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Sandiger Kalkstein mit wenig Gesteinsbruchstücken: Pfaffenweiler Kalksandstein
Grimm, W.-D.;
Quelle: Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes fuer Denkmalpflege, 1990

Standort in der IRB-Bibliothek: DEIBS A0939;
Schlagwörter zum Inhalt:
Kalkstein
Kalksandstein
Tertiär
Quarz
Karbonatbestandteil
Mikrit


Werkstoffbezeichnung:
Pfaffenweiler Kalksandstein.

Handelsname:
Pfaffenweiler Kalksandstein.

Petrographische Bezeichnung:
Sandiger Kalkstein mit wenig Gesteinsbruchstücken.

Geologische Formation:
Tertiär: Obereozän/Unteroligozän.

Farbe:
Gesamtfarbe: Blaßbraun.

Eigenschaften:
Fein- bis mittelkörnig, gelblich, dicht, ungemustert, häufig parallelgeschichtet.

Petrographische Beschreibung:
Fein- bis mittelkörniger, gelblicher, dichter, ungemusterter Kalksandstein bis sandiger Kalkstein mit stark wechselndem Gehalt an detritischem Quarz. Lagenweise Anreicherung größerer Mengen kleiner, weißer Schalenreste. Gröberkörnige Horizonte häufig.

Mineralbestand:
Komponenten 91 %, Bindemittel 4 %, sichtbarer Porenraum 5 %.
Komponenten: Karbonatbestandteile (v.a. Mikrite, Mikrosparite, algenumkrustete Körner, Onkoide, Biogene) 87 %, Quarz 11 %, Gesteinsbruchstücke 2 %.
Bindemittel: Karbonatisch und tonig-ferritisch.
Sichtbarer Porenraum: Recht homogen verteilt; Porengröße durchschnittlich 0,06 mm; überwiegend Zwickelporen.

Weitere Fakten:
Dichte, rein: 2,71 g/ccm.
Dichte, roh: 2,33 g/ccm.
Porosität: 13,99 Vol.%.
Wasseraufnahme unter Atmosphärendruck: 3,99 Gew.%.
Wasseraufnahme unter Vakuum: 6,00 Gew.%.
Sättigungsgrad: 0,66.

Verwitterungsverhalten:
Verwitterungsbeständigkeit meist mäßig. Häufige Verwitterungserscheinungen sind Anlösung, Aufrauhung, Abbröckeln und Herauspräparierung der Schalenreste.

Ähnliche Gesteine:
Keine deutschen Naturwerksteine, im Elsaß aber ein megaskopisch nicht unterscheidbarer Werkstein, der Rouffacher Kalksandstein.

Vorkommen:
Baden; Pfaffenweiler südwestlich von Freiburg i. Br. nicht mehr im Abbau.

Anwendung:
"Außenarchitektonische Accessoires", (Grab-) Denkmale, Bildhauerei.





Weitere Kurztexte aus dieser Quelle:

Kurztexte zur Denkmalpflege (63):

Stark eisenschüssiger, karbonatführender Sandstein: Porta-Sandstein

Sichtbarer Porenraum: hauptsächlich Interpartikelporen, untergeordnet Intrapartikelporen. Zum Beispiel Banzer Doggersandstein: er unterscheidet sich durch seinen geringen Limonitgehalt und sein feineres Korn. Teutoburger-Wald-Sandstein Bevergern: er unterscheidet sich durch sein feineres Korn und sein helleres Bindemittel.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Neubrunner Sandstein

Ausbleichung, Absanden, Abbröckeln und Schuppenbildung besonders in geschützten Bereichen nach bestimmter Expositionszeit; gleichmäßiges Absanden beim Salzsprengtest. Ähnliche Gesteine: Breitbrunner und Schönbrunner Sandstein: unterscheiden sich nicht, entstammen ebenso dem Eltmanner Abbaurevier. Anwendung: Wand- und Bodenplatten; Restauration; Treppen; Bildhauerei; Massivbauten; Monumentalbauten; Gliederungselemente an Fassaden.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Schötmarer Schilfsandstein

Bindemittel: überwiegend tonig, zum Teil eisenschüssig, untergeordnet kieselig. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,67 g/ccm. Ähnliche Gesteine: Meller Schilfsandstein: er unterscheidet sich durch seine etwas dunklere Farbe.


Quarzsandstein: Burgpreppacher Sandstein

Petrographische Beschreibung: Feinsandiger Sandstein mit unregelmäßigen, teils durchziehenden, teils ring- und fleckenförmigen, teils in Hohlräumen angereicherten Eisenhydratoxidausfällungen und mit durchziehenden hellgrauen, eventuell entfärbten, dünnen Adern. Oberflächliches Absanden, besonders in durchfeuchteten, geschützten Bereichen, und Ausbleichung nach bestimmter Expositionszeit; Absanden beim Salzsprengtest. Ähnliche Gesteine: Andere Rhätsandsteine (Heilgersdorfer, Albersdorfer und ...


