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IRB-Literaturdokumentationen (Fachbibliografien) bieten Ihnen einen schnellen und umfassenden Überblick über die Fachliteratur zu vielen Themen aus allen Bereichen des Planens und Bauens. Sie erhalten Hinweise – meist mit kurzer Inhaltsangabe – auf Literatur aus Zeitschriften, Fachbüchern, Forschungsberichten, etc., immer aktuell.
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Arbeitersiedlungen
Werner,Ferdinand:
Carl Reuther und die Kunst, Arbeiterhäuser unsichtbar zu machen
Zu den bemerkenswerten Unternehmerpersönlichkeiten im Rhein-Neckar- Raum während der Industrialisierung gehörte der Maschinenbau-Pionier Carl Reuther in Mannheim, der in Waldhof ein aus sechs dreigeschossigen Wohnblöcken bestehendes vergleichsweise großes und modernes Arbeiterquartier in Auftrag gab, in das 1897 die ersten Mieter einzogen. Der Autor geht auf Baugestalt, Raumprogramm und Ausstattung dieser preiswerten Wohnungen unmittelbar neben den Fabrikanlagen von Bopp und Reuther ein. Im Weiteren werden die Mehrfamilienhäuser behandelt, die Reuther ab 1904 in der Neckarstadt nach Plänen des Architekten Wilhelm Würth errichten ließ. Auch wenn diese Wohnungen wieder überwiegend von Firmenangehörigen bezogen wurden, so zeichnete sich die Architektur gegenüber der schlichten Gestaltung zuvor durch eine Gediegenheit aus, die in dem bürgerlichen Wohnviertel aufging.
Schlagwörter zum Inhalt: Wissenschaft/Grundlagen; Kulturgeschichte; Sozialgeschichte; Gesellschaft; Arbeitersiedlung; Gestaltung; Person; Unternehmer;.
in Fachzeitschrift: INSITU 5(2013)Nr.1, S.89-100, Abb.,Lit.
ISSN: 1866-959X
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Standardstädte. Ernst May in der Sowjetunion 1930-1933. Texte und Dokumente
Sowjetunion, Sommer 1930. Im ganzen Land entstehen neue Industriestandorte, die Regierung engagiert den Architekten Ernst May. Mit seiner "Brigade" ausländischer Spezialisten (darunter Margarete Schütte-Lihotzky, die Erfinderin der "Frankfurter Küche") soll er in großem Maßstab neue Arbeiterstädte errichten. Voller Enthusiasmus macht sich May an die Arbeit, plant "Standardstädte" und Typenbauten. Doch dann gerät er zwischen die Fronten von Modernisten und stalinistischen Historisten. Seine Hoffnung auf eine egalitäre und funktionale Moderne zerbricht. Der Autor hat die Texte gesammelt, die in diesen Jahren von und über Ernst May erschienen. Ergänzt wird die Sammlung durch Dokumente zur Situation Mays. Gestützt auf neue Archivfunde, erhellt er erstmals seine tatsächliche Stellung im sowjetischen Städtebau, die Hintergründe seiner Ablösung und seine zunehmende Distanz gegenüber dem sowjetischen Experiment.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Architekt; Städtebau; Stadtbaugeschichte; Stadtplaner; Baumeister; Moderne; Planungstätigkeit; Bautätigkeit; Arbeitersiedlung; Neue Stadt; Stadtgründung; Nationalsozialismus; Emigration; Typisierung; Experimentelles Bauen; Typenbau;.
Berlin: Suhrkamp 2012. 552 S., Abb.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-518-12643-1
= Edition Suhrkamp; 2643
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Werner,Ferdinand:
Arbeitersiedlungen, Arbeiterhäuser im Rhein-Neckar-Raum. Bensheim, Dalsheim, Eisenberg, Frankenthal, Leimen, Limburgerhof, Ludwigshafen, Mannheim, Sandhausen, Speyer, Worms
Die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts trieb die Menschen scharenweise vom Land in die Städte und in die neuen Fabriken. Sehr bald wurden Unterkunft und Wohnung für die neue Schicht der Arbeiter zur gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. In dem Bildband lenkt der Autor den Blick auf die Arbeitersiedlungen und Arbeiterhäuser im Rhein-Neckar-Raum. Auf über 450 Seiten mit 708 meist farbigen Abbildungen entfaltet er ein eindrucksvolles Panorama des Planens und Bauens in den Industriezentren Mannheim und Ludwigshafen sowie weiteren Städten der Region. Der Band lädt zu einer Entdeckungsreise zu bisher wenig bekannten Orten ein und spiegelt die vielfältigen Aspekte des Themas: Kulturgeschichte, Sozial- und Wirtschaftspolitik, Unternehmensgeschichte und Sozialfürsorge.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Wohnungsbau; Siedlungsbau; Wohnsiedlung; Sozialgeschichte; Kulturgeschichte; Arbeitersiedlung; Wohnungsnot; Arbeiterwohnung; Werkswohnung; Region; Bestandsaufnahme; Bildband;.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 2012. 464 S., Abb.,Tab.,Lit.,Grundr.,Schn.,Lagepl.
ISBN: 978-3-88462-330-5
= Beiträge zur Mannheimer Architektur- und Baugeschichte; 8
Hrsg.: Mannheimer Architektur- und Bauarchiv e.V.;
Mannheim, Stadtarchiv - Institut für Stadtgeschichte -ISG-
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Schmidt,Marco:
Eisenhüttenstadt - die erste sozialistische Planstadt der DDR. Eine Analyse zur Umsetzung der 16 Grundsätze des sozialistischen Städtebaus
Im August 1950 entstand an der Oder nahe der Kleinstadt Fürstenberg die erste Planstadt der Deutschen Demokratischen Republik unter sozialistischen Vorzeichen: Die Eisenhüttenstadt. Mit der Vision dieser neuen Stadt setzte man zugleich ein politisches Zeichen im zerstörten Nachkriegsdeutschland. Der Band untersucht, inwieweit sich die Vision des Neubeginns in Eisenhüttenstadt verwirklicht hat. Ziel der Analyse ist die Beantwortung der Frage, was bei der Planung und dem Aufbau von Eisenhüttenstadt gemäß der 16 Grundsätze des Städtebaus berücksichtigt und umgesetzt wurde und welche Grundsätze vernachlässigt wurden und inwieweit letztlich Anspruch und Wirklichkeit dieser Vision übereinstimmen. Die Forschung liefert bisher keine ganzheitliche Betrachtung der 16 Grundsätze anhand von Eisenhüttenstadt, sondern setzt sich lediglich mit Teilaspekten auseinander. Die Untersuchung soll diese Lücke schließen. Dabei stützt sie sich auf ein Interview mit der Architektin und Stadtplanerin Gabriele Haubold sowie grundlegende Forschungsarbeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Eisenindustrie; Neue Stadt; Stadtgründung; Fünfziger Jahre; Standortwahl; Drittes Reich; Sozialismus; Planungsgrundsatz; Nachkriegsarchitektur; Industriestandort; Wohnkomplex; Arbeitersiedlung;.
Hamburg: Diplomica 2012. 143 S., Abb.,Tab.,Lit.,Grundr.,Kt.
ISBN: 978-3-8428-8999-6
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Schellhorn,Martin:
Flexibler Contractingvertrag ab vier Jahren Laufzeit. Freie Wahl des Energieversorgers
Sie setzt auf Kraft-Wärme-Kopplung sowie regionale, dezentrale Energieversorgung - und steht damit im Gegensatz zu allem, was landläufig mit dem RWE-Konzern verbunden wird. Die Rede ist von der RWE Energiedienstleistungen GmbH, einem RWE-Tochterunternehmen, das sich stark im Contractingmarkt engagiert. Dabei muss der Contractingnehmer nicht zwangsläufig die Energie vom Konzern beziehen und erhält flexible Laufzeiten schon ab vier Jahren.
Schlagwörter zum Inhalt: Baurecht; Contracting; Vertrag; Laufzeit; Energieversorgung; EVU; BHKW; Kraft-Wärme-Kopplung; Zechensiedlung; Biogas; Methangas; Blockheizkraftwerk; Energiedienstleistung; Elektrizitätswerk; Stadtwerke; Umsatzentwicklung; Flexibilität; Daten(technisch); Konzeptentwicklung; Energiecontracting;.
in Fachzeitschrift: Euroheat & Power 41(2012)Nr.1/2, S.28-29, Abb.
ISSN: 0949-166X
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Reisz,Todd:
Wanderarbeiter in den Golfstaaten
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnverhältnisse; Wanderarbeiter; Bauarbeiter; Gastarbeiter; Arbeitersiedlung; Arbeiter; Arbeiterwohnung; Eigenheim; Rückwanderung; Geldanlage;.
in Fachzeitschrift: Archplus 45(2012)Nr.206/207, S. 94-97, Abb.,Lit.,Lagepl.
ISSN: 0587-3452
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Schumburg,Michael:
Dezentrales Nahwärmekonzept mit individuellen Wohnungsstationen. Modernisierung der Fordsiedlung in Köln
Aus den schlichten Wohnungen der alten Fordsiedlung in Köln-Niehl ist nach der architektonischen Sanierung und einer umfassenden Modernisierung der Haustechnik hochwertiger und dennoch bezahlbarer Wohnraum entstanden - und das in zentraler Lage. Das Verteilen des Heizwassers und die Trinkwassererwärmung geschieht mit Wohnungsstationen von Danfoss. Diese Stationen erfassen zugleich individuell die Verbrauchskosten.
Schlagwörter zum Inhalt: Technischer Ausbau; Nahwärmeversorgung; Konzeptentwicklung; Dezentral; Regelung; Übergabestation; Energetische Modernisierung; Wärmeenergie; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Wärmezentrale; Energiekonzept; Daten(technisch); Heizkostensenkung; Herstellerinformation; Ventil; Trinkwassererwärmung; Sanierungskosten; Aufstockung; Flächendaten; Wohnungsgröße; Maisonettewohnung;.
in Fachzeitschrift: Euroheat & Power 41(2012)Nr.9, S.46-47, Abb.
ISSN: 0949-166X
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Mönig,Markus:
Contracting mit Biomethan-BHKW. Denkmalgeschützte Zechensiedlung
Schlagwörter zum Inhalt: Versorgung; Contracting; Wärmeversorgung; Zechensiedlung; Methangas; BHKW; Nahwärmeversorgung; Contractingmodell; Heizkostensenkung; Wohnungsunternehmen;.
in Fachzeitschrift: Bundesbaublatt 61(2012)Nr.10, S.34-36, Abb.
ISSN: 0007-5884
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Karhausen,Heinz-Gerd:
Der Bergarbeiterwohnungsbau im Aachener und im südlimburgischen Kohlegebiet, ein Vergleich 1875 - 1975. Online Ressource
Etwa zwischen den Jahren 1875 und 1975 wurde im Aachener und Südlimburger Revier gleichzeitig Kohle abgebaut. Die dazu benötigten einheimischen und fremden Arbeitskräfte mussten arbeitsstättennah untergebracht werden. Beiderseits der Grenze entstand vielfältiger Bergarbeiterwohnungsbau, der zu einem rasanten Anstieg der Einwohnerzahlen in den Bergbaugemeinden führte. Es wurde untersucht, ob der in Bezug auf Wohnflächenausstattung, Wohnungszuschnitt, Sanitärausstattung und Freiflächenausstattung auf der Höhe seiner Zeit war. Dafür wurden etwa 800 Grundrisse gesammelt und aufbereitet. Für die Zeit von 1875 bis 1900 dienten die theoretischen Überlegungen von E. Dittmar, die er in einem Vorwort seiner Arbeit "Sammlung von Plänen ausgeführter Arbeiterwohnungen des Aachener Industriebezirks" entwickelt hatte, als Beurteilungsgrundlage. Statistische Mittelwerte bildeten die Beurteilungsgrundlage für die Bauten zwischen 1900 und 1925 auch um herauszufinden, ob die ausdrücklich zum Nachbau empfohlenen 1:100 Pläne aus Dittmars großem Mappenwerk denn beispielhaft gewirkt hatten. Aus dem Buch "Die Wohnung für das Existenzminimum" (auf Grund der Ergebnisse des 2. Internationalen Kongresses für Neues Bauen (CIAM) sowie der vom Städtischen Hochbauamt in Frankfurt a. M. veranstalteten Wanderausstellung) wurde eine Beurteilungsgrundlage für die Beispielbauten der Jahre 1925 bis 1950 abgeleitet. Eine weitere Beurteilungsgrundlage bildeten "Die Wohnwünsche der Bergarbeiter, soziologische Erhebung, Deutung und Kritik der Wohnvorstellungen eines Berufes" von Elisabeth Pfeil, Tübingen 1954. Diese Arbeit bildete die Grundlage für die Bewertung der Bergarbeiterwohnungen der Jahre 1950 bis 1975. Aus diesen Bewertungsmodellen wurde ein Benotungssystem entwickelt, das es ermöglichte, zeitgleiche Bergarbeiterwohnungen untereinander zu vergleichen. Ein weiteres Benotungssystem macht den Fortschritt im Bereich der häuslichen und der Siedlungshygiene sichtbar.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Kohlebergbau; Bergbaugebiet; Bergbausiedlung; Bergarbeitersiedlung; Bergarbeiterwohnungsbau; Wohnungsbau; Typologie; Vergleich;.
Aachen: 2011. 218 S., Abb.,Tab.,Lit.,Grundr.,Kt.,Lagepl.
tech. Diss.; Aachen 2011
Hrsg.: TH Aachen, Fakultät für Architektur
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Dellbrügge,Christiane; Moll,Ralf de:
Ironie der Utopie. Utopische Aneignung des Bestehenden
Die Berliner Künstler Dellbrügge und de Moll verwenden bei ihren Projekten Methoden der Aneignung, der Besetzung, der (Um-)Etikettierung und des Transfers. Sie arbeiten mit Räumen im Übergang, mit Baustellen, Brachen und Ruinen und beschreiben das Spannungsfeld zwischen Utopien und dem Bestehenden.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekturgespräch; Utopie; Aneignung; Justizvollzugsanstalt; Stadtplanung; Siedlung; Architekturutopie; Translozierung; Kolonie; Projektbeschreibung; Brachfläche; Gefängnis; Stadtteilentwicklung; Arbeitersiedlung; Hafengebiet;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (2011)Nr.1, S.44-50, Abb.
ISSN: 0003-875X
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Trienekens,Lisa; Glassner,Therese:
Gestaltungseinheit trotz Privatisierung: Fassadensanierung in der Bergarbeitersiedlung Eschweiler-Ost
Die Privatisierung einstiger Werkssiedlungen wirkt sich häufig nachteilig auf das geschlossene Erscheinungsbild der meist über Jahrzehnte in einer Hand befindlichen und stets einheitlich behandelten Gebäudekomplexe aus. Dass es auch anders geht, zeigt ein beachtenswertes Projekt in Eschweiler, wo die bereits in den frühen 1980er Jahren als denkmalwert eingestufte und vom LVR-Amt für Denkmalpflege zur Eintragung in die Denkmalliste vorgeschlagene Siedlung um den Eduard-Mörike-Platz unter der Regie der Stadt und mit Hilfe eines beauftragten Architekten und der beteiligten Firmen von den Bewohnern selbst instand gesetzt wurde.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Stadtteil; Arbeitersiedlung; Zwanzigstes Jahrhundert; Entwicklung; Privatisierung; Fassadensanierung; Ziel; Konzept;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 28(2011)Nr.1, S.15-18, Abb.
ISSN: 0177-2619
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Steinbuch,Anja:
Arbeitslose retten historische Häuserzeile in Lörrach vor der Abrissbirne. Preis Soziale Stadt 2010.
Im Januar 2011 wurde in Berlin der "Preis Soziale Stadt 2010" verliehen. Prämiert werden im Rahmen des Wettbewerbs Bemühungen um ein soziales Miteinander in Stadtquartieren mit besonderem Erneuerungsbedarf. Der Preis wird seit dem Jahr 2000 bereits zum sechsten Mal von einer Gemeinschaftsinitiative aus Politik, Wissenschaft, Wohnungswirtschaft und Wohlfahrt ausgelobt. Für den Wettbewerb 2010 wurden 178 Projekte eingereicht. Ausgezeichnet wurden zehn Beispiele sozialen Engagements. Elf weiteren Initiativen wurde eine besondere Anerkennung ausgesprochen. In dem Beitrag wird ein Projekt der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft Lörrach GmbH beschrieben, das die Themen Arbeiten, Wohnraumversorgung und den Erhalt des historischen Stadtbildes vereint. Saniert wurde eine Wohnanlage mit Arbeiterhäusern am Stadteingang, die sich sukzessive zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt hatte. Dem denkmalgeschützten Ensemble aus dem Ende des 19. Jahrhunderts drohte der Abriss. Stattdessen entschied sich die Wohnungsbaugesellschaft für die Sanierung der Wohnanlage und eine ungewöhnliche Kooperation: Es wurde mit der Beschäftigungsinitiative des Sozialen Arbeitskreises e.V. (SAK) der evangelischen Diakonie zusammengearbeitet. Die SAK bemüht sich um Beschäftigung für Menschen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chancen mehr haben. Gemeinsam mit regulären Handwerksbetrieben sanierten die Arbeiter der Initiative des SAK die historische Wohnanlage. Auch einige Bewohner fanden einen Arbeitsplatz in der Initiative und konnten so helfen, ihre eigene Wohnung zu sanieren. Es war in erster Linie die Vielschichtigkeit des Projekts, die die Jury für den "Preis Soziale Stadt 2010" überzeugt hat. Vorbildcharakter habe außerdem die frühzeitige Vorbereitung und Besprechung der Sanierung mit den Bewohnern und das Angebot an sie, soweit wie möglich mitzuarbeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Stadtplanung; Problemraum; Sozialstruktur; Arbeitersiedlung; Ensemble; Historische Anlage; Denkmalschutz; Stadtbild; Wohnungsbauunternehmen; Sanierungsmaßnahme; Arbeitsloser; Beschäftigung; Betroffenenbeteiligung; Partizipation; Soziale Stadt;.
in Fachzeitschrift: DW Die Wohnungswirtschaft 64(2011)Nr.4, S.20-21, Abb.
ISSN: 0939-625X
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Schürings,Hans:
Das "Gladbacher Haus" - Arbeiterwohnungsbau in Mönchengladbach
Arbeitersiedlungen und Arbeiterwohnungsbau sind ein seit langem erforschtes und mittlerweile vielerorts auch gut dokumentiertes Thema der Architekturgeschichte. Noch immer wenig bekannt ist jedoch die Vorreiterrolle des "rheinischen Manchesters" Mönchengladbach für die Entwicklung dieser bau- und sozialhistorischen Dokumente des industriellen Zeitalters im Rheinland.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Kulturgeschichte; Sozialgeschichte; Architekturgeschichte; Wohnungsbau; Siedlungsbau; Arbeitersiedlung; Bautyp; Neunzehntes Jahrhundert; Erhaltungszustand; Denkmalschutz;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 28(2011)Nr.4, S.167-174, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-2619
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Nußbaum,Norbert:
Die Frühgeschichte des Zinkhütter Hofes in Stolberg
Der heute als Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte dienende Zinkhütter Hof wurde 1837/39 als Glashütte errichtet und in dieser Funktion bis 1852 betrieben. Die Anlage gilt als Inkunabel des Arbeiter-Siedlungsbaus im Rheinland. Der Artikel geht auf Baugeschichte und Architektur der wie ein Herrensitz des Ancien Regime gestalteten Anlage ein. In diesem Zusammenhang wird nicht zuletzt klargestellt, dass es sich bei den angeblichen frühindustriellen Arbeiterhäusern um ein Trockenhaus im Zusammenhang mit der Herstellung von Häfen (Tiegeln) handelt, das in sog. Hafenkammern unterteilt ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Kulturgeschichte; Industriegeschichte; Baugeschichte; Glashütte; Ensemble; Neunzehntes Jahrhundert; Arbeitersiedlung; Funktion; Untersuchung; Herstellung; Trocknung;.
In: Denkmal-Kultur im Rheinland. Festschrift für Udo Mainzer zum 65. Geburtstag. Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland -LVR-, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, Pulheim
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 2010. S.229-233, Abb.,Lit.,Lagepl.,Schn.
ISBN: 978-3-88462-300-8
= Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege; 75
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Die Optik der 50er Jahre
Die Boschetsrieder-Siedlung wurde in den 1950er Jahren nach Plänen von Emil Freymuth als Werkssiedlung für die Firma Siemens erbaut. In den 1980er Jahren erfolgte eine erste Sanierung. Anschliessend wurde die Anlage unter Denkmals chutzgestellt, seit 1992 auch die einzelnen Gebäuden. Die jetzt vorgenommenen Sanierung hatte zum Ziel, den Wohnungsstandard an heutige Verhältnisse anzupassen, den energetischen Zustand zu verbessern und das alte Erscheinungsbild weitestgehend wiederherzustellen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Wohnbebauung; Baudenkmal; Denkmalschutz; Werkssiedlung; Bauobjekt; Altbauerneuerung; Modernisierung; Sanierungsmaßnahme; Baumaßnahme; Energetische Sanierung; Innenraumgestaltung; Innenausbau; Fassadengestaltung; Farbgebung; Fenstergestaltung; Denkmalpflege; Baugeschichte;.
in Fachzeitschrift: GFF Zeitschrift für Glas Fenster Fassade Metall (2010)Nr.3, S.58-61, Abb.
ISSN: 1432-6264
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Moog,Susanne; Drechsler,Martin:
Ausgezeichnete Sanierung. "Weiße Siemens-Siedlung", München
Bei der Sanierung von drei Riegeln der denkmalgeschützten Werkswohnsiedlung des Siemens-Konzerns in München-Sendung gelang es, die gestalterischen Anforderungen der Denkmalpflege mit heutigen energetischen Erfordernissen ausgezeichnet in Einklang zu bringen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Werkssiedlung; Wohnsiedlung; Fünfziger Jahre; Baudenkmal; Energetische Sanierung; Sanierung; Achtziger Jahre; Rückbau; Auszeichnung; Energieeffizienz; Siedlungsgeschichte; Modernisierung; Sanierungskonzept; Denkmalpflege; Technik; Potenzial; Optimierung; Entkernung; Kontrollierte Lüftung;.
in Fachzeitschrift: Beratende Ingenieure 40(2010)Nr.3/4, S.18-22, Abb.,Tab.,Grundr.
ISSN: 0005-8866
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Hauenfels,Theresia:
Der Charme der Reste. Historische Arbeitersiedlungen
Bewegt man sich durch das südliche Niederösterreich, begegnet man permanent Bauwerken, in denen sich manifestiert, dass die Region einen Altindustrieraum darstellt, der zu den ältesten Industrielandschaften Europas zählt. In Gramatneusiedl ist die Arbeitersiedlung aus den 1880er Jahren nach wie vor bewohnt.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; IL; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Hygienisierung; Industrielandschaft; Historische Entwicklung; Zukunftsaussicht;.
in Fachzeitschrift: Raum (2010)Nr.78, S.19-21, Abb.,Lit.
ISSN: 1024-137X
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Müller,Reinhard:
Was aus Marienthal wurde. Geschichte einer soziographischen Legende. Marienthal im Industrieviertel Überleben im Wandel
Marienthal bezeichnet kein Dorf im verwaltungstechnischen Sinn, sondern ist der Name einer Fabrik mit dazugehöriger Arbeiterkolonie, rund zwanzig Kilometer südlich von Wien, in den Gemeinden Gramatneusiedl und - zu einem kleinen Teil - Reisenberg gelegen. Als diese Textilfabrik, das einzige bedeutende Unternehmen des Orts, 1929/30 den Betrieb einstellte, wurden innerhalb eines halben Jahres knapp 1.300 Beschäftigte entlassen. Fast die Hälfte der Bevölkerung Marienthals war arbeitslos, über 75 Prozent der Haushalte waren auf Sozialhilfe angewiesen. Vor diesem Hintergrund entstand die berühmte Marienthal-Studie, gedieh aber auch der Mythos vom arbeitslosen Dorf. Erst 2002 begann die systematische Erforschung dieses weltweit wohl bekanntesten Orts österreichischer Wissenschaft im ländlichen Raum.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Textilfabrik; Arbeitslosigkeit; Abriß; Revitalisierung; Historische Entwicklung; Zukunftsaussicht;.
in Fachzeitschrift: Raum (2010)Nr.78, S.10-14, Abb.,Lit.
ISSN: 1024-137X
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Zweite Miete im Visier. Solarsiedlung Düsseldorf-Garath Nordwest
Auf dem Gelände einer Werkssiedlung aus den 1960er Jahren entsteht derzeit in Düsseldorf eine Wohnsiedlung im Niedrig-Energie-Standard, die mit ihrem Energiekonzept beispielhaft für solaren Städtebau steht.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Solarsiedlung; Wohnsiedlung; Niedrigenergiebauweise; Grundstück; Werkssiedlung; Sechziger Jahre; Klimaschutz; Wettbewerbsergebnis; Siedlungskonzept; Innenhof; Mietergarten; Flachdachbegrünung; Solarenergienutzung; Autofreie Siedlung; Barrierefrei; Energiekonzept; Photovoltaik;.
in Fachzeitschrift: DBZ Deutsche Bauzeitschrift 58(2010)Nr.7, S.66-69, Abb.,Grundr.,Lagepl.
ISSN: 0011-4782
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Geissbühler,Dieter:
Ein weiteres Schlagwort oder doch mehr? Mehrgenerationenwohnen = Un slogan de plus, ou bien davantage? L'habitat multigenerationnel (dt.,franz.)
Kollektives Wohnen hat eine lange Tradition und scheint sich immer wieder neu zu erfinden. Die Grundgedanken bleiben jedoch dieselben. Aktuelle Projekte scheinen sich von der ideologischen Gleichschaltung des Individuums zu lösen und versuchen der Heterogenität heutiger Lebensvorstellungen entsprechen zu können.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnmodell; Lebensform; Gesellschaftswandel; Industrialisierung; Gemeinschaftswohnen; Mehrgenerationenwohnen; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Sozialutopie; Kollektiv; Genossenschaftsbau; Bewohner; Partizipation; Urbanes Wohnen; Ganzheitlichkeit; Sozialaspekt; Wohnung; Nutzungsmischung; Raumkonzept; Flexibilität; Beispiel; Entwicklungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Viso (2010)Nr.3, S.58-64, Abb.
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Geissbühler,Dieter:
Solidarität und Kooperation. Mehrgenerationenhaus Winterthur = Solidarit et cooperation. Maison multigenrationnelle de Winterthour (dt.,franz.)
Ein Wohnnngsmix für alle Lebensphasen, generöse gemeinschaftliche Infrastrukturen, Privatsphären: Die neue Siedlung in Winterthur muss fast alles können. Die Bewohner ihrerseits müssen bereit sein, in einer autofreien Überbauung zu wohnen und den Gedanken der Solidarität und Kooperation mitzutragen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnen(gemeinschaftsorientiert); Wohnfunktion; Haushaltsgröße; Bewohner; Gesellschaftsveränderung; Lebensbedingung; Sozialutopie; Wohnmodell; Siedlungsbau; Industrialisierung; Mehrgenerationenwohnen; Arbeitersiedlung; Genossenschaftsbau; Planungsbeteiligung; Ganzheitlichkeit; Urbanes Wohnen; Lebensform; Soziale Mischung; Wohnform; Raumkonzept; Beispiel;.
in Fachzeitschrift: Viso (2010)Nr.3, S.66-69, Abb.
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Kayser,Carmen:
Vom schmutzigen Arbeiterhaus zum Juwel. Sanierung der ehemaligen Gagfah-Siedlung in Wittenberg
Die heruntergewirtschaftete Werkssiedlung der ehemaligen Gemeinnützigen Aktiengesellschaft für Angestellten Heimstätten - kurz Gagfah-Siedlung genannt - ist lange Zeit ein Schandfleck der Lutherstadt Wittenberg gewesen. Viele Wohnungen standen leer, die Häuser entsprachen weder von Wohnkomfort noch von der Energieeffizienz her modernen Standards. Die Wittenberger Wohnungsbaugesellschaft (Wiwog.), zu deren Bestand die ehemalige Gagfah Siedlung heute gehört, hat aus der Wohnanlage wieder ein Schmuckstück gemacht. Mit doppeltem Erfolg: Zum einen hat Wittenberg nun wieder eine attraktive Adresse am Stadteingang, zum anderen hat die Wiwog mit der vorbildlichen Sanierung den Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung 2009/2010 für hohe Qualität zu tragbaren Kosten gewonnen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Blockbebauung; Dreieckform; Innenhof; Zeilenbebauung; Zweigeschossigkeit; Mehrgeschossbau; Satteldach; Walmdach; Putzfassade; Wohnungsangebot; Energetische Sanierung; Wärmedämmung; WDVS; Fensterauswechslung; Fernwärme; Energieeinsparung; Grundriss; Neuorganisation; Freiflächengestaltung; Investitionskosten; Auszeichnung;.
in Fachzeitschrift: Modernisierungs-Magazin 22(2010)Nr.9, S.44-45, Abb.
ISSN: 0943-528X
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Technik von heute für den Charme der 50er. Generalsanierung Boschetsrieder Siedlung, München
Die mit dem Bauherrenpreis Modernisierung 2009/2010 ausgezeichnete Boschetsrieder Siedlung in München-Sendling gilt als Vorzeigeprojekt einer gelungenen Sanierung, die Denkmalschutz und Energieeffizienz zu tragbaren Kosten vereint: Die Wohnanlage ist mit einer Unterschreitung der Energieeinsparverordnung (EnEV) um 50 Prozent nicht nur in energetischer Hinsicht "State of the art", veränderte Grundrisse und neue Bäder bringen die Wohnungen auch auf den heutigen (Lebens-) Stand. Eine Sanierung wie andere auch, könnte man meinen - doch die Siemens Wohnungsgesellschaft SWG,) hat auch auf die baukuturelle Bedeutung der Gebäude Wert gelegt und der Siedlung ihren ursprünglichen Gestaltungsduktus mit dem Charme der fünfziger Jahre wiedergegeben.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Mehrgeschossbau; Fünfziger Jahre; Flachdach; Putzfassade; Parkanlage; Baudenkmal; Energetische Sanierung; Wärmedämmung; WDVS; Fensterauswechslung; Dachdämmung; Eingangsgestaltung; Grundrissgestaltung; Innenraumgestaltung; Energieeinsparung; Auszeichnung; Bauobjekt; Umbau;.
in Fachzeitschrift: Modernisierungs-Magazin 22(2010)Nr.9, S.53-55, Abb.
ISSN: 0943-528X
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Fontannaz,Monique:
La trajectoire internationale d'un bourg rural vaudois. L'industrie horlogère à Lucens vers 1900 (franz.)
(Die Uhrenindustrie in Lucens um 1900)
Ursprünglich eine bischöfliche Festung, später eine ländliche Gemeinde, war Lucens nicht unbedingt vorbestimmt, ein Zentrum von internationalem Ausmass für die Produktion von Steinen für Uhrwerke zu werden. Durch die Initiative eines Mannes, der aus Sainte-Croix in den Waadtländer Jura kam, wird ab 1860 der Lauf der Dinge verändert. Innerhalb von 30 Jahren entwickelt Louis-Edouard Junod sein Unternehmen und richtet am Rand der Ortschaft eine wahrhaftige kleine Arbeitersiedlung ein. Weitere gleichartige Manufakturen siedeln sich bis in die 1920er Jahre in Lucens an. Parallel dazu erhält die Örtlichkeit durch die Schaffung von Instituten für junge Leute aus dem Ausland eine zusätzliche internationale Dimension. Diese lässt sich an den zahlreichen Postkarten ablesen, die um 1900 aufgelegt werden. Das Schloss, Sitz eines der Institute, dient auch als romantischer Hintergrund für die Werbebilder der Junod-Fabrik.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Uhrenindustrie; Standort; Standortbeschreibung; Festung; Fabrikgebäude; Manufaktur; Unternehmenswachstum; Produktion; Beschäftigtenzahl; Gebäudenutzung; Führungsstil; Ansiedlung; Architektensprache; Baubeschreibung; Rekonstruktion; Arbeitersiedlung; Entwicklungsgeschichte; Bauentwicklung;.
in Fachzeitschrift: Kunst + Architektur in der Schweiz 61(2010)Nr.2, S. 64-71, Abb.,Lit.
ISSN: 1421-086X
Textsprache: franz.
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Hofmann,Wilhelm; Gäßler,Franz-Severin:
Bayerisches Textil- und Industriemuseum Augsburg
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Industriebrache; Revitalisierung; Industriemuseum; Spinnerei; Textilfabrik; Textilindustrie; Bauleitplanung; Strukturwandel; Denkmalschutz; Konversionsfläche; Entwicklungskonzept; Fabrik; Shedhalle; Arbeitersiedlung; Stadtteilentwicklung; Architektenwettbewerb; Ausstellungskonzept; Finanzierung; Kostendaten;.
in Fachzeitschrift: Bau Intern (2010)Nr.9/10, S.14-16, Abb.
ISSN: 0724-4290
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Koch,Wilfried:
Baustilkunde. Das Standardwerk zur europäischen Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart. 29.,durchges.Aufl.
Dieses umfassende Nachschlagewerk zur europäischen Baukunst von der Antike bis zur Gegenwart bietet u.a. detaillierte Texte zu den Kapiteln Sakralbau, Burg und Palast, Bürger- u. Kommunalbauten und Stadtentwicklung. Es enthält 2800 Architekturzeichnungen, ein alphabetisches Bildlexikon, Sachregister und ein ausführliches Orts- u. Personenregister. Erweitert wurde das Werk um ausgewählte und trendbildende Bauwerke der modernen Architektur wie beispielsweise von Frank O. Gehry oder Norman Foster.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Baugeschichte; Architekturgeschichte; Baukunst; Antike; Moderne; Postmoderne; Burg; Palast; Bürgerhaus; Stadtentwicklung; Stadterneuerung; Stadterweiterung; Gartenstadt; Arbeitersiedlung; Nachschlagewerk; Baustilkunde; Romanik; Islamische Baukunst; Gotik; Renaissance; Manierismus; Barock; Klassizismus; Historismus; Jugendstil; Bauaufgabe; Sakralbau; Reichsstadt; Sozialreform; Stadtstaat; Lexikon; Fachwörterbuch;.
Gütersloh: Bertelsmann Lexikon 2009. 528 S., Abb.
ISBN: 978-3-577-10231-5
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Scheer,Thorsten; Farrenkopf,Michael; Gropp,Kay; Pirke,Klaus:
Die Gottfried-Wilhelm-Kolonie in Essen-Rellinghausen
Die Gottfried-Wilhelm-Kolonie ist 100 Jahre alt. 1909 entstand sie im Ortsteil Rellinghausen, der ein Jahr später zur Stadt Essen eingemeindet wurde, als Bergarbeiterkolonie für die nahegelegene Zeche gleichen Namens. Als städtebauliches Leitbild ist der Reformstädtebau zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen, der etwa von dem Aachener Professor Karl Henrici in seiner Schrift "Beiträge zur praktischen Ästhetik im Städtebau" 1904 vertreten wurde. Vor diesem Hintergrund entstand die Gottfried-Wilhelm-Kolonie als Gartenstadt mit kleinteiliger Bebauung in offener Bauweise. Dem vielfältigen Erscheinungsbild ist kaum anzusehen, dass der Architekt, Oskar Schwer, auf sich wiederholende Bautypen zurückgreift, die geschickt zu insgesamt 13 Hausgruppen kombiniert wurden. Daraus entstand ein Siedlungsbild, das auf einprägsame Weise den Eindruck von Vielfalt mit der Harmonie einer scheinbar gewachsenen Siedlungsstruktur verband. Das Buch veranschaulicht die historischen, ästhetischen und bergbaulichen Voraussetzungen der Entstehung der Kolonie sowie die in ihrer Architektur realisierten Prinzipien.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Kolonie; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Werkbund; Historische Entwicklung;.
Essen: Klartext 2009. 128 S., Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-8375-0210-7
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Baukultur in Zürich. Schutzwürdige Bauten und gute Architektur der letzten Jahre. Bd.7. Unterstrass, Wipkingen, Höngg
Band 7 der Reihe zur Baukultur in Zürich führt nach Unterstrass, Wipkingen und Höngg. Die drei Quartiere haben sich seit ihrer Eingemeindung - Unterstrass und Wipkingen 1893, Höngg 1934 - ganz unterschiedlich entwickelt. Wie in den bereits erschienenen Architekturführern stellt eine Siedlungsgeschichte jedes Quartier vor: Weshalb zeichnet sich Unterstrass durch die Verschiedenheit seiner Quartierteile aus? Wo befindet sich das Zentrum von Wipkingen? Wie konnte Höngg trotz Verstädterung seinen Dorfcharakter bewahren? Ein Katalogteil präsentiert die wichtigsten historischen Einzelbauten und Ensembles sowie eine Auswahl guter Architekturbeispiele seit 1965. Die städtebauliche Entwicklung der Quartiere aus dem Bestand heraus bildet einen weiteren Schwerpunkt des Bandes.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Großstadt; Stadtteil; Altstadt; Stadtzentrum; Stadtgeschichte; Baukultur; Historisches Gebäude; Siedlungsplanung; Siedlungsgeschichte; Siedlungsentwicklung; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Architekturführer; Baubeschreibung; Inventar; Dokumentation;.
Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2009. 197 S., Abb.,Lit.,Lagepl.
ISBN: 978-3-03823-076-2
Hrsg.: Zürich, Hochbaudepartement, Amt für Städtebau
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Industriebau als Ressource. 1 Denken. 2 Handeln. 2.,durchges.Aufl.
Tief greifende Umstrukturierungsprozesse großer Industriereviere werden die Zukunft der europäischen Städte und Regionen bestimmen. Mehr und mehr werden veraltete Industrieanlagen aufgegeben. Doch welche Entwicklungspotenziale bieten ausgediente Fabrikanlagen, Industriebrachen und zum Teil verlassene Arbeitersiedlungen? Lassen sie sich erhalten und neu nutzen? Der vorliegende Band präsentiert unterschiedliche Methoden und strategische Instrumentarien, um die Chancen der Nachnutzung von Industriebauten und Werkssiedlungen zu verbessern. Die Autoren nutzten den Vorteil einer direkten Auseinandersetzung mit den Bauwerken, indem sie die industriellen Hinterlassenschaften des Lausitzer Industriereviers vor Ort untersuchten. Als Ergebnis werden neue Möglichkeiten der Nutzung und Finanzierung sowie der Projektentwicklung und Projektträgerschaft vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industrieanlage; Industriesiedlung; Brachfläche; Industriebrache; Fabrik; Arbeitersiedlung; Nutzungsmöglichkeit; Umnutzung; Nachnutzung; Ressource; Flächenmanagement; Leitlinie; Lehrbuch;.
Berlin: Jovis 2009. 288 S., Abb.,Lit.,Lagepl.
ISBN: 978-3-939633-86-0
Hrsg.: Institut für Neue Industriekultur -INIK-, Cottbus
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Provinz und Metropole - Metropole und Provinz. Berichte vom 17. Denkmaltag des Landes Brandenburg
Der 17. Denkmaltag am 10. Oktober 2008, den dieser Band dokumentiert, wurde am 11.10.2008 durch eine Exkursion in der Stadt Brandenburg an der Havel fortgeführt. Die Tagung widmete sich zunächst den Beziehungen zwischen der so genannten Provinz und der Metropole: Im ersten Vortrag wurde der geschichtlichen Entwicklung nachgespürt. Wie hat sich eigentlich historisch das Verhältnis zwischen Berlin und dem Umland, der Provinz Brandenburg, entwickelt? Woher kommt eigentlich das heute noch so empfundene bipolare Verhältnis? War es immer ein bipolares Verhältnis? Der zweite Beitrag behandelte die Wertschätzung des Umlandes durch den Großstädter - Herrenhäuser und Landsitze entstehen außerhalb von Berlin. Das Umland wird mit seinen Qualitäten vor ca. 100 Jahren bereits hoch geschätzt. Die Beiträge beschäftigten sich dann mit einzelnen Beispielen und setzten praktisch die in den Ortsgesprächen angerissenen "Themenfelder" fort: Die Landwirtschaft mit dem Landgut Borsig, die Industrie mit den Schwartzkopffwerken in Wildau, die Friedhöfe der Großstadt, die nicht mehr in der Großstadt liegen mit dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf, der Sport als nationale Aufgabe mit dem Olympiagelände von 1936 in Elsthal, die Erholung der Eliten mit dem Kurbad Freienwalde, die Gesundheit derer, die an den Auswirkungen der Metropole litten mit den Heilstätten in Beelitz, und schließlich der Rückzug aufs Land und die Stadtflucht am Beispiel von Wilhelmshorst bei Berlin. Der letzte Beitrag beschäftigte sich mit der nachhaltigen Nutzung des Südwestkirchhofs Stahnsdorf.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Metropole; Provinz; Hauptstadt; Mittelalter; Schloss; Herrenhaus; Landgut; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Olympisches Dorf; Heilstätte; Friedhof; Fachtagung;.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 2009. 87 S., Abb.,Lit.,Grundr.,Lagepl.
