Hochwasserschutzmaßnahmen an Fließgewässern entwickelt. Dafür wird die Variantenstudie automatisiert, indem die Variantenbildung, die hydraulische Berechnung und die Variantenbewertung in einem Optimierungssystem miteinander verknüpft werden. Nach entsprechender Konfiguration bewertet das Optimierungssystem automatisch verschiedenste Varianten in iterativer Vorgehensweise. Damit die Suche nach der Vorzugsvariante zielorientiert erfolgt, wird das System von einem heuristischen Optimierungsalgorithmus gesteuert. Das entwickelte Planungswerkzeug bietet eine substanzielle Unterstützung bei der Beantwortung gestalterischer Fragestellungen im Wasserbau und der Kostenoptimierung von Hochwasserschutzmaßnahmen an Fließgewässern.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Fließgewässer; Kosten; Wirtschaftlichkeit; Optimierung;.
2009. 206 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Wendler,Wiebke:
Integrierte Bewirtschaftungsplanung für Flussgebiets- und Hochwasserrisikomanagement. Online Ressource
Die Arbeit befasst sich mit der integrierten Bewirtschaftungsplanung von Flusseinzugsgebieten. Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL, 2000/60/EG) und die europäische Hochwasserrichtlinie (HWRL, 2007/60/ EG) setzen dafür neue Maßstäbe, indem beide die Mitgliedsstaaten zur Aufstellung einzugsgebietsbezogener Planungsinstrumente verpflichten. In der Arbeit werden eingangs die wesentlichen Prozesse, theoretischen Modelle und Ansatzpunkte für ein integriertes Management von Flusseinzugsgebieten vorgestellt. Die Anforderungen an Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme der WRRL werden den Vorgaben für die Erstellung der Hochwasserrisikomanagementpläne und ihren planerischen Grundlagen gemäß HWRL gegenübergestellt. Potenzielle Synergien und Konflikte zwischen den Zielen und Maßnahmen werden identifiziert. Der Vergleich der Planungsschritte und -methoden zeigt, dass Abstimmungsbedarf zwischen den Planungsinstrumenten des Flussgebiets- und Hochwasserrisikomanagements für sämtliche Planungsschritte besteht, von der Systemanalyse bis zur Maßnahmenumsetzung. Darauf aufbauend wird ein Konzept für eine integrierte Bewirtschaftungsplanung entwickelt. Das Konzept besteht aus einzelnen fachlich-methodischen Planungsmodulen für jeden Planungsschritt. Sie können im Zusammenhang oder für sich genommen zur Abstimmung zwischen den Plänen des Flussgebiets- und Hochwasserrisikomanagements dienen. Abschließend werden die fachlichen und organisatorisch-institutionellen Potenziale des Konzepts diskutiert und weitergehender Forschungsbedarf aufgezeigt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusseinzugsgebiet; Hochwasserschutz; Bewirtschaftungsplan; Risikomanagement; Management; Planungsmethode; Planungsablauf; Planungsinstrument;.
Dresden: 2009. 411 S., Abb.,Tab.,Lit.
tech.Diss.; TU Dresden 2009
Hrsg.: TU Dresden, Fakultät Architektur
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Ergebnisse aus der Hochwasserforschung. Online Ressource
Zur wirksamen Verbesserung bei der Gefahrenabwehr als auch bei der Vermeidung von Hochwasserrisiken hat die Bundesregierung nach dem Hochwasser 2002 ein 5-Punkte-Programm aufgestellt. Das besteht aus einem gemeinsamen Hochwasserschutzprogramm von Bund und Ländern, flussgebietsbezogenen länderübergreifenden Aktionsplänen, der verstärkten europäischen Zusammenarbeit, der Überprüfung des Flussausbaus mit der Entwicklung einer umweltfreundlichen Schifffahrt sowie aus Sofortmaßnahmen zum Hochwasserschutz zur Beseitigung der Hochwasserschäden nach der Elbeflut 2002. Um mit wissenschaftlich fundierten Methoden und Werkzeugen für ein modernes Risikomanagement einen Beitrag zu diesem 5-Punkte-Programm der Bundesregierung zu leisten, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderaktivität Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse, kurz RIMAX, ins Leben gerufen. Seit Anfang 2005 arbeiten 38 Projekte im Rahmen dieser Förderaktivität. Bis zu 25 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Wichtige Aspekte sind Anwendungsorientierung und Transdisziplinarität, also der Versuch, die wissenschaftlichen Arbeiten in das gesellschaftliche Problemumfeld einzubetten. Deshalb sind in allen RIMAX-Projekten die für den Hochwasserschutz zuständigen Behörden involviert. Inhaltlich und organisatorisch werden die Projekte von einer Koordinierungsstelle am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam begleitet. Hier werden Synergieeffekte über Länder- und Staatsgrenzen hinweg zu nationalen und europäischen Forschungsaktivitäten hergestellt und das Programm und seine Ergebnisse in der Fachwelt und im politischen Raum präsentiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Küstengebiet; Fließgewässer; Flusseinzugsgebiet; Sturmflut; Sturzflut; Überflutung; Flut; Gefährdung; Hochwasserschaden; Hochwasserrisiko; Risikomanagement; Kartierung; Geländemodell; Digitalisierung; Stoffeintrag; Schwermetall Pestizid; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Damm; Deich; Talsperre; Polder; Retentionsraum; Klimawandel; Förderprogramm;.
Potsdam: 2009. 100 S., Abb.,Lit.,Kt.,Lagepl.
= RIMAX : Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse
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Ökologisch nachhaltig rekultiviert. Kraftwerk, Werfen/Pfarrwerfen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flusskraftwerk; Kraftwerk; Stromerzeugung; Ökologie; Hochwasserschutz; Naturschutz; Flussbett; Umleitung; Grundwasserspiegel; Flussufer; Rekultivierung; Baustellenbericht;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Bauzeitung (2009)Nr.4/5, S.6-7, Abb.
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Landesgartenschau Deggendorf 2014 = Federal Horticultural Show Deggendorf 2014
Ziel des Wettbewerbs war die Entwicklung beider Seiten des nördlichen Donauufers zu qualitativ hochwertigen Grün- und Naherholungsbereichen mit einem hohen Anteil an bleibenden Einrichtungen. Neben den Anlagen für die Ausstellung und dem dauerhaft umzugestaltenden Hochwasserdeich ist die neue flussüberquerende Rad- und Fußgängerbrücke ein wesentliches Element der Landesgartenschau. Leitideen der vorgestellten Wettbewerbsentwürfe sind die unterschiedliche Behandlung der beiden Uferzonen, die Zonierung der Deichlandschaft und die Schaffung von Raumfolgen zwischen Stadt und Fluss z.B. durch Abschirmpflanzungen, Multifunktionsband und Deichgärten sowie die Neuordnung des Festplatzes.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Flussufer; Landschaftsraum; Dauernutzung; Naherholungsgebiet; Ausstellungsanlage; Temporär; Festplatz; Flussüberquerung; Fußgängerbrücke; Hochwasserschutzdamm; Uferpromenade; Gestaltungselement; Garten; Park; Biotop; Ökologie; Parkhaus; Stadtraum; Verflechtung; Grünflächenplanung; Wettbewerbsergebnis;.
in Fachzeitschrift: Wettbewerbe Aktuell 39(2009)Nr.1, S.57-64, Abb.
ISSN: 0177-9788
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Flicker,Erich; Kothmayer,Herbert; Naderer,Otto:
Die Sulzbachbrücke bei Dürnkrut. Symbiose aus Funktion und Konstruktion
Brücken dienen der Überführung von Verkehrswegen über natürliche oder künstlich geschaffene lokale topologische Tieflagen, wobei im Regelfall Konstruktionsart und Baustoff hauptsächlich von geometrischen, betrieblichen und herstellungsspezifischen Randbedingungen bestimmt werden. Im Beitrag wird eine hinsichtlich der Funktion und Formgebung wohl ungewöhnliche Stahlbeton-Eisenbahnbrücke vorgestellt, deren extrem schlanke Bauweise und faltwerksartige Gestalt sich aus der Forderung ergab, neben ihrer ursächlichen Tragfunktion gleichzeitig auch zwei Hochwasserschutzdämme im Kreuzungsbereich mit einer Eisenbahnstrecke wasserdicht miteinander zu verbinden und dabei vor allem auch die damit verbundene Anhebung der Strecke zu minimieren. Die konstruktiven und streckenbezogenen Randbedingungen für die Systemfindung werden in diesen Aufsatz nachvollzogen sowie die grundsätzlichen Überlegungen erläutert, die zur ungewöhnlichen Formgebung dieses Brückenobjekts führten. Die Ergebnisse der in Vorfeld durchgeführten dynamischen Simulationsrechnungen werden vorgestellt und spezifische Konstruktionsdetails näher betrachtet. Schließlich erfolgt ein kurzer Abriss über die wesentlichen Etappen der baulichen Umsetzung.
Schlagwörter zum Inhalt: Brückenbau; Eisenbahnbrücke; Flussbrücke; Stahlbetonbrücke; Hochwasserschutzdamm; Formgebung; Schlankheit; Konstruktion; Eisenbahnstrecke; Gleis; Anhebung;.
in Fachzeitschrift: Beton- und Stahlbetonbau 104(2009)Nr.3, S.182-192, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0005-9900
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Moutaud,Isabelle:
Los Angeles River. Revitalization master plan (engl.)
(Los Angeles River. Revitalisierung durch Masterplan)
Die Revitalisierung des Los Angeles River war ein Schwerpunk der vergangenen 20 Jahre. War der Fluss in der Vergangenheit die Lebensader der Stadt, so wurde er vor hundert Jahren kanalisiert und im Jahr 1930 zur Hochwasserprävention mit Beton ausgekleidet. Durch diese eigentlich zur Sicherheit gedachte Lösung, wurde die Stadt jedoch physikalisch, kulturell und wirtschaftlich geteilt. Der Masterplan sieht nun vor den Fluss zu renaturieren. Als Ergebnis sollen neue Lebensräume in Ufernähe, eine verbesserte Wasserqualität und neue Nutzungsmöglichkeiten für Freizeit und Erholung entstehen.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Masterplan; Revitalisierung; Flusslauf; Kanal; Begradigung; Hochwasserschutz; Wasserqualität; Freizeit; Erholung; Lebensraum; Lebensqualität;.
in Fachzeitschrift: Topos (2009)Nr.68, S.16-22, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Schutz und Design. Hotel Elbresidenz, Bad Schandau
In das neu gebaute Fünf-Sterne Hotel-Elbresidenz in Bad Schandau wurden neun moderne Aufzugsanlagen eingebaut, die nicht nur dem edlen Stil des Hauses entsprechen sondern auch allen Hochwasserschutzbestimmungen. Das Hotel ist ein aus 13 Häusern bestehender Gebäudekomplex, der alte und neue Bausubstanz vereint. Zu dem Komplex gehört auch das ehemalige Dampfschiff-Hotel, ein Teil der Anlage steht unter Denkmalschutz.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Hotel; Umbau; Baudenkmal; Erweiterung; Denkmalschutz; Lage; Fluss; Ufer; Ausstattung; Aufzug; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Element + Bau 46(2009)Nr.5/6, S.8-9, Abb.
ISSN: 0934-5914
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Senz,Sylvia:
Mehr Platz für einen Fluss. das Jahrhundertprojekt - -aarewasser-
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Flußausbau; Verbreiterung; Naturschutz; Grundwasserspiegel; Trinkwasserversorgung; Projektdaten;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 120(2009)Nr.48, S.24-25, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Baß,Simone:
Erste Erfahrungen aus dem Hochwasserereignis im Killer- und Starzeltal (Zollernalbkreis) am 2. Juni 2008
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserkatastrophe; Fluss; Einzugsgebiet; Flusseinzugsgebiet; Niederschlag; Gewitter; Starkniederschlag; Hochwasserschaden; Vermeidung; Schadensvermeidung; Schutzmaßnahme; Hochwasserschutz; Erfahrungsbericht;.
in Fachzeitschrift: Gewässer-Info (2009)Nr.46, S.457-460, Abb.
(Beil.zu KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 2(2009)Nr.9 - ISSN: 1865-9926)
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Kleist,Frank; Wildner,Harald:
Statisch wirksame Innendichtungen in Hochwasserschutzdeichen
Hochwasserschutzmaßnahmen bauen meist auf vorhandenen Strukturen auf. Dabei erzwingen häufig ökologische und landschaftspflegerische Notwendigkeiten ingenieurtechnische Lösungen, die aus rein wasserbaulicher Sicht so nicht geplant würden. Im Beitrag werden Lösungsmöglichkeiten und daran angepasste Bemessungskonzepte aufgezeigt, die es erlauben, Hochwasserschutzdeiche auf ein akzeptables Sicherheitsniveau nach dem derzeitigen Stand der Technik zu bringen und dabei den vorhandenen Bewuchs zu schonen. Die vorhandene Bausubstanz (meist schlecht verdichtete Hochwasserschutzdeiche) muss dabei nicht abgetragen werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Deichbau; Flussdeich; Ertüchtigung; Verstärkung; Dichtung; Innendichtung; Statik; Sicherheit; Überströmung; Bewuchs; Bemessungskonzept;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 2(2009)Nr.8, S.428-430, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Huber,Ilse:
Flüsse zwischen Rahmen und Richtlinie
Österreichs Rohstoff Wasser spielt in seinem oberflächlichen Vorkommen eine wichtige Rolle. Nicht nur als Energielieferant, sondern auch als Lebensader gewinnen die Flüsse erhöhte Aufmerksamkeit, besonders beim Hochwasserschutz und bei der Flussrevitalisierung.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fluss; Nutzung; Energieversorgung; Wasserkraft; Hochwasserschutz; Revitalisierung; Gewässerschutz; Wasserqualität; Naturschutz; Ökologie; Landschaftspflege; Gewässerbewirtschaftung;.
in Fachzeitschrift: Konstruktiv (2009)Nr.274, S.16-17, Abb.
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Senz,Sylvia:
Der Talboden ist besonders gefährdet. Hochwasserschutz in Uri
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Schutzkonzept; Infrastrukturmaßnahme; Investitionsvolumen; Naturkatastrophe; Talaue; Flussbettsicherung; Abflussmenge; Geschiebetransport;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 120(2009)Nr.12, S.8-12, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Leisi,Christian:
Revitalisierung von Fliessgewässern im Spannungsfeld gesellschaftlicher Interessen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Revitalisierung; Gewässerschutz; Hochwasserschutz; Forschungsprogramm; Leitbild; Ökologische Erneuerung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 101(2009)Nr.2, S.121-125, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Pasche,Erik:
Gestalterischer Umgang mit dem Hochwasserschutz
Traditioneller Hochwasserschutz muss neu ausgerichtet werden, Strategien für die Elbinsel Wilhelmsburg in Hamburg zeigen innovative Möglichkeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Insel; Großstadt; Hochwasserschutz; Stadtteil; Gezeiten; Erneuerung; Strategie; Wasserrückhalt; Gestaltung; Bebauungsplanung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 119(2009)Nr.10, S.29-32, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Senz,Sylvia:
Schutz vor einem Jahrhundert-Hochwasser
Zwei Jahrhunderte alt ist das Linthwerk mit Escher- und Linthkanal. Nach den Hochwassern der letzten Jahre werden die Schwachstellen immer oft ensichtlicher. Mit einer Sanierung soll die Infrastruktur der Linthebene besser geschützt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Kanal; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Projektbeschreibung; Aufweitung; Damm; Sanierung; Verstärkung; Buhne;.
in Fachzeitschrift: Der Bauingenieur (2009)Nr.1, S.22-29, Abb.
ISSN: 1661-7037
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Senz,Sylvia:
Die Thur soll wieder krumm fliessen
In den Thurauen des Kantons Zürich sind Überschwemmungen gern gesehen. Dörfer und Landwirtschaft müssen davor geschützt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Aue; Flussaue; Renaturierung; Naturschutz; Siedlung; Schutzbauwerk; Damm; Wand; Mobilität;.
in Fachzeitschrift: Der Bauingenieur (2009)Nr.1, S.30-36, Abb.
ISSN: 1661-7037
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Anger,Iris:
Wo einst Gespinste, Gewebe und Gewirke entstanden. Ideen zur Landesgartenschau Reichenbach
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landesgartenschau; Industriebrache; Umgestaltung; Objektbeschreibung; Pflanzenwahl; Anpflanzung; Kombination; Farbwirkung; Staude; Bach; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Taspo Gartendesign 39(2009)Nr.5, S.45-49, Abb.
ISSN: 1862-1511
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Senz,Sylvia:
Ein Hochwasserentlastungsstollen für Lyss BE
In Lyss BE soll ein Entlastungsstollen entstehen, der Überschwemmungen verhindert. In einer Modellanlage der ETH Zürich fanden entsprechende hydrologische Versuche zur Optimierung des Stollens statt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Bach; Überschwemmung; Entlastungsstollen; Versuch; Modellversuch; Stollen; Hydrologie; Einlaufbauwerk; Auslaufbauwerk;.
in Fachzeitschrift: Der Bauingenieur (2009)Nr.1, S.16-20, Abb.
ISSN: 1661-7037
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Heuser,Lothar; Schwenke,Berthold:
Sanierung Banndeich Wesel-Büderich
Das Verbandsgebiet des Deichverbandes Poll liegt linksrheinisch auf dem Gebiet der Städte Wesel, Xanten, Rheinberg und Alpen. Das Gebiet ist Teil des linksrheinischen Polders zwischen den Städten Krefeld und Xanten, welcher durch Banndeiche der Deichverbände Friemersheim, Orsoy und Poll gegen Hochwasser des Rheinstroms geschützt ist. Der Deichverband ist hier für ca. 20 km Banndeich zuständig. Die Sanierung des Banndeiches stromoberhalb der B 58 (Wesel) bis zur Verbandsgrenze zum Deichverband Orsoy ist in die beiden Abschnitte Wallach und Wesel-Büderich aufgeteilt. Der Bauabschnitt Wesel-Büderich beginnt oberstromig an den so genannten Elverischen Höfen bei Rheinstrom-km 810,4 und endet an der B 58 bei Rheinstrom-km 813,5.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Polder; Deich; Fluss; Verband; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzanlage; Sanierung; Planfeststellungsverfahren; Randbedingung; Umsetzung; Bergsenkung; Bergbaugebiet; Bebauung; Baudurchführung; Schutzsystem; Schutzwand; Deichbau; Dichtwand; Querschnitt; Spundwand; Finanzierung; Kosten;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.11, S.59-61, Abb.
ISSN: 0043-0978
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Mehl,Dietmar; Schneider,Marc:
Ein Hochwasseraktionsplan für einen Tieflandbach?
Die Auswirkungen eines Extremniederschlagsereignisses können auch im norddeutschen Tiefland zu einer Hochwassersituation führen. Für kleine Bach- und Flussgebiete kann deshalb die Aufstellung eines Hochwasseraktionsplanes eine Option sein, um eine fundierte Handlungsgrundlage für einen vorsorgenden Hochwasserschutz zu haben.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Gewässer; Bach; Tiefland; Aktionsplan; Hochwasser; Studie; Hochwasserschutz; Vorsorge; Vorsorgeplanung; Fließgewässer; Einzugsgebiet; Niederschlag; Untersuchung; Klimaänderung; Tabelle; Überflutung; Wetterdaten; Hochwasserschaden; Starkniederschlag; Starkregen; Auswirkung; Überschwemmung; Beobachtung; Datenauswertung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 11(2009)Nr.3, S.44-49, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Weiß,Andreas; Theobald,Stephan:
Beitrag der Landwirtschaft zur Reduzierung des Hochwasserabflusses
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat auf die Bodenmatrix eine Vielzahl an negativen Folgen. Daraus resultiert eine Änderung des Wasseraufnahmevermögens. Verstärkt kommt es zu Erosionsprozessen auf der Oberfläche und zu einem verstärkten Oberflächenabfluss. Zur Bewertung der hydrologischen Effektivität von Maßnahmen der Landwirtschaft auf der Fläche werden Niederschlag-Abfluss-Modellierungen herangezogen. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Landwirtschaft auf die Reduzierung des Hochwasserabflusses am Beispiel der Mittelgebirgsregion Nordhessen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserabfluss; Landwirtschaft; Niederschlagabflussmodell; Hydrologie; Mittelgebirge; Untersuchung; Modellierung; Fluss; Modell(hydrologisch); Landbau; ökologisch; Auswirkung; Einfluss; Regen; Ökologischer Landbau; Hochwasserschutz; Abflussprozess; Scheitelabfluss; Abflussverhalten; Bodennutzung; Bodenart; Landwirtschaftliche Bodennutzung; Einzugsgebiet; Statistik; Oberflächenabfluss; Hochwasserwelle;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.4, S.33-37, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Göttle,Albert; Joneck,Michael:
Auswirkungen des Klimawandels auf technische Regeln, Genehmigungsverfahren und Risikomanagement
Am Beispiel der Speicherbewirtschaftung, Kanalnetzbemessung, Wärmelastrechung und der landwirtschaftlichen Bewässerung werden Lösungsansätze aufgezeigt und auch Hinweise gegeben, wie Modifikationen in den Genehmigungsverfahren die vielfältigen Unwägbarkeiten aus der Klimaänderung zumindest ansatzweise erfassen können.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Klimawandel; Klimaänderung; Klimaveränderung; Umwelteinfluss; Umweltauswirkung; Technische Regel; Regelwerk; Bemessung; Genehmigungsverfahren; Risikomanagement; Kanalnetz; Speicher; Wasserspeicher; Bewirtschaftung; Bewässerung; Wärmelast; Lösungsansatz; Unsicherheit; Vorschrift; Berechnung; Zuschlag; Flussdeich; Talsperre; Hochwasserschutz; Wassertemperatur; Umweltprüfung; Wasserrecht; Niederschlagsmenge;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 11(2009)Nr.10, S.10-15, Lit.
ISSN: 1436-9095
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Möllmann,Axel; Merkel,Uwe; Huber,Maximilian; Vermeer,Pieter A.; Westrich,Bernhard:
Probabilistische Analyse von Flussdeichen für die Praxis = Probabilistic analysis of river dykes for practical applications
Das PC-River-Projekt stellt interessierten Anwendern Software zur probabilistischen Bemessung von Hochwasserschutzbauwerken zur Verfügung. Das niederländische Programm PC-Ring, entworfen für das Rheindelta, wurde auf die Verhältnisse im Tiefland und in den Mittelgebirgen angepasst und eine Anbindung an hydraulische Modelle erstellt. Als Ergebnis erhält der Anwender Versagenswahrscheinlichkeiten für einzelne Schutzbauwerke und gesamte Projektgebiete. Somit wird die Grundlage für risikobasierte Hochwasserschutzpläne bereitet und erstmals eine echte Vergleichsmöglichkeit für die Zuverlässigkeit unterschiedlicher Bauwerkstypen und Varianten geschaffen. Anhand einer Fallstudie werden Arbeitsablauf und Erfolg diskutiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzanlage; Deich; Flussdeich; Analyse; Probabilistik; Bemessung; Software; Praxisbezug; Anwender; Schutzbauwerk; Versagenswahrscheinlichkeit; Deichbruch; Programmbeschreibung; Anwendungsbereich; Fallstudie; Diagramm; Zuverlässigkeit; Wahrscheinlichkeitsanalyse; Wellenschlag; Wahrscheinlichkeitsverteilung; Überströmung; Versagensmechanismus; Finite-Elemente; Monte-Carlo-Methode; Visualisierung; Unsicherheit;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 53(2009)Nr.3, S.172-178, Abb.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Pahlow,Markus; Schumann,Anddreas; Nijssen,David; Klein,Bastian; Kufeld,Matthias; Schüttrumpf,Holger; Hirschfeld,Jesko; Petschow,Ulrich:
Risikobasierte Analyse zu Planung und Bewertung technischer Hochwasserschutzmaßnahmen am Beispiel des Flussgebiets der Unstrut = Risk-based analysis for planning and evaluation of technical floodretention measures applied to the Unstrut river basin
In Folge der großen Hochwasserkatastrophen um die Jahrtausendwende vollzog sich ein Paradigmenwechsel bei der Planung und Bewertung technischer Hochwasserrückhaltesysteme in Deutschland. Statt der sicherheitsorientierten Bemessung werden zunehmend risikobasierte Ansätze eingeführt. Dieser Entwicklung wurde im hier vorgestellten Planungs- und Bewertungsinstrumentarium technischer Hochwasserrückhaltesysteme durch die integrative Betrachtung von hydrologischen Risiken, technischen Möglichkeiten und sozioökonomischen Bewertungen Rechnung getragen. Für das technische Hochwasserrückhaltesystem an der Unstrut in Thüringen und Sachsen-Anhalt wurden sechs Ausbau- bzw. Betriebsszenarien untersucht. Hierzu wurde eine Vielzahl von hydrologischen Belastungen verwendet, wobei zusätzliche Charakteristika wie z.B. die Relation zwischen Scheitel und Fülle oder die Koinzidenz von Hochwassern in Teilgebieten berücksichtigt wurden. Diese Belastungsszenarien werden durch multivariate statistische Analysen mit Hilfe von Copulae in ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Da die hydrologische Datenbasis für derartige Analysen in der Regel nicht ausreicht, wurde eine stochastisch-deterministische Simulation genutzt, um lange künstliche Zeitreihen und somit Hochwasser verschiedener Ausprägung zu erzeugen. Der Flusslauf und das Überschwemmungsgebiet wurden mit einem gekoppelten 1-D/2-D- Modell hydraulisch abgebildet. Die Bewertung der einzelnen Ausbaustufen erfolgte mit einem Entscheidungsunterstützungssystem auf Basis eines fuzzyfizierten AHP- Ansatzes (AHP: Analytic Hierarchy Process). Es konnten sowohl die Optionen zur Verbesserung des Hochwasserrückhaltes als auch das Risiko zusätzlicher Schäden durch neu gebaute Flutpolder aufgezeigt und bewertet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzmaßnahme; Risikoanalyse; Fluss; Flussgebiet; Szenario; Entscheidungshilfe; Entscheidungsgrundlage; Rückhaltung; Retention; Ausbau; Betrieb; Untersuchung; Risikoabschätzung; Simulation; Überflutung; Wahrscheinlichkeitsmodell; Zeitreihe; Eintrittswahrscheinlichkeit; Modell(hydrologisch); Polder; Modell(hydraulisch); Fuzzy-Logik; Ausbaumaßnahme; Flusshydraulik; Überschwemmung; Retentionsraum;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 53(2009)Nr.3, S.179-184, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Horlacher,Hans B.; Carstensen,Dirk; Kopp,Thomas; Stamm,Jürgen:
Untersuchungen zu gesteuerten Flutpoldern an der Elbe unter Berücksichtigung veränderter Klimabedingungen
Das Forschungsverbundvorhaben "Veränderung und Management der Risiken extremer Hochwasserereignisse in großen Flussgebieten am Beispiel der Elbe (VERIS-Elbe) "stellt eine Modellkette bereit, mit deren Hilfe der gesamte Prozess von der Niederschlagsbildung bis hin zur monetären Schadenermittlung bei möglichen Hochwasserereignissen raum-zeitlich hochauflösend simuliert werden kann. Mit dieser Modellkette können aus Hochwasserereignissen resultierende Risiken modellhaft untersucht werden. Gesteuerte Flutpolder bieten sich an, diese Risiken zu senken. Das Institut für Wasserbau und Technische Hydromechanik der Technischen Universität Dresden untersucht im Rahmen des Projektes Möglichkeiten der Hochwasserscheitelabsenkung durch potenzielle, gesteuerte Flutpolder an der Elbe reit Hilfe zweidimensionaler hydrodynamisch-numerischer (2d-HN) Modelle.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Flussgebiet; Hochwasserschutz; Klimawandel; Niederschlag; Abfluss; Hochwasserrisiko; Management; Risikomanagement; Modell; Simulation; Polder; Steuerung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 2(2009)Nr.7, S.373-378, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Krüger,Marc; Jensen,Jürgen; Wieland,Jörg:
Vergleichende Betrachtungen zu mobilen Hochwasserschutzsystemen für den Objektschutz
Temporäre mobile Hochwasserschutzmaßnahmen sind überwiegend im Siedlungs- und Objektschutz des technischen Hochwasserschutzes angesiedelt. Neben der traditionellen planmäßigen und notfallmäßigen Klassifizierung solcher Systeme erscheint eine ergänzende Neuklassifizierung von mobilen Objektschutzmaßnahmen "am Objekt" und "vor dem Objekt" sinnvoll. Ökonomische mobile Hochwasserschutzsysteme zur Sicherung von Gebäudeöffnungen, Uferpromenaden oder ganzen Straßenzügen sind als Alternative zu stationären Hochwasserschutzsystemen unweit der großen Flüsse, gerade bei Städten und Kommunen mit ufernaher Bebauungsdichte, unverzichtbar. Deren Entwicklung erfordert einen hohen technischen Aufwand, um eine hohe Gebrauchs- und Funktionsfähigkeit zu garantieren, welche z. T. nur mit wasserbaulichen Modellversuchen verifiziert werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzsystem; Objektschutz; Vergleichsuntersuchung; Betrachtung; Temporär; Temporärbauwerk; Mobilität; Klassifizierung; Gebäudeschutz; Fluss; Vergleich; Uferpromenade; Bebauung; Funktionsfähigkeit; Recht; Anlage(mobil); Leitfaden; Modellversuch; Schutzwand; Hochwassersperre; Rechtsauffassung; Neuerung; Versuchsstand; Dichtung; Segment; Versuchsdurchführung; Wandabdichtung; Dichtwand; Wandsystem; Wasserdruck; Dichtheit; Verformung; Überflutungsschutz; Tür; Öffnung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.12, S.15-21, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Rudolf Miklau,Florian; Sereinig,Norbert:
Festlegung des Bemessungshochwassers: Prozessorientierte Harmonisierung für Flüsse und Wildbäche
Die von der Unterarbeitsgruppe "Hochwasserszenarien" erarbeitete Vorgehensweise für die Festlegung von Bemessungsereignissen (Bemessungshochwasser) basiert auf einem einheitlichen Prozessverständnis für alle Fließgewässertypen in Österreich und legt in Abhängigkeit von den verfügbaren Daten (Hochwasserstatistik) und sonstigen hydrologischen Informationen die erforderlichen Schritte fest. Die Auswahl der Daten und Methoden der Hochwasserabschätzung sowie der Berücksichtigung der Verlagerungsprozesse bleibt jedoch den Experten im Einzelfall vorbehalten und ist entsprechend den Verhältnissen im Einzugsgebiet festzulegen und zwischen den betroffenen Dienststellen abzustimmen. Das vorgeschlagene Verfahren soll sicherstellen, dass in Österreich bei der Hochwasserbemessung nach einem einheitlichen Standard vorgegangen wird und dadurch Qualitätsunterschiede in der Methodenwahl ausgeschaltet werden können. Das Fernziel ist die Schaffung eines harmonisierten Datenkollektivs für die festgelegten Bemessungsereignisse in Flüssen und Wildbächen. Abschließend sei angemerkt, dass das vorgestellte Verfahren ein in der Diskussion bereits weit fortgeschrittener und mehrfach erprobter Vorschlag ist, der in naher Zukunft als verbindliche Leitlinie umgesetzt werden soll.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Bach; Wildbach; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Planung; Bemessungshochwasser; Bemessungswert; Kennwert; Festlegung; Vorgehensweise; Harmonisierung; Standardisierung;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 61(2009)Nr.7/8, S.a27-a32, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0945-358X
Kowalski,Jerzy; Orzeszyna,Henryk:
Hochwasserschutz in Schlesien nach der Jahrhundertflut von 1997
Die in den letzten Jahren im Oder- (1997), Weichsel- (2001), Donau- und Elbegebiet (2002) aufgetretenen katastrophalen Hochwasserereignisse machten deutlich, dass zur raumordnerischen Hochwasservorsorge, aber auch bei den technischen und rechtlichen Grundlagen transnational neue Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden müssen. Im vorliegenden Beitrag geht es um das Juli-Hochwasser 1997 an der Oder, vor allem im Oberlauf bis Breslau (Wrockaw) und die nach dem Ereignis zur Verbesserung des Hochwasserschutzes getroffenen Maßnahmen. Das Hochwasser selbst ist auf die Niederschlagshöhe, das Rückhaltevermögen im Einzugsgebiet und die in der Vergangenheit vorgenommenen wasserbaulichen Eingriffe entlang der Gewässer zurückzuführen. Die Hochwasserschäden dagegen sind entscheidend bestimmt durch die Raumplanung und Nutzung der Überschwemmungsgebiete sowie die direkte Gefahrenabwehr.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Katastrophe; Überschwemmung; Überflutung; Schutzmaßnahme; Hochwasserschutzmaßnahme; Hochwasserrückhaltebecken; Polder; Deich; Praxisbeispiel; Flusseinzugsgebiet; Sommer; Hochwasserkatastrophe; Chronologie; Niederschlagsgebiet; Hochwasserwelle; Meteorologie; Flusssystem; Schadensbeseitigung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.9, S.16-22, Abb.