Feldspatführender Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Freudenbacher Sandstein

Petrographische Beschreibung: Feinkörniger, oft karbonathaltiger Sandstein mit tonig-ferritischem, bereichsweise auch kieseligem und limonitischem Bindemittel; Muscovit lagenweise angereichert. Weitere Fakten: Dichte, rein: rote Varietät (1) = 2,86 g/ccm; gelbe Varietät (2) = 2,66 g/ccm. Ähnliche Gesteine: Gelber Schilfsandstein (Typus Weiler Sandstein): er ist kaum von der gelben Varietät zu unterscheiden.


Feldspatführender Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Meller Schilfsandstein

Sichtbarer Porenraum: Geringer Anteil an Interpartikelporen; häufigste Porengröße 0,01 mm und kleiner; der Porenraum ist an die tonige Substanz gebunden. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,68 g/ccm. Als Verwitterungserscheinungen Absanden, Abbröckeln, Abschalen und Abblättern.


Schwach feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Schlaitdorfer Sandstein

Petrographische Beschreibung: Grobkörniger, ungemusterter Sandstein mit überwiegend dolomitischem Bindemittel; zahlreiche Gesteinsbruchstücke (auffallend vor allem bunte Tonmergelschmitzen); sie sind meist lagenweise angehäuft und parallel zur Schichtung eingeregelt. Bindemittel: vorwiegend dolomitisch (grobspätiger Zement und feinkristallines Bindemittel); bereichsweise auch kieselig und tonig (Kaolinit und Illit in feinster Verteilung). Sichtbarer Porenraum: heterogen verteilt, zahlreiche ...


Muschel- und brachiopodenschillreicher Kalkstein: Kirchheimer Muschelkalk (Kernstein)

Eigenschaften: Dicht erscheinend, muschel- und brachiopodenschillreich, mäßig sortiert; gut verwitterungsresistent. Komponenten: Biogene (Schalenanteile von Muscheln und Brachiopoden) 87 %, Peloide (dunkle, undefinierbare Rundkörper) 13 %. Bindemittel: calcitisch; mikritische Matrix, mikrosparitischer Zement; inhomogen; durch Eisenverbindungen bräunlich gefärbt.


Quarzsandstein: Pfrondorfer Sandstein

Petrographische Beschreibung: Feinkörniger, extrem dichter Quarzsandstein mit kieseligem Bindemittel; sehr homogen und gleichkörnig; örtlich mit Eisen- und Mangan-Oxiden imprägnierte Wurzelröhren; durch sekundäres Wachstum der Quarzkörner bereichsweise zu "Kristallsandstein" verkieselt; Auftreten von Liesegang'schen Ringen. Bindemittel: kieselig durch sekundäres Quarzwachstum; vereinzelt kaolinitisches Bindemittel als dünnster Belag um die Körner sowie in Zwickeln (ca. Ähnliche Gesteine: ...


Sandiger und glaukonitführender Kalkstein: Baumberger "Sandstein"

Ähnliche Gesteine: Thüster Kalkstein: unterscheidet sich durch eine deutliche Feinschichtung und eine höhere Porosität. Marsberger Kalkstein: unterscheidet sich durch eine deutliche Bänderung. Kalkstein Savonnieres: unterscheidet sich durch seinen Komponentenbestand (deutlich Ooide erkennbar).


Sandiger und glaukonitischer, fossilführender, dichter Kalkstein: Anröchter "Grünsandstein", blaugrün

Fakten-Nr.: 1988017123912 Schlagzeile: Sandiger und glaukonitischer, fossilführender, dichter Kalkstein: Anröchter "Grünsandstein", blaugrün Faktentext: Werkstoffbezeichnung: Anröchter "Grünsandstein", blaugrün. Bindemittel: calcitisch-ankeritische Mikritmatrix; sparitischer Zement und wenig kieseliges Bindemittel (Chalcedon). Ähnliche Gesteine: Regensburger Grünsandstein: unterscheidet sich durch seine hellere Farbe, sein poriges Gefüge und seine höhere Fossildichte.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Wüstenzeller Sandstein

Spaltflächen; Sandstein meist plattig, aber auch massig ausgebildet. Bindemittel: überwiegend tonig-ferritisch; teils kieselige Bindung. Verwitterungsverhalten: Gut bis mäßig verwitterungsbeständig, je nach Kornbindung; Absanden, Abbröckeln, Aufschilfern, leichte Ausbleichung und kleine Abschuppungen in geschützten Bereichen (Vorsprünge) und Schalenbildung nach bestimmter Expositionszeit; Absanden beim Salzsprengtest.