ISBN: 978-3-88462-293-3
= Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege; 22
Denkmaltag des Landes Brandenburg, Nr.: 17
DE
Hrsg.: Brandenburg, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Wünsdorf
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Stimpel,Roland:
Hinter den sieben Seen
Brandenburg-Kirchmöser ist ein riesiges, doch fast unbekanntes Denkmalgebiet des frühen Zwanzigsten Jahrhunderts. Auf den ersten Blick scheint das gebaute Erbe permanent von Arbeitsplatzmangel und Investorenmacht bedroht. Doch trotz der schwierigen Umstände funktionieren Denkmalschutz und Wirtschaftsentwicklung in Kirchmöser bemerkenswert gut.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Denkmalschutz; Industriegebiet; Arbeitersiedlung; Heimatstil; Historische Entwicklung; Zwanzigstes Jahrhundert; Flächennutzung; Belebung; Stadterneuerung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, (2009)Nr.1, S.24-27, Abb.
ISSN: 0012-1215
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Mitlacher,Angela; Sievers,Torsten:
Neue Wohnqualität in historischer Spinnereisiedlung. Sanierung der Werkssiedlung in Kolbermoor
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Historische Anlage; Ensemble; Baudenkmal; Denkmalschutz; Bauobjekt; Baugeschichte; Altbauerneuerung; Modernisierung; Sanierungsablauf; Sanierungsmaßnahme; Fördermaßnahme; Wohnungsbauförderung; Soziale Stadt; Städtebauförderung; Wohnumfeldverbesserung; Außenanlage; Freiraumgestaltung; Verkehr; Sozialmaßnahme; Sozialinfrastruktur;.
in Fachzeitschrift: Bau Intern (2009)Nr.1/2, S.15-16
ISSN: 0724-4290
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Großer Aufwand für kleine Juwelen. Rezept Revitalisierung
Nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, sondern gerade auch die kleinen alltäglichen Bauten tragen wesentlich zum Ortsbild und zum unverwechselbaren Aussehen eines Quartiers bei. Die Revitalisierung historischer Wohnanlagen spart Erschließungskosten und verhindert weitere Zersiedelung. Zwei Beispiele.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Ländlicher Raum; Dorfentwicklung; Ortskernerneuerung; Revitalisierung; Entwicklungsprojekt; Wohnanlage; Historische Anlage; Beispiel; Bauobjekt; Wohnquartier; Arbeitersiedlung; Werkssiedlung; Arbeiterwohnung; Sanierung; Modernisierung; Neubebauung; Entwurfsbeschreibung; Baubeschreibung; Planungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Wohnen Plus 49(2009)Nr.3, S.16-19, Abb.
ISSN: 0043-7158
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Armand,Caroline:
Auf den Spuren von Hans Großwendt. Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Schaffen des Hüttenarchitekten
Der Architekt Hans Großwendt (1879-1968) hat im Zeitraum von 1904 bis 1938 in der saarländischen Hüttenstadt Völklingen knapp 400 Bauten realisiert. Er entwarf ebenso Häuser für Arbeiter wie Villen für höhere Angestellte und Beamte. Seine Siedlungen stehen exemplarisch für das Leben in einer industriellen Epoche. Die Künstlerin Caroline Armand will für das Werk des weitgehend in Vergessenheit geratenen Architekten sensibilisieren. Mit einer konzeptionell auf konkret vorhandene Bausubstanz eingehenden Arbeit hat sie eines der Großwendt-Häuser wieder ins Licht gerückt. Sein Denken in größeren Zusammenhängen faszinierte sie zunehmend, weil es ästhetische Ansprüche mit Pragmatismus zusammenführte. So erwuchs über das im konkreten Haus präsentierte Kunstprojekt hinaus eine umfassende Auseinandersetzung mit Großwendts Schaffen. Diese ist hier dokumentiert. Sie umfasst neben biografischen Abrissen erstmals die vollständige Inventarisierung der Großwendt-Bauten in Völklingen und eine Verdeutlichung seiner Architekturansätze anhand historischer Fotodokumente.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Bautätigkeit; Biografie; Portrait; Eisenindustrie; Bergbaugebiet; Industriekultur; Bergarbeitersiedlung; Wohnungsbau; Villa; Arbeiterwohnung; Siedlungsbau;.
Dößel: Stekovics 2008. 61 S., Abb.,Lit.,Kt.
ISBN: 978-3-89923-194-6
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Baukultur in Zürich. Schutzwürdige Bauten, Stadtgeschichte und Projekte für die Zukunft. Bd.6. Stadtzentrum - Altstadt, City
Der Stadtrat beauftragte 1983 die Denkmalpflege, sämtliche Gebäude Zürichs zu werten und zu vergleichen. Aufgrund dieser Arbeit legte er 1986 das "Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte" fest. Dieses Inventar ist zwar auf den Ämtern einzusehen, die Stadt hat es aber bisher nie veröffentlicht. Jetzt aber publiziert die Stadt die bedeutenden Werke der Zürcher Baukultur in einem mehrbändigen Architekturführer. Thematische Schwerpunkte im Band 6 über den Kreis 1 liegen in den letzten zwei Jahrhunderten: Straßenbau und Bildung, zwei Aufgaben des noch jungen Bundesstaats, führen im 19. Jahrhundert zu starker Bautätigkeit und einer Umgestaltung der bestehenden Stadtstruktur. Paradeplatz, Poststrasse, Münsterbrücke und Hafen erhalten ihre heutige Gestalt. Um 1860 wird der Bahnhof zum Zentrum der Stadt. Das uralte Kratzquartier weicht dem Fraumünsterquartier. Es entstehen die Bahnhofstrasse und das Banken- und Geschäftsviertel. Am Ort der Schanzen wird die Rämistraße angelegt, die "Zürcher Ringstrasse", gesäumt von der Töchterschule, dem Kunsthaus, dem Schauspielhaus, der neuen Universität und der ETH. Mit dem Landesmuseum, den Amtshäusern und dem Stadthaus werden weitere städtische Zeichen gesetzt. Um 1930 war Zürich von neuem Denken, Wohnen und Bauen geprägt. Der Talacker wandelt sich von der barocken Vorstadt zum modernen Geschäftsviertel. Der Verkehr nimmt zu. Die Altstadt hat längst die Attraktivität als Wohngebiet verloren. Auskernungen und große Umgestaltungsprojekte machen schließlich den Wert der Gebäude und der Stadtstruktur erkennbar. Auf die Entvölkerung folgt die Neuentdeckung der Altstadt durch Studierende und Kunstschaffende.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Großstadt; Stadtteil; Altstadt; Stadtzentrum; Stadtgeschichte; Baukultur; Historisches Gebäude; Siedlungsplanung; Siedlungsgeschichte; Siedlungsentwicklung; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Architekturführer; Baubeschreibung; Inventar; Dokumentation;.
Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2008. 240 S., Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-03823-343-5
Hrsg.: Zürich, Amt für Städtebau
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Braunkohlenbergbau im Rheinland. Die Bau- und Kunstdenkmäler des Rheinlandes
10 Jahre nach der Herausgabe des Steinkohleninventars können nun der Öffentlichkeit die Inventarisationsergebnisse zum Braunkohlenbergbau im Rheinland präsentiert werden. Dargestellt wird die ganze Variationsbreite der Braunkohlenindustrie mit ihren Brikettfabriken, Kraftwerken, zwei entwicklungsgeschichtlich besonders wichtigen Großtagebauen, Wasserwerken, den Kohlebahnen, einem wichtigen Rheinhafen zur Braunkohleverschiffung, dem Hydrierwerk Wesseling zur Kohleverflüssigung und den Verwaltungsbauten, den nur noch wenigen, erhaltenen Siedlungen und einigen wichtigen Fabrikantenvillen. Die Objekte sind nach Teilrevieren zusammengefasst, wobei jedes Teilrevier eine separate historische Einleitung bekam. Damit war es noch stärker möglich, auf die zahlreichen, bereits untergegangenen Gruben, Fabriken und Kraftwerke einzugehen. Die erhaltenen denkmalwerten Objekte sind dadurch besser in ihr historisches Umfeld einzuordnen. Zugleich wird es möglich, die enormen Landschaftsveränderungen durch eine zusammenhängende Präsentation topographischer Karten aus verschiedenen Entwicklungsstadien des Bergbaus anschaulich dazustellen. Umsiedlungen und Rekultivierungen werden in der Darstellung der Teilreviere ebenfalls behandelt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Baudenkmal; Kunstdenkmal; Bergbau; Industriezweig; Kohleabbau; Braunkohlenbergbau; Tagebau; Inventarisation; Inventar; Fabrik; Kraftwerk; Hafen; Arbeitersiedlung; Villa; Verwaltungsgebäude; Umsiedlung; Rekultivierung; Historische Entwicklung; Denkmalliste;.
Worms: Wernersche 2008. 753 S., Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-88462-269-8
= Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen, 1 Rheinland
Hrsg.: Nordrhein-Westfalen, Ministerium für Bauen und Verkehr, Düsseldorf;
Landschaftsverband Rheinland -LVR-, Köln
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Energieeffiziente Sanierung. Von der Bestandsaufnahme bis zur Fertigstellung. Drei Projekte praxisnah dokumentiert. DVD-Video, Laufzeit ca.110 Min.
An drei unterschiedlichen Bauprojekten - einem Wohnhaus einer Arbeitersiedlung aus den 30er Jahren, einem Mehrfamilienhaus aus den 20er Jahren und einem denkmalgeschützten Schulgebäude - wird die energieeffiziente Sanierung von Keller, Dach und Fassade detailliert und praxisnah vermittelt. Von der Bestandsaufnahme bis zur Fertigstellung zeigen die Video-Dokumentationen dem Handwerker, Planer und Bauherren den gesamten Ablauf einer Gebäudesanierung sowie Techniken, Verfahren und Materialien im praktischen Einsatz. Folgende Themen werden dabei behandelt: Gebäudeanalyse und Ermittlung des Sanierungsbedarfs, Kellertrockenlegung mit Horizontal- und Vertikalabdichtung, Holzuntersuchung und Schwammsanierung, Dach- und Fassadendämmung, Fenstersanierung, Innendämmung, Fußbodenheizungssysteme, Erdwärmepumpe, zerstörungsfreie Untersuchung von Holzbalkendecken, Blower-Door-Messung.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauplanung; Energetische Sanierung; Doppelhaus; Mehrfamilienhaus; Arbeitersiedlung; Schule; Baudenkmal; Praxisbeispiel; Sanierungsprojekt; Keller; Dach; Fassade; Fenster; Innendämmung; Video; Dokumentation; Sanierungsablauf;.
Köln: R.Müller 2008.
ISBN: 978-3-481-02522-9
Hrsg.: Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. -BAKA-, Berlin;
Don Medien Filmproduktions GmbH, Berlin
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Schneller,Daniel:
Stadtlandschaft Winterthur
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erhielt Winterthur durch Arbeitersiedlungen, deren Gebäude mit Vorgärten und Nutzgärten versehen waren, den Charakter einer Gartenstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging ca. zwei Drittel der historischen Altstadt durch Abriss und Neubebauung verloren. Nachdem seit den 1970er Jahren - u. a. durch eine Fassadenschutzverordnung - verstärkt Anstrengungen zum Erhalt alter Bausubstanz unternommen werden, hat man mit der Bau- und Zonenordnung des Jahres 2000 Quartiererhaltungszonen eingeführt, die im Falle von Neubauten dazu verpflichten, bestehende Strukturen mit ihren Freiräumen zu respektieren.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtentwicklung; Stadtgestalt; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Altstadt; Stadterneuerung; Denkmalpflege; Ensembleschutz; Bauvorschrift;.
in Fachzeitschrift: ISG-Magazin (2008)Nr.1, S.5-7, Abb.
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Wissenswertes aus der Denkmalpflege
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Denkmalpflege; Architekt; Arbeitersiedlung; Hotel; Bauerhaltung; Spende; Steuer; Naturdenkmal; Schanze; Archäologie;.
in Fachzeitschrift: Denkmalstiftung Baden-Württemberg (2008)Nr.1, S.3-4, Abb.
(Beil.zu DENKMALPFLEGE IN BADEN-WÜRTTEMBERG 37(2008)Nr.1 - ISSN: 0342-0027)
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Rettung einer Arbeitersiedlung - Modellprojekt in städtischer Regie
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Jahrhundertwende; Dorferneuerung; Instandsetzung; Sanierung; Konzept; Dachausbau; Auszeichnung; Beteiligte;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege & Kulturgeschichte (2008)Nr.1, S.22-23, Abb.
ISSN: 1436-168X
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Wenz,Martin:
Die älteste Werksiedlung Mannheims. Vom Umbau der so genannten Spiegelkolonie in Mannheim-Luzenberg
Für die 1853 gegründete Spiegelfabrik des Saint-Gobain-Konzerns in Mannheim-Luzenberg wurde eine Werkssiedlung mit Mehrfamilienhäusern gebaut. Die als "Spiegelkolonie" bezeichnete Siedlung wurde bis auf eine Bauzeile abgebrochen. Der erhaltene Baublock stellt eine Sachgesamtheit gemäß ġ 2 des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes dar und war in seiner Erhaltung bedroht, bis er durch einen Umbau in Reihenhäuser gerettet werden konnte.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Werkssiedlung; Siedlungsgeschichte; Glasindustrie; Baudenkmal; Baublock; Neunzehntes Jahrhundert; Baubestand; Baugeschichte; Baubeschreibung; Umbau; Denkmalpflege; Erhaltung; Wohneinheit; Rekonstruktion; Raumaufteilung;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege in Baden-Württemberg 37(2008)Nr.3, S.168-170, Abb.,Lit.
ISSN: 0342-0027
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Koch,Ernst:
Sisyphus erklimmt sein Ziel. Krems/Lerchenfeld
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; 1940er Jahre; Reihenhausbebauung; Wohngebäude; Mietwohnung; Bauobjekt; Baubeschreibung; Altbauerneuerung; Modernisierung; Fassadengestaltung; Farbgebung; Bauablauf; Finanzierung; Baugeschichte;.
in Fachzeitschrift: Wohnen Plus 47(2007)Nr.4, S.23-25, Abb.
ISSN: 0043-7158
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Pehnt,Wolfgang:
Luxus als Pflichtübung
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohngebäude; Wohnbebauung; Mustersiedlung; Reformbewegung; Arbeitersiedlung; Villenviertel; Villa; Krematorium; Historisches Gebäude; Historische Anlage; Baudenkmal; Baubeschreibung; Bauobjekt; Architekturgeschichte; Baugeschichte; Bauherr; Initiator;.
in Fachzeitschrift: Häuser (2007)Nr.4, S.98-102, Abb.
ISSN: 0724-6528
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Jörg Madone,Sandra:
Leben auf der Baustelle - gestern und heute. Die Baustellendörfer Mira (Sedrun 2007) und Tripoli (Grenchenbergtunnel 1911) im Vergleich
Von 1911 bis 1915 wurde der Grenchenbergtunnel auf der Bahnlinie Delsberg-Biel gebaut. Für die Arbeiter erstellte man in Grenchen das vorbildliche Barackendorf "Tripoli" - ein grosser Fortschritt gegenüber den unhygienischen Zuständen an Gotthard und Simplon. Im Tripoli lebten bis zu 1000 Personen, zumeist Italiener, viele mit ihrer Familie. Das Containerdorf "Mira" auf der Neat-Baustelle der Arge Transco-Sedrun besteht aus 10 Modulen. Etwa 420 Arbeiter verschiedener Nationalitäten leben hier ausnahmslos in Einzelzimmern.
Schlagwörter zum Inhalt: Ingenieurtiefbau; Tunnelbau; Gebirgsregion; Alpenraum; Baustelle; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Wohnbebauung; Baracke; Container; Wohnsituation; Einrichtung; Infrastruktur; Bauobjekt; Baugeschichte; Kulturgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Baublatt 118(2007)Sondernr., S.34-37, Abb.,Lit.
ISSN: 1660-4504
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Wohn- und Arbeitersiedlungen im Rheinland. Eine Zwischenbilanz aus denkmalpflegerischer Sicht
Die zahlreichen Siedlungen im Rheinland stellen einen wesentlichen Beitrag zur baukulturellen und sozialgeschichtlichen Entwicklung dieser Region dar. Das Buch behandelt zunächst das Thema im Spiegel der Forschungsgeschichte der letzten 30 Jahre, um dann ausführlich auf die Entwicklungsgeschichte des Wohn- und Arbeitersiedlungsbaus einzugehen. Ein weiteres Kapitel stellt die Siedlungen als Ausdruck gesellschaftlicher Rahmenbedingungen vor. Den Schwerpunkt der Publikation bilden jedoch denkmalpflegerische Fragen, wobei sowohl auf die Erfassung und Bewertung eingegangen wird als auch auf den praktischen Umgang mit diesen Ensembles. Abschließend werden die Erwartungen an eine zukünftige Siedlungsdenkmalpflege erörtert.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Siedlung; Siedlungsbau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Region; Forschungsstand; Entwicklungsgeschichte; Gesellschaft; Wandel; Denkmalschutz; Denkmalpflege; Bilanz; Ausblick;.
Worms: Wernersche Verlagsgesellschaft 2006. 200 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-88462-227-7, 978-3-88462-227-8
= Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege; 67
Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland -LVR-, Rheinisches Amt für Denkmalpflege, Pulheim
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Krüner,Gabi:
Industrielle Wohnkultur
Steigende Nachfrage machte 1897 eine Betriebserweiterung der "Berliner Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft vormals L. Schwartzkopff" erforderlich. Die daraus entstehende "Arbeiterkolonie" musste nun unter Denkmalschutz- Bedingungen saniert werden. Das Objektbeispiel in Wildau wird in dem Beitrag mit dem Schwerpunkt der Dachsanierung vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Wohnquartier; Wohnkultur; Denkmalschutz; Sanierungsmaßnahme; Instandhaltung; Gestaltungsvorschrift; Wohnumfeldgestaltung; Dachkonstruktion; Dachsanierung; Ziegeldach;.
in Fachzeitschrift: Bundesbaublatt 55(2006)Nr.7/8, S.27-29, Abb.
ISSN: 0007-5884
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Bonsma,Orm:
Die Siedlung
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Altbauerneuerung; Sanierungskonzept; Baudaten; Baukosten;.
in Fachzeitschrift: Tec 21 132(2006)Nr.6, S.8-10, Abb.
ISSN: 1424-800X
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Budde,Reinhold:
Die "Route der Industriekultur" im Ruhrgebiet
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Industriekultur; Industriedenkmal; Region; Fremdenverkehr; Freizeit; Tourismus; Strukturpolitik; Projekt; Route; Station; Beispiel; Zeche; Weltkulturerbe; Arbeitersiedlung; Gasometer; Event;.
in Fachzeitschrift: ISG-Magazin (2006)Nr.2, S. 14-15, Abb.
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Weller,Bernhard; Naumann,Thomas:
Regionaltypische Arbeiterwohnhäuser zwischen 1840 und 1895. Untersuchungen von Beispielen im Plauenschen Grund bei Dresden
In dem Zeitabschnitt zwischen 1840 und 1895 entstanden aufgrund der Industrialisierung in der Kulturlandschaft Plauener Grund Mehrfamilienhäuser mit typischen Nutzungsstrukturen für Arbeiterfamilien. Eine typische Bauform ist das 3-Gaupen-Haus, das auf 2 Etagen und dem ausgebauten Dachgeschoß von jeweils 2 Familien pro Geschoß bewohnt wurde. Eine separate, mittig angeordnete Kammer wurde gerne als Kost- oder Schlafgängerstube an ledige Arbeiter weitervermietet.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Wohnhaus; Industrialisierung; Kulturlandschaft; Bevölkerungsentwicklung; Mehrfamilienhaus; Bestandsaufnahme; Baubeschreibung; Bautyp; Baugestaltung; Gaupe; Typisierung; Dachgeschoß(ausgebaut); Grundriss; Baukonstruktion; Dachkonstruktion; Baumaterial; Denkmalwürdigkeit;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege in Sachsen (2006)Nr.1, S.56-62, Abb.,Lit.
ISSN: 0943-2132
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Kraume Probst M.A.,Sabine:
Gmindersdorf ein durchgrüntes Denkmal
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Kulturgeschichte; Sozialgeschichte; Siedlung; Arbeitersiedlung; Jahrhundertwende; Ensemble; Unternehmer; Architektur; Baugeschichte; Gestaltung; Grünfläche; Baum; Garten; Freifläche; Park; Erhaltung;.
in Fachzeitschrift: DENKMALPFLEGE IN BADEN-WÜRTTEMBERG 35(2006)Nr.3, S.174-175, Abb.
ISSN: 0342-0027
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Janßen Schnabel,Elke:
Die Mannesmannsiedlung - Remscheid-Bliedinghausen
1921-22 wurde von den Mannesmannwerken in Remscheid-Bliedinghausen direkt neben dem Unternehmensgelände eine Arbeitersiedlung für ca. 280 Bewohner errichtet, bestehend aus 14 Doppelwohnhäusern mit durchschnittlich 145 qm Nutzfläche und 150 qm großen Gärten. Eine Besonderheit der zweigeschossigen Putzbauten mit Mansarddach stellt die Verwendung von Betonfertigteilen nach Patenten von Max Mannesmann dar - ein frühes Beispiel für ein Modulsystem aus vorgefertigten Elementen. Der Artikel geht zunächst auf die Geschichte der Familie und des Werkes ein, schildert dann Gestaltung und Konstruktion der Häuser, um sich abschließend der Bedeutung und des Denkmalcharakters der Siedlung aus heutiger Sicht zu widmen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Kulturgeschichte; Kunstgeschichte; Siedlung; Arbeitersiedlung; Zwanzigstes Jahrhundert; Industriegeschichte; Sozialgeschichte; Unternehmer; Gestaltung; Konstruktion; Fertigbauweise;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 23(2006)Nr.3, S.114-117, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-2619
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Baumgartner,Jens:
Industrielles Bauen. Teil 1: Industrielles Bauen und bauökologische Möglichkeiten
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Bauen(industrialisiert); Bauökologie; Innovation; Rationalisierung; Standardisierung; Bauwesen; Arbeitersiedlung; Arbeiterklasse; Proletariat; Hausbau; Baukastensystem; Vorfertigung; Betonelement; Massenproduktion; Holzbausystem; Fertighausindustrie; Stahlbau; Stahlbeton; Entwicklung; Entwicklungsgeschichte; Optimierung; Bauprodukt; Lebenszyklus; Recycling; Wiederverwertung; Rückbau;.
in Fachzeitschrift: Wohnung + Gesundheit 28(2006)Nr.121, S.9-11, Abb.
ISSN: 0176-0513
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Siemonsen,Kerstin:
Bürgerschaftliches Engagement in einer Arbeitssiedlung - Mieter betreiben ein Nachbarschaftshaus
Wie viele andere ehemalige Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet hatte auch die Siedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen mit den Folgen des Strukturwandels zu kämpfen. Im Zuge einer Siedlungserweiterung verstärkten sich sozialräumliche Probleme; interkulturelle Konflikte und Vandalismus nahmen zu. Es ist nicht zuletzt engagierten Mietern zu verdanken, dass dieser Abwärtstrend der Siedlung aufgehalten werden konnte. Der Beitrag berichtet von der nicht immer einfachen, aber letztlich erfolgreichen Zusammenarbeit des durch Siedlungsbewohner gegründeten Fördervereins, des Wohnungsunternehmens vor Ort, der Stadtverwaltung und weiterer Akteure. Es gelang, ein Nachbarschaftshaus aufzubauen, das durch seine vielfältigen Angebote und Aktivitäten zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in Schüngelberg beiträgt.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Bürgerbeteiligung; Bürgerinitiative; Arbeitersiedlung; Strukturwandel; Wohnqualität; Verbesserung; Beirat; Verein; Beratung;.
in Fachzeitschrift: Forum Wohneigentum 7(2006)Nr.3, S.185-188, Abb.
ISSN: 1439-7242
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Heuter,Christoph:
Mit der Zug nach Elberfeld zum Fußballspiel. Die Krefft-Siedlung von Walter Schwagenscheidt in Gevelsberg
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Architekt; Lebenslauf; Nachkriegszeit; Wohnbebauung; Siedlung; Arbeitersiedlung; Sozialer Wohnungsbau; Wettbewerb; Entwurf; Umsetzung; Architektur; Raumqualität; Denkmalwert; Veränderung; Beeinträchtigung;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 12(2006)Nr.1, S.32-35, Abb.,Lit.
ISSN: 0947-8299
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Industrielle Wohnkultur
Schlagwörter zum Inhalt: Rohbau/Ausbau; Arbeitersiedlung; Wohnanlage; Mietwohnung; Sanierung; Denkmalpflege; Dachdeckung; Ziegeldach; Biberschwanz; Dachgaube; Ausführungsbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: DDH Das Dachdeckerhandwerk 127(2006)Nr.24, S.32-33, Abb.
ISSN: 0172-1003
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Villen und Landhäuser des Kaiserreichs in Baden und Württemberg
Mit der Industrialisierung und dem wachsenden Wohlstand setzte nach der Reichsgründung in Deutschland ein Bevölkerungswachstum ein, das nicht nur zu einem enormen Bedarf an Wohnraum führte, sondern auch neue Formen des Wohnens hervorbrachte. Ein zunehmend selbstbewusstes, wohlhabendes Bürgertum, das von bedeutenden Unternehmergestalten wie Carl Benz oder Gottlieb Daimler, Robert Bosch oder Friedrich Engelhorn angeführt wurde, fand in Villa und Landhaus eine an seinen Wohn- und Repräsentationsbedürfnissen orientierte Bauform. Die neuen Verkehrsmittel erlaubten es nun, den Wohnsitz von der Fabrik an den Rand der Städte und aufs Land zu verlegen. Führende Architekten fanden für ihre Bauherren neue bauliche Ausdrucksformen zwischen Tradition und Modernität. Der Band zeigt ein breites Spektrum herausragender Beispiele architektonischer Gestaltung von Villen und Landhäusern, aber auch Häuser von Studentenverbindungen, die oft inmitten prächtiger Parks und Gärten liegen. Ergänzt wird der Band durch Beispiele von Reformbemühungen um das Wohnen der "kleinen Leute" mit neuen Siedlungsformen, die auf Initiative von Unternehmern, Architekten und Politikern für Arbeiter und Angestellte entstanden.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Villa; Landhaus; Baustil; Architekturauffassung; Repräsentation; Wohnungsbau; Tradition; Gesellschaft; Moderne; Bürgertum; Wohlstand; Wohnform; Lebensform; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Kaiserreich;.
München: Deutsche Verlags-Anstalt 2005. 272 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-421-05895-4
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Baukultur in Zürich. Schutzwürdige Bauten und gute Architektur der letzten Jahre. Bd.4. Wiedikon, Albisrieden, Altstetten
Das Amt für Städtebau stellt in einer Buchreihe die Bauten aus dem "Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte" und gute Architektur der letzten Jahre vor. Der vierte Band führt durch die Quartiere Wiedikon, Albisrieden und Altstetten. Es wird gezeigt, wie aus den Dörfern Wiedikon, Albisrieden und Altstetten Zürcher Stadtteile wurden. In Wiedikon begann diese Entwicklung mit der Industrialisierung. Hier setzte sich die klassische Blockrandbauweise fort, die auch das Quartier Aussersihl prägt. Die weiter abseits gelegenen Bauerndörfer Altstetten und Albisrieden blieben bis ins späte 19. Jahrhundert von der städtischen Bebauung unberührt. Altstetten wuchs mit der Eröffnung der Bahnlinie Zürich-Baden bahn- und stadtwärts. In Albisrieden entstanden die ersten Industrie- und Infrastrukturbauten zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Gemeindegrenze zu Altstetten nahe beim Bahnanschluss. Zu den vorgestellenten Bauten gehören u.a. die ältesten Wohnhochhäuser Zürichs im Heiligfeld oder das von Max Frisch entworfene Freibad Letzigraben.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Großstadt; Stadtteil; Quartier; Baukultur; Historisches Gebäude; Siedlungsplanung; Siedlungsgeschichte; Siedlungsentwicklung; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Architekturführer; Baubeschreibung; Inventar; Dokumentation;.
Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2005. 193 S., Abb.,Kt.,Lagepl.,Grundr.
ISBN: 978-3-03823-153-0
Hrsg.: Zürich, Hochbaudepartement, Amt für Städtebau
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Teures Erbe. Durchbruch zu neuer Qualität. LEG-Preis 2006
Die Landesentwicklungs- und Immobiliengesellschaften sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz loben auch im Jahr 2005 wieder gemeinsam einen Ideenwettbewerb aus, den LEG-Preis 2006 mit dem Thema "Teures Erbe - Durchbruch zu neuer Qualität" Baudenkmale der 20er, 30er und 50er Jahre in Deutschland. Die Pflege und Erhaltung des historischen Erbes umfasst nicht nur die prestigeträchtigen und Stadtbild prägenden Einzeldenkmale und Ensembles. Auch unspektakuläre Bauwerke, Siedlungen und Quartiere verdienen im Hinblick auf Ihre Bedeutung für Lebensqualität und Identifikation der Bewohner Respekt und Zuwendung. Die Aufgabe des Ideenwettbewerbs besteht darin, Ideen und Vorschläge für einen von drei Standorten zu entwickeln: Heidenau - Bahnhof Heidenau Süd mit Bahnhofsvorplatz, 30er Jahre; Karlsruhe - Wohngebäudekomplex im Bauhausstil, 20er Jahre; Völklingen - Werkswohnsiedlung, 50er Jahre. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende der Fachbereiche Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Raum- und Umweltplanung, Siedlungsgeografie und Touristik.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; LEG; Preisverleihung; Baudenkmal; Fünfziger Jahre; Zwanziger Jahre; Dreissiger Jahre; Kulturerbe; Denkmalpflege; Auslobung; Aufgabenstellung; Wettbewerbsaufgabe; Ideenwettbewerb; Wohnsiedlung; Werkssiedlung;.
Bonn: 2005. 8 S., Abb.
Hrsg.: Förderverein der Landesentwicklungs- und Immobiliengesellschaften e.V.
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Broch,Regine:
Peter Behrens' Wohnungsbaukonzepte 1910-1920. Von der repräsentativen Industriesiedlung zur kostengünstigen Kleinsiedlung. Online Ressource
Die Untersuchung geht von einem inhaltlichen und stilistischen Wandel im Werk des Architekten Peter Behrens aus, der sich in den letzten Jahren des ersten Weltkrieges vollzieht und sich beispielhaft an seinen Wohnungsbauprojekten ausmachen läßt. Um nachzuweisen, dass Peter Behrens' Engagement im Kleinwohnungsbau als Reaktion auf die wohnungspolitischen Reformen des ausgehenden Kaiserreiches zu deuten ist, wurden vier Siedlungsbauprojekte des Architekten sowie sein Buch "Vom sparsamen Bauen", die in den Zeitraum von 1910 bis 1920 fallen, untersucht.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Siedlungsbau; Industriesiedlung; Arbeiterwohnungsbau; Arbeitersiedlung; Kleinsiedlung; Wohnungsbau; Kleinwohnung; Siedlungsplanung; Planungsgeschichte; Bebauungsplan; Gruppenbebauung; Wohnungstyp; Haustyp; Grundrisskonzept; Grundrissgestaltung; Formensprache;.
Marburg/Lahn: 2005. 197 S., Tab.,Lit.
Diss.; Marburg/Lahn 2005
Hrsg.: Univ. Marburg, Fachbereich Neuere Deutsche Literatur und Kunstwissenschaft
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Simon,Axel:
Aktuell. Erweiterung der "Cite Manifeste" in Mulhouse/F.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Erweiterung; Wohnungsbau; Wohnsiedlung; Mustersiedlung; Bebauung; Reihenhausbebauung; Entwurfsbeschreibung; Baubeschreibung; Bauobjekt; Kostengünstiges Bauen; Masterplan;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 139(2005)Nr.8, S.24-25, Abb.,Lagepl.
ISSN: 0721-1902
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Robert,Jean-Paul:
La Cite Manifeste. Ein neues Quartier im alten Arbeiterviertel
Die Cite Manifeste von Mülhausen, eine bedeutende Arbeitersiedlung des des frühen 19. Jahrhundert, wurde mit Neubauten ergänzt, Pierre Zemp, der Direktor der Societe mulhousienne des cites ouvrieres (Somco), hatte sich dies zum Ziel gesetzt. Er gedachte, die damaligen Konzepte zum einfachen Wohnungsbau fortzuschreiben und wählte fünf Architektenteams aus, die für 61 Wohneinheiten innovative Entwürfe entwickeln sollten. Das Resultat weckt große Neugier.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Arbeitersiedlung; Baugeschichte; Neunzehntes Jahrhundert; Großsiedlung; Wohnquartier; Neubaugebiet; Ergänzung; Erweiterung; Sozialer Wohnungsbau; Heterogenität; Reihenhaussiedlung;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 96(2005)Nr.9, S.11-23, Abb.
ISSN: 0005-6855
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Glaser,Harald:
Arbeiten auf der Schmelz. Lebens- und Berufserfahrungen von Beschäftigten des St. Ingberter Eisenwerks
Im Gegensatz zu den Normalausgaben der Zeitschrift widmet sich das Sonderheft einem Schwerpunktthema. Das Ensemble der "Alten Schmelz" setzt sich aus dem eigentlichen Eisenwerk, einer Arbeitersiedlung, Wohnhäuser für Direktoren, einem Herrenhaus, einem Verwaltungsgebäude, einem Schlafhaus für die Arbeiter und einem Landschaftspark zusammen. In einem Sonderheft (1998) wurden Berichte veröffentlicht, welche die die Bedeutung der "Alten Schmelz" für die Stadt St. Ingbert in städtebaulicher, historischer und kultureller Hinsicht herausstellten. Im aktuellen Sonderheft werden die Ergebnisse einer "Zeitzeugenbefragung" veröffentlicht.
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Eisen; Herstellung; Werk; Arbeit; Lebensbedingung; Historische Entwicklung; Industriegeschichte; Industriekultur; Industriedenkmal; Arbeitsbedingung; Wohnhaus; Arbeitersiedlung; Park;.
in Fachzeitschrift: Saarpfalz 58(2005)Sondernr., S.8-83, Abb.
ISSN: 0930-1011
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Solt,Judit:
Günstig und gut. Cite Manifeste, Mulhouse, 2001-2005
Zum gleichen Preis wie herkömmliche Sozialwohnungen, aber ohne deren einschränkende Normen, ließ die traditionsreiche Soci?t? mulhousienne des Cit?s Ouvri?res fünf Architekturbüros insgesamt 61 Wohnungen entwerfen. Das Ergebnis, ein gebautes Manifest für mehr architektonische Qualität im sozialen Wohnungsbau, überzeugt dank räumlicher Vielfalt, Flexibilität und Großzügigkeit.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Sozialwohnung; Stadtquartier; Architekturqualität; Eigenheim; Reihenhausanlage; Stadtentwicklung; Geschichtsabriss; Abbau; Industrieentwicklung; Textilindustrie; Arbeitersiedlung; Kalium; Aufwertung; Mietkosten;.
in Fachzeitschrift: Archithese 35(2005)Nr.4, S.14-17, Abb.
ISSN: 1010-4089
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Machat,Christoph:
Die Siedlungen des "Welterbes Zollverein"
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Städtebaulicher Denkmalschutz; Weltkulturerbe; Zeche; Umgebung; Pufferzone; Ensemble; Arbeitersiedlung; Denkmalbereich; Schutzwürdigkeit; Kulturlandschaft; Wandel; Problematik; Bedrohung;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 22(2005)Nr.3, S.107-111, Abb.
ISSN: 0177-2619
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Kuhrmann,Anke:
Eine Neue Heimat für den Bergmann. Die M.S.A.-Siedlung in Dortmund
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Bergbau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Stadtplanung; Wohnungsbauprogramm; Stadtgeschichte; Sozialgeschichte; Zwanzigstes Jahrhundert; Nachkriegszeit; Eigenheim; Reihenhaus; Typ; Ausstattung;.
in Fachzeitschrift: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (2005)Nr.2, S.56-60, Abb.,Lit.
ISSN: 1436-7661
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Das Leben prägt die alte Schmelz. Die fast zweieinhalb Jahrhunderte alte Werksiedlung in St. Ingbert
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Werkssiedlung; Siedlungsgeschichte; Barock; Denkmalschutz; Stiftung; Förderung; Restaurierungskonzept; Siedlungsgenossenschaft;.
in Fachzeitschrift: Monumente 15(2005)Nr.7/8, S.54-55, Abb.
ISSN: 0941-7125
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Saldern,Adelheid von:
Arbeiterwohnen im Urbanisierungsprozess des Ruhrgebiets
Schlagwörter zum Inhalt: Wissenschaft/Grundlagen; Industrialisierung; Bergbau; Region; Geschichte; Sozialgeschichte; Stadtentwicklung; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Arbeiterkolonie; Werkssiedlung; Sozialer Wohnungsbau; Entwicklung; Infrastruktur;.
in Fachzeitschrift: Forum Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur (2005)Nr.2, S.31-36, Abb.,Lit.
ISSN: 1436-7661
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Berner,Joachim:
Mieter mit Sonnenanschluss - Wie Sonnenkollektoren Energie und Miete sparen helfen
Von solaren Sanierungen können Wohnungsunternehmen, Mieter und die Umwelt gleichermaßen profitieren. Bisher ist die Resonanz in der Immobilienwirtschaft allerdings gering. Das Engagement dreier Wohnungsbaugesellschaften zeigt, welche Vorteile die Solarwärme bringt.
Schlagwörter zum Inhalt: Technischer Ausbau; Sonnenenergienutzung(aktiv); Energiedach; Energieeinsparung; Gebäudesanierung; Immobilienwirtschaft; Solarthermie; EnEV; Wohnungsbaugesellschaft; Solarwärme; Bergarbeitersiedlung; Brennwerttherme; Gastherme; Daten(technisch); Mieterhöhung; Betriebskosteneinsparung; Geschoßwohnungsbau; Beispieldarstellung; Anwendungsbeispiele; Brauchwassererwärmung; Wärmedämmung(außen);.
in Fachzeitschrift: Solares Bauen (2005)Oktober, S.75-78 (3 S.), Abb.
ISSN: 0172-3278
(Beil.zu Sonnenenergie) - ISSN: 0172-3278)
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Das Land in der Mitte. Architektur-, Denkmals- und Siedlungsprojekte der Moderne
Das "Land in der Mitte" - Thema eines Vortrages von Heinrich Tessenow 1921 - meint nicht nur Deutschland als Geisteszentrum Europas, sondern auch das mit Kulturgütern dicht besetzte mitteldeutsche Gebiet als innovativen Ausgangspunkt für zahlreiche Reformversuche auch moderner Architekturprojekte. Im Zentrum der Publikation stehen Wohnungs- und Siedlungsprojekte in Leipzig, Glauchau und Bad Dürrenberg, in Magdeburg und Dessau sowie in Pößneck und Sömmerda unter Federführung bzw. Beteiligung so namhafter Architekten wie Bruno Taut, Walter Gropius, Heinrich Tessenow, Alexander Klein, Paul Mebes, Paul Emmerich und anderen. Die Idee des "wachsenden Hauses" wird als ein zwar ökonomisches, aber dennoch gescheitertes Vorhaben vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Siedlungspolitik; Wohnstadt; Moderne; Kommunaler Wohnungsbau; Denkmaltopographie; Zwanziger Jahre; Arbeitersiedlung; Reformbewegung; Neues Bauen;.
Weimar: Universitätsverlag Bauhaus-Universität 2004. 199 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-86068-217-2
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Graubner,Ines; Töpfer,Jana:
Wohnsiedlungen in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beispiele nachhaltiger Entwicklungen in der Lausitz
Die Veröffentlichung steht in einem engen thematischen Zusammenhang mit einer Publikation über den "Siedlungsbau im Land Brandenburg vom Ende des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts". Sie beschränkt sich räumlich auf die Lausitz und will ergänzend am Beispiel des Wohnsiedlungsbaus vom Beginn des vorigen Jahrhunderts bis in die 1940er Jahre den Umgang mit diesen Siedlungen verdeutlichen, will zeigen, was in den letzten zehn Jahren für den Erhalt und die Wiederbelebung von Siedlungen getan wurde und welche Bedeutung zukünftig den Wohnungsbeständen in Siedlungen vor dem Hintergrund des Stadtumbaus zukommen sollte. Heute ist die konkrete Entstehungsgeschichte am äußeren Erscheinungsbild der Siedlungen kaum noch ablesbar, dafür aber um so mehr ihre städtebaulichen, baulichen und gestalterischen Qualitäten. Das Auffälligste dabei sind die Bebauungsstrukturen, die sich jeweils in unterschiedlicher Ausprägung bei allen bau- und sozialgeschichtlichen Hintergründen finden. Deshalb ist die Broschüre nach der Gebäudeund Bebauungsstruktur der Siedlungen gegliedert: Mehrfamilienhäuser in drei verschiedenen städtebaulichen Strukturen; Reihenhausgebiete; Siedlungen, die überwiegend aus Einfamilien- und Doppelhäusern bestehen; Zwischen- bzw. Mischformen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Werkswohnung; Attraktivitätssteigerung; Nachhaltige Entwicklung; Aufwertung; Wohnwertverbesserung; Beispielsammlung;.