ISSN: 0043-0978
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Lippert,Kaj; Haase,Michaedl; Hens,Thorsten; Thül,Monika; Fuchs,Elmar; Horchler,Peter; Hübner,Christoph; Ostrowski,Manfred; Rosenzweig,Stephan; Sottong,Matthias; Winterscheid,Axel:
Einsatz des nofdp IDSS im Rahmen der Konzeption naturverträglicher Hochwasserschutzmaßnahmen an der Mümling
Die Mümling ist ein Gewässer zweiter Ordnung, das im Norden des Odenwalds liegt. In der Flussaue besteht in direkter Nachbarschaft zum Gewässer ein hohes Schadenspotenzial. Die Anwendung des nofdp IDSS zur Erarbeitung von naturverträglichen Hochwasserschutzmaßnahmen wird am Beispiel eines Abschnitts der Mümling erläutert. Besonderes Augenmerk wird dabei der Nutzung des integrierten Wasserspiegellagenprogramms zum Nachweis der hydraulischen Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen gewidmet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Software; Interaktiv; Flussaue; Hydraulik; Informationssystem; Entscheidungsfindung; Entscheidungshilfe; Planungsinstrument; Programmbeschreibung; Schutzmaßnahme; Planungswerkzeug; Computerprogramm; Fluss; Hochwasserschutzmaßnahme; Wasserspiegellage; Praxisbeispiel; Anwendungsbeispiel; Fließgewässer; Berechnung(hydraulisch); Visualisierung; Überschwemmungsgebiet; Evaluierung; Überflutung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.10, S.15-20, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Korndörfer,Christian; Ullrich,Horst:
Bedeutung des Hochwasserschutzes aus Sicht der Kommunen. Plan Hochwasservorsorge Dresden
Das Grundgesetz berechtigt und verpflichtet die Kommunen, alle Angelegenheiten örtlicher Bedeutung selbst zu regeln. Bei der Daseinsvorsorge sind im Rahmen der rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten Maßnahmen des Hochwasserschutzes zu ergreifen, um insbesondere das Recht auf körperliche Unversehrtheit der Einwohner zu gewährleisten. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei der vorbereitenden und verbindlichen Bauleitplanung zu. Weitere zentrale Handlungsfelder leiten sich aus der Unterhaltungspflicht für Gewässer zweiter Ordnung, der wasserbehördlichen Verantwortung für die Gewässerbewirtschaftung und der Verpflichtung zur Gefahrenabwehr ab. Besonders seit dem Augusthochwasser 2002 arbeitet die Stadt Dresden gemeinsam mit den zuständigen Landesbehörden an einer wirksamen Verbesserung der Hochwasservorsorge und des Hochwasserschutzes. Derzeit wird ein umfassender Plan Hochwasservorsorge Dresden ausgearbeitet, der in seinem komplexen Ansatz und seiner stufenweisen Entwicklung die Vorgaben der europäischen Richtlinie über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken aufgreift.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Kommune; Vorsorge; Bauleitung; Gefahrenabwehr; Zuständigkeit; Pflicht; Risikomanagement; Schutzmaßnahme; Gewässer; Fluss; Bach; Überschwemmung; Überschwemmungsgebiet; Überflutung; Beispiel; Praxisbeispiel; Dezentral; Dezentralisation; EU-Richtlinie; Gewässerausbau; Bebauung; Rückhaltebecken; Einzugsgebiet; Grundwasseranstieg; Gefahrenkarte; Risikokarte;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.11, S.34-38, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Jüpner,Robert; Cassel Gintz,Martin:
Hochwassermanagement und Bauvorsorge - transnationale Ansätze im Mosel-Saar-Einzugsgebiet
Das INTERREG-IV-A-Projekt "Hoch- und Niedrigwassermanagement im Mosel- und Saareinzugsgebiet" (FLOW MS) soll der Verbesserung der Hochwasservorsorge, der Verringerung von potenziellen Hochwasserschäden und dem Niedrigwassermanagement im Moseleinzugsgebiet durch eine verbesserte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Hochwasserschutz, der Stärkung der Eigenvorsorgemaßnahmen der Kommunen oder ihrer Verbände, der Anpassung des kommunalen Hoch- und Niedrigwassermanagements an die Auswirkungen des Klimawandels sowie der Verbesserung des grenzüberschreitenden Hochwasservorhersagesystems dienen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Management; Vorsorge; Projektbeschreibung; Flusseinzugsgebiet; Zusammenarbeit; Niedrigwasser; Aktionsplan; Niedrigwasseraufhöhung; grenzüberschreitend; Einzugsgebiet; Grenzüberschreitende Kooperation; Kompetenzzentrum; Umsetzung; Klimawandel; Informationsaustausch; Öffentlichkeitsarbeit; Wissensmanagement; Internet; Weiterbildung; EU-Programm;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 99(2009)Nr.11, S.39-43, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Vischer,Daniel L.:
Der Bündner Theologe Lucius Pol und die Landquartkorrektion
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Naturkatastrophe; Hochwasserschutz; Geschichtsentwicklung; Flusslauf; Hydraulik; Korrektur; Bewahrung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 101(2009)Nr.3, S.227-230, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Peter,Armin:
Flussrevitalisierungen - Lernbeispiele für Wissenschaft und Praxis, Erfahrungen aus dem Projekt "Rhone-Thur"
Für die schweizerischen Fliessgewässer besteht ein grosser Revitalisierungsbedarf (zirka 15 000 km Fliessgewässer). In den nächsten Jahren sollen die bisherigen Revitalisierungsaktivitäten deutlich erhöht werden. Erfahrungen aus dem "Rhone-Thur"-Projekt können mithelfen, dass bei künftigen Revitalisierungsprojekten ein möglichst grosser Gewinn für die Ökologie entsteht. Zehn Basiselemente werden zur Berücksichtigung empfohlen und diskutiert. Zusätzlich gilt es, in den nächsten Jahren Kriterien für die Priorisierung der zu revitalisierenden Gewässerabschnitte zu erarbeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Flusssystem; Revitalisierung; Ökologie; Aufweitung; Lebensraum; Morphologie; Hydrologie; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 101(2009)Nr.3, S.213-218, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Größtes Wasserbauprojekt am Rhein gestartet. Hochwasser
Bei Hochwasser haben die Flüsse nicht mehr genügend Möglichkeiten, sich auszuweiten. Eine mögliche Folge, zu hohe Fließgeschwindigkeit und Vertiefung der Flusssohle. So auch am Niederrhein. Ein Problem für die Binnenschifffahrt, vor allem aber auch für den Umweltschutz. Die Politik hat das Problem erkannt. In Rees soll eine Art Auffangbecken für Rheinfluten bei Hochwasser entstehen. Dort erfolgte jetzt der Spatenstich zur derzeit größten Wasserbaustelle am Rhein.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flutkontrolle; Flussbettsicherung; Hochwasser; Umweltschutz; Binnenschifffahrt; Hochwasserschutz; Flut; Fließgeschwindigkeit; Behinderung; Schifffahrt; Umleitung; Auffangbecken;.
in Fachzeitschrift: Binnenschifffahrt 64(2009)Nr.12, S.65, Abb.
ISSN: 0939-1916
Schmid,Werner:
Zweibahniger Neubau der B 19 zwischen Kempten und Immenstadt
Schlagwörter zum Inhalt: Strassenbau; Bundesstraße; Talbrücke; Planungsgeschichte; Ausbauplanung; Trassenführung; Planfeststellungsverfahren; Bauzeit; Flußaue; Baudurchführung; Tunnel(oberflächennah); Hochwasserschutz; Stützwand; Retentionsraum; Ökologie;.
in Fachzeitschrift: Bau Intern (2009)Nr.9/10, S.20-22, Abb.
ISSN: 0724-4290
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Jung,Frank; Waschbüsch,Alexander:
Ingenieurskunst für die Bundesgartenschau. Hochwassersichere Ver- und Entsorgung
Im Vorfeld der Bundesgartenschau (BUGA) 2011 werden in Koblenz diverse Baumaßnahmen umgesetzt. Hierzu gehört auch die Planung und Ausführung der Wasserver- und -entsorgung der Schiffsanlegestellen, die Nutzung spezieller, wasserseitig auszuführender Bohrtechniken bei der Sanierung eines Stücks der Ufermauer sowie die Ver- und Entsorgung am Konrad-Adenauer-Ufer, Peter-Altmeier-Ufer und am Deutschen Eck. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Planung und Durchführung am historischen Ort mit entsprechend "historisch gewachsenen" Leitungen und Plänen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Uferanlage; Schiffsanlegestelle; Anlegestelle; Kiosk; Entsorgung; Wasserversorgung; Abwasserentsorgung; Stromversorgung; Trafostation; Unterirdisch; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: bbr Fachmagazin für Brunnen- und Leitungsbau 60(2009)Nr.12, S.36-41, Abb.
ISSN: 1611-1478
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Projekt 06 - bridge
Schlagwörter zum Inhalt: Brückenbau; Klappbrücke; Fußgängerbrücke; Radwegbrücke; Flussüberquerung; Barrierefrei; Entwurfskonzept; Linienführung; Brückentragwerk; Betonbauweise; Gestaltung(konstruktiv); Segmentbauweise; Herstellung; Statisches System; Vordimensionierung; Sicherheitssystem; Hochwasserschutz; Beleuchtungssystem; Studentenwettbewerb; Preisträger;.
in Fachzeitschrift: Zement Beton (2009)Nr.4, S.10-13, Abb.,Ans.,Grundr.,Lagepl.,Schn.
ISSN: 0514-2946
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Projekt 04 - BRCH1
Schlagwörter zum Inhalt: Brückenbau; Klappbrücke; Fußgängerbrücke; Radwegbrücke; Flussüberquerung; Barrierefrei; Entwurfskonzept; Betonbauweise; Brückentragwerk; Formfindung; Klappverfahren; Auflager; Gelenkkonstruktion; Gegengewicht; Gestaltung(konstruktiv); Hochwasserschutz; Fertigteilkonstruktion; Studentenwettbewerb; Preisträger;.
in Fachzeitschrift: Zement Beton (2009)Nr.4, S.32-33, Abb.,Ans.
ISSN: 0514-2946
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Barrierefreie Fuß- und Radwegbrücke - Vorentwurf einer klappbaren Fuß- und Radwegbrücke in Betonbauweise im Kontext historischer Strukturen. Die Concrete Student Trophy 2009
Die Concrete Student Trophy wird für herausragende Seminararbeiten, Projektarbeiten bzw. Entwürfe vergeben, bei deren Gestaltung und Konstruktion dem Werkstoff Beton eine wesentliche Rolle zukommt. Mit der Concrete Student Trophy 2009 werden innovative und kreative Ingenieur- und Architekturleistungen prämiert, die die vielfältigen technischen Einsatzmöglichkeiten des Betons in Ortbeton oder Betonfertigteilbauweise und die individuellen konstruktiven und gestalterischen Lösungsansätze zum Ausdruck bringen.
Schlagwörter zum Inhalt: Brückenbau; Fußgängerbrücke; Radwegbrücke; Flussüberquerung; Barrierefrei; Klappbrücke; Hubbrücke; Brückentragwerk; Betonbauweise; Gestaltung(konstruktiv); Gestaltqualität; Funktionalität; Hochwasserschutz; Städtebauliche Einbindung; Vorentwurf; Studentenwettbewerb; Wettbewerbsaufgabe; Rahmenbedingung; Beurteilungskriterium;.
in Fachzeitschrift: Zement Beton (2009)Nr.4, S.2-3, Abb.
ISSN: 0514-2946
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Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.
Das Internationale Symposium "Neue Anforderungen an den Wasserbau" vom 11./12. September 2008 wird dokumentiert durch 2 Bände mit insgesamt 89 Fachbeiträgen. Band 2 (Umgang mit Extremereignissen, neue Anforderungen an den Flussbau) enthält 42 Beiträge, die sich u.a. mit folgenden Themen befassen: Deichzustandsanalysen im Freistaat Sachsen; - Der Überlastfall an Flussdeichen - Strategien, Sicherungsmöglichkeiten, Risikominderung; - Extremhochwasser im Einzugsgebiet der Aare; - Überlastfall kleine Schliere; - GIS-gestütztes Werkzeug zur operationellen Hochwassersimulation auf Basis eines 1D/2D-gekoppelten HN-Verfahrens; - Strategien im Umgang mit Hochwasserereignissen; - Zur Hydraulik von Deichbrüchen; Hochwasserrückhaltebecken an der Kammlach - ein Beispiel aus der Praxis; - Renaturierung Kander Augand - Monitoring Flussmorphologie; - Flussaufweitung an der Grenzmur - ein Beitrag zur Sohlstabiliserung; - Uferrückbau und Buhnenoptimierung an der Donau östlich von Wien; - Numerische Modellierung im Rahmen der Gefahrenkartierung von Hochwassergefahren; - Funktionskontrolle der Rampe Kolbermoor am Mangfall nach Kriterien der Durchgängigkeit für Fische; - Hydraulische Konzeption des Hochwasserentlastungsstollens Thunersee; - Einfluss der Modellierung der Deckschichtbildung auf die Feststofftransportsimulation bei Hochwasser; - Vergleich zweier 3D Strömungssimulationsprogramme anhand eines physikalischen Modellversuchs; - Physikalische Modellversuche zur Stabilisierung der Flusssohle mittels unstrukturierter Blockrampen; - Die Wehrhöhe aufgelöster Rampen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Sanierung; Hochwasserschutzmaßnahme; Flussdeich; Überlastung; Deichbruch; Hochwasserentlastungsanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Flusssohle; Erosion; Eintiefung; Sedimenttransport; Sohlensicherung; Stabilisierung; Blockrampe; Sohlrampe; Rampe; Buhne; Anordnung; Dimensionierung; Optimierung; Gerinne; Aufweitung; Strömung; Abfluss; Simulation; Modellierung; Modell(physikalisch); Modell(hydraulisch); Modell(numerisch); Berechnungsverfahren; Modellversuch; Ökologie; Umweltverträglichkeit;.
Zürich: 2008. XI,499 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
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Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.1.
Das Internationale Symposium "Neue Anforderungen an den Wasserbau" vom 11./12. September 2008 wird dokumentiert durch 2 Bände mit insgesamt 89 Fachbeiträgen. Band 1 (Neue Anforderungen an Wasserkraftanlagen, Feststoffproblematik von Stauanlagen, Feststoffproblematik in Flüssen bei Hochwasserereignissen) enthält 47 Beiträge, die sich u.a. mit folgenden Themen befassen: Erfahrungen bei Bau, Inbetriebsetzung und Probebetrieb einer 10 MW-Hochdruckanlage der TIWAG; - Dynamische Speicherabgaben zur Berücksichtigung ökologischer Anforderungen; - Erweiterung des Kraftwerks Hieflau; - Revitalisierung Salzachkraftwerk Gamp/Hallein; - Dynamische Berechnung einer Druckrohrleitung unter Erdbebeneinwirkung im Sinne von Eurocode 8; - Modellversuche zur Auslegung des Wasserschlosses der Pumpspeicherkraftwerksanlage Limberg II; - Einfluss von Schwall/Sunk, Flussmorphologie und Wasserqualität auf schwallbeeinflusste Gewässer; - Abdichtungen in Pumpspeicherbecken; - Neue Schwellenform für das Kraftwerk Laufenburg; - Lufttransport unterhalb von Sohlbelüftern; - Durchleiten von Trübeströmen am Beispiel des Speichers Großsölk; - Entlandung Stausee Solis - Modell- und Naturversuche zur Geschiebeumlagerung; - Sedimentausleitung aus dem Speicher Gübsensee über die Triebwasserleitung; - Hydraulische Modellierung mit beweglicher Sohle für Stauhaltungen am Oberen Inn; - Untersuchungen von Kolmationsvorgängen an einem physikalischen Modell; - Schwemmholz-, Geschiebe- und Murgangrückhalt mit flexiblen Ringnetzsperren; Geschieberückhaltesperre mit mobilen Balkenelementen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserkraftanlage; Wasserkraftwerk; Flusskraftwerk; Pumpspeicherwerk; Speicherkraftwerk; Hochwasserschutz; Speicherbecken; Stauraum; Stausee; Abdichtung; Verlandung; Trübestrom; Sediment; Umlagerung; Durchleitung; Spülung; Schwebstofftransport; Geschiebe; Schwemmholz; Rückhaltung; Druckrohrleitung; Druckstollen; Wasserschloss; Neubau; Erweiterung; Revitalisierung; Planung; Bauausführung; Betrieb; Modellierung; Modell(physikalisch); Modell(mathematisch); Modell(hydraulisch); Berechnungsverfahren; Fließgewässer; Fluss; Ökologie; Umweltverträglichkeit;.
Zürich: 2008. XI,541 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 207
Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
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Boillat,J.L.; Geiges-Mayaud,M.; Teysseire,P.:
Auslaufbauwerk des Geschiebesammlers Fromatta (Kelchbach Naters, Wallis, Schweiz)
Die hydraulische Kapazität des Kelchbachs in seinem Unterlauf ist aufgrund der lokal ungenügenden Geschiebetransportkapazität infolge eines Gefälleknicks unzureichend. Um das Risiko von Überschwemmungen zu mindern, wurde ein Geschiebesammler oberhalb des Dorfes erstellt. Zusätzlich wird die Abflusskapazität zwischen Geschiebesammler und Rotten bis zu einem Extremhochwasser erhöht. Entscheidend für das Funktionieren des Konzeptes ist der Geschiebeaustrag aus dem Geschiebesammler. Mittels Modellversuchen konnte nachgewiesen werden, dass dank der getroffenen Massnahmen ein Extremhochwasser ohne bedeutende Ausuferungen bis in den Rotten geleitet werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Geschiebeablagerung; Vermeidung; Geschiebefang; Auslaufbauwerk; Abflussverhalten; Geschiebetransport; Feststofftransport; Modellierung; Modell(hydraulisch); Hydraulik; Berechnungsverfahren; Modellversuch;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.1.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.421-430, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 207
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Speerli,J.; Schatzmann,M.; Grob,M.; Soler,R.:
Erfahrungen aus der Nachbildung der Brienzer Murgänge im hydraulischen Modell
Aufgrund der Unwetterereignisse vom August 2005 wurden für den Trachtbach und den Glyssibach in Brienz Schutzkonzepte erarbeitet, welche unkonventionelle bauliche Massnahmen erforderten. Im Rahmen der Felduntersuchungen wurde mit Hilfe von Linienzahlanalysen, einer kleinen Volumenprobe des Feinmaterials und mit visuellen Abschätzungen des Fein- und Grobmaterials am Gesamtmaterial die Kornverteilung von grossen Murgängen im Trachtbach und im Glyssibach bestimmt. In einer Parameterstudie über die Zusammensetzung der Modell-Murgänge wurden der Wasseranteil sowie die Kornzusammensetzung variiert. Die Zusammensetzung eines Murganges, insbesondere der Wasseranteil und der sehr hohe Anteil an feinen Feststoffen, beeinflussen das Fliessverhalten eines Murganges im Modell wie auch in Natur massgeblich. Aufgrund dieser Vorversuche konnten im Modell Murgänge im Massstab 1:50 nachgebildet werden, welche ähnliche Eigenschaften aufweisen, wie natürliche Murgänge im Glyssibach und im Trachtbach. Im Modell für den Trachtbach und den Glyssibach wurden die entsprechenden Bauwerke getestet und optimiert, sowie ihre Funktionstüchtigkeit nachgewiesen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Bach; Starkregen; Rutschung; Murgang; Hochwasserschutz; Schutzeinrichtung; Geschiebe; Rückhaltung; Rückhaltesystem; Leiteinrichtung; Umleitung; Schutzdamm; Damm; Wirksamkeit; Modell(physikalisch); Modellversuch; Feldversuch; Berechnungsverfahren;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.1.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.507-516, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 207
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Rimböck,A.:
Gewässerunterhaltung im Spannungsfeld zwischen Hochwasserschutz und Naturschutz - Ansätze zu moderner Deichunterhaltung und Geschiebebewirtschaftung
Über die Jahre hinweg haben sich die Bestände an öffentlichen Hochwasserschutzeinrichtungen stark vergrößert. Damit einher geht ein deutlich gestiegener Aufwand an Gewässerunterhaltung, der im Umfeld der Schutzeinrichtungen meist signifikant höher ist, als in unverbauten Bereichen. Zudem tragen die wertvolleren Infrastruktureinrichtungen und höherwertigen Nutzungen in unmittelbarer Gewässernähe zu höheren Aufwendungen bei. Die weitergehende Verankerung des Naturschutzes in immer mehr Rechtsvorschriften bringt zudem neue Herausforderungen an alles staatliche Handeln mit sich. Im Zuge knapper werdender personeller und finanzieller Ressourcen sind neue Wege zur effizienten und wirtschaftlichen Gewässerunterhaltung angezeigt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Gewässersohle; Hochwasserschutz; Schutzeinrichtung; Deich; Ufersicherung; Unterhaltung; Bewirtschaftung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.1.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.497-506, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 207
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Rosport,Michael:
Einsatz von Spundwänden bei Hochwasserschutzmaßnahmen an Rhein und Main
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Flussdeich; Deich; Sanierung; Hochwasserschutzmaßnahme; Stahlspundwand; Spundwand; Konstruktion; Einbau; Wirtschaftlichkeit; Ausführungsbeispiel;.
In: Stahlspundwände (7) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2008. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2008. S.53-60, Abb.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 598
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Bader,Peter; Göbel,Jürgen:
Hochwasserschutz am Main, Sanierung der Main-Winterdeiche im Bereich Bürgel-Rumpenheim
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Flussdeich; Deich; Hochwasserschutzanlage; Durchsickerung; Sanierung; Abdichtung; Stahlspundwand; Spundwand; Einbau; Bauausführung;.
In: Stahlspundwände (7) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2008. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2008. S.45-52, Abb.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 598
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Bielitz,E.:
Deichzustandsanalysen im Freistaat Sachsen
Für zahlreiche Aufgaben der Landestalsperrenverwaltung (LTV) im Zusammenhang mit dem Bau, der Unterhaltung, Instandsetzung, Rückverlegung und der Verteidigung von Deichen im Freistaat Sachsen ist es erforderlich, laufend aktuelle Daten zu deren Lage, Geometrie, Aufbau und Zustand für die schnelle und effiziente Anwendung vorzuhalten. Um dies zu erreichen, bedarf es eines einheitlichen Vorgehens bei der Ersterfassung und Bewertung der relevanten Parameter und Eigenschaften, der einheitlichen Aufbereitung und Darstellung der Daten, der Datenprüfung und der Datenablage in einer Datenbank. Zugleich ist es erforderlich, die praxisgerechte Anwendung der Daten durch vielfältige Recherche-, Darstellungs- und Exportmöglichkeiten sicherzustellen sowie die Daten laufend aktuell zu halten. Mit der Durchführung von Deichzustandsanalysen in Sachsen hat sich die LTV diesen Anforderungen gestellt und dabei zwangsläufig in vielen Bereichen Neuland betreten. Dabei ist deutlich geworden, dass insbesondere einer detaillierten Vorbereitung (Aufgabenteilung) und der Datenprüfung große Bedeutung zukommt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Deich; Zustandsanalyse; Bewertung; Geometrie; Aufbau; Datenerfassung; Datenaufbereitung; Qualitätssicherung; Datensammlung; Datenbank;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.567-576, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Aufleger,M.; Hafner,T.; Hengl,M.:
Sanierung Untere Salzach - Weiche Ufer
Eigendynamische Gewässeraufweitungen sind zentraler Bestandteil des Sanierungskonzeptes an der Unteren Salzach. Sie bieten erhebliche ökologische, ökonomische aber auch äußerst wichtige planungsrechtliche Vorteile. Die Planungswerkzeuge zur Abschätzung der morphologischen Entwicklung nach dem Uferrückbau konnten im Zuge dieses Projektes in erheblichem Umfang weiterentwickelt werden. Erst hierdurch wurde die Entwicklung der Rückbaukonzepte möglich. Nichtsdestotrotz verlangt die Umsetzung der Modellergebnisse im hohen Umfang ergänzende ingenieurpraktische Einschätzungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Sohlensicherung; Stabilisierung; Sohlrampe; Rampe; Ufersicherung; Rückbau; Gerinne; Aufweitung; Entwicklung; Mäander; Modellversuch; Modell(physikalisch); Simulationsmodell; Modell(numerisch); Zweidimensionalität;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.715-725, Abb.,Lit.
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Durrer,S.; Hunzinger,L.:
Renaturierung Kander Augand - Monitoring Flussmorphologie
Die Flusslandschaft an der Kander hat sich besonders im oberen Projektabschnitt sehr positiv verändert. Heute zeigt sich ein vielfältiges, verzweigtes Gerinne mit lebendigen, sich selbständig verbreiternden Ufern und einem angrenzenden Auenwald, der gelegentlich überflutet wird. Die Blockrampe hat auch bei Abflussspitzen weit über dem Bemessungsabfluss nicht vollständig versagt, sondern elastisch reagiert. Die hohe Sohlenlage ist stabil und damit ist die Stabilität der flussaufwärts liegenden Betonsperren gewährleistet. In der quantitativen Erfolgskontrolle wird das Renaturierungsprojekt mit einem mittleren Erfolg bewertet. Das Resultat der Erfolgskontrolle hängt von den verwendeten Eingangsgrössen, der Wahl der Indikatoren sowie von deren Auswertungsmethode ab. Die Gesamtbewertung der Projektziele ist dank Mittelbildung weniger sensitiv auf die Eingangsgrössen. Eine Plausibilitätskontrolle der Indikatorbewertung und eine nachvollziehbare Dokumentation der Erfolgskontrolle sind deshalb unerlässlich. Der Renaturierungsprozess der Kander im Augand steht immer noch am Anfang. Die Ufer- und Sohlenstrukturen unterstehen einer starken Dynamik und das Flussbett wird sich durch Seitenerosion noch weiter verbreitern. Mit weiteren Erhebungen soll der Renaturierungsprozess dokumentiert und untersucht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Sohlensicherung; Stabilisierung; Anhebung; Sohlrampe; Blockrampe; Rampe; Ufersicherung; Rückbau; Gerinne; Aufweitung; Erfolgskontrolle; Monitoring; Bewertung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.727-737, Abb.,Tab.,Lit.
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Habersack,H.; Hornich,R.; Klösch,M.:
Flussaufweitung an der Grenzmur - ein Beitrag zur Sohlstabilisierung
Bereits die ersten Ergebnisse der Tracermessungen zeigten (in der Zusammenschau mit den morphologischen Aufnahmen), dass sich die Maßnahme positiv entwickelt und das eingetragene Geschiebematerial einerseits das Defizit vermindert und andererseits durch die festgestellte Morphodynamik ein Beitrag zur Verbesserung des ökologischen Zustandes geleistet werden kann. In den Jahren 2008 und 2009 werden die Tracermessungen und sonstigen Monitoringaktivitäten fortgesetzt sowie eine numerische Simulation zur Überprüfung der Projektsannahmen durchgeführt. Dabei erfolgt der Einsatz weiterer Tracersteine. Wesentlich ist die Kombination der Tracermessungen mit dem Monitoring der eigendynamischen Seitenerosion. Diese soll nach der einmaligen Zugabe von Geschiebematerial aus den Nebenarmen eine Kompensation des Geschiebedefizits bewirken. Durch die damit verbundene Gerinneaufweitung mit Sohlschubspannungsreduktion soll der Sohleintiefung weiterhin entgegengewirkt werden. Die Analyse der Seitenerosion, morphologischen Veränderungen und Tracerbewegung wird dann eine Aussage über die Wirkung der Maßnahme ermöglichen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse können in weiterer Folge bei der Detailplanung der nächsten Maßnahmen an der Grenzmur verwendet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Sohlensicherung; Stabilisierung; Gerinne; Aufweitung; Morphologie; Monitoring; Vermessung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.739-750, Abb.,Lit.
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Hengl,M.; Aufleger,M.; Niedermayr,A.; Spannring,M.:
Sanierung Untere Salzach - Aufgelöste Sohlrampe als Mehrzweckbauwerk
Der Bautyp aufgelöste Sohlrampe in Kombination mit einer Bootsgasse ist für die flussmorphologische Sanierung der Salzach sehr gut geeignet. Die aufgelöste Rampe ist aus einer Kombination von in einem unregelmäßigen Gitter angeordneten Riegeln (Stufen) und ca. 1,5 m tiefen Becken (bezogen auf die Riegeloberkante) zusammengesetzt. Für die Riegel wird eine 3er-Reihe von Steinen auf Filtermaterial verwendet. Höhendifferenzen von ca. 15 cm zwischen den Becken und Tiefenrinnen in den Riegeln ermöglichen die Fischwanderung. Die Becken und die Bootsgasse bestehen aus einer dicht gelegten Schlichtung von Einzelsteinen auf Filtermaterial. Das Bauwerk mit 140 m Sohlbreite, 2 % Gefälle und 3,3 m Höhe ist für einen Maximalabfluss von 2831 cbm/s (ca. 20,2 cbm/s und Meter Rampenbreite) ausgelegt. Für den Bau der Riegel und Becken wurden Bereiche mit unterschiedlich hohen Belastungen identifiziert und dementsprechend angepasste Steingrößen gewählt. Aus den Versuchen ergeben sich Mindeststeingrößen für die Riegel von etwa 2 bis 4 t und für die Becken von 100 bis 370 kg. Zum Schutz vor einem Kolk im unmittelbaren Anschluss an die Rampe dient ein Nachbettschutz ähnlich einem offenen Deckwerk mit 100 bis 200 kg schweren Steinen und 20 % Belegungsdichte auf zumindest 150 m Länge. Die für den einen Standort entwickelte Lösung kann auf weitere Standorte entlang der Salzach übertragen werden. Insbesondere ist die zweite Sohlrampe im Freilassinger Becken nahezu baugleich. Eine Anwendung auf andere Flüsse in der Größenordnung der Salzach ist unter Beachtung der örtlichen Randbedingungen und der sich daraus ergebenden Änderungen in den Steingrößen möglich.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Sohlensicherung; Stabilisierung; Sohlrampe; Rampe; Konstruktion; Gestaltung; Dimensionierung; Bemessung; Modellversuch; Modell(physikalisch);.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.751-761, Abb.,Tab.,Lit.
