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Forschungsberichte

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Wohnwerterhöhung durch bewohnergerechte Modernisierung der Wohngebäude in Fertigteilbauweise in den neuen Bundesländern und Berlin (Ost). Tl.3. Wohnwerterfahrung mit betreutem Wohnen. Planungsempfehlungen für alten- und behindertengerechtes Wohnen
Bau- und Wohnforschung, Band F 2365
Helga Paap, Andreas Rietz, Gerhard Allisat
Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. -IEMB-, Berlin
1999, 220 S., Abb., Tab., Lit., Grundr.,
Best.-Nr. F 2365 (Kopie des Manuskripts)
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-8167-4835-9
versandfertig in ca. 3-4 Werktagen


Kurzbericht [PDF]

Short Version [PDF]

Mehr als eine Million älterer Menschen leben in den industriell errichteten Wohnanlagen Ostdeutschlands. Damit sie auch künftig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben und möglichst lange in den eigenen vier Wänden ohne fremde Hilfe ihren Haushalt führen können, müssen die Wohnungen und Häuser sowie das Wohnumfeld seniorengerecht und barrierefrei nachgebessert werden. Ausgehend von den Erfahrungen mit Formen des betreuten Wohnens unterbreitet der Bericht dazu Planungsempfehlungen.

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung 5
2. Betreutes Wohnen im Bestand der Plattenbausiedlungen 15
2.1 Bedeutung des Standortes 15
2.2 Wohnformen des selbständigen Wohnens 17
2.2.1 Wohnungen in Mehrgenerationenwohnhäusern 17
2.2.2 Wohnungen in Seniorenwohnhäusern 19
2.2.3 Bestandswohnungen für Rollstuhlbenutzer 20
2.2.4 Altenpflegeheime in Verbindung mit betreutem Wohnen 21
2.3 Hufs-, Betreuungs-, Pflege- und Beratungsangebote in den neuen Bundesländern 22
2.3.1 Aufgaben eines Betreuungsstützpunktes 23
2.3.2 Organisationsformen 23
2.3.3 Vertragswesen 26
3. Bauliche Anforderungen 30
3.1 Wohnumfeld 31
3.2 Wohngebäude 32
3.3 Wohnungen 32
3.3.1 Normale Wohnungen 33
3.3.2 Altengerechte Wohnungen nach DIN 18025, Teil 2 38
3.3.3 Rollstuhlgerechte Wohnungen nach DIN 18025, Teil 1 43
4 Wohnerfahrungen 46
4.1 Betreutes Wohnen in Wohnhochhäusern 48
4.2 Betreutes Wohnen in Mittelganghäusern 56
4.3 Betreutes Wohnen in 6- bis 11 geschossigen Wohngebäuden 60
4.4 Betreutes Wohnen in Verbindung mit einem Altenpflegeheim 65
4.5 Betreutes Wohnen durch Umnutzung von Gebäuden in Plattenbauweise 67
4.6 Eingestreute alten- und behindertengerechte Wohnungen in Wohngebäuden der Block- und Plattenbauweise 69
4.7 Altengerechte neue Wohnformen in Plattenbausiedlungen 71
4.8 Auswertung 75
5 Lösungsvorschläge zur Schaffung von baulichen Voraussetzungen 76
5.1 Umbau und Wohnungsanpassungsmaßnahmen 76
5.1.1 Barrierefreier Zugang 76
5.1.1.1 Rampen 76
5.1.1.2 Aufzüge 81
5.1.1.3 Beseitigung von Schwellen 87
5.1.2 Barrierefreier Sanitärraum 96
5.1.3 Beispiellösungen für Umbau- und Wohnungsanpassungsmaßnahmen 102
5.2 Veränderungen der inneren Raumstruktur 110
5.3 Beispiellösungen für Grundrißveränderungen 114
5.3.1 4-bis 6geschossige Wohngebäude 114
5.3.2 10- bis 11geschossige Wohngebäude 125
5.3.3 Punkthochhäuser 135
5.4 Beispiellösungen für die alten- und behindertengerechte Umgestaltung von Gebäuden 137
5.4.1 Umgestaltung eines Wohngebäudes in Blockbauweise 1,1 t 137
5.4.2 Umgestaltung von ehemaligen Feierabendheimen 149
5.4.2.1 Ehemalige Wohnhäuser für ältere Bürger 149
5.4.2.2 Ehemalige Feierabendheime 153
5.5 Modellprojekt "Seniorenwohnhaus Bad Blankenburg" 162
5.5.1 Lösungsvorschlag 162
5.5.2 Bau- und wohnungswirtschaftliche Bewertung des Modellprojektes 175
6 Baumanagement bei Bauvorhaben des betreuten Wohnens in Plattenbausiedlungen 182
6.1 Projektentwicklung 182
6.2 Projektrealisierung 183
6.3 Gebäude- und Objektmanagement 184
6.4 Kostenreduzierung durch Management 185
7 Kosten, Finanzierung 187
7.1 Kosten für grundrißverändernde Baumaßnahmen 187
7.2 Kosten für Maßnahmen der barrierefreien Wohnungsanpassung 189
7.3 Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für das altengerechte Umgestalten von Wohnungen 190
8 Sozial- und vohnungspo1itische Aspekte 191
8.1 Alten- und Wohnungspolitik 191
8.2 Handlungsfelder und Strategien der Wohnungswirtschaft 192
8.3 Sozialmanagement 193
9 Planungs- und Handlungsempfehlungen 195
9.1 Wohnumfeld 196
9.2 Wohngebäude und Wohnungen 197
9.3 Planungsfehler 201
10 Ergebnisse 202
11 Quellennachweis 206
11.1 Quellennachweis IEMB 206
11.2 Quellennachweis IFG 210
12 Fotonachweis 211
13 Nachweis der Zuarbeiten 212



