Folgende Buchkapitel finden Sie im Volltext in der Datenbank SCHADIS®. Die unverzichtbare Datenbank zur Entstehung, Vermeidung und Sanierung von Schäden im Hochbau für jeden Bausachverständigen, Architekten und Planer. Die Datenbank enthält komplette Fachbücher und Fachaufsätze mit sämtlichen Abbildungen und Tabellen.
9.3 Faktoren zur Berechnung
aus: Basiswissen Bauphysik. Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Nach DIN V 4108-6 zum Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden, Berechnung des Jahresheizwärme- und des Jahresheizenergiebedarfs, gibt es in Deutschland 15 Klimaregionen, die die Grundlage der Sommer-Klimaregionen A, B und C der DIN 4108-2 bilden. Zusammen mit dem g-Wert der Verglasung lässt sich mit F c für den festinstallierten Sonnenschutz der Wert für g total, dem Gesamtenergiedurchlass durch Verglasung und Sonnenschutz, ermitteln. Die Art der Konstruktion von Wänden, Böden, Decken ...
Borsch-Laaks, Robert
Vorbeugender baulicher Holzschutz
aus: Holzschutz im Hochbau. Grundlagen - Holzschädlinge - Vorbeugung - Bekämpfung. Johann Müller (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2005
Die Neufassung der DIN 68 800 Teil 3 (Vorbeugender chemischer Holzschutz) leitete Anfang der 90er-Jahre eine grundlegende Umkehr in der „Holzschutz-Philosophie“ ein. Anforderungen an die Zulassung von Dämmstoffen in GK 0-Konstruktionen Bei vorgefertigten und güteüberwachten Außenbauteilen formuliert die DIN 68 800-2 die weitestgehende Befreiung von chemischem Holzschutz. Aus gleichem Grund sind schon seit Erscheinen von DIN 68 800-3:1990 alle sichtbaren Hölzer im Innenraum von ...
Künzel, Hartwig M.; Binder, Andrea; Zirkelbach, Daniel
Bemessung von Innendämmungen
aus: Innendämmung im Bestand. Tagungsband zum 3. Sachverständigentag der WTA-D im November 2009 in Weimar. Geburtig, Gerd (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2010
1: Mithilfe reiner Diffusionsansätze berechnete Verläufe von Dampfdruck und Sättigungsdampfdruck in einer Außenwand mit Innendämmung unter stationären Randbedingungen. Da im Falle einer Innendämmung nur selten eine vollständige Benetzung des Materials auftritt, sind für die Beurteilung einer Innendämmung in besonderem Maße die Transportkoeffizienten für die kapillare Weiterleitung geeignet. 13: Jahresverlauf der relativen Feuchte (obere Darstellung) und der Temperaturen (untere Darstellung) ...
Bangerter, Heinz
Innendämmung: Womit und wie viel?
aus: Gebäudehülle im Fokus. Planung - Konstruktion - Ausführung - Technologie - Bauschäden. Hladik, Michael (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Sucht man heute im Internet nach Ausführungen zum Thema »Innendämmung«, so finden sich bei einer bekannten Suchmaschine ca. 295.000 Eintragungen, und nach Präzisierung auf »Innendämmung Gebäudehülle« immer noch etwa 32.700 Treffer (August 2011). Dieses Beispiel bezieht sich auf den interessierenden Themenkreis: »Wie wirkt die Innendämmung auf den Gesamtquerschnitt? Abschließend wird mit Hilfe eines dritten Beispiels auf den Themenkreis: »Welchen ...
Wirth, Heinz; Wirth, Stefan
Kühllastberechnung
aus: Schäden an Installationsanlagen - Heizungs- und Raumlufttechnische Anlagen, Trinkwasser-, Abwasser- und Gasinstallationsanlagen. Schadenfreies Bauen, Band 24. Günter Zimmermann (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2001
Die Kühllast eines Raumes in Massivbauweise ist daher bei gleichen Wärmeströmen kleiner als die Kühllast eines Raumes in Leichtbauweise. Das Rechenschema zur Ermittlung der Kühllast nach der derzeit gültigen VDI-Richtlinie 2078 47 ist so aufwändig, dass unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten eine Kühllastberechnung ohne EDV-Unterstützung fast nicht mehr möglich ist. Die eigentliche ingenieursmäßige Arbeit bei der Kühllastberechnung besteht daher in der Eingabe der Randbedingungen in das EDV...