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Schilling,W.; Zimmermann,R.; Ringler,A.; Hartlieb,A.:
Wertach vital - Gesamtkonzept zur Verbesserung von Ökologie, Hochwasserschutz und Landschaftsbild
Als Folge von Korrektionsmaßnahmen und Geschiebedefizit hat sich die Wertach im vergangenen Jahrhundert massiv eingetieft und so zu einem monotonen Kanal entwickelt. Im Rahmen des Projektes Wertach vital wurde in den vergangenen Jahren im Bereich südlich von Augsburg auf einer Länge von 5 km ein ganzheitliches Konzept zur Stabilisierung der Gewässersohle, zur Schaffung von zusätzlichem Retentionsraum, zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Stadt Augsburg sowie zur Aufwertung von Ökologie und Landschaft umgesetzt. Erstmals kam im großen Umfang ein Offenes Deckwerk zum Einsatz, das eine wirtschaftliche Alternative zur klassischen Sohlstützung durch Querbauwerke darstellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Eintiefung; Ökologie; Landschaftsbild; Sanierungsmaßnahme; Sohlensicherung; Rampe; Sohlrampe; Gerinne; Aufweitung; Flussdeich; Deich; Rückverlegung; Instandsetzung; Freibord; Erhöhung; Deckwerk; Entwurfsplanung; Bauausführung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.823-833, Abb.,Tab.,Lit.
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Müller,D.; Walzer,A.; Farshi,D.:
Überlastfall Kleine Schliere
Der Überlastfall für die Kleine Schliere wird mit einem Konzept bestehend aus Schwemmholzrückhalt, Entlastungsbauwerk und einem Entlastungskorridor durch Landwirtschaftsgebiet gelöst. Die technische Lösung des Entlastungsbauwerkes mit Klappe und schiessendem Abflussverhalten verlangt eine sorgfältige Planung, raumplanerische Massnahmen und ein Notfallkonzept und andererseits ist die Akzeptanz durch die Bevölkerung zu erreichen. Dieser Prozess ist für alle Beteiligten neu und muss durch eine gute Kommunikation, die Lösung von Entschädigungsfragen und den aktiven Einbezug des örtlichen Krisenstabes gesichert werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Überlastung; Schadensvermeidung; Hochwasserentlastungsanlage; Streichwehr; Ableitung; Schwemmholz; Rückhaltung; Simulationsrechnung; Modell(numerisch); Zweidimensionalität;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.633-641, Abb.,Tab.,Lit.
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Liener,S.; Mani,P.; Billeter,P.; Schilling,M.; Lauber,G.; Roth,H.; Schudel,B.:
Extremhochwasser im Einzugsgebiet der Aare
In der Studie wurde analysiert, welche meteorologischen Situationen im Kanton Bern zu extremen Hochwasserereignissen führen können und welche Auswirkungen solche Ereignisse haben. Damit werden primär bessere Kenntnisse für die Katastrophenvorsorge zur Verfügung gestellt werden. Weiter soll die Studie Hinweise auf Schutzdefizite, Grundlagen für die Ausarbeitung von Gefahrenkarten sowie Angaben für die Seestands-Regulierung liefern. Basierend auf diesen Meteoszenarien wurden die Abflussbildung und der Abfluss in den Gerinnen simuliert. Ausgehend von Stellen mit ungenügender Gerinnekapazität oder möglichen Dammbrüchen wurden in einem weiteren Schritt mit Hilfe eines 2D-Modells die Überflutungsflächen und deren Retentionswirkung ermittelt. Anschliessend wurden die Überflutungsflächen mit dem Schadenpotenzial überlagert. Die Auswertungen zeigen, dass bei einzelnen Szenarien grosse Teile des Kantons Bern von Hochwasser betroffen sind. Beim Typ C beschränken sich die Schäden auf das Gebiet rund um den Bielersee. Durch Überflutungsprozesse entlang der Hauptgewässer und Seen sind über 5000 Gebäude betroffen. Überflutungen und lokale Erosionsprozesse können wichtige Strassen und Eisenbahnlinien an verschiedenen Stellen im Kanton Bern unterbrechen. Ganze Talschaften können auf dem Landweg nicht mehr erreicht werden. Die Analysen zeigen, dass die Katastrophenorganisation des Kantons in weiten Teilen des Kantonsgebietes über längere Zeit einsatzfähig sein muss. Mit der Studie liegen nun Grundlagen vor, mit denen die verantwortlichen Stellen entsprechende Handlungsstrategien erarbeiten können.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Katastrophenschutz; Damm; Hochwasserabfluss; Abfluss; Überflutung; Retentionsraum; Hochwasserschaden; Simulation;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.619-631, Abb.
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Heerten,G.; Ewert,W.F.; Werth,K.:
Verbesserte Querschnittsgestaltung von Deichen im Überlastfall
In Deichen ist der Einsatz von Filtervliesstoffen an der Binnenseite und die Anordnung von geosynthetischen Tondichtungsbahnen als wasserseitige Oberflächendichtung in aktuellen Regelwerken verankert. Über den Drei-Zonen-Deich hinaus kann durch in den Deich integrierte Sicherungsmaßnahmen aus Geokunststoffen eine hohe Widerstandsfähigkeit im Lastfall Überströmung erreicht werden, so dass bei Überschreitung des Bemessungshochwassers und Überströmen des Deiches mehr Zeit für Notsicherungs- und Evakuierungsmaßnahmen zur Verfügung steht. Ein optimal mit Geokunststoffen ertüchtigter Deichquerschnitt mit wasserseitiger Oberflächendichtung mit Bentonitmatten, integrierter Erosionssicherung durch Verpacken des Deichkerns mit Vliesstoffen in Umschlagmethode und filterwirksamer Ausbildung der luftseitigen Entwässerung mit Deichverteidigungsweg wird vorgestellt. Der Deichquerschnitt wurde nach dem Oder-Hochwasser 1997 in Polen bei der Sanierung eines Deichbruches realisiert und bietet optimale Voraussetzungen für einen langfristig wehrhaften, standsicheren und überströmsicheren Deich. Ein Bruchverhalten wie bei einem normalen Deich mit Querschnittsaufbau nur aus Erdstoffen darf als ausgeschlossen angenommen werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Überlastung; Erosion; Schadensvermeidung; Deichsicherung; Querschnittsgestaltung; Optimierung; Sicherungsmaßnahme; Geokunststoff; Tondichtungsbahn;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.593-603, Abb.,Lit.
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Overhoff,G.; Kleber-Lerchbaumer,U.:
Strategien im Umgang mit extremen Hochwasserereignissen
Hochwasserschutzanlagen gewähren einen planmäßigen aber begrenzten Schutz. Wirtschaftliche, rechtliche, technisch-konstruktive und gestalterische Kriterien sind bei der Festlegung des Schutzgrades zu beachten. Die normierten Anforderungen an die Bauwerkssicherheit (Sicherheitsgrad) dürfen nicht als eine über den Schutzgrad hinausgehende Sicherheit interpretiert werden. Dies gilt auch bei Erhöhung der Restsicherheit der Bauwerke mit statisch tragenden Dichtungen oder erosionsstabilen Böschungen. Hochwasserschutzanlagen sind darüber hinaus als integrales System zu betrachten. Gewässer und technische Anlage sind als funktionale Einheit zu interpretieren. Unterhaltung und Entwicklung der Gewässer und der Vorländer sind neben der Funktionssicherheit der technischen Bauwerke unabdingbare Voraussetzungen. Ihre Durchsetzung auch gegen konkurrierende Nutzungen ist zwingend sicherzustellen. Bei Planung und Errichtung von Hochwasserschutzanlagen sind die Auswirkungen über das Bemessungshochwasser hinausgehende Ereignisse zu berücksichtigen. Hochwasserschutz ist letztlich eine Aufgabe der Kommunikation zwischen Behörden einerseits, den Kommunen und Bürgern andererseits.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Flussdeich; Deich; Schutzbauwerk; Überlastung; Überflutung; Deichverstärkung; Ertüchtigung; Erhöhung; Instandsetzung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.657-666, Abb.
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Hochstrasser,H.; Aemmer,M.:
Hochwasserrückhaltebecken am Jonenbach, Affoltern am Albis, Schweiz
Mit einem Hochwasserrückhaltebecken werden bei Starkniederschlägen nicht nur Wasser sondern auch Geschiebe und Schwemmholz zurückgehalten. Für den Schwemmholzrückhalt wurden im Becken am Jonenbach Rechen vor der Drosselöffnung, vor der Hochwasserentlastung sowie an der Stauwurzel realisiert. Es wurde darauf geachtet, dass sie nicht verstopfungsanfällig sind und sich bei einem Überlastfall gutmütig verhalten. Besonderes Gewicht wurde auf den Bauzustand während der Schüttarbeiten gelegt. Aufgrund von landschaftsgestalterischen Gesichtspunkten wurden die Dammböschungen relativ flach ausgebildet und zu den Talflanken ausgerundet. Im Zuge der Aushubarbeiten ist man im Bereich des linken Widerlagers unerwartet auf eine stark zerklüftete Sandsteinschicht gestossen, die in Abweichung zum ursprünglichen Detailprojekt zusätzliche Injektionsmassnahmen, erfordert hat. Drei Monate nachdem das Hochwasserrückhaltebecken in Betrieb genommen wurde, ist es während des Hochwasserereignisses vom 8./9. August 2007 bereits stark eingestaut worden. Dank der Dämpfung und dem Rückhalt des Schwemmholzes konnten in Affoltern am Albis Schäden vermieden werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Hochwasserrückhaltebecken; Rückhaltebecken; Hochwasserentlastungsanlage; Damm; Durchlass; Einlaufbauwerk; Rechen; Konstruktion; Bauobjekt; Überwachung; Bauausführung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.605-618, Abb.
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Seitz,P.; Nussle,D.; Minor,H.E.:
Eschers Erbe: Sanierung des Linthwerks und zugehörige Modellversuche an der VAW
Im Rahmen des Projektes "Hochwasserschutz Linth 2000", das der SichersteIlung des Hochwasserschutzes der Linthebene dient, wurde die VAW mit drei Aufträgen für hydraulische Modelluntersuchungen beauftragt. Zwei Modelle betreffen den Escherkanal, das letzte Teilstück der Glarner Linth vor der Mündung in den Walensee. Hier sind eine unregulierte Hochwasserentlastung in Form einer Dammabsenkung am sogenannten Kundertriet und eine rechtsseitige Flussaufweitung namens Chli Gäsitschachen projektiert. In dieser Aufweitung wird ebenfalls eine unregulierte Entlastung integriert. Der dritte physikalische Modellversuch betrifft den Linthkanal, der Verbindung des Walensees mit dem Zürichsee. Hierbei wird die Funktionstüchtigkeit einer Hochwasserentlastungsanlage, die an einer neu zu schaffenden Flussaufweitung, dem sogenannten Hänggelgiessen, entsteht, untersucht werden. Derzeit ist das grösste der drei Modelle, die rechtsseitige Flussaufweitung Chli Gäsitschachen am Escherkanal in Betrieb.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserentlastungsanlage; Gerinne; Aufweitung; Kanal; Modellierung; Modell(physikalisch); Modell(hydraulisch);.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.1023-1032, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Haselsteiner,R.; Fischer,M.; Strobl,T.; Rutschmann,P.:
Der Überlastfall an Flussdeichen - Strategien, Sicherungsmöglichkeiten, Risikominderung
Es werden verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit dem Auftreten des Überlastfalles an Flussdeichen behandelt. Unter anderem wird an einem theoretischen Vergleich unterschiedlicher eingedeichter Gewässerabschnitte gezeigt, dass die Wahl des Freibords den Schutzgrad erheblich beeinflusst. Deshalb sollte die Festlegung des Freibords in erster Linie nach physikalischen Gesichtspunkten erfolgen und von pauschalen Festlegungen Abstand genommen werden. Darüber hinaus werden die Möglichkeit der Ermittlung von Deichversagenswahrscheinlichkeiten diskutiert und für die damit mögliche Abschätzung des Risikos einfache mathematische Gleichungen zur Abbildung von Schadensfunktionen zusammengestellt. In der Praxis ist aufgrund der Heterogenität der überfluteten Bereiche weniger wichtig, welche Funktion verwendet wird, sondern dass die absolute Schadenssumme und die tendenzielle Schadensentwicklung ausreichend genau erfasst werden. Des Weiteren wird die Böschungstragfähigkeit von eingestauten, verteidigten Altdeichen und von einem Neudeich verglichen. Dabei zeigt sich, dass die Standsicherheit des Altdeiches etwa gleichermaßen durch Überströmung und Böschungsversagen gefährdet ist. Eine Verstärkung des Deiches im Rahmen von Deichverteidigungs- oder Ertüchtigungsmaßnahmen führt hier zu einer entscheidenden Zunahme der Standsicherheit. Der Beitrag schließt mit der Beschreibung möglicher Maßnahmen, die Tragfähigkeit von Deichen im Überlastfall durch Deichverteidigungsmaßnahmen oder durch die Ausbildung von Überströmstrecken zu gewährleisten. Die Verwendung von Geokunststoffkonstruktionen zur Überströmungssicherung ist hierbei eine kostengünstige und auch leistungsfähige Technik, um ein Hochwasserschutzbauwerk überlastbar zu gestalten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Überlastung; Einfluss; Freibord; Höhe; Versagenswahrscheinlichkeit; Schadensursache; Schadenmechanismus; Schadensverlauf; Deichbruch; Überflutung; Tragfähigkeit; Standsicherheit; Durchsickerung; Verbesserungsmaßnahme; Deichsicherung; Erhöhung; Deichverstärkung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.577-591, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Musall,M.; Kron,A.; Oberle,P.; Beffa,C.:
GIS-gestütztes Werkzeug zur operationellen Hochwassersimulation auf Basis eines 1D/2D-gekoppelten HN-Verfahrens
Im Rahmen der Untersuchung konnte am Beispiel der Mittleren Elbe bei Dessau gezeigt werden, dass gängige hydrodynamisch-numerische Verfahren zur Strömungssimulation aufgrund der hohen Berechnungszeiten (2D-Verfahren) bzw. der mangelhaften Prognosefähigkeit (1D-Verfahren) für den operationellen Einsatz in hydraulisch komplexen Flussgebieten nicht geeignet sind. Demgegenüber konnten durch den Einsatz eines 1D-/2D-gekoppelten Modellansatzes viel versprechende Ergebnisse erzeugt werden, die einen zielführenden Kompromiss zwischen Berechnungszeit und Genauigkeit darstellen. Das gekoppelte Modell wurde anschließend in eine speziell an die Anforderungen des Katastrophenschutzes angepasste GIS-Fachschale implementiert und so für den Einsatz in der Praxis verfügbar gemacht. Zukünftig wird eine Übertragung auf weitere Untersuchungsgebiete angestrebt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Hochwasserabfluss; Überflutung; Simulationsrechnung; Simulationsmodell; Modell(numerisch); Modell(hydrologisch); Zweidimensionalität; GIS;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.643-655, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Schatzmann,M.; Inderwildi,A.; Lüthi,M.; Angehrn,P.; Weiss,H.:
Bau unterirdischer Bahnhof Löwenstrasse: Massnahmen zur Minimierung des Hochwasserrisikos der Sihl am Hauptbahnhof Zürich
Der Artikel gibt Einblick in die Hochwasserproblematik am Zürcher Hauptbahnhof durch die Sihl sowohl in der heutigen Situation als auch während des Baus des unterirdischen Bahnhofes Löwenstrasse im Zusammenhang mit dem Projekt Durchmesserlinie. Der Artikel zeigt auf, welche Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Projekt Durchmesserlinie durchgeführt wurden und welche Massnahmen zur Ausführung gelangten, um das Hochwasserrisiko zu reduzieren. Die Massnahmen reichen von der grossräumigen und tiefreichenden Sohlenabsenkung, der Sohlenversiegelung in den Durchlässen unter dem Hauptbahnhof, der Konstruktion von Fluttoren zur Baustellenflutung bis hin zur Vorabsenkung des Sihlsees im Zusammenhang mit prognostizierten Starkniederschlagsereignissen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Innenstadt; Hauptbahnhof; Erweiterung; Bahnhof(unterirdisch); Fließgewässer; Unterquerung; Durchlass; Baugrube; Hochwasserrisiko; Hochwasserschutzmaßnahme; Flusssohle; Sohle; Absenkung; Stabilisierung; Versiegelung; Ufersicherung; Schwemmholz; Geschiebe; Rückhaltung; Baustelle; Flutung; Notfallplan;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.667-678, Abb.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Schmocker,L.; Hager,W.H.:
Zur Hydraulik von Deichbrüchen
Deiche entlang von Flüssen schützen Siedlungen und Landschaften vor Überflutungen. Überschwemmungen infolge Überströmung eines Deichs haben in den letzten Jahren aufgrund der steigenden Hochwasserintensität zugenommen. Obwohl diese Überflutungen immense Infrastrukturschäden und finanzielle Konsequenzen zur Folge haben, ist die Hydraulik von Deichbrüchen nur wenig erforscht. Um Gefahrenkarten und Überflutungsszenarien zu definieren und entsprechende Evakuationsszenarien zu planen, müssen hydraulische Angaben über den Ablauf eines Deichbruchs bekannt sein. Das Forschungsprojekt soll mittels hydraulischer Modellversuche und deren hydraulischer Analyse zum Verständnis des Deichbruchs beitragen sowie Ansätze zur zeitlichen und örtlichen Entwicklung eines Deichbruchs liefern. In ersten Versuchen wurde der Einfluss der Durchsickerung auf den Erosionsprozess des Deichs untersucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Schutzbauwerk; Flussdeich; Deichbruch; Versagensart; Erosion; Schadensursache; Schadenmechanismus; Durchsickerung; Einfluss; Hydraulik; Modell(hydraulisch); Modellversuch;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.679-690, Abb.,Lit.
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Hopf,G.; Staton,K.; Eggertsberger,J.; Ulmer,B.:
Sanierung Untere Salzach - ein innovatives Konzept
Die flussmorphologische Sanierung der Unteren Salzach ist eine Herausforderung an den modernen Wasserbau. Ziel ist ein Gesamtkonzept, das dem neuesten Stand der gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen entspricht. Deshalb wurde ein Gesamtkonzept aufgestellt, dass nicht nur grenzüberschreitend, sondern auch interdisziplinär erarbeitet wurde. Die stark fortschreitende Eintiefung der Salzach soll, orientiert an einem gewässerökologischen Leitbild, durch ein Zusammenwirken folgender Bausteine gestoppt werden: - Aufgelöste Rampen zur Stützung und Anhebung der Flusssohle, - weiche Ufer zur eigendynamischen Aufweitung und Geschiebezufuhr, - offene Deckwerke zur Sohlsicherung und - Anbindung des Flusses an die Au. Zudem wird durch eine Hebung der Flusssohle der Grundwasserspiegel beeinflusst und so die Standortbedingungen für den Auwald und somit für die europäischen Schutzgebiete verbessert. Durch eine zukünftig wieder naturnahe Entwicklung des Flusses und seiner teils neu geschaffenen Nebengewässer werden auch wichtige Voraussetzungen zur Zielerreichung nach EU-Wasserrahmenrichtlinie geschaffen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flusssohle; Erosion; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Sohlensicherung; Stabilisierung; Sohlschwelle; Deckwerk; Gerinne; Aufweitung; Ufersicherung; Rückbau;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.763-774, Abb.,Lit.
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Klasz,G.; Schmalfuß,R.; Schlögl,R.:
Uferrückbau und Buhnenoptimierung an der Donau östlich von Wien
An der österreichischen Donau östlich von Wien, die zum größten Teil im Nationalpark Donau-Auen verläuft, sind (verkehrs-)wasserbauliche Ziele nur dann zu erreichen, wenn gleichzeitig strenge ökologische bzw. naturschutzrechtliche Anforderungen erfüllt werden. In diesem Zusammenhang ist in vielen Uferabschnitten (insgesamt über ca. 40% der Uferlinie) ein an die jeweilige flussmorphologische Situation angepasster Uferrückbau vorgesehen, also der teilweise oder vollständige Abtrag von Steinsicherungen, und zwar mit dem Ziel, eigendynamische Umformungen der Uferzonen zu ermöglichen. Des Weiteren sollen bestehende Buhnen so umgebaut, teilweise auch rückgebaut werden, dass die morphologischen Verhältnisse in den Buhnenfeldern und Uferzonen verbessert werden, im Sinn einer Dynamisierung. Konkret bedeutet das: tiefer liegende Buhnenkronen, vergrößerte Buhnenabstände und deklinante Buhnenanordnungen. Diese Entwurfsgrundsätze gelten für den Umbau bestehender Buhnen ebenso wie für den Neubau von Buhnen. Im Zuge zweier Pilotprojekte wurden bzw. werden diese Konzepte erprobt, die dabei gewonnenen Erfahrungen können für die Gesamtstrecke zwischen Wien und Marchmündung, wo ähnliche Maßnahmen geplant sind, genutzt werden. Uferrückbau bewirkt Seitenerosionen und eine Rückführung stark gehölzbewachsener und daher (im Hochwasserfall) sehr rau wirkender Uferstreifen in Richtung tiefer (unter Mittelwasser) gelegener Kiesflächen; mit der Buhnenabsenkung und der Erhöhung des Buhnenabstandes ist eine Reduktion von Formwiderständen verbunden. Diese Maßnahmen helfen somit, Hochwasserspiegel etwas abzusenken und sind auch aus diesem Grund im größeren Umfang für die gesamten Donaustrecke vorgesehen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Sanierungsmaßnahme; Renaturierung; Ufersicherung; Rückbau; Optimierung; Pilotprojekt;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.775-788, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Lüchinger,R.; Hollenstein,R.:
Numerische Modellierung im Rahmen der Gefahrenkartierung von Hochwassergefahren
Numerische Modelle unterstützen die Gefahrenkartierung in verschiedenen Bereichen. Im Rahmen der Schwachstellenanalysen, kann durch 1d-Staukurvenberechnungen der Einfluss von Durchlässen, Wehren etc. bei der Berechnung der Gerinnekapazität berücksichtigt werden, was vor allem in flachem Gelände maßgebend ist. Im Rahmen der Wirkungsanalyse können die Fliesswege der Ausuferungen aus dem Gerinne mittels 2d-Überflutungsmodellierung abgeschätzt werden. Diese Modeliierungen liefern im flachen Gelände im Vergleich zur Methode der Fliesswege genauere Resultate. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass vor allem im flachen Gelände, numerische Modelle, im Vergleich zu den anderen angesprochenen Verfahren, genauere Resultate liefern und deshalb im Rahmen der Gefahrenkartierung dort eingesetzt werden sollten. Zentral bleibt die Plausibilisierung der Resultate. Durch die teilweise automatisierte Erstellung der digitalen Modelle und die verschiedensten Grundlagen für die Erstellung, ist es unumgänglich, sowohl die Modelle wie auch die Resultate der Berechnung zu eichen bzw. zu plausibilisieren. Die Modelle müssen mit der Realität verglichen werden. Die Resultate müssen mit Überschwemmungen aus der Vergangenheit verglichen und durch Begehungen im Feld plausibilisiert werden. Nach der Begehung im Feld, müssen die Erkenntnisse in das Modell einfließen und die Berechnungen neu durchgeführt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Überschwemmung; Überflutung; Gefahrenzone; Kartierung; Modellierung; Modell(numerisch); Wirkungsanalyse;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.799-809, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Carstensen,D.; Horlacher,H.B.; Schuckert,M.; Wilhelm,J.:
Hochwasserschutzmassnahmen in urbanen Bereichen an der Mulde und Elbe
Die im Rahmen der Hochwasserschutzkonzepte für die Mulde und die Elbe erstellten 2D-HN-Modelle der Ortslagen Grimma und Dresden stellen vielseitig nutzbare Instrumente für die Untersuchung komplexer Fragestellungen im Zusammenhang mit der Strömungssituation bei Hoch-, Mittel und Niedrigwasserereignissen dar. Betrachtungen zu den Auswirkungen des permanenten und mobilen Hochwasserschutzes auf die Wasserspiegellage für quasistationäre Abflussereignisse und das Retentionsvermögen infolge instationärer Ereignisse standen im Rahmen der beschriebenen Untersuchungen im Vordergrund. Ebenso konnten sowohl positive als auch negative Auswirkungen von Vorlandabgrabungen und naturnahen Gestaltungen von Seitenarmen sowie Auenbereichen auf die Morphodynamik der Bundeswasserstraße Elbe analysiert werden. Im Zusammenhang mit der Anwendung von 2D-HN-Modellen stellen physikalische Modelle gerade bei der Klärung mehrdimensionaler Effekte (Strömung im Bereich von Brückenpfeilern, Eisgang, ... ) eine sinnvolle Ergänzung dar. Die hybride Modellierung am Beispiel der Mulde im Bereich Grimma hat sich vor allem durch die öffentlichkeitswirksame Visualisierung der komplexen hydraulischen Vorgänge als ein wichtiger Beitrag für einen konstruktiven und schnellen Planungsfortschritt erwiesen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Fluss; Strom; Hochwasserschutzmaßnahme; Hochwasserabfluss; Modellierung; Modell(numerisch); Zweidimensionalität; Modell(physikalisch);.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.905-916, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Baumann,M.; Raschle,T.:
Lösungsansatz Thur robust für den Hochwasser - Überlastfall im Thurtal
Im Kanton Thurgau wurden zur Verbesserung des Hochwasserschutzes umfangreiche wasserbauliche Planungen - die 2. Thurgauer Thurkorrektion - in Angriff genommen. Heutige Hochwasserschutzprojekte überprüfen auch das Verhalten der Schutzsysteme bei Extremereignissen und setzen anstelle von harten Verbauungen auf Flussaufweitungen zur Erhöhung der Abflusskapazität und die Einrichtung von Flutkorridoren, in die im Überlastfall das Wasser kontrolliert abgeleitet werden kann. Mit solchen Massnahmen werden die einst monotonen Wasserläufe gleichzeitig ökologisch aufgewertet. Das zur Behebung der vorhandenen Defizite vorgeschlagene "Konzept 2002" sieht eine generelle Verbreiterung des Flussraumes zwischen Frauenfeld und Bürglen vor, gleichzeitig mit der Vervollständigung und Verbesserung des mehr als hundert Jahre alten Schutzsystems und der Schaffung von Rückhalteräumen (stehende Retention). Die neuen Erkenntnisse aus den Projektierungsarbeiten für den Abschnitt Weinfelden-Bürglen haben gezeigt, dass die Lösung nicht nur innerhalb der bestehenden Dammsysteme zu finden ist. Es sind auch Notentlastungen (fliessende Retention) bei EHQ-Abfluss in das dicht besiedelte Thurtal oberhalb und unterhalb von Frauenfeld zu prüfen. Unter Berücksichtigung der bekannten Unschärfen der verwendeten hydrologischen Modelle und der gewählten wasserbaulichen Massnahmen sind Entscheidungen in Bezug auf ein optimiertes Schutzsystem zu fällen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzmaßnahme; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserschutzdamm; Damm; Überlastung; Sanierung; Verstärkung; Retentionsraum; Rückhaltebecken; Abflussmenge; Erhöhung; Gerinne; Aufweitung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.545-556, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Peter,A.; Schager,E.; Weber,C.:
Fischökologische Anforderungen an den Wasserbau
Weltweit werden Fliessgewässer mit grossem finanziellen und personellen Aufwand revitalisiert, so auch in der Schweiz. Meist steht dabei die Wiederherstellung einer naturnahen Gewässerstruktur im Vordergrund, von der man sich eine positive Wirkung auf die aquatischen Lebewesen erhofft. In zahlreichen Projekten ist diese biologische Reaktion aber bisher ausgeblieben. Aus den fischökologischen Arbeiten an der Thur sowie den Blockrampenuntersuchungen werden Empfehlungen für die Revitalisierungspraxis und insbesondere für den Wasserbau abgeleitet.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Gerinne; Aufweitung; Revitalisierung; Fisch; Lebensraum; Ökologie; Anforderung; Untersuchung; Fallbeispiel;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.811-822, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Loy,G.:
Die neu berechneten Wasserspiegellagen am Inn und die dadurch notwendigen Massnahmen zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit im Bereich Rosenheim
Die E.ON Wasserkraft GmbH betreibt am Inn zwischen Nußdorf (Inn km 198,7) und Egglfing (Inn km 35,3) 13 Wasserkraftanlagen. Im Verantwortungsbereich liegt ebenso die sichere Hochwasserabfuhr für den Bemessungsabfluss. Nach dem Hochwasserereignis 1985 und 2005, die am oberen Inn im Bereich des derzeit gültigen Bemessungshochwassers der Staustufen waren, wurden systematisch alle Berechnungen der Stauräume verifiziert. Zentral dabei sind die Annahmen zur Mobilisierung der Ablagerungssedimente in den Stauräumen. Die nach 2005 zügig umgesetzten Baumaßnahmen konnten in enger Kooperation mit den Behörden nunmehr abgeschlossen werden. Die Problematik, dass die ursprünglichen Bescheidswasserspiegellagen nicht mehr eingehalten werden konnten, führte im Vorfeld bereits zu umfangreichen Variantenuntersuchung und Deicherhöhungen die immer nur Teilaspekte befriedigend abdecken konnten. Das vorgestellte Maßnahmenpaket, unter anderem Uferaufweitungen, beseitigt die erhöhten Wasserspiegellagen, die berechneten Freiborddefizite und garantiert die Durchgängigkeit der Sedimente.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Fluss; Hochwasserschutz; Staustufe; Stauraum; Wasserspiegellage; Hochwasserabfluss; Berechnung; Bemessungshochwasser; Deich; Damm; Freibord; Erhöhung; Gerinne; Aufweitung; Sedimenttransport; Ablagerung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.789-798, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Bezzola,G.R.; Loat,R.; Buser,M.:
Herausforderung Überlastfall
Schutzbauten müssen überlastbar ausgelegt sein und ein robustes Verhalten aufweisen. Bei der Planung neuer Schutzbauten ist der Überlastfall konsequent zu berücksichtigen, um einerseits das Verhalten der Bauten im Überlastfall zu beurteilen und andererseits die verbleibenden Risiken zu erkennen. Bestehende Schutzbauten sind hinsichtlich ihres Verhaltens im Überlastfall sorgfältig zu prüfen und - falls sie den Anforderungen nicht genügen - zu sanieren oder zu ersetzen. Die entsprechenden Mittel hierzu sind bei Bund, Kantonen und Gemeinden bereitzustellen. Der Entwurf robuster Schutzmassnahmen, die nebst den technischen Möglichkeiten des Hochwasserschutzes auch alle übrigen Elemente des integralen Risikomanagements wie planerische Massnahmen, biologische Massnahmen, Objektschutz und Notfallplanung berücksichtigen, stellt eine der zentralen Herausforderungen für den Planer dar. Die Ansprüche bezüglich Überlastbarkeit und Umgang mit den Restrisiken bedingen innovative Konzepte und fordern somit kreative Ingenieurarbeit. Bauliche Massnahmen müssen zudem so konzipiert sein, dass sie sich mit verhältnismässigen Mitteln neuen Randbedingungen anpassen und erweitern lassen. Dabei ist vor allem den Folgen des Klimawandels Beachtung zu schenken. Erhöhte Hochwasserabflüsse und grössere Sedimentfrachten bedingen entsprechende Gerinnequerschnitte, beziehungsweise Raum, um Wasser, Feststoffe und Schwemmholz abzuführen oder zurückzuhalten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Wildbach; Bach; Hochwasserschutz; Überlastung; Schutzmaßnahme; Rückhaltung; Retention; Umleitung; Ableitung; Durchleitung; Schutzbauwerk; Notfallplanung;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.557-566, Abb.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Vogel,S.:
Hochwasserrückhaltebecken an der Kammlach - ein Beispiel aus der Praxis
Die in den letzten Jahren gehäuft auftretenden Hochwasserereignisse haben den Sinn der Öffentlichkeit für die Gefahren, die von solchen Ereignissen ausgehen, geschärft. Flächendeckend müssen die Hochwassergefahren untersucht und ausgewertet werden. Das Beispiel zeigt anhand einer aktuellen Planung für ein Hochwasserrückhaltebecken einen Ausschnitt der Möglichkeiten, die im Hochwasserschutz zur Verfügung stehen. Die Probleme, die während der Planung auftreten können bzw. aufgetreten sind werden aufgezeigt und Alternativen erläutert, mit denen in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und der Fachbehörde Lösungen erarbeitet werden. "Neue Anforderungen an den Wasserbau" beinhalten hier nicht nur die technischen Maßnahmen, die für den Hochwasserschutz ergriffen werden müssen, sondern auch Maßnahmen im naturnahen Wasserbau, mit denen oft die gleichen Ziele zu erreicht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Strassenbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Hochwasserrückhaltebecken; Damm; Hochwasserentlastungsanlage; Auslassbauwerk; Rampe; Riegelrampe;.
