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Liste der Publikationen zum Thema "Fachwerkbau"
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Bücher, Broschüren: (19)

Der Rheingau und seine historischen Häuser.
Klaus Freckmann, Burghart Schmidt
Der Rheingau und seine historischen Häuser
Schriftenreihe zur Dendrochronologie und Bauforschung, Band 8
2010 184 S. m. 176 Abb. 24 cm, Gebunden
Jonas

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Der Rheingau war über Jahrhunderte einerseits ein in sich geschlossenes kurmainzisches Territorium, andererseits durch seine Lage auch Transfergebiet des mitteleuropäischen Handels. Die vorliegende Publikation stellt die vom Weinbau geprägten Dörfer und kleinen Städte dieser bemerkenswerten Kulturlandschaft anhand wichtiger historischer sowie Ortsbild prägender Bauten vor. Grundlage hierfür sind umfangreiche Untersuchungen, nicht zuletzt die dendrochronologische Datierung von etwa einhundert Gebäuden. Das Spektrum der nach einer Einführung in die Region und ihre bauhistorische Entwicklung vorgestellten Objekte umfasst Fachwerk- und Massivbauten, ehemalige Kloster- und Adelshöfe sowie Bürgerhäuser - aus Mittelalter und Neuzeit. Ergänzt werden diese Texte durch einen Beitrag über die Flößerei auf dem Rhein und Main.


Die letzte Blüte des deutschen Fachwerkbaus bis 1900. Bd.1. Textband. Bd.2. Bildband.
Julius Sieg
Die letzte Blüte des deutschen Fachwerkbaus bis 1900. Bd.1. Textband. Bd.2. Bildband
2008, 256,293 S.,
Sieg, Julius, Dr.

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Das Buch zeigt wie sich der Fachwerkbau sich aus handwerklichen und landschaftlichen Bindungen um 1845 löste und aus den Dörfern und Kleinstädten auch in die Großstädte zurückkehrte. Ingenieurtechnische Erkenntnisse bestimmten die Weiterentwicklung der Holzbauweisen im Zusammenhang mit der Verwendung industriell gefertigten Baumaterials, was sich auch in der Gestaltung niederschlug. Eine andere moderne Entwicklung, wie die Vorfertigung von Bauten, begann in diesem Zeitraum. Solche Entwicklungen vollzogen sich international, sowohl in Europa wie in Nordamerika, wobei die formale Gestaltung des Holzbaus in dem Band im Allgemeinen herangezogen wurde, wenn auch in manchen Ländern der Fachwerkbau eine untergeordnete Rolle spielte. Die vielfältigen Einflüsse werden an entsprechenden Beispielen im Bildband dargestellt. Ebenso werden die Veränderungen der Stilvorstellungen in der praktischen Anwendung beschrieben, und jeweils an mehreren ausgewählten Bauten erläutert und durch die tabellarische Darstellung der Baukörperformen des Fachwerks ergänzt. Parallele gestalterische Entwicklungen im Eisenbau werden zum Vergleich mit herangezogen, um die Formfindung zu erläutern. Der Übergang zum Jugendstil wird zum Schluss dargestellt. Die Abbildungen im Fotoband sind in drei Kapitel gegliedert: Bildmaterial der im ersten Band behandelten Gebäude, Aufmaßzeichnungen von Bauwerken aus dem Bildmaterial im Kapitel 1, konstruktive und ornamentale Details.


Die Häuser von Triawna und Bozhenci.
Yavor Stefanov
Die Häuser von Triawna und Bozhenci
Baudenkmale aus der Zeit von 1750-1878
2008 116 S. 220 mm, Kartoniert/Broschiert
VDM Verlag Dr. Müller

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Die Baudenkmale von 1750 bis 1878, jener Epoche, die in Bulgarien als "nationale Wiedergeburt" verstanden wird, stellen ein bedeutendes Architekturerbe dar. Den Hauptanteil bilden Wohnhäuser, die sich etwa in den Gebirgssiedlungen Triawna und Bozhenci in großer Zahl erhalten haben. Sie werden der regionalen Ausformung des Balkan- und Sredna-Gora-Hauses zugeordnet. Vor dem Hintergrund zunehmender baulicher Veränderungen infolge eines gewissen Wohlstandes, der dem Tourismus zu verdanken ist, gibt der Autor zunächst eine grundlegende Charakterisierung dieser Architektur und ihrer Besonderheit in Bezug auf Konstruktions- und Ausstattungsdetails. Anschließend werden einzelne Bauten detailliert vorgestellt. Die hier vermittelten Erkenntnisse, die durch weitere Untersuchungen vertieft werden sollen, liefern nicht zuletzt die Grundlage für einen denkmalgerechten Umgang mit dem Bestand.


Fachwerk.
Leseprobe
Manfred Gerner
Fachwerk
Entwicklung, Instandsetzung, Neubau
2007 223 S. m. 490 z. Tl. farb. Abb. 30,5 cm, Gebunden
DVA

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Das Buch vermittelt Kenntnisse des Fachwerkbaus und dient als Basis für erfolgreiche Fachwerksanierungen. Es beruht auf den neuesten Forschungserkenntnissen, die besonders bei einer Sanierung von Bedeutung sind, und führt in den Neubau von Fachwerken ein. Der Leser erfährt alles Wissenswerte zu dieser mehrere Jahrhunderte alten Konstruktionsweise, auch zum allgemein weniger bekannten farbigen Fachwerk: Bestandsaufnahme und Instandsetzung, Freilegung und Wärmedämmung, Farbtechniken und vieles mehr. Ein lexikalisch aufgebauter Anhang macht das Buch darüber hinaus zu einem fundierten Nachschlagewerk.