Potsdam: 2004. 80 S., Abb.
Hrsg.: Brandenburg, Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Potsdam
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Kißner,Helmut; Schlegelmilch,Cordia:
Die Vorgeschichte
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Kirche(katholisch); Baugeschichte; Kirchengeschichte; Vorgeschichte; Zweckbestimmung; Standort; Werkssiedlung; Bauschaden; Neubau; Instandsetzung; Befund; Besiedlung; Kirchengemeinde; Historische Entwicklung; Kostenvoranschlag; Finanzierung; Innenausstattung; Pfarrhaus; Backsteinbau;.
In: Die Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau. Ein vergessenes Werk August Sollers
Berlin: Nicolai 2004. S.23-47, Abb.,Lit.
ISBN: 3-89479-117-9
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Krüner,Gabriele:
Arbeitersiedlung mit hoher Wohnqualität
Die Lage der Siedlung Gröpelingen westlich der Bremer Innenstadt ist reizvoll. Die 1939 errichtete Wohnsiedlung diente vor allem Rüstungsarbeitern als zügig geschaffene Unterkunft. Um den inzwischen parkähnlichen Siedlungscharakter und die ausgewogene Mieterstruktur zu erhalten, entschloss sich ein Wohnungsunternehmen zu einer grundlegenden Sanierung.
Schlagwörter zum Inhalt: Rohbau/Ausbau; Wohnsiedlung; Sanierungsmaßnahme; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Wohnqualität; Parkanlage; Mieterstruktur; Wohnungsunternehmen; Durchfeuchtungsschaden; Dachsanierung; Dachaufbau; Ausführungshinweis;.
in Fachzeitschrift: Bundesbaublatt 53(2004)Nr.10, S.22-24 (2 S.), Abb.
ISSN: 0007-5884
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Scharnholz,Lars; Witeczek,Alexandra:
Restrukturierung von Siedlungsbeständen. INTERREG - grenzüberschreitend
Seit 2003 koordiniert die IBA Fürst-Pückler-Land in Brandenburg das Projekt "Restrukturierung von Siedlungsbeständen" als Teilvorhaben des EU-Projektes REKULA. Gemeinsam mit der Politechnika Slaska in Gliwice, der oberschlesischen Stadt Zabrze, der Region Venetiern und der Fondazione Benetton Studi Ricerche in Italien qualifiziert sie den Umgang mit Siedlungsbrachen und Entleerung im Erfahrungsaustausch mit vergleichbaren Regionen im europäischen Raum. Ausgangspunkt des Projektes waren die bei der IBA gesammelten Erfahrungen im Umgang mit alten Siedlungsbeständen, wie der Modellfall der Gartenstadt-Werkssiedlung Marga in Brieske bei Senftenberg.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; IBA; Industrielandschaft; Industrieregion; Werkssiedlung; Wohnen; Umwandlung; Restaurierung; Sanierung; Rekonstruktion; Objektbeschreibung; Kooperation; International;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 114(2004)Nr.9, S.21-23, Abb.
ISSN: 0016-4720
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Aufkaufen und niederreissen
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Zwanzigstes Jahrhundert; Baugeschichte; Fachzeitschrift; Publikation; Historisch; Architekturwettbewerb; Arbeiterwohnungsbau; Jurybericht; Entwurfsbeschreibung; Jurybeurteilung;.
in Fachzeitschrift: tec dossier (2004)-, S.76-79, Abb.
(Beil.zu Tec 21 129(2004)Nr.47 - ISSN: 1424-800X)
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Steglich,Ulricke:
Eine Stadt unter Druck. Wie sich Wolfsburg für das 21. Jahrhundert rüstet
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Großstadt; Stadtentwicklung; Stadtbeschreibung; Automobil; Stadtgeschichte; Fußgängerzone; Masterplan; Einkaufszentrum; Werkssiedlung; Oberzentrum; Beschreibung; Atmosphäre; Maßnahme;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 36(2004)Nr.4, S.8-11, Abb.
ISSN: 0012-1215
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Paul Schmitthenner 1884-1972
Als Entwurfslehrer der Stuttgarter Schule war Paul Schmitthenner zwischen den Weltkriegen einer der tonangebenden Architekten seiner Zeit. Seine Siedlungen lassen vergessen, dass hier zum ersten Mal genormte Grundrisstypen und Bauteile verwendet wurden. Kennzeichen der Wohnbauten waren regionalistische Einfühlung, Materialgerechtigkeit, subtile Raumfolgen und meisterhafte Details. Das mit der Erinnerung an Goethes Gartenhaus in Weimar spielende Schmitthennerhaus prägte das Ideal stilvoll zurückhaltender Wohnkultur maßgeblich. Das Buch zeigt Schmitthenners architekturtheoretische Vorstellungen zu Gartenstädten und Volkswohnungen auf.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Werk; Werkverzeichnis; Architekturauffassung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Stadtplanung; Wohnhaus; Villa; Baubeschreibung; Wohnkultur; Materialwahl;.
Tübingen: Wasmuth 2003. 236 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-8030-0633-3
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Baukultur in Zürich. Schutzwürdige Bauten und gute Architektur der letzten Jahre. Bd.2. Hirslanden, Riesbach
Der Stadtrat beauftragte 1983 die Denkmalpflege, sämtliche Gebäude Zürichs zu werten und zu vergleichen. Aufgrund dieser Arbeit legte er 1986 das ĞInventar der kunst- und kulturhistorischen Objekteğ fest. Dieses Inventar ist zwar auf den Ämtern einzusehen, die Stadt hat es aber bisher nie veröffentlicht. Jetzt aber publiziert die Stadt die bedeutenden Werke der Zürcher Baukultur in einem mehrbändigen Architekturführer. Band 2 führt durch die Quartiere Hirslanden und Riesbach, zeigt Siedlungsplanung und Siedlungsgeschichte auf, u. a. der Wandel des Seefeldes vom Schwemmland zur Vorstadt. Daran anschliessend stellt ein Autorenteam quartierweise in Wort und Bild die Vielfalt der Baukultur seit dem 15. Jahrhundert vor: vom Bauernhof über die Mühle bis zur Fabrikarchitektur, von der Villa über das Hotel und Appartementhaus am See bis zu den modernen Wohnbauten und zur Badeanstalt im äusseren Seefeld.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Großstadt; Stadtteil; Quartier; Baukultur; Historisches Gebäude; Siedlungsplanung; Siedlungsgeschichte; Siedlungsentwicklung; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Architekturführer; Baubeschreibung; Inventar; Dokumentation;.
Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2003. 166 S., Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-03823-011-3
Hrsg.: Zürich, Hochbaudepartement, Amt für Städtebau
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Baukultur in Zürich. Schutzwürdige Bauten und gute Architektur der letzten Jahre. Bd.3. Aussersihl, Industrie / Zürich West
Der Stadtrat beauftragte 1983 die Denkmalpflege, sämtliche Gebäude Zürichs zu werten und zu vergleichen. Aufgrund dieser Arbeit legte er 1986 das ĞInventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekteğ fest. Dieses Inventar ist zwar auf den Ämtern einzusehen, die Stadt hat es aber bisher nie veröffentlicht. Jetzt aber publiziert die Stadt die bedeutenden Werke der Zürcher Baukultur in einem mehrbändigen Architekturführer. Der dritte Band führt durch die Quartiere Aussersihl und Industrie, zeigt ihre wechselvolle Siedlungsgeschichte und -planung und ihren Wandel auf. Ein Autorenteam stellt das aussergewöhnlich breite und vielfältige Spektrum der Baukultur in diesen beiden Quartieren vor: ĞIndustrieğ reicht vom mittelalterlichen Hardturm, über Kleinhaussiedlungen und genossenschaftlichen Wohnungsbau bis zur modernen Wohnüberbauung Limmat West; vom Industriekamin, über Tramdepot, ehemaliger Brauerei bis zum Schiffbau. ĞAussersihlğ umfasst neben den vorherrschenden Mietskasernen das ehemalige Gemeindehaus des frühen 19. Jahrhunderts, Schulhäuser, Kirchen, Schlachthof, Volkshaus, Gerichtsgebäude und das moderne Zentralstellwerk der Bundesbahnen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Großstadt; Stadtteil; Quartier; Baukultur; Historisches Gebäude; Siedlungsentwicklung; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Architekturführer; Baubeschreibung; Inventar; Dokumentation;.
Zürich: Verlag Neue Zürcher Zeitung 2003. 156 S., Abb.,Lit.
ISBN: 978-3-03823-072-4
Hrsg.: Zürich, Hochbaudepartement, Amt für Städtebau
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Mittmann,Markus:
Bauen im Nationalsozialismus. Braunschweig, die "Deutsche Siedlungsstadt" und die "Mustersiedlung der Deutschen Arbeitsfront" Braunschweig-Mascherode. Ursprung - Gestaltung - Analyse. Mit Architektur-Handbuch Siedlungen und Wohnungsbau in Braunschweig 1933-1945
Während der Zeit des "Dritten Reiches" besaß Braunschweig die Rolle der zentralen Großstadt innerhalb eines riesigen Zentrums der Rüstungsindustrie. In einem ganz besonderen Umfang musste Wohnraum für die Ansiedlung von Rüstungsbeschäftigten und Militärangehörigen geschaffen werden. Als allgemeingültiges Beispiel für das Bauen im Nationalsozialismus stellt das Buch faktenreich und mit Bildmaterial eine Stadt in ihrer Gesamtheit dar. In der damaligen Hauptstadt des Staates Braunschweig wurde Architektur, nicht nur im Siedlungs- und Wohnungsbau, in besonderer Weise zu einem Instrument politischer Bestrebungen. Auch repräsentative Parteibauten, städtebauliche Planungen, Kasernen oder Bunkeranlagen waren Teil einer Gesamtbautätigkeit, die erst aus der vollständigen Betrachtungsweise verständlich wird. Neben vielen unterschiedlichen Projekten, z. B. der "ersten deutschen Großsiedlung nach 1933", entstand in der "Deutschen Siedlungsstadt" das bedeutsamste realisierte Beispiel für die Siedlungsvorstellungen der Nationalsozialisten: die unter Julius Schulte-Frohlinde und der Oberaufsicht von Albert Speer errichtete "DAF-Mustersiedlung Braunschweig-Mascherode". Der Autor erklärt und analysiert anhand einer breiten Materialbasis die im "Dritten Reich" charakteristischen Merkmale der Gebäudegestaltung, Haustypen sowie die Phasen des nationalsozialistischen Siedlungs- und Wohnungsbaus und erläutert darüber hinaus die Städtebaulehre der auch nach 1945 wirkenden "Stuttgarter Schule".
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Siedlungsbau; Mustersiedlung; Arbeitersiedlung; Nationalsozialismus; Ideologie; Bautätigkeit; Einfamilienhaus; Großsiedlung; Eigenheim; Mehrfamilienhaus; Wohnhaus; Siedlungshaus; Reihenhaus; Mietwohnungsbau; Gemeinschaftshaus; Gestaltungselement; Baustil;.
Hameln: Niemeyer 2003. 370 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.,Lagepl.,Grundr.,Schn.
ISBN: 3-8271-9050-9
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Zabel,Dirk:
Die ğHeeresarbeitersiedlung Kummersdorf-SchießplatzĞ (1933-1945)
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Siedlungsplanung; Siedlungsstruktur; Bauphase; Politik; Militärgebäude;.
In: Architektur und Städtebau im südlichen Ostseeraum zwischen 1936 und 1980.
Berlin: Jovis 2003. S.95-117, Abb.,Lit.
ISBN: 3-936314-11-X
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Hanke,Hans H.:
Kein schöner Land. Das Gattungsinventar denkmalwerter Werkssiedlungen in Westfalen-Lippe
Schlagwörter zum Inhalt: Bildung/Kultur; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Siedlung; Werkswohnung; Denkmalpflege; Denkmalschutz; Denkmalerfassung; Auswahlkriterium; Beispiel;.
In: 70. Tag für Denkmalpflege. Vom Nutzen und Nachteil der Denkmalpflege für das Leben. Fachtagung Denkmalbestand und Denkmalbetreuung. Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland vom 17.-21. Juni 2002 in Wiesbaden. Hrsg.: Hessen, Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden
Stuttgart: Theiss 2003. S.89-96, Abb.,Lit.
ISBN: 3-8062-1838-2
= Arbeitshefte des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen; 4
Denkmalbestand und Denkmalbetreuung
Wiesbaden (Deutschland, Bundesrepublik), 17.-21. Juni 2002.
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Schröder,Martina; Wanke,Helen; Schwager,Bärbel:
Arbeiter - Siedlung Gmindersdorf. 100 Jahre Architektur- und Alltagsgeschichte. Begleitband zur Ausstellung 6. September - 9. November 2003.
Das Gmindersdorf ist Reutlingens bedeutendstes Baudenkmal des 20. Jahrhunderts. Die vor hundert Jahren nach den Plänen von Theodor Fischer im Bau begonnene Arbeiterkolonie war mustergültige Wohnsiedlung mit damals modernster Infrastruktur und fortschrittlichsten Sozialeinrichtungen - und eine der größten und wichtigsten Werksiedlungen Deutschlands. Mit einer Vielzahl bislang unveröffentlichter Zeichnungen, Plänen und Bilder wird die Architektur- und Alltagsgeschichte der Siedlung in dem Begleitband zu einer Ausstellung dokumentiert. Nach Streiflichtern zur Vorgeschichte der Arbeitersiedlungen in Deutschland und Württemberg, zur Firma Ulrich Gminder und zu Leben und Werk des Architekten Theodor Fischer liegt der erste von zwei Schwerpunkten auf der Darstellung der Baugeschichte. Interessante bau- und kulturgeschichtliche Details werden bei der Beschreibung der einzelnen Haustypen wie der Infrastruktur- und Sozialeinrichtungen herausgestellt. Zweiter Schwerpunkt ist die Sozialgeschichte der Arbeitersiedlung. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtgeschichte; Stadtteil; Arbeitersiedlung; Baugeschichte; Architekturgeschichte; Gesellschaftsordnung; Gemeinbedarfseinrichtung;.
Reutlingen: 2003. 190, Abb.,Lit.
ISBN: 3-933820-55-3
Hrsg.: Reutlingen, Schul- und Kulturamt, Heimatmuseum
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Wartmann,Herbert:
Alte Wirksiedlung in neuem Glanz
Die Werksiedlung wurde 1916 bis 1919 für Arbeiter und Angestellte der Reichsstickstoffwerke Piesteritz erbaut, nach den Grundsätzen der Gartenstadtidee von Walther Rathenau. Fünf Reihenhaustypen galten für Arbeiterwohnungen, ein Typ für Angestellte und zwei für leitende Angestellte. Im Zuge der Sanierungsarbeiten erhielten die Dächer mit ihren unterschiedlichen Formen, Gauben, Grat- und Simsausbildungen eine neue Deckung mit Biberschwanzziegeln.
Schlagwörter zum Inhalt: Rohbau/Ausbau; Werkssiedlung; Wohnsiedlung; Baudenkmal; Sanierung; Dachdeckung; Ziegeldach; Dachgaube; Kehlenausbildung; Denkmalpflege;.
in Fachzeitschrift: DDH Das Dachdeckerhandwerk 124(2003)Nr.9, S.44-46, Abb.
ISSN: 0172-1003
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Mümpfer,Barbara:
Energie mit Wärmeverbundsystem und Wärmerückgewinnung gespart
Die Kostheimer Siedlung, ein gartenstadtähnliches Arbeiterquartier mit kleinen Siedlungshäusern, vielen Freiflächen und gewachsener sozialer Struktur im (heute zu Wiesbaden gehörenden) alten Mainzer Stadtteil Kostheim, ist in die Jahre gekommen. Zweizimmer-Wohnungen, die früher ganzen Familien Platz boten, werden heute nur noch von Singles und Paaren bewohnt, Wohnungen ohne Bad und Zentralheizung finden kaum noch Interessenten. Das kommunale Unternehmen Wohnbau Mainz als Hausherrin, die Stadt Wiesbaden und das Land Hessen haben sich deshalb Ende der 90er-Jahre zusammengetan, um in gemeinsamer Anstrengung die Siedlung zwar in ihrer äußeren Form zu erhalten, aber durch Sanierung und Modernisierung für die heutigen Ansprüche fit zu machen. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: Es wird nichts gegen den Willen der Bewohner unternommen. Auch nach der Sanierung sollen die Mieten erschwinglich bleiben. Und: Bei allen Modernisierungsmaßnahmen nehmen Umweltfreundlichkeit und Energieeinsparung eine zentrale Rolle ein.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Sanierung; Maßnahmenkatalog; Wärmerückgewinnung; Wärmedämmung; Baustoff; Umweltfreundlichkeit; Mieterbefragung; Nutzung; Bauobjekt;.
in Fachzeitschrift: DW Die Wohnungswirtschaft 56(2003)Nr.5, S.42-44, Abb., Kt.
ISSN: 0939-625X
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Peters,Paulhans:
Marga, Bergarbeiter-Kolonie in der Lausitz. Entstehung, Niedergang, Sanierung (dt.,engl.)
In der Lausitz lagen die größten Braunkohlegruben der DDR und die Arbeiter-Werkssiedlungen, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die neuen Gruben in dem dünn besiedelten Landstrich notwendig waren. Die architektonisch interessanteste ist "Marga" bei Senftenberg. Der Architekt Georg Heinsius von Mayenburg entwarf sie 1907 mit Radialstraßen vom zentralen Marktplatz aus und spiralförmig geführten Alleen mit freistehenden Häusern und Gärten. Nach der Wende 1990 wurden die Gruben stillgelegt, und die Kolonie hatte ihre Existenzgrundlage verloren. Die unter Denkmalschutz stehende, verwohnte Siedlung erhielt einen neuen Eigentümer und wurde in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Diese Sanierungsarbeit beschreibt das Buch: Wie Authentizität und heutige Bauvorschriften, neunzig Jahre alte Arbeiterwohnungen und heutige Wohnbedürfnisse in Einklang gebracht werden konnten. Die Wirtschaftlichkeit der Sanierung ist dargestellt und viele z.T. historische Pläne und Fotos veranschaulichen die Veränderungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Bergarbeiter; Kolonie; Werkssiedlung; Arbeiterwohnung; Denkmalschutz; Entstehungsgeschichte; Niedergang; Sanierung; Fotodokumentation; Bauobjekt;.
Hamburg: Dölling und Galitz 2002. 128 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-935549-19-9
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Pollak,Sabine; Haselsteiner,Edeltraud; Tusch,Roland:
In nächster Nähe. Ein Handbuch zur Siedlungskultur in Niederösterreich
Die Forschungsarbeit beleuchtet die verschiedenen Parameter und Möglichkeiten einer Verdichtung von Wohnraum anhand beispielhafter Untersuchungen vorhandener Siedlungsformen und Siedlungstypologien in Niederösterreich seit der Industrialisierung. Der Untersuchung wurden unter anderem drei grundsätzliche Fragestellungen vorausgeschickt: Wie kann Wohnen so verdichtet werden, dass der noch in grossen Teilen "unberührte", natürliche Landschaftsraum Niederösterreichs erhalten und zugleich die Wohnqualität gesteigert wird? Welche Qualitäten hatten Wohnkonzepte der Industrialisierung in den Industrieregionen Niederösterreichs, lassen sich diese noch ablesen, und gibt es heutige Interpretationen dieser Qualitäten? Welche Möglichkeiten einer individuellen Aneignung und Darstellung bieten verdichtete Wohnformen grundsätzlich, und gibt es Elemente, die sich vom Einfamilienhausbau in verdichtetes Bauen übersetzen lassen. Anhand dieser Fragen und anhand gewählter Themen wurden aus den verschiedensten Regionen Niederösterreichs beispielhafte Wohn- und Siedlungsformen seit der Industrialisierung untersucht, die Alternativen zum freistehenden Einfamilienhaus bieten und bestimmte Vorteile und Qualitäten des Einfamilienhauses auch in verdichteter Form übersetzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Siedlungsentwicklung; Wohnbauform; Hausform; Hausbau; Baukultur; Typologie; Werkssiedlung; Kleinhaus; Verdichtung; Regionales Bauen; Regionalismus; Wohnen; Wohnform; Gestaltqualität;.
St.Pölten: 2002. 225 S., Abb.
ISBN: 3-901967-15-X
= Schriftenreihe der Niederösterreichischen Wohnbauforschung; 3
Hrsg.: Niederösterreich, Amt der Landesregierung, Abteilung Wohnungsförderung, Wohnbauforschung, St.Pölten;
Niederösterreich, Landesakademie, Bereich Umwelt und Energie, St.Pölten
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Lehmkuhl,Volker:
Häuser mit Geschichte. Wohnen im Denkmal
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Textilfabrik; Reihenhaus; Bauherrengemeinschaft; Baudenkmal; Denkmalschutz; Instandsetzung; Denkmalschutzpreis; Bauobjekt;.
in Fachzeitschrift: Öko-Test (2002)Nr.6, S.56-61, Abb.
ISSN: 0948-2644
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Auffarth,Sid:
Werkssiedlungen: Von der unaufhaltsamen Zerstörung kollektiver Bilder
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Fabrik; Arbeitersiedlung; Arbeiterkolonie; Baugeschichte; Erhaltung; Veränderung; Denkmalpflege; Baudenkmal;.
in Fachzeitschrift: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 22(2002)Nr.3, S.129-132, Abb.
ISSN: 0720-9835
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Spilker,Rolf:
Anlagen des Steinkohlebergbaues am Piesberg in Osnabrück
Am Piesberg im Norden Osnabrücks ist in den vergangenen 150 Jahren eine bemerkenswerte Industriekulturlandschaft entstanden. Infolge des dort betriebenen Steinkohlebergbaus und einer noch heute existenten Steinindustrie wurde dieser Teil der Stadt auf eine unnachahmliche Weise geprägt. Neben den Spuren, welche die Gewinnung der Rohstoffe nach sich zog, sind hier eine Vielzahl weitere Zeugen des Industriezeitalters entstanden. Dazu gehören vor allem das Haseschachtgebäude, die Stüveschachtanlage, die Lechtiner Kaue als Eingangsbereich zum gleichnamigen Stollen, die Bergarbeitersiedlung Eversheide, Wohnhäuser für Beamten und Bergwerksdirektoren, das Piesberger Gesellschaftshaus sowie der Zechenbahnhof und seine Magazingebäude.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Bergbau; Kulturlandschaft; Industriedenkmal; Kulturdenkmal; Denkmalpflege; Denkmalschutz; Schacht; Schachtanlage; Stollen; Zeche; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Versammlungsgebäude; Bahnhof;.
in Fachzeitschrift: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 22(2002)Nr.3, S.161-163, Abb.
ISSN: 0720-9835
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Albeshausen,Sigrid:
Tag der Architektur 2002. Eröffnungsveranstaltung am 27. Juni 2002 in Senftenberg
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Tag der Architektur; Eröffnung; Veranstaltung; Objekt; Freianlage; IBA; Fachhochschule; Hörsaal; Baukultur; Bauvolumen; Wohnungsleerstand; Stadtumbau; Baukunst; Exkursion; Landschaft; Umbruch; Werkssiedlung; Umbau; Nachnutzung; Industriekultur; Klassische Moderne;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 34(2002)Nr.8, S.OST10-OST12
ISSN: 0946-9370
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Kähler,Gert:
Im Wohnbau nichts Neues? = All quiet on the housing front? (dt.,engl.)
"Wirtschaftliche Gründe fordern heute beim Bau von Mietwohnungen Rationalisierung und Typisierung ihrer Herstellung. Diese immer steigende Differenzierung unserer Wohnbedürfnisse aber fordert auf der anderen Seite größte Freiheit in der Benutzungsart. Es wird in Zukunft notwendig sein, beiden Tendenzen gerecht zu werden." Daran hat sich seit 1927 (Mies van der Rohe, 1927) nichts geändert. Wenn die in diesem Beitrag gezeigten Beispiele einigermaßen typisch und repräsentativ sind, gibt es Hoffnung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Sozialer Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Geschichte; Zwanziger Jahre; Dreißiger Jahre; Massenwohnungsbau; Grundrissgliederung; Grundrissflexibilität; Typologie; Heimat; Abhängigkeit; Zufriedenheit; Wohnungsgröße; Wohnzufriedenheit; Funktionalismus;.
in Fachzeitschrift: Detail 42(2002)Nr.3, S.172-178, Abb.
ISSN: 0011-9571
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Schubert,Wolfgang:
Werksiedlungsparks der BASF: Die Zukunft hat begonnen
Von einem laschen Wohnungsmarkt und eher rückläufigen Mitarbeiterzahlen in der Industrie sind kaum die Schubkräfte zu erwarten, die den Bau von Betriebswohnungen vorantreiben. Die Wohnungsunternehmen der BASF, Ludwigshafen, haben deshalb aus der Not eine Tugend gemacht und Tausenden ihrer Betriebswohnungen Verjüngungsprogramme verordnet.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnungswirtschaft; Wohnungsmarkt; Wohnungsunternehmen; Betriebswohnung; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Großsiedlung; Sanierungsmaßnahme; Wohnumfeld; Wohnkomfort; Baukosten; Baudaten;.
in Fachzeitschrift: Bundesbaublatt 51(2002)Nr.5, S.37-39, Abb.
ISSN: 0007-5884
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Lang Jakob,Evelyne:
Der Architekt Hector Egger
Der Langenthaler Architekt Hector Egger (1880-1956) hat Zeit seines Lebens schweizerische Architekturgeschichte geschrieben und war bekannt für seine Experimentierfreudigkeit mit neuen Techniken. Diese konnte er vor allem bei seinen Industriebauten einsetzen - Beispiele sind die Porzellanfabrik und das Schwimmbad Langenthal. Egger machte sich aber auch einen Namen mit Arbeitersiedlungen und erstellte über 150 Villen für reiche Industrielle. In dem Buch über den außergewöhnlichen und vielseitigen Architekten werden Originalzeichnungen, Fotos sowie ein Werkverzeichnis all seiner Bauten veröffentlicht.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Bautätigkeit; Werkverzeichnis; Architekturgeschichte; Baugeschichte; Baumeister; Lebenswerk; Biographie; Villenarchitektur; Fabrikgebäude; Wohnhaus; Arbeitersiedlung; Öffentliches Gebäude; Schule; Kindergarten; Bauobjekt;.
Bern: Stämpfli 2001. 72 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-7272-1084-2
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Jahrbuch der Bayerischen Denkmalpflege. Forschungen und Berichte Bd.47./48. für die Jahre 1993/1994
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Denkmalpflege; Baudenkmal; Bodendenkmal; Forschung; Restaurierung; Instandsetzung; Baugeschichte; Archäologie; Stadtmauer; Dom; Kapelle; Farbgebung; Ausstattung; Arbeitersiedlung; Bautenverzeichnis; Katalog; Jahrbuch;.
München: Deutscher Kunstverlag 2001. 856 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-422-06269-6
= Jahrbuch der bayerischen Denkmalpflege; 47/48
Hrsg.: Bayern, Landesamt für Denkmalpflege, München
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Walter,Uli:
Arbeitersiedlungen im Münchner Westen 1900-1940
Mit dem Bahnschluss 1840 begann in mehreren, zeitlich und räumlich zu differenzierende Stufen die Urbanisierung des ehemaligen Bauerndorfes Pasing. Die verschiedenen Modelle für die Urbanisierung dieses Gebietes in den Jahren von 1900 bis 1940 werden hier vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Stadtteil; Siedlung; Arbeitersiedlung; Urbanisierung; Werkswohnung; Dokumentation; Baugenossenschaft; Objektbeschreibung; Denkmalschutz;.
In: Jahrbuch der Bayerischen Denkmalpflege.Forschungen und Berichte Bd.47./48. für die Jahre 1993/1994. Hrsg.: Bayern, Landesamt für Denkmalpflege, München
München: Deutscher Kunstverlag 2001. S.227-237, Abb.,Lit.
ISBN: 3-422-06269-6
= Jahrbuch der bayerischen Denkmalpflege; 47/48
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Sanierung der Messingwerkssiedlung. Eberswalde
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Werkssiedlung; Historische Anlage; Altbauerneuerung; Wohnsiedlung; Instandsetzung;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 92(2001)Nr.47, S.2, Abb.
ISSN: 0005-6855
Boeckh,Martin:
Gut eingepackt
Mit einem Modellprojekt saniert der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen eine alte Arbeitersiedlung. Damit soll nicht nur die Wohnqualität verbessert werden, es geht vor allem um Energieeinsparungen durch neue Dämmtechnik, durch wärmespeichernden Putz sowie um moderne Belüftungs- und Heizkonzepte. Das Drei-Liter-Haus ist somit auch im Altbau möglich.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Wohngebäude; Modernisierung; Drei-Liter-Haus; Versuchsobjekt; Wärmedämmung; Vollwärmeschutz; Energieeinsparung; Paraffin; Belüftungssystem;.
in Fachzeitschrift: Ausbau + Fassade (2001)Nr.3, 26-29 (3 S.), Abb.
ISSN: 1616-6078
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Becker-Kilian,Sibylle:
Werksiedlungen in Sachsen 1920-1940. Dresden
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Werkssiedlung; Arbeitersiedlung; Ausstellung;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt - Themenheft der Bauwelt (2001)Nr.151 (Bauwelt Nr. 36), S.3, Abb.
ISSN: 0005-6855
Voskamp,Beate:
Freiflächensanierung in der ehemaligen Daimler-Benz-Werkssiedlung in Ludwigsfelde
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Werkssiedlung; Freiflächenplanung; Sanierung; Bestandspflege; Freiflächenkonzept; öffentlicher Raum; Platzgestaltung; Straßenraum; Wohnumfeldverbesserung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 33(2001)Nr.4, S.OST15-OST19, Abb.
ISSN: 0946-9370
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Das Brunckviertel hat wieder eine Zukunft. Schöner wohnen in Ludwigshafen
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Dreißiger Jahre; Arbeitersiedlung; Altbaumodernisierung; Badezimmer; Haustechnik; Grundrissänderung; Entkernung; Komplettsystem; Vorwandinstallation; Trockenbau; Abwassersystem; Schallschutz;.
in Fachzeitschrift: Modernisierungs-Magazin 14(2001)Nr.3, 26-28 (2 S.), Abb.
ISSN: 0943-528X
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Das Drei-Liter-Haus der BASF. Innovationen in der Altbaumodernisierung
Das Sanierungskonzept für die Arbeitersiedlung aus den 30-er Jahren sieht eine Synthese von Modernisierung und Abriß und Neubau vor. Differenzierte Wohnungsangebote und attraktive Freiräume sollen eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur fördern. Der sanierte Prototyp ist ein dreistöckiges Niedrigenergiehaus mit attraktiven Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen mit Balkon. Eine neue Wärmedämmung, der als Latentwärmespeicher wirkende Innenputz und die moderne Haustechnik mit Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer neuentwickelten Erdgas-Brennstoffzellen- Heizung führen zu einem Jahresheizwärmebedarf von nur 3 l Heizöl pro Quadratmeter und Jahr.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; dreißiger Jahre; Mehrfamilienhaus; Sanierungskonzept; Teilabbruch; Gebäudesanierung; Freiflächengestaltung; Modernisierungsmaßnahme; Wohnungsangebot; Differenzierung; Grundrissgestaltung; Installationsführung; Fassadengestaltung; Niedrigenergiehaus; Neuentwicklung; Wärmedämmstoff; Innenputz; Latentwärmespeicher; Verglasung; Haustechnik; Erneuerung; Lüftungsanlage; Heizung; Erdgas; Brennstoffzelle; Funktionsbeschreibung; Messdaten; Auswertung; Bauobjekt; Umbau;.
in Fachzeitschrift: Süddeutsche Bauwirtschaft 52(2001)Nr.7/8, S.145-148, Abb.
ISSN: 9990-4845
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Schmid Engbrodt,Anja:
Die GaGfAH-Siedlung in Osnabrück - Erfahrungen und Wege zur Erhaltung und Rettung einer "Einheits-Siedlung"
Auf dem Kalkberg zu Lüneburg wurde mitten im Dreißigjährigen Krieg in nur sieben Monaten eine Verteidigungsanlage aus dem Boden gestampft. Ab dem 18. Jahrhundert wird der Lüneburger Kalk in großen Mengen landesweit verwendet. Bis heute vielen ca. sieben Zehntel des ehemaligen Kalkberges zum Opfer. Damit sind auch weite Teile der Festungsanlage untergegangen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Wohnungsunternehmen(gemeinnützig); Erhaltung; Geschichtsentwicklung; Denkmalschutz; Siedlungsstruktur; Haustyp;.
in Fachzeitschrift: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 21(2001)Nr.1, S.12-16, Abb.,Lit.
ISSN: 0720-9835
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Boeckh,Martin:
Arbeitersiedlung wird in Schaumstoff gepackt. Altbausanierung: Mit intelligenter Modernisierung zum "Drei-Liter-Haus"
Nur noch drei Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr benötigt ein modernisiertes Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten. Verglichen mit einem unsanierten Altbau sank der Jahresheizwärmebedarf um das Sieben- bis Zehnfache und die CO2-Emissionen um 80 Prozent. Gelungen ist dies durch neue Dämmstoffe und innovative Belüftungs- und Heizkonzepte.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Sanierung; Altbausanierung; Modernisierung; Drei-Liter-Haus; Wärmedämmung; Heizungsanlage; Erneuerung; Grundrissveränderung; Wohnungsstandard;.
in Fachzeitschrift: Modernisierungs-Magazin 14(2001)Nr.9, 34-40 (5 S.), Abb.
ISSN: 0943-528X
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Wegener,Sylke:
Das 3-Liter-Haus der BASF. Auch das ist Soziale Stadt
Schlagwörter zum Inhalt: Bebauung; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Altbausanierung; Altbaumodernisierung; Energieeinsparung; Niedrigenergiehaus; Wärmedämmung; Wärmedämmputz; Fenster; Dreifachverglasung; Lüftungssystem; Heizanlage; Brennstoffzelle; Erdgas; Wohnumfeldverbesserung; Soziale Stadt; Projektmanagement; Wohnungsgesellschaft;.
in Fachzeitschrift: DW Die Wohnungswirtschaft 54(2001)Nr.6, S.56-57, Abb.
ISSN: 0939-625X
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Millarg,Hartmut; Baumgart,Isa; Giesecke,Jens:
Städtebau in Hannover. Ein Führer durch 50 Siedlungen = Urban desing in Hannover. A guide to 50 developments and housing estates (dt.,engl.)
Der Führer stellt die Entwicklung verschiedenster Wohnkonzepte in Hannover vor. 50 Wohnsiedlungen dokumentieren den Prozess der Stadtwerdung vom Ende des 19. Jahrhunderts mit den sozialreformerischen Projekten, Arbeitersiedlungen und Wiederaufbauprogrammen der Vor- und Nachkriegszeit bis hin zum Siedlungsbau der 80er und 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Besondere Aufmerksamkeit widmen die Autoren den wohnungspolitischen, den städtebaulichen und den stadträumlichen Aspekten. Den Beschreibungen der ausgewählten Projekte ist jeweils ein geschichtlicher Abriss vorangestellt um die Siedlungen in den jeweiligen historischen und gesellschaftspolitischen Kontext einordnen zu können.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadtentwicklung; Wohnsiedlung; Gartenstadt; Arbeitersiedlung; Entwicklungsgeschichte; Großsiedlung; Wohnanlage; Führer; Architekturführer;.
Berlin: Reimer 2000. 172 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-496-01223-4
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Mit Feuer und Wasser. Stationen der Industriekultur zwischen Wupper und Sieg
Das Bergische Land - eine der ältesten Industrieregionen Europas - weist eine Vielzahl industriehistorisch wertvoller und interessanter Stätten auf. Inmitten einer reizvollen, abwechslungsreichen Landschaft, die seit Jahrhunderten vom Gewerbefleiß geprägt wurde, gestatten Industriedenkmale und Museen immer wieder neue Entdeckungen. Diese Vielfalt zu verknüpfen und den Reichtum der Region erfahrbar werden zu lassen, ist Anliegen des ğNetzwerkes Industriekultur Bergisches LandĞ. Im Reisebuch ğMit Feuer und WasserĞ präsentiert das Netzwerk herausragende Stätten der Industriekultur des Bergischen Landes und gibt Informationen und Tipps für Ausflüge zu Museen, Industriedenkmälern, Bodendenkmälern, Zeugnissen der Verkehrsgeschichte, Arbeitersiedlungen und Bürgervillen sowie städtischen Quartieren, die die industrielle Entwicklung besonders anschaulich machen.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Industrieregion; Industriekultur; Industriedenkmal; Museum; Bodendenkmal; Verkehrsgeschichte; Arbeitersiedlung; Villa; Industriestandort; Bergbau; Montanindustrie; Textilindustrie; Eisenindustrie; Wassermühle; Talsperre; Industriemuseum; Führer;.
Essen: Klartext 2000. 215 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-88474-874-2
Hrsg.: Netzwerk Industriekultur Bergisches Land e.V.
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Helfrich,Andreas:
Die Margarethenhöhe Essen. Architekt und Auftraggeber vor dem Hintergrund der Kommunalpolitik Essen und der Firmenpolitik Krupp zwischen 1886 und 1914
Mit der Errichtung der Arbeitersiedlung Margarethenhöhe in Essen entstand nicht nur eine Wohnungsbaumodell besonderer siedlungstechnischer Prägung: Parallel hierzu verlief in Essen ein frühzeitig einsetzender, gesellschafts-, kommunal- und firmenpolitischer Prozeß, der in seiner Vielschichtigkeit die Konzeptionierung und den Bau der Margarethenhöhe erst ermöglichte. Zielsetzung der Arbeit ist es, die personellen und politischen Konstellationen, in deren Umfeld die Margarethenhöhe gedeihen konnte, herauszuarbeiten. Durch eine Untersuchung der kommunalpolitischen Praxis der Stadt Essen wird der Rahmen abgesteckt , innerhalb dessen sich das kommunale Siedlungs- und Wohnungsbauprogramm entwickeln konnte und anhand dessen Vertreter der Essener Administration die Möglichkeit besaßen, gegebenenfalls Einfluß auf die Planungen zur Margarethenhöhe zu nehmen. Analog zur kommunalen Praxis werden die Entscheidungsebenen und Verhandlungsstrukturen auf der Seite Krupp aufgezeigt. Ausgehend von dem Ergebnis dieser Untersuchung werden die Verbindungen und Wege zwischen Kommune und Krupp aufgezeigt. Durch eine Untersuchung des Architektenvertrages zur Planung und zum Bau der Margarethenhöhe wird herausgestellt, auf welche Weise der Architekt Georg Metzendorf in den Planungsprozeß der Siedlung eingebunden war. Letztlich werden die wesentlichen städtebaulichen und architektonischen Komponenten der Siedlung vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Siedlungsgeschichte; Arbeitersiedlung; Siedlungsmodell; Bergarbeitersiedlung; Mäzen; Stiftung; Entwicklungsgeschichte; Planungsprozess; Architekt; Auftraggeber; Kommunalpolitik;.
Weimar: VDG Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften 2000. 245 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-89739-105-8
tech.Diss.; Darmstadt 1999
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Herlyn,Ulfert; Tessin,Wulf:
Faszination Wolfsburg 1938-2000
Anhand von drei Studien - in den 60er und 80er Jahren und Ende der 90er Jahre - werden die Geschichte und Probleme der "VW-Stadt" Wolfsburg erzählt. Auf der Basis einmaligen empirischen Materials geben die Autoren einen Überblick über die städtebaulichen und sozialen Probleme einer Stadtneugründung. Von besonderem Interesse ist hierbei die mono-industrielle Struktur der Stadt insofern, als das VW-Werk die Lebensbedingungen und die stadtentwicklungspolitischen Perspektiven maßgeblich bestimmt.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtneugründung; Stadtgründung; Neue Stadt; Vierziger Jahre; Fünfziger Jahre; Sechziger Jahre; Stadtgeschichte; Entwicklungsgeschichte; Industriestandort; Automobilwerk; Stadtentwicklung; Werkssiedlung; Kommunalpolitik; Arbeitersiedlung; Freizeitverhalten; Sozialbindung;.
Opladen: Leske und Budrich 2000. 187 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-8100-2653-0
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Helfrich,Andreas:
Die Margarethenhöhe in Essen. Architekt und Auftraggeber vor dem Hintergrund der Kommunalpolitik Essen und der Firmenpolitik Krupp zwischen 1886 und 1914.