Sandkalkstein: Lechbrucker Sandstein

Petrographische Beschreibung: Feinsandiger Kalksandstein mit vereinzelten kleinen, rotbraunen Tongallen und Hellglimmern, fein im Gestein verteilt; bei Varietäten Quarz- und Karbonatgerölle von bis zu 1 cm Durchmesser im Gestein. Gegen Aggressorien infolge der guten Löslichkeit des calcitischen Bindemittels nicht beständig; Absanden, Abbröckeln, Abschuppungen, Gipskrustenbildung und Abschalen - oft in Form von Rahmenverwitterung - manchmal schon nach kurzer Expositionszeit; starker Zerfall ...


Sandiger und glaukonitführender Kalkstein: Werler "Grünsandstein", graugrün

Glaukonit ist homogen verteilt, stellenweise in Eisenhydroxide umgebildet. Bindemittel: calcitisch-ankeritische Mikritmatrix; sparitischer Zement und wenig kieseliges Bindemittel (Chalcedon). Ähnliche Gesteine: Regensburger Grünsandstein: unterscheidet sich durch sein poriges Gefüge und seine höhere Fossildichte.


Quarzsandstein: Banzer Doggersandstein

Unregelmäßig im Gestein verteilte Spuren limonitischer Ausfällung. Bei diesen überwiegend bindungsschwachen Sandsteinen nur bedingt Frostsicherheit; Absanden, Abschalen und Verkrustungen nach kurzer Expositionszeit. Ähnliche Gesteine: Burgpreppacher Sandstein: unterscheidet sich durch einen hellgraueren Farbton, eine wesentlich höhere Bindungsfestigkeit und zeigt weniger an limonitischen Ausfällungen.


Feldspatführender Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Ebenheider Sandstein

Farbe: Gesamtfarbe: graue Varietät: hellgrau; rotgraue Varietät: rosagrau; rote Varietät: blaßrot. Die rote Varietät besitzt rote, die graue Varietät grüne Tongallen; ansonsten ungemustert und homogen erscheinend. Weitere Fakten: Rote Varietät = 1; graue Varietät = 2 Dichte, rein: 1 = 2,66 g/ccm; 2 = 2,66 g/ccm.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Cornberger Sandstein

Das übrige Bindemittel setzt sich zu 47% aus weitgehend opakem Material, zu 40% aus neugesproßten Karbonat-Kristallen und zu 13% aus Kaolinit zusammen. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,68 g/ccm. Verwitterungsverhalten: Mäßig bis gut verwitterungsbeständig; nach einiger Zeit Ausbrechen von Komponenten, Absanden und leichtes "Rosten".


Gesteinsbruchstücksandstein: Bergzaberner Sandstein: Bergzaberner Sandstein

Petrographische Beschreibung: Entfärbter, fein- bis mittelsandiger Sandstein, geröllführend; Tonlinsen und Eisenausfällungen aufweisend. Verwitterungserscheinungen: Absanden; Abblättern; Schalenbildung; löchriges Auswittern von Tonlinsen; erhaben herauspräparierte eisenimprägnierte Bereiche; Ausbrechen von Geröllen. Ähnliche Gesteine: Flonheimer Sandstein: etwas grobkörniger, stärker geröllführend, mehr Tonlinsen.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Neckartäler Sandstein

Neben der rein rot geflammten Varietät gibt es die etwas gröberkörnige weiß geflammte Varietät. Weitere Fakten: Dichte, rein: rote Varietät (1) = 2,65 g/ccm; rot-weiße Varietät (2) = 2,64 g/ccm. Vorkommen: Baden; Eberbach-Gaimühle, Eberbach-Rockenau.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Niederweimarer Sandstein

Ähnliche Gesteine: Viele andere Buntsandsteine: praktisch nicht zu unterscheiden. Vorkommen: Hessen; Kreis Marburg-Biedenkopf, Niederweimar bei Marburg/Lahn. Beispiele: Bildhauerische Arbeiten im Steinbruch von Niederweimar bei Marburg/Lahn.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Wolfshäuser Sandstein

Verwitterungsverhalten: Gut verwitterungsbeständig; nach längerer Zeit Absanden bis hin zur Bildung von Alveolen, Abbröckeln. Niederweimarer Sandstein: grobkörniger, meist nicht feingeschichtet; besitzt rötlichbraune, mehrere mm-große Flecken. Vorkommen: Hessen; Kreis Marburg-Biedenkopf, Wolfshausen/Ebsdorfergrund, südlich von Marburg/Lahn.