In: Neue Anforderungen an den Wasserbau. Internationales Symposium 11./12. September 2008. Bd.2.. Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
Zürich: 2008. S.703-712, Abb.,Tab.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 208
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Wilcke,Detlef:
Vorbeugender, flächenhafter Hochwasserschutz auf urbanen und ackerbaulich genutzten Flächen. Ein Konzept zur einzugsgebietsweiten Implementierung von Bewirtschaftungsmaßnahmen. Online Ressource
Gegenstand der Arbeit ist der vorbeugende, flächenhafte Hochwasserschutz. Er umfasst einen Teilbereich der Maßnahmen, die als dezentraler Hochwasserschutz bezeichnet werden. Gemeinsames Merkmal der hier betrachteten Maßnahmen ist, mehr Niederschlagswasser in den Boden zu infiltrieren als dies unter der momentanen Bewirtschaftung der Fall ist. Die Maßnahmen nehmen somit Einfluss auf den Prozess der Abflussbildung abseits des Gewässersystems. These der Arbeit ist, dass während Hochwasser erzeugender Niederschlagsperioden Teile des Porenvolumens im Boden insbesondere aufgrund der momentanen Nutzung ungenutzt bleiben. Das Erschließen dieser Bodenspeicher führt zur Verringerung des Volumens der Hochwasserwelle und hat damit positive Auswirkungen auf den Hochwasserschutz. Die Wirkung des vorbeugenden, flächenhaften Hochwasserschutzes ist schwierig zu quantifizieren, da sie von einer Reihe zeitlicher und räumlicher Variablen abhängt. Dies mag ein Grund dafür sein, dass in der Vergangenheit diese Strategie des Hochwasserschutzes nicht in die Planungen einbezogen wurde. Ziel der Arbeit war es, ein Konzept zu entwickeln, das es erlaubt, die Potenziale und die zu erwartenden Wirkungen der Maßnahmen zu bestimmen, die den besagten Bodenspeicher während eines Hochwasserereignisses nutzen. Die verwendeten Ansätze wurden beispielhaft auf das Einzugsgebiet der Mulde in Sachsen (ca. 6.200 qkm) angewendet. In der Summe kann die vorgestellte schrittweise Methodik als Konzept aufgefasst werden, das wichtige Grundlagen für die einzugsgebietsweite Einführung des vorbeugenden, flächenhaften Hochwasserschutzes liefert und zudem vergleichsweise einfach auf andere Einzugsgebiete übertragen werden kann.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Hochwasserschutzmaßnahme; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Niederschlagabfluss; Abflussverhalten; Wasserrückhalt; Boden; Infiltration; Modell(hydrologisch); Speicherung; Speicherfähigkeit; Landwirtschaftliche Nutzfläche; Siedlungsfläche; Bewirtschaftung; Dezentralität; Forschungsprojekt;.
Hannover: 2008. 262 S., Abb.,Tab.,Lit.
tech.Diss.; Hannover 2008
Hrsg.: Univ. Hannover, Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie
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Sohst,Steffen:
Erhöhung und Verstärkung des Weserdeichs im Stadtgebiet Brake (Unterweser)
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Stadtgebiet; Fluss; Hochwasserschutzanlage; Flussdeich; Deich; Sanierung; Erhöhung; Verstärkung; Dichtwand; Stahlspundwand; Spundwand; Konstruktionsdetail; Bauausführung;.
In: Stahlspundwände (8) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2008. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2008. S.51-54, Abb.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 507
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Klinkemeyer,Markus:
Hochwasserschutz - Einsatz von Spundwänden in bebauungsnahen Bereichen
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Stadtgebiet; Fluss; Strom; Hochwasserschutzanlage; Stahlspundwand; Spundwand; Planung; Konstruktion; Bemessung; Herstellungsverfahren; Bauausführung; Ausführungsbeispiel;.
In: Stahlspundwände (8) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2008. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2008. S.55-64, Abb.,Lit.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 507
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Tagungsband zum Seminar: Wasserrückhalt in der Fläche - Möglichkeiten und Grenzen des dezentralen Hochwasserschutzes
Im Vordergrund des Seminars stand die Frage, inwiefern der dezentrale Hochwasserschutz einen messbaren Beitrag zur Hochwasserbekämpfung leisten kann. In den hochqualifizierten Vorträgen kam klar zum Ausdruck, dass der Wasserrückhalt in der Fläche eine sinnvolle Ergänzung von technischen Hochwasserschutzmaßnahmen darstellt. Vor allem bei Starkniederschlagsereignissen kurzer Dauer und geringer Jährlichkeit in relativ kleinen Einzugsgebieten kann der dezentrale Hochwasserschutz einen nicht unerheblichen Beitrag zur Wellenabminderung leisten. In großen Einzugsgebieten und bei sehr seltenen Ereignissen ("Jahrhunderthochwasser") sind die technischen Hochwasserschutzmaßnahmen nach wie vor ohne Alternative, wenn ein Siedlungsgebiet vor Überflutungen geschützt werden soll. Die heutigen Hochwasserschutzkonzepte stellen allerdings den Vorsorgegedanken stärker in den Mittelpunkt, wodurch unter Umständen auf (groß-)technische Maßnahmen verzichtet werden kann (zum Beispiel durch hochwasserangepasstes Bauen oder Freihalten von Überschwemmungsflächen). Die vielfältigen Maßnahmen des dezentralen Hochwasserschutzes wurden im Seminar vorgestellt und zeigten in aller Deutlichkeit auf, dass hierbei nicht nur der Scheitel von Hochwasserwellen reduziert werden kann, sondern auch viele ökologische Synergien aktiviert werden. Hierzu zählen der verbesserte Landschaftswasserhaushalt, die erhöhte Grundwasserneubildung, die Verminderung von diffusen Stoffeinträgen und Erosionsraten und - last but not least - die Verbesserung der Biodiversität und ihrer ökologischen Dienstleistungen. Die abschließende Podiumsdiskussion führte die Standpunkte der Wissenschaft, des Naturschutzes und der Wasserwirtschaftsverwaltung zusammen. Als Fazit der lebhaften Diskussion kann festgehalten werden, dass die Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Fläche nicht allein aus Hochwasserschutzgründen umgesetzt werden sollten. Denn in Anbetracht begrenzter finanzieller Ressourcen kann nur eine differenzierte Bewertung der unterschiedlichen Nutzeffekte zu sachlich fundierten Entscheidungen führen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Dezentral; Fläche; Wasserrückhalt; Retentionsraum; Wasserwirtschaft; Naturschutz; Ökologie; Landwirtschaft; Forstwirtschaft; Aufforstung; Synergie; Hochwasserrisiko; Risikomanagement; Flusseinzugsgebiet; Abflussbildung;.
München: Oldenbourg Industrieverlag 2008. 142 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-8356-3173-1
= Mitteilungen - Institut für Wasserwesen, Universität der Bundeswehr München; 100
Hrsg.: Univ. der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen
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Eisenhauer,Norbert:
Modell- und Naturuntersuchungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Baden-Württemberg
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Fluss; Hochwasserschutz; Rückhaltebecken; Hochwasserrückhaltebecken; Betrieb; Optimierung; Auslassbauwerk; Hydraulik; Leistungsfähigkeit; Faschine; Steinschüttung; Lagerungsdichte; Einfluss; Deckwerk; Erosion; Stabilität; Modelluntersuchung; Modell(physikalisch); Felduntersuchung;.
In: IFF wba '08 Innovation und Forschung an Fachhochschulen. Tagungsband
Düsseldorf: VDI Verlag 2008. S. 18-30, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-18-320904-0
= Fortschritt-Berichte VDI, Reihe 4, Bauingenieurwesen; 209
IFF Innovation und Forschung an Fachhochschulen
Dresden (Deutschland, Bundesrepublik), 2008.
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DWA- Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen 2008 - Schwerpunkte der Zukunft
PLENARVORTRÄGE: Die Zukunft der Wasserwirtschaft vor dem Hintergrund klimatischer und demografischer Veränderungen (Festvortrag); - Stand der Umsetzung der Hochwasserschutzkonzepte in Sachsen unter Berücksichtigung der Hochwasservorsorge für Abwasseranlagen, - Erfahrungen bei der ökologischen Aufwertung eines Gewässers im urbanen Bereich am Beispiel der Chemnitz; - Hochwasserschutz an Gewässern im urbanen Bereich am Beispiel des Lockwitzbaches in Dresden; - Gewässerentwicklung im urbanen Bereich - Von der Vorflut zum Entwicklungsraum; - Probleme und Auswirkungen des Grundwasseranstieges auf bebaute Gebiete am Beispiel der Städte Hoyerswerda; - Einfluss der Flutung von Braunkohlentagebauen auf die Grundwasserbeschaffenheit; - Die Strategie zur weiteren abwassertechnischen Erschließung ländlicher Gebiete im Freistaat Sachsen von 2007 bis 2015; - Die praktische Umsetzung der Sächsischen Kleinkläranlagenverordnung in Bezug auf die Überwachung von Eigenkontrolle und Betrieb an Hand der Anwendungshinweise des SMUL; - Differenzierte Prognose demografisch bedingter Auswirkungen auf den Abwasseranfall - Konsequenzen und geeignete Kompensationsstrategien; - Immissionsbetrachtungen für Kanalnetz und Kläranlage im Bereich der Stadt Chemnitz; - Nachhaltige Kanalsanierung - Handlungsempfehlungen zum Substanzwerterhalt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wissenschaft/Grundlagen; Kongress; Wasserwirtschaft; Hochwasserschutz; Fließgewässer; Grundwasseranreicherung; Bergbau; Abwasserbeseitigung; Abwasserbehandlung; Kanalisation; Landesverband; Fachtagung;.
Dresden: 2008. 233 S.
ISBN: 978-3-940173-53-9
Hrsg.: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. -DWA-, Landesverband Sachsen/Thüringen, Dresden
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Oertel,Mario:
Analyse der Flutung unterirdischer Bauwerke in flussnahen urbanen Regionen nach Versagen von Hochwasserschutzeinrichtungen. Online-Ressource
Die Dissertation beschäftigt sich mit der Flutung unterirdischer Bauwerke in flussnahen urbanen Regionen nach Versagen von Hochwasserschutzeinrichtungen. Ziel der Arbeit ist die Kenntlichmachung von Gefahren und Risiken in unterirdischen Gebäuden wie U-Bahn-Stationen, Tiefgaragen oder unterirdische Einkaufszentren sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich dieser Gefahren während eines Hochwasserereignisses. Das Forschungsprojekt kommt somit der Forderung der Informationsvorsorge in hochwassergefährdeten Gebieten nach. Mit Hilfe eines physikalischen Modells im Maßstab 1:20 wird die flächenhafte Flutwellenausbreitung auf einer Platte mit anschließender Flutung unterirdischer Kontrollvolumen untersucht. Der Prozess der Flutwellenausbreitung stellt dabei die Randbedingung für die Flutungsvorgänge dar. Aus diesem Grund erfolgt ein Vergleich mit einer analytischen Lösung nach dem aktuellen Stand der Forschung. Eine vertiefte Diskussion über den Einfluss von Maßstabseffekten auf die Wellenausbreitung detektiert Grenzbereiche der physikalischen Modellierungen und der möglichen Übertragbarkeit auf Naturverhältnisse. Die physikalischen Versuche zur Flutung unterirdischer Bauwerke ermöglichen die Differenzierung von drei unterschiedlichen Flutungstypen. Numerische 3-D-Simulationen werden zur Validierung ausgewählter physikalischer Modellläufe herangezogen, um eine Anwendbarkeit für die vorliegenden Problemstellungen zu bestätigen. Mit Hilfe der physikalischen und numerischen Modellierungen sowie theoretischer Ansätze werden die Ergebnisse der Flutungsvorgänge auf Naturverhältnisse übertragen. Die durchgeführten Untersuchungen dienen als Grundlage für die Entwicklung eines Decision-Support-Systems in Form des entwickelten Risiko-Tools RoFUF. Dieses ermöglicht Aussagen über das vorliegende Risiko in unterirdischen Bauwerken in Abhängigkeit diverser Randbedingungen. Empfehlungen für die Einbeziehung der Untersuchungsergebnisse in aktuelle Hochwasser-Gefahrenkarten werden ausgesprochen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserwirtschaft; Fließgewässer; Hochwasser; Hochwasserschutz; Versagen; Bauwerk; Unterirdisch; Flutung; Modellierung;.
Aachen: Shaker 2008. 238 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-8322-6910-4
tech.Diss.; Wuppertal 2007
= Bericht - Lehr- und Forschungsgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft, Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal; 15
Hrsg.: Univ. Wuppertal, Lehr- und Forschungsgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft
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Schüttrumpf,Holger; Bachmann; Daniel:
Klimaänderungen und Hochwasserschutz
Vor dem Hintergrund zu erwartender globaler Klimaänderungen und ihrer Auswirkungen auf das regionale Klima sind die Folgen und Risiken für die Wasserwirtschaft - insbesondere den Hochwasserschutz und das Hochwasserrisikomanagement - von hoher ökonomischer, ökologischer und sozialer Bedeutung. Aufgrund trendbehafteter extremer Niederschlags- und Abflussereignisse infolge eines Klimawandels ist eine auf Beobachtungen in der Vergangenheit gestützte Bemessung und Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen nur noch begrenzt möglich. Die Funktionalität und Standsicherheit der Hochwasserschutzanlagen ist jedoch über Ihre Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten zu gewährleisten. Daher sind die sich langfristig verändernden hydrologischen Randbedingungen bei der Planung und Bemessung von Hochwasserschutzanlagen zu berücksichtigen. Ziel dieses Beitrages ist es die Auswirkungen globaler Klimaänderungen auf die zu erwartenden Niederschlagsverhältnisse in Deutschland darzustellen, die Entwicklung mittlerer und extremer Abflussverhältnisse für ausgewählte Flussgebiete in Deutschland über die vergangenen rd. 150 Jahre aufzuzeigen, und die Auswirkungen und Folgen des globalen Klimawandels auf den Hochwasserschutz und den erforderlichen Forschungsbedarf zu identifizieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Klimawandel; Klimaänderung; Auswirkung; Niederschlagsmenge; Niederschlagabfluss; Fluss; Hochwasserrisiko; Risikomanagement; Hochwasserschutzmaßnahme;.
In: 41. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 2.4. - 4.4.2008 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2008. 14 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-938996-17-1
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 211
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft, Nr.: 41
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 02.-04. April 2008.
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Leben mit dem Fluss. Hochwasser im Spiegel der Zeit
Der Schutz vor Naturgefahren ist gerade in Bayern schon seit vielen Jahren einwichtiges Anliegen, insbesondere der Schutz vor Hochwasser. Deshalb soll das Bewusstsein für die Hochwassergefahren aufrecht erhalten und gestärkt werden. Die Broschüre portraitiert daher fast ein Dutzend Städte im Main- und im Donaugebiet, die immer wieder überschwemmt wurden. Historische Archivdokumente lassen durch Stiche, alte Fotos, Pläne und Chroniken fast 1000 Jahre Hochwassergeschichte wieder lebendig werden. Daneben kommt auch die Gegenwart nicht zu kurz: Die Fragen des aktuellen Hochwasserschutzes werden ebenso angesprochen wie die Hochwassergefahr an alpinen Wildbächen. Ein Blick auf den Klimawandel und seine Auswirkungen rundet das Thema ab.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserwirtschaft; Hochwasser; Überschwemmung; Hochwasserschutz; Historisch; Fluss; Wildbach; Stadtportrait; Entwicklungsgeschichte; Wasserbau; Klimawandel;.
Augsburg: 2008. 96 S., Abb.,Tab.
ISBN: 978-3-936385-29-8
Augsburg: Selbstverlag 2008
ISBN: 978-3-936385-31-1
= UmweltBasis
Hrsg.: Bayern, Landesamt für Umwelt -LfU-, Augsburg
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Heerten,Georg; Werth,Katja:
Geokunstoffe im Deichbau
Nach den vergangenen Hochwasserereignissen wurden in großem Umfang sichere und moderne Deichquerschnitte mit Geokunststoffen realisiert. Der Einsatz von Filtervliesstoffen für einen filterstabilen und erosionsfesten Übergang zwischen Deichkern und luftseitigem Drän- und Auflastkörper oder die Anordnung von geosynthetischen Tondichtungsbahnen (Bentonitmatten) als wasserseitige Oberflächendichtung sind als etablierte Alternativen in aktuellen Regelwerken verankert. Über den Drei-Zonen-Deich hinaus wurde die Wirkungsweise von in den Deich integrierten Sicherungsmaßnahmen aus Geokunststoffen untersucht und für diese Bauweisen eine hohe Widerstandsfähigkeit im Lastfall Überströmung dokumentiert. Erosionsprozesse an der Binnenböschung und urplanmäßige Deichbrüche können mit Geokunststoftbauweisen verhindert und/oder zur Unterstützung von Notsicherungsmaßnahme verzögert werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Deichbau; Flussdeich; Geokunststoff; Überströmung; Erosionsschutz; Bentonit; Vlies; Matte; Bentonitmatte; Versuch; Modellversuch;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.2, S.92-97, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Elgeti,Till; Schmalz,Nikolaus:
Die Hochwasserschutzrichtlinie - Neues aus Europa
Die Europäische Union hat mit der Hochwasserschutzrichtlinie einen weiteren Baustein für die Wasserrahmenrichtlinie vorgelegt. Die Richtlinie zielt dabei im Wesentlichen auf Bewertung und Darstellung von Hochwasserrisiken. Durch das Hochwasserschutzgesetz von 2005 besteht jedoch nur ein geringer Anpassungsbedarf in der Bundesrepublik. Auf Grund der schon jetzt notwendigen Festsetzung von Überschwemmungsgebieten und der Erarbeitung von Hochwasserschutzplänen ergeben sich keine wesentlichen Neuerungen. Die derzeit erfolgende Erarbeitung des Umweltgesetzbuches sollte aber zur Integration des Hochwasserschutzes in eine einheitliche Bundesregelung genutzt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussgebiet; Hochwasserschutz; Richtlinie; Recht; EU; Europäische Union; Umweltgesetzbuch; Landeswassergesetz;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.1, S.38-43, Lit.
ISSN: 1616-430X
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Rosier,Burkhard; Boillat,Jean-Louis; Schleiss,Anton:
Trenncharakteristik einer seitlichen Notenlastung an Flüssen unter Berücksichtigung morphologischer Prozesse
Die gezielte Überflutung von Hochwasserrückhalteräumen mittels seitlicher Entlastungsbauwerke stellt ein effektives Konzept zur Gefahrenabwehr im Hochwasserfall dar. Der reduzierte Durchfluss im Hauptgewässer bewirkt eine Verringerung der Geschiebetransportkapazität, was zu lokalen Sedimentablagerungen im Bereich der Entlastung führen kann. Im Vergleich zu einer unbeweglichen ebenen Sohle kann der Entlastungsabfluss um bis zu 50 Prozent unterschätzt werden. Bei heute gängigen Bemessungskonzepten bleibt der Einfluss der Sohlenmorphologie in der Regel weitgehend unberücksichtigt. Basierend auf systematischen physikalischen Modellversuchen sind zwei empirische Modelle zur Beschreibung der Form des lokalen Sedimentdepots entwickelt worden. Zur raschen überschlägigen Abschätzung der Interaktion Entlastung - Geschiebetransport wird überdies ein Ansatz zur direkten Bestimmung des Entlastungsabflusses vorgestellt. Abschließend wird die Anwendung des Bemessungskonzeptes an einem konkreten Fallbeispiel an der Rhone in der Schweiz illustriert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Entlastungsbauwerk; Wehr; Streichwehr; Bauwerk; Morphologie; Rückhalteanlage; Geschiebetransport; Sedimenttransport; Auflandung; Modellversuch; Bemessungskonzept;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.2, S.85-91, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Witschi,Franziska; Fahrni,Adrian:
Die Aare als Baumeisterin
Die Aare zwischen Thun und Bern steht vor einer tief greifenden Umgestaltung. Um den Hochwasserschutz zu verbessern und die fortschreitende Sohlenerosion zu stoppen, soll die Aare wieder mehr Raum erhalten. Innerhalb gewisser Grenzen soll sie dabei selbst als Baumeisterin wirken können. Unter der Federführung des Kantons Bern haben 18 Gemeinden ein Generationenprojekt in Angriff genommen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Erosionsschutz; Umgestaltung; Verbreiterung; Renaturierung; Ökologie;.
in Fachzeitschrift: Der Bauingenieur (2008)Nr.1, S.28-33, Abb.
ISSN: 1661-7037
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Merz,Bruno; Bittner,Ruth:
Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse - Hochwasserschutzkonzepte vor dem Hintergrund des Klimawandels
Nicht zuletzt der Klimawandel macht einen weitsichtigen Hochwasser- und Küstenschutz zu einer Umweltaufgabe höchster Priorität. Wie unterstützt man den natürlichen Rückhalt der Wassermassen und welchen Schutz bieten technische Lösungen?
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Risikomanagement; Hochwasserschutzmaßnahme; Hochwasserschutzanlage; Schutzkonzept; Klimawandel; Forderung; Extremsituation; Küstenschutz; Förderung; Vorsorge; Retention; Forschungsprojekt; Projektbeschreibung; Retentionsraum; Deich; Projektgruppe; Deichverstärkung; Erosionsschutz; Flussdeich; Überströmung; Modellversuch; Versuchsanlage; Geotextil;.
in Fachzeitschrift: Energie Wasser-Praxis 59(2008)Nr.4, S.66-70, Abb.,Lit.
ISSN: 1436-6134
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Teders,Klaus:
Effiziente Pumpentechnik für die Gebäudetechnik. Das Quartier an der Frauenkirche Dresden
Parallel zum Wiederaufbau der Dresdener Frauenkirche wurde ab dem Jahr 2002 damit begonnen, auch die angrenzende Bebauung rund um den Neumarkt neu zu errichten. Da sich die Flächen in hervorragender innerstädtischer Lage befinden, fanden sich schnell Investoren, um die ambitionierten Ziele umzusetzen. So entstand u. a. mit dem "Quartier an der Frauenkirche" ein Bauwerk, in dem äußerlich Historie und Moderne zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Der Artikel widmet sich neben dem Wiederaufbau der Frauenkirche vor allem dem neu errichteten "QF 1" und berücksichtigt dabei besonders die in beiden Objekten eingesetzte Pumpentechnik.
Schlagwörter zum Inhalt: Technischer Ausbau; Gebäudetechnik; Pumpe; Technik; Stadtquartier; Neuplanung; Vorbild; Historisch; Wiederaufbau; Frauenkirche; Druckerhöhungsanlage; Stromeinsparung; Hochwasserschutz; Hebeanlage; Einsparpotential;.
in Fachzeitschrift: TAB Technik am Bau 39(2008)Nr.1, S.43-45, Abb.
ISSN: 0341-2032
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Erholung und Natur in Einklang gebracht. Die Limmat bei Unterengstringen ZH
Mit dem Ziel, den Hochwasserschutz an der Limmat bei Unterengstringen ZH zu verbessern, wurde zugleich eine Aufwertung des Flusslaufes für die Bedürfnisse der Erholungssuchenden vorgenommen. Indem der Schutzdamm versetzt wurde, konnte mehr Platz geschaffen werden für die Natur.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Dammbau; Ökologie; Aufwertung; Uferzone; Naherholung; Bauprojekt;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 119(2008)Nr.7, S.14-15, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Schälchli,Ueli:
Geschiebehaushalt im Thurgebiet
Fliessgewässer sollen wieder Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten und als Erholungsraum des Menschen dienen, so auch die Thur. Aus diesen Gründen wurde begonnen, die Thur abschnittsweise zu renaturieren und den Hochwasserschutz zu verbessern. Als Grundlage für diese Projekte wurde eine Studie über den aktuellen und zukünftigen Geschiebehaushalt der Thur erarbeitet. Die Studie untersucht die langfristigen Entwicklungstendenzen der transportierten Geschiebefrachten und der Sohlenveränderungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Einzugsgebiet; Geschiebetransport; Abflussregime; Transportkapazität; Erosionskorrosion; Sohlenerosion; Niederschlag; Hochwasserschutz; Studie; Morphologie; Überflutung; Retentionsraum; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.1, S.23-28, Abb.
ISSN: 0377-905X
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Witschi,Franziska; Fahrni,Adrian:
Der Fluss als Baumeister. Aare-Umgestaltung zwischen Thun und Bern
Die Aare zwischen Thun und Bern steht vor einer tiefgreifenden Umgestaltung. Um den Hochwasserschutz zu verbessern und die fortschreitende Sohlenerosion zu stoppen, soll sie wieder mehr Raum erhalten. Innerhalb gewisser Grenzen soll sie dabei selbst als Baumeisterin wirken können. Unter der Federführung des Kantons Bern haben 18 Gemeinden ein Generationenprojekt in Angriff genommen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Geschiebe; Sohle; Vermeidung; Grundwasser; Reserve; Ökologie; Aufwertung; Naherholungsgebiet; Bauprojekt;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 119(2008)Nr.7, S.10-12, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Röder,Matthias; Lütz,Michael; Gerber,Stephan:
Bewertung von Landnutzungsszenarien des dezentralen Hochwasserschutzes
Zur Verbesserung des Wasserrückhalts in der Fläche können auch Nutzungsänderungen beitragen. Diese sind wegen ihrer geringen hydrologischen Wirkung, unbekannter ökonomischer Folgen und schlechter Realisierbarkeit umstritten. Mit Hilfe der multikriteriellen Optimierung unter Beachtung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen lassen sich jedoch Landnutzungsszenarien generieren, die sowohl zur Abflussdämpfung beitragen als auch agrarökonomisch nachhaltig sind. Zum Nachweis werden Deckungsbeitragsrechnungen und Niederschlag-Abfluss-Modellierungen herangezogen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Vorbeugung; Hochwasserschutzraum; Landnutzung; Szenario; Nutzungsänderung; Abfluss; Dämpfung; Landschaftsökologie; Untersuchung; Rückhaltung; Hydrologie; Agrarlandschaft; Abflussprozess; Niederschlagabflussmodell; Simulation; Ackerland; Nutzfläche; Deckungsbeitrag; Naturschutz; Pegel; Siedlungsfläche; Waldfläche; Flusseinzugsgebiet; Agrarökonomie; Abflusskurve;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 98(2008)Nr.1/2, S.49-54, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Arzet,Klaus; Joven,Stefan:
Erlebnis Isar - Fließgewässerentwicklung im städtischen Raum von München
Seit Anfang 2000 wird in München an der Isar ein städtisches Flussbauprojekt umgesetzt. Im Rahmen des sogenannten "Isar-Plans" werden der örtliche Hochwasserschutz verbessert sowie wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere neu geschaffen. Gleichzeitig wird dem wachsenden Bedürfnis der städtischen Bevölkerung nach innerstädtisch gelegenen, qualitativ hochwertigen Naturräumen für die Freizeit- und Erholungsnutzung in vorbildlicher Weise nachgekommen. Alles in allem ist das Gemeinschaftsprojekt des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München weit mehr als nur ein naturnaher Ausbau der Isar auf einer Lauflänge von acht Kilometern im Stadtbereich von München. Das Konzept "Stadt am Fluss" ist die Investition in eine Zukunft, die naturnahe Gewässerentwicklung mit urbaner Lebensart verbindet, im Ergebnis von unschätzbarem Wert für die städtische Bevölkerung jenseits von Nutzen-Kosten-Bilanzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fließgewässer; Flussbau; Entwicklung; Ausbau; Naturnähe; Stadtgebiet; Hochwasser; Freizeit; Erholung; Ufersicherung; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.1, S.17-22, Abb.,Lit.