Fachwerk in Deutschland.
G. Ulrich Großmann
Fachwerk in Deutschland
Imhof-Kulturgeschichte
Zierformen seit dem Mittelalter
2006 144 S. m. 204 Farbabb. 22 cm, Kartoniert/Broschiert
Imhof, Petersberg

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Das Buch behandelt die Entwicklung des Fachwerks vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der Schmuckformen, d. h. der Zierhölzer, Strebeformen und Schnitzereien. Der Autor legt damit sein Augenmerk vor allem auf die Fassadengestaltung, die sich durch besondere Schmuckformen auszeichnet und die anhand ihrer Gestaltung einschließlich Inschriften eine Datierung des Gebäudes erlaubt. Dabei zeigt der Verfasser die große Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten auf und liefert Beispiele für das ikonographische Programm einiger reich mit figürlichen Schnitzereien gestalteter Fassaden insbesondere der Renaissancezeit.


Schäden an Holzkonstruktionen.
Willi Mönck, Klaus Erler
Schäden an Holzkonstruktionen
Analyse und Behebung
4., bearb. Aufl.
2004 308 S. 30,5 cm, Gebunden
Beuth

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Moderne Holzhäuser.
Ulrich Meier
Moderne Holzhäuser
Systeme, Kombinationen, Beispiele
2004 189 S. m. zahlr. Farbfotos u. Zeichn. 30,5 cm, Gebunden
Bruderverlag

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Für den modernen Holzhausbau steht heute eine Vielzahl unterschiedlicher Bauarten und Bauelemente sowie Hölzer und Holzwerkstoffe zur Auswahl. Das Buch gibt hierzu einen Überblick, stellt Kombinationsmöglichkeiten vor und zeigt ausgeführte Beispiele. Nach Hinweisen zu Ökologie, Energiestandards, Qualitäten und Wertbeständigkeit des Holzhausbaus folgt ein Überblick über zu beachtende Vorschriften und Regelungen. Das Werk umfasst das Thema Neubau und Umbau von Wohnhäusern mit Holz. Es stellt den aktuellen Qualitätsstandard von Holzhäusern im Allgemeinen vor und vermittelt Grundkenntnisse bei den zu beachtenden Vorschriften in Bezug auf Holzschutz, Wärmeschutz, Schallschutz und Brandschutz.


Neue Untersuchungen zu Baumaterialien und Hausbau.
Neue Untersuchungen zu Baumaterialien und Hausbau
Berichte zur Hausforschung und Bauforschung, Band 6
2001 288 S. m. zahlr. Fotos u. Zeichn. 24,5 cm, Gebunden
Jonas Verlag

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Der Band faßt in Ergänzung der Themenbände des Arbeitskreises für Hausforschung (AHF) wichtige Einzelbeiträge zu historischen Baumaterialien und Bauformen zusammen. Der Bogen spannt sich dabei von mittelalterlichen Dachziegeln über den Steinbau in Prag bis zum ländlichen niederdeutschen Hausbau des späten 19. Jahrhunderts. Zum Inhalt: Mittelalterliche Dachziegel aus dem Bodenseegebiet; Einige Neuigkeiten zur Verbreitung der Bohlenlamellendächer im 19. Jahrhundert; Leichtbaubacksteine aus dem späten Mittelalter und der frühen Neuzeit; Kellerplan für die Altstadt von Wismar - ein Vorbericht; Zum Vorkommen der Häuser aus Schiefer im Prag des 13. Jahrhunderts; Neue Erkenntnisse zur Erforschung von dörflichen Bauten in Böhmen; Abschied von Fachwerk und Hallenhaus; Drei kleine Wohnhäuser an Aller und Leine; Das Haus am Marktplatz 2 in Hofheim/Unterfranken: Die ehemalige "Obere Badestube" zu Wangen im Allgäu; Haus Pölde 26 - ein spätmittelalterliches Kleinbürgerhaus in Quedlinburg; Von der Renaissance zum Barock - das Engelserkerhaus in Pirna; Das Haus Ringmauer 11 in Schlitz.


Schwaben.
Helmut Gebhard, Hans Frei
Schwaben
Ries, Mittelschwaben, Allgäu
1999 415 S. m. zahlr. Zeichn. u. Grundr. sowie z. Tl. farb. Fotos. 30,5 cm, Buchleinen
Irisiana

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In der Buchreihe "Bauernhäuser in Bayern" werden Bauernhäuser als erfolgreiche Beispiele des Zusammenwirkens von Landschaft und Siedlung anschaulich dargestellt und archivalisch erforscht. Die gemeinsame Arbeit von Autoren aus den verschiedensten Fachbereichen schlägt hierbei eine Brücke vom wertvollen baulichen Erbe der Vergangenheit zu einem klimagerechten und gut gestalteten Bauen in der Gegenwart. Dieser Band 2 widmet sich der Region Mittelschwaben, Ries und Allgäu.


Zur Bauforschung im Rheinland.
Zur Bauforschung im Rheinland
Berichte zur Hausforschung und Bauforschung, Band 5
1998 292 S. m. 145 Abb. 22,5 cm, Kartoniert/Broschiert
Jonas Verlag

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Merkblätter, Richtlinien, Normen: (5)
Ulrich Klein
Die Geschichte des Fachwerks in Deutschland.
3. Fachwerkkonstruktionen des 15. Jahrhunderts (2)

Johannesberger Arbeitsblätter
Themenbereich 9.1
2012, 9 S., Abb.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das 15. Jahrhundert bei aller regionalen Differenzierung eine Fortsetzung und schließlich Durchsetzung des im 14. Jahrhunderts begonnen Prozesses einer Rationalisierung des Fachwerkbaues darstellt, die ablesbar ist an der Ablösung des Ständer-/Geschossbaues durch den Rähm-/Stockwerksbau, die Einführung von zuerst stehenden und dann auch liegenden Stühlen sowie der Ablösung der Verblattung durch die Verzapfung. Das Ergebnis sind Bauten mit einer gleichmäßigen Verteilung der Queraussteifung, was neben einer deutlichen Vereinfachung des zimmerungstechnischen Aufbaues (hier wörtlich zu verstehenden als Vereinfachung nicht nur des Abbundes, sondern auch des Aufrichtvorganges) auch zu einer größeren Flexibilität der Konstruktion führen sollte. In diese Richtung sind die einzelnen Regionen, nicht zuletzt in Abhängigkeit von dem zur Verfügung stehenden Baumaterial, im beschriebenen Zeitraum in unterschiedlichem Maße fortgeschritten gewesen.