Feldspatführender, an Gesteinsbruchstücken reicher Sandstein: Odenwälder Buntsandstein

1 cm-großen, weißen Flecken sowie mit unregelmäßig begrenzten, mehrere mm großen, rötlichbraunen Stellen, die leichter herauswittern. Verwitterungsverhalten: Gut verwitterungsbeständig; nach längerer Zeit Absanden, Abbröckeln sowie gelegentlich Schalenbildung. Ähnliche Gesteine: Neckartäler Buntsandsteine, Rote Mainsandsteine sowie Schwarzwälder Buntsandsteine: praktisch nicht zu unterscheiden von entsprechenden Ausbildungen der Odenwälder Buntsandsteine.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Nideggener Sandstein

Konglomeratische Lagen mit Geröllgrößen bis 8 cm treten gelegentlich auf. Verwitterungserscheinung: Absanden, zum Teil mit starker Alveolenbildung (bei Ausbrechen der Gerölle). Ähnliche Gesteine: Alle rotgrauen und mittelsandigen Buntsandsteine der Eifel.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Züschener Sandstein

Neben überwiegend leicht grauen, trüb-durchsichtigen Körnern auch schwarze und braune sowie porzellanartige, weiße Komponenten erkennbar. Bindemittel: überwiegend kieselig; das übrige Bindemittel besteht aus tonig-eisenhaltigem Material. Ähnliche Gesteine: Viele andere entfärbte Sandsteine der Solling-Folge des nordhessischen Raumes: praktisch nicht zu unterscheiden.


Gesteinsbruchstücksandstein: Piesberg-Sandstein

Petrographische Beschreibung: Mittel- bis grobsandiger, dicht erscheinender Sandstein mit konglomeratischen Lagen; als Gerölle vor allem Gangquarz und Kieselschiefer. Verwitterungsverhalten: Sehr gut bis gut verwitterungsbeständig; selten Absanden und Ausbrechen von einzelnen Geröllen als Verwitterungserscheinungen. Ähnliche Gesteine: Herdecker Ruhrsandstein und Ibbenbürener Sandstein: unterscheiden sich durch eher bräunliche Farben, geringere Festigkeiten und größere ...


Quarzsandstein: Teutoburger-Wald-Sandstein, Typ Ebberg

Durch ausgelöste Pflanzenreste ist das Gestein stellenweise löchrig ausgebildet. Verwitterungserscheinungen: Verkrustung, Abblättern und -schalen sowie Absanden mit starker Alveolenbildung. Ähnliche Gesteine: Teutoburger-Wald-Sandstein Dörenberg: er unterscheidet sich durch seine dicken Eisenschwarten.


Schwach feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Wehrdaer Sandstein

Unterschiedlich stark verkieselte Bereiche kommen vor: die wenig verfestigten Sandsteine wurden nur zur Sandgewinnung genutzt, die übrigen ergaben gute, haltbare Bausteine. Bindemittel: nur zu einem geringen Teil verkieselt; das übrige Bindemittel besteht aus tonig-eisenhaltigem Material. Ähnliche Gesteine: Andere entfärbte Buntsandsteine des nordhessischen Raumes: vor allem von den hellgrauen Varietäten praktisch nicht zu unterscheiden.


Feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Eiterfelder Sandstein

Neben hellgrauen Sandsteinen kommen auch dunkelrotbraune Varietäten vor (nicht mehr im Abbau). Bindemittel: zum Teil kieselig; das übrige Bindemittel besteht zu annähernd 100% aus tonig-eisenhaltigem Material. Ähnliche Gesteine: Andere entfärbte Sandsteine des nordhessischen Raumes: praktisch nicht zu unterscheiden.


Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Neustadt-Haardter Sandstein

Petrographische Beschreibung: Entfärbter Buntsandstein, fein- bis mittelsandig, mit grobsandigen Linsen, geröllführend. Auf den Schichtoberflächen bereichsweise toniges Material; hellgraubraune Ausfällungen; punktförmige, braune Auswitterungslöcher. Verwitterungserscheinungen: Absanden, Abblättern, löchrige Auswitterung toniger Linsen, Auswitterung von Geröllen.