Die Arbeit betrachtet Ereignisse und Vorgänge bei der Entstehung und im Planungsprozess der Siedlung Margarethenhöhe. Zunächst wird durch die Untersuchung der kommunalpolitischen Praxis der Stadt Essen der Rahmen abgesteckt, innerhalb dessen sich das kommunale Siedlungs- und Wohnungsbauprogramm entwickeln konnte. Analog zur kommunalen Praxis werden die Entscheidungsebenen und Verhandlungsstrukturen auf der Seite Krupp aufgezeigt, einschließlich einer Rekonstruktion des Personenprofils und der Untersuchung der Stellung Margarethe Krupps. Hierauf aufbauend werden die Verbindungen und Wege zwischen Kommunen und Krupp aufgezeigt: bei der Stiftungsgründung, dem Adressatenkreis der Siedlungsbewohner und der Wahl des Architekten. Ein Abschnitt der Arbeit gilt der Untersuchung der Rolle Georg Metzendorfs, des Architekten der Siedlung. Hierzu werden der Architektenvertrag ausgewertet und Planungen für die Siedlung in den Kontext der Gartenstadtbewegung und des Deutschen Werkbundes gestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Siedlungsgeschichte; Stadtgeschichte; Unternehmenspolitik; Kommunalpolitik; Wohnungspolitik; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Architektur; Architekturstil; Architekt; Industriegeschichte; Sozialgeschichte; Biographie;.
Weimar: VDG 2000. 244, Abb.,Lit.
ISBN: 3-89739-105-8
tech. Diss.; Darmstadt 1999
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Lamprecht,Jörg:
Altbausanierung in Ludwigshafen: 3-Liter-Haus als Herausforderung
Im Brunckviertel, einem Arbeiterviertel in Ludwigshafen, gilt das 7-Liter-Haus in der Altbausanierung heute als Standard. Im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme wurden die Wohnhäuser der historischen Industrieregion mit Wärmedämmverbundsystem auf Basis von Fassadendämmplatten, wärmetechnisch optimierten Fenstern und moderner Heizungstechnik ausgestattet. Im energetischen Konzept zur Erreichung des 3-Liter-Hauses ist die Brennstoffzelle ein Hoffnungsträger. Durch eine Brennstoffzelle im Keller wird der Energiebedarf für Raumwärme und warmes Brauchwasser kostengünstig und umweltfreundlich gedeckt. Der Beitrag schildert die Sanierungsmaßnahme und beschreibt das innovative Modellprojekt "3-Liter-Haus", dem in mehrjähriger Meßphase besondere Aufmerksamkeit gilt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnhaus; Arbeitersiedlung; Nachkriegszeit; Altbausanierung; Wärmedämmverbundsystem; WDVS; Fassadendämmplatte; Dämmeigenschaft; Dämmwirkung; DIN 18164; Fenstertechnik; Heizungstechnik; Wohnqualität; Drei-Liter-Haus; Energiekonzept; Jahresheizwärmebedarf; Verbrauchsmessung; Brennstoffzelle; Modellprojekt; Städtebauliche Einbindung;.
in Fachzeitschrift: GREinform (2000)Nr.24, S.24-25, Abb.
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Farbenplanung - eine Sache für Profis. Beispielsweise. Wasserturmsiedlung Schwarzheide.
Die Wasserturmsiedlung in Schwarheide genießt nicht die öffentliche Aufmerksamkeit wie etwa die berühmten Gartenstädte eines Bruno Taut oder die Großsiedlungen von Walter Gropius und Martin Wagner. Schwarzheide ist kleiner und wirkt im Geflecht der 160 Werkssiedlungen des Lausitzer Braunkohlereviers eher unscheinbar. Am Beispiel eines solch überschaubren Ortes wird jedoch deutlich, worauf es bei einem Farbkonzept für eine Wohnsiedlung ankommt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Werkssiedlung; Arbeiterwohnungsbau; Baudenkmal; Jahrhundertwende; Siedlungshaus; Reihenhausbebauung; Sanierung; Farbgestaltung; Gestaltungselement; Farbkombination; Befund; Bewohner; Akzeptanz;.
in Fachzeitschrift: Die Mappe (2000)Nr.7, S.42-46, Abb.
ISSN: 0025-2697
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Schmidt,Birgit:
Die Kolonie Zschornewitz - Von der Werkssiedlung zum EXPO-Projekt
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Gartenstadt; Werkssiedlung; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Denkmalpflege;.
in Fachzeitschrift: Planerin (2000)Nr.2, S.21-23, Abb.
ISSN: 0936-9465
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Boeckh,Martin:
Vorzeigeprojekt. Altbausanierung: Ein Modellversuch realisiert das "Drei-Liter-Haus"
In einem Modellprojekt sanieert ein Chemiekonzern eine alte Arbeitersiedlung. Damit soll nicht nur die Wohnqualität verbessert werden. Es geht vor allem um Energieeinsparung durch neue Dämmtechniken, Belüftungs- und Heizkonzepte.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Werkswohnung; Sanierungsmaßnahme; Modellversuch; Drei-Liter-Haus; Energieeinsparung; Heizenergieverbrauch; Vollwärmeschutz; Isolierfenster; Niedrigenergiestandard;.
in Fachzeitschrift: VDI Nachrichten (2000)Nr.48, S.22, Abb.
ISSN: 0042-1758
Schmid Engbrodt,Anja:
Wieder eine Chance vertan! Nachruf auf das Hochofenwerk der Ilseder Hütte
Von dem Hochofenwerk der Ilseder Hütte ist nur die Gebläsemaschinenhalle von 1909 und der Wasserturm von 1921 denkmalpflegerisch ausgewiesen. Die wenigen noch erhaltenen historischen Bauten und Anlagen des Hochofenwerks werden voraussichtlich im Zuge einer zukünftigen Nutzung des Geländes als Gewerbepark weichen müssen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Hochofen; Werksanlage; Industriedenkmal; Werkssiedlung; Kokerei; Baugeschichte; Industrieentwicklung; Industriearchitektur; Fassadengestaltung; Formensprache; Anlagengestaltung; Abbruch; Baukonstruktion; Produktionswert; Produktionstechnik; Umnutzung; Gewerbepark;.
in Fachzeitschrift: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 20(2000)Nr.2, S.61-65, Abb.,Lit.,Lagepl.
ISSN: 0720-9835
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Marcy,Claudia:
Die Architektur der Filmfabrik in Wolfen von 1909-1927
Vor 90 Jahren wurde am Rande des damals unbedeutenden Dorfes Wolfen der Grundstein für die Errichtung einer Filmfabrik gelegt. In mehreren Ausbaustufen, die bis in die 80er Jahre andauerten, wurde ein großes Werkareal errichtet. Die zwischen 1909 und 1927 entstandenen Gebäude bildeten die Voraussetzung für die weitere Gestaltung des Geländes und stellen noch heute, gemeinsam mit dem von 1936 bis 1938 erbauten Neuen Verwaltungsgebäude, den repräsentativen Eingangsbereich dar. Neben dem Alten Verwaltungsgebäude, dem Kraftwerk, dem Wasserturm und einigen Nebengebäuden ist der dreiteilige Produktionskomplex aus der zweiten Bauphase, bestehend aus Emulsionsherstellung, Gießerei, Begießerei, Aufarbeitung und Sozialräumen, weitgehend vorhanden. Eine große Anzahl der Gebäude wurde 1992 als erhaltenswürdig angesehen und unter Denkmalschutz gestellt. Ein Teil der Werkhallen konnte wieder einer industriellen Nutzung zugeführt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industrieanlage; Herstellung; Film; Historisch; Industriedenkmal; Baugeschichte; Verwaltungsgebäude; Kraftwerk; Wasserturm; Gießerei; Werkssiedlung; Denkmalpflege;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt 7(2000)Nr.1, S.29-33, Abb.,Lit.
ISSN: 0949-3506
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Seiss,Reinhard; Krebs,Philip:
Wo Unternehmer bauten, was Visionäre träumten
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Unternehmen; Industrieanlage; Jahrhundertwende; Produktion; Schuhfabrik; Unternehmer; Bauherr; Investition; Zwanziger Jahre; Arbeiterwohnungsbau; Fabrikgebäude; Stahlbetonskelettkonstruktion; Standardisierung; Modulraster; Wohnungsbaugesellschaft; Architekturqualität; Moderne; Gartenstadt; Rationalismus; Werkssiedlung; Freiraumgestaltung; Verkehrsinfrastruktur; Stadtentwicklung; Industriestandort; Funktionalismus; Urbanismus;.
in Fachzeitschrift: Architektur (Wien) 7(2000)Nr.4, S.14-17, Abb.
ISSN: 1606-4550
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Strehlau,Wolfram:
Gartenstadt Marga mit neuem Kleid. Modernisierung der Bergarbeitersiedlung in Brieske, Land Brandenburg
Nicht immer ist auf Anhieb erkennbar, welche Werte in bestehenden Siedlungen und Gebäude schlummern. Manchmal müssen sie nur hervorgeholt und sichtbar gemacht werden, um auch die Menschen zu begeistern, die das Interesse am Alten schon verloren hatten. Die Chance, mit dem Gebäudebestand schöpferisch umzugehen wie in Marga, sollte nie vertan werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Gartenstadt; Historische Anlage; Bergarbeitersiedlung; Sanierungsmaßnahme; Denkmalschutz; Fassadengestaltung; Farbgebung; Beispielsammlung;.
in Fachzeitschrift: Bundesbaublatt 49(2000)Nr.6, S.58-61, Abb.
ISSN: 0007-5884
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Ausgezeichnete Wohnprojekte in NRW. Dokumentation: Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW 2000
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Wohnsiedlung; Stadterneuerung; Bergarbeitersiedlung; Sanierung; Sozialer Wohnungsbau; Wohnanlage; Gegenwartsarchitektur; Architekturqualität; Auszeichnung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 32(2000)Nr.5, S.NW136-NW137, Abb.
ISSN: 0720-0269
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Castens,Anja:
Brandenburg an der Havel. Die Werkssiedlungen in Kirchmöser Aspekte und Maßnahmen der praktischen Denkmalpflege
Die Reichsbahnsiedlung in Kirchmöser besteht aus den beiden größten denkmalgeschützen Werkssiedlungen des brandenburgischen Stadtgebiets. Als bedeutendes Beispiel für die Fortführung der Gartenstadtidee und der Architektursprache der zwanziger Jahre des 20. Jh. wurde sie im März 1992 in das Verzeichnis der Denkmale der Stadt Brandenburg an der Havel eingetragen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Denkmalpflege; Denkmalschutz; Siedlung; Werkssiedlung; Wohnsiedlung; Wohnung; Gartenstadt; Reihenhaus; Heimatstil; Fabrik; Industrie; Bahn; Sanierung; Nutzung; Förderung;.
in Fachzeitschrift: Brandenburgische Denkmalpflege 9(2000)Nr.1, S.17-22, Abb.,Lit.,Lagepl.
ISSN: 0942-3397
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Kegler,Harald; Stein,Martin:
Exkursionen Dessau: Tour 1 - Stadt- und Siedlungserneuerung. Tour 2 - Industrie- und Landschaftserneuerung
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Werkssiedlung; Industriestandort; Landschaftspflege; Exkursion;.
in Fachzeitschrift: Planerin (2000)Nr.2, S.42-43, Abb.
ISSN: 0936-9465
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Zell,Svenja:
Ländlicher Siedlungs- und Landarbeiterwohnungsbau der zwanziger Jahre und die Tätigkeit der Niedersächsischen Heimstätte
Die hier vorliegende Untersuchung ist im Rahmen des DFG Forschungsprojektes zum Wandel des ländlichen Bauens zwischen den 1870er und den 1930er Jahre im Landkreis Harburg entstanden. Ausgangspunkt war eine auffällig große Anzahl an Bauakten der 1920er Jahre, deren Planverfasser kein örtlicher Bauhandwerker war, sondern bei denen eine Gesellschaft für die Entwürfe verantwortlich zeichnete: die "Wohnungsfürsorgegesellschaft Niedersächsische Heimstätte GmbH". Der Artikel berichtet exemplarisch über eine in dieser Zeit entstandene Landarbeitersiedlung im Landkreis Harburg und beschreibt die Forderungen der Reformer.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Ländlicher Raum; Zwanziger Jahre; Arbeitersiedlung; Wohnungsbaugesellschaft; Reform; Siedlungsstruktur; Heimstätte; Analyse;.
in Fachzeitschrift: Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen 20(2000)Nr.3, S.124-126, Abb.,Lit.
ISSN: 0720-9835
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Schwarzhoff,Gisbert:
Erfahrung hat Zukunft - Notwendige Kooperation im Prozess der Nachverdichtung
Viele schwach genutzte Flächen in Arbeitersiedlungen und Siedlungen der 50er und 60er Jahre eignen sich für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen durch bauliche Ergänzung. Vor diesem Hintergrund sieht es die THS als Aufgabe, Baulandreserven aus dem Bestand zu entwickeln als Grundlage für bezahlbaren Wohnraum, sei es als selbst genutztes Wohneigentum oder zur Miete. Für die erfolgreiche Durchführung solcher Projekte kommt es auf eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Bewohnern, aber auch mit der Kommune an.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Nachverdichtung; Verdichtung; Bestand; Wohngebäude; Eigenheim; Bebauungsdichte; Bewohnerbeteiligung; Partizipation; Planungsprozess; Baulandausweisung; Städtebaulicher Vertrag; Planungsrecht; Hemmnis; Kooperation;.
in Fachzeitschrift: Forum Wohneigentum (2000)Nr.3, S.110-113, Abb.
ISSN: 1439-7242
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Zlonicky,Peter:
Warum es Sinn macht, die Gartenstadt immer wieder neu zu erfinden
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Gartenstadt; Siedlungsbau; Modell; Arbeitersiedlung; Gartenstadtbewegung; Idee; Wohnqualität; Wohnkosten; Arbeitsplatz; Freiraum; Ökonomie; Weiterentwicklung; Identifikation;.
in Fachzeitschrift: Wohnung + Gesundheit 22(2000)Nr.94, S.57, Abb.,Lit.
ISSN: 0176-0513
Von der Schönheit der klaren Linie. Dessau/Essen: Das Bauhaus
Es begann mit Türgriffen und Fensterrahmen und hörte nicht auf mit der Konzeption ganzer Lebensräume: Die Ideen des Bauhauses waren so umfassend wie revolutionär - doch die Nazis schlossen die Schule für Architektur und Gestaltung. Viele Lehrer emigrierten in die USA: IIhre Arbeit dokumentiert das Essener Museum Folkwang in der Schau "Bauhaus: Dessau - Chicago - New York. In Dessau dagegen wurden die berühmtes Bauwerke der Schule selbst restauriert.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Bauhaus; Schulgebäude; Werkstatt; Aula; Arbeitersiedlung; Doppelhaus; Farbgestaltung; Ausflugslokal; Restaurierung; Zwanziger Jahre; Klassische Moderne; Neues Bauen; Architekturgeschichte; Weltkulturerbe; UNESCO; Architekt; Emigration; Architekturausstellung; Bericht;.
in Fachzeitschrift: Art (2000)Nr.8, S.82-87, Abb.
ISSN: 0173-2781
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Lang Jakob,Evelyne:
Hector Egger (1880-1956): Baumeister zwischen Tradition und Moderne = Un architecte entre tradition et modernisme (dt.,franz.)
Hector Eggers Interesse für das Konstruktive können wir in seinen zahlreichen und unterschiedlichsten Industriebauten, die sein wichtigstes Betätigungsfeld überhaupt darstellen, wieder finden. So eroberte er sich als Architekt in der Schweiz zur richtigen Zeit ein neues Wirkungsfeld in einer Region - dem Oberaargau -, deren Industrie gerade am Aufblühen war. Hector Egger war eine weit über Langenthal und den Kanton Bern hinaus bekannte Persönlichkeit. Er war mit vielen Malern und Bildhauern - darunter Cuno Amiet und Ernst Linck - eng befreundet. Darüber hinaus spielte sein Architekturbüro eine wichtige Rolle als Ausbildungsstätte für angehende Architekten. So machte u. a. Willi Boesiger, der Herausgeber der ĞOeuvres completesğ von Le Corbusier, 1922-25 seine Bauzeichnerlehre bei Hector Egger.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Berufsausübung; Architekturauffassung; Baugeschichte; Moderne; Werkssiedlung; Industriebau; Schulbau;.
in Fachzeitschrift: BAUDOC-BULLETIN 29(2000)Nr.8, S.5-13, Abb.,Lit.
ISSN: 1019-4258
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IndustrieKultur, Mythos und Moderne im Ruhrgebiet
Die Siedlungsweise der 150jährigen Industrialisierung wird an der Wende zum nächsten Jahrtausend Geschichte. In kaum einer europäischen Region war die Industrialisierung so dominant und raumgreifend wie im Ruhrgebiet. Auf der Schwelle zur postindustriellen Gesellschaft bietet sich deshalb gerade hier die einmalige Chance, aus der vergehenden Industrielandschaft eine neue, einzigartige Kulturlandschaft zu formen. Deshalb wurde eine Internationale Bauausstellung mit dem Auftrag ins Leben gerufen, die ökologische und kulturelle Gestaltung des Strukturwandels unter Wahrung des industriekulturellen Erbes gemeinsam mit den Beteiligten in der Region über 10 Jahre voranzubringen. Das vorliegende Buch erscheint zum Finale der Internationalen Bauausstellung Emscher Park im Jahr 1999, in deren Rahmen über 100 Projekte realisiert wurden. Neugenutzte und phantasievoll inszenierte Industriedenkmäler haben sich zu attraktiven Schauplätzen für Gewerbe, Wohnen und Freizeit, Kunst und Kultur entwickelt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Bauausstellung; Emscher Park; IBA; Internationale Bauausstellung; Industrieregion; nationalpark; Industriebrache; Industriekultur; Industriedenkmal; Denkmalpflege; Historisches Gebäude; Weltkulturerbe; Zeche; Sanierung; Biosphärenreservat; Nutzung; Konversion; Umnutzung; Wohnsiedlung; Gartenstadt; Arbeitersiedlung; Gartenanlage; Fabrik; Produktionshalle; Ausstellungsgebäude; Kulturgebäude; Technologiezentrum;.
Essen: Klartext 1999. 184 S., Abb.
ISBN: 3-88474-752-5
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Ländliches und kleinstädtisches Bauen und Wohnen im 20. Jahrhundert. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung in Verbindung mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg - Kreismuseum des Landkreises Harburg vom 19.-23. Juni 1995
Das vorliegende Jahrbuch, Band 46, enthält die Beiträge zur Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung im Juni 1995 zu Themen, wie gesellschaftliche Veränderungen und baulicher Wandel in der Lüneburger Heide, Entwicklungen im Ländlichen Bauen im Landkreis Harburg, EDV-gestützte Auswertung von historischen Bauakten und Feuerversicherungsverträgen, Novationen des ländlichen Hausbaus im Großraum Dortmund (19. Jh.), kleine Zementwerke auf dem Lande (norddeutsche Beispiele), Lehmbau im 20. Jh. (nördl. Niedersachsen), die Werksiedlung des Braunkohlekraftwerkes Borken in Hessen, zum Heimatstil um 1900 in der Lüneburger Heide, Architektur im Rheinland (erste Hälfte 20. Jh.), Freizeitwohnen am Rande der Großstadt Hamburg, die Zagreber Stadtvilla (1932-1942), ländliches Bauen nach 1945, eine Musterhofanlage, ein Jahrhundert Tankstellen u.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Bauen(Ländlich); Bauernhaus; Arbeitersiedlung; Villa; Hütte; Laube; Haustyp; Typologie; Entwicklungsgeschichte; Gesellschaft; Veränderung; Bautätigkeit; Hausbau; Bauform; Baumaterial; Vorfertigung; Ausbildung; Technisierung; Quelle; Auswertung; Zement; Herstellung; Lehmbau; Werkssiedlung; Baukunst; Heimatstil; Freizeitwohnen; Tankstelle; Nationalsozialismus; Nachkriegszeit; Zwanzigstes Jahrhundert; Forschung; Hausforschung; Jahrbuch;.
Marburg: Jonas 1999. 358 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-89445-228-5
= Jahrbuch für Hausforschung; 46 = Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg; 26
Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung e.V.
19.-23. Juni 1995.
Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
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Kreutz,Stefan:
Hulme. Stadtumbau durch Flächensanierung
Das Arbeiterquartier Hulme im Süden Manchesters hat im 20. Jahrhundert eine sehr wechselvolle Geschichte erlebt. Die traditionellen Terrassenhäuser des 19. Jahrhunderts wurden in den 1960er und 1970er Jahren zugunsten einer modernen und weiträumigen Großsiedlung abgerissen. Nachdem sich soziale Probleme häuften und die Stigmatisierung des Viertels in den 1980er Jahren ihren Höhepunkt erreicht hatte, beschloss die Stadt Manchester 1989 den Abriss der Großsiedlung und den Aufbau einer postmodernen urbanen Vorstadt. Ein vernichtender Blick auf die Städtebau-Ideologien und Architektur-Moden des Jahrhunderts.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Großstadt; Industriestadt; Vorstadt; Arbeitersiedlung; Stadtviertel; Großsiedlung; Sozialer Brennpunkt; Abriss; Stadtumbau; Flächensanierung; Ideologie; Urbanität;.
Weimar: Edition M 1999. 99 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-933713-05-6
= Grundrisse - Schriften zur Architektur und Stadtbaugeschichte; 4
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Freckmann,Klaus:
Architektur im Rheinland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - elitärer Anspruch und ländliche Realität
In einem ersten Teil werden die elitär künstlerischen Ansprüche, aber auch die baupraktischen Überlegungen, wie sie von den um 1900 zahlreich gegründeten Architekturzeitschriften vertreten worden sind, beleuchtet. Exemplarisch herangezogen seien die 1902 gegründeten "Modernen Bauformen, Monatshefte für Architektur und Raumkunst". Im zweiten Teil befasst sich der Verf., sozusagen als Antithese, mit dem Bauschaffen, wie es von kleinstädtischen Bauarchiven dokumentiert wird. Zur Verfügung standen die Bestände der Bauämter von Kirn und dem benachbarten Bad Sobernheim. Am Schluß wird in einer Art Synthese und unter allem Vorbehalt eine Antwort auf die Frage versucht, ob anspruchsvolles, von den Architekturzeitschriften propagiertes Bauen auch im kleinstädtischen Milieu realisiert worden ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Zeitschrift; Jahrhundertwende; Zwanziger Jahre; Dreißiger Jahre; Einfluss; Architekturtheorie; Werkssiedlung; Zweifamilienhaus; Architekturstil; Arbeiterwohnungsbau; Lagerhaus; Neues Bauen; Heimatstil; Heimatschutz; ländlicher Raum; Architekturqualität; Moderne; Kleinstadt;.
In: Ländliches und kleinstädtisches Bauen und Wohnen im 20. Jahrhundert. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung in Verbindung mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg - Kreismuseum des Landkreises Harburg vom 19.-23. Juni 1995. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Marburg: Jonas 1999. S.173-194, Abb.,Lit.
ISBN: 3-89445-228-5
= Jahrbuch für Hausforschung; 46 = Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg; 26
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Klein,Ulrich:
Die Werksiedlung des Braunkohlekraftwerkes Borken in Hessen
Das mit bis zu 356 MW Anschlussleistung noch in den 60er Jahren auch überregional sehr bedeutende Braunkohlekraftwerk im hessischen Borken ist 1991 stillgelegt worden. Im Rahmen eines bauhistorischen Gutachtens zur Einschätzung der Denkmalwerte der einzelnen Kraftwerksteile wurde auch die kleine, ursprünglich als "Kraftwerkskolonie" bezeichnet Werksiedlung berücksichtigt, an der sich die wichtigsten Tendenzen im Industriesiedlungsbau der 20er und 30er Jahre beispielhaft ablesen lassen. Über die Entstehung des Kraftwerkes Borken und seine bauliche Ausformung wird berichtet und die Wohngebäude der Werksiedlung werden beschrieben.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Werkssiedlung; Arbeiterwohnungsbau; Braunkohlekraftwerk; Anlagenbeschreibung; Zwanziger Jahre; Dreißiger Jahre; Klassizismus; Heimatschutz; Baustil; Siedlungsbau; Doppelwohnhaus; Mehrfamilienhaus; Baubeschreibung; Hausforschung;.
In: Ländliches und kleinstädtisches Bauen und Wohnen im 20. Jahrhundert. Bericht über die Tagung des Arbeitskreises für Hausforschung in Verbindung mit dem Freilichtmuseum am Kiekeberg - Kreismuseum des Landkreises Harburg vom 19.-23. Juni 1995. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Marburg: Jonas 1999. S.133-152, Abb.,Lit.
ISBN: 3-89445-228-5
= Jahrbuch für Hausforschung; 46 = Schriften des Freilichtmuseums am Kiekeberg; 26
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Wachten,Kunibert:
Siedlungsbau an integrierten Standorten = Housing developments in integrated sites (dt.,engl.)
Die IBA Emscher Park hat Maßstäbe für den Umbau einer wirtschaftlich und ökologisch lädierten und baukulturell vernachlässigten Region gesetzt. Sie hat mit ihren Initiativen das Thema Siedlungskultur im Ruhrgebiet auch im Wohnungsbau wieder wachgerufen. Die neue Siedlungskultur im Wohnungsbau setzt auf moderate Dichten und nutzt das historische Kapital, wie anhand einiger Beispiele demonstriert wird.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadtgestaltung; IBA; Emscher Park; Wohnungsbau; Siedlungsbau; Kultur; Tradition; Arbeitersiedlung; Erneuerung; Qualität; Freiraumplanung;.
in Fachzeitschrift: Topos (1999)Nr.26, S.91-96, Abb.
ISSN: 0942-752X
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Fuchs,Martina:
Puebla-Auswirkungen der Wirtschaftskrise 1994/95 in einer mexikanischen Stadt
Die Wirtschaftskrise 1994/95 hat Spuren im Leben der Mexikaner hinterlassen. Am Beispiel der Metropole Puebla werden die Reaktionen der Bewohner von Squatter- und Arbeitersiedlungen sowie die Rolle lokaler Netzwerke zur Abfederung der Krise dargestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wirtschaft; Wirtschaftsentwicklung; Wirtschaftskrise; Stadtbevölkerung; Armut; Squattersiedlung; Arbeitersiedlung; Entwicklungsland;.
in Fachzeitschrift: Geographische Rundschau 51(1999)Nr.7/8, S.388-392, Abb.,Lit.
ISSN: 0016-7460
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Okken,Hansjoachim:
Modernisierung und Erweiterung der Siedlung Schüngelberg
Die historische Arbeitersiedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen-Buer blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Im Rahmen der Internationalen Bauaustellung Emscher Park erhielt sie ein neues Gesicht, ohne ihre Identität zu verlieren. Die Idee: eine harmonische Verbindung denkmalgeschützter Bausubstanz mit innovativen städtebaulichen Konzepten im Schatten von Halde und Bergwerk.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Jahrhundertwende; Gartenstadt; Innenhof; Bergbau; Historische Anlage; Baudenkmal; Modernisierung; Lebensqualität; Wohnkultur; Städtebaulicher Wettbewerb; Neubebauung; Erweiterungsbau; Kindertagesstätte; Wohnungsbau; Ökologisches Bauen; Landschaftsplanung; IBA-Emscher-Park;.
in Fachzeitschrift: Das Architekten-Magazin 12(1999)Nr.6, S.22-24, Abb.,Tab.
ISSN: 0940-3124
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Mainzer,Udo:
Eine Architekturleistung von Weltrang: Zeche Zollverein XII in Essen
Das Ruhrgebiet im Zentrum von Nordrhein-Westfalen ist seit einem Jahrhundert der größte industrielle Ballungsraum Europas. Insbesondere ihren Steinkohlevorkommen verdankt die Region ihre Lage am Schnittpunkt der wichtigsten mitteleuropäischen Verkehrsachsen. Die Kultur dieser traditionsreichen Montangeschichte hat bis heute ihren eindrucksvollen Niederschlag gefunden vor allem in der anschaulichen Hinterlassenschaft großartiger Leistung der Ingenieurbaukunst. Aus dieser für das Kohlerevier zwischen Kamp-Lintfort und Ahlen so charakteristischen Denkmälerlandschaft ragt die Zeche Zollverein XII in Essen-Katernberg wie eine architektonische Offenbarung heraus. Mit ihrem baukünstlerischen Anspruch und den Dimensionen ihres topographischen Weichbildes verkörpert sie die 1927-1932 gebaute Vision einer mustergültigen Zechenanlage, wie sie sonst wohl nirgends auf der Welt anzutreffen ist.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industrie; Industrieanlage; Technisches Denkmal; Industriedenkmal; Denkmalpflege; Denkmalschutz; Welterbe; Zeche; Bergbau; Bauhaus; Geschichte; Förderturm; Halle; Schuppen; Maschinenhalle; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Sanierung; Instandsetzung; Nutzung; Museum; Restaurant; Umnutzung;.
in Fachzeitschrift: Die Denkmalpflege 57(1999)Nr.1, S.28-35, Abb.,Lit.
ISSN: 0947-031X
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Lindstedt,Astrid:
Die erste autofreie Wohnsiedlung Deutschlands
Mit der Piesteritzer Werkssiedlung setzte der Architekt Otto Rudolf Salvisberg in den zwanziger Jahren städtebauliche, architektonische und soziale Qualitätsmaßtäbe zur Stadtentwicklung am Beginn des 20. Jhs. Die detailreiche Gestaltung der Reihenhäuser mit eigenen Gärten und großzügigen Freiräumen, die vielfältige Sozialkontakte ermöglichten, zeichnen die architektonische Qualität der Wohnsiedlung aus. Diese Qualitäten sind durch mangelnde Bauunterhaltung sowie durch das Anwachsen des Pkw-Bestandes in Gefahr geraten. Bis zum Jahr 2000 werden der gesamte Gebäudebestand, die Straßen und öffentlichen Freiräume der Siedlung vollständig saniert sein. Der ruhende Verkehr wird aus den Siedlungstraßen auf ein nahegelegenes Industrieareal ausgelagert und es entsteht die erste autofreie Wohnsiedlung Deutschlands. Als Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung und der Festigung der sozialen Beziehungen entstehen ein öffentlich genutzter Spielraum und eine Begegnungsstätte, in der eine Ausstellung die Geschichte der und das Leben in der Wohnsiedlung dokumentiert. Die städtebauliche Erneuerung wird im Rahmen des Förderprogramms für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Autofreies Wohnen; Arbeitersiedlung; Werkssiedlung; Zwanziger Jahre; Sanierung; Wohngebäude; Wohnumfeldverbesserung; Sozialeinrichtung; Begegnungsstätte; Projekt; EXPO 2000;.
in Fachzeitschrift: Areal Magazin der Landesentwicklungsges. (1999)Nr.3, S.28-30, Abb.,Lagepl.
ISSN: 0944-4335
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Kegler,Harald:
Bebauung und Haustyp. Zur Entstehungsgeschichte der Siedlung
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Werkssiedlung; Baugeschichte; Stadtbaugeschichte; Baugestaltung; Historische Anlage; Siedlungsplanung;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 90(1999)Nr.30, S.1654-1657, Abb.
ISSN: 0005-6855
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Hubert,Fritz:
Die neue Werkssiedlung Piesteritz. Ein Bericht des Architekten zur Sanierung
Mit dem Bau der Werkssiedlung mit insgesamt 400 Reihenhäusern wurde 1916 nach Plänen von Otto Rudolf Salvisberg (1882 - 1940) begonnen. 1993 wurde die Stickstoffwerk AG Piesteritz mitsamt der alten Siedlung durch die Bayernwerk AG München übernommen. Damit gelang es, die denkmalgeschützte Siedlung vor der Einzelprivatisierung zu sichern. 1997 beauftragte Wittenberg die Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mhH (SALEG) als Treuhänder der Stadt mit der Umplanung und Sanierung.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Historische Anlage; Werkssiedlung; Reihenhaussiedlung; Platzgestaltung; Baugestaltung; Baumassenverteilung; Freiraumgestaltung; Instandsetzung; Sanierungskonzept; Altbauerneuerung; Organisation; Ablauf; Denkmalschutz; Parkplatz;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 90(1999)Nr.30, S.1646-1653, Abb.,Lagepl.,Grundr.,Ans.
ISSN: 0005-6855
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Pirke,Klaus:
"Ohne Drähte läuft da sowieso nichts..." Mieterinteressen und Partizipation in der Erneuerung denkmalwerter Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets
Seit Anfang der 70er Jahre sind die Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets - auch wegen der sich allmählich durchsetzenden Erkenntnis ihres Denkmalwertes - aus ihren Schattendasein nicht selten am Rande des Abriss ins Zentrum des planerischen Interesses gerückt. Aufbauend auf dem durch die städtebauliche und raumplanerische Forschung entwickelten Ansatz einer behutsamen Erneuerung verlangte eine zusätzliche Orientierung an den sozialen und ökonomischen Bedürfnissen der Bewohner das Konzept einer sozial- oder bewohnerorientierten Erneuerung. Zudem wurde die Forderung nach einer stärkeren Bürgerpartizipation in planerischen Prozessen umgesetzt. Für die Erneuerung denkmalwerter Arbeitersiedlungen können Konfliktpotenziale zwischen Bewohnerinteressen und den Belangen der Denkmalpflege angenommen werden. Die vorliegende Arbeit untersucht, unter welchen Bedingungen derartige Interessenkonflikte zum Ausbruch kommen und wie sich der limitierende Einfluß von denkmalpflegerischen Auflagen auf die Durchsetzungschancen von Bewohnerinteressen auswirkt. Hinsichtlich der Ansätze der Bewohnerpartizipation wird anhand von Fallbeispielen überprüft, welche der vielfältigen Mitwirkungs- und Mitbestimmungskonzepte in der Praxis umgesetzt werden. Untersucht wird zudem, welche Beteiligungsinstrumente geeignet waren, eine effektive Einbeziehung von Bewohnerinteressen in den Prozeß der Erneuerungsplanung und -durchführung zu gewährleisten.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Siedlungserneuerung; Arbeitersiedlung; Erneuerung; Baudenkmal; Denkmalschutz; Partizipation; Bewohnerbeteiligung; Planungsbeteiligung; Organisationsform; Kommunikationsstruktur; Beteiligungsverfahren; Konzept; Instrument; Mitbestimmung; Konfliktpotential; Umsetzung; Fallstudie; Untersuchungsmethode;.
Bochum: 1998. 108 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-925143-21-1
= Materialien zur Raumordnung (Bochum); 51
Hrsg.: Univ. Bochum, Geographisches Institut
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Jonetzko,Jacek:
Werkssiedlung Giszowiec: Beispiel einer verfehlten Planung
Oberschlesien überstand den zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet. So konnte auch Giszowiec/Gieschewald, eine der prägnantesten Werkssiedlungen der Region, ohne Schäden an der Bausubstanz der sozialistischen Wohnungsbaupolitik nach dem Kriege harren. heute ist die Siedlung durch mehrere Strukturbrüche gekennzeichnet. Ein Teil wurde abgerissen und mußte einer Plattenbausiedlung weichen, Zwischenkriegsbauten prägen einige Straßenzüge. Die Transformation zu Beginn der 90er Jahre kann man am Zustand der unter verschiedenen Wohnungsbauverwaltungen stehenden Wohnhäuser ablesen. Von liebevoller Pflege privatisierter Häuschen bis zum Desinteresse einer Wohnungsbaugenossenschaft ist alles vorhanden. Die Einheitlichkeit der Siedlung ist somit auf immer verloren.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Siedlungstyp; Werkssiedlung; Gartenstadt; Entstehungsgeschichte; Baustruktur; Umgestaltung; Abriss; Wohnungsbaupolitik; Sozialismus; Transformation;.
in Fachzeitschrift: Geographische Rundschau 50(1998)Nr.1, S.52-54, Abb.,Lit.
ISSN: 0016-7460
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Birne,Torsten:
Architektur des 20.Jahrhunderts. Tl.26. Heinrich Tessenows Siedlung "Glückauf" in Brieskow-Finkenherd (1927/28)
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Zwanziger Jahre; Kleinhaus; Arbeitersiedlung; Architekturelement; Flachdach; Pergola; Gartenlaube; Baudenkmal; Veränderung; Bewohner; Wärmedämmung; Aufstockung; Gefährdung; Denkmalwert;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1998)Nr.4, S.192, Abb.
ISSN: 0003-875X
Überlagerung der Altbauten durch neue Substanz. Sanierung der Wohnsiedlung Zelgli in Winterthur
Der Sanierung und Erweiterung einer für Winterthur typischen Arbeitersiedlung läuft nach einem ungewöhnlichen Vorschlag des Architekten ab: Vor sieben Riegel mit kleinformatigen Reihenhäuschen, welche sanft erneuert wurden, werden neue zweigeschossige und 3 m tiefe Wohneinheiten gesetzt und diese mit dem Altbau verschweisst.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Reihenhaus; Baugenossenschaft; Erweiterungsbau; Riegel; Sanierungsmaßnahme;.
in Fachzeitschrift: baublatt 109(1998)Nr.63/64, S.4-6, Abb.
ISSN: 0036-7303
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Leuschner,Katharina:
Campus. Sanierung der Wohnsiedlung von Le Corbusier in Lege
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnanlage; Zwanziger Jahre; Arbeitersiedlung; Einfamilienhaus; Gemeinschaftshaus; Kostengünstiges Bauen; Betonskelettkonstruktion; Experimentierbau; Flachdach; Veränderung; Dach(geneigt); Bauschaden; Feuchtigkeitsschaden; Fensterband; Stahlfenster; Sanierung; Instandsetzung;.
in Fachzeitschrift: Baumeister 95(1998)Nr.9, 60-67 (2 S.), Abb.,Lit.
ISSN: 0005-674X
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Ostalgie als Glücksfall
Für den behutsamen Umgang mit Baudenkmalen bietet die Gartenstadt Wittenberg- Piesteritz reichlich Anschauungsmaterial. Das städtebauliche Musterexemplar aus dem frühen 20. Jahrhundert wird zur Zeit modernisiert. Beschreibung der Dachsanierung.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Gartenstadt; Werkssiedlung; Siedlungshaus; Sanierung; Dachsanierung; Ziegeldach; Dachgaube; Denkmalpflege;.
in Fachzeitschrift: DDH Das Dachdeckerhandwerk 119(1998)Nr.21, 78-81 (2 S.), Abb.
ISSN: 0172-1003
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Schulze,Jörg:
Wohnsiedlungen in Deutschland und ihre Dächer. Zeugnisse geschichtlicher Entwicklung und Problemfelder der Denkmalpflege
Die Entwicklung des Wohnsiedlungsbaus im 19. Jahrhundert ist eine beredte Dokumentation gesellschaftlicher Zielsetzungen in Verbindung mit den jeweils zeitypischen städtebaulichen Vorstellungen. Es wird ein Abriß der Siedlungsentwicklung bis zu den dreißiger Jahren gegeben. Die erwähnten Siedlungen sind allesamt Denkmäler im Sinne der Denkmalschutzgesetze und sollten mit ihren spezifischen Eigenheiten der städtebaulichen Anordnung und der Grundrißdispositionen, der konstruktiven Materalien, Details und Dachgestaltung erhalten bleiben. Der denkmalpflegerische Erhaltungsanspruch stößt jedoch bei Wohnbauten auf erhebliche Schwierigkeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Neunzehntes Jahrhundert; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Vorbild; Städtebaukonzept; Leitbild; Stadtraum; Platzbildung; Baukörpergliederung; Villa; Jahrhundertwende; Reformbewegung; Einfachheit; Gartenstadt; Genossenschaft; Sozialreform; Neue Sachlichkeit; Werkbund; Moderne; Zwanziger Jahre; Flächensparendes Bauen; Akzeptanz; Flachdach; Historische Anlage; Denkmalpflege; Veränderung; Eigentümer; Dachgestaltung; Bestandserhaltung; Reparatur; Detail; Schornstein; Verputz; Ortgang; Dachrand;.
in Fachzeitschrift: Baukultur (1998)Nr.1, S.36-41, Abb.,Lit.
ISSN: 0722-3099
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Krebs,Philipp; Seiss,Reinhard:
Die Stadt der vorweg gebauten Zukunft oder Wo Unternehmer bauten, was Visionäre träumten. Ein mährischer Schuster schrieb zu Beginn unseres Jahrhunderts Geschichte - mit seinen Schuhen und mit seiner Stadt
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtgeschichte; Werkssiedlung; Schuhfabrik; Gartenstadt; Architekturstil; Rationalismus; Modulbauweise; Wirtschaftswachstum;.
in Fachzeitschrift: Planerin (1998)Nr.1, S.36-38, Abb.
ISSN: 0936-9465
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Lech,Jürgen; Keutz,Ulrich:
Erhöhter Schwierigkeitsgrad (d.)
Die stark beschädigten Dächer der um 1904 erbauten Häuser einer inzwischen denkmalgeschützten Bergarbeitersiedlung mußten erneuert werden. Beschreibung der aufgetretenen Probleme und der durchgeführten Arbeiten.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohngebäude; Siedlungshaus; Arbeitersiedlung; Dachdeckung; Baudenkmal; Denkmalpflege; Wärmedämmung; Detail; Ausführungsbeschreibung;.
in Fachzeitschrift: DDH Das Dachdeckerhandwerk 119(1998)Nr.19, 34-39 (4 S.), Abb.
ISSN: 0172-1003
Textsprache: d.