Bittner, Winfried; Schaflitzl, Werner
Zentrale Elektro-Speicherheizung mit Elektrodenkesseln für ein Hochhaus - Unzureichende Beheizung infolge zu großer Widerstände im Rohrnetz und zu geringer Vorlauftemperaturen in den Elektroden-Kesseln
aus: Bauschäden-Sammlung, Band 3. Günter Zimmermann (Hrsg.), 3., unveränd. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1999
in den Primär-Kreis, bestehend aus Wärmeerzeuger, Speicher, Pumpen und Armaturen (Abb. Das Studium der neuesten Unterlagen für die Elektrodenkessel zeigte, daß es die Konstruktion und Funktion dieser Kessel erfordern, daß bei einer bestimmten Kessel-Vorlauf- Temperatur ein höherer statischer Druck auf den Kesseln lasten muß als er bei dieser Anlage vorhanden war (1,5 atü statt 0,5 atü). Bei jedem Kessel ist ein eigenes, nur für den kleinen Kessel-Kreislauf bemessenes Membran-Druck-...
Fingerloos, Frank
Besondere Anforderungen an Weiße Wannen mit hochwertiger Nutzung
aus: Weiße Wannen - richtig beraten, richtig planen, richtig bauen. Tagungsband. Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein E.V., Berlin; Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, Stuttgart (Hrsg.), 2. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. hat 2009 ein DBV-Merkblatt »Hochwertige Nutzung von Untergeschossen« 2 herausgegeben, welches sich mit den besonderen Anforderungen an hochwertig genutzte Bauwerke befasst und auf die notwendigen bauphysikalischen und raumklimatischen Maßnahmen eingeht. Böden, Decken und Wände, die an das Erdreich oder an unbeheizte Räume grenzen, sind bei einer Umwidmung der Räume in bestehenden Untergeschossen für hochwertige Nutzung ...
Fouad, Nabil A.; Richter, Torsten
3 Überblick über Thermografiesysteme
aus: Leitfaden Thermografie im Bauwesen. Theorie, Anwendungsgebiete, praktische Umsetzung, 4., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Die bei Scanner-Kameras verwendeten Detektoren bestehen meist aus Quantendetektoren, wie z. B. Cadmium-Quecksilber-Tellurid (HgCdTe = CMT). Je nach Einsatzzweck und angestrebter Genauigkeit werden FPA-Kameras mit den unterschiedlichen Detektorprinzipen (thermischer Detektor, Quantendetektor) bzw. Die Angabe FOV bezeichnet den von einem IR-System (Kamera mit Objektiv) erfassten Bildausschnitt und hängt von der Art der IR-Kamera (Scanner- oder FPA-Prinzip) und den verwendeten ...
Neimke, Lothar
6.7 Auftrag und Zweck des Gutachtens
aus: Das Sachverständigengutachten. Grundlagen für den Aufbau und Inhalt eines Gutachtens, 3., durchges. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
In diesem Fall musste in dem Gutachten neben der Datumsangabe des Gerichts das Eingangsdatum bei dem Sachverständigen genannt werden. Kein Fall ohne Ausnahme: Weist das Gericht den Sachverständigen ausdrücklich an, auf eine Wiederholung des Beweisbeschlusses in seinem Gutachten zu verzichten, so muss der Sachverständige dieser Anweisung folgen. In diesem Fall ist es Sache des Sachverständigen alle Einzelheiten bei dem Auftraggeber abzufragen, die in das Gutachten hinein gehören.