Fachwerkinstandsetzung nach WTA X: EnEV. Möglichkeiten und Grenzen
Referat 8 Fachwerk
WTA Merkblatt 8-10-11/D. Deutsche Fassung. Stand Mai 2011.
2011, 22 S., Abb. u. Tab., Geheftet
Fraunhofer IRB Verlag

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Mit Einführung der Energieeinsparverordnung (EnEV) zum 01.10.2009 soll die Reduzierung des Ausstoßes von CO2-Emissionen im Gebäudebereich weiter voran gebracht werden. Hauptsächliche Änderungen dieser Verordnung sind die Verschärfungen der Anforderungswerte. Eine unbedachte Anwendung dieser nochmals erhöhten Anforderungen kann jedoch für den Fachwerkbestand, insbesondere bei Innendämmungen von Fachwerk-Außenwänden, zu Sanierungsfehlern führen. Vielmehr sind die örtliche Situation, die Feuchtebelastung und die einzusetzenden Materialien in das Gesamtkonzept mit einzubeziehen.
Da die gestellten Anforderungen der EnEV für die Planer, Ausführenden und Bauherren einer Fachwerk-Instandsetzungsmaßnahme viele Fragen aufwerfen, soll dieses Merkblatt eine Hilfestellung zur Interpretation und Anwendung der Verordnung geben. Mit dem Merkblatt werden Möglichkeiten und Grenzen für die Verbesserung der wärmedämmenden Eigenschaften von Fachwerkgebäuden unter Bezug auf die EnEV, auch mittels Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen, aufgezeigt. Die Substanzerhaltung wertvollen Gebäudebestandes und die Schaffung schadensfreier bauphysikalischer Bedingungen für die Fachwerkkonstruktion stehen dabei im Vordergrund.


Ulrich Klein
Die Geschichte des Fachwerks in Deutschland.
3. Fachwerkkonstruktionen des 15. Jahrhunderts (1)

Johannesberger Arbeitsblätter
Themenbereich 9: Zimmererarbeiten
2011, 17 S., 31 Abb.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Das Arbeitsblatt stellt anhand zahlreicher Rekonstruktionszeichnungen die charakteristischen Fachwerke und Bauweisen des 15. Jahrhunderts verschiedener Regionen Deutschlands vor: Region Süd-Osten (Franken); Region Süd-Westen (Baden und Württemberg); Region Mitte (Hessen).


Ulrich Klein
Die Geschichte des Fachwerks in Deutschland.
2. Fachwerkkonstruktionen des 14. Jahrhunderts

Johannesberger Arbeitsblätter
Themenbereich 9: Zimmererarbeiten
2010, 20 S., 38 Abb.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Das Arbeitsblatt stellt anhand zahlreicher Rekonstruktionszeichnungen die charakteristischen Fachwerke und Bauweisen des 14. Jahrhunderts der verschiedenen Regionen Deutschlands vor: Region Süd-Osten (Franken); Region Süd-Westen (Baden und Württemberg); Region Mitte (Hessen); Region Westen (Rheinland-Pfalz); Region Osten (Thüringen); Region Norden (Niederdeutschland).


ÖNORM EN 846-4, 1. Februar 2005. Prüfverfahren für Ergänzungsbauteile für Mauerwerk - Teil 4: Bestimmung der Festigkeit und der Last-Verformungseigenschaften von Bändern (konsolidierte Fassung)
2005, 15 S.,
Beuth Verlag GmbH
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Diese Europäische Norm legt die Verfahren zur Bestimmung der Festigkeit und der Last-Verformungs-Eigenschaften von Haltebändern fest, die an Holzbalken, Holzsparren und Holzwandplatten sowie an Mauerwerkswänden befestigt werden.


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Forschungsberichte: (5)

Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen.

Weitere Informationen rund um das Thema Bauforschung finden Sie in unserem
Portal Bauforschung

Kurt Kießl, Johann Herlyn
Übersichtsberichte zu BMBF-geförderten Projekten der Denkmalpflegeforschung
Bauforschung T 3047
2004, 92 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Dieses Kompendium besteht aus vier Übersichtsberichten zu wesentlichen Projekten aus einem großen BMBF-geförderten Projektverbundes zur Denkmalpflegeforschung. Projekt des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP und des Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI sind zu Übersichtsberichten zusammengefasst.


Frei Otto
IL 37, Alte Baumeister; IL 37, Ancient Architects
Mitteilungen des Instituts für leichte Flächentragwerke der Universität Stuttgart
Was könnten die alten Baumeister erfunden haben? Ein Beitrag zur Geschichte des Konstruierens auf dem Weg zur Baukunst. Dtsch.-Engl
1994 148 S. m. 1260 Zeichn. 21 x 27 cm, Kartoniert/Broschiert
Krämer, Stuttgart

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Alle klassischen Architekturformen sind im Grunde hochentwickelte, symbolgewordene Baukonstruktionen. Das gilt bis heute. Der Weg zur Baukunst führt über das Erfinden von Bauweisen, zum Bau von Häusern, Wänden, Dächern, Brücken, Türmen. Die Mehrzahl der Urerfindungen sind bereits in vorgeschichtlicher Zeit erfolgt, denn die Bautechnik zeigt in frühgeschichtlicher Zeit bereits eine hohe Blüte und in der Antike eine unerreichte Hochtechnologie. Frei Otto versucht, den Weg der frühen Erfindungen durch Nacherfinden lückenlos aufzudecken. Er vernachlässigt dabei bewußt alles, was an Vermutungen bisher veröffentlicht wurde.