Schwach feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Friedewalder Sandstein

Farbe: Gesamtfarbe: graue Varietät = hellgrau; bunte Varietät = Gesamtfarbe nicht bestimmbar. Bindemittel: vor allem kieselig; das übrige Bindemittel besteht aus tonigem Material. Ähnliche Gesteine: Andere entfärbte Sandsteine der Solling-Folge des nordhessischen Raumes: praktisch nicht zu unterscheiden.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Hildesheimer Rhätsandstein

Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,66 g/ccm. Verwitterungsverhalten: Gut verwitterungsbeständig; Verwitterungserscheinungen: Absanden und selten löchriges Auswittern von "Sandnestern". Ähnliche Gesteine: Velpker Sandstein: er ist gröberkörnig, eher bräunlich gefärbt und heller.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Ibbenbürener Sandstein

Toniger Anteil stellenweise als Häutchen um Komponenten oder in Nestern, z.T. neugesproßt (Illit/Sericit, Kaolinit, Chlorit). Ähnliche Gesteine: Ruhrsandstein: er unterscheidet sich durch kleinere Korngrößen und das Fehlen eines sichtbaren Porenraumes. Piesberger Sandstein: er unterscheidet sich durch seine größere Härte, braune Farben treten zurück.


Schwach feldspatführender Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Lahrer Sandstein

Bindemittel: Zum Teil tonig-ferritische Beläge (durch Eisenoxid gefärbte Illit- und Kaolinitlagen) um die Mineralkörner; zum Teil kieselig. Verwitterungsverhalten: Gut bis mäßig verwitterungsresistent, abhängig vom Verkieselungsgrad: anfällig sind vor allem die Tongallen (löchrige Verwitterung) sowie die tonig-ferritisch gebundenen Bereiche (flächiges Absanden, Abblättern, etc.). Kieselig gebundene Partien sind recht verwitterungsresistent. Ähnliche Gesteine: Freudenstädter Sandstein und ...


Ein feldspatreicher Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Weiler Sandstein

Petrographische Beschreibung: Hell- bis mittelbrauner, feinkörniger, homogen erscheinender, meist ungemusterter, dichter Sandstein von tonig-ferritischer, bereichsweise auch kieseliger Bindung. Bindemittel: Meist tonig-ferritische Beläge um die Mineralkörner (durch Eisenoxid gefärbte Illit- und Chloritlagen), selten kieselige Bindung über sekundäre Anwachssäume; limonitische Zwickelfüllungen häufig. Heilbronner und Freudenbacher Sandsteine: sie sind z.T. deutlich poröser und mit kleinsten ...


Ein feldspatführender Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Pfaffenhofener Sandstein

Petrographische Beschreibung: Gelbbrauner, feinkörniger, dichter Sandstein, oft mit dunkelbrauner Musterung, hervorgerufen durch unregelmäßige Anreicherung limonitischen Bindemittels. Sichtbarer Porenraum: Verteilung ungleichmäßig: limonitische Bereiche kleiner 5%, sonst bis größer 20%, Porengröße im Mittel 0,03 mm. Heilbronner und Freudentaler Sandsteine: sie sind dunkler, poröser und inhomogener.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Kronacher Sandstein

Petrographische Beschreibung: Beigebrauner, mittelsandiger Sandstein mit viel Quarz und teils Schlieren von limonitischen Ausfällungen. Bindemittel: Sowohl tonig-limonitische als auch kieselige Kornbindung. Beispiele: Schloß Herrenchiemsee; Sebalduskirche Nürnberg; Niederwald-Denkmal bei Bingen; Bauwerke von Kronach und Umgebung; Völkerkundemuseum und Bayerische Vereinsbank, München.


Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Britter Sandstein

Bindemittel: Fast ausschließlich quarzitischer Zement. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,66 g/ccm. Faktenart: Werkstoff; Schlagwort: Sandstein; Buntsandstein; Quarz; Gesteinsbruchstück; Bindemittel; Geoindex: Losheim-Britten bei Merzig; Saarland; Deutschland, Bundesrepublik; Werkstoff: Britter Sandstein; Quelle: Grimm, W.-D.; in: Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes fuer Denkmalpflege, 1990 Standort/Signatur: DEIBS A0939;


Ein feldspatführender Gesteinsbruchstück-Sandstein: Heilbronner Sandstein

Petrographische Beschreibung: Hellbrauner, feinkörniger, homogen erscheinender, dichter Sandstein von tonig-ferritischer Bindung. Bindemittel: Tonig-ferritische Beläge um die Mineralkörner (durch Eisenoxid gefärbte Illit,- Chlorit- und Kaolinitlagen). Beispiele: Roter Turm Bad Wimpfen (Bossensteine); Rathaus, Hauptbahnhof und Kilianskirche Heilbronn (Massivmauersteine, Profil- und Bildhauerarbeiten); Justizgebäude Ulm; Landesgewerbemuseum und Olgabau Stuttgart; Skulpturen Heidelberger Schloß;...