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Schmidt,Herbert:
Historische Bauideen zeitgemäß definiert. Der "Neue Römerhof" in Augsburg
Der alte Römerhof in Augsburg entstand in den 20er und 30er Jahren dieses Jahrhunderts als Arbeitersiedlung: Eine Blockbebauung in Rechteckform um einen großen, unverbauten Innenhof herum. Anfang der 90er Jahre fiel die Entscheidung für den Komplettabriß der Altbausubstanz, da die Sanierungskosten nahezu so hoch veranschlagt wurden wie die Kosten für einen Neubau. Die neue Anlage, die sich in der Typologie an der alten Bebauung orientiert, wurde in vier Bauabschnitten realisiert. Das Bauvorhaben wurde in konventioneller Bauweise ausgeführt. Der neue Römerhof beherbergt wesentlich mehr Wohnungen als der alte (100 Wohnungen), nämlich 155 Sozialwohnungen mit einer Gesamtfläche von 10100 qm. Es gibt einige seniorengerechte sowie acht behindertengerechte Wohnungen. Um die städtebauliche Einheit der Blockstruktur zu unterstreichen erhielt das Ensemble einen Anstrich in kräftigem Oxidrot.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; zwanziger Jahre; Abriss; Neubebauung; Sozialer Wohnungsbau; Blockbebauung; Innenhof; Baumbestand; Grünanlage; Durchgang; Höhenstaffelung; Bauabschnitt; Massivbau; Mauerwerksbau; Stahlbetondecke; Dachstuhl; Holztragwerk; Satteldach; Kunststoffenster; Tiefgarage; Farbgestaltung; Wohnungsgröße; Behindertengerecht; Altengerecht;.
in Fachzeitschrift: Modernisierungs-Magazin 11(1998)Nr.7/8, 22-25 (3 S.), Abb.
ISSN: 0943-528X
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Krmela,Boris:
Stadtentwicklung in Leuna - Chemiegiganten und Gartenstadtidylle
Leuna klingt nach Seveso und riecht wie Bhopal - so weit die alten Vorurteile. Nach der Wende ist das Großkombinat zerfallen, heute siedeln im "Chemiepark Leuna" etwa 30 verschiedene Unternehmen. Die Planungshoheit für die gigantische Industriefläche ist auf die umliegenden Gemeinden übergegangen. Besonders Leuna, die Gartenstadt-Werkssiedlung von 1915, kämpft noch mit den ungeahnten Freiheiten und gewaltigen Planungsherausforderungen. Die großen Gewerbeflächen sind zu vermarkten, und das einzigartige historische Bild der Siedlung ist mit bescheidenen finanziellen Mitteln herauszuputzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtentwicklung; Gartenstadt; Werkssiedlung; Chemiewerk; Planungshoheit; Strukturwandel; Wirtschaftspolitik; Stadtgestaltung;.
in Fachzeitschrift: Planerin (1998)Nr.2, S.44-46, Abb.
ISSN: 0936-9465
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Meyer,Karl Heinz:
Lebensgarten Steyerberg
Eines der erfolgreichsten ökologisch orientierten Gemeinschaftsprojekte im deutschsprachigen Raum ist der 1985 gegründete "Lebensgarten Steyerberg" bei Hannover. Von den Nazis wurde die 5 ha große Siedlung für Arbeiter einer Munitionsfabrik errichtet. Diese Vorgeschichte empfanden die Lebensgarten-Gründer als innere Verpflichtung, ein besseres, gewaltfreies Zusammenleben von Menschen verschiedener Nationalitäten, Religionen und sozialer Herkunft zu gestalten. Dementsprechend gab und gibt es keine Aufnahmekriterien; alle sind willkommen, die ihre Mitmenschen nicht beeinträchtigen, sondern Toleranz und Vielfalt bejahen und als Chance zu individueller und gemeinsamer Weiterentwicklung betrachten.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Gemeinschaftswohnen; Siedlungsgestaltung; Infrastruktur; Biologisches Bauen; Ökologisches Bauen; Arbeitersiedlung; Sanierung; Wohnform;.
in Fachzeitschrift: Wohnung + Gesundheit 20(1998)Nr.87, S.19-20, Abb.
ISSN: 0176-0513
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Hartmann,Kristiana:
Die historischen Voraussetzungen des Massenwohnungsbaus im 19. und 20. Jahrhundert
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Massenwohnungsbau; Geschichte; Voraussetzung; Neunzehntes Jahrhundert; Zwanzigstes Jahrhundert; Industrialisierung; Sozialpolitik; Arbeitersiedlung; Gartenstadtbewegung; Siedlungsbau; Zwanziger Jahre; Denkmalpflege; Bedeutung; Bewertung; Wandel;.
In: Massenwohnungsbau und Denkmalpflege. Hrsg.: Sachsen-Anhalt, Landesamt für Denkmalpflege, Halle/Saale
Berlin: Verlag für Bauwesen 1997. S.14-22, Abb.,Lit.
ISBN: 3-345-00634-0
= Arbeitsberichte des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt; 2
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Schmidt,Holger:
Denkmalpflege und soziale Verantwortung. Erfahrungen bei der Erneuerung von Siedlungen
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Sechziger Jahre; Großsiedlung; Plattenbau; Wohnumfeldverbesserung; Stabilisierung; Bevölkerungsstruktur; Kunst; Öffentlicher Raum; Stadtgestaltung; Magistrale; Dampfkraftwerk; Zwanziger Jahre; Industrialisierung; Werkssiedlung; Gartenstadt; Baudenkmal; Sozialverträglichkeit; Konflikt; Eigentumsverhältnis; Kolonie; Privatisierung; Erhaltungssatzung; Denkmalpflege; Bedeutung; Verantwortung;.
In: Massenwohnungsbau und Denkmalpflege. Hrsg.: Sachsen-Anhalt, Landesamt für Denkmalpflege, Halle/Saale
Berlin: Verlag für Bauwesen 1997. S.55-60, Abb.,Lit.
ISBN: 3-345-00634-0
= Arbeitsberichte des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt; 2
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Holtappels,Martin; Hudemann,Annette:
Am Ende einer Zeit. Die Textilstädte Crimmitschau, Plauen, Forst
Drei unbekannte Städte irgendwo in den neuen Bundesländern. Warum wird ihnen ein eigener Bildband gewidmet? Die Teilung Deutschlands nach 1945 hat vieles in Vergessenheit gebracht, woran zu erinnern sich lohnt. Crimmitschau - Vorort der deutschen Arbeiterbewegung. Stadt des großen Textilarbeiterstreiks von 1903/04. Plauen -Zentrum der deutschen Stickerei- und Spitzenindustrie, in deren Bannkreis einst über 150000 Menschen Beschäftigung fanden. Forst - zeitweilig die bedeutendste Tuchstadt Deutschlands, das "deutsche Manchester". Kurz nach der Wiedervereinigung 1989 entstand eine Photodokumentation der drei Textilstädte. Fabrik-und Wohnviertel, Arbeitersiedlungen, Schulen und Geschäfte, Friedhöfe und Parks, von denen hier eine kleine Auswahl veröffentlicht wird - verbunden mit einer Einleitung, in der die textilindustrielle Epoche der drei Städte vergegenwärtigt wird.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Industriegeschichte; Baudenkmal; Industriedenkmal; Textilindustrie; Spinnerei; Bestandsaufnahme; Photodokumentation; Arbeitersiedlung; Wohnviertel; Fabrikgebäude; Neunutzung; Problematik; Abriss;.
Essen: Klartext 1997. 125 S., überwiegend Abb.,Lit.
ISBN: 3-88474-563-8
= Schriften - Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Industriemuseum; 17
Hrsg.: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Industriemuseum, Dortmund
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Hansa/Westhausen. Dortmunder Bergwerke 1854-1980
Die Bergwerke Hansa und Westhausen prägten mit ihren Schachtanlagen und Kokereien bis zu ihrer Stillegung 1980 die Industrielandschaft im Dortmunder Nordwesten. Zuletzt arbeitete hier die einzige Hydrogrube Westeuropas. Mit Zunahme der Belegschaft auf fast 7000 Menschen wuchsen die nahe gelegenen Dörfer zu heutigen Dortmunder Stadtteilen heran. Die Monographie beschreibt neben der Geschichte der Zechen auch die der drei auf Hansa und Westhausen betriebenen Kokereien, des Gruppenkraftwerkes Huckrade und auch das Entstehen der Bergmannssiedlungen; zudem die politischen Ereignisse und das Schicksal der Kriegsgefangenen, Fremd- und Zwangsarbeiter sowie den Bombenkrieg, soweit die Zechen und ihre Umgebung betroffen waren. Es wird dargestellt, welche extremen körperlichen Belastungen die Belegschaft gegen Ende der 112jährigen Förderzeit besonders beim Hydrobergbau auf sich nahm, um die Arbeitsplätze zu erhalten.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Industriestandort; Bergwerk; Zechensiedlung; Zeche; Grube; Stillegung; Kokerei; Baugeschichte; Geschichte; Kriegszerstörung; Schachtanlage;.
Essen: Klartext 1997. 268 S., Abb.,Tab.
ISBN: 3-88474-644-8
= Schriften - Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Industriemuseum; 17
Hrsg.: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Westfälisches Industriemuseum, Dortmund
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Brossard,Gilbert; Oederlin,Daniel:
Architekturführer Winterthur. Bd.1. Ein Führer zur Baukunst in Winterthur von 1830 bis 1930
Der kleinformatige Architekturführer beschreibt in zwei Bänden die wichtigsten, für die jeweilige Zeit repräsentativen Bauten in Winterthur seit 1830: Band 1 beginnt mit der städtebaulichen Öffnung Winterthurs. Ausgewählte Bauobjekte aus dem Industriebereich, Arbeitersiedlungen, Villen und öffentliche Bauten machen die bauliche und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt nachvollziehbar. Die Objekte, gegliedert nach Stadtquartieren, werden in Bild, Plan und Text vorgestellt. Historischer Überblick über die Stadtentwicklung sowie Kurzbiographien einzelner wichtiger Architekten.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekturführer; Industrialisierung; Siedlungsbau; Villa; Industriearchitektur; Arbeitersiedlung; Öffentliches Gebäude; Stadtentwicklung; Architekt; Biographie;.
Zürich: vdf Hochschulverlag 1997. 249 S.
ISBN: 3-7281-2401-X
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Siedlungen und Quartiere des Massenwohnungsbaus in Sachsen-Anhalt (Beispiele)
Der Überblick stellt unter architektur- und sozialgeschichtlichem Aspekt bemerkenswerte Beispiele historischen Massenwohnungsbaus des 19. und 20. Jahrhunderts im Bundesland Sachsen-Anhalt vor, wie sie im Zuge der Schnellerfassung der Denkmäler in den letzten Jahren in das Gesichtsfeld der Inventarisation getreten sind. Das Spektrum reicht vom gründerzeitlichen Arbeiterwohnquartier über gartenstädtische Anlagen des frühen 20. Jahrhunderts und Großsiedlungen aus der Zeit der Weimarer Republik bis hin zum Wohnungsbau der frühen DDR. Die Zusammenstellung ist nicht im Sinne eines auf Vollständigkeit angelegten Denkmalkataloges zu verstehen, sondern bietet eine Auswahl der im Rahmen der Denkmalinventarisation bisher erfaßten Beispiele.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Massenwohnungsbau; Wohnsiedlung; Stadterweiterung; Gründerzeit; Blockrandbebauung; Gartenstadt; Werkssiedlung; Zwanziger Jahre; Kleinwohnung; Dreißiger Jahre; Fünfziger Jahre; Baugeschichte; Baubeschreibung; Architekturgeschichte; Sozialgeschichte; Baudenkmal; Denkmalpflege;.
In: Massenwohnungsbau und Denkmalpflege. Hrsg.: Sachsen-Anhalt, Landesamt für Denkmalpflege, Halle/Saale
Berlin: Verlag für Bauwesen 1997. S.87-123, Abb.,Lit.
ISBN: 3-345-00634-0
= Arbeitsberichte des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt; 2
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Wiesemann,Gabriele:
Löbtau. Ein gründerzeitliches Arbeiterwohngebiet der Residenzstadt Dresden
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadtentwicklung; Vorort; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Industrialisierung; Neunzehntes Jahrhundert; Planung; Bauordnung;.
In: Kunst und Denkmalpflege. Hiltrud Kier zum 60. Geburtstag. Festgabe der Schülerinnen und Schüler
Weimar: VDG Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften 1997. S.203-224, Abb.,Lit.
ISBN: 3-932124-31-6
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Scharff,Nicole; Weninger,Roger:
Von der Villa zum Reihenhaus. Die Pasinger Gymnasiumskolonie und andere Siedlungsprojekte im Münchner Westen 1900-1920
Der Band dokumentiert die Siedlungsentwicklung in Pasing zwischen 1900 und 1920. Die Architekten August Erxter und Bernhard Borst projektieren und bauen mit jüngeren Architekten zusammen nach neuen städtebaulichen Ideen in Pasing: Die Gymnasiumskolonie und weitere bürgerliche Siedlungen und Gebäude. Mit Beiträgen über das Arbeiterwohnen 1900 - 1940 und über den Architekten Josef Lang wird das Pasinger Stadtbild und seine Siedlungsgeschichte beschrieben und anhand zahlreicher Abbildungen dokumentiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Siedlungsentwicklung; Zwanziger Jahre; Kolonie; Villenkolonie; Wohnsiedlung; Reihenhaus; Genossenschaftsbau; Arbeitersiedlung;.
München: Buchendorfer 1997. 152 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-927984-64-7
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Boll,Joachim:
Bewohnergetragene Erneuerung von Arbeitersiedlungen
Arbeiter- und Werkssiedlungen im Ruhrgebiet verfügen oft über eindrucksvolle städtebauliche Qualitäten. Im Rahmen der IBA Emscher Park wurde eine Reihe solcher Siedlungen unter Beachtung städtebaulicher, ökologischer und sozialer Gegebenheiten behutsam modernisiert. Gerade mit Eigeninitiative und Selbstbeteiligung der Bewohner -ohnehin eine lange Tradition dieser Siedlungsform- wurde ein neuer Weg eingeschlagen. Weder Komplettsanierung durch die Siedlungseigentümer, noch die Einzelprivatisierung können dieser Strategie in puncto Individualität, Differenzierung der Standards, Kosten, soziales Gleichgewicht und Mietpreisgefüge das Wasser reichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Modernisierung; Bürgerbeteiligung; Gestaltungskonzept; Denkmalschutz; Wohnqualität; Planungsorganisation; Kosten; Selbsthilfe;.
in Fachzeitschrift: Informationen zur Raumentwicklung (1997)Nr.8/9, S.573-592, Abb.
ISSN: 0303-2493
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Szymanski,Przemyslaw:
Die Poznanski-Werke. Die Geschichte der wichtigsten Lodzer Fabrik
Nur wenige hundert Meter vom Stadtzentrum bildet der Komplex der Poznanski-Werke eine baugeschichtlich einzigartige Welt. Auf dem 30 Hektar großen Werksgelände bildeten die Fabrik ein fünfstöckiger Backsteinbau mit monumentalen Ausmaßen, die prächtige Residenz des Fabrikanten, der "Poznanski-Palast", und die Arbeitersiedlung ein städtebauliches Ensemble von beeindruckender stilistischer und kompositorischer Geschlossenheit. Das architektonische Symbol des polnischen Manchester entstand ab 1870, wuchs ständig und wurde zu einem der größten und technisch am besten ausgestatteten Textilbetriebe in Osteuropa. 1918 wurde der Poznanski-Palast verstaatlicht, wie nach dem Zweiten Weltkrieg auch die Betriebe. Heute ist die Textilproduktion eingestellt, der riesige Komplex steht leer, seine Geschichte versinnbildlicht den Aufstieg und Fall der Lodzer Industrie.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industriegebäude; Industriearchitektur; Industrieentwicklung; Industriegeschichte; Baugeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Textilindustrie; Innenstadt; Stadtzentrum; Arbeitersiedlung; Stadtentwicklung;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt - Themenheft der Bauwelt (1997)Nr.136 (Bauwelt Nr.48), S.2730-2735, Abb.
ISSN: 0005-6855
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Neuhöfer,Manfred:
Der Planer als Kommunikator. Informationsvermittlung bei der Sanierung einer Bergarbeitersiedlung
Stadtplaner planen, Ingenieuer konzipieren Verfahrensabläufe und technische Ausrüstungen, Architekten entwerfen, Politiker entscheiden, Journalisten berichten und die Bewohner - erdulden.So jedenfalls stellt sich bis heute in vielen Fällen die Realität dar. Doch diese sektorale Logik muß schnellstens geändert werden, um die stillschweigende Duldung der Bewohner in aktive Mitwirkung - und somit bessere Ergebnisse - zu verwandeln! Besonders bei der Vermittlung von Informationen aller Art von den Planern hin zu den Beplanten liegt einiges im Argen. Die vorliegende Diplomarbeit nimmt sich genau dieses Problems an.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Planungsorganisation; Öffentlichkeitsarbeit; Kommunikation; Informationsdefizit; Bürgerbeteiligung; Partizipation; Forschungsprojekt; Diplomarbeit; Werkssiedlung; Sanierung; Bewohnerbeteiligung;.
in Fachzeitschrift: Raumplanung (1997)Nr.76, S.27-33, Abb.,Lit.
ISSN: 0176-7534
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Seiß,Reinhard; Krebs,Philipp:
Wo Unternehmer bauten, was Visionäre träumten
Eine Bilderbuchgeschichte für Raumplaner: die Stadt aus einer (Bauherren-)Hand. Uns sogar noch von einem Industriellen dieses Jahrhunderts entworfen. Eine ganze Stadt als Denkmal der inzwischen Geschichte gewordenen Zwischenkriegszeit, einer sehr dynamischen Epoche unseres östlichen Nachbarns Tschechien. Die Stadt Zlin (früher Gottwaldov) zeugt auch heute noch, mitten in Mähren, von den Visionen ihres Gestalters Tomas Bata, Schuhfabrikant.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtentwicklungsplanung; Werkssiedlung; Industriebetrieb; Entwicklungsgeschichte; Gartenstadt; Architektur; Entwurf; Modulraster; Wohnbau; Produktionsgebäude; Öffentliche Einrichtung; Stadtgestaltung; Raumqualität;.
in Fachzeitschrift: Raum (1997)Nr.26, S.44-51, Abb.
ISSN: 1024-137X
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Zimmermann,Birgitta:
Das Siedlungswesen in Hagen von 1900 - 1933
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, an Beispielen das Siedlungswesen in Hagen von 1900 bis 1933 zu beschreiben. Die umfangreiche Geschichte des Hagener Bauwesens machte eine zeitliche Begrenzung unumgänglich. Die um 1900 beginnenden Aktivitäten Karl Ernst Osthaus, das Aufleben der Diskussion um den Arbeiterwohnungsbau und die Deutsche Gartenstadtbewegung sowie das verstärkte Engagement von Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften im Mietwohnungsbau bestimmen den ersten Teil der Arbeit. Die detaillierte Analyse der Osthausschen Projekte wirft gleichzeitig die Frage auf, in wieweit sich die Impulse der Moderne zwischen Jugendstil und Bauhaus-Architektur auf nationale und internationale Architekturströmungen ausgewirkt haben. Die Beschreibung verschiedener Hagener Bauvorhaben soll den Einfluß des "Hagener Impulses" auf die lokalen Architekten nachgehen. Mit dem ersten Weltkrieg kam das Bauwesen in Hagen fast ganz zum Erliegen. Die Architekten van de Velde, Behrens und Lauweriks verließen die Stadt und suchten ihr Betätigungsfeld nach dem Krieg in anderen Zentren des Wandels. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Krise der Nachkriegszeit und ihren Auswirkungen auf die Bauwirtschaft. Der Privatwohnungsbau kam fast ganz zum Erliegen. Die steigende Wohnungsnot verlangte nach neuen Lösungsansätzen im Siedlungsbau, der ab 1918 zu einer Sache des Staates, der Gemeinden und des gemeinnützigen Wohnungsbaus avancierte. In Hagen entstanden in den 20er Jahren viele zum Teil sogar bedeutende Siedlungsprojekte, die jahrelang der öffentlichen Anerkennung entgingen. Sie wurden vernachlässigt und in der Bausubstanz verändert. Erst seit den späten 70er und den frühen 80er Jahren rückten sie verstärkt in das Blickfeld der Denkmalpflege. Diese Arbeit versucht, einen Überblick über die verschiedenen Siedlungsformen vom Kleinhausbau über das Einfamilien-Reihenhaus in Gruppenbauweise oder Hofumbauung und den Geschoßwohnungsbau zu geben.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Siedlungswesen; Stadtentwicklung; Baustil; Neues Bauen; Zwanziger Jahre; Gartenstadtbewegung; Vorstadt; Arbeitersiedlung; Moderne; Regionalarchitektur; Nachkriegszeit; Wohnungsbau; Baugeschichte;.
Aachen: Shaker 1996. 345 S., Abb.,Grundr.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-8265-2047-5
tech.Diss.; Aachen 1996
= Berichte aus der Kunstgeschichte
Hrsg.: TH Aachen, Philosophische Fakultät
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Seehrich-Caldwell,Anja:
Gemütlich?
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Planungsgrundlage; Vorfertigung; Standardisierung; Detailplanung; Flexibilität; Transparenz; Bewohner; Nutzerbedürfnis; Historische Anlage; Wohnqualität; Planungsanforderung; Kostengünstiges Bauen; Mythos; Akzeptanz; Diskrepanz; Gestaltungsanspruch; Vorbild; Beispiel; Werkssiedlung; Zwanziger Jahre;.
In: Wohnquartiere und Wohnsiedlungen
Stuttgart: Krämer 1996. S.39-40, Abb.
ISBN: 3-7828-3167-5
= Architektur-Wettbewerbe; 167
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Weiß,Erich:
Arbeiterrentengüter im Rheinland. Quellen zur Geschichte der Flurbereinigung in Deutschland.
Schlagwörter zum Inhalt: Recht; Siedlung; Sozialer Wohnungsbau; Wohnungsbaufinanzierung; Arbeitersiedlung; Siedlungsrecht; Siedlungsgesellschaft; Siedlungswesen; Agrarsiedlung; Pacht; Kleinwohnung; Eigenheim; Öffentlicher Wohnungsbau; Arbeiterwohnungsbau; Kolonisation; Rente; Ablösung; Ablösungsbetrag; Reichssiedlungsgesetz;.
in Fachzeitschrift: GuG Grundstücksmarkt und Grundstückswert 7(1996)Nr.5, S.286-296, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0938-0175
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Reitsam,Charlotte:
Hermann Muthesius.
Für den Architekten Hermann Muthesius waren Gebäude und Garten unmittelbar miteinander verbunden. Für beides zeichnete der Architekt verantwortlich, Landschaftsgärtner zog er nur zu Bepflanzungsfragen heran. Aus seiner Einstellung heraus, die soziale Frage mit dem Fortschritt zu verbinden, entwarf er Arbeitersiedlungen und Gartenstädte wie auch Landhausvillen mit Gärten.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Architekt; Gebäude; Garten; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Landhaus; Gartengestaltung; Lebenswerk; Gartenarchitektur; Symbiose;.
in Fachzeitschrift: Garten + Landschaft 106(1996)Nr.10, S.33-36, Abb.,Lit.,Lagepl.
ISSN: 0016-4720
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Deutschlands älteste Arbeitersiedlung - Eisenheim feiert 150 Jahre.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Stall; Landwirtschaft; Nebenerwerb; Denkmalschutz; Historische Anlage; Museum; Neunzehntes Jahrhundert; Werkssiedlung; Siebziger Jahre; Sanierung; Waschhalle; Umnutzung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 28(1996)Nr.6, S.NW173, Abb.
ISSN: 0720-0269
Symbiose von Alt und Neu. Denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlung erhielt ein modernes Pendant.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Baudenkmal; Erweiterung; Reihenhaus; Gartenstadt; Bergarbeitersiedlung; Modernisierung;.
in Fachzeitschrift: bi bauwirtschaftliche informationen (1996)Nr.1, S.39-40, Abb.
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Schmidt,Birgit:
Im Bestand gefährdet. Werkswohnungen in den neuen Bundesländern.
Im Gefolge der Privatisierung der ostdeutschen Unternehmen verändern sich auch bei den zugehörigen Werkswohnungen Eigentümer und soziale Struktur. Die zuständige Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft ist an bloßer Verwertung der Objekte interessiert und prägt damit die Stadtentwicklung und Wohnungspolitik in den Gebieten mit vielen Werkssiedlungen. Wie können dennoch diese Bestände erhalten und sozialverträglich erneuert werden?
Schlagwörter zum Inhalt: Baupolitik; Wohnungspolitik; Arbeiterwohnung; Privatisierung; Arbeitersiedlung; Bestandsschutz; Stadterneuerung; Bewohnerbeteiligung; Werkswohnung; Werkssiedlung; Bestandssicherung; Erneuerungskonzept;.
in Fachzeitschrift: AKP Fachzeitschrift für Alternative Kommunal Politik 17(1996)Nr.1, S.52-54, Abb.
ISSN: 0941-9225
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Holl,Christian:
Ideen für Arbeiterkolonie.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Denkmalschutz; Baudenkmal; Museum; Wohnnutzung; Neunzehntes Jahrhundert; Verfall; Nutzungskonzept; Glasindustrie;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 130(1996)Nr.6, S.8, Abb.
ISSN: 0721-1902
Birne,Torsten:
Architektur des 20.Jahrhunderts. Tl.9. Die Gartenstadt "Marga" in Brieske.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Gartenstadt; Baugeschichte; Planungsgrundlage; Tagebau; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Planungsphilosophie; Städtebaukonzept; Durchgrünung; Raumbildung; Typologie; Werkssiedlung; Sanierungsbedarf;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1996)Nr.10, S.600, Abb.
ISSN: 0003-875X
Saldern,Adelheid von:
Häuserleben. Zur Geschichte städtischen Arbeiterwohnens vom Kaiserreich bis heute.
In dem Band wird die vielseitige und wechselhafte Geschichte von Häusern und Quartieren, in denen überwiegend Angehörige der Arbeiterschaft lebten, nachgezeichnet. Dabei geht es zum einen um Entstehung und Entwicklung der "Arbeiterviertel, die den Wandel des Spannungsfeldes von Markt, Politik und gesellschaftlichem Wertesystem widerspiegeln". Zum anderen werden die vielfältigen Aneignungsformen des Quartiers durch die Bewohner als eine kulturelle Leistung gewürdigt, die erst die Häuser mit Leben erfüllte.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeiter; Geschichte; Wohnungspolitik; Miethaus; Siedlungsgeschichte; Kaiserreich; Werkssiedlung; Arbeiterbewegung; Wohnquartier; Drittes Reich; Weimarer Republik; Wiederaufbau; Historische Entwicklung;.
Bonn: J.H.W.Dietz 1995. 487 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-8012-4058-4
= Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschichte; 38
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Krieger,Jan:
Das kleine Haus - Eine Typologie. (dt.,engl.)
Der Reiz des Kleinhauses liegt sicher auch in der Tatsache, daß es ein erreichbares Ziel darstellt sowohl für Bewohner wie für Architekten. Als kleines Gebäude ist es ein "begreifbares", "erfaßbares" Objekt der Baukunst, wie eine begehbare Skulptur, "handlicher" als große Architekturen. Das kleine Haus, wenn es als Architekturaufgabe ernst genommen ist, schreibt schließlich genauso Architekturgeschichte und spiegelt Stilentwicklung wider, wie die großen Bauten. 55 Beispiele von 1895 bis 1995 werden in chronologischer Reihenfolge gezeigt. Auswahlkriterien waren: kleine Häuser als Wohnhäuser, also keine Kioske oder Pavillons, zum Dauerwohnen geeignet, für sich als Bauindividuen erkennbar.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Einfamilienhaus; Wochenendhaus; Ferienhaus; Fertighaus; Arbeitersiedlung; Architekturgeschichte; Beispielsammlung; Gartenstadt; Architekturentwicklung; Sommerhaus; Wachsendes Haus; Bootshaus; Kleinhaus; Typologie; Zwanzigstes Jahrhundert; Jahrhundertwende; Zwanziger Jahre; Dreißiger Jahre; Nachkriegszeit; Achtziger Jahre;.
Sulgen: Niggli 1995. 131 S., überwiegend Abb.
ISBN: 3-7212-0280-5
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Schäche,Wolfgang:
Wohnen in der Siemensstadt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Industrie; Standort; Grundriss; Aufriss; Planung; Nachbarschaft; Erschließungskosten; Bauträger; Wohnungsbau; Arbeiterwohnung; Bebauungsplan; Arbeitersiedlung; Städtebau; Werkswohnung; Gebäudehöhe;.
In: Siemensbauten in Siemensstadt. Tl.2
Berlin: Konopka 1995. S.9-10
ISBN: 3-924812-34-9
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Worbs,Dietrich:
Die Wohnsiedlungen und das ehemalige Mädchenerholungsheim. Die Bau- und Gartendenkmale in Siemensstadt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Baugeschichte; Freifläche; Nachbarschaft; Bauträger; Wohnungsbau; Arbeiterwohnung; Bebauungsplan; Arbeitersiedlung; Bautechnik; Grundriss; Grünfläche; Garten; Erholungsheim; Laden; Städtebau; Denkmal; Ensemble; Kirche; Werkswohnung; Lageplan; Torbogen; Brunnenanlage; Skulptur; Block;.
In: Siemensbauten in Siemensstadt. Tl.2
Berlin: Konopka 1995. S.17-103, Abb.,Lit.
ISBN: 3-924812-34-9
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Denk,Andreas:
Weiter wohnen am Schüngelberg.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Baudenkmal; Erneuerungsmaßnahme; Instandsetzung; Infrastruktur; Denkmalpflege; Ökologie; Farbgestaltung; Nachbarschaft; Jahrhundertwende; Ergänzungsbau; Wohnbebauung; IBA-Emscher-Park; Kunstlandschaft; Naherholungsgebiet;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1995)Nr.3, S.135, Abb.
ISSN: 0003-875X
Bode,Peter M.:
Architektur - Siemensstadt unter Denkmalschutz. Berlins schönstes Ensemble bleibt weiterhin ein Modellfall.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Baudenkmal; Denkmalschutz; Fabrikgebäude; Bildungseinrichtung; Gartenstadt; Zwanziger Jahre; Fabrikanlage; Denkmalliste; Umnutzung; Neoklassizismus; Neues Bauen; Werkssiedlung;.
in Fachzeitschrift: Art (1995)Nr.11, S.167, Abb.
ISSN: 0173-2781
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Meixner,Christiane:
Bedrohte Viefalt. In Oberhausen - Mega-Mall "CentrO" contra Arbeitersiedlung.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Einkaufszentrum; Stadtzentrum; Rohbau; Arbeitersiedlung; Denkmalschutz; Stadtmitte; Protest; Verdrängung; Bergarbeitersiedlung; Abriss;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 129(1995)Nr.12, S.28-29, Abb.
ISSN: 0721-1902
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Hafner,Thomas:
... in die Jahre gekommen. Ein Neuanfang an der Isar. Die Siemenssiedlung in München-Obersendling, 1950-1954.
In der Siemenssiedlung werden die fünfziger-Jahre-Leitbilder vom aufgelockerten, gegliederten und durchgrünten Städtebau konsequent umgesetzt. Entsprechend niedrig ist die Bebauungsdichte: Nur 10 % des Grundstücks sind überbaut; die Brutto-Wohndichte liegt mit 172 Bewohner/ha auf Gartenstadtniveau. Das Konzept bedeutet ferner eine Abkehr von der bisher im Nachkriegswohnungsbau üblichen relativ strengen Zeilenbebauung und Straßenführung. Es entstehen die ersten Wohnhochhäuser in München: zwei 17-geschossige Sternhochhäuser und eine 12-geschossige Hochhausscheibe. Die Architektursprache übernimmt viele Elemente des Neuen Bauens der Zwanziger Jahre. Eine Besonderheit stellt die Ausstattung dar. Alle Wohnungen haben Einbauküchen, Bäder mit Warmwasserboiler, Abstellräume und eine Gemeinschaftsantenne.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Wohnsiedlung; Baudenkmal; Leitbild; Bebauungsdichte; Wohnhochhaus; Freiraumgestaltung; Infrastruktur; Flachdach; Baukonstruktion; Vorfertigung; Betonfertigteil; Massivdecke; Außenwand; Ziegelmauerwerk; Bad; Fünfziger Jahre; Sanierung; Werkssiedlung; Städtebaukonzept; Durchgrünung; Siedlungskonzept; Architektursprache; Neues Bauen; Fensterband; Wohnungsstandard; Ausstattung; Einbauküche;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 129(1995)Nr.12, S.92-97, Abb.,Lit.
ISSN: 0721-1902
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Robeck,Ulrike:
Wohnhäuser aus Stahl. Das Experiment des Stahllamellenhauses im Ruhrgebiet.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Vorfertigung; Stahlkonstruktion; Wandtafel; Dachtragwerk; Innenwand; Ziegelmauerwerk; Bims; Geschossdecke; Holzbalkendecke; Wohnsiedlung; Denkmalschutz; Instandsetzung; Bauschaden; Korrosion; Arbeiterwohnungsbau; Neunzehntes Jahrhundert; Zwanziger Jahre; Stahlblech; T-Profil; Gipsplatte; Rostbildung;.
in Fachzeitschrift: Baukultur (1995)Sondernr.1/2, S.33-35, Abb.,Lit.
ISSN: 0722-3099
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Die kleine heile Welt von Piesteritz. Eine Werksiedlung als Denkmal.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Siedlung; Arbeitersiedlung; Villa; Reihenhaus; Denkmalpflege; Werkssiedlung; Erhaltungszustand; Sanierung; Ortsbild;.
in Fachzeitschrift: Monumente 5(1995)Nr.1/2, S.30-31, Abb.
ISSN: 0941-7125
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Küttner,Irmelin:
Dörfer zwischen Tradition und Erneuerung. Dorfentwicklung im Wandel der dreißiger bis zu den fünfziger Jahren.
Die gewaltigen Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialstrukturen in den letzten 150 Jahren brachten einen beträchtlichen Schwund an ländlichen Siedlungs-, Flur- und Hausformen mit sich. Viele ehemalige Guts- und Bauerngemeinden wurden zu Industriedörfern und Arbeiterwohnstandorten umfunktioniert. Gegenwärtig erleben wir das Phänomen, daß die Dorfanlagen allmählich nivelliert und immer mehr städtische Bauformen in die ländlichen Siedlungen integriert werden. Der Artikel beschreibt die Situation der Dorfentwicklung in Brandenburg anhand zahlreicher Beispiele und verdeutlicht die Aufgabe der Denkmalpflege zur Erhaltung noch bestehender baulicher Zeugnisse aus vergangenen Zeitabschnitten.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Dorfentwicklung; Bauernhof; Dorf; Siedlung; Denkmalpflege; Werkssiedlung; Nachkriegszeit; Wiederaufbau; Beispiel;.
in Fachzeitschrift: Brandenburgische Denkmalpflege 4(1995)Nr.1, S.112-128, Abb.
ISSN: 0942-3397
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Zanger,Octavia:
Die Siedlung Grüngürtel. Ein ehrgeiziges Wohnbauprojekt der Stadt Düren vom Anfang dieses Jahrhunderts erfährt seine Wiederentdeckung.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Siedlung; Wohnungsbau; Ziegel; Stadtentwicklung; Arbeitersiedlung; Baugeschichte; Formensprache; Denkmalschutz; Siedlungstyp; Wohnungsgrundriss; Umgestaltung; Sanierung;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 12(1995)Nr.4, S.158-163, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-2619
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Werks- und Genossenschaftssiedlungen im Ruhrgebiet 1844 - 1939. Bd.2 - Duisburg-Rheinhausen, Duisburg-Homberg/Ruhrort.
Wohnsiedlungen, die durch Baugenossenschaften oder durch Mitwirkung von Industrieunternehmen errichtet wurden, werden in den Duisburger Stadtteilen Rheinhausen, Homberg und Ruhrort mit dem Merkmalskomplex Baujahr, Bauherr, Architekt, Zahl der Wohneinheiten, heutige Eigentumsverhältnisse, Grund- und Aufriß verschiedener Haustypen, Art der Gebäudenutzung, Maß und Art der Ver- und Entsorgung und Nutzung der Grundstücksflächen erfaßt. Auswertungsgrundlage sind Sekundärliteratur sowie Unterlagen von städtischen, betrieblichen und genossenschaftlichen Akten und Archiven. Ausgeschlossen von der Betrachtung sind Siedlungen, die in kommunaler Trägerschaft errichtet wurden sowie solche, die im Zuge von Sanierungs- und Neubaumaßnahmen abgerissen oder zerstört wurden.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Wohnungsbau; Baugeschichte; Architekturgeschichte; Bauherr; Eigentümer; Trägerschaft; Mehrfamilienhaus; Grundrissgestaltung; Fassadengestaltung; Arbeitersiedlung; Bergbau; Wohnform; Werkssiedlung; Genossenschaftswohnung; Großsiedlung; Wohnhaus; Haustyp; Verzeichnis; Inventar; Grundrisstyp;.
Essen: Klartext-Verlag 1994. 219 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-88474-352-X
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Sterra,Bernhard:
Bauen im Nationalsozialismus. Aspekte und Tendenzen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtgestaltung; Städtebau; Stadtplanung; Politik; Siedlung; Arbeitersiedlung; Großstadt; Gartenschau; Zerstörung; Krieg;.
In: Stuttgart
Stuttgart: Silberburg-Verlag 1994. S.56-81, Abb.
ISBN: 3-87407-185-5
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Metzendorf,Rainer:
Georg Metzendorf 1874-1934. Siedlungen und Bauten.
Während Heinrich Metzendorf, der Ältere der beiden Architekten-Brüder aus Heppenheim, dem heimatlichen Raum Darmstadt-Bergstraße verhaftet blieb, verlegte der jüngere Georg den Schwerpunkt seiner Tätigkeit nach Anfangsjahren in Heppenheim und Bensheim, für die eine Reihe reizvoller Landhaus-Bauten zeugen, schon 1909, als er zum Chefarchitekten der von Krupp geplanten Garten-Vorstadt Margarethenhöhe berufen wurde, ins Ruhrgebiet. Neben dem künftig im Vordergrund stehenden Siedlungs- und Kleinwohnungsbau hat er in und um Essen in den Folgejahrzehnten vielfältige Bauprojekte bearbeitet, die der im Rahmen der Arbeit vorgelegte Werkkatalog unter "Bauten der Gemeinschaft, Arbeit und Technik" zusammenfaßt: Verwaltungs- und Geschäftsbauten, Schulen und Kirchen, Brücken und Denkmäler. Die vom Enkel (als Dissertation der TH Aachen) erarbeitete Rekonstruktion des Lebenswerks ist um so wichtiger, als der Original-Nachlaß G. Metzendorfs im Krieg zerstört wurde.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Bautätigkeit; Baugeschichte; Kleinwohnung; Gartenstadt; Arbeitersiedlung; Bestandsaufnahme; Siedlungsbau; Werkverzeichnis; Lebenswerk; Zechensiedlung; Bautenverzeichnis;.
Darmstadt: 1994. 470 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-88443-185-4
tech.Diss.; Aachen 1993
= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte; 96
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Breßer,Kerstin; Buchholz,Andrea:
Projekt 8/9: Nachverdichtung einer Bergarbeiterkolonie mit Seniorenwohnanlage sowie "Mieter planen mit"-Projekt. Castrop-Rauxel-Ickern
Im Rahmen der Erneuerung, Erhaltung, Weiterentwicklung und Nachverdichtung einer Bergarbeitersiedlung im Stadtteil Ickern Castro-Rauxels standen die Bebauung von bislang ungenutzten Blockinnenflächen und die Neugestaltung des Wohnumfeldes im Vordergrund. Das Erneuerungsprogramm gliedert sich die Verbesserung des Wohnumfelds durch die Erneuerung der Ver- und Entsorgung sowie die Neugestaltung der Straßenräume, die farbliche Neugestaltung der Wohngebäude, den Neubau von Mietwohnungen und Eigenheimen und die Errichtung von Altenwohnungen. Die Errichtung der Seniorenwohnhäuser soll es älteren Menschen ermöglichen in ihrem angestammten Wohnbereich zu verbleiben. Der Bau der Mietwohnungen und Eigenheime wird mit der sozialen Zielsetzung der Förderung des integrierten Wohnens und der Flächeneinsparung durch Nachverdichtung verfolgt. Die künftigen Mieter wurden in den Planungsprozeß integriert (Partizipation).
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Nachverdichtung; Blockbebauung; Wohnsiedlung; Bergarbeitersiedlung; Altenwohnanlage; Altenwohnung; Mehrfamilienhaus; Wohngebäude; Wohnumfeldverbesserung; Integriertes Wohnen; Bewohnerbeteiligung; Planungsbeteiligung; Partizipation; Wohnungsunternehmen; Projektbeispiel;.
In: JBF Seminar 1994. Steuerungselemente des sozialen Managements. Dokumentation von 22 beispielhaften Projekten aus den Unternehmen. Hrsg.: Gesamtverband der Wohnungswirtschaft e.V. -GdW-, Köln
Köln: 1994. 10 S., Abb.,Lagepl.,Grundr.