H. Künzel
Anforderungen an Anstrichmittel auf schwindrißgefährdeten Holzbauteilen im Außenbau
Bau- und Wohnforschung
1993, 34 S., Abb.,Tab.,Lit.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Bei Holz ist der Feuchtetransport in flüssiger Form und in Dampfform quer zur Faserrichtung wesentlich kleiner als längs zur Faserrichtung. Außerdem sind mit Feuchteänderungen Volumenänderungen verbunden. Dies sind die kennzeichnenden Eigenschaften von Holz im Verhalten gegenüber Wasser. Da Wasseraufnahme eine Quellung zur Folge hat, insbesondere quer zur Faserrichtung, führt eine Behinderung der Quellung zu einer verminderten Wasseraufnahme. Eine Quellbehinderung kann durch Einspannung des Holzes erfolgen oder durch Eigenspannungen, unabhängig von den Holzabmessungen. Die Wasseraufnahme von Holz ist daher nicht nur richtungsabhängig, sondern auch abhängig von den Holzabmessungen. Erfolgen Wasseraufnahme und anschließende Wasserabgabe (Trocknung) über die gleichen Flächen - quer oder längs zur Faserrichtung - dann führt dies im allgemeinen nicht zu langfristig erhöhten Feuchtegehalten. Da quer zur Faserrichtung die Saugfähigkeit von Holz sehr gering ist, können Holzschutzanstriche oder Schwindrisse die Holzfeuchte nicht sehr beeinflussen. Wenn aber die Wasseraufnahme hauptsächlich in Faserrichtung erfolgt, die Trocknung aber nur quer zur Faserrichtung möglich ist, kann dies zu langfristig erhöhten Feuchtegehalten und damit zur Schädigung des Holzes führen. Ein dichter Holzanstrich erschwert dann die Trocknung. Anstriche sollen daher sehr wasserdampfdurchlässig sein. (-y-)


Karsten Tichelmann, Heidrun Held, Karin Lißner, Susanne Lobbedey-Müller
Erarbeitung eines Querschnittsberichtes über sanierungsbedürftige Wohnbauten in Mischbauweise in der ehemaligen DDR. Abschlußbericht
Bau- und Wohnforschung
1992, 202 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Ziel des Forschungsvorhabens ist eine erste kurzfristige Analyse zum Bauzustand und zur Sanierungsbedürftigkeit von Wohnbauten in Mischbauweise (Mauerwerks-, Holz- oder Fachwerkbauten) auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Hierzu sollen Vergleichszahlen aus der BRD ermittelt und gegenübergestellt werden. Ausgangspunkt für die Erarbeitung der Thematik war eine umfangreiche Literaturanalyse zur Problematik der Sanierung von tragenden Holzkonstruktionen in Wohnbauten. Die vorhandene Literatur wurde daher unter vier Aspekten einer Bewertung unterzogen. 1. Methodik der Schadensaufnahme bzw. -bewertung, 2. Entwicklung der Konstruktionsprinzipien von Holzbalkendecken, Dächern und Fachwerk, 3. Schäden an den tragenden Teilen von Holzbalkendecken, Dächern und Fachwerk, 4. Instandsetzungsverfahren für die tragenden Teile an Holzbalkendecken, Dächern und Fachwerken. Im Rahmen dieser Studie wurden erstmals Aussagen zum Bauzustand und der Sanierungsbedürftigkeit der Wohnbauten mit tragenden Holzkonstruktionen erarbeitet, sowie diese in ihrer Gesamtheit dargestellt. In tabellarischer Form wird auf typische Bauschäden und entsprechende Sanierungslösungen in Abhängigkeit vom Konstruktionssystem eingegangen. Die Gliederung erfolgt nach Bauteilen, Baugruppen oder Konstruktionsarten und könnte Ausgangspunkt für innovative Überlegungen zur Verbesserung der Sanierungslösungen sein. (-z-)


F.X. Kolb, F.X. Kreupl
Gestaltung und Konstruktion von Holzbauten. Abschlußbericht
Bau- und Wohnforschung
1990, 338 S.,
Fraunhofer IRB Verlag

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Das Skriptum "Gestaltung und Konstruktion von Holzbauten" ist als Querschnittsbericht über die im Wohn- und Verwaltungsbau üblichen Holzbauweisen und ihre spezifischen Eigenschaften zu verstehen und will damit auch zu einer neuzeitlichen qualitätvollen Architektur in Holz anregen. Neben dem vorrangigen Ziel, eine Entscheidungs- und Orientierungshilfe für interessierte Bauherren, Planer, Projektanten und Bauausführende zu schaffen, kann das Skriptum als Arbeits- und Studiengrundlage für Auszubildende und Studierende dienen. Es werden dabei nachfolgende Holzbausysteme unterschieden: Blockbau; Fachwerkbau; Holztafelbau; Holzrahmenbau; Holzskelettbau. Unter Einbezug der bautechnischen und bauphysikalischen Anforderungen wird insbesondere der Holzskelettbau behandelt und die Anwendung von Konstruktionsdetails anhand zweier ausgeführter Holzskelettbauten im Zusammenhang vorgestellt. (-y-)


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Zeitschriftenartikel: (98)

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Dörfler, Wolfgang; Stiewe, Heinrich;
Historischer Wetter- und Brandschutz am Fachwerkbau
Der Holznagel, 2013
Meyer-Brandis, Jochen; Lighting, Philips;
Rietberg schaltet um. Das LED-Lichtkonzept für den kompletten historischen Altstadtkern
Licht, 2013