ISSN: 1616-430X
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Ernstberger,Hans; Linnenweber,Christoph; Schneider,Bernd:
Ziele der Gewässerentwicklung für den rheinland-pfälzischen Rhein
Das Land Rheinland-Pfalz hat Ziele für die morphologische Gewässerentwicklung am Rhein unter Berücksichtigung der Belange des Hochwasserschutzes, des Naturschutzes und der Schifffahrt erarbeiten lassen. Diese Ziele sind in Kooperation mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie den für Hochwasserschutz zuständigen Behörden ermittelt worden. Dabei wurden die Randbedingungen der Gewässerentwicklung erkundet und die möglichen Maßnahmen - auch im Hinblick auf die WRRL - zusammengestellt. Mit einem solchen maßnahmenbasierten Ansatz kann in einem ersten Schritt auch das ökologische Potenzial am HMWB Gewässer Rhein abgeschätzt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fluss; Fließgewässer; Gewässer; Entwicklungsziel; Morphologie; Gewässergestaltung; Schifffahrt; Hochwasserschutz; Naturschutz; Ökologie; EU-Wasserrahmenrichtlinie; Entwicklungsmaßnahme; Lebensraum; Methodik; Vorgehensweise; Verwaltung; Behörde; Randbedingung; Qualitätsverbesserung; Biotop; Fisch; Maßnahmenkatalog; Buhne; Gewässerökologie; Karte; Ufersicherung; Rückbau; Bewuchs; Uferböschung; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 98(2008)Nr.1/2, S.18-22, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Kutschera,Gesa; Bachmann,Daniel; Huber,Nils Peter; Niemeyer,Maren; Köngeter,Jürgen:
RAPID - Ein Risk-Assessment-Verfahren für den technischen Hochwasserschutz
Mit dem Risk-Assessment-Verfahren RAPID wird ein transparentes und objektives Analysewerkzeug zur Bestimmung, Bewertung und Minderung von Risiken wasserbaulicher Anlagen vorgestellt, welches unterschiedliche Methoden aus Numerik, Ökonomie und Probabilistik verknüpft. Das abschließende Beispiel zeigt die Quantifizierung des Risikos und die Erarbeitung standortabhängiger Risikominderungsmaßnahmen. Der intensive Austausch zwischen Bürgervertretungen, Politik und Wissenschaft ist Bestandteil der Risikobeurteilung und des Risikomanagements.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Analysemethode; Risikobewertung; Risikominderung; Flussdeich; Risikobeurteilung; Anlagenschutz; Risikomanagement; Verfahrensbeschreibung; Versagenswahrscheinlichkeit; Ablauf; Diagramm; Deich; Ökonomie; Deichbruch; Schadenausmaß; Schadenrisiko; Anwendungsbeispiel; Karte; Visualisierung; Überflutung; Fläche;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 98(2008)Nr.1/2, S.43-48, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Wyss,Hans-Peter; Arn,Martin; Marti,Heinz:
Integraler Hochwasserschutz im urbanen Bereich
Immer wieder ist die Stadt Bern von Hochwassern betroffen. Insbesondere die tiefer gelegenen Quartiere der Hauptstadt werden in diesen Fällen arg in Mitleidenschaft gezogen. Aus den letzten Schadensereignissen wurden nun die Lehren gezogen und man strebt einen verbesserten Hochwasserschutz für die Hauptstadt an.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserkatastrophe; Stadtgebiet; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Variantenvergleich; Nutzwertanalyse; Kostenvergleich;.
in Fachzeitschrift: Der Bauingenieur (2008)Nr.1, S.34-40, Abb.,Tab.,Kt.
ISSN: 1661-7037
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Gmünder,Christian; Spring,Ulrich:
Wechselwirkungen zwischen Thur und Grundwasser
Bei der Planung von Hochwasserschutzmassnahmen an der Thur müssen die Wechselwirkungen zwischen der Thur und dem Grundwasser berücksichtigt werden. Im nachfolgenden Beitrag wird gezeigt, wie diese Wechselwirkungen als Randbedingung formuliert und in ein regionales Grundwassermodell integriert wurden. Im Randbedingungsmodell werden die wasserstandsabhängige Veränderung der benetzten Fläche und die zeit- und abflussabhängige Ausbildung der Kolmation berücksichtigt. Die Parameter des Modells werden indirekt, über ihre beobachtete Reaktion in benachbarten Grundwasserpegeln, kalibriert. Mit dem Modell wurden die Auswirkungen einer in den Jahren 1998-1999 ausgeführten Thuraufweitung bei Neunforn quantifiziert. Die resultierende Erhöhung der lnfiltrationsleistung der Thur wurde als Eingangswert für Prognoserechnungen im Raum Weinfelden-Bürglen eingesetzt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserwirtschaft; Fließgewässer; Flusshydraulik; Hydraulik; Grundwasser; Wechselwirkung; Hochwasserschutzmaßnahme; Grundwassermodell; Abflussregime; Kolmation; Kalibrierung; Modellversuch; Prognosemodell;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.1, S.29-32, Abb.
ISSN: 0377-905X
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Morgenschweis,Gerd; Strassen,Georg zur; Schwanenberg,Dirk:
Reichen die vorhandenen Talsperrenkapazitäten in Einzugsgebiet der Ruhr für eine sichere Wasserversorgung? Ergebnisse einer Langfristbewirtschaftungsanalyse
Aufbauend auf mit einem stochastischen Modell erzeugten langen Zeitreihen von Tageswerten des Niederschlags, der Lufttemperatur und der Luftfeuchte von insgesamt 10000 Jahren wurden Langzeitsimulationsrechnungen des Ruhrtalsperrensystems durchgeführt, um seine Betriebssicherheit in Niedrigwasserperioden zu beurteilen. Es konnte gezeigt werden, dass unter den aktuellen Betriebsbedingungen und unter der Voraussetzung der vollen Verfügbarkeit der Talsperren ein Ausfall der Wasserbereitstellung mit einem Wiederkehrintervall von ca. 500 Jahren auftritt. In Szenarioberechnungen wurde weiterhin untersucht, wie sich ein verändertes Talsperrenmanagement, wie die Erweiterung der Hochwasserschutzräume oder die Erhöhung und Dynamisierung der Mindestwasserabgaben sowie eine erhöhte Wasserentnahme auf die Kapazitätsreserven auswirkt.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hydrologie; Wasserwirtschaft; Wassermengenwirtschaft; Talsperre; Management; Hochwasserschutz; Simulationsmodell; Modell(stochastisch); Szenario; Langzeituntersuchung; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.4, S.193-199, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Darkow,Petra:
Die neue EG-Hochwasserschutzrichtlinie. Auf internationales Niveau gehoben
Ziel der Richtlinie: Von der nationalen Krisenbewältigung zu einer europäischen Lösung.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Richtlinie; EG-Richtlinie; Flussgebiet; Hochwasserrisiko; Risikobewertung; Bewertung; Karte; Gefahrenzone; Risikomanagement;.
in Fachzeitschrift: wwt Wasserwirtschaft Wassertechnik (2008)Nr.4, S.49-50, Abb.
ISSN: 1438-5716
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Kappeler,Mathias:
Einlass- und Auslassbauwerk des Flutpolders Weidachwiesen an der Oberen Iller
Das Flutpolderkonzept der Bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung sieht im Rahmen des Aktionsprogrammes 2020 den Bau von sieben gesteuerten Flutpoldern in Bayern vor. Am 27.09.2007 wurde der Flutpolder Weidachwiesen des Hochwasserschutzkonzeptes, Obere Wer als erster dieser großen gesteuerten Rückhalteräume feierlich in Betrieb genommen. Die Planung der Einlass- und Auslassbauwerke dieser im Nebenschluss liegenden gesteuerten Flutpolder stellt neue Anforderungen an die planenden Ingenieure. Die enge funktionale und hydraulische Beziehung dieser Bauwerke wird am Beispiel des Flutpolders Weidachwiesen erläutert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Polder; Einlass; Einlauf; Einlaufbauwerk; Rechen; Auslass; Auslassbauwerk; Auslauf; Auslaufbauwerk; Steuerung; Hochwasserschutzanlage; Retentionsraum; Extremsituation; Sohlrampe; Rampe; Schütz; Hydraulik; Streichwehr; Modellversuch; Tosbecken; Wasserspiegel; Flusshydraulik; Stauziel; Freibord; Überlauf; Schnittdarstellung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 98(2008)Nr.5, S.27-33, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Sieker,Friedhelm; Zacharias,Steffen; Wilcke,Detlef; Schmidt,Walter Alexander; Sieker,Heiko; Merta,Mariusz:
Vorbeugender Hochwasserschutz durch Wasserrückhalt in der Fläche
Der im Falle hochwasserverursachender Niederschläge vorhandene ungesättigte Bodenraum stellt ein wichtiges Potenzial für den vorbeugenden Hochwasserschutz dar. Die gezielte Nutzung dieses Speicherraumes durch infiltrationsfördernde Maßnahmen kann helfen, einen Beitrag zur Hochwasserminderung zu leisten. Für das Einzugsgebiet der Mulde in Sachsen wurde über eine umfangreiche Datenanalyse und grundlegende bodenphysikalische Untersuchungen das durch Maßnahmen in der Land- und Siedlungswasserwirtschaft nutzbare Potenzial nachgewiesen. Die erarbeitete Methodik ist auf andere Einzugsgebiete in Deutschland übertragbar. Sie kann dazu dienen, potentielle Hochwasserminderungsgebiete auszuweisen, in denen bodenbezogene wasserspeichernde Maßnahmen vorrangig empfohlen und gegebenenfalls gefördert werden sollten.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Rückhaltung; Retention; Dezentral; Siedlungsgebiet; Studie; Entwässerung; Hochwasserrückhaltung; Boden; Boden(ungesättigt); Infiltration; Bodenphysik; Untersuchung; Fluss; Einzugsgebiet; Flusseinzugsgebiet; Landwirtschaft; Siedlungswasserwirtschaft; Wasserspeicherung; Konzept; Untersuchungsgebiet; Karte; Visualisierung; Hochwasserabfluss; Speichervolumen; Regenwasserbewirtschaftung; Mulden-Rigolen-System;.
in Fachzeitschrift: GWF Wasser Abwasser 149(2008)Nr.5, S.404-415, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0016-3651
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Zarn,B.:
Entwicklungskonzept Alpenreihn = Development concept river alpine rhine
Mit den in den letzten 150 Jahren ausgeführten Korrektionen konnte die Abflusskapazität im Alpenrhein auf den gewünschten Ausbaustandard erhöht werden. Der Geschiebehaushalt und die Morphologie des Alpenrheins wurden mit den Korrektionen aber erheblich verändert. Trotzdem ist der Geschiebehaushalt nicht im Gleichgewicht. Die Maßnahmen führten zu einer deutlichen Abnahme der Strukturvielfalt und der Lebensräume, was sich nachteilig auf die Ökologie auswirkt. Damit verbunden ist auch ein Rückgang der Attraktivität als Naherholungsgebiet. Aufgrund der Wechselwirkung mit dem Grundwasser ist das ganze Rheintal betroffen. Auch die Wasserkraftnutzung im Einzugsgebiet des Alpenrheins wirkt sich wegen des Schwalls negativ auf die Gewässerökologie aus. Im Entwicklungskonzept Alpenrhein werden Maßnahmen zur Reduktion der Defizite vorgeschlagen. Im Zentrum steht mehr Raum für den Alpenrhein.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Entwicklung; Flussbau; Regulierung; Korrektur; Flusskorrektur; Einzugsgebiet; Sohlenlage; Veränderung; Geschiebetransport; Erosion; Sedimentation; Morphologie; Mündung; Flussmündung; Verlandung; Aufweitung; Raumordnung; Hochwasserschutz; Schutzziel; Abflussregime; Überflutung; Ökologie; Gewässerökologie; Grundwasser;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 60(2008)Nr.5/6, S.81-87, Abb.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Fäh,Roland; Müller,Renata; Rousselot,Patric; Vetsch,Dvid:
Sohlenentwicklung in einer Flussaufweitung beim Durchgang einer Hochwasserwelle - Vergleich zwischen Messung und numerischer Modellierung
In den letzten beiden Jahrhunderten sind ein Grossteil der schweizerischen Flüsse aus Hochwasserschutzgründen reguliert worden. Dabei wurden die Flussläufe verkürzt, begradigt und verengt, indem sie in ein prismatisches Gerinne gezwungen wurden. Das Gefälle und damit auch die Transportkapazität wurden dadurch erhöht, weshalb die Gerinne begannen sich einzutiefen. Als Gegenmassnahme wurden Sohlschwellen eingebaut. Durch die Hinterfüllung der Schwellen wurde das Sohlgefälle reduziert und das Sedimenttransport-Regime verändert. Negative Folge dieser Massnahme war, dass die Fische nicht mehr zu ihren Laichgründen aufsteigen konnten. Generell kann festgestellt werden, dass bei früheren Flusskorrektionen die technischen Aspekte des Hochwasserschutzes im Vergleich zu den ökologischen wurden. Mit den neuen Richtlinien zur Gestaltung des Hochwasserschutzes an Fliessgewässern (z. B. Bundesamt für Wasser und Geologie 2001) hat sich dies geändert. Als wichtigstes Prinzip wird darin gefordert, dem Fluss mehr Raum zur Verfügung zu stellen. Erreicht wird dies, indem der Fluss lokal aufgeweitet wird. Durch die grössere Flussbreite in der Aufweitung wird die Transportkapazität reduziert, das Geschiebe lagert sich ab und man erzielt so eine zu den Schwellen analoge, sohlstabilisierende Wirkung. Die Morphologie des Flusses nähert sich wieder einem natürlichen Zustand an und beginnt - je nach Verhältnis von Länge zu Breite der Aufweitung - zu mäandrieren oder bildet ein verzweigtes Gerinne. Die Renaturierungsmassnahmen dürfen die Hochwassersicherheit nicht beeinträchtigen. Um dies zu gewährleisten, werden Hochwassersituationen numerisch simuliert, wobei meist vorausgesetzt wird, dass sich die Flusssohle nicht verändert. Wie die alpinen Hochwasser der letzten Jahre gezeigt haben, kann dies zu einer falschen Einschätzung der Situation führen (Bezzola und Hegg, 2007). Im Rahmen des Rhone-Thur-Projekts wurde deshalb ein Softwaresystem entwickelt, mit dem Hochwassergefahren unter Berücksichtigung des Sedimenttransports und einer beweglichen Sohle beurteilt werden können. Die frei verfügbare Software heisst Basement, ist gut dokumentiert und kann von der Webpage www.basement.ethz.ch heruntergeladen werden. Die Möglichkeiten und Grenzen von solchen numerischen Modellen werden am Beispiel der Thuraufweitung bei Altikon aufgezeigt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Veränderung der Sohle, welche sich beim Durchlauf einer Hochwasserwelle ergibt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserwirtschaft; Flussregulierung; Hochwasserschutz; Ökologie; Transportkapazität; Sedimenttransport; Sohlschwelle; Flusssohle; Sohlgefälle; Flusskorrektur; Aufweitung; Geschiebe; Feststofftransport; Morphologie; Hydraulik; Simulation;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.2, S.95-100, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Stalzer,W.:
Der Alpenrhein - Versuch einer nachhaltigen Entwicklung für den größten alpine Wildfluss = The Alpine Rhine - an attempt at susainable development for the largest torrential river in the Alps
Der Charakter des Alpenrheins mit seinem alpinen Einzugsgebiet, seinen Gefällsverhältnissen, seiner Wasserführung und der Schwankungsbreite der Abflüsse prägt diesen als größten alpinen Wildfluss. In den geologischen Zeiträumen hat der Gebirgsabtrag und die folgende Sedimentation zur Ausbildung eines breiten Talbodens zwischen Buchs und der Mündung in den Bodensee geführt. Die Regulierungsmaßnahmen wie zwei Durchstiche, eine Laufverkürzung und Eindämmungen haben eine sehr intensive Nutzung dieser Region ermöglicht. Die Forderung nach Anhebung des Schutzzieles von HQ100 auf HQ300 ist in Anbetracht des enormen Schadenspotentiales verständlich, aber auch ein Abbau der mit der seinerzeitigen Regulierung und der Wasserkraftnutzung verbundenen Landschafts- und Ökologiedefizite ist ein Gebot unserer Zeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Entwicklung; Nachhaltigkeit; Flussbau; Regulierung; Mündung; Flussmündung; Sohlenlage; Geschiebetransport; Erosion; Sedimentation; Hochwasserschutz; Schutzziel; Abflussmenge; Landschaftsschutz; Ökologie;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 60(2008)Nr.5/6, S.73-79, Abb.,Lit.
ISSN: 0945-358X
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Bartl,Steffen; Grünewald,Uwe; Schümberg,Sabine:
Zur Rekonstruktion langjähriger Wasserstands- und Durchflusszeitreihen am Elbepegel Dresden = Reconstruction of long-time series of water level and discharge at the Elbe River gauge Dresden
Sowohl für die Hochwasservorsorge als auch generell für den Hochwasserschutz ist eine verlässliche Gefährdungsabschätzung notwendig. Diese basiert in der Regel auf der statistischen Analyse belastbarer Durchflusszeitreihen an Pegeln. Ein Grundanliegen des in der RIMAX-Initiative geförderten Projektes "Integration von historischen und hydraulisch/hydrologischen Analysen zur Verbesserung der regionalen Gefährdungsabschätzung und zur Erhöhung des Hochwasserbewusstseins" bestand in der Überprüfung und Erweiterung der Datenbasis des historisch gut dokumentierten Elbepegels Dresden. Es zeigt sich, dass die interdisziplinäre Auswertung historischer Dokumente eine gute Basis darstellt, die Zuverlässigkeit der Durchflusszeitreihen zu erhöhen und sie auch über die bestehenden Reihenlängen hinaus zu erweitern.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Fluss; Pegel; Wasserstand; Wasserstandsschwankung; Durchfluss; Zeitreihe; Hochwasserschutz; Hochwasservorhersage; Statisch; Pegelmessung; Gefährdungsabschätzung; Statistik; Datenbasis; Historische Entwicklung; Statistikauswertung; Datenauswertung; Regional; Projektbeschreibung; Datenanalyse; Diagramm; Höchstwert; Korrektur; Abflussverhalten;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52(2008)Nr.4, S.162-167, Abb.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Noack,Markus; Yörük,Alpaslan:
Unsicherheiten in der hydrodynamisch-numerischen Modellierung von Überflutungsflächen = Uncertainty in hydrodynamic-numerical modelling of flood areas
Im Hochwassermanagement werden hydrodynamisch-numerische Modelle mit unterschiedlicher Dimensionalität für die Ermittlung von Überflutungsflächen, Auswirkungen von Hochwasserschutzmaßnahmen und Veränderungen im zeitlichen Verlauf von Hochwasserganglinien erfolgreich eingesetzt. Dieser Artikel hat die Quantifizierung der Unsicherheiten in den Ergebnissen der hydrodynamisch-numerischen Modellierung zum Inhalt. Die Genauigkeit von Simulationsergebnissen ist abhängig von dem verwendeten Modellierungsansatz, dessen numerischer Methode, der Auflösung des digitalen Geländemodells sowie der Unsicherheit verschiedener Eingangsparameter. Die Analyse der Unsicherheiten erfolgt über einen Ergebnisvergleich zwischen dem zweidimensionalen Modell Hydro_AS-2D und dem rasterbasierten hybriden Modell SOBEK-Rural sowie über die Bestimmung des Einflusses von unterschiedlichen DGM-Auflösungen auf die Simulationsergebnisse von Hydro_AS-2D. Bezüglich der Parameterunsicherheit werden im Rahmen einer Parameterstudie mit SOBEK-Rural die Einflüsse der Eingangsparameter Rauheit, Geländehöhe und Abfluss (Randbedingungen) mittels einer Monte-Carlo-Simulation und einer generalisierten Sensitivitätsanalyse (GSA) untersucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Hydrodynamik; DGM; Modellierung; Modell(hydraulisch); Überflutung; Fläche; Unsicherheit; Modell(numerisch); Genauigkeit; Ungenauigkeit; Genauigkeitsgrad; Ergebnisanalyse; Modellvergleich; Raster; Digitales Geländemodell; Modellparameter; Monte-Carlo-Methode; Sensitivitätsanalyse; Flusseinzugsgebiet; Projektbeschreibung; Untersuchungsgebiet; Modellbeschreibung; Wasserspiegellage; Modell(dreidimensional); Visualisierung; Diagramm; Statistik; Häufigkeitsverteilung; Statistikauswertung; Statistisch; Statistische Auswertung; Vergleich;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52(2008)Nr.4, S.173-178, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Röttcher,Klaus; Anders,Christane; Franke,Heiko; Honecker,Ulrich; Kirchhoffer,Eva; Riedel,Gerhard; Weiß,Andreas:
Abschätzung der Retentionsfähigkeit von Gewässernetzen im Hinblick auf einen Beitrag zur Hochwasserminderung = Estimation of the water-retention capacity of river networks in terms of the contribution to flood mitigation
Viele Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von Gewässern vergrößern auch deren Retentionsvermögen. Für lokale Bereiche lassen sich diese Effekte leicht mittels hydraulischer Berechnungen nachweisen, für großräumige Betrachtungen ist dies jedoch zu aufwändig. Der vorliegende Beitrag stellt eine Methode vor, mit der auf der Basis vorliegender Daten, insbesondere der detaillierten Gewässerstrukturgütekartierung, großräumige Abschätzungen des Retentionsvermögens für den aktuellen wie auch für zukünftige Zustände des Gewässers vorgenommen werden können. Zukünftig aktiviertes Retentionspotenzial kann dabei auch einen Beitrag zur Hochwasserminderung leisten. Für die Quantifizierung der Scheitelabflussminderung und Umsetzung der Methoden in hydrologischen Modellen werden Vorschläge gemacht. Die großräumige kartographische Darstellung des aktivierbaren Retentionsvermögens zeigt auf, in welchen Regionen besonders hohe Synergien zwischen der Gewässerrenaturierung und dem Hochwasserschutz bestehen. Mit einem ergänzenden Modul können auf der gleichen Datengrundlage empfehlenswerte Maßnahmentypen zur Aktivierung der Retention ermittelt werden. Die vorgestellte Methode wurde am Einzugsgebiet der Nahe entwickelt und im Einzugsgebiet der Fulda überprüft, sie ist insbesondere im Bereich der Mittelgebirge anwendbar.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Gewässernetz; Hochwasserschutz; Retention; Retentionsraum; Rückhaltevermögen; Fluss; Abschätzung; Abschätzungsverfahren; Großraum; Verfahrensbeschreibung; Scheitelabfluss; Abflussmenge; Hochwasserabfluss; Renaturierung; Mittelgebirge; Karte; Formel; Wasserrückhalt; Wasserrückhaltevermögen; Visualisierung; Berechnung; Gewässerstruktur; Gewässergütekarte; Diagramm; Ergebnisdarstellung; Klasseneinteilung; Modell(hydrologisch); Projektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52(2008)Nr.4, S.179-186, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Sudhaus,Dirk; Bürger,Katrin; Dostal,Paul; Imbery,Florian; Seidel,Jochen; Konold,Werner; Mayer,Helmut; Glaser,Rüdiger:
Rekonstruktion historischer Hochwasserabflüsse anhand meteorologischer und hydrologischer Daten = Reconstruction of historical flood discharges from meteorological and hydrological data
Extremhochwasser und ihre Auswirkungen haben in den letzten Jahren im Kontext der rezenten Klimaveränderungen in Zentraleuropa zunehmende Aufmerksamkeit erhalten. Die Betrachtung historischer Hochwasserkatastrophen sowie ihrer regionalen Auswirkungen im Rahmen langzeitlicher Klimavariabilität liefern ein wertvolles Verständnis zu vergangenen, gegenwärtigen sowie zukünftigen Beziehungen zwischen Klima und extremen Hochwassern (BARDOSSY & FILIz 2005). Daher erhalten historische Hochwasser ein immer größeres Interesse in der Hochwasserforschung und im angewandten Hochwasserschutz (BENiTO et al. 2005, GLASER & STANGL 2004).
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Datenanalyse; Datenbasis; Hochwasserabfluss; Hochwasserschutz; Datenauswertung; Meteorologie; Historisch; Hochwasserkatastrophe; Flusseinzugsgebiet; Gebietsniederschlag; Forschungsprojekt; Projektbeschreibung; Simulationsmodell; Niederschlagabflussmodell; Modellierung; Modell(hydraulisch); Historische Betrachtung; Wetterdaten; Nachbildung; Abflussberechnung; Rekonstruktion;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 52(2008)Nr.4, S.198-202, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Senz,Sylvia:
Die Thur soll wieder krumm fliessen. Hochwasser- und Auenschutz
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Aue; Auenlandschaft; Naturschutz; Lebensraum; Flusslauf; Fauna; Flora; Hochwasserschutz; Schutzdamm; Dammbau; Monitoring; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 119(2008)Nr.30, S.8-13, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Die Küste. Archiv für Forschung und Technik an der Nord- und Ostsee = Archive for research and technology on the North Sea and Baltic Coast (engl.)
Geological Development of die North Sea and Baltic Sea. The Historical Geography of the German North-Sea Coast: a Changing Landscape. Seabed Morphology and Sediment Dynamics. The Climate in the North and Baltic Sea Region. Oceanographic Processes in the German Bight. Oceanographic Processes in the Baltic Sea. Storm Surges an the German Coast. Allocation of Administrative Responsibilities and Legal Framework Conditions. Coastal Protection along the North Sea and Baltic Sea Coasts. Coastal Flood Defence and Coastal Protection along the North Sea Coast of Schleswig-Holstein. Coastal Protection at die North and Baltic Sea: Helgoland Island. Coastal Flood Defence and Coastal Protection along the North Sea Coast of Niedersachsen. Coastal Flood Defence and Coastal Protection along the Baltic Sea Coast of Schleswig-Holstein. Coastal Protection along the Baltic Sea Coast - Mecklenburg-Vorpommern. Sea Dikes in Germany. Storm Surge Protection Walls in Germany. Tidal Barriers at the North and Baltic Sea Coast. Detached Breakwaters. Coastal Groynes in Germany. Ems-Dollart Estuary. The Jade. The Weser Estuary. The Estuary. The Eider Estuary. The Kiel Canal (Nord-Ostsee-Kanal). Routes to Baltic Sea Ports. Ports in Lower Saxony. Bremen and Bremerhaven. T he Port of Hamburg. The Ports of Schleswig-Holstein. Ports in Mecklenburg-Vorpommern. Marinas in German Coastal Areas. The Construction of JadeWeserPort. A Deepwater Container Terminal in Wilhelmshaven.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Küstengebiet; Geologie; Morphologie; Klima; Ozeanografie; Sturmflut; Wasserstand; Statistik; Verantwortung; Küstenschutz; Küstensicherung; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Damm; Deich; Wellenbrecher; Buhne; Flussmündung; Ästuar; Fahrrinne; Schifffahrtskanal; Hafen; Seehafen; Tiefwasserhafen;.
in Fachzeitschrift: Die Küste (2008)Nr.74, S.417 S, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0452-7739
Textsprache: engl.
Kleber-Lerchbaumer,Uwe:
Unterhaltung von Flussdeichen
Die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Hochwasserschutzanlagen schließt neben der Wartung und Instandsetzung baulicher Anlagen wie Flussdeiche eine an den technischen Anforderungen orientierte Unterhaltung der Gewässer einschließlich ihrer Vorländer sowie der Anlagen zur Binnenentwässerung ein. Ein alle Belange berücksichtigendes Management mit einer Abgrenzung von Funktionsräumen verbessert die gegenseitige Akzeptanz und ist Voraussetzung für einen funktionsfähigen Hochwasserschutz. Zu den wasserwirtschaftlichen Funktionsräumen zählen Flussdeiche mit den zugehörigen Deichschutzstreifen, Flutrinnen sowie Ein- und Ausströmbereich an den Flussufern. Diese sind bei Tolerierung verträglicher Sekundärnutzungen freizuhalten von beschränkenden Auflagen Dritter.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fluss; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Unterhaltung; Wartung; Instandhaltung; Management; Kosten; Bewuchs; Pflanze; Gras; Gehölz; Pflege; Böschung;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.7, S. 366-372, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Säck-da Silva,Sabine; Bruns,Diedrich:
SUP in der Wasserwirtschaft - welche Wirkungen zeigen Kommunikation und Beteiligung? - Evaluation der Vorstudie zum Hochwasseraktionsplan für Fulda und Diemel = SEA in Water Management - Effects of Communication and Participation - an Evaluation of the Preliminary Study an the Fulda and Diemel Flood Risk Management Plan
Die europäische SUP-Richtlinie fordert frühzeitige und effektive Öffentlichkeitsbeteiligung. Inwieweit Partizipation Wirkungen in wasserwirtschaftlichen Projekten zeigt, wird durch die Evaluierung von Beteiligungsprozessen untersucht. Die Evaluation von Projekten des Hochwasserrisikomanagements aus, dem internationalen Kontext des Interreg III B-Vorhabens "Floodscape" konnte eine Reihe von wesentlichen Wirkungen identifizieren, die an der deutschen Fallstudie "Vorstudie zum Hochwasseraktionsplan für Fulda und Diemel" exemplarisch vorgestellt werden. An diesem Beispiel können darüber hinaus spezifische Anforderungen an das Beteiligungsmanagement in großen Einzugsgebieten verdeutlicht werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Gewässer; Flussgebiet; Wasserbau; Hochwasserschutz; Hochwasserschutzmaßnahme; Strategische Umweltprüfung; Umweltverträglichkeit; Öffentlichkeitsbeteiligung; Beteiligungsverfahren; Verfahrensablauf; Kommunikation; Mitwirkung;.
in Fachzeitschrift: UVP-Report 22(2008)Nr.1/2, S.31-35, Abb.,Lit.
ISSN: 0933-0690
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Dürnagel,Alexander; Eyink,Hagen:
Leben am Fluss. Die 3. Flussgebietskonferenz der Bundesregierung diskutiert neue Ansätze der integrierten Flusspolitik
Infolge der Industrialisierung und damit zunehmenden Wasserbelastungen entfernte sich der Mensch vom Fluss. Mit dem wirtschaftlichen und demographischen Strukturwandel, neuen Ansätzen der Gewässerunterhaltung verbunden mit der Verbesserung der Wasserqualität und steigendem Umweltbewusstsein entdecken die Menschen die Flüsse wieder. Zunehmend werden Flussräume ein integrierendes Element der Stadt- und Regionalentwicklung, besonders bei Strukturveränderungen. Die 3. Flussgebietskonferenz der Bundesregierung ist ein Meilenstein in einem kontinuierlich noch weiter zu entwickelnden Koordinationsprozess für eine integrierte Flusspolitik des Bundes. Im Fokus der Konferenz stehen das Thema "Leben am Fluss" und der Nutzen der Flusspolitik für die Öffentlichkeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Flussgebiet; Flusslandschaft; Naturlandschaft; Kulturlandschaft; Nutzung; Politik; Integration; Regulierung; Renaturierung; Hochwasserschutz; Bundeswasserstraße; Konferenz; Diskussion;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 57(2008)Nr.9, S.9-15, Abb.