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Blankenfeld,Marianne:
Messingwerk Eberswalde-Finow. Eine sozialreformerische Werkssiedlung von Paul Mebes.
Mehr als 300 Jahre Metallverhüttung haben ihre kulturelle Ausprägung und ihren Höhepunkt in der Messingwerksiedlung gefunden die von 1920 bis wohl zum Ende des zweiten Weltkriegs eine selbständige Gemeinde war. Diese Geschichte ist an den überkommenen Baulichkeiten lesbar geblieben, die mit dem stilistischen Nebeneinander ihrer jeweils zeittypischen Formensprachen in unmittelbarer räumlicher Nachbarschaft die Eigenheit des Ortsbildes ausmachen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Hüttenwerk; Baugeschichte; Historische Anlage; Werkssiedlung; Neunzehntes Jahrhundert;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 85(1994)Nr.14, S.776-781, Abb.
ISSN: 0005-6855
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Von Seldwyla zum Haldenland. Rolf Kellers letzte Wohnsiedlung.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Wohnsiedlung; Moderne; Freiraumgestaltung; Reihenhausbebauung; Kindergarten; Hanglage; Baukörpergliederung; Transparenz; Jahrhundertwende; Siedlungserweiterung; Bergarbeiterwohnung; Siedlungskonzept; Städtebaukonzept; Zeilenbau; Gemeinschaftsanlage; Lochfassade; IBA-Emscher-Park;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 26(1994)Nr.11, S.1810, Abb.
ISSN: 0012-1215
Gramlich,Sybille:
Brieske. Die Kolonie Marga. Eine Arbeiterkolonie zwischen Werkssiedlungsbau und Gartenstadt.
Bei Senftenberg wurde ab 1907/08 die Arbeiterkolonie Marga als Werkssiedlung von der Ilse Bergbau-Aktiengesellschaft errichtet. Sie unterscheidet sich in Anlage und Bebauung deutlich von den übrigen Wohnkolonien dieser Industrieregion. Ihr kreisförmiger, zur Brikettfabrik hin sich erweiternder Grundriß fällt ebenso aus den Planungsschemata der Zeit heraus wie die ungewöhnlich vollständige Infrastruktur. Darüberhinaus vermitteln die abwechslungsreich gestalteten Mehrfamilienhäuser den Eindruck eines eigenständigen städtischen Gemeinwesens. Die Kolonie Marga war nicht nur das in sozialer, künstlerischer und stadtplanerischer Hinsicht modernste Siedlungsprojekt der Ilse Bergbau-AG, sie ist zugleich eine der frühesten Arbeitersiedlungen in Deutschland, in der Werkssiedlungsbau und die Ideale der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft zu einer gelungenen Synthese verschmolzen wurden.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Infrastruktur; Geschichte; Struktur; Versorgung; Arbeiterkolonie; Werkssiedlung; Gestaltung; Entstehung; Haustyp; Gemeinwesen; Lageplan; Planungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Brandenburgische Denkmalpflege 3(1994)Nr.1, S.85-95, Abb.,Lit.
ISSN: 0942-3397
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Niemann,Alexander:
Brieske. Die Gestaltung der Freiflächen der Kolonie Marga.
Bis heute haben sich in der Arbeiterkolonie Marga noch wesentliche Teile der durch Georg Heinsius von Mayenburg geplanten Freiflächen- und Grüngestaltungen in relativ unverändertem Zustand erhalten: die zahlreichen Alleen, die teilweise fast noch ursprünglich erhaltenen Blockinnenräume mit ihren Gartenparzellen, viele der Vorgärten samt Einfriedungen, der Gasthofs- und Konzertgarten, der völlig regelmäßig angelegte Friedhof und in wenigen Fragmenten auch noch der Fabrikgarten. Die bedeutendste Fläche dieses Grünsystems machten die aneinandergereihten öffentlichen Grünanlagen aus, die die Siedlung zu einem Teil umgaben und die mit den landwirtschaftlichen Flächen um den andern Teil einen geschlossenen Grünring bilden. Hier werden die Entwicklung und Gestaltung der einzelen Teile des Freiflächen- und Grünsystems der Kolonie dargestellt und dabei besonders untersucht, in welchem Maße sich in Mayenburgs Planung die Grundgedanken der zeitgenössischen Gartenstadtbewegung finden lassen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Bepflanzung; Straßenraum; Marktplatz; Friedhof; Arbeiterkolonie; Werkssiedlung; Freiflächengestaltung; Grüngürtel; Hausgarten; Vorgarten; Allee; Fabrikgelände; Gasthof; Gartendenkmalpflege;.
in Fachzeitschrift: Brandenburgische Denkmalpflege 3(1994)Nr.1, S.95-105, Abb.,Lit.
ISSN: 0942-3397
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Bergeron,Louis:
Noisiel, die Schokoladenstadt.
Noisiel, die Schokoladenstadt, zählt zu den am meisten beachteten französischen Industriedenkmälern. Aus einer Wassermühle an der Marne, die er 1860 - 1874 auf höchstem technischem Standard ausbauen ließ, entwickelte Emil-Justin Menier sein Schokoladenimperium. Technischen, architektonischen und sozialen Innovationen aufgeschlossen, galt Menier als Mann des Fortschritts. Was er schuf, ist ein Ensemble von ganz eigener Ästhetik, das in der Struktur strikt der Logik der industriellen Produktion folgt. Fabrik, Arbeitersiedlung, kollektive Einrichtungen, Wohnung des Unternehmers und landwirtschaftliche Flächen sind erhalten, jedoch in unterschiedlicher Hand. Das erschwert den Umgang mit dem gesamten Standort.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industriegebäude; Industrieanlage; Arbeitersiedlung; Fabrikgebäude; Denkmalschutz; Technisches Denkmal; Baudenkmal; Ensembleschutz; Industriedenkmal; Industriegeschichte;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt (1994)Nr.123 (Bauwelt Nr.36), S.1970-1973, Abb.
ISSN: 0585-0096
(Beil.zu Bauwelt 85(1994)Nr.36)
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Roth,Erik:
Vom Arbeiterhaus zur Direktorenvilla. Werkswohnungen der zwanziger Jahre in Grenzach-Wyhlen.
Ein seltenes Beispiel für qualitätvollen Werkswohnungsbau, bei dem Grundgedanken der Gartenstadt aufgegriffen und den andersartigen Bedingungen entsprechend modifiziert wurden, finden wir in Grenzach-Wyhlen am Hochrhein. Es handelt sich um ein Gelände von 4 ha, von denen ca. 3 ha baulich nicht genutzt sind. Die Eigentümerin beabsichtigt, das Gebiet neu zu ordnen und intensiver zu nutzen. In Absprache mit der Gemeinde wurde ein beschränkter städtebaulicher Ideenwettbewerb mit Realisierungsnachweis durchgeführt.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohngebäude; Siedlung; Gartenstadt; Architekturgeschichte; Formensprache; Ensemble; Denkmalpflege; Neubebauung; Städtebaulicher Wettbewerb; Arbeitersiedlung; Villa; Werkswohnung; Zwanziger Jahre;.
in Fachzeitschrift: DENKMALPFLEGE IN BADEN-WÜRTTEMBERG 23(1994)Nr.4, S.148-154, Abb.
ISSN: 0342-0027
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Franke,Michael; Wehling,Hans-Werner:
Mitten im platten Land. Bergbau und Siedlung in Kamp-Lintfort.
Ohne die Zeche "Friedrich Heinrich" wären in Kamp-Lintfort die Siedlungen - unter ihnen die größte des Ruhrgebietes, die Altsiedlung - nicht entstanden, ohne Zeche und Siedlungen gäbe es die Stadt nicht. Gleichzeitig präsentieren sich in den Bergarbeitersiedlungen Kamp-Lintforts auf engem Raum wie kaum anderswo im Gebiet des Ruhrbergbaus wichtige Phasen der Architektur des industriellen Siedlungsbaus seit der Jahrhundertwende. Mit zahlreichen erstmals veröffentlichten Photos, Plänen und Dokumenten wird die Entwicklung der Bergarbeitersiedlungen von 1907 bis heute nachvollzogen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Bergbau; Stadtentwicklung; Siedlungsgeschichte; Zechensiedlung; Bergarbeitersiedlung; Werkswohnungsbau;.
Essen: Klartext-Verlag 1993. 71 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-88474-026-1
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Wallenhorst,Hans-Joachim:
Die Chronik der GEWOBA 1924 bis 1992.
Trotz ihres heutigen Status als städtisches Wohnungsunternehmen und trotz einer fast zwanzigjährigen Unterbrechung - erzwungen vor allem durch den Faschismus und den Zweiten Weltkrieg - kann die Entwicklung der GEWOBA in weiten Teilen als Beispiel für die Geschichte der Arbeiterbewegung Bremens gelten. Das Buch ist eine vollständige und umfassende Chronik der Wohnungsbaugesellschaft, indem es die Geschichte des Unternehmens und seine wichtigsten Beiträge zum Städtebau in Bremen (Neue Vahr), Bremerhaven und im norddeutschen Raum beschreibt und gleichzeitig architektonische und städtebauliche Konzepte vorstellt und die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe ihrer Umsetzung beleuchtet.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Gemeinnütziges Wohnungsunternehmen; Wohnungsbauunternehmen; Bautätigkeit; Geschichte; Arbeitersiedlung; Chronik; Wiederaufbau;.
Bremen: 1993. 519 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Briesnitz. Eine Genossenschaftlich gegründete Siedlung in Dresden von 1911.
Die Siedlung Briesnitz in Dresden, 1911 genossenschaftlich gegründet und der Gartenstadtidee verpflichtet, hat die Kriegszerstörungen nahezu unversehrt überstanden. Die stilistische Einheit bei gleichzeitiger abwechslungsreicher Vielfalt der architektonischen Formen gibt dieser Arbeitersiedlung einen besonderen Stellenwert. Die Ausstrahlung und Anziehung des Ortes, seine Wohn- und Lebensqualitäten werden in zahlreichen historischen und zeitgenössischen Fotografien und in Texten einer Gruppe von Autoren aus Briesnitz dokumentiert. Die Veröffentlichung dieser Initiative "von unten" geschieht mit der Absicht, für eine Bestandserhaltung der Siedlung bei notwendigen Sanierungsmaßnahmen - auch bei einer möglichen sozialen Umschichtung der Bewohner - zu werben. goj/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtteil; Gartenstadt; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Genossenschaft;.
Dortmund: Nowotny 1993. 115 S., Abb.
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Ostertag,Susanne:
Zlin. Little America in Mähren. (dt.;Ref.engl.)
Die Geschichte von Zlin, einer kleinen Stadt in Mähren, ist eng verknüpft mit der Entwicklung der Schuhfabrik Bata. Die Ernennung Thomas Batas zum k.u.k. Lieferanten während des ersten Weltkrieges machte einen Ausbau der Fabrik notwendig, in der zu dieser Zeit bereits 2000 Männer und Frauen arbeiteten. Da eine weitere Vergrößerung der Fabrik und damit auch der Zuzug von Arbeitskräften notwendig wurden, sorgte Bata zunächst für die wichtigste Infrastruktur und genügend Wohnungsquartiere in Zlin. Zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts für das Stadtzentrum und den Bau der ersten Arbeitersiedlungen gründete Bata während des 1.Weltkrieges eine firmeneigene Bauabteilung unter der Leitung von Jan Kotera. Basis für die weitere Entwicklung war einerseits die Gartenstadtidee von Ebenezer Howard, andererseits die Idee der Fabrik im Grünen. Tony Garnier erdachte um 1904 das Konzept der "cite industrielle". Durch die Verbindung von einem der größten Konzerne des Landes der Bata-Werke, mit der tschechischen funktionalistischen Architektur der 20er Jahre gelang wohl der einzige konsequente Aufbau einer "cite industrielle".
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Industriestadt; Stadtplanung; Stadtzentrum; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Leitbild; Gartenstadt; Sozialstruktur; Vorfertigung; Standardisierung; Raster; Stadtbild; Verwaltungsgebäude; Großraumbüro; Architekturgeschichte; Konzern; Fabrikgelände; Schuh; Funktionalismus; Zwanziger Jahre; Werkssiedlung; Reorganisation; Stahlbetonstütze; dreißiger Jahre; Entwicklungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: leonardo-ONLINE (1993)Nr.4, S.52-57, Abb.
ISSN: 0935-1108
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Föhl,Axel:
Werkswohnungsbau für "Fremdbürtige" im Ruhrrevier ab 1880.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnform; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Arbeitsmigration; Industrialisierung; Einwanderung; Wohntyp; Werkssiedlung; Zuwanderung; Migration; Zechensiedlung;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt (1993)Nr.118 (Bauwelt Nr.24), S.1304-1307, Abb.
ISSN: 0585-0096
(Beil.zu Bauwelt 84(1993)Nr.24)
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Frielingsdorf,Joachim:
Stadtbildprägende Arbeitersiedlungen - wertvolle Ansatzpunkte für künftige Siedlungsentwicklung. Ministerium für Stadtentwicklung und Wohnen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Stadtbild; Siedlungsentwicklung; Stadtentwicklung; Prägung; Erhaltung; Erneuerung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 25(1993)Nr.11, S.NW312, Abb.
ISSN: 0720-0269
Muhle,Heinz-Martin:
Arbeitersiedlungsprogramm Hamm. Verschränkung gesamtstädtischer Strategien und lokaler Projekte.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Wohnungsbau; Wohnsiedlung; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Instandsetzung; Organisation; Förderungsprogramm; Bewirtschaftung; Stadtteilplanung; Modernisierung;.
in Fachzeitschrift: Raumplanung (1993)Nr.62, S.169-175, Abb.,Lit.
ISSN: 0176-7534
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Wittmann,Jochen:
Vineta in Sachsen-Anhalt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohngebäude; Gartenstadt; Kosten; Denkmalschutz; Kohlekraftwerk; Historische Anlage; Elektrizitätswerk; Arbeitersiedlung; Werkswohnung; Haustyp; Sanierung; Großkraftwerk; Industriegeschichte;.
in Fachzeitschrift: DBZ Deutsche Bauzeitschrift 41(1993)Nr.11, S.1851-1852,1855-1856, Abb.,Grundr.,Ans.
ISSN: 0011-4782
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Zeugen der Industriegeschichte. Neue Nutzung industrieller Bauten und Modernisierung von Arbeitersiedlungen.
Eine zentrale Aufgabe der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park ist die neue Nutzung von Industrie- und Zechenbrachen mit ihren baulichen Zeugen der Vergangenheit. Viele herausragende Industriedenkmäler in der Emscher-Region sind Bestandteile von Projekten, die im Rahmen der IBA Emscher Park in den Arbeitsbereichen "Emscher landschaftspark" oder "Arbeiten im Park" entwickelt wurden. Musterbeispiele sind die ehemalige Zeche Zollverein Schacht XII in Essen oder das stillgelegte Thyssen-Hüttenwerk im künftigen Landschaftspark Duisburg-Nord. Wichtig für die Industriegeschichte und die zukünftige Entwicklung der Region sind auch die vielen denkmalwerten Arbeitersiedlungen wie Schüngelberg, Welheim oder Teutoburgia. Das Themenheft dokumentiert 24 realisierte IBA-Projekte.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Binnenhafen; Hallenbad; Pumpwerk; Gasbehälter; Hauptbahnhof; Schleuse; IBA-Emscher-Park; Neunutzung; Industriedenkmal; Technikdenkmal; Zechensiedlung; Landschaftspark; Technologiezentrum; Gewerbepark; Umspannwerk;.
in Fachzeitschrift: Emscher Park Infodienst Emscher Park Inf. (1993)Nr.4, 55 S., Abb.
Breig,Christine:
Die "Falterau" in Stuttgart-Degerloch. Baugeschichte einer Arbeitersiedlung.
Die ehemalige Arbeitersiedlung "Kolonie Falterau" im Süden des Stuttgarter Stadtteils Degerloch wurde zwischen 1911 und 1950 in vier Abschnitten gebaut. Hierzu hatten Arbeiterinnen und Arbeiter im Oktober 1910 die erste gemeinnützige Baugenossenschaft im Königreich Baden-Württemberg gegründet. Die Finanzierung gelang mit einer Bürgschaft der Stadt Stuttgart. Dargestellt werden die bauliche Entwicklung und die Geschichte der Baugenossenschaft. Eingegangen wird auf die Architekten (erster Bauabschnitt: Werner Klatte und Richard Weigle, zweiter: Karl Beer, dritter und vierter Abschnitt: Alfons Lapatz) und den generellen Wandel im Kleinhausbau. Der Schwerpunkt liegt auf dem ersten Bauabschnitt; analysiert werden das zeitliche und stilistische Umfeld. Die Siedlung wird mit anderen Arbeitersiedlungen im süddeutschen Raum verglichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Baugeschichte; Wohnsiedlung; Baugenossenschaft; Entwicklungsgeschichte;.
Stuttgart: Silberburg-Verlag 1992. 197 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-87407-138-3
= Stuttgarter Studien; 5
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Colonie Zeilsheim. Hoechster Werksiedlung unter Denkmalschutz.
Die "Colonie" in Zeilsheim und das "Heimchen" in Unterliederbach sind die ältesten erhaltenen Werkssiedlungen im Frankfurter Westen. Sie stammen aus den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und sind Zeugnis früher Sozialpolitik als Wohnungsfürsorge des Unternehmens. Die Fachleute haben die Siedlungen als erhaltenswert und schutzwürdig unter Denkmalschutz gestellt. Vorsichtige Erweiterungen der Häuser, die Rücksicht auf den Nachbarn nehmen und den Denkmalschutz nicht beeinträchtigen, sollen sicherstellen, daß die Siedlungen auch noch in den kommenden Jahrzehnten lebenswert bleiben. Diese Broschüre gibt Anleitung für die Details am Bau sowie die architektonische Ausstattung und das Umfeld der Häuser.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Geschichte; Denkmalschutz; Baudenkmal; Grundriss; Erweiterung; Haustyp; Kolonie; Werkssiedlung; Erhaltung; Wohnqualität;.
Wiesbaden: 1992. 24 S., Abb.
Hrsg.: Hessen, Landesamt für Denkmalpflege, Wiesbaden
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Juckel,Lothar:
Stadtbildprägende Arbeitersiedlungen. Erhaltung und Erneuerung denkmalwerter Arbeitersiedlungen im Rhein-Ruhr-Gebiet.
Einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Umstrukturierung des Rhein-Ruhr-Gebiets bildet die Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die im Rahmen der Industrialisierung in unmittelbarer Nachbarschaft von Zechen, Hüttenbetrieben und Fabriken entstandenen Arbeitersiedlungen. Diese wurden überwiegend nach den Vorbildern der Gartenstadtbewegung errichtet und sind vielfach von hoher städtebaulicher Qualität. Die in der Dokumentation vorgestellten Arbeitersiedlungen zeigen, daß es sich lohnt, sie als geschlossene Siedlungselemente zu erhalten. Unter Beachtung denkmalpflegerischer, ökologischer und sozialer Aspekte kann eine nachhaltige städtebauliche Aufwertung erzielt werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Denkmalschutz; Verdichtungsraum; Stadtbildpflege; Siedlungsentwicklung; Gartenstadt; Werkssiedlung; Bergarbeitersiedlung; Zechensiedlung;.
Dortmund: 1992. 114 S., Abb.,Tab.,Lit.,Lagepl.
ISBN: 3-8176-6066-9
= ILS-Schriften; 66
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Altes und neues Wohnen. Linden und Hannover im frühen 20.Jahrhundert.
Diese Sammlung von kleineren und größeren Beiträgen zur Entwicklung des Wohnens in Hannover zu Beginn unseres Jahrhunderts ist dreigeteilt. Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit Arbeiterquartieren und Altstadtwohnen, der zweite mit Leben am Rande, der dritte mit Neuem Wohnen. Mit dieser Einteilung werden zum einen die Entwicklungssprünge zwischen den alten Arbeiterquartierswohnungen in der Vorkriegszeit und dem Neuen Wohnen in den Zwanziger Jahren thematisiert. Zum anderen soll der kleine Zwischenabschnitt "Leben am Rande" in Erinnerung bringen, daß längst nicht alle Menschen in die genannten Rubriken einzuordnen sind. st/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Wohnen; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Altstadt; Notwohnung; Wohnungsnot; Wohnungspolitik; Wohnungsbaugenossenschaft; Wohnungswesen; Baugeschichte; Wohnentwicklung; Neues Bauen; Sozialgeschichte;.
Seelze-Velber: Kallmeyer'sche Verlagsbuchhandlung 1992. 180 S., Abb.
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Sheds und Schlote. Industriebauten im Aggertal.
Das vorliegende Buch assistierte gezielt die Ausstellung "Sheds und Schlote", die die Industrie- und Arbeitswelt einmal von seiten der Architekturgeschichte zu bearbeiten versuchte. Es stellt aber zugleich auch eine Daten- und Informationssammlung dar. Einleitend wird erstmalig ein Überblick zum Industriebau der Region Aggertal angeboten. In zahlreichen Einzelbeiträgen werden kaleidoskopartig dargestellt: Bergbau und Metallverhüttung, Baumwollspinnerei, Erschließung der Region durch die Bahn und ihre Bahnhofsbauten, Bauten der Energieversorgung, Häuser der Arbeiterinnen und der leitenden Herren, Auswirkung alter industrieller Nutzungen auf die Natur, das Rheinische Industriemuseum.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Industriebau; Kulturgeschichte; Hüttenwerk; Bergbau; Verwaltungsgebäude; Bauweise; Bauform; Moderne; Flexibilität; Eisenbahn; Streckenführung; Bahnhof; Energieversorgung; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Villa; Umweltbelastung; Entwicklungsgeschichte; Industriegeschichte; Textilfabrik; Spinnerei; Klassizismus; Büroorganisation; Produktionsform; Industriemuseum;.
Köln: Rheinland-Verlag 1992. 181 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-7927-1287-3
= Schriften des Landschaftsverbandes Rheinland, Rheinisches Industriemuseum; 6
Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland -LVR-, Rheinisches Industriemuseum Engelskirchen
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Joswig,Wolfgang:
Industriebrachen hüben wie drüben; Gartenstädte hüben anders als drüben.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Gartenstadt; Braunkohle; Revitalisierung; Baugeschichte; Arbeitersiedlung; Vergleich; Denkmalpflege; Industriebrache; Jahrhundertwende; IBA; Exkursion;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 24(1992)Nr.8, S.OST293-OST294, Abb.
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Blankenfeld,Marianne:
Im Schatten der Utopien. Die Werksiedlung Wildau.
Geschichte und Entstehung einer großen Werksiedlung der Gründerzeit in Brandenburg; heutiger Zustand und geplante Restaurierungsmaßnahmen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Industrieanlage; Siedlung; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Denkmalschutz; Restaurierung; Werkssiedlung; Neugotik;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 83(1992)Nr.10, S.490-496, Abb.
ISSN: 0005-6855
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Krings,Edgar:
Erhalt und Modernisierung von Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet - zwei Beispiele -. Planen und Bauen im Bestand.
Die Strukturkrise des Ruhrgebiets hat, einhergehend mit den bekannten wirtschaftlichen und sozialen Problemen, auch zu städtebaulichen Vorgängen und baulichen Maßnahmen, oder besser gesagt Zerstörungen, geführt. Auch die Arbeitersiedlungen blieben davon nicht verschont. Erst in den letzten Jahren ist man von fast allen Seiten bestrebt, die verbleibenden Siedlungen authentisch zu erhalten und behutsam zu modernisieren. Zwei herausragende Besipiele für eine behutsame Modernisierung (Duisburg-Hüttenheim und Herne-Teutoburgia) von auch historisch besonders wertvollen Arbeitersiedlungen des Ruhrgebietes werden vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Industrialisierung; Altbauerneuerung; Erneuerungsmaßnahme; Denkmalschutz; Bestandsaufnahme; Instandsetzung; Bauschaden; Baumangel; Modernisierungskosten; Anbau; Erhaltende Erneuerung; Jahrhundertwende; Ausstattungsstandard; Erscheinungsbild; Grundrissänderung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 24(1992)Nr.10, S.Ost413-Ost416,Ost418-Ost420, Abb.,Grundr.,Lagepl.
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Schwarz,Silke; Daum,Clemens:
Die Arbeitersiedlung Zeppelindorf.
In den Jahren 1914-1917 plante und baute Bonatz mit Scholer zusammen das Zeppelindorf in Friedrichshafen. Die Arbeitersiedlung, eine der größten in Baden-Württemberg, liegt ca. 1,5 km nördlich vom Stadtzentrum des heutigen Friedrichshafen entfernt. Die Gesamtanlage umfaß 31 Einzelhäuser, 31 Doppelhäuser sowie zwei Reihenhauszeilen mit je vier Wohneinheiten, eine Wirtsstube, eine Konsumanstalt, etwas außerhalb noch eine Schlachterei und eine Gärtnerei. Die gesamte Fläche der Siedlung beträgt knapp 10 ha, von der nicht einmal 10 % überbaut sind. Die städtebauliche Situation und die einzelnen Haustypen werden beschrieben. Der heutige Zustand der Siedlung ist fast unverändert. 1991 wurde im Rahmen der Dorferneuerung ein Rahmenplan für Verkehr, Freiraum und Baustruktur erstellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Doppelhaus; Reihenhaus; Baubeschreibung; Bauerhaltung; Dorferneuerung; Denkmalpflege; Jahrhundertwende; Entstehungsgeschichte; Situation(städtebaulich); Haustyp; Einzelhaus; Erhaltungszustand;.
in Fachzeitschrift: Der Architekt (1992)Nr.12, S.618-620, Abb.
ISSN: 0003-875X
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Von Bochum bis Recklinghausen. Baustellen Teil 2.
Vorgestellt werden weitere Projekte im Rahmen der "IBA Emscher-Park" wie Gewerbeparks, Maßnahmen zum naturnahen Umbau der Emscher, Wohnungsbau und die Sanierung von denkmalwerten ehemaligen Zechensiedlungen, die den städtebaulichen und ökologischen Wandel der Emscher-Region belegen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Bauausstellung; Wohnungsbau; Sanierungsgebiet; IBA; Gewerbepark; Zechensiedlung; Renaturierung;.
in Fachzeitschrift: Emscher Park Infodienst Emscher Park Inf. (1992)Nr.27, S.1-16, Abb.
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Petz,Ursula von:
Margarethenhöhe Essen. Gartenstadt, Arbeiterkolonie oder Satellitenstadt?
Im Jahr 1906 unterschrieb Margarethe Krupp die Gründungsurkunde einer Stiftung für Wohnungsfürsorge und initiierte damit die Planung und den Bau der Siedlung Margarethenhöhe am Rande Essens. Die Planung nahm reformerische Ideen der Gartenstadtbewegung auf. Der Beitrag konzentriert sich auf die Frage, welcher Stellenwert dem Projekt innerhalb der kommunalen Planungspolitik jener Zeit zukommt und welche Interessen die Stadt und ihre Politiker damit verbanden.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtteilplanung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Planungskonzept; Stadtwachstum; Stadtentwicklung; Planungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Die Alte Stadt 19(1992)Nr.4, S.313-325, Lit.
ISSN: 0170-9364
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Aus den Forschungen des Arbeitskreises für Haus- und Siedlungsforschung.
In der DDR hatte die Hausforschung oftmals keinen sehr leichten Stand. Das Verhältnis des SED-Staates zu alten Häusern drückt sich markant in der Plattenbauweise aus, die bis weit in die Altstädte hinein zum Regelfall der Architektur wurde. Der von der Mehrheit der Beiträge behandelte Arbeiterwohnungsbau stellt in Westeuropa und in Westdeutschland ein empfindliches Desiderat dar. Zudem sind einige Beiträge von Kollegen aus osteuropäischen Nachbarländern geschrieben worden. Der eine oder andere Beitrag läßt durchblicken, daß der Arbeiter- und Bauernstaat an der Erforschung des Arbeiterwohnhauses kein gesteigertes Interesse hatte.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeiter; Baugeschichte; Kulturgeschichte; Wohnviertel; Wohnen; Mittelalter; Betonbau; Wohnung; Forschung; Wohnhaus; Entwicklungsgeschichte; Werkssiedlung;.
Marburg: Jonas 1991. 173 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-89445-115-7
= Berichte zur Haus- und Bauforschung; 2
Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
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Haspel,Jörg:
Ulmer Arbeiterwohnungen in der Industrialisierung. Architekturhistorische Studien zur Wohnreform in Württemberg.
Als Zeichen einer sich entwickelnden Industrielandschaft gehört der soziale Wohnungs- und Eigenheimbau schon in die Frühzeit des Kapitalismus. Den Schwerpunkt dieser Untersuchung bilden die von der Stadt gestellten Arbeitereigenheimsiedlungen, die mit der gemeinnützigen, genossenschaftlichen und der staatlichen sowie privaten Werkswohnbautätigkeit in der Zeit von 1850 bis 1918 aufgrund der Quellenlage ein überaus interessantes Untersuchungsgebiet abgibt. Gleichzeitig zieht der Autor Parallelen zu überregionalen Entwicklungstendenzen in der württembergischen Arbeitersiedlungsbaupolitik. Die Entstehung einer modernen Stadtbild- und Architekturdiskussion im 19. Jahrhundert blieb nicht ohne Einfluß auf die Industriestandorte und deren Werkswohnungen. Der Autor verweist auf den im starken Maße vorhandenen Sozialcharakter der Bauaufgabe an einem Kapitel gesamtwürttembergischer Bau- und Wohngeschichte. Eine Liste der erhaltenen oder wiederaufgebauten Arbeiterhäuser in Ulm nach dem Stand von 1988 rundet die Arbeit ab. mabo/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Architektur; Industrialisierung; Stadtentwicklung; Städtebau; Kommunalpolitik; Stadtplanung; Stadtgeschichte; Baugeschichte; Bebauung; Wohnungswesen; Wohnungsreform;.
Stuttgart: Kohlhammer 1991. 459 S., Abb.,Tab.,Lit.,Reg.,Kt.
phil. Diss.; Tübingen 1990
= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm, Reihe Dokumentation; 22
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Stadtteil Geschichte, Falkenried. Bewohner erzählen. 2.Aufl.
Die Geschichte der Falkenried Terrassen von 1890 bis zur jüngsten Vergangenheit wird dokumentiert. Eingebunden in die Beschreibung des politischen Zeitgeschehens bringen die persönlichen Schilderungen der Bewohner den Alltag dieses ehemaligen Arbeiterviertels lebendig und spannend nahe. Jetzt - 10 Jahre nach dem ersten Erscheinen dieses Buches - werden die Falkenried Terrassen von ihrer Mietergenossenschaft selbst verwaltet. Diese glückliche Wendung im Kampf der Bewohner für ihren Lebensraum war Anlaß für die Neuauflage des zum Zeitdokument gewordenen Buches.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Stadtsoziologie; Wohnen; Arbeitersiedlung; Stadtteilgeschichte; Sozialgeschichte; Politikgeschichte;.
Hamburg: Ergebnisse 1991. 120 S., Abb.,Lit.
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Herrel,Eckhard:
Vom Jugenstil zur Moderne. Entdeckungsfahrt in Ostdeutschland, Sachsen.
Der Autor unternimmt einen Rundgang in Chemnitz und Umgebung, um herausragende historische Bauwerke dieses Jahrhunderts zu besuchen. Als Folge der intensiven Industrialisierung sind viele gut gestaltete Fabrikgebäude zu verzeichnen, und in der Folge dann auch größere Wohnanlagen und soziale Einrichtungen, Schulen und Krankenhäuser. Die meisten Bauten sind in einer gemäßigten Moderne ausgeführt, einige davon mit einem Hang zum Neoklassizismus, einige im Bauhaus-Stil, und einige mit expressionistischen Elementen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Baugeschichte; Industrialisierung; Industriebau; Architekturwettbewerb; Baustil; Schulbau; Krankenhaus; Bad; Moderne; Architekturentwicklung; Historisches Gebäude; Arbeitersiedlung; Architekturdokumentation; Bauhaus; Expressionismus; Jugendstil; Wohnbau;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 125(1991)Nr.5, S.182-184, Abb.,Grundr.,Lit.
ISSN: 0721-1902
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Morsch,Günter:
Eisenheim. Museum in der Kolonie - Kolonie im Museum.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Geschichte; Kulturgeschichte; Stadterhaltung; Bürgerinitiative; Denkmalschutz; Ensemble; Museum; Industriemuseum;.
in Fachzeitschrift: TKD (1991)Nr.22, S.2-6, Abb.,Lit.
ISSN: 0344-9068
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Werden-Troll,Elisabeth van:
Siedlung Kunstfeld. Köln.
Die frühindustrielle Siedlung "Kunstfeld" ist die älteste erhaltene Arbeitersiedlung des Rheinlandes. In jüngster Zeit jedoch drohen Bauvorhaben seitens der Anwohner, das weitgehend erhaltene historische Erscheinungsbild dieses frühen und seltenen Beispiels einheitlicher, industriell motivierter Bauanlagen zu zerstören.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Historische Anlage; Geschichte; Industriegebäude; Wohngebäude; Siedlung; Grundriss; Denkmalpflege; Frühindustrialisierung; Gartensiedlung; Veränderung; Gefährdung;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 8(1991)Nr.3, S.101-105, Abb.,Lit.
ISSN: 0177-2619
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Pesch,Franz:
Familiengerechte Erneuerung in altindustriellen Siedlungsbereichen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Industriegebiet; Arbeitersiedlung; Siedlungsgestalt; Wohnen; Familie; Wohnungswesen;.
In: Familienorientierung als Konzept der Siedlungsentwicklung. Hrsg.: Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Univ. Hannover
Hannover: 1990. S.38-44
= Materialien des Instituts für Entwicklungsplanung und Strukturforschung; 139
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Dutzi,Claudia:
Heimat aus zweiter Hand. Die Arbeitersiedlung Merck in Darmstadt und ihr Architekt Friedrich Pützer.
Um 1900 etablierte sich ein Umdenken im Städtebau. Die Kunst drang als Gestaltungsmittel massiv in die Architektur ein und sollte, eingebettet in die Form von Sozial- und Werkssiedlungen, den unteren Bevölkerungsschichten als "Gnade von oben" begreiflich gemacht werden. Zu dieser Zeit schuf der Architekt Friedrich Pützer (1871-1922) eine Modellsiedlung, die heute noch als Vorbild vieler deutscher Gartenstädte anzusehen ist. Die Autorin beschäftigte sich mit dem Wirken und Leben des Architekten, seinem Einfluß auf die europäische Kunst, Kultur und Architektur, der noch nicht voll erkannt wurde. Zu den maßgeblichen Einflüssen auf Pützer zählt das englische "Cottage-Ideal", welches ländliche Siedlungstypen im Stadtgebiet zu integrieren half. Seine theoretischen Grundlagen bezog er zum größten Teil von den Ideen Camillo Sittes, der den Menschen in den Mittelpunkt der Architektur stellte. Der soziale Gedanke, der diese Siedlung schuf, hielt sich trotz des guten Willens in Grenzen. Es war zunächst ein überdimensionales Experiment. mabo/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Architektur; Architekt; Städtebau; Wohnungsbau; Wohnungspolitik; Arbeitersiedlung; Industriegebäude; Baublock; Industrie; Stadtplanung; Bebauung; Wohnungswesen; Stadtgeschichte; Baugeschichte; Planungsgeschichte;.
Darmstadt: 1990. XII,372 S., Abb.,Lit.,Kt.
phil. Diss.; Heidelberg 1988
= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte; 79
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Wehling,Hans-Werner:
Werks- und Genossenschaftssiedlungen im Ruhrgebiet 1844-1939. Bd.1. Kreis Wesel.
Im Verlauf der industriellen Aufbauphasen des Ruhrgebietes wurden durch den Werkswohnungsbau, den werksgeförderten Wohnungsbau und die Bautätigkeit von Genossenschaften eine Vielzahl mehr oder weniger geschlossener Siedlungen unterschiedlicher Form und Größe errichtet. Sie gehören heute neben noch vorhandenen Betriebsanlagen, die zum Teil als Industriedenkmäler ausgewiesen sind, zu den wichtigsten Zeugen der industriellen Siedlungsentwicklung dieser Region und stellen bis in die Gegenwart wesentliche Elemente ihrer Siedlungsstruktur dar.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Siedlungsstruktur; Wohnungsbau; Genossenschaft; Flächennutzung; Werkssiedlung; Siedlungsbau; Haustyp; Ausstattung; Katalog;.
Essen: Klartext-Verlag 1990. 172 S., Abb.,Tab.,Lit.,Grundr.
ISBN: 3-88474-344-9
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Schweighofer,Anton; Slapeta,Vladimir:
Die "Bata"-Architektur oder die Architektur eines Unternehmens.
Nach Prag und Brünn war Zlin das dritte wichtige Zentrum der modernen tschechischen Architektur der Zwischenkriegszeit. Der Architektur von Zlin - standardisierte Formen von Fabriks- und öffentlichen Gebäuden in Rohziegelmauerwerk, Einfamilienhäusern mit Garten situiert in einem Grüngebiet - liegt die große Sozialidee von Tomas Bata zugrunde. Diese Sozialidee entstand und entwickelte sich sozusagen im Gleichschritt mit der Entwicklung von Batas Schuhkonzern. Es wird über die Entwicklung und die enorme Bautätigkeit dieses Konzerns berichtet.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Bautätigkeit; Moderne; Arbeitersiedlung; Einfamilienhaus; Stadtplanung; Stadterweiterung; Verwaltungsgebäude; Schwimmbad; Laden; Kirche; Sichtmauerwerk; Großunternehmen; Konzern; Corporate Identity; Fabrikanlage; Firmengeschichte; Arbeiterwohnungsbau; Schuhfabrik; Industriearchitektur; Funktionalismus; Eisenbetonskelett; Modulsystem;.
in Fachzeitschrift: Bauforum (Wien) 23(1990)Nr.136, S.19-48, Abb.,Lit.,Grundr.
ISSN: 0005-6596
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Kelly,Lore:
Der rote Architekt.
Der Artikel analysiert das Werk und die soziale Einstellung des Architekten, der als einer der Pioniere der modernen Architektur gilt. Der unbequeme Architekt war lange Zeit umstritten: im Westen wegen seiner marxistischen Überzeugung und im Osten wegen seinem bürgerlichen Funktionalismus. Meyers Interesse galt dem Städte- und Siedlungsbau. Mit der Genossenschaftssiedlung Freidorf bei Muttenz hat er sich einen Namen gemacht. Sein Entwurf für die Arbeitersiedlung Lomas de Becerra in Mexiko fand breite Anerkennung. Der Architekt, der 1928 die Nachfolge von Walter Gropius als Direktor des Desssauer Bauhauses antrat, starb 1954 arm und vergessen in seinem Heimatland Schweiz.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Städtebau; Genossenschaft; Arbeitersiedlung; Biographie; Architektur(modern); Bauhaus; Soziale Architektur; Marxismus; Funktionalismus;.
in Fachzeitschrift: Architektur & Technik Architektur und Technik. Schweizer Baufachzeitschrift für Planung und Ausführung 13(1990)Nr.8, S.41-44, Abb.
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Konrad,Helmut:
Wohnen in Linz. Zur Geschichte des Linzer Arbeiterwohnbaues von den Anfängen bis 1945. Kurzbericht.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnform; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Wohnungsbaugenossenschaft; Wohnungspolitik; Kommunalpolitik; Stadtgeschichte; Sozialer Wohnungsbau; Werkswohnungsbau; Nationalsozialismus;.
in Fachzeitschrift: Kurzberichte aus der Bauforschung 31(1990)Nr.6, S.339-343
ISSN: 0343-1118
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Köpl,Regina; Redl,Leopold:
Das totale Ensemble. Ein Führer durch die Industriekultur im südlichen Wiener Becken.
Industriekultur dokumentiert sich hier abseits der großen Städte am Beispiel spezifischer "Ensembles", den Fabriken und Werkssiedlungen des südlichen Wiener Beckens. Es ist eine Zusammenschau von Architektur und Politik, von Ökonomie und Alltagsleben in Orten, die durch die bauliche und soziale Einheit von Arbeiten und Wohnen bestimmt sind.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Ensemble; Ensembleschutz; Wohnungsbau; Baugeschichte; Industrialisierung; Industriekultur; Fabrik; Industriearchitektur; Fabrikanlage; Werkssiedlung;.
Wien: Verlag für Gesellschaftskritik 1989. 192 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
ISBN: 3-85115-102-X
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Heinen,Werner:
Licht, Luft, Grün. Siedlungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Denkmalpflege; Baudenkmal; Siedlungsbau; Zwanziger Jahre; Dreissiger Jahre; Wiederaufbau; Informationsbroschüre;.
Bonn: 1989. 8 S., Abb.
= Faltblattreihe - Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz; F 11
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Meyer,Susanne:
Werk und Ort in einem Wort - Georgsmarienhütte 1856- 1933. Werk und Gemeinde, Herkunft, Siedlung und Sozialstruktur an einem ländlichen Industriestandort.