Edel changierend. Reportage - Umbau
Althaus Modernisieren, 2013
Schankula, Arthur;
Vorgefertigtes Bauen mit Holz
Detail, 2012

Behaglich bis unter Dach. Koblenzer Floßherrenhaus
Althaus Modernisieren, 2012
Spohn, Thomas;
Die Entwicklung des Fachwerkgefüges im nördlichen Siegerland (kostenlos)
Denkmalpflege in Westfalen-Lippe, 2012
Beetschen, Mirko;
Verborgene Schätze
Umbauen + Renovieren, 2012
Hürter, Friedegard;
Auf eigenen Füßen stehen. In Quedlinburg sind Denkmalschutz und behindertengerechtes Wohnen harmonisch verbunden
Monumente, 2012
Dünhölter-Scheidemann, Frauke;
Mit Holzfasern und Lehm. Baubericht (kostenlos)
Bauhandwerk, 2012
Iken, Jörn;
Öko-Romanze. Holzturm
Sonne Wind & Wärme, 2012

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Aufsätze aus Sammelbänden: (33)

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Ehinger, Kurt Christian;
Restaurierung von Fachwerkbauten - Beispiel aus der Praxis: Zehntscheune Bittenfeld, Alemannenstraße 4 2013
Quelle: Erhaltung von Bauwerken. 3. Kolloquium. 22. und 23. Januar 2013. Mit CD-ROM. Hrsg.: Technische Akademie Esslingen -TAE-, Ostfildern
Geburtig, Gerd;
Aktuelle WTA-Merkblätter. Aus der Sicht des Baustoffs Holz 2012
Quelle: Tagungsband des EIPOS-Sachverständigentages Holzschutz 2012. Beiträge aus Praxis, Forschung und Weiterbildung. Hrsg.: Europäisches Institut für Postgraduale Bildung GmbH -EIPOS-, Dresden
Cordes, Ulf;
Holzschutz bei Holzachterbahnen 2012
Quelle: Deutsche Holzschutztagung. Trends und Chancen. Göttingen, 27. und 28. September 2012. Mit CD-ROM
Schwabenicky, Wolfgang;
Anmerkungen zum Bürgerhaus in Mittweida bis zum 18. Jahrhundert 2011
Quelle: Wandel im Wohnbau zwischen Gotik und Barock. Die sächsisch-böhmische Entwicklung im überregionalen Vergleich. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Gänßmantel, J.;
Feuchteschutz bei Fachwerkkonstruktionen: Von Schlagregen- und Tauwasserschutz, Technologie- und Materialeinflüssen 2011
Quelle: Abdichten im Holz- und Bautenschutz. Normen, Regeln und Entwicklungen. B+B FORUM Bautenschutz 28. bis 29. April 2011 in Wismar
Uhl, Stefan;
Hölzerne Burggebäude des Hoch- und Spätmittelalters in Südwestdeutschland 2011
Quelle: Burgen im Hunsrück. Eine Burgenlandschaft im Fluss der Zeiten. Hrsg.: Freundeskreis Bleidenberg e.V.
Noky, Thomas;
Block, Fachwerk, Weller, Stein - zum historischen ländlichen Hausbau in Sachsen 2011
Quelle: Wandel im Wohnbau zwischen Gotik und Barock. Die sächsisch-böhmische Entwicklung im überregionalen Vergleich. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Teuber, Stefan W.;
Die mittelalterliche bis frühneuzeitliche Grundrißentwicklung der Wohnbauten der Stadt Einbeck 2011
Quelle: Wandel im Wohnbau zwischen Gotik und Barock. Die sächsisch-böhmische Entwicklung im überregionalen Vergleich. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Christl, Andreas;
Untersuchungen an zwei ehemaligen Domherrenhäusern - ein Beitrag zur Geschichte der Bebauung auf der Freiheit in Meißen 2011
Quelle: Wandel im Wohnbau zwischen Gotik und Barock. Die sächsisch-böhmische Entwicklung im überregionalen Vergleich. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim
Klein, Ulrich;
Mittelalterliche Rathäuser in Hessen 2010
Quelle: Rathäuser und andere kommunale Bauten. Hrsg.: Arbeitskreis für Hausforschung e.V. -AHF-, Bad Sobernheim

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Dissertationen: (2)

Folgende Literaturnachweise stammen aus der Datenbank RSWB®. Die Datenbank unterstützt schnell und zielsicher Fachleute aus Planungsfirmen, Industrie und Forschung, sowie Lehrkräfte und Studierende in der akademischen Ausbildung bei Nachweis und Beschaffung von Fachinformation zum Planen und Bauen.

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Schmidt, Klaus Wolfgang;
Die Entwicklung der Scheunenarchitektur in Brandenburg und Berlin. Quererschlossene Fachwerkscheunen nach dem 30-jährigen Krieg bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Online Ressource (kostenlos)
TU Berlin, Fakultät VI - Planen, Bauen, Umwelt (Herausgeber), 2007
Vollborn, Constanze;
Verziertes Fachwerk in Lüneburg. Online Ressource (kostenlos)
Univ. Kiel, Philosophische Fakultät (Herausgeber), 2007

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Buchkapitel: (92)

Folgende Buchkapitel finden Sie im Volltext in der Datenbank SCHADIS®. Die unverzichtbare Datenbank zur Entstehung, Vermeidung und Sanierung von Schäden im Hochbau für jeden Bausachverständigen, Architekten und Planer. Die Datenbank enthält komplette Fachbücher und Fachaufsätze mit sämtlichen Abbildungen und Tabellen.