ISSN: 0948-9770
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Straßer,Annette:
Hand in Hand mit langfristiger Stadtentwicklung. Hochwasserschutz in Weikersheim
In Weikersheim an der Tauber wurden im letzten Jahr umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt. Auf den ersten Blick sind die technisch anspruchsvollen Bauwerke als solche nicht erkennbar: Mauern, Dämme und Böschungen passen sich harmonisch und gestalterisch ansprechend in die attraktive Kulisse der historischen Altstadt ein. Das Konzept zum Hochwasserschutz entstand in engem Kontext mit den Planungen zur Stadtentwicklung. Die Schutzmassnahmen wurden somit in das Stadtbild integriert und charakterisieren den neuen Stadteingang von Weikersheim.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Flusslandschaft; Stadtlandschaft; Hochwasserschutz; Konzeption; Umweltverträglichkeit; Historische Altstadt; Stadtmauer; Grünanlage; Umbaumaßnahme; Objektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 57(2008)Nr.9, S.55-58, Abb.
ISSN: 0948-9770
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Reintjes,Karl-Heinz; Görsdorf,Wolfgang:
Im Schwung über die Mulde. Eine Brücke aus Ideen und Stahl
Die neue Brücke über die Mulde im Zuge der Bundestrasse B 6 bei Wurzen hat eine Gesamtlänge von 523 m. Sie unterteilt sich in die 210 m lange Flussbrücke und die 313 m lange Vorlandbrücke. Aufgrund besonderer Randbedingungen, die sich aus der Trassierung und dem Hochwasserschutz ergaben, wurde für die Flussbrücke eine Lösung entwickelt, die technisch außergewöhnlich ist und eine charakteristische Gestaltung ermöglicht. Ergebnis war eine Dreifeldbrücke mit den Stützweiten 70-100-45 m und der Einsatz eines über der Fahrbahn liegenden Tragwerkes in der Form eines Zügelgurt-Fachwerkes über der Hauptstütze mit Krümmung im Grundriss.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Flussbrücke; Vorlandbrücke; Zügelgurtbrücke; Objektbeschreibung; Flusslandschaft; Kulturlandschaft; Hochwasserschutz; Tragwerk; Fachwerk; Element; Krümmung; Design; Beleuchtung;.
in Fachzeitschrift: Stadt und Grün / Das Gartenamt 57(2008)Nr.9, S.38-43, Abb.
ISSN: 0948-9770
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Solt,Judit:
Nah am Wasser gebaut
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Einfamilienhaus; Uferbebauung; Flußufer; Überschwemmungsgebiet; Hochwasserschutz; Erreichbarkeit; Aufständerung; Betonkonstruktion; Holzkonstruktion;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 134(2008)Nr.39, S.38-41, Abb.
ISSN: 1424-800X
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Prommy,Markus; Schmoker,Lukas:
Überlastfall einplanen
Mit flussbaulichen Maßnahmen lassen sich Hochwasserschäden reduzieren. Eine Studie zeigt, dass sich beim Hochwasser vom August 2005 vor allem Maßnahmen bewährt haben, die im Überlastfall nicht schlagartig versagen. Untersucht wurden auch Brücken, die je nach Ausbildung unterschiedlich anfällig sind für einen Verschluss durch Schwemmholz.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flußbau; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Überbelastung; Brückenkonstruktion; Schadensanfälligkeit;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 134(2008)Nr.39, S.28-33, Abb.,Lit.
ISSN: 1424-800X
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Senz,Sylvia:
Damit der Lyssbach nicht überbordet. Ein Hochwasserentlastungsstollen für Lyss BE
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Bach; Hochwasserschutz; Entlastungsstollen; Modellanlage; Modellversuch; Simulation; Hydrologie; Versuchsanstalt; Einlaufbauwerk; Auslaufbauwerk;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 119(2008)Nr.42, S.32-36, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Michalek,Daniella; Vorogushyn,Sergiy; Drastig,Katrin; Petrow,Theresia; Lindenschmidt,Karl-Erich:
Extremereignisse und Deichversagen in der Hochwasserhäufigkeitsanalyse - Ansätze zur Reduzierung von Unsicherheiten in Bemessungsfragen. Modellierung und extremwertstatistische Extrapolation von Höchstabflüssen der Vereinigten Mulde in Sachsen
Die extremwertstatistische Ermittlung von Bemessungshochwassern zeigt zunehmende Unsicherheiten im Extrapolationsbereich seltener Hochwasser, die ein hundertjährliches Ereignis überschreiten. Das Unsicherheitsband resultiert aus Anpassungen verschiedener Verteilungsfunktionen. Um den Unsicherheitsbereich einzugrenzen, können Simulationen extremer Hochwasserereignisse einbezogen werden. Szenarioberechnungen - ausgehend von Starkregen und Bodensättigung im Mulde-Einzugsgebiet (Sachsen) - wurde im Modellraum zwischen den Pegeln Golzern und Bad Düben durchgeführt. Die hydrologisch-hydrodynamische Modellierung von Extremereignissen inklusive Deichversagen erlaubt die Bestimmung von oberen Grenzwerten des Abflusses. Unter Einbezug dieser Grenzwerte in die Extremwertstatistik der Pegeldaten von Bad Düben zeigte sich, dass im Vergleich der angepassten Verteilungsfunktionen die zwei-parametrische Log-Normal-, Gumbel- und Weibull-Verteilung sowie die drei-parametrische Pearson-Verteilung geeignet erscheinen, um ein seltenes Hochwasser abzuschätzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasser; Häufigkeit; Wahrscheinlichkeitsanalyse; Hochwasserschutz; Deich; Bemessung; Versagen; Deichbruch; Modellierung; Szenario; Unsicherheit; Fluss; Hydrologie; Niederschlag; Hydrodynamik; Bemessungshochwasser;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.10, S. 562-567, Abb.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Ein Wasserplan für Rotterdam
Die Stadt Rotterdam ist durch das Meer, Flüsse, Regenwasser und den Grundwasserspiegel mit schwankenden Wasserständen konfrontiert. Mit dem "Waterplan 2" entwarf die Stadt eine Strategie für den Umgang mit Wasser, die die Stadt sicher und zugleich attraktiv machen soll. Der Waterplan 2 sieht für die verschiedenen Stadtteile eigene Strategien vor. Bestehende Charakteristika sollen weiter gestärkt und kreativ interpretiert werden. So könnten beispielsweise Deiche auch als Parks oder Aussichtsbalkons fungieren. Um Regenwasser zu speichern, empfiehlt der Plan, Dächer zu begrünen und Wasserplätze zu bauen, die temporär Wasser speichern können.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Hafenstadt; Großstadt; Stadterweiterung; Wasserstand; Schwankung; Gewässer; Meer; Fluss; Wasserhaushalt; Regenwasser; Bewirtschaftung; Hochwasserschutz; Wohnen; Masterplan;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 118(2008)Nr.11, S.22-25, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Klein,Bastian; Schumann,Andreas; Pahlow,Markus:
Hochwasserschutzplanung in Flussgebieten unter Verwendung der multivariaten Statistik am Beispiel der Unstrut
Risikobasierte Hochwasserschutzplanung erfordert die Berücksichtigung einer Vielzahl hydrologischer Belastungsszenarien. So werden für die Planung des technischen Rückhalts Hochwasserganglinien benötigt, die durch mehrere Kenngrößen (Scheitel, Fülle und Form) charakterisiert werden. Die probabilistische Bewertung dieser Lastfälle erfordert die multivariate Statistik. Da die hierzu erforderliche Datenbasis in der Regel nicht gegeben ist, kann eine gekoppelte stochastisch-deterministische Simulation genutzt werden, um künstliche Zeitreihen zu erzeugen. Durch multivariate Ansätze zur Häufigkeitsanalyse korrelierter Zufallsvariablen (Copula-Analyse) können dann die einzelnen hydrologischen Belastungsszenarien statistisch bewertet werden. Mit der Generierung der Datenbasis über Simulationsrechnungen können auch komplexe Hochwasserschutzsysteme in ihrer Wirkung beurteilt werden. Am Beispiel des Flussgebietes der Unstrut wird diese Vorgehensweise vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Planung; Flussgebiet; Risikoabschätzung; Lastfall; Szenario; Probabilistik; Statistik; Simulation; Statistische Auswertung; Modell; Zeitreihe; Ganglinie; Hochwasserabfluss; Häufigkeitsverteilung; Diagramm; Zufallsvariable; Hydrologie; Datengewinnung; Tabelle; Hochwasserberechnung; Hochwasservorhersage; Simulationsmodell; Scheitelabfluss; Stauanlage; Jahreswert; Höchstwert; Maximalwert; Abflussberechnung; Abflusskurve;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 98(2008)Nr.11, S.29-34, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Hölzer,Christoph; Hundt,Tobias; Lüke,Carolin:
Der Rhein als gestaltende Kraft
An den Ufern des Rheins reihen sich Gebäude, Straßen, Kraftwerke und intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen aneinander. Deiche sichern die Siedlungen gegen Hochwasser. Ein Workshop lotete die künftige Rolle des Rheins für die Stadtplanung zwischen Bad Honnef und Leverkusen aus. Die Ergebnisse zeigen die Chancen eines Perspektivenwechsels in der räumlichen Planung. Der Rhein durchfließt bisher die Siedlungen in einem engen Korsett. Im Workshop entstand das Bild eines "Dynamischen Rheins". Durch neue Flutgräben entstehen Grünflächen und neue Wohnlagen in der Stadt.
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Landschaftsraum; Flusslandschaft; Besiedlung; Siedlungsraum; Stadtplanung; Stadtentwicklung; Raumplanung; Workshop; Flusslauf; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 118(2008)Nr.11, S.18-21, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Sieker,Friedhelm; Sieker,Heiko; Wilcke,Detlef:
Vorbeugender Hochwasserschutz durch Maßnahmen, die das Rückhaltepotenzial ungesättigter Böden nutzen. Dezentrale Bewirtschaftungsmaßnahmen in Siedlungsgebieten im Einzugsgebiet der sächsischen Mulde
Auch bei extremen Hochwasserereignissen existiert in den ungesättigten Bodenschichten der Einzugsgebiete ein Speicherpotenzial, das durch versickerungsfördernde, auch lokalen Zwecken dienende Maßnahmen genutzt werden kann. Das realistisch ausschöpfbare Hochwasser-Rückhaltepotenzial wird in Form flächendeckender "Senkenpotenzialkarten" und "Maßnahmenkarten" sowie durch Vorgabe von "Umsetzungsszenarien" und deren "Wirkungsanalyse" ermittelt. Am Beispiel des Einzugsgebietes der sächsischen Mulde wird im vorliegenden Beitrag der mögliche Beitrag der Siedlungswasserwirtschaft durch partielle Anwendung der "Dezentralen Regenwasserbewirtschaftung" untersucht. Eine fünfzehnprozentige Umstellung der vorhandenen Siedlungsflächen auf das dezentrale Prinzip ergibt rechnerisch - bezogen auf die letzten großen Hochwasserereignisse in diesem Gebiet - ein Hochwasser-Rückhaltevolumen zwischen 3,5 und 6 Millionen Kubikmetern.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hydrologie; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Hochwasserschutz; Dezentral; Boden(ungesättigt); Regenwasser; Rückhaltung; Bewirtschaftung; Siedlungswasserwirtschaft; Wasserwirtschaft;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.12, S.678-687, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Reich,Jürgen; Schernikau,Ralf:
Hochwasserrisikomanagementpläne nach der EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie
Das zentrale Element der europäischen Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie ist die Aufstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen. Diese enthalten Programme mit konkreten Zielen, die in absehbarer Zeit erreichbar sind und Maßnahmen, die umgesetzt werden sollen. An der Formulierung sind die für den Hochwasserschutz und die Hochwasservorsorge zuständigen Stellen zu beteiligen, insbesondere die kommunalen Gebietskörperschaften.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Flussgebiet; Einzugsgebiet; Hochwassergefahr; Risikomanagement; Plan; Karte; Richtlinie; Hochwasserschutz; Ziel; Maßnahme; Schutzziel; Schutzmaßnahme;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 10(2008)Nr.12, S.54-56, Abb.,Lit.
ISSN: 1436-9095
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Senz,Sylvia:
Zurzeit nur für Geisterfahrer. Westumfahrung Zürich
Schlagwörter zum Inhalt: Strassenbau; Ortsumgehung; Umgehungsstraße; Straßenbau; Tunnelbau; Brückenbau; Fertigstellung; Sicherheitstechnik; Sicherheitsbestimmung; Revision; Lüftungstechnik; Hochwasserrückhaltebecken; Flussbett; Renaturierung; Baudaten;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 119(2008)Nr.51, S.12-17, Abb.
ISSN: 1660-4504
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Pfammatter,Roger:
Wasserwirtschaft Schweiz 2025. Ein Diskussionsbeitrag zur Zukunftsgestaltung
Welchen Herausforderungen hat sich die schweizerische Wasserwirtschaft in der Zukunft zu stellen? Und wie können diese am besten gemeistert werden? Die vom Bundesamt für Umwelt und vom BaslerFonds unterstützte Studie "Wasserwirtschaft Schweiz 2025" leistet dazu einen Diskussionsbeitrag. Ausgehend von einer Trendanalyse werden die Herausforderungen skizziert sowie Stossrichtungen entwickelt und bewertet. Dabei zeigt sich, dass die zunehmend wichtiger werdende Güterabwägung zwischen Schutz- und Nutzungsanliegen durch die heute dominierende sektorale Sichtweise sowie die Verteilung von Know-how, Ressourcen und Kompetenzen auf Bund, Kantone und Gemeinden erschwert werden. Viel versprechender sind integrale Ansätze wie zum Beispiel die Einrichtung von Agenturen für die großen Flusseinzugsgebiete oder vertragliche Vereinbarungen über kleinere Bezugsräume.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Zukunftsgestaltung; Trendanalyse; Nutzung; Wasserressourcen; Nahrungsmittel; Hygiene; Gesundheit; Lebensraum; Stromversorgung; Einflussfaktor; Klimawandel; Raumentwicklung; Energieversorgung; Agenda 21; Auswirkung; Schadstoffeintrag; Abwasserentsorgung; Bewässerung; Hochwasserschutz; Trinkwasser; Fischerei; Wasserkraft; Erholungsraum; Herausforderung; Siedlungswasserwirtschaft; Erneuerbare Energie; Abschätzung; Konsequenz;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.3, S.241-245, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Peters,Frank:
Gefahr entschärft - Flut gepoldert. Hochwasserschutz Oberes Illertal
Das Obere Illertal ist eine der am stärksten durch Hochwasser gefährdeten Regionen Bayerns. Immer wieder hatten die nach heftigen Regenfällen schnell anschwellenden Wildbäche des Allgäus die schwäbische Iller bis hinunter nach Neu-Ulm an der Donau zur reißenden Flut gemacht. Eine Kombination aus natürlichen und technischen Schutzmaßnahmen führt nun zu einer deutlichen Entschärfung der Hochwassergefahr. Bis zu einem halben Meter weniger wird der Pegel der Iller in Kempten nach künftigen Starkregenereignissen ansteigen, denn seit September 2007 steht an der oberen Iller der erste Flutpolder Bayerns als Zwischenspeicher für den Hochwasserfall zur Verfügung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbett; Verlegung; Verbreiterung; Hochwasserschutzanlage; Neubau; Polder; Rückhaltebecken; Einlaufbauwerk; Auslaufbauwerk; Deichverstärkung; Straße; Düker; Leitung; Bürgerbeteiligung; Projektdaten; Baubeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Beratende Ingenieure 38(2008)Nr.11/12, S.32-35, Abb.
ISSN: 0005-8866
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Jeltsch,Michael:
Zurück zur Natur. Gewässerentwicklungskonzept Harburg
Bis 2015 sollen alle Gewässer einen "guten Zustand" aufweisen. Das schreibt die europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL 2000/60/EG) vor. Am Beispiel der Stadt Harburg (Schwaben) wird gezeigt, dass Gewässerentwicklungskonzepte sowohl der WRRL-Umsetzung dienlich sind als auch dem vorbeugenden Hochwasserschutz. Zudem können Gewässerentwicklungskonzepte den Kommunen helfen, langfristig die Unterhaltungskosten für ihre Flüsse und Bäche zu reduzieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fließgewässer; Landschaftsökologie; Hochwasserschutz; Selbstreinigung; Beeinträchtigung; Wasserrahmenrichtlinie; EU-Richtlinie; Bachlauf; Entwicklungskonzept; Konfliktsituation; Grundstückserwerb; Kommune; Stufenplan; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: Beratende Ingenieure 38(2008)Nr.11/12, S.44-47, Abb.
ISSN: 0005-8866
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Denk,M.; Rimböck,A.; Wendeleier,C.:
Schwemmholz-, Geschiebe- und Murgangrückhalt mit flexiblen Ringnetzsperren
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasser; Geschiebetransport; Murgang; Rückhaltung; Sicherungsmaßnahme; Sperreinrichtung; Ringnetz; Barriere; Bemessung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.4, S.317-320, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Requena,Patricia; Minor,Hans-Erwin:
Wirksamkeit von Flussaufweitungen - Neue Erkenntnisse
Flussaufweitungen sollen drei verschiedenen Anforderungen genügen. Sie sollen einen Fluss ökologisch aufwerten, den Menschen mehr Erholungsraum bieten und zwei flussbauliche Ziele erreichen: Verbesserung des Hochwasserschutzes sowie Stabilisierung der Flusssohle. Die letzten beiden Ziele werden bei Aufweitungen häufig nicht erreicht. Auswertungen von Aufnahmen an 14 ausgeführten Aufweitungen in der Schweiz, numerische Simulationen und Modellversuche zeigen, dass Aufweitungen Schwellen in einem Fluss, die zur Sohlstabilisierung eingebaut wurden, nicht ersetzen können. Eine bestehende Erosionstendenz in einem Flussabschnitt kann durch Aufweitungen nicht gestoppt werden. Der Artikel ist eine leicht überarbeitete Version des Vortrages, der an der KOHS-Tagung in Biel am 18. Januar 2008 gehalten wurde.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbett; Aufweitung; Anforderung; Wirksamkeit; Ökologie; Erholungsraum; Hochwasserschutz; Flusssohle; Stabilisierung; Geschiebe; Erosion; Hydrologie;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 100(2008)Nr.4, S.311-316, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Janßen Schnabel,Elke:
Denkmalbereich Zons
Die Stadt Zons bei Dormagen wird bis heute durch die mittelalterliche Gründung geprägt. Die Geschlossenheit der Stadtanlage aus in sich qualitätvoller geschichtsträchtiger Architektur mit topographischem Bezug ist einzigartig, überzeugt als Stadtgefüge mit bedeutendem geschichtlichem Aussagewert und als Bestandteil der Kulturlandschaft in der Rheinaue. Um die erhaltenswerte Stadtstruktur und Stadtgestalt zu schützen, wurde ein Denkmalbereich ausgewiesen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Historische Stadt; Römerzeit; Siedlung; Flußlauf; Ortskern; Stadtentwicklung; Befestigungsanlage; Pfarrkirche; Burg; Schloß; Brandschaden; Hochwasserschaden; Bebauung; Stadtgründung; Mittelalter; Stadtanlage; Straßensystem; Stadtstruktur; Stadtbild; Denkmalbereich; Schutzziel; Geschlossenheit; Kulturlandschaft; Denkmalwert;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 25(2008)Nr.4, S.177-181, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-2619
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Rieger,Wolfgang; Disse,Markus:
Dezentraler Hochwasserschutz am Beispiel der Windach
Das Institut für Wasserwesen - Wasserwirtschaft und Ressourcenschutz der Universität der Bundeswehr München bearbeitet seit Oktober 2007 im Auftrag des Bayerischen Landesamtes fürUmwelt (LfU) das Forschungsvorhaben "Entwicklung einer Methodik zur Erstellung von Hochwasserrückhaltekonzepten unter Berücksichtigung des Klimawandels am Beispiel der Windach". Das Projekt beinhaltet die Beantwortung folgender Fragestellungen anhand eines Flussgebietsmodells der Windach: "Ermöglichen Maßnahmen des dezentralen Hochwasserschutzes eine Reduktion der Abflussspitze bzw. der Abflussfülle?", "Verändert der zu erwartende Klimawandel die Hochwasserverhältnisse?" und "Können zusätzliche dezentrale Hochwasserrückhaltebecken unterhalb des Windachspeichers die Hochwasserwellen effektiv dämpfen?" Weiterhin wird auf Wunsch des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim eine Variantenrechnung in das Projekt miteinbezogen, um die Auswirkung einer bereits geplanten Vorsperre zum Windachspeicher auf den Hochwasserabfluss zu quantifizieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Hochwasserrückhaltung; Hochwasserschutz; Klimawandel; Flussgebietsmodell; Abflussverhalten; Vorsperre; Forschungsvorhaben;.
in Fachzeitschrift: KW Korrespondenz Wasserwirtschaft 1(2008)Nr.11, S. 623-628, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1865-9926
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Wilcke,Detlef; Haaren,Christina von; Reich,Michael; Rüter,-; Jasper,Jörg; Salzmann,Marc; Schmidt,Walter A.; Zacharias,Steffen; Mitzsche,Olaf:
Vorbeugender Hochwasserschutz durch Wasserrückhalt in der Fläche unter besonderer Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte - am Beispiel des Flusseinzugsgebietes der Mulde in Sachsen - HONAMU Abschlussbericht. DBU Projekt AZ 21467
Im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft besteht aus ökonomischen und ökologischen Gründen ein Interesse daran, die Ableitung des Regenwassers über Kanalnetze zu vermeiden oder zu verringern und stattdessen durch dezentrale Bewirtschaftungsmaßnahmen mit vollständiger oder partieller Versickerung zu ersetzen. Im Bereich der Landwirtschaft und hier insbesondere im Bereich der Ackerwirtschaft besteht unter anderem das Problem der Wassererosion der Böden durch Starkniederschläge, das nur durch Verminderung der Oberflächenabflüsse zu vermeiden oder zu mindern ist. Ausgehend von dem Ziel des vorbeugenden Hochwasserschutzes können retentionsfördernde Maßnahmen so auch in Bezug auf andere naturschutzfachlich relevante Zielsetzungen, wie z. B. Erosionsschutz, Gewässerschutz oder Arten- und Biotopschutz, Vorteile bieten.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussgebiet; Flusseinzugsgebiet; Naturschutz; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Regenwasserbewirtschaftung; Erosionsschutz; Wasserrückhalt; Niederschlagsmenge; Boden(ungesättigt); Grundwasser; Rückhaltesystem; Überflutung; Retentionsraum; Siedlungswasserwirtschaft; Landwirtschaft;.
Hanover: 2007. 282 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Flussaufweitungen. Möglichkeiten und Grenzen. Workshop der VAW vom 4. Oktober 2006
Flussaufweiterungen - Definitionen und Ziele / Strategische und technische Überlegungen zu den geplanten Aufweitungen der 3. Rhonekorrektion / Morphologische Auswirkungen von Flussaufweitungen in der Schweiz - Auswertung von Naturdaten / Morphologie und Transportkapazität in Aufweitungen - Wunschvorstellung und Realität / Uferschutz bei Flussaufweitungen - Fallbeispiele / Gedanken zu Ufersicherungen in Aufweitungen / Seitenerosion in kiesführenden Flüssen / Eigendynamische Aufweitung voralpiner Kiesflüsse - experimentelle und numerische Untersuchungen / Hydraulische, flussmorphologische und ökologische Auswirkungen von Gewässeraufweitungen / Aufweitungen und ihr Einfluss auf das Vorkommen auetypischer Pflanzen und Tiere.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussbau; Aufweitung; Verbreiterung; Auswirkung; Ökologie; Hochwasserschutz; Uferschutz; Ufersicherung; Erosionsschutz; Morphologie; Hydraulik; Fauna; Flora; Versuch; Experiment;.
Zürich: 2007. 154 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-; 200
Hrsg.: ETH Zürich, Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie -VAW-
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Schaaf,Otto:
Hochwasserschutzkonzept der Stadt Köln
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Stadtgebiet; Hochwasserschutzkonzept; Hochwasserschutzmaßnahme;.
In: 40. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 14.3. - 16.3.2007 im Eurogress Aachen. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2007. S.38/1-38/8, Tab.
ISBN: 978-3-938996-13-3
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 207
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft, Nr.: 40
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 14.-16. März 2007.
zum Literatur-Service
Blöch,Helmut:
Hochwasserrisiko - eine europäische Herausforderung: Die Hochwasserpolitik der EU
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Risikomanagement; EU-Richtlinie;.
In: 40. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 14.3. - 16.3.2007 im Eurogress Aachen. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2007. S.36/1-36/8, Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-938996-13-3
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 207
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft, Nr.: 40
Aachen (Deutschland, Bundesrepublik), 14.-16. März 2007.
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Matheja,Andreas; Pohl,Christian; Schweter,Lutz; Spekker,Heiko:
Hydrodynamische numerische Simulationen von Hochwasserereignissen und Schutzmaßnahmen für ein Tidegebiet
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Tidegebiet; Fluss; Einzugsgebiet; Hydrodynamik; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Optimierung; Verbesserung; Simulationsrechnung; Simulationsmodell; Modell(numerisch); Niederschlagabflussmodell; Abflussmodell; Kalibrierung;.
In: Mitteilungen des Franzius-Instituts für Wasserbau und Küsteningenieurwesen, Universität Hannover. Heft 94. Hrsg.: Univ. Hannover, Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen
Hannover: 2007. S.1-154, Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen des Franzius-Instituts für Wasserbau und Küsteningenieurwesen der Universität Hannover; 94
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Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Das Sonderheft "Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement" beschäftigt sich mit der Planung von Hochwasserschutzanlagen, dem Risikomanagement, mit Frühwarnsystemen, mit dem Fluss- und Deichbau und mit dem mobilen Hochwasserschutz. Sie enthält zweiundzwanzig Beiträge mit den folgenden Themen: - Hybride ModelIierung hydraulischer Vorgänge als Grundlage für die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen am Beispiel der Stadt Grimma. - Planung des Hochwasserrückhaltebeckens Niederpöbel mit Ökodurchlass und Straßendurchfahrt. - INTERREG 111 A Projekt DINGHO: dezentraler, integrierter und grenzübergreifender Hochwasserschutz im Mittleren Erzgebirge. - Forschungsprojekt URBAS des BMBF untersucht Hochwasserereignisse aufgrund von Starkniederschlägen. - Praxisnahe Hochwasserforschung - die BMBF-Förderaktivität RIMAX. - Globale Identifizierung von Überschwemmungsrisiken. - Probabilistische Bemessung von Flussdeichen. - Deichbruchproblem an Flusspolder - präzise und praktikabel gelöst. - Leckageortung von Stauanlagen mit verteilten faseroptischen Temperaturmessungen. - Infrastrukturmanagement-Softwarelösung für Transparenz im Deichausbau. - Schlauchsystem - Hochwasserschutz mit der kürzesten Montagezeit. - Aufklappbare Hochwasserschutzwände. - Floodbag.: mobiles Hochwasserschutzsystem. - Mobiler Hochwasserschutz in Köln. - Hochwasserschutz mit Qualität und Effizienz. - Hochwasserschutz - eine technologische Herausforderung. - Semipermanente Hochwasserschutzwand. - Wirkungsvoller Gebäudeschutz - vor Hochwasser, Vandalismus und Naturkatastrophen. - Hochwasserschutz an der Küste Schleswig Holsteins. - Langzeitverhalten von Murgang-Barrieren. - Wirksame Lösungen gegen nasse Keller. - Rechtliche Grundlagen des betrieblichen Hochwasserschutzes im Wandel.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Flussdeich; Deichbau; Dammbau; Deichbruch; Stauanlage; Leckage; Hochwasserschutz(mobil); Montage; Planung; Bemessung; Modell(hydraulisch); Risikomanagement; Frühwarnsystem; Rechtsgrundlage;.