Ein feldspatführender Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Sander Sandstein

Bindemittel: Komponenten meist über tonig-chloritische Kornhüllen in Kontakt. Poren partiell mit authigenem Chlorit ausgekleidet. Verwitterungserscheinungen: Absanden, Abbröckeln, Schuppen- und Rißbildung und Ausbleichung nach bestimmter Expositionszeit; starker Zerfall beim Salzsprengtest.


Sandiger Kalkstein mit wenig Gesteinsbruchstücken: Pfaffenweiler Kalksandstein

Sichtbarer Porenraum: Recht homogen verteilt; Porengröße durchschnittlich 0,06 mm; überwiegend Zwickelporen. Häufige Verwitterungserscheinungen sind Anlösung, Aufrauhung, Abbröckeln und Herauspräparierung der Schalenreste. Vorkommen: Baden; Pfaffenweiler südwestlich von Freiburg i. Br.


Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Schweinsthaler Sandstein

Petrographische Beschreibung: Sandstein, mittelsandig, hellrot, mit grünlichen bis weißlichen Entfärbungsflecken, zum Teil graubraune, tonige Schichtflächenbegrenzungen, durch sekundäres Quarzwachstum bedingte glitzernde Oberflächen; Tonlinsen, bis 5 mm groß; schwach erkennbare Schrägschichtung. Sichtbarer Porenraum: Porengrößen zwischen 0,15 und 0,8 mm, im Mittel bei 0,4 mm (mittelporig); Interpartikel-Poren, gleichmäßig verteilt. Ähnliche Gesteine: Britter Sandstein: stärker verkieselt, ...


Feldspatführender Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Roter Wesersandstein Arholzen

Fakten-Nr.: 1988017125019 Schlagzeile: Feldspatführender Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Roter Wesersandstein Arholzen Faktentext: Werkstoffbezeichnung: Roter Wesersandstein Arholzen. Petrographische Beschreibung: Feinsandiger, feinporiger bis dicht erscheinender Sandstein, glimmerführend. Ähnliche Gesteine: Roter Wesersandstein Karlshafen: er ist fester und weniger porös.


Mikritischer Kalkstein mit plattiger Absonderung: Solnhofener Kalkstein

Petrographische Beschreibung: Extrem dichter, mikritischer, homogener Kalkstein mit Partien von feindispersen Eisen- und Manganausfällungen, teils kluft- und rißgebunden; Erze auch als Pünktchen; plattige Absonderung; bereichsweise Träger der berühmten Malm-Zeta-Fauna. Verwitterungsverhalten: Mäßig, teils gut bis sehr gut verwitterungsresistent; Ausbleichung, Anlösung (Mikrokarst) durch Aggressorien, Aufrauhung, Abplatzungen und Ausbrüche ("Schnallenbildung") nach kurzer Expositionszeit; für ...


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Herdecker Ruhrsandstein

Punkt- und flaserförmige, kohlige Substanzen sowie konglomeratische Lagen aus Milchquarzen und Tonschiefergeröllen treten gelegentlich auf. Ähnliche Gesteine: Ibbenbürener Sandstein: er unterscheidet sich durch sein gröberes Korn und den deutlichen Porenraum. Piesberger Sandstein: er unterscheidet sich durch seine größere Härte, braune Farben treten zurück.


Gebänderter Gipsstein: Bad Windsheimer Gips

Fakten-Nr.: 1988017125022 Schlagzeile: Gebänderter Gipsstein: Bad Windsheimer Gips Faktentext: Werkstoffbezeichnung: Bad Windsheimer Gips. Petrographische Beschreibung: Grauweiß gebänderter Gipsstein mit Belastungsmarken im lagigen Gefüge; teils graue Gipseinkristalle eingelagert. Mineralbestand: Gips 100 % Feinster Filz aus Gips mit vereinzelten größeren Gipskristallen.


Mittelkörniger Granit: Flossenbürger Granit

Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,65 g/ccm. Ähnliche Gesteine: Nammering-, Kaltrum- und Epprechtstein-Granit: unterscheiden sich durch das Nichtvorhandensein der deutlichen rostgelbgrauen Farbe und der bläulichgrauen Quarze. Faktenart: Werkstoff; Schlagwort: Granit; Oberkarbon; Quarz; Alkalifeldspat; Plagioklas; Biotit; Muscovit; Chlorit; Apatit; Geoindex: Flossenbürg, Oberpfälzer Wald; Bayern; Deutschland, Bundesrepublik; Werkstoff: Flossenbürger Granit; Quelle: Grimm, W.-D.; in: Arbeitshefte ...