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Haustein, Tilo
8.1 Monitoring der Schädlinge und ihrer natürlichen Feinde
aus: Zur Diagnose und integrierten Bekämpfung Holz zerstörender Insekten unter besonderer Berücksichtigung der Buntkäfer (Coleoptera, Cleridae) als deren natürliche Gegenspieler in historischen Gebäuden, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2010

Schafstall 012° 20' 44'' Ost 53° 30' 37'' Nord 63 m um 1840 Mischbauweise Feldstein-/ Backsteinbau, Rohrdach 4 Banzkow, Dorfkirche 011° 30' 58'' Ost 53° 31' 21'' Nord 37 m 1875 Backsteinbau 5 Hohen Sprenz, Dorfkirche 012° 11' 49'' Ost 53° 54' 56'' Nord 30 m Mitte 13. Jh. Backsteinbau mit Feldsteinchor 6 Ivenack, Dorfkirche 012° 57' 28'' Ost 53° 42' 44'' Nord 40 m Kern 2. H. 13. Jh., 1709 erneuert verputzte Steinkirche 7 Klockenhagen Freilichtmuseum, ...


Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
4.3 Typische konstruktive und bauphysikalische Probleme
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012

Die Fuge zwischen Gefach und Holz bildet - unabhängig von der jeweiligen konkreten Konstruktionsart - beim Fachwerkgefüge, insbesondere beim Sichtfachwerk, die entscheidende Schwachstelle. Feuchten, die über Fugen ins Fachwerkgefüge gemäß Bild 4-18 eindringen, stellen aufgrund ihres Umfanges und der unterschiedlichen Feuchteleitprozesse beim Fachwerkbau in der Regel ein Problem dar, da es so zu einer mehrjährigen Auffeuchtung der Baustoffe, insbesondere des Holzes, kommen kann. Eine Fuge, wie...


Hävemeyer, H.; Greubel, D.; Mehlhorn, L.; Böttcher, P.
Langzeitmessungen an drei wiederaufgebauten Fachwerkhäusern im Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach
aus: Fachwerkforschung - Beiträge zur Erhaltung. Hrsg.: Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, IRB Verlag, 1998

Abbildung 7a zeigt eine fünfteilige Meßstelle im ungestörten Bereich einer Schwelle aus neuem Eichenholz an der Westseite des Hauses Lauterbach-Maar. Die Feuchteverläufe der luftumspülten Schwelle im Bereich des ungestörten Holzquerschnittes (Abbildung 8a) und unter dem Zapfenloch (Abbildung 8b) zeigen deutlich den positiven Einfluß der Hinterlüftung auf das Trocknungsverhalten des Holzes. An einem Ständer aus neuem Eichenholz wurde im Meßzeitraum parallel zur Wandrichtung ein ...


Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
2.2 Umfang und Struktur des Fachwerkbestandes
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012

Die geschätzte Gesamtzahl der Fachwerkgebäude bezieht sich auf sämtliche Fachwerkgebäude der Bundesrepublik Deutschland, d. h. Der Fachwerkbestand der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1992 wird laut 3. Bauschadensbericht mit einer Anzahl von ca. Die Verteilung der Fachwerkgebäude innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist sehr unterschiedlich, was einerseits mit dem Vorkommen der zum Fachwerkbau erforderlichen natürlichen Rohstoffe Holz, Lehm und Kalk, andererseits mit dem ...


Ansorge, Dieter
Fachwerk ade, oder?
aus: Historische Holzbauwerke und Fachwerk. Instandsetzen - Erhalten. Teil 1: Schwerpunkt Wärme- und Feuchteschutz. Dieter Ansorge, Gerd Geburtig (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008

Durch die zwingend notwendigen Schall-, Wärmeschutz- und Energieeinsparungsbemühungen und -bestimmungen wurden besonders in den letzten Jahren auch an Fachwerkbauten Anforderungen gestellt, die diese Gebäude nicht erfüllen konnten und auch nicht können. Auszüge aus dem folgenden Brief vom 30.07.08 einer badischen Denkmalbehörde an eine untere Denkmalschutzbehörde wegen eines beantragten Gebäudeabbruchs müssen jeden Eigentümer eines denkmalgeschützten Gebäudes erzürnen, besonders wenn sich ein...


Wirth, Hermann
Farbigkeit historischen Fachwerkes
aus: Historische Holzbauwerke und Fachwerk. Instandsetzen - Erhalten. Teil 1: Schwerpunkt Wärme- und Feuchteschutz. Dieter Ansorge, Gerd Geburtig (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008

»Alemannisches« Fachwerk gewann im 15. Jahrhundert, »niedersächsisches« Fachwerk im 16. Jahrhundert, »fränkisches« Fachwerk im 17. Jahrhundert seine am meisten charakteristische Ausformung. Die ästhetische Wertschätzung des Fachwerkbaus sank hinsichtlich seiner Plastizität und Farbigkeit gleichermaßen seit dem frühen 18. Jahrhundert. Farbiges Fachwerk gewann im Neubaugeschehen während des 19. Jahrhunderts erneute Akzeptanz.


Röhlen, Ulrich
Lehmausfachungen im historischen Fachwerkbau - Konstruktion, Reparatur, Neuerstellung
aus: Historische Holzbauwerke und Fachwerk. Instandsetzen - Erhalten. Teil 1: Schwerpunkt Wärme- und Feuchteschutz. Dieter Ansorge, Gerd Geburtig (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2008

Die Ruten wurden meist mit dem Beil schräg abgelängt (Abb. Räume mit Putzlagen, die über Ausfachung und Balken hinweggingen, waren ein erheblicher Fortschritt in Richtung Winddichtigkeit und Wärmedämmung (Abb. Dafür wurde in der Erntelänge belassenes Stroh gewässert und mit plastischem Lehm vermischt, alternativ direkt in plastischem Lehm oder Lehmschlämme aufgeweicht.