Das schwerindustrielle Werk des Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenvereins bei Osnabrück war 1856 die erste Gründung einer Aktiengesellschaft im Königreich Hannover. Auf Antrag des Unternehmens wurde 1860 die Gemeinde Georgsmarienhütte gegründet. Es entstand ein Industriedorf, das als reine Werksgemeinde einmalig blieb. Mit der Identität von Werksgelände und Gemeindebezirk, von betrieblicher und kommunaler Führung behielt es bis 1918 den Charakter eines Gutbezirkes. Diese Besonderheit war prägend für den weiteren Verlauf. Die Arbeit untersucht: 1.) Besiedlung von Ort und Umland, Infrastruktur; 2.) kommunale Verwaltung und Gemeindeleben; 3.) Gemeindestruktur, Rekrutierung der Arbeiterschaft; 4.) Sozialpolitik des Unternehmens, Werkswohnungsbau; 5.) Kontakte und Konflikte zwischen den Bewohnern des Industriedorfs und des Umlands. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Wissenschaft/Grundlagen; Geschichte; Hüttenwerk; Ländliche Gemeinde; Arbeitersiedlung; Arbeiter; Mobilität; Soziographie; Wohnungswesen; Industrie; Institutionengeschichte; Siedlungsgeschichte; Unternehmensgeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Sozialgeschichte; Werkswohnungsbau; Herkunft;.
Osnabrück: 1989. XVIII,491 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
phil.Diss.; Osnabrück 1989
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Rueß,Karl-Heinz:
Kommunaler Wohnungsbau für Arbeiter. Maßnahmen zur Verbesserung der sozialen Lage der Arbeiterschaft vor dem Ersten Weltkrieg am Beispiel der Stadt Ulm.
Im letzten Drittel des 19.Jahrhunderts steht die sozialpolitische Diskussion im Deutschen Reich im Zeichen sozialreformerischer Betrachtungen und Maßnahmen zur sittlichen und wirtschaftlichen Hebung der Arbeiterklasse. Im Zentrum der Diskussion der sozialen Frage steht die Wohnungsfrage. Ziel der Arbeit ist es, am Beispiel der Stadt Ulm die Entstehung und die Formen der Wohnungsprobleme sowie die Versuche der Lösung der Arbeiterwohnungsfrage und die dabei erzielten Ergebnisse in der Zeit der Industrialisierung zu untersuchen. Die Arbeit beginnt mit der Darstellung des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandels der Stadt Ulm in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Erörtert werden die sozialplanerischen Intentionen und deren architektonische Verwirklichung. Schließlich wird die nationale und internationale Resonanz auf die kommunalen Arbeitereigenheim-Siedlungen dargestellt und in ihren Auswirkungen interpretiert. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnungsbau; Wohnungspolitik; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Sozialpolitik; Architektur; Siedlungshygiene; Soziographie; Gesundheitswesen; Baugeschichte; Stadtgeschichte; Kommunalpolitik; Sozialwesen; Bebauung; Wohnungswesen;.
Tübingen: 1989. 234 S., Abb.,Lit.,Reg.,Kt.
soz.Diss.; Tübingen 1986
= Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen; 74
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Die Kruppschen Werksiedlungen in Rheinhausen 1898- 1978. 17. November 1989 bis 6. Januar 1990, Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt Duisburg in der Städtischen Sammlung Duisburg-Rheinhausen.
Schlagwörter zum Inhalt: Bebauung; Gebäudetyp; Baugeschichte; Arbeitersiedlung; Architektur; Werkswohnungsbau; Ausstellungskatalog;.
Duisburg: 1989. 87 S., Abb.
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Konrad,Helmut:
Wohnen in Linz. Zur Geschichte des Linzer Arbeiterwohnbaues von den Anfängen bis 1945.
Thema der vorliegenden Arbeit ist der soziale Wohnungsbau von seinen Anfängen bis zur Epoche des nationalsozialistischen Wohnungsbaus, der gerade für Linz große Bedeutung hatte. Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, politische Geschichte und architektonische Analyse flossen dabei ineinander und zeichnen ein facettenreiches Bild der Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus in einer Provinzstadt mit ihren spezifischen Rahmenbedingungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnform; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Wohnungsbaugenossenschaft; Wohnungspolitik; Kommunalpolitik; Stadtgeschichte; Sozialer Wohnungsbau; Werkswohnungsbau; Nationalsozialismus;.
Wien: Böhlau 1989. XII,257 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-205-07291-X
= Kulturstudien, Sonderband; 5
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Drei Bayer-Siedlungen. Leverkusen-Wiesdorf.
Zur Schaffung von ausreichendem Wohnraum für Werksangehörige erstellte die sich rasch ausdehnende Chemiefirma Bayer ein eigenes Bauprogramm, mit dem allein bis 1914 rund 1600 werkseigene Wohnungen in Leverkusen-Wiesdorf errichtet wurden. Die Wohnsiedlungen, bei deren Planung jeweils die sich wandelnden städtebaulichen Tendenzen berücksichtigt wurden, zeigen noch heute das beabsichtigte Nebeneinander von Wohnen und Arbeiten. Am Beispiel dieser Wohnsiedlungen wird die Entwicklung dieses Architekturtyps über einen Zeitraum von 30 Jahren nachvollzogen, beginnend mit der ab 1895 erbauten, heute nicht mehr existierenden linear und rechtwinklig angelegten Kolonie I mit ihren einfachen Wohnhäusern, über die gartenstädtische Anlage der Kolonie II (1900-1915) mit malerisch gestalteten Einzelbauten zu der städtebaulich verdichteten Siedlung Kolonie III (1914-1925) mit weitgehend geschlossener Bauweise und einer besonderen Beamtenkolonie mit repräsentativen Einzelbauten.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Wohngebäude; Villa; Architekturauffassung; Straßenanlage; Gebäudetyp; Wohnraum; Formale Gestalt; Gartenstadt; Verdichtetes Wohnen; Denkmalpflege; Kolonie; Entwicklungsgeschichte; Raumangebot; Bebauungsform;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland 6(1989)Nr.2, S.21-27, Abb.
ISSN: 0177-2619
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Tholl,Stefan:
Arbeiterhäuser der Völkerbundzeit an der Saar, 1920-1935. Tl.1.
Vorherrschende Form im saarländischen Arbeiterwohnungsbau war das sogenannte Prämienhaus, das von 1841 bis zum ersten Weltkrieg in den saarländischen Gruben- und Industriegebieten rund 8000mal als Privathaus errichtet wurde. Kennzeichnend für diese Häuser waren Traufständigkeit, 3 bis 4 Fenster und Haustür in der Straßenfassade, die Grundrißteilung mit zwei bis drei Räumen, mit Küche und Treppe im Erdgeschoß sowie die verputzten bzw. verklinkerten Fassaden mit Sandsteingewänden. Mit der Übernahme der Saargruben in französische Verwaltung beginnt ab 1920 verstärkt der Bau werkseigener Wohnungen. Eine der ersten dieser grubeneigenen Wohnsiedlungen ist der Madenfelderhof bei Landsweiler-Reden. Diese Siedlung ist geprägt durch eine gekrümmte Straßenführung und eine lockere Bebauung, bestehend aus einer Variation von vier bis acht verschiedenen Doppelhaustypen. Alle Häuser sind halbunterkellert, anderthalbgeschossig bei quadratischem Grundriß und verfügen jeweils über zwei Wohnungen, die mit Küche, drei Räumen und einer außen liegenden Trockentoilette ausgestattet sind.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Bergbausiedlung; Eigenheim; Doppelhaus; Kleinwohnung; Architekt; Architekturauffassung; Entwurfsgrundsatz; Typisierung; Mietwohnung; Raumaufteilung; Bauweise; Industrialisierung; Entwicklungsgeschichte; Zwanziger Jahre;.
in Fachzeitschrift: Saarpfalz (1989)Nr.1, S.4-19, Abb.,Lit.
ISSN: 0930-1011
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Tholl,Stefan:
Arbeiterhäuser der Völkerbundzeit an der Saar, 1920-1936. Tl.2.
Der zweite Teil setzt den Beitrag über den saarländischen Arbeiterhausbau mit den Arbeitersiedlungen der französischen Grubenverwaltung (Mines Domaniales) sowie der Hüttenwerke der Firma Röchling und der Glasindustrie fort. Es werden u.a. die Siedlungen Friedrichsthal-Bildstock in Sulzbach, Ritterstraße in Püttlingen, Beethoven- und Louis-Röchling-Straße in Völklingen, das Beamtenwohnhaus des Homburger Eisenwerks in Homburg-Sanddorf sowie die zwei Häuserreihen der Arbeitersiedlung an der Blieskasteler Straße in St. Ingbert vorgestellt. Bei den Arbeiterhäusern handelt es sich vorwiegend um einen traufständigen, ein- oder zweigeschossigen symmetrischen Doppelhaustyp mit verschiedenen Abwandlungen wie z.B. Mittelrisalit, seitliche Erker und Gesimsbänder als Fassadenschmuck.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Bergbausiedlung; Wohnsiedlung; Doppelhaus; Fassadengliederung; Mehrfamilienhaus; Haustyp; Merkmal;.
in Fachzeitschrift: Saarpfalz (1989)Nr.2, S.41-62, Abb.
ISSN: 0930-1011
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Goerdt-Hofacker,Hildegard; Schmitz,Heinz:
Im Revier. Modernisierung der Bergarbeitersiedlung Teutoburgia in Herne. (dt.;Ref.engl.)
In Nordrhein-Westfalen gibt es annähernd zehn- bis fünfzehntausend Arbeitersiedlungen. Nach Aussage des Landeskonservators Rheinland sind etwa ein Fünftel dieser Siedlungen denkmalgeschützt oder als Denkmalbereich anzusehen. Bei allen Siedlungen gilt es, Erhaltungskonzepte zu erarbeiten und durchzusetzen. Diese beginnen beim Städtebau und gehen über Fragen des Bauzustandes, des Denkmalschutzes, der Ökologie, der Bürgerbeteiligung und der Bürgerberatung bis zur Erhaltung ihrer Eigenart. Im Folgenden geht es um die Bestandserhaltung einer besonders schönen Wohnsiedlung im Ruhrgebiet.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Altbauerneuerung; Mieterbeteiligung; Denkmalschutz; Bestandserhaltung; Mieterverhalten;.
in Fachzeitschrift: db Deutsche Bauzeitung 123(1989)Nr.9, S.85-86,88,90,92, Abb.
ISSN: 0721-1902
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Warhaftig,Myra:
Alexander Klein zum 100. Geburtstag.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Baugeschichte; Arbeitersiedlung; Grundrissgestaltung; Typisierung; Architekt; Kleinwohnung; Wirtschaftlichkeit; Lehrer; Städtebau; Lebenslauf; Lebenswerk; Geburtstag; Klassizismus; Romantik; Funktionalismus; Interbau;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 80(1989)Nr.23, S.1042, Abb.,Grundr.
ISSN: 0005-6855
Barbieri,Umberto:
La demolizione di un luogo del moderno - il witte dorp di Oud a Rotterdam (ital.,engl.)
(Der Abriß eines Ortes der Moderne - das weiße Dorf von Oud in Rotterdam)
1922 entwarf J.J.P. Oud, als Stadtarchitekt von Rotterdam, diese kleine Siedlung für arme Familien. Die Siedlung wurde jetzt abgerissen. Die Entstehungsgeschichte der Siedlung und die Umstände, die zu ihrem Abriß führten werden beschrieben.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Abbruch; Architekturgeschichte; Moderne; Reihenhaus; Satteldach; Wohnbebauung; Abriss; Entstehungsgeschichte; de Stijl; Dreieckform; Putzfassade;.
in Fachzeitschrift: Domus (1989)Nr.707, S.16-19, Abb.
ISSN: 0012-5377
Textsprache: ital.,engl.
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Dratz,Uli:
Gartenstadt bleibt Gartenstadt.
Die Sorge um den Bestand wird die Wohnungspolitik der nächsten Jahrzehnte prägen. Ausserdem vollziehen sich grundlegende gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandlungen, die es in Zukunft zu berücksichtigen gilt (z.B. Computerisierung). Nicht zuletzt die ökologische Frage wird die Zukunft des Wohnens bestimmen. Hier setzt ein Konzept wie das der IBA Emscherpark die richtigen Zeichen: ökologischer und ökonomischer Umbau auf allen Massstabsebenen - Landschaft, Wasserstrassen, Industriedenkmäler, Abwassersysteme etc. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit der Frage nach relevanten Leitbildern und Grundsätzen. Es wird auf die Gartenstadtbewegung der Jahrhundertwende zurückgegriffen und anhand dreier Siedlungen (Margarethenhöhe in Essen, Teutoburgia in Herne und Welheim in Bottrop) nach Ansatzpunkten für eine Modernisierung gesucht. Allgemeine Grundsätzte einer "neuen Wohnungsreform für den Umbau der Altbestände" werden formuliert und Hinweise auf konkrete Planungs- und Durchführungsmassnahmen und -probleme geben. Die Gartenstadt, für die hohe Freiraumqualität, gut gestaltete Gebäude und niedrige Mieten kennzeichnend sind, hat Zukunft.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadtplanung; Gartenstadt; Umbau; Zukunft; Arbeitersiedlung; Modernisierungsmaßnahme; Bestandsaufnahme; Bausubstanz; Freiraumplanung; Grünflächenplanung; Gestaltungsprinzip; Planungsmaßnahme; Wohnumfeld; Lebensqualität; Bestandsschutz; Werkssiedlung; Mietentwicklung; Paradigma; IBA; Städtebauliches Leitbild; ökologische Stadterneuerung;.
in Fachzeitschrift: DBZ Deutsche Bauzeitschrift 37(1989)Nr.6, S.771-775, Abb.
ISSN: 0011-4782
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Eberhard,Peter; Winter,Helmut:
Gwad als Vision einer modernen Heimat. Schweizer Unternehmer-Initiative und Siedlungsbau während des Zweiten Weltkrieges.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Moderne; Unternehmer; Sozialpolitik; Bauweise; Wirtschaftlichkeit; Wohneigentum; Fertigteil; Vorfertigung; Holzkonstruktion; Formensprache; Selbstversorgung; Soziale Institution; Soziale Architektur; Einfacharchitektur; Heimatstil; Architekturqualität; Gesellschaftseinrichtung; Architektenaufgabe; Firmengeschichte;.
in Fachzeitschrift: Archithese 19(1989)Nr.6, S.50-56, Abb.,Lit.,Lagepl.,Schn.,Grundr.
ISSN: 1010-4089
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Vom Hausen zum Wohnen - Wohnungsbau für Arbeiter zur Zeit der Industrialisierung - Essen, ein Beispiel.
Wohnungsbau für Arbeiter im Ruhrgebiet wird oft mit den Arbeitersiedlungen gleichgesetzt; aber auch im Ruhrgebiet ist historisch nicht die Arbeitersiedlung sondern das Mietshaus die typische Wohnform von Arbeitern in der Industrialisierungsepoche. Arbeitersiedlungen sind jedoch ein optisch prägendes Element in der Industrielandschaft des Ruhrgebietes. Allerdings ist das Äußere nicht als Ausdruck von Arbeiterkultur zu verstehen, denn die Arbeiter wurden ja gerade nicht danach befragt, wie sie etwa wohnen wollten. In den Grund- und Aufrissen der Arbeiterwohnungen und Siedlungshäuser spiegelt sich das Bewußtsein der Bauherren und Architekten viel stärker als das der Bewohner. Es handelt sich um Wohnungsbau für Arbeiter, nicht um Arbeiterwohnungsbau. Am Beispiel Essen wird die geschichtliche Entwicklung dargelegt und das Spektrum vom Werkswohnungsbau bis zur Gartenstadt vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnungsbau; Industrialisierung; Arbeitersiedlung; Baugeschichte; Geschichte; Gartenstadt; Genossenschaft; Werkswohnung; Bergarbeitersiedlung; Spekulation; Ausstellungskatalog;.
Essen: Klartext 1988. 94 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-88474-333-3
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Werksiedlungen im Aachener Revier. Dokumentation zur Wanderausstellung.
Wo immer Bergbau betrieben wurde, entstanden Werksiedlungen; sie waren eine notwendige Fürsorgemaßnahme der Zechen und Industriewerke, um ihren Bedarf an Arbeitskräften zu sichern. Sie sind folglich als bedeutsamer Teil der Industrialisierung anzusehen. Das Gesicht des "Aachener Reviers" als ältestem deutschen Bergbau- und Industrierevier ist in weiten Teilen durch solch vorbildliche Werksiedlungen geprägt. Auch haben sich hier die ältesten Werksiedlungen auf deutschem Boden neben den ältesten Fabrikbauten aus der Frühzeit der Industrialisierung erhalten. Diese Veröffentlichung will auf die besondere Qualität der Werksiedlungen aufmerksam machen, will Verständnis für den notwendig behutsamen Umgang mit alten Häusern der Siedlungen wecken.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Geschichte; Architekturgeschichte; Kulturgeschichte; Industrialisierung; Werkswohnung; Bergarbeitersiedlung; Ausstellungskatalog;.
Aachen: 1988. 176 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-927196-00-2
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Blank,Gebhard:
Gemeinnütziger Wohnungsbau im Stuttgarter Osten von 1890 bis 1930. Eine Begleitschrift zur Ausstellung im Wilhelmspalais von 8. September bis 20. November 1988.
Das in der Ausstellung dargestellte Gebiet erstreckt sich auf Abdachung der Uhlandshöhe bis zum Stöckach und Park der Villa Berg sowie zu den Ortsrändern von Gaisburg und Gablenberg. Es war um 1890 noch kaum bebaut. Dies sollte sich ändern, als im Frühjahr 1891 auf Antrag des Vereins für das Wohl der arbeitenden Klassen der Stadtbauplan für das Gebiet der Kolonie Ostheim und Umgebung festgestellt wurde. Noch im gleichen Jahr erfolgte der erste Spatenstich für diese Siedlung. Die weitere Entwicklung bis 1930 wird dokumentiert.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Bauträger; Architekturgeschichte; Wohnungsbau(gemeinnützig); Ausstellungskatalog; Neunzehntes Jahrhundert;.
Stuttgart: 1988. 47 S., Abb.,Lit.,Kt.
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Bottrop Siedlung Weilheim. Vorbereitende Untersuchungen gemäß Baugesetzbuch.
Die Untersuchung erstreckt sich auf die Erarbeitung von Beurteilungskriterien über die Notwendigkeit der Sanierung der Gebäude in der Bergarbeitersiedlung Welheim/Bottrop sowie die Darstellung der sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge im Planungsgebiet. Gleichzeitig wurden die Kosten zur Verbesserung des Wohnumfeldes ermittelt, die Einstellung und Mitwirkungsbereitschaft der durch die geplanten Modernisierungen Betroffenen erhoben und versucht, sie zur Durchführung der erforderlichen Maßnahmen zu motivieren und zu beraten. cp/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Vorbereitende Untersuchung; Bestandsaufnahme; Befragung; Mieterbeteiligung; Kosten; Wohnumfeldverbesserung; Stadtsanierung; Bergarbeitersiedlung; Modernisierung; Mieterstruktur; Baugesetzbuch;.
Oberhausen: 1988. ca.100 S., Abb.,Tab.,Kt.
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Novak,Frank:
Wohnungsbau in Bremen - Das Beispiel Hemelinger Unternehmen.
Die Siedlungen der Jute-Spinnerei und -Weberei, des Eisenbahnausbesserungswerks, der Firmen Focke-Wulf und Borgward in Hemelingen werden auf Sozialstrukturen, Erscheinungsbilder und Phasen der historischen Herausbildung untersucht. Dabei geht der Autor auf die jeweilige Firmengeschichte und die allgemeine Industrie- und Siedlungsentwicklung im Untersuchungsgebiet ein. Er stellt fest, daß der Werkswohnungsbau keinen übergreifenden, sondern werksspezifischen Interessen und Notwendigkeiten folgte. Dabei durchliefen die jeweiligen Siedlungen einen bemerkenswerten sozialen und architektonischen Wandel. Die Wohnqualität veränderte sich zunehmend disparat je nach der Dynamik der infrastrukturellen Entwicklung des Wohngebiets. Diese Ergebnisse sind für die generelle Entwicklung des Werkswohnungsbaus in Bremen und Umland insofern repräsentativ, als auch dort industrielle Großbetriebe die fast alleinigen Werkswohnungsbauträger waren. Auch der Zeitpunkt des Rückzugs der Industriebetriebe aus Planung und Bauleitung von Wohnprojekten liegt dort in den 50er Jahren. Wie dort wurden Werkswohnungen zu ihrem Großteil an gemeinnützige, teilweise auch an private Unternehmen veräußert. Die wenigen noch bestehenden Werkswohnungen werden jetzt nur noch von ausländischen und "mobilen" Arbeitskräften belegt. (difu)
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Wohnen; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Architektur; Stadtteil; Sozialstruktur; Bevölkerungsentwicklung; Industrie; Stadtgeschichte; Institutionengeschichte; Baugeschichte; Stadtstruktur; Bebauung; Wohnungswesen; Werkswohnungsbau; Unternehmensgeschichte;.
Bremen: 1988. ca.100 S., Abb.,Tab.,Lit.,Kt.
geogr.Staatsexamensarbeit; Bremen 1988
= Materialien und Manuskripte - Universität Bremen, Schwerpunkt Geographie; 16
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Roscher,Volker:
Denkmalschutz im Hinterhaus. Erhaltung lokaltypischen Arbeiterwohnungsbaus in Hamburg.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Arbeiterwohnung; Terrasse; Passage; Denkmalpflege; Hinterhof; Hinterhaus; Unterschutzstellung; Wohnhof;.
in Fachzeitschrift: bausubstanz 4(1988)Nr.2, S.34-37,40, Abb.,Lit.
ISSN: 0179-2857
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Fritzl,H.; Fussenegger,H.; Koepl,R.; Redl,L.:
Wohnkultur und Lebensformen in Industrieansiedlungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Industriegebäude; Industriesiedlung; Industriegebiet; Nutzungsänderung; Wohnen; Baugeschichte; Architekturgeschichte; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Industriekultur; Industriearchäologie; Umnutzung; Wiedernutzung; Neunutzung; Wohnkultur; Industriegeschichte;.
in Fachzeitschrift: Kurzberichte aus der Bauforschung 29(1988)Nr.4, S.275-281
ISSN: 0343-1118
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Wahl,G.P.:
Sanierung einer Bergarbeiter-Siedlung unter Denkmalschutz.
In fast allen Kohleabbaugebieten gibt es Bergarbeitersiedlungen. Sie waren notwendig, um nicht ortsansaessige Arbeitskraefte anzuwerben und an die schwere und gefaehrliche Taetigkeit unter Tage heranzufuehren. Manche dieser Siedlungen in den rheinischen und westfaelischen Bergbaurevieren sind bereits 80-100 Jahre alt, so dass jetzt Renovierungsmassnahmen und Sanierungen faellig werden, um die Bausubstanz zu erhalten und den dort lebenden Menschen ein zeitgemaesses Wohnen zu ermoeglichen. Vielfach haftet an Bergarbeitersiedlungen ein Klischee von Aermlichkeit und Bescheidenheit. Aber es gibt auch Ausnahmen. Dazu gehoerte einst die heute unter Denkmalschutz stehende Zechensiedlung "Carl Funke" in Essen-Heisingen.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Wohnsiedlung; Instandsetzung; Denkmalpflege; Farbgebung; Bergarbeitersiedlung; Gebäudesanierung; Fassadenerneuerung;.
in Fachzeitschrift: Die Mappe 108(1988)Nr.5, S.23-25, Abb.,Tab.
ISSN: 0025-2697
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Krings,Edgar:
Erhalt und Modernisierung von Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet - zwei Beispiele.
Die gruenen "Gartenstaedte" sind auch heute noch ein lebendiges, erhaltenswuerdiges Zeugnis der industriellen Entwicklung des Ruhrgebietes, die aber seit den fuenfziger Jahren zu verfallen drohten. Am Beispiel Duisburg-Huettenheim und Herne-Teutoburgia wird gezeigt, dass trotz gesaettigter Wohnungsmaerkte und Privatisierung der Siedlungen Idealloesungen fuer den Erhalt moeglich sind.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Siedlung; Arbeitersiedlung; Umbau; Wirtschaftlichkeit; Instandsetzung; Beispielsammlung; Modernisierung; Gestaltung;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 20(1988)Nr.5, S.711-717, Abb.,Grundr.
ISSN: 0012-1215
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Herlyn,Ulfert; Tessin,Wulf:
Von der Werksiedlung zur Grossstadt. Zur Entwicklung der staedtischen Identitaet Wolfsburgs.
Die Stadt Wolfsburg, am 1. Juli 1938 gegruendet, stellt in Deutschland eine der wichtigsten Stadtneugruendungen des 20. Jahrhunderts dar. Im Beitrag wird untersucht, inwieweit die beiden zentralen Entstehungsbedingungen der Stadt - eine Stadtneugruendung auf der gruenen Wiese einerseits und ihre gleichsam definitionsgemaesse Ausrichtung auf das VW-Werks andererseits - noch heute die Stadt praegen und charakterisieren und ihre Identitaet zu einem grossen Teil bestimmen. Ein kurzer Ueberblick ueber die Stadtentwicklung nach 1945 fuehrt in die Thematik ein. Weitere Aspekte sind: Wolfsburg als Stadt des Volkswagens, als Arbeiterstadt, als junge Stadt; als "Stadt aus der Retorte".
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Stadtentwicklung; Stadtgeschichte; Stadtgründung; Industriestadt; Wohnungsbau; Infrastruktur; Stadtwachstum; Großstadt; Arbeitersiedlung; Werkssiedlung;.
in Fachzeitschrift: Die Alte Stadt 15(1988)Nr.2, S.129-154, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0170-9364
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Petersen,Peter:
Eine Werksiedlung für Strassenbahner. Witten - Arbeiterwohnungsbau zwischen Gartenstadtbewegung und Heimatstil.
Anlässlich des 75jährigen Bestehens der Gartenstadt Crengeldanz und der Eintragung als Baudenkmal stellt sich die Frage nach langfristigen denkmalpflegerischen Sicherungsmassnahmen. Die bislang von den Besitzern unternommenen Wohnwertverbesserungen haben noch zu keiner nachhaltigen Beeinträchtigung des Erscheinungsbildes geführt. Allerdings wurde, aufgrund der eng gesetzten ökonomischen Grenzen, manches Detail vereinfacht, manches ganz weggelassen. Gerade die variationsreich detaillierte Gestaltung dieser Werksiedlung gilt es jedoch zu schützen und zu erhalten.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Arbeitersiedlung; Gartenstadt; Baudenkmal; Denkmalschutz; Denkmalpflege; Baugeschichte; Detail; Erneuerungsmaßnahme; Restaurierung; Arbeiterwohnungsbau; Entstehungsgeschichte; Gestaltung;.
in Fachzeitschrift: TKD (1988)Nr.17, S.32-37, Abb.,Lit.
ISSN: 0344-9068
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Pellegrini,Franco G.:
Housing in the mining industry (engl.)
(Wohnungen und Unterkuenfte fuer Minenarbeiter)
Der Architekt analysiert kurz die derzeitige Wohnungssituation der schwarzen Minenarbeiter in Suedafrika und stellt anschliessend sein Projekt vor. Das Raumprogramm sieht Unterkuenfte fuer 1850 Minenarbeiter vor. Der groesste Tei alleinstehend, ungefaehr 3% mit Familien. Das von ihm entwickelte Konzept sieht eine dorfaehnliche Anlage vor. Es sind drei verschiedene Wohnungstypen vorgesehen. Die Wohnungsgrundrisse sind flexibel angelegt, falls der Anteil der Familien sich erhoehen sollte. Orte groesserer Dichte wechseln mit Orten geringerer Dichte. Seiner Ansicht nach sollten die Architekten eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Lebensbedingungen im Bergbau spielen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Unterkunft; Raumprogramm; Entwurfskonzept; Dorf; Zentrum; Bergarbeitersiedlung; Werkswohnung; Wohnstandard; Gebäude(eingeschossig); Gebäude(zweigeschossig); Cluster; Dorfcharakter;.
in Fachzeitschrift: Architecture SA (1988)Nr.7/8, S.27,29, Abb.,Grundr.
ISSN: 0250-054X
Textsprache: engl.
Martwich,Barbara:
Berlin Spandau. Arbeiten und Wohnen in Spandau - Siemensstadt - Neustadt - Hakenfelde.
Dieser Bericht ueber Wohnen und Arbeiten in Spandau ist ein Arbeitsergebnis, das aus einem Seminar zum Thema "Umweltgestaltung" am Fachbereich fuer Aesthetische Erziehung, Kunst- und Kulturwissenschaften der Hochschule der Kuenste Berlin im Sommer 1986 hervorgegangen ist. Die Studie dokumentiert einmal allgemein Aspekte der Stadtentwicklung von Berlin-Spandau und zum zweiten den fuer Spandau struktur- und entwicklungsgeschichtlich bedeutsamen Zusammenhang von Arbeiterwohnungsbau und Industrieansiedlung im 19. und 20. Jahrhundert. Daneben wird aufgezeigt, dass Spandaus Aufgabe als Fort sowohl die Industrialisierung als auch den Wohnungsbau nachhaltig beeinflusst hat. Gleichzeitig wird versucht, herauszustellen, warum Spandau als fruehere Festungsstadt eine mit keinem anderen Berliner Stadtbezirk vergleichbare Entwicklung durchlaufen hat. geh/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Wohnen; Stadtentwicklung; Industrieansiedlung; Arbeitersiedlung; Wohnungsbaugenossenschaft; Wohnsiedlung; Wohnungswesen; Stadtgeschichte; Arbeiterwohnungsbau;.
Berlin/West: 1987. 29 S., Kt.,Abb.,Tab.,Lit.
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Stadterneuerung in der Industrielandschaft - Die Stadt Hattingen.
Die Broschuere dokumentiert den wirtschaftlichen Strukturwandel und Erneuerungsprozess der am Rande des Ruhrgebiets liegenden Industriestadt Hattingen. Die Altstadt wurde saniert und verkehrsberuhigt. Die wirtschaftliche Entwicklung - von der Stahlkrise mitbetroffen - zeigt deutliche Tendenzen hin zu einer breit gefaecherten Angebotspalette von Gross-, Mittel- und Kleinbetrieben, von Handwerk und leistungsfaehigem Einzelhandel. 1960 befanden sich noch 10 000 Arbeitsplaetze in der Thyssen-Henrichshuette, waehrend heute 8000 Arbeitsplaetze auf dem Dienstleistungs- und Verwaltungssektor existieren. Die Stadt schmueckt sich mit dem Spitznamen "Klein-Rothenburg des Ruhrgebiets". sg/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Innenstadt; Arbeitersiedlung; Gewerbegebiet; Erhaltende Erneuerung; Finanzierung; Stadtstruktur; Stadtentwicklungsplanung; Verkehr; Denkmalschutz; Gewerbe; Industrie; Wohnungswesen; Stadtsanierung;.
Duesseldorf: 1987. 28 S., Kt.,Abb.,Tab.
= MSWV informiert; 13/87
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Vorschlag zur erhaltenden Erneuerung der Arbeiterkolonie in Poelfing-Brunn.
Was heute "sozialer Wohnungsbau" genannt wird, ist von den Architekten erst relativ spaet als Aufgabe entdeckt worden. Zu Zeiten der "Monumentalbauten" ueberliess man die Planung und Errichtung von Arbeiterwohnungen meist den Baufachleuten. Heute gehoert die Auseinandersetzung mit Fragen des preisguenstigen Wohnbaus fuer breite Bevoelkerungsschichten zu den wichtigsten Aufgaben der Architektenausbildung. Am Institut fuer Staedtebau, Umweltgestaltung und Denkmalpflege der Technischen Universitaet Graz wird eine moeglichst enge Verbindung zwischen Lehre und Praxis angestrebt. Aufgabenstellungen aus der Praxis, die als Bewertungsmassstab die Verwendbarkeit der Studienergebnisse in der Praxis verlangen, haben Vorrang. So wurde dem Wunsch der Gemeinde Poelfing-Brunn einen Studentenwettbewerb fuer den Ausbau und die Modernisierung der Arbeiterwohnhaeuser in der Kolonie Poelfing-Brunn auszurichten und aus diesem Wettbewerbsergebnis praktisch verwendbare Anregungen fuer die Hauseigentuemer abzuleiten, mit dieser Broschuere entsprochen. geh/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Bebauung; Bergbausiedlung; Arbeitersiedlung; Wettbewerb; Architektur; Bauerhaltung; Baugeschichte; Wohnsiedlung; Modernisierung;.
Graz: 1987. 82 S., Abb.
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Schaffer-Hartmann,Richard:
Hanau - Industriedenkmaeler. Katalog zur Ausstellung vom 30. August - 11. Oktober 1987, Museum Hanau, Schloss Philippsruhe.
Keine Epoche in der Entwicklung der Menschheit hat das Leben so tiefgreifend verändert wie die Industrialisierung. Die industrielle Revolution hat unser Leben verändert und tut dies weiterhin. Doch im Gegensatz zur Erhaltung der sonstigen baulichen Zeugnisse unserer Geschichte, Kirchen, Schlösser und Fachwerkbauten wurde lange dem industriellen Erbe wenig Beachtung geschenkt. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich die denkmalpflegerische Beschäftigung mit der Industriezeit entwickelt. Das Interesse gilt jetzt auch den Industriebauten, den Brücken, Förder- und Wassertürmen, Fabriken, Kraftwerken, Bahnhöfen, Arbeitersiedlungen und Fabrikantenvillen.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Denkmal; Elektrizitätswerk; Kraftwerk; Fabrikgebäude; Wasserturm; Wasserwerk; Hafenanlage; Brücke; Bahnhof; Villa; Arbeitersiedlung; Fassade; Tor; Geschichte; Industriedenkmal; Gaswerk; Wohnhaus; Portal;.
Hanau: 1987. 141 S., Abb.,Lit.
ISBN: 3-926011-07-6
Hrsg.: Museum Hanau
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Zimmermann,Michael:
Schachtanlage und Zechenkolonie. Leben, Arbeit und Politik in einer Arbeitersiedlung 1880-1980.
"Hochlarmark, ein an der Emscher gelegener Vorort der Stadt Recklinghausen, um den es sich in der folgenden Lokalstudie dreht, scheint genau jenem Bild zu entsprechen, das man sich außerhalb des Ruhrgebiets von dieser Region zu machen pflegt: Förderturm und Halde bestimmen die Silhouette des Viertels; Zechensiedlungen bilden seinen Kern; hinter den Häusern entdeckt man Taubenschläge und Kleingärten; . . . Bergleute stellen die Mehrheit der Erwerbsbevölkerung dar" (S. 9). Dieses Bild wird vom Verfasser als Klischee gewertet; es mache blind für die besonderen Charakteristika dieser Bergarbeitersiedlung. In der historischen Analyse versucht der Autor die Vermittlungsglieder und Rückkoppelungen zwischen örtlicher, regionaler und nationaler Geschichte herauszuarbeiten sowie den Formwandlungen nachzugehen, denen gesamtgesellschaftliche Strukturen unterworfen sind, wenn sie sich mit den Besonderheiten einer Gemeinde verbinden. In einem Ausblick auf die Gegenwart stellt der Verfasser fest, daß nach der Stillegung der Zeche Recklinghausen Februar 1974 der Bergbau seinen übermächtigen Einfluß auf den Ort verlor. sg/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Wissenschaft/Grundlagen; Geschichte; Befragung; Bergbausiedlung; Arbeitersiedlung; Zeche; Wahlen; Gewerkschaft; Verband; Soziographie; Verein; Partei; Kommunalpolitik; Arbeit; Sozialverhalten; Industrie; Stadtgeschichte; Bergarbeiter;.
Essen: Klartext 1987. 298 S., Abb.,Tab.,Lit.
phil. Diss.; Bochum 1986
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Harz,Hans-Jürgen; Fehl,Gerhard:
Cour du Val. Val St.Lambert, Seraing -Belgien-. Arbeiterquartier einer Glashütte aus dem frühen 19. Jahrhundert. Eine kritische Bestandsaufnahme.
Diese Untersuchung entstand im Rahmen einer vom Lehrstuhl für Planungstheorie der RWTH Aachen herausgegebenen Diplomarbeit im Sommersemester 1985. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die industrielle Entwicklung Belgiens im 18. und 19. Jahrhundert gegeben. Anschließend wird die Entwicklung der Fabrikanlage vom mittelalterlichen Zisterzienserkloster zur führenden Kristallfabrik im Europa des 19. und frühen 20. Jahrhunderts beschrieben. Es wird über die Entstehung, die Veränderung, den Verfall und die Erhaltung des Arbeiterquartiers Cour du Val berichtet, die historische Bausubstanz wird bewertet und die Modernisierung und der Umbau seit 1982 werden dargelegt. Abschließend folgt ein Plädoyer für eine behutsame und historisch plausible Erneuerung.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Industrialisierung; Baugeschichte; Denkmalpflege; Bestandsaufnahme; Historische Anlage; Umbau; Bauerhaltung; Werkssiedlung; Neunzehntes Jahrhundert; Analyse; Modernisierung; Diplomarbeit;.
Aachen: 1987. 69 S., Abb.,Lit.
= Werkberichte - Lehrstuhl für Planungstheorie, RWTH Aachen, Reihe Werksiedlungen
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Eine Siedlung des Thyssenschen Wohnungsbaus. Dinslaken-Lohberg.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Siedlung; Arbeitersiedlung; Wohngebäude; Geschichte; Formensprache; Haustyp; Zechensiedlung; Gemeinschaftsbau;.
in Fachzeitschrift: Denkmalpflege im Rheinland (1987)Nr.1, S.11-16, Abb.
ISSN: 0177-2619
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Im Zentrum die Saeule ... Zubau an einem Doppelhaus in Klagenfurt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Einfamilienhaus; Doppelhaus; Arbeitersiedlung; Altbau; Erweiterung; Küche; Wohnraum; Bad; Sauna; Garten; Stütze; Holzverkleidung; Mauerwerk; Ziegel; Fußbodenheizung; Warmwasserheizung; Farbgebung; WC; Diele; Laubengang;.
in Fachzeitschrift: Architektur Aktuell 21(1987)Nr.119, S.30-31, Abb.,Grundr.
ISSN: 0570-6602
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Bretsch,Christoph:
Industriekultur in Vorarlberg - Arbeiten und Wohnen im 19. Jahrhundert. Tl.1.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnen; Industrie; Kulturgeschichte; Industriegebäude; Arbeitersiedlung; Arbeiten; Entwicklungsgeschichte; Lebensform; Fabrik;.
in Fachzeitschrift: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege 41(1987)Nr.1/2, S.19-32, Abb.,Tab.,Lit.
ISSN: 0029-9629
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Kessler,Uwe:
Wohnreform in Koeln. Geschichte der Baugenossenschaften. Ausstellung "Anders leben" im Koelnischen Stadtmuseum vom 24.4.bis 20.6.1986.
Im Rahmen der Krise der Neuen Heimat und der konservativen Angriffe auf die gesamte Wohnungsgemeinnuetzigkeit kommt der Betonung der besonderen Rolle der Wohnbaugenossenschaften als unbestritten beste Traeger eines wirklich sozialen Wohnungsbaues strategische Bedeutung zu. Dieses Buch will im Staedtevergleich die Besonderheiten der Koelner Entwicklung herausstellen. Zu diesen gehoert die hohe Zahl von 138 Genossenschaftsgruendungen, sowie deren haeufig sozial-kulturell homogene Ausrichtung. Es sind saemtliche unterschiedliche genossenschaftliche Wohnungsbauleistungen in der Zeit von 1891 bis 1945 dokumentiert. Die Beziehungen der Siedlerbewegung auf die Sozial- und Bodenreformen der 20er Jahre sind ebenso Thema wie die Entwicklung des Siedlungswesens nach der Machtergreifung bis zum Jahr 1945.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Städtebau; Siedlungsgeschichte; Siedlungsgesellschaft; Siedlungstyp; Wohnform; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Wohnungsbaugenossenschaft; Architekturentwicklung; Gartenstadt; Bodenreform; Sozialismus; Architekturform; Siedlungsgenossenschaft; Heimstätte; Mietskaserne; Selbsthilfeprojekt; Siedlerbewegung; Weimarer Republik; Sozialreform; Drittes Reich;.
Koeln: Bachem 1986. 219 S., Abb.,Tab.,Lit.
ISBN: 3-7616-0840-3
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Krupinski,Hans-Dieter:
Erhaltung und Erneuerung von Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet. Kurzfassung der Ausfuehrungen auf dem 567. Lehrgang.
Die in Vielzahl vorhandenen Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet gehoeren wegen ihres Wohnwertes zu den bevorzugten Objekten der Nutzungswandlung durch ihre Eigentuemer. Ueber Moeglichkeiten der Erhaltung und Erneuerung dieser Siedlungen wird berichtet. jp/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnungswesen; Arbeitersiedlung; Erhaltende Erneuerung; Denkmalschutz; Wohnen; Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Privatisierung; Städtebau; Stadtgestaltung; Wohnungsmodernisierung; Mietwesen; Wohnumfeld; Stadtsanierung; Stadterneuerungspolitik; Rückbau;.