Neimke, Lothar
5 Ablauffragen zu einer Gutachtenaufgabe
aus: Das Sachverständigengutachten. Grundlagen für den Aufbau und Inhalt eines Gutachtens, 3., durchges. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Der Sachverständige muss, um ein Gutachten schreiben zu können, alle möglichen Bereiche geklärt haben, die sich auf Inhaltsteile eines Gutachtens beziehen. Die Frage, wer der Auftraggeber des Gutachtens ist, muss vom Sachverständigen eindeutig festgestellt werden (Privatperson, Gericht, Versicherung, Bank oder sonstige Auftraggeber wie Gesellschaften, Eigentümergemeinschaften usw.). Es ist Sache des Sachverständigen zu prüfen, ob er nach den überlassenen Unterlagen das geforderte Gutachten ...
Ansorge, Dieter
1.1 Grundlagen
aus: Gebäudeinstandsetzung und -modernisierung. Pfusch am Bau, Band 5. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Grundlagen für eine erfolgreiche Gebäudeinstandsetzung und -modernisierung sind immer das vorhandene Gebäude und das gestellte Ziel. Schon bei den Bestandsaufnahmen von denkmalgeschützten Gebäuden beginnen die Auseinandersetzungen mit der Denkmalpflege. Die Auswertungen der Bestandsaufnahmen und Untersuchungen sollen Grundlagen für die Entscheidung der späteren Nutzung und die notwendigen Baumaßnahmen und Baukosten sein.
Ansorge, Dieter
2.1.14 Dyckburgkirche - Wärmeschutz- und Feuchtemängel durch Umbau und Nutzung
aus: Wärmeschutz-, Feuchteschutz-, Salzschäden. Pfusch am Bau, Band 4. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Alle Besucher sind von den aus dieser Kirche ausstrahlenden Eindrücken überwältigt, Bausachverständige und Restauratoren dagegen erkennen sofort gravierende Schäden an Kuppel und Wänden. Allerdings haben sich leider Mängel eingeschlichen, die inzwischen zu Schäden an Kuppel und Wänden geführt haben. An der Kuppel des zentralen Rundbaus scheinen im unteren Bereich die Mauerwerksfugen und zugemauerte Fensteröffnungen durch Putz und Farbbeschichtung, während im oberen Bereich keine ...
Ansorge, Dieter
2.1.13 Gartenstadt Habichtshöhe-Grüner Grund - Algenbildung auf Wärmedämmverbundsystem
aus: Wärmeschutz-, Feuchteschutz-, Salzschäden. Pfusch am Bau, Band 4. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Zwischen 1924 und 1931 wurde am damaligen Stadtrand von Münster diese beispielhafte Siedlung, die »Gartenvorstadt Habichtshöhe – Grüner Grund« nach den Plänen des Architekten Gustav Wolf gebaut. Die Häuser am Grünen Grund wurden als lange Hauszeilen um eine zentrale Grünanlage errichtet. Obwohl laut Gutachten aus dem Jahr 1976 keine zusätzlichen Wärmeschutzverbesserungsmaßnahmen erforderlich waren, wurden an allen Häusern die Außenwände mit einem 5 cm dicken ...
Ansorge, Dieter
1.1.3 Wärmeschutz von Decken und Bodenplatten
aus: Wärmeschutz-, Feuchteschutz-, Salzschäden. Pfusch am Bau, Band 4. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Bodenplatten und gegen nicht beheizte Räume grenzende Geschossdecken von Wohn- und Arbeitsräumen müssen wärmegeschützt sein Die erforderlichen Wärmedämmungen können je nach Bauweise unter, auf und in den betreffenden Bauteilen angeordnet werden. Die beste Wirkung haben Perimeterdämmungen unter den Bodenplatten, denn die Wärmespeicherung der massiven Bodenplatte wirkt sich immer positiv aus. Bei unter Estrichen verlegten Dämmplatten ist bei fehlenden oder diffusionsoffenen Abdichtungen eine ...