Gerner, Manfred
1.2 Niederdeutsches, mitteldeutsches und oberdeutsches Fachwerk
aus: Schäden an Fachwerkfassaden, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1998

Niederdeutsches Fachwerk Mitteldeutsches Fachwerk Oberdeutsches Fachwerk Zweiständerbauten basieren auf einem tragenden Innengerüst, bei Vierständerbauten und städt. 12: Darstellung der Entwicklung des niederdeutschen Fachwerks in einer Wand: links um 1450, Verstrebung nur mittels Fußbändern, Riegel noch über den Ständern angeblattet. 18: Die Entwicklung mitteldeutschen Fachwerks, in einer Wand dargestellt: links Fachwerk um 1500 mit gebogener Strebe und Gegenstrebe, der Riegel noch ...


Hävemeyer, H.
Mechanische Altanstrichentfernung an Fachwerkbauten
aus: Fachwerkforschung - Beiträge zur Erhaltung. Hrsg.: Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut WKI, IRB Verlag, 1998

Die vollständige Entfernung dickschichtiger Anstriche auf Fachwerk ist im Rahmen von Sanierungsarbeiten häufig notwendig, um tragfähige Untergründe für einen diffusionsoffenen Neuanstrich zu erhalten. Bedingt durch die häufig vorhandene Rauhigkeit und Rissigkeit der Holzoberfläche des Fachwerks ist beim Anstrichabtrag eine vollständige Entfernung des Anstriches ohne gleichzeitigen Abtrag von Teilen der Holzoberfläche nur schwer möglich. Die Entfernung unterschiedlicher Anstriche ist an ebenen...


Lenze, Wolfgang
Einführung
aus: Fachwerkhäuser restaurieren - sanieren - modernisieren. Materialien und Verfahren für eine dauerhafte Instandsetzung, 8., durchges. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012

Fachwerkhäuser sind sozusagen die Individualisten unter den Häusern. Fachwerkhäuser wurden in nahezu grenzenloser Zahl erbaut, seit mehr als 1000 Jahren. Aus bundesweiten Sanierungserfahrungen an Fachwerkhäusern seit dem 2.Weltkrieg haben sich zwei Grundsatzerkenntnisse klar herauskristallisiert: Eine Rückkehr zu historischen Materialien und zu althergebrachten Handwerksmethoden bei allen Arbeiten am historischen Gefüge eines Fachwerkhauses ist anzustreben.



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Kurztexte zur Denkmalpflege: (40)

Schäden an historischen Gebäuden - Fallbeispiel Wieskirche

Fakten-Nr.: 1988017141231 Schlagzeile: Schäden an historischen Gebäuden - Fallbeispiel Wieskirche Faktentext: Die raumklimatischen Verhältnisse gestalten sich in großen Räumen alter Bauart, wie Kirchen, Hallen, Säle in Schlössern und Burgen sowie in Wohnräumen üblicher Größe in alten Fachwerkhäusern unter veränderten Nutzungsbedingungen problematisch. Bei der Sanierung und Modernisierung alter Gebäude werden umfangreiche Eingriffe in die Bausubstanz erzwungen, wie -Einbau von Bädern und ...


Farbigkeit und Ornamente an Innenwänden von westfälischen Fachwerbauten im 19. Jahrhundert

Fakten-Nr.: 1988017124535 Schlagzeile: Farbigkeit und Ornamente an Innenwänden von westfälischen Fachwerbauten im 19. Jahrhundert Faktentext: Im 19. Jahrhundert wurde die monochrome Farbigkeit der Innenräume des 18. Jahrhunderts weiterentwickelt. Beispiele: - Haus Hornsche Straße 3 in Detmold, im Treppenhaus des klassizistischen Gebäudes Quadermalerei auf ockerfarbenem Grund, darunter noch drei weitere ockergelbe bis bräunliche Schichten, Datierung der Quadrierung Mitte des 19. Jahrhunderts -...


Ergebnisse der Fassadenuntersuchung am Rintelner Amtsgericht

Fakten-Nr.: 1988017128205 Schlagzeile: Ergebnisse der Fassadenuntersuchung am Rintelner Amtsgericht Faktentext: Beschreibung: Das Rintelner Amtsgericht, der ehemalige Prinzenhof, wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jhs. Farbigkeit des Holzwerks in der Erstfassung und der Zweitfassung (Beginn des 17. Jhs.) zuerst Rot, dann Schwarz, Gefache mit Ziegeln ausgemauert, zunächst steinsichtig, dann dunkelgrau. Erst bei der dritten Fassung (Mitte des 17. Jhs.) erfolgte die zeittypischere Trennung von ...


Schablonenmalereien in westfälischen Wohnbauten des 19. Jahrhunderts

Fakten-Nr.: 1988017124536 Schlagzeile: Schablonenmalereien in westfälischen Wohnbauten des 19. Jahrhunderts Faktentext: Schablonen wurden im süddeutschen und tirolischen Schloßbau bereits in der Renaissance des 16. Jahrhunderts verwendet. Beispiele: - Zu den ältesten (durch Untersuchungen des Westfälischen Freilichtmuseums in Detmold stratigraphisch einzuordnenden) Schablonenmalereien gehören die einfachen, dünnen, geometrischen Ornamente im Haus Krottorfer Straße 6 in Freudenberg aus der ...


Farbige Innenfassungen an westfälischen Fachwerkbauten des 18. Jahrhunderts

Einige Häuser von höheren ländlichen Schichten weisen eine besondere Farbgebung auf: - Der Saal im Schönhof aus Wiedenbrück, heute im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold, mit Wandbemalung aus gemalten Pilastern mit ionischen Kapitellen und Wandfeldern mit Zopfdekoration und Medaillons in Grisaillemalerei von 1796, die zopf-dekorierte Sockelzone wurde später marmorierend übermalt. Hölzer und Ausfachung (bei späterem Umbau verloren, vorhandene Ausfachung jedoch auch mit 19 Farbschichten) ...