EUR 50.00 (* inkl. MwSt.)

EUR 25.00 (Druckbare PDF-Datei, Social DRM) (* inkl. MwSt.)

 


Publikationslisten zum Thema:
Plattenbauweise, Wohnwert, betreutes Wohnen, Großtafelbauweise, Blockbauweise, Rollstuhl, Wohnhochhaus, Hochhaus, altengerechtes Wohnen, Altenpflegeheim, Änderung, Grundrissveränderung, Umnutzung, Schwelle, Sanitärraum, Umbau, Feierabendheim, Seniorenheim, Kosten, Finanzierung, Umgestaltung,


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Rotraut Weeber, Gabriele Steffen, Dorothee Baumann, Jasmin Berger
Weniger Beschädigungen und Verschmutzungen in Wohnanlagen: Was hilft?
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Beschädigungen und Verschmutzungen durch unsachgemäßen Gebrauch, Überbeanspruchung oder mutwillige Zerstörung sind in vielen Mietwohnanlagen ein Problem - in Häusern, an Fassaden (u.a. in Form von Graffiti), an technischen Anlagen sowie in Freibereichen (Möblierung, Spielplätze, Bepflanzung). Für die Eigentümer entsteht dadurch ein hoher Instandsetzungsaufwand, dessen Kosten sich nicht oder nur zu einem geringen Teil auf die Mieter umlegen lassen. Für betroffene Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten solche Erscheinungen immer auch eine Beeinträchtigung der Wohnqualität; sie sind häufig Anlass für Konflikte, für Unzufriedenheit und letztlich für Wegzüge. Eine beginnende Verwahrlosung ist nur schwer aufzuhalten, fördert weitere Achtlosigkeit und hat noch mehr Schäden und Verschmutzung zur Folge. Durch ausführliche Recherchen bei Wohnungsunternehmen und beispielhaften Wohnanlagen vor Ort wurde herausgearbeitet, welche unterschiedlichen Ansätze zur Prävention und Problembehebung verfolgt werden und welche sich unter welchen Bedingungen als wirksam erwiesen haben. Aufgezeigt werden Ausmaß, Art und Bedeutung der jeweiligen Schäden.