Porphyrischer Trachyt mit Riesensanidien: Drachenfels-Trachyt

Mineralbestand: Grundmasse (besteht aus Feldspäten und Quarzen) 64 %, Plagioklas 20 %, Sanidin 9 %, Biotit 2 %, Augit 2 %, Erzminerale 2 %, Apatit + Titanit + Zirkon 1 %. Reimerath-Trachyt: er unterscheidet sich durch seine weißen Sanidine. Selters-Trachyt: er unterscheidet sich durch das Fehlen großer Sanidine.


Feinporiger Fossilschuttkalkstein: Thüster Kalkstein

Komponenten: Biogene 82 %, Extraklasten (mikritische, ungerundete Karbonatgesteinsbruchstücke - Korngröße 0,5-1 mm) 9 %, Ooide 8 %, terrigene Komponenten (Quarzkörner, gut gerundet - Korngröße 0,4-0,8 mm) 1 %. Bindemittel: feinkörniger sparitischer Zement, meist Blockzement; Zementation zum Teil unvollständig. Ähnliche Gesteine: Elmkalkstein: er besitzt eine feinschaumige Struktur, ist kreuz- und schräggeschichtet und führt größere Fossilreste.


Konglomeratisch-sandiger Fossilschuttkalkstein: Sudmerberg-Kalkstein

Petrographische Beschreibung: Quarzführender Fossilschuttkalkstein, oft grobluckig; schräg- und kreuzgeschichtet. Komponenten: Biogene (Echinodermenreste, Brachiopoden- und Bivalven-Detritus, Bryozoenbruchstücke, Rudistenreste, Foraminiferen, Gastropoden; Korngröße bis zu 3 cm) 59 %, terrigene Komponenten (Quarz und kieselige Gesteinsbruchstücke, sehr selten Feldspat; Korngröße 0,4-1,0 mm) 27 %, Extraklasten (Mikritklasten, vereinzelt mit Mikrofossilien; Korngröße bis 2 cm) 12 %, Glaukonit (...


Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Kyllburger Sandstein

Petrographische Beschreibung: Sandstein, fein- bis mittelsandig, mit grünlichen Ausbleichungsflecken, Tonlinsen, Glimmer an den Schichtoberflächen angereichert. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,66 g/ccm. Verwitterungserscheinungen: Auswitterung von Tonlinsen; Absanden, Abblättern, Schalenbildung.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Hilssandstein

Petrographische Beschreibung: Mittelsandiger Sandstein, grünlich- bis bräunlich-hellgrau gefärbt, mit geringem Glaukonitgehalt. Sichtbarer Porenraum: Korngröße 0,1-0,4 mm, gut sortiert. Velpker Sandstein und Bentheimer Sandstein: sie sind heller gefärbt, führen keinen Glaukonit, sind ungeschichtet und verwitterungsbeständiger.


Feinporiger, geschichteter Kalkstein: Elmkalkstein

Komponenten: Peloide (kleine, runde, mikritische Körnchen; Korngröße 0,1-0,2 mm) 98 %, Biogene (Molluskenschalenreste, Echinodermenreste, Foraminiferen - als Rindenkörner vorliegend; Korngröße meist um 0,5 mm) 2 %. Bindemittel: sparitischer Zement; Zementation stellenweise unvollständig (Poren). Ähnliche Gesteine: Thüster Kalkstein: er ist gleichmäßiger strukturiert, zeigt keine Schräg- und Kreuzschichtung und ist etwas dunkler gefärbt.


Schwach feldspatführender Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Lossburger Sandstein

Sichtbarer Porenraum: Porengröße durchschnittlich 0,04 mm; Porenwandungen zum Teil mit tonig-ferritischen Belägen ausgekleidet. Ähnliche Gesteine: Plattensandsteine von Seedorf und vom Typ Wüstenzell: sie sind homogener. Plattensandsteine von Ebenheid: sie unterscheiden sich durch weiße Entfärbungshöfe, rotgraue Bereiche und Mergeleinschlüsse.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Bentheimer Sandstein

Farbe: Gesamtfarbe: weiß = helle Varietät; blaßbraun = bunte Varietät. Petrographische Beschreibung: Fein- bis mittelsandiger Sandstein, hellgrau (helle Varietät) oder rot und braun gefärbt (bunte Varietät). Kornbindung beruht hauptsächlich auf suturierten Kornkontakten (helle Varietät); bei bunter Varietät kieselig-toniges Bindemittel in Form dünner, tonig-eisenschüssiger Kornüberzüge und Zwickelfüllungen.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Velpker Sandstein

Bindemittel: tonig-limonitische Kornüberzüge (Kaolinit, Illit), meist nur als Porenauskleidungen; Kaolinit vereinzelt als locker-maschige Porenfüllungen. Ähnliche Gesteine: Bentheimer Sandstein: er hat hellere Farben, ist etwas grobkörniger und führt vereinzelt Tongerölle. Wealden-Sandsteine: sie sind überwiegend feinerkörnig, eher grau gefärbt.