Berlin: Ernst und Sohn 2007. 74 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
zum Literatur-Service
Zesch,Rainer; Saucke,Ulrich; Bieberstein,Andreas:
Probabilistische Bemessung von Flussdeichen
Die Bemessung von Deichen u. a. für Extremereignisse jenseits eines bestimmten Bemessungshochwasserstandes (BHW) erfolgt mit Hilfe probabilistischer Methoden. Hierbei werden die in die Bemessung eingehenden Parameter nicht als feste Größen wie bei der deterministischen Bemessung angenommen. Vielmehr werden unterschiedliche Unsicherheiten von Parametern in probabilistischen Modellen berücksichtigt und hieraus Versagenswahrscheinlichkeiten ermittelt. Die so ermittelte Versagenswahrscheinlichkeit stellt eine Eingangsgröße für Risk-Assessment-Verfahren dar, die immer häufiger zur Anwendung kommen. Für die Bewertung und Bemessung von Deichen in Deutschland ist die Verwendung solcher Modelle noch nicht üblich, obwohl ihre Vorteile auf der Hand liegen. Im Beitrag wird ein probabilistisches Bemessungskonzept für Flussdeiche vorgestellt und offene Fragen werden diskutiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deich; Bemessungsmethode; Versagensmechanismus; Versagenswahrscheinlichkeit; Wahrscheinlichkeitsrechnung; Berechnungsverfahren; Sensitivitätsanalyse;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.41-45, Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Schulze,Hans-Bernd; Kowalski,Reinhard-Lutz:
Deichbruchprobleme an Flusspoldern - präzise und praktikabel gelöst
Wie bei allen Bauwerken besteht auch bei neu gestalteten Hochwasserschutzeinrichtungen ein Restrisiko, dass diese versagen können. Die Ermittlung des damit verbundenen Gefahrenpotentials ist mit der Hilfe von physikalisch korrekten Modellen möglich und auch praktikabel. Mit Deichbruchsimulationen lassen sich die bestehenden Hochwasserrisiken von Anliegern in Poldern einfacher beurteilen und Maßnahmen zur Minderung der Risiken gezielter einsetzen. Es werden neben den üblichen Tiefenplänen, die nur das Gefährdungspotential durch den Wasserstand darstellen, vor allem Fließwege offenbar, die möglicherweise erhebliche Auswirkungen auf Notwendigkeiten und Art des Katastropheneinsatzes haben können. Durch die Kenntnis der zu erwartenden (Wasser-)Abläufe können die notwendigen Maßnahmen besser eingeschätzt und vor allem in dem notwendigen zeitlichen Ablauf besser koordiniert werden. Maßnahmen zur Erstellung einer zweiten Hochwasserschutzlinie können effektiv an optimierten Standorten konzipiert werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Polder; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deichbruch; Überschwemmung; Überflutung; Flutung; Fließweg; Fließzeit; Modellierung; Simulationsrechnung; Berechnungsverfahren; Modell(mathematisch); Modell(hydraulisch); Finite-Elemente-Methode; Anwendungsbeispiel;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.45-47, Abb.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Stopsack,Hermann; Goldenbogen,Roland; Flemming,Ralf:
Planung des Hochwasserrückhaltebeckens Niederpöbel mit Ökodurchlass und Straßendurchfahrt
Die aus dem Osterzgebirge kommenden Flüsse und Bäche führen bei entsprechenden Niederschlagssituationen erhebliches Hochwasser und tragen somit wie beim Hochwasser im August 2002 in Sachsen zu weitläufigen Überschwemmungen bei. Auf Grund der Charakteristiken in den Einzugsgebieten steigen die Abflüsse meist schnell an und erreichen extreme Spitzenwerte. Auf der Basis der für Sachsen landesweit erstellten Hochwasserschutzkonzepte wurden Standorte für den Bau von Hochwasserrückhaltebecken untersucht. Im Ergebnis dessen wurde in der Nähe von Niederpöbel am Pöbelbach, einem Nebenfluss der Roten Weißeritz, der Vorzugsstandort für das Hochwasserrückhaltebecken Niederpöbel ausgewiesen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Planung; Bemessung; Berechnung; Hochwasserabfluss; Staudamm; Kerndichtung; Asphaltdichtung; Straße; Durchfahrt; Durchlass; Verschluss; Schütz; Abdichtung;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.18-24, Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Merz,Bruno; Didszun,Jens; Ziemke,Barbara:
Praxisnahe Hochwasserforschung - die BMBF-Förderaktivität RIMAX
Im Rahmen der Förderaktivität "Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse (RIMAX)" befassen sich ca. 35 Projekte mit Aspekten des Hochwasserschutzes. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekte haben das Ziel, verbesserte Methoden und Werkzeuge für das Hochwasserrisikomanagement zu entwickeln und zu implementieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Risikomanagement; Forschungsprojekt;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.36-37, Abb.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Schulte,Achim; Bölscher,Jens; Wenzel,Robert; Roch,Isolde; Jansky,Bohumir:
INTERREG III A Projekt DINGHO: dezentraler, integrierter und grenzübergreifender Hochwasserschutz im Mittleren Erzgebirge Risikomanagement/ Frühwarnsysteme
Nach den Hochwasserkatastrophen von 1897, 1932 und 1954 hat das Augusthochwasser 2002 erneut das Risiko verdeutlicht, das von intensiven, großflächigen Niederschlägen oder schneller Schneeschmelze im Mittleren Erzgebirge ausgeht]. Im Bereich Olbernhau an der Flöha und dem oberhalb gelegenen 306 qkm großen Einzugsgebiet entstanden durch Wasser- und Sedimenteinwirkung große Schäden. Im Rahmen des DINGHO-Projektes wird untersucht, ob zentral orientierte Schutzmaßnahmen durch dezentrale Maßnahmen sinnvoll und effektiv ergänzt werden können, um das hohe Schadenspotential in den obersten Einzugsgebieten zu minimieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Renaturierung; Landwirtschaftliche Bodennutzung; Hochwasserschutzkonzept; Bemessungshochwasser; Hochwasserabfluss; Niederschlagabflussmodell; Abflussmodell; Modell(hydraulisch);.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.25-28, Abb.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Drees,Godehard:
Hochwasserschutz - eine technologische Herausforderung
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Hochwasserschutzanlage; Flussdeich; Deich; Abdichtung; Stabilisierung; Stahlspundwand; Spundwand; Schutzwand; Stauwand; Aluminiumkonstruktion; Stütze; Dammbalken; Balken; Mobilität; Flexibilität; Anwendungsbeispiel;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.61-63, Abb.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Buhr,Stefan; Carstensen,Dirk; Haufe,Holger; Horlacher,Hans-B.; Schuckert,Markus:
Hybride Modellierung hydraulischer Vorgänge als Grundlage für die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen am Beispiel der Stadt Grimma
Zur Analyse der Hochwassergefährdung und zur Optimierung von Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes der Stadt Grimma wurde ein physikalisches (Maßstab 1:50) und zweidimensionales numerisches Modell der Vereinigten Mulde und der Innenstadt erstellt. Mit dieser hybriden Modeliierung erfolgten umfangreiche Untersuchungen für eine Hochwasserschutzanlage, die Grimma in Zukunft vor einem Hochwasser schützen soll, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommen kann. Mit Hilfe des physikalischen Modells erfolgte eine öffentlichkeitswirksame Visualisierung der komplexen Fragestellungen und damit ein wichtiger Beitrag zu einem schnellen Planungsfortschritt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutzanlage; Bemessungsgrundlage; Fließgewässer; Hochwasserabfluss; Modellierung; Modell(physikalisch); Modell(hydraulisch); Modell(numerisch); Zweidimensionalität; Modellversuch;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.11-17, Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Einfalt,Thomas; Hatzfeld,Fritz; Seltmann,Jörg; Wagner,Andreas; Castro,Dietmar; Frerichs,Stefan:
Forschungsprojekt URBAS des BMBF untersucht Hochwasserereignisse aufgrund von Starkniederschlägen
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Hochwasserschaden; Schadenerhebung; Datenbank; Schadensursache; Niederschlag; Starkregen; Messung; Hochwasservorhersage; Sturzflut; Überflutung; Hochwasserschutzkonzept; Bauleitplanung; Flächennutzung; Flächenvorsorge; Bebauungsplan; Frühwarnsystem; Warnsystem; Risikoanalyse; Fallstudie; Forschungsprojekt;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, November 2007
Berlin: Ernst und Sohn 2007. S.29-35, Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 6/2007
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Strubenhoff,Florian:
Renaturierung der Nebenflüsse der oberen Oste. Diplomarbeit
Die Arbeit stellt einen Gewässerentwicklungsplan für die Renaturierung der drei Nebenflüsse der oberen Oste, den Kuhbach, den Kalber Bach sowie den Alpershausener Mühlenbach auf. Alle drei Gewässer weisen eine starke Ähnlichkeit in ihrer Auennutzung auf und sind über den größten Teil ihres Laufes begradigt, zudem liegt teils eine kritische Belastung der Gewässergüte durch Nähr- und Schadstoffeinträge vor. Die Arbeit teilt sich in zwei wesentliche Bereiche auf: Im ersten Teil werden allgemeingültig die Rahmenbedingungen, die zukünftige Unterhaltungspraxis sowie der Hochwasserschutz behandelt. Eine Erläuterung über Störeinflüsse und das Aufzeigen von Möglichkeiten zu ihrer Behebung fällt ebenfalls in diesen ersten Bereich. Im zweiten Teil der Arbeit findet dann eine praktische Anwendung dieser Lösungsvorschläge auf die untersuchten Gewässer statt, dieser geht die Formulierung eines Leitbildes und eine örtliche Untersuchung der einzelnen Fließgewässer voraus. Eine umfangreiche Fotodokumentation, einzelne Videoaufnahmen, sowie die Anfertigung begleitender Zeichnungen ergänzen den zweiten und wesentlichen Teil der Arbeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Naturraum/Landschaft; Fließgewässer; Fluss; Bach; Begradigung; Renaturierung; Entwicklungsplan; Leitbild; Gewässerstruktur; Gewässergüte; Bestandsaufnahme; Nährstoffbelastung; Schadstoffbelastung; Verbesserungsmaßnahme; Sanierungsmaßnahme; Unterhaltung; Hochwasserschutz;.
München: Grin Verlag 2007. 277 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 978-3-640-10710-0
tech.Diplomarbeit; HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
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Hargreaves,George; Kelly,Liz Chambell:
Interventions in Hydrologie. Integration water management and puplic space in the USA (engl.)
Landschaftsarchitekten sind in einzigartiger Weise qualifiziert, das Verlangen nach öffentlichen Parks, reich an Umwelteindrücken, mit der Sorge um Regenwasserrückhaltung und Überschwemmungsschutz zu verbinden. Das Büro Hargreaves und Partner stellt in acht Projekten exemplarisch die Verknüpfung von natürlichen Systemen mit urbanem Leben dar.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Hydrologie; Eingriff; Parkanlage; Öffentliches Grün; Drainage; Regenwasserrückhaltung; Wassermanagement; Projektdarstellung; Beispieldarstellung; Feuchtgebiet; Retention; GaLa-Bau; Rückhaltebecken; Teichanlage; Gabione; Hochwasserschutz; Zisterne; Regenwasserkanal; Infrastrukturausbau; Flußufer; Erholungsgebiet; Uferzone; Flutkontrolle;.
in Fachzeitschrift: Topos (2007)Nr.59, S.50-57, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Hochwasserschutz Mittersill
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Tal; Hochwasserschutz; Flussbett; Überschwemmung; Schutzmaßnahme; Betonwand; Dammbau; Betonelement; Vorfertigung;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Bauzeitung (2007)Nr.46, S.37, Abb.
Löw,Matthias:
Die Hochwasserrichtlinie der Europäischen Union
Die EG-Hochwasserrichtlinie fordert von den Mitgliedsstaaten eine flussgebietsbezogene Bewertung des Hochwasserrisikos, die Anfertigung von Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten sowie die Aufstellung von Hochwasserrisikomanagementplänen. Bei der Umsetzung der Richtlinie können die Länder nahtlos auf die bisherigen Grundlagen aufbauen, die im Rahmen LAWA ausgearbeitet wurden.
Schlagwörter zum Inhalt: Recht; Hochwasserschutz; Hochwasser; Richtlinie; EU-Richtlinie; EU; Europäische Union; Risikobewertung; Fluss; Flussgebiet; Gefahrenpotential; Karte; Management; Risikomanagement; Inhalt; Umsetzung; Wasserrahmenrichtlinie; Zielsetzung; Mitgliedstaat; Öffentlichkeitsbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 9(2007)Nr.12, S.15-18, Lit.
ISSN: 1436-9095
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Heerten,Georg:
Was hat sich verändert seit der Elbe-Flut 2002?
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserkatastrophe; Überschwemmung; Deich; Flussdeich; Sicherung; Instandsetzung; Hochwasserschutzmaßnahme; Schutzmaßnahme; Konferenz; Wetterlage; Klimawandel; Wasserstand; Gesetzgebung; Regelwerk; Bautätigkeit; Ertüchtigung; Dichtung; Geokunststoff;.
in Fachzeitschrift: Tiefbau 119(2007)Nr.5, S.286-292, Abb.
ISSN: 0944-8780
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Langenbach,Heike:
Flood management: Designing the risks (engl.)
(Hochwasserschutz. Die Risiken gestalten)
Technischer Hochwasserschutz stellt auch eine Anforderung an die Gestalter der Flussufer. Dies zeigt der Vorschlag von Zaha Hadid Architects zum Elbufer. Großzügige Stufenanlagen sollen das Wasser zurückhalten und zugleich den Passanten die Möglichkeit geben, in Wassernähe zu gelangen. In Barcelona soll eine Grünanlage plötzlich auftretende Sturzfluten aufhalten. Weltweit gewinnen Projekte an Bedeutung, die Freiflächen den Veränderungsprozessen der Naturkräfte überlassen. Gleichwohl bleibt das "Venezianische Gleichgewicht" bislang ein Traum.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Hochwasserschutz; Wassermanagement; Wasserrückhalt; Flußufer; Stufenausbildung; Treppenanlage; Stadtgestaltung; Flußaue; Parkanlage; Retentionsraum;.
in Fachzeitschrift: Topos (2007)Nr.60, S.77-82, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Müller,Uwe:
Sind wir besser vorbereitet? - Fünf Jahre nach der Hochwasserkatastrophe von 2002 in Sachsen
Seit dem Extremhochwasser vom August 2002 hat im Freistaat Sachsen der Hochwasserschutz einen höheren Stellenwert bekommen. Um bei zukünftigen Hochwasserereignissen ähnlich katastrophale Schäden zu verhindern, sind neben der Schaffung günstigerer gesetzlicher Randbedingungen in Sachsen viele Anstrengungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes unternommen und viele Hochwasserschutzprojekte begonnen oder bereits realisiert worden. Im Beitrag wird schwerpunktmäßig auf den durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) geleisteten Beitrag eingegangen.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserkatastrophe; Extremsituation; Flut; Überflutung; Talsperre; Hochwasserschutzmaßnahme; Recht; Überblick; Übersicht; Schutzkonzept; Gesetz; Karte; Gefahrenkarte; Gefahrenpotential; Überschwemmung; Gefährdungsklasse; Gefährdungspotential; Gefahrenklasse; Investition; Flußgebiet; Investitionsprogramm; Projektbeschreibung; Retentionsraum; Priorität; Prioritätenbestimmung; Fließgewässer; Hochwasserrückhaltebecken; Hochwasserrückhaltung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.7/8, S.10-14, Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISSN: 0043-0978
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Becker,Andreas; Rey,Peter; Mürle,Uta; Ortlepp,Johannes; Michel,Marcel; Steiner,Pascale; Gritti,Reto:
Gewässerökologische Erfolgskontrollen
Nach der Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts Samedan (H WS) waren im Jahr 2006 rund 13 km Fliessgewässerstrecke naturnah restrukturiert oderneu geschaffen. Sowohl die hydromorphologischen als auch die damit verbundenen biologischen Veränderungen wurden im Rahmen eines Langzeit-Monitoringprogrammes verfolgt (vgl. WEL 314, 2005, S. 96-101). Zur gewässerökologischen Erfolgskontrolle wurden mehrere abiotische und biotische Indikatoren herangezogen. An dieser Stelle können erste Ergebnisse über die Entwicklungen der Fischbestände und der Benthosbesiedlung im Projektgebiet vorgestellt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Fließgewässer; Flussverlegung; Restrukturierung; Monitoring; Gewässerökologie; Erfolgskontrolle; Datenauswertung; Renaturierung; Ökologie; Lebensraum; Fisch; Fauna;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.3, S.215-222, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Batt,Paul:
Mehr Land für Gewässer. Hochwasserschutz
Die Erkenntnis reift, dass die seit über einem Jahrhundert bestehenden Schutzmassnahmen gegen Hochwasserereignisse nicht mehr genügen. Mit der Bereitstellung von Geldern für einen Ausbau wird es nicht getan sein, denn die Gewässer brauchen vor allem mehr Platz.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Schutzbau; Raumplanung; Gewässer; Flusslauf; Flussbett; Überflutung; Fläche; Enteignung;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 118(2007)Nr.39, S.8-9, Abb.,Lit.
ISSN: 1660-4504
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Moser,Lukas; Schmocker,P.:
Transiente 3d-Simulation einer Pendelrampe
Mittels einer 3d-transienten Zwei-Phasen-CFD-Simulation wurde das Verhalten der Pendelrampe des Scherlibaches im Hochwasserfall untersucht. Die Simulation zeigt die Wasseroberfläche im zeitlichen Verlauf. Die Auswirkungen eines Hochwassers können somit aufgezeigt werden. Im Modell ist es möglich, verschiedene Bachverbauungen und deren Verhalten bei Hochwasser zu untersuchen und miteinander zu vergleichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasser; Hochwasserschutz; Wasserfall; Fluss; Gebirgsbach; Verbauung; Bachverbauung; Schwelle; Rampe; Simulation; Strömungsverhalten; Wasseroberfläche; Sicherungsmaßnahme;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.3, S.261-262, Abb.
ISSN: 0377-905X
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Teughels,Philippe; Borret,Kristiaan:
Redevelopment of Antwerb"s Quays. Waterfront revitalization incorporates flood protection (engl.)
Durch Veränderungen in der Schiffahrt steht ein 6 km langes und 100 m breites Kaigelände direkt neben der historischen Altstadt Antwerpens für neue Nutzungen zur Verfügung. Der "Sigma Plan" zum Hochwasserschutz ließ die schon 1,35 m hohe Schutzwand um weitere 90 cm anwachsen, was die offene Sicht auf den Fluß stark beeinträchtigte. Der Wettbewerb zur Gestaltung dieses Gebietes geht darum nicht allein um technische Fragen sondern um desen bestmögliche urbane Integration. Einige Projektvorschläge sind besprochen.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Hafenstadt; Flußmündung; Hochwasserschutz; Pier; Kaianlage; Hafengebiet; Industriebrache; Neunutzung; Stadterneuerung; Wettbewerbsergebnis; Ufergestaltung; Flutkontrolle; Tidefluß; Neunzehntes Jahrhundert; Zwanzigstes Jahrhundert; Flutsperre;.
in Fachzeitschrift: Topos (2007)Nr.59, S.92-97, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Rey,Peter; Grünenfelder,Jakob; Pitsch,Pio; Bischoff,Andri:
Hochwasserschutzprojekt Samedan - Aspekte und Effekte der ökologischen Begleitplanung
Was in vielen anderen Schweizer Gemeinden noch unvorstellbar ist, gelang in Samedan. Duch mutige Planung, vorbildhafte Zusammenarbeit der Fachbereiche und engagierte Öffentlichkeitsarbeit seitens der Gemeinde und des Kantons konnte eine Mehrheit der Bevölkerung für die Flazverlegung gewonnen werden. Diese Flussverlegung ist gleichzeitig mit einer ökologischen Aufwertung des Gewässersystems verbunden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Flusslauf; Fluss; Planungsinstrument; verlegung; Hochwasserschutzdamm; Gefahrenpotential; Ökologie; Landschaftspflege; Nachhaltigkeit; Neugestaltung; Restrukturierung;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.3, S.199-207, Abb.,Tab.
ISSN: 0377-905X
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Langenbach,Heike:
Stadt am Fluss - Risiken gestalten
Es gibt für Städte, die an Flüssen oder am Meer liegen, zwei Arten für Hochwasserschutz: entweder die Abwehr des Wassers oder dessen Integration. Im Idealfall verbinden sich die beiden Varianten, die beide Chancen für anspruchsvolle Gestaltung bieten. Die technischen Möglichkeiten des Hochwasserschutzes haben das Verhältnis der Städte zu ihren Flüssen verändert. Heute muss man sowohl mit den Eingriffen der Vergangenheit wie künstliche Begradigungen leben als auch die Herausforderungen des Klimawandels meistern. Die Landnahme von Flüssen und Meeren schreitet weltweit fort. Beispiele werden gegeben.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadt; Standort; Flußufer; Meer; Ufer; Hochwasser; Überschwemmung; Sicherung; Stadtraum; Landschaftsraum; Strategie; Maßnahme; Diskussion; Risiko; Gestaltung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 117(2007)Nr.12, S.10-13, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Dieterle,Jan:
Hochwasserschutz als Impuls für Stadtentwicklung
Angesichts zunehmender Hochwasserereignisse müssen Alternativen zu Schutzbauten wie Dämme und Deiche gefunden werden, die den Grenzbereich zwischen Wasserlandschaft und Stadt gestalterisch definieren. Bevor die Flüsse eingedeicht wurden, modellierte das Hochwasser die Landschaft in der näheren Umgebung. Es entstanden Inseln und Terrassen, die bis heute erkennbar sind. Dämme erzeugen lineare Grenzen in der Landschaft. Durch Geländemodellierung können jedoch auch gestaltete Grenzräume zwischen Wasser und Siedlung geschaffen werden. Lässt man Überflutungsflächen in der Stadt zu, ergeben sich neue Aspekte für die Gestaltung. Studienprojekte der Universität Karlsruhe zeigen Möglichkeiter derartiger Planung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Stadtentwicklung; Hochwasserschutz; Damm; Deich; Alternativlösung; Geländemodellierung; Überschwemmungsgebiet; Flußlandschaft; Kulturlandschaft; Studienprojekt; Projektbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 117(2007)Nr.12, S.14-17, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Kokenge,Hermann; Ritter,Christoph:
Hofwiesenpark Gera - Weiße Elster
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Parkanlage; Flussaue; Planungsarbeit; Wettbewerb; Entwurfsidee; Hochwasserschutz; Damm; DIN-Norm; Überschwemmungsgebiet; Hartholz; Auenlandschaft; Machbarkeitsstudie; Simulation; Berechnung; Variante; Planungsvariante; Diskussion; Öffnung; Lösungsvorschlag; Ergebnisdarstellung; Grundwasser; Hydrologie; Baumbestand; Hochwasserschutzdamm; Hochwassersperre;.
in Fachzeitschrift: Neue Landschaft 52(2007)Nr.8, S.42-45, Abb.
ISSN: 0548-2836
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Tamir,Karin:
Rio Piedras Restoration Projekt. River restoration plan for the Puerto Rican city San Juan (engl.)
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Flußlandschaft; Hochwasserschutz; Wasserrückhalt; Kostendaten; Regenwasserrückhaltung; Botanischer Garten; Flächendaten; Bevölkerungswachstum; Sedimentation; Wasserverschmutzung; Überschwemmung; Hochwasserkatastrophe; Gartengestaltung; Erholungslandschaft; Erosion; Beton; Porosität; Wasserdurchlässigkeit;.
in Fachzeitschrift: Topos (2007)Nr.59, S.67-73, Abb.
ISSN: 0942-752X
Textsprache: engl.
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Janisch,Tanja:
Flussbauliches Monitoring am Flaz - Ziele und Methoden
Im Rahmen des Projektes "Hochwasserschutz Samedan 2002-2006" erfolgte im April 2004 erstmals seit über 80 Jahren die Verlegung eines grösseren Fliessgewässers in der Schweiz. Dabei wurde für den Flaz im Kanton Graubünden ein neues, rund 4 km langes Umleitungsgerinne konzipiert, welches zwischen Punt Muragl und Gravatscha verläuft. Hintergrund für die Laufverlegung war die massive Gefährdung Samedans durch Hochwasserereignisse am Flaz und Inn, da das Flazgerinne oberhalb des Dorfes in den Inn einmündete. Der neue Flaz wird nun am Dorf Samedan vorbei, durch die Champagna-Ebene zwischen dem Bergmassiv Muottas Muragl und dem Flugplatz entlang geführt und mündet neu am Ende des Dorfes in den Inn. Im Rahmen eines interdisziplinären Monitoring-Programms werden die Veränderungen im neuen Flazgerinne von unterschiedlichen Institutionen verfolgt. Dabei werden flussbauliche, ökologische, sozioökonomische, das Grundwasser sowie den Bodenschutz betreffende Aspekte untersucht. Die Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie (VAW) bearbeitet im Rahmen dieses interdisziplinären Monitorings den flussbaulichen Teil. Der Artikel beschäftigt sich hauptsächlich mit den Zielen und Methoden, die zur Bearbeitung der einzelnen Themenbereiche des flussbaulichen Monitorings angewendet werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Fließgewässer; Flussverlegung; Hydraulik; Monitoring; Datenbank; Datenerfassung; Datenauswertung; Auswertung; Morphologie; Geschiebetransport; Abflussregime;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.3, S.208-212, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
zur Literaturbestellung
Otterbach,Henning:
Das HRB Schorndorf / Winterbach mit ökohydraulischem Durchlassbauwerk
Das Februarhochwasser 1990 hat den Remsanliegern östlich von Stuttgart mit enormen Schäden in Erinnerung gerufen, dass Hochwasserschutz zur Daseinsvorsorge gehört. Dafür werden im dicht besiedelten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Remstal mehrere Hochwasserrückhaltebecken (HRB) benötigt. Am Beispiel des HRB Schorndorf/Winterbach wird das an der Rems entwickelte innovative ökohydraulische Durchlassbauwerk mit einer Regelabgabe von 196 cbm/s ebenso beschrieben wie die landschaftsverträgliche Betriebsweise des HRB und ökologische Verbesserungsmaßnahmen im Stauraum.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutz; Hochwasserrückhaltebecken; Durchlass; Fluss; Bauwerk; Stauraum; Ökologie; Hydraulik; ökologisch; Durchgängigkeit; Rückhaltesystem; Schütz; Rückhaltebecken; Betriebsweise; Bauwerksbeschreibung; Tafel; Dammbalken; Verschlussorgan; Wasserverband; Vorland; Tosbecken; Hochwasserschutzanlage; Retentionsraum;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.6, S.16-19, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
zur Literaturbestellung
Ley,Rita; Casper,Markus; Kreiter,Thomas:
Potenzial der Scheitelabminderungen bei Hochwasser durch Kleinrückhaltebecken
Kleinrückhaltebecken (KRH) sind kleine, dezentral angelegte Hochwasserrückhaltebecken in Flussauen, die Hochwasserabflüsse dämpfen und zeitlich verzögern können. Konkrete Aussagen über Wirkung und Dimensionierung sind im Allgemeinen mit einem - gemessen am jeweiligen Bauvolumen - enormen planerischen Aufwand verbunden. In einem Real- und mehreren Fiktivsystemen bis 20 qkm Einzugsgebietsfläche wurden KRH simuliert und ihr Einfluss auf den Hochwasserabfluss analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kenntnis des spezifischen Rückhaltevolumens [mm/qkm] in Verbindung mit optimierten Drosselöffnungen eine einfache Abschätzung der Wirkung von KRH ermöglicht.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasserrückhaltung; Rückhaltebecken; Hochwasserrückhaltebecken; Kleinanlage; Kleinbauwerk; Fluss; Flussaue; Simulation; Bemessung; Volumenberechnung; Hochwasserabfluss; Dämpfung; Verzögerung; Einzugsgebiet; Wirkung; Drosseleinrichtung; Rückhaltung; Wirkungsanalyse; Stauraum; Schätzverfahren; Retentionsraum; Untersuchung; Drossel; Studie; Ganglinie; Projektbeschreibung; Abflusssteuerung; Hochwasserwelle; Abminderung;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.6, S.10-15 (5 S.), Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Zschokke,Walter:
Städte mit Flüssen. Passau und Krems an der Donau
Dass bestimmte Städte, die an grösseren Flüssen liegen, hin und wieder mit Hochwasser zu kämpfen haben, ist nicht neu. Ihre Geschichte und Siedlungsentwicklung sind in der Regel eng mit dem Phänomen verknüpft und offenbaren bei vertiefterem Studium die Wechselwirkung von Fluss und Stadt, von Wasser und Gebautem.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Historische Stadt; Altstadt; Stadtstruktur; Stadtgeschichte; Stadtentwicklung; Stadtplanung; Fluß; Überschwemmung; Hochwasser; Planungsmaßnahme; Schutzmaßnahme;.
in Fachzeitschrift: Werk Bauen + Wohnen 94/61(2007)Nr.7/8, S.4-11, Abb.
ISSN: 0257-9332
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Grünenfelder,Jakob:
Hochwasserschutzprojekt Samedan: Grundwasser Monitoring
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Flussverlegung; Monitoring; Datenauswertung; Datenerfassung; Messstelle; Grundwasser; Grundwasserverhältnis; Grundwasserspiegel;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.3, S.213-214, Abb.,Lit.
ISSN: 0377-905X
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Entwicklung des Mainviertels und kreative Lösung für nachhaltigen Hochwasserschutz. Dritter Preis für die Stadt Freudenberg am Main in der Kategorie "Strategie und Rahmenplanung".
Aufgrund ihrer schwierigen topographischen Lage und der hohen Verkehrsbelastung steht die Stadt Freudenberg in der künftigen Stadtentwicklung vor großen Herausforderungen. Mit einem städtebaulichen Rahmenplan wurden die Rahmenbedingungen für künftige Planungen geklärt und Zielvorgaben formuliert. Der in dem Beitrag vorgestellte Rahmenplan befasst sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Gesamtstadt und Altstadt und entwickelt Umsetzungsstrategien zur Stärkung innerörtlicher Wohnstandorte, wofür Freudenberg mit dem dritten Preis der Wettbewerbsinitiative 2005/2006 'Wohnen im Zentrum - Strategien für attraktive Stadt- und Ortskerne" des Landes Baden-Württemberg und der Arbeitsgemeinschaft Baden-Württembergischer Bausparkassen ausgezeichnet wurde. Einen wesentlichen Aspekt des Rahmenplans stellt die Lösung der Verkehrsproblematik in der historischen Innenstadt dar. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Hochwasserschutz, dem mit einer neu gestalteten Uferpromenade mit Einsatzvorrichtungen für mobile Hochwasserschutzelemente Rechnung getragen wurde.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Wohnungswesen; Wohnstandort; Innenstadt; Altstadt; Stadtquartier; Revitalisierung; Stadtsanierung; Rahmenplanung; Verkehrsberuhigung; Fluss; Ufer; Bebauung; Hochwasserschutz; Freiraumplanung; Stadtentwicklungsplanung; Leitbild; Wettbewerb; Innenentwicklung; Planungsstrategie;.
in Fachzeitschrift: Die Gemeinde (BWGZ) 130(2007)Nr.3, S.117-118, Abb.
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Stowasser,Andreas:
Ingenieurbiologische Bauweisen am Flusserlebnispfad Lungwitzbach
Kernstück des Erlebnispfades sind 21 gebrauchte Spundwandelemente, die entlang des Pflegeweges aufgestellt und als Stationen des Erlebnispfades gestaltet wurden. In jedes der insgesamt 21 Spundwandelemente wurden so genannte Landschaftsfenster geschnitten, die beim Hindurchschauen den aktuellsten Entwicklungsstand "in Natura" erlebbar machen. Mittels Fotos und Abbildungen, im gleichen Blickwinkel wie die Landschaftsfenster aufgenommen, lässt sich die Situation des Gewässerabschnittes in den vergangenen vier bis fünf Jahren mit dem aktuellen Zustand vergleichen. Auf diese Weise werden die verschiedenen Entwicklungsstadien des Lungwitzbaches seit dem Hochwasser vom August 2002 veranschaulicht.
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Bach; Hochwasserschutz; Ufersicherung; Naturnähe; Ingenieurbiologie; Ökologie; Gewässerökologie; Renaturierung; Lehrpfad; Naturlehrpfad;.
in Fachzeitschrift: Mitteilungen der Gesellschaft für Ingenieurbiologie e.V. (2007)Nr.30, S.2-11, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1430-6506
zur Literaturbestellung
Disse,Markus; Pakosch,Sabine; Yörük,Alpaslan:
Entwicklung eines Expertensystems zur Hochwasserfrühwarnung unter Berücksichtigung der Vorhersageunsicherheit
Ziel des vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens HORIX (Laufzeit 2006 - 2008) ist die Entwicklung eines effektiven Frühwarnsystems für Hochwasser in mesoskaligen Einzugsgebieten (Überblick über alle vom BMBF geförderten Hochwasserprojekte: http://www.rimax-hochwasser.de/). Die Hochwasserwarnung muss daher zuverlässig und schnell erfolgen. In dem Forschungsprojekt arbeiten mehrere Universitätsinstitute und Ingenieurbüros an der Analyse der gesamten Hochwasserwirkungskette. Hierunter sind folgende Bausteine zu verstehen: Vorhersage des Niederschlagsereignisses - Niederschlag-Abfluss-Modellierung - hydrodynamische Modellierung - Bestimmung der Überflutungsflächen. Die einzelnen Resultate werden anschließend unter der Leitung der Universität der Bundeswehr München in ein expertengestütztes Entscheidungssystem integriert (www.unibw.de/ifw/ WWR/forschung/horix). In diesem Beitrag werden die Module Niederschlag-Abfluss-Modellierung, hydrodynamische Modellierung (Kalibrierroutinen und Unsicherheitsanalyse) sowie das regelbasierte Expertensystem erläutert. Der Name HORIX steht für Entwicklung eines operationell einsetzbaren Expertensystems zum Hochwasserrisikomanagement unter Berücksichtigung der Vorhersageunsicherheit. Ein wesentlicher Fokus der Arbeiten liegt demzufolge auf der Bestimmung der (Vorhersage-) Unsicherheiten der Hochwasserwirkungskette. Das Expertensystem, welches einfach handhabbar und robust sein muss, beruht auf sogenannten Fuzzy-Regeln. In diese "wenn-dann"-Abfragen fließt das Wissen sowohl aus Messdaten als auch aus einer Vielzahl von vorab berechneten Modellsimulationen ein. Die Bevölkerung wird gewarnt, sobald bestimmte Warnstufen, z.B. des bayerischen Hochwassernachrichtendienstes (HND), überschritten werden. Um die Gefährdung im aktuellen Hochwasserfall möglichst transparent zu machen, werden letztendlich die (dynamischen) Überflutungsflächen mit ihren Unsicherheitsbereichen im Internet zur Verfügung gestellt. Dazu wird die Open Source Software UMN Map Server (http://mapserver.gis.umn. edu/gallery) verwendet.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasserschutz; Hochwasservorhersage; Expertensystem; Fluß; Frühwarnsystem; Frühwarnung; Vorhersage; Vorhersagemodell; Unsicherheit; Forschungsvorhaben; Forschungsprojekt; Diagramm; Risikopotential; Niederschlagabflußmodell; Hydrodynamik; Modell(hydrologisch); Modell(hydraulisch); Modellbeschreibung; Programmbeschreibung; Verteilungsfunktion; Kalibrierung; Fehlerquote; Modellparameter; Genauigkeit; Abbildung; Simulationsmodell; Fuzzy-Logic; Fließgewässer; Software;.
in Fachzeitschrift: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung 51(2007)Nr.5, S.210-215, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 1439-1783
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Wachter,Karl:
Das Niederschlags-Abfluss-Modell LISFLOOD
Aufgrund der Hochwasserereignisse an Elbe und Donau im August 2002 erteilte die Europäische Kommission der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) den Auftrag, ein Hochwasser-Vorwarn-System auszuarbeiten. Das Lisflood-Modell ist der hydrologische Teil dieses in Entwicklung befindlichen Europäischen Hochwasser-Vorwarn-Systems EFAS (European Flood Alert System). Es ist ein konzeptionelles 1-D-Modell und verwendet bekannte meteorologische und hydrologische Teilelemente, Eingangsdaten aus europäischen Datenbanken und eine vorgefertigte generalisierte Flussgeometrie.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Hochwasservorhersage; Forschungsprojekt; EU-Kommission; Fluß; Warnsystem; Hochwasserschutz; Modell(hydrologisch); Niederschlagabflußmodell; Modellbeschreibung; Fließgewässer; Alarmsystem; Programmbeschreibung; Vorhersagemodell; Karte; Einzugsgebiet; Eingabedaten; Berechnungsverfahren; Berechnungsgrundlage; Abflussberechnung; Hochwasserberechnung; Modellansatz; Grundwasser; Bodenparameter; Kalibrierung; Datenqualität;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.11, S.27-31, Abb.,Tab.