Volker Reimann, Ulrike Stüdemann
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Vor dem Hintergrund eines sich ändernden Nachfrageverhaltens auf den deutschen Mietwohnungsmärkten sind Wohnungsunternehmen gehalten, neue Konzepte zur Erhöhung der Kunden-/Mieterbindung zu entwickeln. Gute Erfahrungen wurden in diesem Zusammenhang mit der ergänzenden Gründung von Nachbarschaftsvereinen und Stiftungen gemacht. Mit dem Forschungsvorhaben werden bestehende Nachbarschaftshilfevereine und Stiftungen untersucht und hinsichtlich ihres Entstehungskontexts, ihrer Organisation und Angebote sowie ihrer Wirkungen zur Sicherung einer nachhaltigen Vermietung in den Wohngebieten evaluiert. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Wohnungsunternehmen, welche die Gründung solcher Vereine bzw. Stiftungen in Erwägung ziehen, einen Überblick über die bestehenden Organisationsformen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen zum Aufbau und der Arbeit solcher Einrichtungen in Form eines Kriterienkatalogs an die Hand zu geben.


Bernd Rohrmann, Katrin Borcherding
Der Stellenwert der Umweltqualität bei Wohnentscheidungen. Eine Längsschnitt-Feldstudie
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In einer Feldstudie ist untersucht worden, welchen Stellenwert objektive und subjektive Umweltqualität für Umzugs- und Wohnungsentscheidungen haben. "Umweltqualität" bezieht sich einerseits auf die Belastung durch Umweltressourcen wie Lärm, Geruch oder Schmutz und andererseits auf die Verfügbarkeit von Erholungsmöglichkeiten oder auch die bauliche Qualität des Wohnviertels. Das Vorhaben knüpft an Fragestellungen der Mobilitätsforschung, der Umweltpsychologie und der Entscheidungstheorie an. Ein daraus entwickeltes Rahmenmodell gab die Grundlage für die Variablenauswahl und die statistische Auswertung der Daten. Um den Prozeß der Wohnungssuche, Wohnungsbewertung und Wohnungswahl erfassen zu können, wurde ein Längsschnittansatz gewählt: Zu insgesamt 6 Zeitpunkten sind 125 "Umzügler" im Raum Darmstadt über ihre alte und neue Wohnsituation sowie über besichtigte (potentielle künftige) Wohnungen mündlich, schriftlich und telefonisch befragt worden. Ergänzend wurden Wohnungs- und Umweltbewertungen bei einer Kontrollgruppe von nicht umziehenden Personen ("Bleibern") erfragt. In der Auswertung wird insbesondere analysiert, wie bedeutsam Umweltaspekte im Verhältnis zu anderen Wohnungs- und Umgebungsmerkmalen bei Ansprüchen an die Wohnqualität, bei der Beurteilung konkreter Wohnungen und bei der endgültigen Entscheidung sind, welche Rolle der persönliche Entscheidungskontext spielt und wie sich die Bewertungsstruktur mit dem Umziehen verändert. (-y-)


Rosemarie Gaupp-Kandzora, Horst Merkel
Wohnen im Stuttgarter Bohnenviertel. Eine Nachuntersuchung der ersten Neubauten zwei Jahre nach dem Erstbezug
1985, 63 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Die Nachuntersuchung "Wohnen im Stuttgarter Bohnenviertel" umfasst den Teil der Neubauten, die in den Jahren 1980 - 82 zur Reaktivierung eines "historischen" innerstaedtischen Wohnquartiers entstanden sind. Wegen dieser speziellen Aufgabe, aber auch aus anderen Gruenden, weichen diese Naubauten in vielen Einzelheiten von sonst ueblichen oeffentlich gefoerderten Mietwohnungsbauten mehr oder weniger stark ab. So fuehrte die Abkehr der Wohnungen von der Hauptverkehrsstrasse zu grundrisslichen Dispositionen, die mit neuen Formen der Erschliessung, mit ungewohnten Raumzuschnitten und mit besonderen Verbindungen zu privaten und halboeffentlichen Freibereichen teilweise ungewohnte Nutzungsbedingungen bzw. Nutzungsmoeglichkeiten bieten. Nach einer Wohndauer von etwa zwei Jahren sollte nun nachgeprueft werden, wie sich diese Besonderheiten bewaehrt haben. Hierzu konnten die Aussagen der Bewohner zu deren Wohnerfahrungen wertvolle Hinweise liefern. Neben Fragen zur Wohnungsnutzung konzentrierte sich die Nachuntersuchung auf jene Sachverhalte der Wohnanlage, die vom sonst ueblichen Geschosswohnungsbau nach Standort, Wohnform, Freiflaechennutzung und Nahbereich abweichen. Soweit es sich um Aussagen zur Wohnung handelt, lassen sich daraus Empfehlungen fuer den Wohnungsbau generell ableiten. Die Aussagen zum besonderen Standort bzw. Wohnumfeld ermoeglichen Hinweise fuer kuenftige aehnliche Projekte innerstaedtischen Wohnens. (-z-)