Ansorge, Dieter
1.1.2 Wärmeschutz der Außenwände
aus: Wärmeschutz-, Feuchteschutz-, Salzschäden. Pfusch am Bau, Band 4. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Außenwände müssen nicht nur den Raumabschluss von Gebäuden bilden, sondern auch den Klima- und Wärmeschutz der Gebäude erfüllen. Einschalige Außenwände sind bauphysikalisch mehrschaligen Außenwänden immer vorzuziehen, denn gutes Diffusionsverhalten, Wärmespeicherung und solare Wärmegewinne, sowie weitere Anforderungen wie Feuchte- und Schallschutz, können von richtig geplanten einschaligen Außenwänden leichter erfüllt werden als von mehrschaligen. Dämmputze in mit dem Außenputz abgestimmter ...
Ansorge, Dieter
1.1.1 Wärmeschutz von Dächern
aus: Wärmeschutz-, Feuchteschutz-, Salzschäden. Pfusch am Bau, Band 4. Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2006
Mit Entwicklung der Kühltechnik wurden auch dort verwendete Dämmstoffe wie Kork oder Glaswolle zur Verbesserung des Wärmeschutzes bei Gebäuden verwendet. 1952 folgte die DIN 4108 Richtlinien für den Wärmschutz im Hochbau mit erstmaligen Anforderungen an den Wärmeschutz. Die aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz von Dächern sind in der Energieeinsparverordnung 9 , DIN 4108 Wärmeschutz im Hochbau 1 und DIN EN Normen festgelegt.
Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
7.4 Energetische Sanierungen mit Wärmedämmlehm
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Will man die Trocknungszeit aufgrund des feuchten Lehmdämmstoffes reduzieren, dann gibt es die Möglichkeit Wärmedämmlehm-Platten (WDP) einzusetzen. Betrachtet man die Spitzenzeit, so ist der Verlust fünfmal so groß: Die ungedämmte Wand (blaue Kurve) hat im Winter Höchstwerte von über 50 Watt/m 2, wobei die Wärmeverluste der mit Wärmedämmlehm gedämmten Wand (rote Kurve) hingegen nur bei 10 Watt/m 2 liegen. Diese allgemeinen Anforderungen an Innendämmungen in historischen Gebäuden ...
Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
7.2 Barockes Fachwerkgebäude
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Weiterhin konnte die Einhaltung des Energieeinsparnachweises nach EnEV Anlage 1 (Bilanzverfahren) aufgrund des 40 %igen Zuschlags für Bestandsgebäude ermittelt werden 150 . Es kann aber auch festgestellt werden, dass bei diesem Bestandsgebäude der 40 %-Zuschlag gemäß EnEV § 8 (2) berücksichtigt werden muss, da der Jahres-Primärenergiebedarf den Anforderungswert nach EnEV, Anlage 1, Tabelle 1 um 37,5 % und der spezifische Transmissionswärmeverlust den ...
Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
5.1.3 Vor-Ort-Untersuchungen
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Typische Untersuchungen am Bauwerk vor Ort sind Sondierungsbohrungen und Endoskopie zur Erfassung des Gefüges und dessen Abmessungen, IR-Thermografie, Erfassung von Rissverläufen, Rissbreiten und -tiefen, Beobachtung von Bauteilbewegungen, Tragfähigkeit vorhandener Altputze, qualitative Messungen des Durchfeuchtungs- und Versalzungsgrades, Klimamessungen und Untersuchungen zu Baugrund und hydrogeologischen Verhältnissen. Zur Kontrolle des Raumklimas sind Messgeräte geeignet, die gleichzeitig ...
Eßmann, Frank; Gänßmantel, Jürgen; Geburtig, Gerd
3.3.2 Bilanzverfahren
aus: Energetische Sanierung von Fachwerkhäusern. Die richtige Anwendung der EnEV. 2., überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Bei Wohngebäuden kann nach EnEV, Anlage 1 der Jahres-Primärenergiebedarf Q P wie bisher auf der Grundlage der DIN EN 832 30 , DIN V 4108-6 31 sowie DIN V 4701-10 32 ermittelt werden. Der dämmtechnische Zustand der Bauteile und die anlagentechnische Ausgestaltung sind in der EnEV, Anlage 1, Tabelle 1 (bei Wohngebäuden) bzw. Der so ermittelte Wert wird mit Höchstwerten nach EnEV, Anlage 1, Tabelle 2 verglichen.
