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Kurztexte zur Denkmalpflege

Der Knaupsholz-Granit aus dem Harz
Müller, F.;
Quelle: Naturstein, 1991
ISSN: 0028-1026;
Standort in der IRB-Bibliothek: DEIRB Z 88;

Der Knaupsholz wird im Harz gewonnen. Das Abbaugebiet liegt im gleichnamigen Wald bei Schierke. Er wird in großen Blöcken abgebaut. Es handelt sich um einen rötlich/gelblich/grauen Stein von mittlerer Körnung und etwas unregelmäßiger Textur. Die ehemals schwarzen Biotitglimmer sind teilweise zu dunkelgrün/grauem Chlorit zersetzt. Entsprechend erscheint der Stein heute in seinem farbigen Eindruck dezent, neutral und warm.
Der Knaupsholz-Granit gehörte lange Zeit zu den wichtigsten Werksteinen der ehemaligen DDR. Er ist aufgrund seiner technischen Eigenschaften auch für den Außenbau geeignet, wurde aber aufgrund seiner optischen Erscheinung vor allem auch für den Innenausbau eingesetzt.


Publikationslisten zum Thema:
Naturstein, Granit, Hartgestein, Vorkommen, Anwendung, Einsatzgebiet, Abbau,



Weitere Kurztexte aus dieser Quelle:

Kurztexte zur Denkmalpflege: (12)

Granite im Elstergebirge

Fakten-Nr.: 1988017128169 Schlagzeile: Granite im Elstergebirge Faktentext: Es handelt sich um das Gebiet zwischen dem sogenannten Ascher Zipfel, dem äußersten Punkt der CSFR und der sächsisch-böhmischen Grenze. Diese Region in Form eines auf der Spitze stehenden Dreiecks ist ganz mit Granit gefüllt und bietet daher reichliche Abbaumöglichkeiten. So ist der Granit unter anderem für die Radonführung von Bad Brambach verantwortlich (Handelsname: Bad Brambach).


Der Knaupsholz-Granit aus dem Harz

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Zur Zeit stillgelegte Granitbrüche im Harz

Fakten-Nr.: 1988017128167 Schlagzeile: Zur Zeit stillgelegte Granitbrüche im Harz Faktentext: Ilsenburg: Im Tal der Ilse im nördlichen Harz gab es früher eine Reihe heute größtenteils stillgelegter Granitbrüche (Landschaftsschutz). Dort wurde ein mittelkörniger, grauer Granit mit fliederfarbenem Hauch abgebaut, der vor allem vor dem Zweiten Weltkrieg als Haustein und auch für höhere Ansprüche gern genommen wurde. Königsberg: Der Königsberg ähnelt dem Oker-Granit aus dem Okertal im ...


Thüringer Granitvorkommen

Fakten-Nr.: 1988017128168 Schlagzeile: Thüringer Granitvorkommen Faktentext: Im Thüringer Wald gibt es nur ein relativ kleines Massiv von Granitgestein. In Neustadt am Rennsteig, Ruhla bei Eisenach, Steinbach bei Bad Salzungen sowie in Suhl werden auch hellere Granitsorten gewonnen. Die entsprechenden Ortschaften sind Weitisberga, Gahma und Heberndorf bei Wurzach sowie Döhlen zwischen Gräfenthal und Saalfeld.


Der Birkenkopf-Granit aus dem Harz

Fakten-Nr.: 1988017128166 Schlagzeile: Der Birkenkopf-Granit aus dem Harz Faktentext: Der Birkenkopf-Granit stammt aus dem Harz und ist neben dem Knaupsholz ein weiterer wichtiger Granit der Gegend. In diesen Anwendungsbereichen wird der Birkenkopf-Granit zumeist poliert. Auch am Kleinen Birkenkopf bei Thale wird Granit abgebaut, sogenannter Ilsengranit.


Vorkommen an Graniten in den neuen Bundesländern

Fakten-Nr.: 1988017128164 Schlagzeile: Vorkommen an Graniten in den neuen Bundesländern Faktentext: Vorkommen: In den neuen Bundesländern gibt es Tiefengesteine eigentlich nur in Sachsen, vor allem im Erzgebirge mit Vorland (westliches Erzgebirge, östliches Erzgebirge bei Freiberg) und in der gesamten Lausitz. Die Lausitz im östlichen Sachsen bildet neben dem Bayerischen Wald das größte zusammenhängende Granitgebiet Deutschlands. In allen genannten Gebieten kommen weißgraue und rötliche, ...