Glaukonitführender Quarzsandstein: Rüthener Grünsandstein

Akzessorisch treten Muscovit, Zirkon und Turmalin auf. Idiomorphe Anwachssäume um Quarze und mikrogranulare Quarzaggregate im Porenraum gesproßt. Ähnliche Gesteine: Regensburger Grünsandstein: unterscheidet sich durch seinen hohen Carbonatgehalt und seine Fossilführung.


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Süntel-, Deister-, Nesselberg-Sandstein

Weitere Fakten: Sandstein Süntel = 1; Sandstein Deister = 2 Dichte, rein: 1 = 2,66 g/ccm; 2 = 2,65 g/ccm. Verwitterungserscheinungen: Absanden, seltener Abschalen; Deister-Sandstein zeigt mitunter Alveolarverwitterung. Vorkommen: Südniedersachsen; Pötzen bei Hessisch Oldendorf (ehemaliger Abbauort des Süntel-Sandstein), Völksen bei Springe (ehemaliger Abbauort des Deister-Sandstein), Altenhagen bei Springe (ehemaliger Abbauort des Nesselberg-Sandstein).


Sandstein, reich an Gesteinsbruchstücken: Bollendorfer Sandstein

Bindemittel: überwiegend kieselig, untergeordnet auch tonig-ferritisch. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,65 g/ccm. Faktenart: Werkstoff; Schlagwort: Sandstein; Jura; Quarz; Gesteinsbruchstück; Chlorit; Mikroklin; Zirkon; Geoindex: Bollendorf bei Bitburg/Eifel; Rheinland-Pfalz; Deutschland, Bundesrepublik; Werkstoff: Bollendorfer Sandstein; Quelle: Grimm, W.-D.; in: Arbeitshefte des Bayerischen Landesamtes fuer Denkmalpflege, 1990 Standort/Signatur: DEIBS A0939;


Schwach feldspatführender Sandstein mit vielen Gesteinsbruchstücken: Pliezhausener Sandstein

Petrographische Beschreibung: Mittel- bis grobkörniger Sandstein mit überwiegend dolomitischem, bereichsweise tonigem und kieseligem Bindemittel. Sichtbarer Porenraum: sehr heterogen verteilt; Porengröße im Mittel 0,5 mm. Verwitterungsverhalten: Abhängig vom vorherrschenden Bindemittel, meist aber mäßige Verwitterungsbeständigkeit; häufige Verwitterungserscheinungen sind Absanden, Abblättern und Abbröckeln; Gipsanreicherungen nicht selten; frostbeständig.


Quarzsandstein: Nievelsteiner Sandstein

Dunkle, punktförmige Pflanzenreste sind regellos verstreut und erzeugen ein gesprenkeltes Aussehen. Weitere Fakten: Dichte, rein: 2,65 g/ccm. Verwitterungserscheinungen sind Verkrustung und Absanden.


Dichter, fossilführender Kalkstein: Aachener Blaustein, Devon

Weiße annähernd parallele, millimeterstarke Calcitadern und sparitisch verfüllte Hohlräume in cm-Größe treten auf. Bindemittel: überwiegend mikritische Matrix (73 %); zusätzlich sparitischer Hohlraumzement, calcitisch (17 %) und dolomitisch (10 %). Verwitterungserscheinungen sind Bleichung, Anlösung und Ausbrechen entlang von Stylolithen.


Feldspatführender Gesteinsbruchstücksandstein: Renfrizhausener Sandstein

Petrographische Beschreibung: Feinkörniger Sandstein mit zahlreichen, gleichmäßig verteilten dunkelroten Flecken von mehreren Millimetern Größe (Forellenmusterung); größtenteils tonig-ferritisch gebunden; einzelne Limonitnester. Bindemittel: meist tonig-ferritische Beläge um die Mineralkörner; bereichsweise auch kieselige Bindung. Verwitterungsverhalten: Verwitterungsbeständigkeit meist mäßig; häufige Verwitterungserscheinungen sind Absanden, Abschilfern, Abbröckeln, Abblättern und Abschalen,...


Sandstein mit Gesteinsbruchstücken: Osterwald-Sandstein

Petrographische Beschreibung: Fein- bis mittelsandiger Sandstein mit kieselig-toniger Bindung; undeutlich geschichtet; mitunter kleine, kohlige Partikel. Obernkirchner Sandstein: er hat hellere Farben und feineres Korn. Bentheimer Sandstein: unterscheidet sich durch hellere Farben und vereinzelte Tongerölle.


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