Gerner, Manfred
2.2 Untersuchungsmethoden
aus: Schäden an Fachwerkfassaden, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1998
Für die Untersuchung von Fachwerkfassaden steht - wie für die Untersuchung aller Holzkonstruktionen - ein breites Spektrum von Untersuchungsmethoden und Untersuchungsgeräten zur Verfügung. Solche Hinweise sind bei Fachwerkkonstruktionen Durchfeuchtungen, Verfärbungen, Algenbefall, Verformungen, Risse im Holz, Putz oder Mauerwerk, bestimmte Arten von Putzrissen oder Putzverformungen, wie Aufwölbungen oder Risse parallel zu den Hölzern des Skeletts, Abplatzungen, Merkmale an umgebenden ...
Engelfried, Robert; Eisenkrein, Helena
3.3 Belegung der Beschichtungsoberfläche (B)
aus: Schäden an polymeren Beschichtungen. Schadenfreies Bauen, Band 26. Ralf Ruhnau (Hrsg.), 2. überarb. u. erw. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Als Ablagerungen werden sowohl organische als auch anorganische, meist dünnschichtige Beläge bezeichnet, welche die Beschichtung zumindest örtlich bedecken und damit eine neue Oberfläche mit anderer Struktur, wie dies Bild 26 zeigt, neuer Farbe, anderer Helligkeit oder verändertem Glanz schaffen. Bild 29: Lösliche Anteile sind flächig (mit Regenwasserunterstützung) aus dem Beton durch die Beschichtung migriert und zu glattem Belag (säurelöslich) versintert. Bild 35 zeigt den Ausschnitt ...
Bogusch, Norbert; Duzia, Thomas
9.4 Das Klima der Wände
aus: Basiswissen Bauphysik. Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
Unter winterlichen oder sommerlichen Bedingungen wechseln die Vor- und Nachteile von Konstruktionen. Halten jedoch die sommerlichen Bedingungen länger an, beginnen die massiven Konstruktionen sich nachhaltig zu erwärmen. Daher kann der energetische Erfolg einer Konstruktion oder eines Gebäudes nicht nur an die technischen Möglichkeiten gebunden sein.
Bogusch, Norbert; Duzia, Thomas
3.3.1 Wärmeleitfähigkeit
aus: Basiswissen Bauphysik. Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes, Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2012
3-7: Vergleich der Stoffeigenschaften von trockener Luft und Wasser 1 DIN EN 12524 - Juli 2000 (zurückgezogen) Baustoffe und Bauprodukte Wärme- und feuchtschutz technische Eigenschaften tabellierte Bemessungswerte Gegenüberstellung von trockener Luft und Wasser bei 0 °C Material Rohdicht ρ kg/m 3 Wärmeleitfähigkeit λ W/(mK) spez. Die sorptiven Eigenschaften des Materials und des daraus resultierenden Ausgleichfeuchtegehalts des Baustoffs stehen in Korrelation zur ...
Maier, Josef
8.2 Heizungen in historischen Gebäuden
aus: Energetische Sanierung von Altbauten, 2., erg. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2011
Die Aufheizung des Raumes erfolgt jetzt durch den vor dem Fenster platzierten Heizkörper, der die ihn durchströmende Luft aufwärmt. Dies um so zwingender, wenn vorstehende Fensterbänke, zu dicht an der Wand angebrachte Vorhänge oder dicht an der Wand stehende Schränke den Wärmestrom zusätzlich behindern. Auch die Zufuhr von Frischluft durch undichte Fenster wurde durch den Einbau neuer, absolut dichter Fenster ausgeschaltet.