Granite aus der Niederlausitz um Görlitz

Fakten-Nr.: 1988017128175 Schlagzeile: Granite aus der Niederlausitz um Görlitz Faktentext: Der Arnsdorf-Granit wird in Arnsdorf-Hilbersdorf und in Mengelsdorf westlich von Görlitz gewonnen. Westlich bis nordwestlich von Görlitz in Thiemendorf und Königshain wird der gleichnamige Granit abgebaut. Auch der Königshain-Granit war wie der Arnsdorf-Granit bereits im 19.Jahrhundert als Werkstein für Bauten sehr beliebt.


Eibenstocker Granit im Erzgebirge

Fakten-Nr.: 1988017128170 Schlagzeile: Eibenstocker Granit im Erzgebirge Faktentext: Der sogenannte Blauenthal-Granit wird in der Nähe der Stadt Aue gewonnen, die durch Uranbergbau bekannt ist. Außer in Blauenthal findet sich der Eibenstocker Granit in blaß rötlicher Farbigkeit noch im Vogtland zwischen Plauen und Zwickau. Brüche, in denen Werksteine unter der gleichnamigen Handelsbezeichnung abgebaut werden, finden sich im Raum Aue-Schneeberg, in Sosa, Bockau, Burkhardtsgrün, Zschorlau, ...


Granite aus dem Erzgebirge

Fakten-Nr.: 1988017128172 Schlagzeile: Granite aus dem Erzgebirge Faktentext: Im Erzgebirge gibt es neben den bedeutsamen Vorkommen in Mittweida und Clausnitz und den verschiedenen Brüchen von Eibenstocker Granit auch einige weniger wichtige und auch unbekanntere Steinvorkommen. Gewonnen wird er in Saupersdorf südlich von Zwickau, in Hartmannsdorf bei Kirchberg, in Obercrinitz, Wildenau, Giegengrün, Irfersgrün, Leutersbach, Hirschfeld, Wolfersgrün, Wildenau und in Kirchberg selbst. Aus dem ...


Granodiorit aus der Lausitz

Fakten-Nr.: 1988017128174 Schlagzeile: Granodiorit aus der Lausitz Faktentext: Entstehung, Aussehen und Eigenschaften: Ein Granodiorit ist ein "basischer" Granit, dessen Gehalt an Kalium und Natrium sich zugunsten von Calcium verschoben hat. Einsatz: Aufgrund der Flecken wurden die Werksteine aus der Lausitz weniger als polierte Platten eingesetzt, stattdessen vor allem als Pflaster, für Bord- und Leistensteine, als Mauerquader, besonders für belastete Bauteile, Treppenstufen, in ...


Der Riesensteingranit aus Meissen und andere Granite der Umgebung

Fakten-Nr.: 1988017128173 Schlagzeile: Der Riesensteingranit aus Meissen und andere Granite der Umgebung Faktentext: In der Umgebung von Meissen in Sachsen kommen verschiedene und recht unterschiedliche Granite vor, die auch gut erschlossen sind. Es handelt sich um folgende Sorten - Diesbar-Seusslitz, Niederlommatzsch, Nieschütz, Zadel, Diera, Wikwitz und Groß-Dobritz bei Meißen Sahlassan, Wellerswalde, Laas, Sörnewitz und Cavertitz bei Strehla Elbaufwärts von Dresden finden sich weniger ...


Mittweida-Granit aus dem Erzgebirge

Fakten-Nr.: 1988017128171 Schlagzeile: Mittweida-Granit aus dem Erzgebirge Faktentext: Der Mittweida-Granit aus dem Erzgebirge ist ein extrem feinkörniger Granit und auffällig gleichmäßig in der Struktur. Alle kräftig roten Feldspatkristalle, die grauen Quarzperlen und die winzigen schwarzen Schuppen von Biotit bleiben in ganz engen Größenbereichen. Über ähnliche Eigenschaften verfügt auch der Naturstein in Clausnitz.


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