Beispiele für Begleiterfassungen an Innenwänden von westfälischen Fachwerkhäusern

Fakten-Nr.: 1988017124533 Schlagzeile: Beispiele für Begleiterfassungen an Innenwänden von westfälischen Fachwerkhäusern Faktentext: Die ältesten untersuchten Fassungen stammen aus dem 16. Jahrhundert, spätmittelalterliche Befunde aus dem Innenbau fehlen bisher. - Steinwände des Saales im Haus Mittelstraße 89 in Lemgo, früheste Fassungen in Rußig-graublau, dann Rotbraun aus dem 16. Jahrhundert, später eingebaute Fachwerktrennwand mit Begleiterfassung (schwarzer Randstreifen und schwarzer ...


Das Herrenhaus in Sudweyhe

Fakten-Nr.: 1988017141299 Schlagzeile: Das Herrenhaus in Sudweyhe Faktentext: Der Gutshof von Weyhe, südlich von Bremen, bestehend aus Herrenhaus, Verwalterhaus, Kornscheune und weiteren neueren Wirtschaftsgebäuden, stellt in seiner heute erhaltenen Gesamtstruktur ein Beispiel ländlicher Baukultur in Niedersachsen dar. erbaute Herrenhaus ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau auf längsrechteckigem Grundriß mit mittigem Zwerchhaus und sieben Fensterachsen, weitläufiger Treppe und hohem, massivem...


Sanierung historischer Fachwerkgebäude

Der Tauwasserausfall kann durch den Einbau zusätzlicher Dampfsperren oder geeigneter, dampfdichter Wärmedämmungen vermieden oder verringert werden. Werden historische Wände mit raumseitigen Wärmedämmschichten ohne Dampfsperren ausgeführt, kann über das Verhältnis der Wärmedurchlaßwiderstände sowie der f-Werte der Baustoffe die Feuchte-Entwicklung auch mehrdimensional beschrieben werden. Durch eine geeignete Kombination der Baustoffe sowie der Größe des aufgebrachten Wärmedurchlaßwiderstandes ...


Zustandserfassung von Fachwerkbauten

Fakten-Nr.: 1988017141601 Schlagzeile: Zustandserfassung von Fachwerkbauten Faktentext: Methoden zur Zustandserfassung von Fachwerkbauten: - Mit Hilfe der vom Fortbildungszentrum für Handwerk und Denkmalpflege in Fulda entwickelten Schlagregenmesser und Wasserablaufschienen kann die Schlagregenbelastung an beliebigen Stellen der Fassade genau ermittelt werden - Außen- und Innenklimate können durch Thermo-Hygrographien gemessen und festgehalten werden - Die Endoskopie dient zum einen der ...


Das Alte Rathaus von Sogen

Fakten-Nr.: 1988017141356 Schlagzeile: Das Alte Rathaus von Sogen Faktentext: Das Alte Rathaus wurde ca 1430 im spätgotischen Stil errichtet. Der zweigeschossige Fachwerkbau hat eine Größe von 14 x 36 m. Das Erdgeschoß ist eine durch Ständer der Länge nach geteilte Halle. 1589 erhielt der Bau durch H. Schickhardt an der nach dem Markt gewendeten Schmalseite eine um ein Stockwerk überhöhte Fassade in Sockelquadern und Verputz.



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Zulassungen und Prüfbescheide: (1)

Recherchieren Sie in BZP – der Datenbank für bautechnische Zulassungen.
Hier können Sie differenziert recherchieren, hier finden Sie detaillierte Fachgruppen-Übersichten, hier finden Sie auch abgelaufene Zulassungen
zur Datenbank BZP®


Z-23.11-1678 Zulassung vom: 19.10.2007 – abgelaufen!
Kork-Lehm-Gemisch als Wärmedämmstoff 'CELLCO-Wärmedämmlehm trocken' 'CELLCO-Wärmedämmlehm plastisch' 'CELLCO-Wärmedämmlehm-Platten'
HAACKE CELLCO GmbH

II. BESONDERE BESTIMMUNGEN 4 Zulassungsgegena.Eand und Anwendungsbereieh 1.1 Zulassungsgegenstand Die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung gilt für die Herstellung und Verwendung von Wärmedämmlehm mit der Bezeichnung 'CELLCO-Wärmedämmlehm trocken', 'CELLCO- Wärmedämmlehm plastisch' oder 'CELLCO-Wärmedämmlehm-Platten' (nachfolgend als Wärmedämmstoffe bezeichnet). Weiterhin sind folgende Angaben anzubringen: -'CELLCO-Wärmedämmlehm trocken' (oder 'CELLCO-Wärmedämmlehm plastisch' oder 'CELLCO-...


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IRB-Literaturdokumentationen: (4)

Sie suchen nach geeigneter Fachliteratur zu einem bestimmten Themengebiet oder einer gezielten Fragestellung?

IRB-Literaturdokumentationen (Fachbibliografien) bieten Ihnen einen schnellen und umfassenden Überblick über die Fachliteratur zu vielen Themen aus allen Bereichen des Planens und Bauens. Sie erhalten Hinweise – meist mit kurzer Inhaltsangabe – auf Literatur aus Zeitschriften, Fachbüchern, Forschungsberichten, etc., immer aktuell.

Von den darin enthaltenen einzelnen Veröffentlichungshinweisen gelangen Sie direkt zur Volltextbestellung.


Geräte und Verfahren zur Erfassung von Bauschäden
Holzfachwerkhäuser - Bauphysik
Holzfachwerkhäuser - Restaurierung und Umbau
Wandmalereien

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