F. von Halle-Tischendorf, H.G. Sonntag, B. Frommes, J. Formanek, S. Sage, W. Jacob, E. Ricklefs, R.C. Hedstroem
Wohnmedizinische Grundforderungen zum kosten- und flaechensparenden Bauen. Vorstudie zu einem kosten- und flaechensparenden Versuchs- und Vergleichsbauvorhaben unter Beruecksichtigung wohnmedizinischer Grundforderungen
1984, 179 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Preiswertes Bauen ist auch unter Beruecksichtigung wohnmedizinischer Grundforderungen moeglich und realistisch. Die Vorstudie ergab jedoch, dass aus wohnmedizinischer Sicht bezueglich verschiedener Sparempfehlungen andere Akzente gesetzt werden muessen. Es erscheint grundsaetzlich erforderlich, dass bei allen Wohnbauvorhaben, so auch bei Sparbauten, mehr als bisher auf die sehr unterschiedlichen Wohnbeduerfnisse der Bevoelkerung eingegangen werden muss und deren gesamtes Spektrum (Saeuglinge, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Berufstaetige, Nacht- und Wechselschichtarbeiter, Pflegebeduerftige, Behinderte und alte Menschen) und dessen zeitliche Veraenderung beruecksichtigt werden muss. Da die Wohnung nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit allgemeinen Entwicklungen der Umweltgestaltung, aber auch der sich aendernden Lebensweise und der Volkswirtschaft gesehen werden muss, hat sich die Vorstudie auch mit Grundsatzfragen befasst, die sich fuer KFB-Massnahmen aus diesen Aspekten ergeben. Die Studiengruppe ist der Auffassung, dass bei Beruecksichtigung der im Abschnitt "Gesund wohnen in Sparhaeusern" gegebenen wohnmedizinischen Empfehlungen ein hoher Gesundheitswert der entsprechend gebauten Wohnungen und Haeuser erreicht wird. Zugleich legte die Studiengruppe aber auch Wert auf die Feststellung, dass einem gesundheitsfoerdernden Wohnumfeld ebenfalls erhebliche Bedeutung zukommt, insbesondere bei dichter Bauweise. (-y-)


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Zeitschriftenartikel

Qualitätssiegel - Nachhaltiger Wohnungsbau. NaWoh - Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau e.V. gegründet
FWW Die private Immobilienwirtschaft, 2012
Bodenbach, Christoph;
Enge im Dreikönigshof. Urbane Dichte tut gut - solange die Bewohner sie akzeptieren. Ein Projekt in Mainz zeigt die Grenzen (kostenlos)
DAB Deutsches Architektenblatt, Ausgabe Baden-Württemberg, 2007
Bodenschatz, Harald;
Alte und neue Wohnungsfrage. Nicht mehr die Versorgung Bedürftiger, sondern das Umwerben Begehrter bewegt Anbieter und Planer von Wohnungen (kostenlos)
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Holzamer, Hans-Herbert;
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Weidemann, Sue; Anderson, James R.;
Zufriedenheit und Sicherheit der Wohnumgebung in der Sicht der Bewohner. Eine Basis für Veränderungen im Bau von Mehrfamilienhäusern (kostenlos)
Environment and behavior, 1982

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IRB-Literaturdokumentationen

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