Maier, Josef
5.10.1 Beispiele für ungenügende Wärmedämmung an alten Bauteilen
aus: Energetische Sanierung von Altbauten, 2., erg. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2011
Beispiel A: Ein Pferdestall aus dem 16. Jahrhundert besitzt ein Außenmauerwerk aus Sandsteinen, innen und außen mit Kalkputz beschichtet. Der U-Wert der Außenwand entspricht nicht einmal annähernd den Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV 2009. Die Beispiele zeigen, dass historische Außenwände aus Mauerwerk eigentlich niemals den von der EnEV 2009 geforderten Referenzwert für den Wärmedurchlasswiderstand von 0,35 bzw.
Maier, Josef
5.3 Wärmedämmverbundsystem WDVS
aus: Energetische Sanierung von Altbauten, 2., erg. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2011
Fensterbleche müssen die Dicke der WDVS ebenfalls berücksichtigen, sie dürfen also nicht direkt an das Mauerwerk der Laibung angepasst werden, sonst kann es Risse im Oberputz des WDVS geben. 5-10: Geudersches Schlösschen, ehemaliger Fachwerk-Ostgiebel mit WDVS. Die neuen Fensterbänke wurden angepasst. Der Anschluss der Außendämmung des WDVS an die seitlichen Sandstein-Eckpfeiler des Gebäudes wurde derart gestaltet, dass das WDVS im letzten Meter zum Eckpfeiler hin allmählich an Dicke verlor ...
Maier, Josef
5.1 Wärmedämmstoffe
aus: Energetische Sanierung von Altbauten, 2., erg. Aufl., Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 2011
Manche Details zur Dämmung eines Altbaus lassen sich auch von verwandten technischen Regeln wie der Trockenbaunorm ATV DIN 18340, der Putznorm ATV DIN 18350 oder der Dachdeckernorm ATV DIN 18338 ableiten. Umgang mit Dämmstoffen aus künstlichen Mineralfasern KMF: Es ist sehr zu empfehlen, beim Verarbeiten von Dämmmaterial aus künstlichen Mineralfasern KMF Atemschutzmasken anzulegen. Geregelt werden Schaumkunststoffe in der DIN 18164 Schaumkunststoffe als Dämmstoffe für das Bauwesen; Dämmstoffe...
Helmstädter, Eberhard; Bartel, Klaus
6.2 Monographien, Aufsätze
aus: Heizung und Trinkwassererwärmung. Sanierungsgrundlagen Plattenbau. Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. -IEMB-, Berlin (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1996
1 AGFW, Büro Prof. Loose: „Modernisierung von fernwärmeversorgten Heizungs-, Lüftungs- und Trinkwassererwärmungsanlagen in den neuen Bundesländern“, Mai 1992 2 Analyse zur Senkung der CO 2-Emission bei der Raumheizung durch die Veränderung der Energieträgerstruktur und die energieökomomische Verbesserung der Bausubstanz, Institut für Heizung, Lüftung und Grundlagen der Bautechnik Berlin 1990, unveröffentlicht 3 Bublitz, D.; Loose, P.; Schmidt, P.: Modernisierung von ...
Helmstädter, Eberhard; Bartel, Klaus
5.2 Vorhandene Systeme
aus: Heizung und Trinkwassererwärmung. Sanierungsgrundlagen Plattenbau. Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. -IEMB-, Berlin (Hrsg.), Stuttgart: Fraunhofer IRB Verlag, 1996
In örtlichen Feuerstätten kamen als Energieträger feste Brennstoffe oder Gas (Stadtgas oder Erdgas) zur Anwendung. Eine andere Möglichkeit für die Beheizung abgelegener Räume, wie Bad-/WC-Räume oder Küchen bot sich dadurch, daß die KOLH mit einem wassergefüllten Heizeinsatz für eine Schwerkraft-Warmwasserheizung ausgerüstet wurde. Zur Beheizung von Küchen kamen als örtliche Feuerstätten Beistellherde zum Einsatz.
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