Bonn: 1986. 11 S.
= Material aus den Lehrgängen; 360
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Kirsch,Karl; Birtel,Rudolf:
Saarländische Arbeiterhausfibel. Anregungen und Hinweise für die Restaurierung saarländischer Arbeiterhäuser.
Ein besonderer Akzent in der Architektur der saarländischen Industrielandschaft bilden die Arbeiterhäuser, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert erbaut wurden. In jüngerer Zeit ist häufig zu beobachten, daß in ungeeigneter Art ausgeführte Renovierungen und Modernisierungen das Aussehen und die Ausgewogenheit einzelner Häuser und ganzer Siedlungen verunstalten und empfindlich stören. Diese Fibel leistet ihren Beitrag, die Bewahrung bau- und kulturgeschichtlicher Werte zu fördern.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Fassadengestaltung; Putz; Anstrich; Sichtmauerwerk; Fachwerk; Fenster; Tür; Dach; Anbau; Umbau; Wohnhaus; Haustyp; Typologie; Gestaltung;.
Saarbrücken: 1986. 64 S., Abb.
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Fritzl,H.; Fussenegger,H.; Koepl,R.; Redl,L.:
Wohnkultur und Lebensformen in Industrieansiedlungen.
Auch Alltagsobjekte der Industrialisierungsphase unterliegen dem Rentabilitaetsdenken: sobald sie veraenderten Produktions- und Verwertungsbedingungen nicht mehr angepasst werden koennen, werden sie zum Verschwinden gebracht. Und angesichts der oftmals grossen Dimensionen ist z.B. fuer Bauwerke nach Produktionseinstellung nur schwer die einzige Voraussetzung fuer die Erhaltung zu schaffen - naemlich eine sinnvolle und finanziell tragbare Neunutzung/Umnutzung. Die vorliegende Untersuchung betrachtet es daher als wesentliche Aufgabe der Industriearchaeologie, entscheidende Vorarbeiten fuer die "Wertbestimmung" solcher Objekte zu leisten, um sinnvolle Entscheidungskriterien zur Verfuegung stellen zu koennen.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Industriegebäude; Industriesiedlung; Industriegebiet; Nutzungsänderung; Wohnen; Baugeschichte; Architekturgeschichte; Arbeiterwohnung; Arbeitersiedlung; Industriekultur; Industriearchäologie; Umnutzung; Wiedernutzung; Neunutzung; Wohnkultur; Industriegeschichte;.
1986. 354 S., Abb.,Tab.,Lit.
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Krupinski,Hans-Dieter:
Stadterneuerung - statt Erneuerung. Erhaltung und Erneuerung von Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet.
In der Beurteilung der Arbeitersiedlungen hat sich in den letzten Jahren ein beachtlicher Wandel vollzogen. Viele der etwa 1000 Siedlungen im Ruhrgebiet standen in den 60er und 70er Jahren fuer die Stadtplanung zur Disposition. Aufgrund der damaligen Wachstumsvorstellungen waren sie ueberwiegend zum Abriss vorgesehen, weil die beachtlichen Grundstuecksreserven der sehr aufgelockert bebauten Wohnanlagen fuer den verdichteten Wohnungsbau genutzt werden sollten. Besonders gefaehrdet waren die standortguenstig gelegenen Wohnanlagen des Werkswohnungsbaus, die aufgrund ihrer raeumlichen Naehe zu benachbarten Infrastrukturzentren oder hochwertigen Freizeiteinrichtungen einem erhoehten Spekulationsdruck ausgesetzt waren.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Erhaltende Erneuerung; Stadterhaltung; Wohnumfeldverbesserung; Altbaumodernisierung; Förderungspolitik; Werkssiedlung; Stadterneuerungspolitik; Rückbau;.
in Fachzeitschrift: Gemeinnütziges Wohnungswesen 39(1986)Nr.7, S.342-345, Abb.
ISSN: 0179-745X
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Kirbach,Roland:
Das Ende der Siedlungen. Tausende von Bergarbeiter-Wohnungen im Ruhrgebiet werden verkauft.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnsiedlung; Bergbausiedlung; Privatisierung; Mieter; Zechensiedlung; Dauerwohnrecht;.
in Fachzeitschrift: Die Zeit (1986)Nr.25, S.15, Abb.
ISSN: 0044-2070
Schmitz-Jersch,Friedhelm; Segin,Bernd:
Alter Wein in neuen Schlaeuchen? Zur Diskussion um neue Traegerformen am Beispiel der Rheinpreussensiedlung in Duisburg.
Seit Ende der 70er Jahre wird ueber die Gruendung neuer Genossenschaften oder zumindest ueber die Wiederbelebung der alten Genossenschaftsideale diskutiert. Die Bewohner der Duisburger Rheinpreussen-Siedlung kaempften schon vorher, seit 1975, fuer den Erhalt ihrer Wohnungen. In einem bis heute fuer die Bundesrepublik einmaligen Wahlverfahren entschieden sie sich im Mai 1984 - die Stadt Duisburg war inzwischen Eigentuemerin der Siedlungshaeuser - gegen die Verwaltung durch ein staedtisches Wohnungsunternehmen und fuer die Gruendung einer Wohnungsgenossenschaft. Heute sind dort 80 Prozent der Familien Mitglied.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeitersiedlung; Privatisierung; Genossenschaft; Organisationsstruktur; Selbstverwaltung; Selbsthilfe; Sozialeinrichtung; Finanzierungsmodell; Erbbaurecht; Bewohnergenossenschaft; Genossenschaftsmodell; Belegungsbindung;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt 77(1986)Nr.90 (Bauwelt Nr.24), S.884-886, Abb.
ISSN: 0585-0096
(Beil.zu Bauwelt 77(1986)Nr.24)
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Bodenschatz,Harald; Geisenhof,Johannes:
Stein bei Nuernberg - ein Denkmal industriell gepraegten Staedtebaus.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Stadtbaugeschichte; Historisches Gebäude; Historische Anlage; Schloss; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Denkmal; Architekturstil; Ausstellung; Werkswohnungsbau; Modernisierung; Altstadtsanierung;.
in Fachzeitschrift: Archplus 18(1986)Nr.87, S.14-15, Abb.
ISSN: 0587-3452
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Schaumann,Martin:
Gruenordnungsplan in Berlin-Kreuzberg, SO 36.
Jeder Versuch das bekannte eklatente Gruendefizit in Berlin-Kreuzberg zu aendern ist schwierig. Im Oktober 1984 fand ein Wettbewerb zur Umgestaltung des damaligen Goerlitzer Bahnhofsgelaendes statt, den die Freie Planungsgruppe Berlin gewann. Ziel war es bei der Zweckbestimmung der Flaechen die Belange einer ausreichenden Versorgung des Quartiers mit Gruen- und Erholungsanlagen oeffentlichen Kinderspielplaetzen, der Stadtoekologie und des Naturschutzes zu beruecksichtigen. Die Aufgliederung der Flaechen und die detaillierte Nutzung werden zusammen mit den jeweiligen Teilzielen der beabsichtigten Bestimmung dargestellt. Ziel war die Identifikation mit dem Lebensraum - die Unverwechselbarkeit des Stadtlandschafsbildes - die erst das Gefuehl 'hier bin ich zu Hause' zulaesst.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Landschaftsplan; Naturschutz; Arbeitersiedlung; Kinderspielplatz; Hinterhof; Stadtlandschaft; Ausstellung; Stadtökologie; Lebensraum; Erholung; Wohnumfeld; Wettbewerb; Grünordnung; Gründerzeit; Straßenbaum; Flora; Fauna; Identifikation; Umgestaltung; Umnutzung; Bahnhofsgelände;.
in Fachzeitschrift: Gartenamt 35(1986)Nr.8, S.466-477, Abb.
ISSN: 0016-4739
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Kapfinger,Otto:
Josef Frank. Siedlungen und Siedlungsprojekte 1919-1932.
Die Aktivitaeten im Siedlungsbau, die von Josef Frank ausgingen, werden vom Verfasser im Detail nachvollzogen. Angefangen bei einem Arbeitersiedlungskomplex ueber die auf der Basis der Gleichartigkeit konzipierten Haeuser der Hoffingergasse bis zur Vielfalt der Haeuser in der Werkbundsiedlung zeigen sich im Wirken von Josef Frank Prinzipien des Wohnungs- und Siedlungsbaus, wie sie typisch fuer die Moderne zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts den Beduerfnissen entsprachen und heute in ihrer Bedeutung fuer bedarfsgerechte, einfache Wohnformen wieder erkannt werden. Ohne sich auf stilistische Kategorien festzulegen hat Josef Frank nach Ansicht des Verfassers eine dynamische, auf Spannung, Bewegung und Zwanglosigkeit gerichtete Raeumlichkeit realisiert, die dem geistigen Anspruch des 20.Jahrhunderts gerecht wird.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekturgeschichte; Architekturauffassung; Wohnen; Arbeitersiedlung; Nachbarschaft; Gartenstadt; Architekt; Bautätigkeit; Wohnhausgruppe; Werkbund; Siedlungsbau;.
in Fachzeitschrift: Um Bau (1986)Nr.10, S.39-58, Abb.,Lit.
ISSN: 0256-2529
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Kehrein,Werner:
Von Jammer ist nichst mehr zu spueren. Gute Nachbarschaft in einer alten Arbeiter-Siedlung.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Sichtmauerwerk; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Baudenkmal; Altbauerneuerung; Erneuerungsmaßnahme; Grundrisslösung; Ensemble; Ziegel;.
in Fachzeitschrift: Das Haus Das Haus (1986)Nr.11, S.30-32,34-35, Abb.,Grundr.
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Lappalainen,Seppo; Lappalainen,Leena:
Tervakoski Oyn tehdaskylae. Peruskorjaus (finn.;Ref.engl.)
(Renovierung der Tervakoski Oy Arbeitersiedlung)
Die Arbeitersiedlung der Papierfabrik Tervakoski ist ein kulturhistorisches Ganzes und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Das Vorbild dafuer kam aus England. Die Papierfabrik wurde 1820 gegruendet und das Ziel war, festen Wohnsitz fuer die Arbeiter und ihre Familien zu bieten. Im Jahr 1891 gab es schon vier 2-geschossige und zehn eingeschossige Wohnhaeuser. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden 13 neue Mehrfamilienhaeuser gebaut. Diese Gebaeude bilden die Hauptachse der Siedlung. Seit Mitte des 19. Jhdts. gibt es eine Schule, eine kleine Kirche und ein Klubgebaeude mit Bibliothek. Nach dem 2. Weltkrieg wurden 79 Einfamilienhaeuser aus Holz von den Bewohnern selbst gebaut, wobei Bauplaene und Kredite von der Firma bereitgestellt wurden. Der Strassenbau und Landschaftsgestaltung wurden von Tervakoski Oy finanziert. Das Ziel der Renovierung von 1984 war es, den Charakter der Arbeitersiedlung zu bewahren und die Wohnhaeuser zu modernisieren, wobei alle Installationen erneuert wurden. Die Wirtschaftshaeuser wurden zu Garagen und Lagern umgebaut.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Selbstbau; Industriegebiet; Industriebetrieb; Holzhaus; Einfamilienhaus; Mehrfamilienhaus; Renovierung; Arbeiterwohnungsbau; Modernisierung;.
in Fachzeitschrift: Arkkitehti 83(1986)Nr.4, S.49-51, Abb.
ISSN: 0004-2129
Textsprache: finn.
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Morgan,P.H.; Nixon,Paul:
Positive conservation v. the bureaucratic impasse (engl.)
(Positive Sanierungsplanung kontra einer buerokratischen Sackgasse)
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Denkmalschutz; Innenstadtbereich; Historisches Gebäude; Arbeitersiedlung; Sanierungsplanung; Planungspolitik; Nutzungsplanung; Backsteinarchitektur;.
in Fachzeitschrift: Planner (London) 72(1986)Nr.9, S.13-14, Abb.
ISSN: 0309-1384
Textsprache: engl.
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Di Cristina,Benedetto:
Ponte alle Forche. Piano di recupero del villaggio minatori (ital.)
(Ponte alle Forche. Sanierungsplan fuer die Bergarbeitersiedlung)
Beschreibung der Geschichte einer Bergarbeitersiedlung, die in einem Industriequartier am Rande einer Kleinstadt liegt. Im Rahmen eines Stadtentwicklungsplanes wurde ein Sanierungsplan ausgearbeitet, der eine Wohnumfeldverbesserung, Erweiterung und Verdichtung des Gebietes vorsieht.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Stadtgeschichte; Baugeschichte; Verdichtung; Ziegelei; Industriedenkmal; Bergarbeitersiedlung;.
in Fachzeitschrift: Parametro 15(1986)Nr.146, S.26-28, Abb.,Lagepl.,Grundr.,Ans.,Schn.
ISSN: 0031-1731
Textsprache: ital.
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Preissler,K.H.:
Stadterneuerung im Ruhrgebiet durch die Modernisierung von Arbeitersiedlungen - Die Rolle der Unternehmensgruppe THS.
Die genaue Anzahl von Bergarbeitersiedlungen ist nicht bekannt - allein im Ruhrgebiet wird sie auf etwa 1000 geschaetzt. Viele dieser Wohnstaetten sind heute fuenfzig und mehr Jahre alt; ihre Erneuerung ist eine wichtige wohnungswirtschaftliche und staedtebauliche Aufgabe. Der Autor zeigt technische, wirtschaftliche und soziale Aspekte solcher Modernisierungen auf und beschreibt einige gelungene Beispiele aus seinem Arbeitsbereich.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Arbeitersiedlung; Arbeiterwohnung; Erneuerungsmaßnahme; Beispielsammlung; Bergarbeitersiedlung; Sanierung; Modernisierung;.
in Fachzeitschrift: Der Langfristige Kredit 37(1986)Nr.19, S.606-609, Abb.
ISSN: 0342-0930
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Förster,Wolfgang:
Coöperatieve Siedlungen in Wenen. Een tegencultuur in de volkshuisvesting (niederl.)
(Genossenschaftssiedlungen in Wien. Eine Gegenkultur in der Wohnungsfürsorge)
Der Anfang der Arbeiterbaugenossenschaftsbewegung in Österreich im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts geht auf die damaligen Schrebergärtnervereine zurück. Diese Genossenschaften beschäftigen sich mit dem Bau von Siedlungen in der Tradition der europäischen Gartenstadtbewegung. Ihre Entwicklungsfähigkeit wurde anfänglich stark eingeschränkt durch mangelnde Unterstützung von seiten des Staates, Bestimmungen der Bauverordnung und die geringen Mittel der Mitglieder. Mit dem Endes des ersten Weltkrieges hatte sich die Wohnungssituation erheblich verschlechtert und spitzte sich vorallem in Wien zu. Von der sozialdemokratischen Stadtverwaltung wurden einerseits die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmen zugunsten der Baugenossenschaften erweitert und andererseits ein umfangreicheres Volkswohnungsbauprogramm verabschiedet. Insgesamt wurden in Wien 15.000 Genossenschaftswohnungen gebaut, davon etwa die Hälfte in Siedlungen. Beeindruckend ist nicht nur die Zahl der gebauten Wohnungen, sondern auch die ideologische Komponente der Genossenschaftsbewegung. Zahlreiche emanzipatorische Zielsetzungen der Gartenstadtbewegung wurden übernommen und weiter entwickelt. Dies wurde nicht nur durch die Möglichkeit zur Selbstversorgung der Siedler, sondern vielmehr noch durch demokratische Verwaltungsstrukturen, weitgehende Gemeinschaftssolidarität sowie durch Gemeinschaftseinrichtungen und kulturelle Aktivitäten zum Ausdruck gebracht.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Wohnungsbau; Arbeitersiedlung; Sozialer Wohnungsbau; Organisationsform; Genossenschaft; Ideologie; Kultur; Architektur; Städtebau; Lebensqualität; Qualitätsverbesserung; Arbeiterwohnung; Arbeiterbewegung; Sozialbewegung; Entwicklungsgeschichte; Kulturverständnis; Gemeinschaftsbewusstsein; Siedlungsbau; Gemeinnützigkeit; Architektur(modern); Wohnqualität;.
in Fachzeitschrift: Archis (1986)Nr.11, S.40-44, Abb.,Lit.
ISSN: 0165-3504
Textsprache: niederl.
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Arbeitersiedlungen im 19.Jahrhundert. Historische Entwicklung, Bedeutung und aktuelles Erhaltungsinteresse.
Die vorliegenden Referate wurden als Beitraege zu einem Symposium an der Universitaet Essen zum Thema "Historische Bedeutungsaspekte der Arbeitersiedlungen des 19. Jahrhunderts" vorgetragen. Thematisiert werden das Verhaeltnis von Arbietersiedlungen, Stadtplanung und Stadtentwicklung im Ruhrgebiet, architektonische Formen dieses Siedlungsbaus im 19. Jahrh. in Deutschland, Arbeitersiedlungen als Dokumente spezifischen Gemeinschaftsverhaltens sowie der Quellenwert dieser Siedlungen und der Denkmalsschutz fuer Arbeitersiedlungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeitersiedlung; Wohnungsbau; Stadtentwicklung; Baugeschichte; Architekturstil; Wohnform; Denkmalschutz; Siedlungsgeschichte; Nachbarschaft;.
Bochum: Brockmeyer 1985. 189 S., Abb.,Lit.,Grundr.
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Gemeinschaftliche Selbsthilfe und Stadterneuerung. Vorbereitung in der Rheinpreussensiedlung.
Stadterneuerung muss keineswegs zwangslaeufig Ergebnis planerischen und konzeptionellen Handelns "von oben" sein; gerade in diesem Zusammenhang bieten sich vielfaeltige Formen der Selbstbeteiligung der Betroffenen und der Bewohner an. Das Konzept gemeinschaftlicher Selbsthilfe, hier dargestellt am Beispiel der Vorbereitung der Grunderneuerung der Rheinpreussensiedlung in der Stadt Duisburg, kann hier zu erfolgreichen Formen der bewohnerrelevanten Stadt- oder Stadtteilerneuerung werden. jp/difu
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Instandsetzung; Selbsthilfe; Befragung; Handwerksbetrieb; Bewohnergenossenschaft;.
Darmstadt: Verlag fuer wissenschaftliche Publikationen 1985. 117 S.
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Ballhausen,Gerhard:
Wohnungswirtschaftliche Aspekte bei der Modernisierung von Siedlungen des Werkswohnungsbaues im Ruhrgebiet.
Der Autor beschreibt anfangs die geschichtliche Entwicklung des Werkssiedlungsbaus im Ruhrgebiet und die heutige Situation. Vor allem von den Mietern selbst werden diese Wohnungen als modernisierungswuerdig eingestuft. Anhand von drei Siedlungsbereichen: dem Alfredshof II in Essen, der Siedlung Heimaterde in Muelheim a.d.Ruhr und dem Margarethenhof in Duisburg werden Erneuerungsansaetze vorgestellt.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Arbeitersiedlung; Geschichte; Sozialstruktur; Tagungsbericht; Wohnungsmodernisierung; Werkswohnungsbau; Werkssiedlung;.
In: Erhaltende Erneuerung in Nordrhein-Westfalen. Hrsg.: Institut fuer Landes- und Stadtentwicklungsforschung des Landes Nordrhein-Westfalen -ILS-, Dortmund
Dortmund: 1985. S.68-84, Abb.
= Kurzberichte zur Landes- und Stadtentwicklungsforschung; 3/85
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Osteneck,Volker:
Bauten von Hans Verbeek - 1873-1954.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Architekt; Arbeitersiedlung; Schule; Architektenwerk; Lebensbild; Speichergebäude; Lagerhaus; Objektbeschreibung; Historismus; Bautenverzeichnis;.
In: Jahrbuch der rheinischen Denkmalpflege; 30/31. Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland -LVR-, Köln
Pulheim: Rheinland-Verlag 1985. S.123-145, Abb.,Lit.,Grundr.
ISBN: 3-7927-0825-6
= Jahrbuch der rheinischen Denkmalpflege
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Genders,Charles:
De ateliers van Grand Hornu (niederl.)
(Die Ateliers von Grand Hornu)
Der aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts stammende, von Bruno Renard konzipierte Gebaeudekomplex einer ehemaligen Zechengesellschaft stellt ein "einzigartiges Beispiel sozial-industriellen Staedtebaus" dar: Eine 140 mal 180 m grosse Arena-artige Anlage, in der sich die Betriebsgebaeude befinden, wird von vier Strassen mit 400 Arbeiterwohnungen, Schule, Bibliothek und Tanzsaal umschlossen. Nach Stillegung der Zeche 1951 wurden die Wohnhaeuser von den Arbeitern erworben, waehrend die Betriebsgebaeude verfielen. Diese erwarb Henri Guchez 1976, restaurierte sie und richtete hier sein Architekturbuero ein. Damit schuf er nach Meinung des Verfassers ein einmaliges Beispiel fuer die erfolgreiche Rettung eines industriell-archoeologischen Komplexes.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Altbau; Betriebsgebäude; Industrieanlage; Gebäudegruppe; Nutzungsänderung; Architekturbüro; Arbeitersiedlung; Städtebau; Entwurfskonzept; Geschichte; Gebäudeform; Zechengelände; Gebäudekomplex;.
in Fachzeitschrift: De Architect 16(1985)Nr.9, S.86-89, Abb.,Lit.
ISSN: 0044-8621
Textsprache: niederl.
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Slachta,Stefan; Slapeta,Vladimir:
Zlin. Un catiere per l'architettura moderna (ital.)
(Zlin. Eine Baustelle fuer moderne Architektur)
Neben den Bauausstellungen in Prag und Brno hat die modere tschechoslowakische Architektur zwischen den beiden Weltkriegen in der Stadt Zlin (heute: Gottwaldov) ein weiteres wichtiges Zentrum. Das rasche Anwachsen der Bevoelkerung von 1800 auf 40000 Einwohner zwischen 1900 und 1940 ist bedingt durch die Entwicklung der Schuhfabrik des Tomas Bata. Bata fing bald an, die entstehenden Arbeitersiedlungen nach den modernen Maximen der Gartenstadt zu bauen und hat dafuer die Architekten Vitek, Gahura und Karfik mit der Planung beauftragt: diese ist bemerkenswert durch ihr typologisches Vorgehen und der Anlage der Stadt ganz mit 1-2 stoeckigen Haeusern nach dem Prinzip Batas: "Zusammen arbeiten, aber getrennt wohnen!" (kg)
Schlagwörter zum Inhalt: Stadtplanung/Städtebau; Gartengestaltung; Arbeitersiedlung; Moderne; Wohnungstyp; Architektur(modern);.
in Fachzeitschrift: Parametro 16(1985)Nr.133, S.55-64, Abb.,Grundr.
ISSN: 0031-1731
Textsprache: ital.
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Ziegler,Walter:
Soziale Stabilitaet erreicht. Gelungenes Sanierungsbeispiel der Thyssen Wohnstaetten AG.
Der umfangreiche Althausbestand der Firmengruppe und seine Konzentration gerade in der noerdlichen Haelfte der Stadt Duisburg mit seiner besonderen infrastrukturellen Problematik stellt erhoehte Anforderungen in Bezug auf Erhalt, Modernisierung und Vermietbarkeit von Wohnraum. Dazu wurde in dem Unternehmen eine eigene Modernisierungsabteilung geschaffen, die auch die vorbereitenden Untersuchungen zur Bausubstanz- und Mieterhebung durchfuehrte. Die Planung und Durchfuehrung bezog sich auf den Um- und Ausbau von 88 Altbauwohnungen zu 76 modernisierten Wohnungen mit Neubaustandard. Die Kosten- und Finanzierungsplanung wird dargelegt. Nach Abschluss der Baumassnahmen wird die Wohnumfeldgestaltung des Innenhofes durchgefuehrt.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Arbeitersiedlung; Blockbebauung; Umbau; Ausbau; Finanzierung; Baukosten; Wohnumfeldverbesserung; Planung; Wohnungstyp; Kosteneinsparung; Modernisierung; Freisetzung; Mieterstruktur;.
in Fachzeitschrift: Gemeinnütziges Wohnungswesen 38(1985)Nr.9, S.528-530,532-534,539-541, Abb.,Tab.,Ans.
ISSN: 0179-745X
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Domhoff,Dieter:
Stadterneuerungsmassnahme Kolpingviertel. Eine Genossenschaft bewahrt ein Stueck Identitaet.
Die Arbeitersiedlung im Bereich der Neusser Nordstadt war zwischen 1906 und 1920 errichtet worden, sie drohte in den 70er Jahren durch Substanzverlust und Stammmieterabwanderung zu verslummen. Da das Bewusstsein eigener Identitaet und ein Stueck Stadtkultur vorhanden war, entschloss man sich die Baugenossenschaft trotz vorhandener Neubaumittel zu Erhaltung und Erneuerung der Siedlung. Es werden die Zielvorstellungen aufgelistet, das Finanzierungskonzept dargelegt, Durchfuehrung des Freisetzungsproblems und die technische Realisierung beschrieben. Die baulichen Massnahmen bezogen sich auf die Erhaltung des Gebaeudecharakters und auf Verbesserung des Wohnkomforts und der Funktionsablaeufe incl. Wohnumfeldverbesserung.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Blockbebauung; Finanzierung; Mietwohnung; Umbau; Ausbau; Baubeschreibung; Wohnumfeldverbesserung; Kosten; Genossenschaft; Modernisierung; Sanierung; Blockrandbebauung; Freisetzung;.
in Fachzeitschrift: Gemeinnütziges Wohnungswesen 38(1985)Nr.9, S.522-526, Abb.,Lagepl.,Grundr.,Ans.
ISSN: 0179-745X
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Winterthurer Arbeiterhaus stilgerecht renoviert und ausgebaut.
Die in der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts entstandenen, fuer das Winterthurer Stadtbild vielerorts typischen Arbeitersiedlungen sind mittlerweile Schutzobjekte, deren charakteristischer Baustil Fachleute auch heute noch ueberzeugt. Eines dieser Arbeiterhaeuser - das Mehrfamilienhaus an der Pflanzschulstrasse 20 - ist kuerzlich mit dem Emch-Preis ausgezeichnet worden. Dieser Preis wird alljaehrlich fuer den interessantesten und wertvollsten Beitrag zur Erhaltung oder Verschoenerung des Winterthurer Stadtbildes vergeben.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Arbeiterwohnung; Wohngebäude; Mehrfamilienhaus; Arbeitersiedlung; Altbaumodernisierung; Sanierungsmaßnahme; Bausubstanz; Architekturpreis; Bauobjekt;.
in Fachzeitschrift: Architektur & Technik Architektur und Technik. Schweizer Baufachzeitschrift für Planung und Ausführung 8(1985)Nr.9, S.46-48, Abb.
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Comaille,Laurent:
Die Lothringischen Arbeitersiedlungen.
Die Arbeitersiedlungen gehoeren, wegen ihrer grossen Zahl, ihrer Verschiedenartigkeit und der verschiedenen Epochen, die sie widerspiegeln, zum staedtebaulichen und architektonischen Erbe Lothringens. Manche wurden bereits dem Abriss geopfert, andere veraenderten sich mit der Lebensweise und mit der Krise der Stahl- und Textilindustrie.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Baugeschichte; Arbeitersiedlung; Formensprache; Sozialinfrastruktur; Gartenbau; Tierhaltung; Siedlungsbau; Bergarbeitersiedlung;.
in Fachzeitschrift: Stadt (Hamburg) 32(1985)Nr.4, S.60-65, Abb.,Lit.
ISSN: 0722-8325
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Ein neuer Mietergarten an der Ruhr.
Mietergaerten haben im Ruhrgebiet eine 150jaehrige Tradition. Im folgenden Beitrag wird von einem - zunaechst erfolgreichen - Experiment berichtet, in einer typischen Grosswohnanlage der 60er Jahre statt unbenutzbarem Abstandsgruen Mietergaerten anzulegen. Heute sind sie zugunsten eines laecherlichen "Feuchtbiotops" wieder eingeebnet. Arbeitslosigkeit und Entwurzelungssymptome setzen neue Rahmenbedingungen auch fuer das Verhaeltnis von Oeffentlichkeit und Privatheit, die Gewichte der Bedeutung von Wohnung und Wohnumfeld haben sich entscheidend verschoben. Diese Erkenntnis kann fuer die Planung nicht ohne Folgen bleiben.
Schlagwörter zum Inhalt: Gartenbau/Landschaftsbau; Wohnsiedlung; Arbeitersiedlung; Wohnumfeld; Kommunikation; Kleingarten; Freiraumgestaltung; Mietergarten; Alltagsleben; Kleingartenanlage;.
in Fachzeitschrift: Stadtbauwelt (1985)Nr.86 (Bauwelt Nr.24), S.971.175-974.178, Abb.
ISSN: 0585-0096
(Beil.zu Bauwelt 76(1985)Nr.24)
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Komes,Ursula; Rau,Michael:
Ankauf preisguenstiger Mietwohnungen - 50 Millionen Sonderprogramm in NW. Fallbeispiel Siedlung "Pumpe Stich", Eschweiler bei Aachen.
In Nordrhein-Westfalen wurde vom Ministerium fuer Landes- und Stadtentwicklung aus den Wohnungsbaufoerdermitteln 1985 ein 50 Mill. Sonderprogramm "Ankauf preisguenstiger Mietwohnungen" bereitgestellt. Eine verstaerkte Fachdiskussion um Prioritaeten im Bestandsschutz im unteren Wohnungsteilmarkt und massiver Widerstand aus den durch Privatisierung bedrohten Werkssiedlungen im Ruhrgebiet und Aachener Revier fuehrten zu dieser Entscheidung. An Hand der Siedlung "Pumpe-Stich" wird die Konkretisierung erlaeutert.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Wohnungsbauförderung; Arbeitersiedlung; Mietwohnung; Ankauf; Trägerschaft; Selbstverwaltung; Sonderprogramm; Bewohnergenossenschaft; Kauf; Fallbeispiel;.
in Fachzeitschrift: Archplus 17(1985)Nr.81, S.12, Abb.
ISSN: 0587-3452
Poelzig,Peter Alexander:
Plaedoyer fuer Huettenheim.
Duisburg - eine Stadt der Schwerindustrie im Struktur- und Bewusstseinswandel - Duisburg ist nicht gesegnet mit Baudenkmaelern. Um so verwunderlicher ist es, dass Verwaltung und Politiker gemeinsam mit dem Mannesmann-Konzern eine Werksiedlung in Huettenheim abreissen wollen, die der Landeskonservator fuer denkmalwuerdig haelt. Der Verfasser eroertert die Hintergruende dieser Siedlung die zwischen 1911-1913 von dem Essener Architekten Eggeling errichtet wurde.
Schlagwörter zum Inhalt: Bauerhaltung; Historische Anlage; Blockbebauung; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Denkmalschutz; Wohnwert; Gutachten; Werkssiedlung; Erhaltungswürdigkeit; Abriss; Zustandsanalyse;.
in Fachzeitschrift: Bauwelt 76(1985)Nr.10, S.342-345, Abb.,Lagepl.,Grundr.,Ans.
ISSN: 0005-6855
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Rommelspacher,Thomas:
Wenn wir richtig zusammenarbeiten, dann entsteht eine Macht. Zechenhausinitiativen im Ruhrgebiet 1974- 1981. Struktur und Perspektiven in einem regionalen Mieterkampf.
Konflikte um Siedlungen wie Eisenheim, Floez Dickebank und Rheinpreussen haben Initiativen aus den Zechenkolonien des Ruhrgebiets bundesweite Publizitaet verschafft. Ihr Kampf fuer das soziale Zusammenleben, das sich in den Arbeitersiedlungen erhalten hat, ist in mancherlei Hinsicht bemerkenswert: Hier haben Arbeiter, Rentner und Hausfrauen zusammen mit intellektuellen Beratern z. T. ueber mehrere Jahre hinweg in Konfrontation zu grossen Wohnungsbaugesellschaften und politischen Apparaten gestanden. Aus der solidarischen Zusammenarbeit entwickelte sich die "Arbeitsgemeinschaft der Arbeitersiedlungsinitiativen", ein fruehes Beispiel fuer die Vernetzung von Mietergruppen. Die Initiativen aus den Zechkolonien sind so zu einem Symbol fuer Widerstand und den Kampf um lebensweltliche Autonomie im Ruhrgebiet geworden.
Schlagwörter zum Inhalt: Bevölkerung/Gesellschaft; Wohnungswesen; Bürgerinitiative; Arbeitersiedlung; Mieterschutz; Sozialkonflikt; Zechensiedlung;.
Bochum: Germinal 1984. 111 S.
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Pistor,Rolf-Guenter:
Die Altsiedlung in Kamp-Lintfort. Von der ersten Bergarbeiterkolonie des Steinkohlenbergwerkes Friedrich Heinrich AG bis zur Gruendung der Ruhrkohle AG.
Mit der Rheinueberschreitung des Steinkohlebergbaues im Jahre 1857 begann fuer den Niederrhein im Raume Moers der Einzug der Grossindustrie. Sie veraenderte fortan das Landschaftsbild und bestimmte weitgehend das Siedlungsgepraege. In der Zeit von 1909 bis 1914 entstand im heutigen Stadtgebiet von Kamp-Lintfort eine Bergarbeitersiedlung mit 1920 Wohnungen. Der Autor beschreibt die Geschichte dieser Siedlung, ihre Baustruktur, ihr Wohnumfeld und die verschiedenartigen Modernisierungsbemuehungen. (ILS/gn)
Schlagwörter zum Inhalt: Bebauung; Arbeitersiedlung; Bergbausiedlung; Bausubstanz; Baustil; Wohnumfeld; Wohnungsmodernisierung; Siedlungsgeschichte; Kohlebergbau;.
In: Heimatkalender des Kreises Wesel 1985
Kleve: Boss 1984. S.167-174, Abb.,Lit.,Lagepl.,Aussenaufn.
ISBN: 3-922384-65-X
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Tenschert,Erwin:
Der Wedding - Ein Berliner Stadtteil mit neuem Gesicht.
Wedding ist einer der kleinsten Berliner Bezirke, doch ist die Bevoelkerungsdichte fast doppelt so hoch wie in anderen Bezirken. 1861 kam Wedding zu Berlin als eine der typischen Arbeitersiedlungen des 19. Jhts. Trotz grosser Zerstoerungen im 2. Weltkrieg blieb ein Teil der alten Mietskasernen erhalten, sodass Wedding vor ueber 20 Jahren als einer der ersten Stadtteile als Sanierungsgebiet ausgewiesen wurde. Ein Teil der alten Gebaeude wurde abgerissen, bis Proteste zu einer Aenderung der Sanierungspraxis fuehrte. Heute zeichnet sich der Wedding durch viel Farbe, viel Auflockerung, durch Wegnahme von Hinterhaeusern, viele Gemeinschaftseinrichtungen und Kinderspielplaetze aus.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Stadtteil; Arbeitersiedlung; Stadtgeschichte; Neubau; Stadtklima; Sanierung; Wohnverhältnis;.
in Fachzeitschrift: Gemeinnütziges Wohnungswesen (1984)Nr.12, S.646-647, Abb.
ISSN: 0179-745X
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Brandolini,Sebastiano:
Boundary Street estate, Londro 1893-1900 (engl.,ital.)
(Siedlung an der Boundary Street in London, 1893 bis 1900)
Stadtviertel mit Arbeiterwohnungen von staedtischem Charakter, das auf Planungen des London County Council zurueckgeht. Demnach sollten Bebauungen nahe dem Zentrum "staedtisch", zentrumsfernere Bauten dagegen "laendlich" gestaltet sein. Die Siedlung ersetzte das ueble Slumgebiet von Old Nichol. Es zeigt sich der Bruch, welcher stattfand zwischen der "Stadt der Ausdehnung" und der "Stadt der Substitution". Substitution bedeutet hier durchaus positiv ethische, wie grossstaedtische Umformung.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Baugeschichte; Arbeitersiedlung; Blockbebauung; Mehrfamilienhaus; Arbeiterwohnung; Stadterneuerung; Stadtgestaltung;.
in Fachzeitschrift: Casabella 48(1984)Nr.506, S.42-49, Abb.,Lagepl.,Grundr.,Schn.,Ans.
ISSN: 0008-7181
Textsprache: engl.,ital.
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Millbank Estate, Londra 1899-1902 = = Millbank Estate, London 1899-1902 (engl.,ital.)
(Die Millbank Siedlung in London, 1899 bis 1902)
Wohnungsnot und soziale Bedingungen liessen das London County Council in die Stadtstruktur eingreifen, um mit Neuplanungen ein Vorbild zu geben. So entstanden Boundary Street Estate anstelle eines Slums und Millbank Estate fuer 4430 von Strassenbau und Stadterneuerung Verdraengte. Waren dies auch vorbildliche Siedlungen, so konnte das Wohnungsproblem auf die Dauer dennoch nicht geloest werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Städtebau; Stadterneuerung; Stadtgestaltung; Stadtteil; Planung; Siedlung; Arbeitersiedlung; Wohnsiedlung; Arbeiterwohnung; Mehrfamilienhaus; Baugeschichte;.
in Fachzeitschrift: Casabella 48(1984)Nr.507, S.40-47, Abb.,Lit.,Lagepl.,Grundr.,Schn.,Ans.
ISSN: 0008-7181
Textsprache: engl.,ital.
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Buschmann,Walter:
Historische Bedeutungsaspekte der Arbeitersiedlungen des 19.Jahrhunderts.
Der pragmatische Vorschlag zur exemplarischen Erhaltung einiger weniger Siedlungen wurde konfrontiert mit dem Interesse an der Erhaltung aller Siedlungen. Das vom Rheinischen Amt fuer Denkmalpflege erarbeitete Erhaltungskonzept, in dem von den ca. 120 Siedlungen und Wohnanlagen in Essen 30 als denkmalwert ausgewaehlt wurden, erschien als realistischer Ansatz. Weitere Siedlungen koennten - so lautete der Einigungsvorschlag - durch Erhaltungs- und Gestaltungssatzungen geschuetzt werden. Einig waren sich in der Abschlussdiskussion alle Teilnehmer in der Erkenntnis, dass die bevorstehenden Privatisierungen die betroffenen Arbeitersiedlungen in ihrer Substanz treffen und neben den schlimmen sozialen Folgen auch die Arbeitersiedlungen als Kulturdenkmale zerstoeren werden.
Schlagwörter zum Inhalt: Wohnen/Wohnung; Stadterneuerung; Sozialwohnung; Arbeitersiedlung; Denkmalpflege; Historische Anlage; Bauerhaltung; Denkmalschutz; Symposiumsbericht;.
in Fachzeitschrift: Deutsches Architektenblatt, 16(1984)Nr.1, S.NW11-NW12
ISSN: 0720-0269
Kummer,Michael:
Die Zukunft der Vergangenheit. Wenn eine historische Arbeitersiedlung zum Baudenkmal wird. Ein Frankfurter Modell.
Schlagwörter zum Inhalt: Stadterneuerung; Ensemble; Arbeitersiedlung; Siedlung; Historische Anlage; Baudenkmal; Privatisierung; Kolonie; Gebäudeerhaltung; Industrieunternehmen;.
in Fachzeitschrift: FAZ-Magazin FAZ-Magazin (1984)Nr.196, S.25, Abb.
Swoboda,Hedwig:
Kleine Schritte, langer Atem. Neues Leben in der Zinkfabrik Altenberg.
In dem Artikel wird die neuere Geschichte der Altenberg Zink-Fabrik in Oberhausen beschrieben, die nach einer Planung von 1973 abgerissen und durch einen Neubau mit hoher Verdichtung ersetzt werden sollte, was jedoch durch die Wirtschaftskrise vereitelt wurde. Eine Projektstudie des Planungsamtes von 1978 sieht vor, das Fabrikgelaende in ein Buergerzentrum umzuwandeln, ein Industriemuseum einzurichten und die Werkssiedlung im Rahmen des Ensembleschutzes zu erhalten. 1980 bildete sich der "Initiativkreis Altenberg", der zusammen mit ca. 20 anderen Gruppen, darunter auch der "Jugendberufshilfe e.V.", in das Gelaende einzog. Momentan wird ein Teil der Werkshalle zu einer Mehrzweckhalle umgebaut.
Schlagwörter zum Inhalt: Architektur; Erhaltende Erneuerung; Ensembleschutz; Bürgerhaus; Museum; Mehrzweckhalle; Planungsprozess; Kommunalpolitik; Bürgerinitiative; Umnutzung; Fabrik; Bauobjekt; Industriemuseum; Werkssiedlung; Planungsgeschichte;.
in Fachzeitschrift: Werk und Zeit (1984)Nr.1, S.16-17, Abb.
ISSN: 0049-7150
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Fumagalli,Paolo:
Die Wohnqualität der Arbeitersiedlungen.
Schlagwörter zum Inhalt: Siedlungsstruktur; Arbeitersiedlung; Denkmalschutz; Wohnqualität; Inventar;.
in Fachzeitschrift: Werk, Bauen und Wohnen 71/38(1984)Nr.12, S.15, Abb.,Lit.
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