ISSN: 0043-0978
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Knittel,Kurt:
Hochwasserschutz mit Mehrwert. Das Beispiel Bad Kreuznach
Wasser, der Ursprung allen Lebens, übt schon immer eine starke Anziehungskraft aus. Siedlungen entstanden an den Ufern von Gewässern, und es dient als bedeutende Lebensgrundlage oder als Transportmedium. Und nicht zuletzt zieht es den Menschen auch wegen der besonders attraktiven klimatischen Bedingungen zum Wasser. Leider ist dieser Lebensraum mit Nachteilen verbunden, die sich aus den wiederkehrenden Hochwasserereignissen ergeben. Bauliche Einrichtungen werden daher in angepaßter Weise realisiert, damit die entstehenden Schäden bei einem Hochwasser entsprechend gering bleiben, oder es werden Schutzvorrichtungen erstellt, die bis zu einem bestimmten Wasserstand optimalen Schutz vor den in diesem Fall ungeliebten Fluten bieten. Das Elbe-Hochwasser im Jahr 2002 hat allerdings gezeigt, daß das existierende Niveau an geänderte Bedingungen angeglichen werden muß. Der einzelne, aber auch der Staat sind also verpflichtet, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor Hochwassergefahren und zur Schadensminderung zutreffen.
Schlagwörter zum Inhalt: Raumordnung; Flußgebiet; Flußlandschaft; Klimawandel; Wasserwirtschaft; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Fallbeispiel; Mittelstadt; Stadtgeschichte; Stadtentwicklung; Schutzmauer; Ufergestaltung; Hydraulik; Untergrundabdichtung; Stadtgestaltung; Stadtbild; Naturschutz; Baumassnahme; Bauobjekt; Baukosten;.
in Fachzeitschrift: Umrisse - Zeitschrift für Baukultur 7(2007)Nr.5, S.26-31, Abb.
ISSN: 1437-2533
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Stoesser,Thorsten; Dittrich,Andreas:
Qualitätssicherung bei der Verwendung mehrdimensionaler Strömungsmodelle in der wasserbaulichen Praxis
In diesem Beitrag wird auf die Qualität von mehrdimensionalen Strömungsmodellen bei der Prognoseberechnung von Hochwasserszenarien eingegangen. Der Stand des Wissens ist weit genug, um mit numerischen Modellen beispielsweise Maßnahmen zur Reduzierung der Hochwassergefahr zuverlässig zu simulieren und zu optimieren. Unerlässlich ist hierbei jedoch die Verwendung eines Modells, das der Komplexität der jeweiligen Problemstellung genüge tut und das aus Naturuntersuchungen bestimmbare Widerstandsparameter über physikalisch begründete Formeln berücksichtigt. Anhand einer Projektstudie wird der Einsatz eines entsprechenden 3-D-Strömungsmodells vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Strömungsmodell; Qualitätssicherung; Prognosemodell; Szenario; Hochwasserschutz; Modell(numerisch); Modell(dreidimensional); Strömungsberechnung; Simulationsmodell; Projektstudie; Fluß; Projektbeschreibung; Extremsituation; Fließgewässer; Annahme; Genauigkeit; Stand der Technik; Wissensstand; Gerinne(offen); Gerinne; Fallstudie; Kalibrierung; Abflussverhalten; Parameter; Abflussberechnung; Datengrundlage; Visualisierung; Fließgeschwindigkeit; Sohlschubspannung; Bemessungshochwasser;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.7/8, S.26-31, Abb.,Lit.,Kt.,Schn.
ISSN: 0043-0978
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Berkum,Jan Arie van; Emmrich,Harald; Molen,Jan van der:
Wasserwirtschaft in den Niederlanden: Dem Wasser Raum geben
Mit dem Programm "Waterbeleid voor de 21 ste eeuw (WB21)" -Wasserwirtschaft für das 21. Jahrhundert - verfolgen niederländische Wasserwirtschaftler einen neuen Kurs. Im Mittelpunkt steht, dem Wasser mehr Raum zu geben. Die neue Politik richtet sich auf eine ganzheitliche Vorgehensweise über einen Zeitraum von 50 bis 100 Jahren.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung/Technik; Wasserwirtschaft; Ausland; Politik; Umweltpolitik; Wasser; Vorgehensweise; Ganzheitliche Planung; Ganzheitlichkeit; Raum; Ganzheitsbetrachtung; Raumanspruch; Raumbedarf; Ausbreitung; Strategie; Betrachtungsweise; Zukunftsvision; Szenario; Norm; Hochwasserschutz; Hochwasserkatastrophe; Bewirtschaftung; Rückhaltung; Retention; Studie; Umsetzung; Gesetz; Bach; Fluss; Renaturierung; Sensibilisierung; Kosten; Landesprogramm;.
in Fachzeitschrift: Wasser und Abfall 9(2007)Nr.12, S.54-59, Abb.
ISSN: 1436-9095
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Bleck,Matthias; Fuchs,Christian; Follardt,Werner:
Überprüfung von Abflusskuren an Pegeln mittlerer und kleinerer Flüsse unter Verwendung hydraulischer 2-D-Modelle
Abflusskurven zur Ermittlung der Abflüsse aus beobachteten Wasserständen an Pegeln werden meist mittels kombinierter Abfluss-Wasserstands-Messungen bestimmt. Die Messungen konzentrieren sich auf kleine und mittlere Abflüsse. Für den Bereich höherer Abflüsse sind die Kurven extrapoliert. In mehreren Beispielen wurden hydraulische 2-D-Modelle zur Überprüfung von Abflusskurven herangezogen, da eine zuverlässige Abflusserfassung im Niedrig- und Hochwasserfall eine wichtige Voraussetzung für eine verlässliche wasserwirtschaftliche Planung ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Gewässer; Abflusskurve; Überprüfung; Berechnung(hydraulisch); Modell(zweidimensional); Hydrodynamik; Anpassung; Flusslauf; Topografie; Flussbauwerk; Pegel; Abflussmenge; Kalibrierung; Überschwemmungsgebiet; Hochwasserschutz; Planungshilfe;.
in Fachzeitschrift: Wasserwirtschaft 97(2007)Nr.12, S.14-18, Abb.,Lit.
ISSN: 0043-0978
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Stalzer,Wolfgang:
Alpenrhein 2100 - vom Gestern zum Morgen im Alpenrheintal. Zukunftsworkshop der Gemeinsamen Rheinkommission vom Juni 2006
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Wasserwirtschaft; Gewässerzustand; Fluss; Wildbach; Abfluss; Kapazität; Geschiebetransport; Hochwasserschutz; Sicherheitsmaßnahme; Profilausbildung; Workshop; Handlungsbedarf; Gefahrenabwehr; Flusskorrektur;.
in Fachzeitschrift: Wasser Energie Luft - Eau Energie Air 99(2007)Nr.4, S.297-302, Abb.
ISSN: 0377-905X
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Bieberstein,Andreas; Zesch,Rainer; Riegger,Tobias; Saucke,Ulrich; Scheuermann,Alexander; Triantafylidis,Theodor:
Hochwasserschutzdeiche - aktuelle Entwicklungen zur Verbesserung der Hochwassersicherheit
Zum Schutz des Hinterlandes gegen Überflutung bei Hochwasser wurden über Jahrhunderte Deiche entlang von Fließgewässern errichtet, die auch heute noch über weite Strecken im Bestand erhalten sind. Da ein maßgebender Anteil dieser Altdeichstrecken in Deutschland den zwischenzeitlich vorliegenden Erkenntnissen und den Anforderungen der Regelwerke nicht entspricht, sind diese insbesondere bei Hochwasserereignissen mit geringer Auftretenswahrscheinlichkeit bzw. lang anhaltendem Einstau häufig nicht in der Lage, den resultierenden Belastungen schadensfrei zu widerstehen. Somit ergeben sich in Hinsicht auf die Sicherstellung des erforderlichen Hochwasserschutzes bzw. der Hochwassersicherheit aus geotechnischer bzw. geohydraulischer Sicht zahlreiche Fragestellungen, die gegenwärtig am Institut für Bodenmechanik und Felsmechanik der Universität Karlsruhe (TH) im Rahmen verschiedener (Verbund-)Forschungsvorhaben bearbeitet werden. In diesem Beitrag werden verschiedene aktuelle Entwicklungsvorhaben vorgestellt und erläutert, die mit dem Ziel der Bewertung, der Prognose und der Verbesserung der Standsicherheit von Altdeichen durchgeführt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Fluss; Hochwasserschutz; Schutzbauwerk; Deich; Entwicklung; Querschnitt; Regelquerschnitt; Bewertung; Bemessung; Informationssystem; Versagenswahrscheinlichkeit; Standsicherheit; Probabilistik; Stabilisierung; Dränung; Dränelement;.
in Fachzeitschrift: Bautechnik 84(2007)Nr.12, S.829-837, Abb.,Lit.
ISSN: 0932-8351
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Zacharias,Steffen; Wilcke,Detlef; Sieker,Heiko:
Vorbeugender Hochwasserschutz durch Wasserrückhalt in der Fläche - am Beispiel des Flusseinzugsgebietes der Mulde in Sachsen
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Flussgebiet; Flusseinzugsgebiet; Naturschutz; Hochwasserschutz; Schutzmaßnahme; Regenwasserbewirtschaftung; Erosionsschutz; Wasserrückhalt; Niederschlagsmenge; Boden(ungesättigt); Grundwasser; Rückhaltesystem; Überflutung; Retentionsraum; Siedlungswasserwirtschaft; Landwirtschaft;.
in Fachzeitschrift: Kurzberichte aus der Bauforschung 48(2007)Nr.6, S. 65-68, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-3550
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Lammeranner,Walter; Meixner,Harald; Floreneth,Florin:
Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen - Konzeption, Errichtung und Betrieb einer Versuchsanlage = Woody plant on flood protection dams - design, construction and operation of a test plant
Im Rahmen eines vom Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie dem Land Niederösterreich geförderten Projekts wird der Einfluss von niedrig bis mittel wüchsiger, flexibler Gehölzvegetation auf die Standsicherheit und Instandhaltung von Hochwasserschutzdämmen untersucht. Die bodenmechanische Betreuung erfolgt durch das Institut für Grundbau und Bodenmechanik der Technischen Universität Wien. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten steht eine eigens errichtete Versuchsanlage mit zwei naturmaßstäblichen Dammmodellen, anhand derer die Auswirkungen von Gehölzen überprüft und den konventionellen Gräser-Kräuter Begrünungen gegenüber gestellt werden. Die beiden Dämme bilden ein Becken, welches in Einstau versuchen mit Wasser gefüllt wird um die Durchsickerung in Abhängigkeit der unterschiedlichen Oberflächenvegetation zu untersuchen. In zusätzlichen Überströmungsversuchen können die Effekte von Gehölzstrukturen bei Überströmung getestet werden. Der Artikel erklärt Ziele und Methodik des Forschungsprojektes und beschreibt Konzeption, Errichtung und Betrieb der Versuchsanlage. In weiterer Folge werden erste Ergebnisse präsentiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Deich; Flussdeich; Damm; Hochwasserschutzdamm; Bepflanzung; Gehölz; Vegetation; Auswirkung; Standsicherheit; Instandhaltung; Versuchsanlage; Überströmung;.
in Fachzeitschrift: ÖIAZ. Österreichische Ingenieur- und Architekten-Zeitschrift 152(2007)Nr.10-12, S.165-169, Abb.,Lit.
ISSN: 0721-9415
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Universelle Lösung für Hochwasser von Bächen und Kanälen. Institut für Wasserwesen der Universität der Bundeswehr München findet Methode zur Entlüftung
Bei starkem Regen wird aus dem mäßig vor sich hinplätschernden Aubach in Deggendorf ein reißender Bach, der über die Ufer tritt und Keller und Grundstücke unter Wasser setzt. Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf hat nun das Institut für Wasserwesen der Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen an der Universität der Bundeswehr München beauftragt, die genauen Ursachen für das schnelle Volllaufen des Kanals zu erforschen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Bach; Kanal; Starkregen; Regenwasser; Hochwasser; Wasseraufnahme; Strömung; Simulation; Entlüftung; Hochwasserschutz;.
in Fachzeitschrift: Kurzberichte aus der Bauforschung 48(2007)Nr.5, S.11
ISSN: 0177-3550
Strobl,Theodor; Zunic,Franz:
Wasserbau. Aktuelle Grundlagen - Neue Entwicklungen
Das Buch wendet sich an Ingenieure, die in Planung, Bau und Betrieb wasserwirtschaftlicher Projekte eingebunden sind. Die umfassende Darstellung aller relevanten Bereiche des Wasserbaus ermöglicht den Überblick über die heutigen Aufgaben und Lösungsansätze im Wasserbau. Die Jahrtausende alte Disziplin des Wasserbaus unterlag von jeher einem stetigen Wandel. Insbesondere in den letzten 50 Jahren entstanden neue Techniken und Bauformen, die in die Lösung von Problemstellungen der Praxis einfließen können. Die in diesem Buch veröffentlichten Ergebnisse neuerer Forschungen sind bereits erprobt. Der Modernisierung und Sanierung bestehender Anlagen widmet sich ein eigenes Kapitel. Die wichtigen Normen und Regelwerke, die Europäische Wasserrahmenrichtlinie und die Wasserbau-Norm DIN 19700 werden in aktueller Fassung berücksichtigt. Die besonderen Anforderungen an die Planung wasserbaulicher Anlagen im Ausland werden im Buch ebenfalls dargestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Grundlage; Planungsgrundlage; Flussbau; Wehr; Talsperre; Staudamm; Staumauer; Wasserkraft; Kraftwerk; Wasserkraftwerk; Binnenschifffahrt; Hochwasser; Hochwasserschutz; Auslandsbau; Sanierung; Modernisierung; Hydraulik; Modell; Recht; Wasserrecht; Wasserrahmenrichtlinie; Wasserhaushaltsgesetz; Gesetz;.
Berlin: Springer 2006. XVI,604 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-540-22300-2, 978-3-540-22300-9
Berlin: Springer 2006
ISBN: 978-3-540-47857-7
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Lammersen,Rita; Mehlig,Bernd:
Auswirkungen extremer Hochwasser am Niederrhein - Ergebnisse einer grenzüberschreitenden Studie
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Strom; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Hochwasserschutz; Hochwasserabfluss; Scheitelabfluss; Überflutung; Klimaänderung;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.7/1-7/13, Abb.,Lit.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost
73 Fachbeiträge befassen sich u.a. mit den Themenkomplexen der Zukunftstechnologien in der Abwasserbehandlung, der Wasserverteilungssysteme und der eingesetzten Werkstoffe in der Wasserversorgung, der dezentralen Abwasserentsorgung, der Mischwasserbehandlung, der Gewässerbelastung durch gefährliche Stoffe, des Gewässerausbaus und der Gewässerunterhaltung, der thermischen Abfallverwertung, der Klärschlammbehandlung und -entsorgung sowie Fragen der Instandhaltung und der Wirtschaftlichkeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Abwasserentsorgung; Niederschlagswasser; Abwasserbehandlung; Abwasserreinigungsanlage; Kläranlage; Stickstoffelimination; Verfahrenstechnik; Membranverfahren; Klärschlammbehandlung; Klärschlammverwertung; Wasserwirtschaft; Wassermengenwirtschaft; Hochwasserschutz; Wasserversorgung; Trinkwasserversorgung; Wasserverteilung; Rohrnetz; Betrieb; Wirtschaftlichkeit; Optimierung; Sanierung; Werkstoff; Fließgewässer; Gewässerausbau; Unterhaltung; Instandhaltung; Abfallentsorgung; Abfallverwertung; Energetische Verwertung; Abfalltrennung;.
Aachen: 2006. 829 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
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Bachmann,Daniel; Huber,Niel Peter; Kutschera,Gesa; Niemeyer,Martin; Köngeter,Jürgen:
Umgang mit dem Restrisiko bei Extremhochwasser
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Gewässer; Hochwasserschutz; Deich; Versagenswahrscheinlichkeit; Überflutung; Restrisiko; Risikoanalyse; Risikomanagement; Wahrscheinlichkeitsrechnung; Berechnungsverfahren; Schadensumfang; Vorhersage;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.9/1-9/13, Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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Schauer,Josef:
Sicherheit von Pegeln im Hochwasserfall und konsequente Realisation
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Fluss; Hochwasserschutz; Wasserstand; Messung; Sensor; Messeinrichtung; Pegel; Anforderung; Technologie; Betriebssicherheit; Sicherheit;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.8/1-8/8, Abb.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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Göttle,Albert; Kraier,Wolfgang:
Das Auenprogramm Bayern - Baustein eines nachhaltigen Hochwasserschutzes
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Fließgewässer; Renaturierung; Flussaue; Hochwasserschutz; Wasserwirtschaft; Naturschutz; Ökologie; Nachhaltigkeit; Aktionsprogramm; Entwicklungsplan;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.48/1-48/13, Abb.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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Kreiter,Thomas:
Dezentrale und naturnahe Retentionsmaßnahmen als Beitrag zum Hochwasserschutz in mesoskaligen Einzugsgebieten der Mittelgebirge. Online Ressource
Die Arbeit befasst sich mit der quantifizierenden Wirkungsabschätzung folgender Hochwasserschutzmaßnahmen: Auwaldaufforstung, Kleinrückhalte, Tieflockerung und Wegebaumaßnahmen. Neben der Betrachtung der hochwassermindernden Wirkung der einzelnen Maßnahmen werden auch die Grenzen der eingesetzten Simulationsmodelle aufgezeigt, diskutiert und Impulse für die Weiterentwicklung der Modellsysteme geben. Für die Auwaldaufforstung wurde ein zweidimensional instationäres Strömungsmodell auf der Basis des Rauhigkeitsansatzes nach Manning-Strickler auf einen rund 7,0 km langen Abschnitt eines Auetalgewässers angewendet. Bezüglich der hochwassermindernden Wirkung der Maßnahme Auwaldaufforstung konnte festgestellt werden, dass sich die Wirkung nahe der modelltechnischen Nachweisbarkeitsgrenze bewegt. Als Referenzereignisse dienten ein ca. 5-10 jährliches sowie ein ca. 50-80 jährliches Hochwasserereignis. In allen untersuchten Fällen blieb die relative Scheitelabminderung deutlich unter 1 Prozent. Der Maßnahmentyp Kleinrückhalte wurde zunächst anhand von zwei Einzugsgebieten der Mesoskale (Obere Blies, AE ca. 8,5 qkm und Thalfanger Bach, AE ca.17 qkm) sowie anhand von mehreren hieraus abgeleiteten Fiktivsystemen mit Hilfe eines konzeptionellen Flussgebietsmodells untersucht. Die Untersuchung von Fiktivsystemen diente der Identifikation derjenigen Modellparameter, die den Effekt - also die hochwassermindernde Wirkung der Maßnahme - im Wesentlichen bewirken. Anschließend erfolgte eine Betrachtung des Maßnahmentyps Kleinrückhalte in den Flussgebieten von Prims (AE ca. 730 qkm) und Blies (AE ca. 1.890 qkm). Die Arbeit stellt ein einfach handhabbares Regionalisierungsverfahren zur Abschätzung des Retentionspotenzials in mesoskaligen Einzugsgebieten (bis 20 qkm) vor. In den Einzugsgebieten von Blies und Prims würden jeweils 104 bzw. 79 Standorte mit einem Gesamtvolumen von 1,9 bzw. 2,5 mm zu Scheitelabminderungen am Gebietsauslass von 2-4 Prozent bzw. 3-5 Prozent bei interessanten, schadbringenden Hochwasserereignissen führen. Die Maßnahmentypen Tieflockerung und Wegebaumaßnahmen wurden mit Hilfe eines Wasserhaushaltsmodells im Einzugsgebiet der Oberen Blies untersucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Zivilschutzbau; Mittelgebirge; Flusseinzugsgebiet; Fließgewässer; Hochwasserschutzmaßnahme; Retentionsraum; Auwald; Aufforstung; Rückhaltebecken; Wegebau; Auswirkung; Wirksamkeit; Hydrogeologie; Modellierung; Simulationsmodell;.
Trier: 2006. 301 S., Abb.,Tab.,Lit.
naturwiss.Diss.; Trier 2006
Hrsg.: Univ. Trier, Fachbereich 6, Geographie, Geowissenschaften
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Kinze,Michael:
Das Elbehochwasser 2002 - Lehren und Konsequenzen
Schlagwörter zum Inhalt: Natur/Grundlagen; Fließgewässer; Fluss; Strom; Hochwasserschaden; Hochwasserschutzkonzept; Schutzmaßnahme;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.6/1-6/9, Abb.,Lit.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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Stemplewski,Jochen:
Masterplan emscher:zukunft - Ein Fluss lebt auf!
Schlagwörter zum Inhalt: Umweltpflege; Wasserwirtschaft; Flusseinzugsgebiet; Einzugsgebiet; Fließgewässer; Umbau; Renaturierung; Planung; Masterplan; Ökologie; Gewässerschutz; Hochwasserschutz; Landschaftsbau; Erholungsraum;.
In: 39. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft vom 29.3. - 31.3.2006 in der Messe Essen Ost. Hrsg.: TH Aachen, Institut für Siedlungswasserwirtschaft -ISA-
Aachen: 2006. S.42/1-42/6, Abb.
ISBN: 3-932590-95-3, 978-3-932590-95-5
= Gewässerschutz, Wasser, Abwasser GWA; 202
Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirschaft, Nr.: 39
Essen (Deutschland, Bundesrepublik), 29.-31. März 2006.
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Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, Mai 2006
Das Sonderheft "Hochwasserschutz und Katastrophenschutz" enthält zwanzig Beiträge zu folgenden Themen: - Hochwasserschutzkonzept für die Ortslage Ingeldorf in Luxemburg. - Planung von Hochwasserschutzprojekten in der Slowakei. - Grundlagen der Berechnung und Ausweisung von hochwassergefährdeten Gebieten an Beispielen aus Nordrhein-Westfalen. - Das Hochwasser in Südbayern im August 2005: Niederschlagsvorhersage, Warnung und klimatologische Bewertung des DWD. - Hochwasservorhersage und Hochwassernachrichtendienst in Bayern. - Frühwarnsystem für das Einzugsgebiet der Mur (Steiermark). - Elektroakustische Notfallwarnsysteme. - Verstärkter präventiver Hochwasserschutz in Sachsen. - Glasfaserverstärkte Kunststoffprofile für den Hochwasserschutz. - Vertikale MIP-Wand bewährt sich und verhindert Dammbruch bei Sonthofen. - Nutzen der TDR-Feuchtemesstechnik als Kontrollsystem für Hochwasserschutzdeiche. - Neubau des Hochwasserrückhaltebeckens Lauenstein in Sachsen. - Vegetatives Netzkammerdeckwerk. - Semimobiler schneller Hochwasserschutz. - Modulares Hochwasserschutzsystem. - Hochwasserschutzsystem aus Stahlrahmenschalung. - Flexibler Hochwasserschutz mit dem K-System. - Hochwasserschutz in unebenem Gelände. - Mobiles Schlauchsystem. - Hochwasserkellerfenster.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Hochwasserschutzanlage; Hochwasserrückhaltebecken; Hochwasservorhersage; Frühwarnsystem; Warnsystem; Flussbau; Flussdeich; Deichbau; Kontrollsystem; Hochwasserschutz(mobil);.
Berlin: Ernst und Sohn 2006. 66 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Ernst und Sohn Special; 1/2006
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Vertikale MIP-Wand bewährt sich und verhindert Dammbruch bei Sonthofen
In den Jahren 2001 bis 2005 wurden in den einzelnen Bauabschnitten zwischen Kempten und Oberstdorf insgesamt ca. 71000 qm Dichtwände in dem patentierten MIP-Verfahren ausgeführt. Bei diesem Verfahren wird der örtlich anstehende Boden mit einer Bindemittelsuspension zu einem Erdbetonkörper vermischt. Am Mäkler eines Großdrehbohrgerätes laufen vertikal nebeneinander drei Endlosschnecken mit je 370 mm Durchmesser. Zur Herstellung der Dichtwand wird diese Dreifachschnecke unter Suspensionszugabe abgebohrt. Nach Erreichen der Endtiefe wird durch wechselseitiges Drehen der einzelnen Schnecken bei gleichzeitigem Auf- und Abbewegen des gesamten Schneckenstranges das Boden-Bindemittel-Gemisch homogenisiert. Das Ergebnis ist ein verfestigter, durch die Schneckengeometrie definierter, flächiger Erdbetonkörper.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurhochbau; Hochwasserschutz; Flussdeich; Deichbau; Abdichtung; Dichtwand; Erdbeton; Mix-In-Place-Verfahren; Konstruktionsdetail; Einbau; Bauausführung; Baugerät;.
In: Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, Mai 2006
Berlin: Ernst und Sohn 2006. S.50-51, Abb.
= Ernst und Sohn Special; 1/2006
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Stahlspundwände (6) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2006
Sechzehn Beiträge erläutern anhand von Beispielen aus der Praxis und der Produktforschung den Stand der Technik. Sie dokumentieren ausgewählte Baumaßnahmen aus dem Hochwasserschutz, dem Wasserstraßen- und Flussbau, aus dem Hafenbau und Schleusenbau sowie dem Tiefbau.
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Stahlspundwand; Spundwand; Planung; Bemessungsmethode; Berechnungsverfahren; Sicherheitskonzept; Konstruktion; Anwendungsbeispiel; Hochwasserschutz; Deichbau; Siel; Wasserbau; Verkehrswasserbau; Flussbau; Hafenbau; Schleuse; Durchlass; Tiefbau; Seminarveranstaltung;.
Düsseldorf: 2006. 130 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 593
Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
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Mietz,Olaf:
Einsatz von Spundwänden im ökologischen Wasserbau
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Stahlspundwand; Spundwand; Anwendungsbeispiel; Wasserbau; Polder; Kanalbau; Fließgewässer; Absetzbecken; Hochwasserschutz; Renaturierung;.
In: Stahlspundwände (6) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2006. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2006. S.5-12, Abb.,Tab.,Lit.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 593
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Kellner,Claudius; Scheibel,Brigitte:
Hochwasserschutz der Rheinpromenade in Emmerich mit einer Dichtwand und eingestellter Spundwand
Schlagwörter zum Inhalt: Grundbau; Fließgewässer; Stadtgebiet; Flussufer; Promenade; Flussdeich; Hochwasserschutzanlage; Dichtwand; Stahlspundwand; Spundwand; Konstruktion; Verankerung; Rückverankerung; Herstellungsverfahren; Bauausführung;.
In: Stahlspundwände (6) - Planung und Anwendung. Ausgabe 2006. Hrsg.: Stahl-Informations-Zentrum, Düsseldorf
Düsseldorf: 2006. S.19-24, Abb.
= Dokumentation - Stahl-Informations-Zentrum; 593
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Müller,Olaf:
Mitteilungen Heft 156/2006. Die Verteidigung von Altdeichen an der Sickerfläche
Altdeiche mit sandigem Bodenaufbau und ungünstigen Abmessungen können das auflaufende Hochwasser häufig nicht sicher wehren. Hinsichtlich der Standsicherheit ist die binnenseitige Böschung besonders gefährdet. Die Deichverteidigung wird regelmäßig mit hohen Personal- und Materialmengen durchgeführt. Wirtschaftliche Aspekte einer Deichverteidigung sind dabei nicht unbedeutend. Aufgrund der physischen und psychischen Beanspruchung von Deichfachberatern bei der Deichverteidigung von Katastrophenhochwässern sind klare und eindeutige Lageeinschätzungen sowie Handlungsanleitungen dringend erforderlich. Das Ziel der Arbeit ist es daher, Bemessungen für die Deichverteidigung bei Altdeichen mit Sandsacksicherungen im Bereich der Sickerfläche aufzuzeigen, die eine Erdstoffverformung verhindern, Bodenrückhalt gewähren und hydraulisch wirksam den Deich entwässern.
Schlagwörter zum Inhalt: Wasserbau; Fließgewässer; Hochwasserschutz; Deich; Verteidigung; Deichverstärkung; Böschungssicherung; Sand; Sicherungsmaßnahme; Wirtschaftlichkeit; Untersuchungsmethode; Laborversuch; Feldversuch; Modellversuch; Berechnungsverfahren; Sickerströmung; Wasserdurchlässigkeit;.
Braunschweig: 2006. 220 S., Abb.,Tab.,Lit.
= Mitteilungen - Leichtweiß-Institut für Wasserbau der Technischen Universität Braunschweig; 156
Hrsg.: TU Braunschweig, Leichtweiß-Institut für Wasserbau
zum Literatur-Service
Klotz,Knut; Eyink,Hagen:
Flussgebietskonferenz 2005 der Bundesregierung
