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Demonstrationsfabriken. Eine gebäudetypologische Untersuchung


Moser, Franziska
Aachen (Deutschland)
Selbstverlag
2022, 275 S., Abb., Tab., Lit.

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[Quelle: https://d-nb.info]

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Mit der Konzeption des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 im Jahr 2011 wird der Diskurs um Industrieproduktion im deutschsprachigen Raum neu belebt. Der Begriff Industrie 4.0 verweist auf einen antizipierten revolutionären Wandel in der Industrieproduktion, der nach der Mechanisierung von Produktion mittels Dampfkraft, dem Einsatz elektrischer Energie in der Produktion sowie der Produktionsautomatisierung durch (Mikro-) Elektronik tiefgreifende Veränderungen industrieller Produktions- und Arbeitsweisen bedingen soll. Grundlage dieser neuen Entwicklungsstufe industrieller Produktion bilden Internettechnologien, die eine Vernetzung von (Produktions-)Ressourcen, Menschen und Diensten im virtuellen Raum und in Echtzeit ermöglichen. Im Zuge dieser Veränderungsprozesse lässt sich in den vergangenen Jahren das Aufkommen von Industriebauten beobachten, die sich mit direktem Bezug zum Industrie- 4.0-Projekt positionieren. Diese Gebäude bieten einen Ansatzpunkt für die Untersuchung der Industriearchitektur dieser antizipierten vierten industriellen Revolution. In diesen als Demonstrationsfabriken bezeichneten Industriegebäuden werden die Funktionen Forschung, Produktion und Demonstration räumlich miteinander kombiniert. Zudem bieten sie Flächen für die Kooperation von Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft, die in wechselnden Konstellationen und über unterschiedlich lange Zeiträume in Demonstrationsfabriken anhand konkreter Projekte zusammenarbeiten. Ziel dieser Funktionsüberlagerung und interorganisationellen Kooperation ist die Entwicklung und Erprobung zukünftiger Produktionsmethoden und der dazugehörigen Arbeitsprozesse. Demonstrationsfabriken sind räumlich kompakte Gebäude in urbaner oder semiurbaner Lage, die sich durch ihre hochwertige Gestaltung sowie ihre gestalterische und programmatische Öffnung auszeichnen. Diese Arbeit ordnet Demonstrationsfabriken in einen historischen, gesellschaftlichen und typologischen Kontext ein. Der neuartige Gebäudetypus wird anhand von gebauten sowie in Planung befindlichen Beispielen beschrieben und analysiert, um maßgebende funktionale sowie gestalterische Merkmale abzuleiten. Die Untersuchung erweitert damit die intensive wissenschaftliche und öffentliche Beschäftigung mit dem Industrie-4.0-Projekt um eine architektonische Betrachtungsebene.




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Brandschutz im Bestand. Industriegebäude
Gerd Geburtig
Brandschutz im Bestand. Industriegebäude
2., überarb. u. erw. Aufl.
2020, 352 S., 52 überw. farb. Abb., 4 Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Brände gehören zu den großen Gefahren für Bauten jeglicher Art. Auch Industriegebäude können von Brandschäden betroffen sein. Der materielle Schaden ist hier üblicherweise besonders groß. Dem Brandschutz kommt daher eine sehr große Bedeutung zu. Um Industriebauten für den Brandfall zu sichern, wurde die Normenreihe DIN 18230 erarbeitet. Hier finden sich Angaben zur Feuerwiderstandsdauer, Rechenwerte, Angaben zu Brandsimulationen und mehr. Das Buch konzentriert sich auf Konzepte und Maßnahmen speziell für bestehende Industriebauten. Grundlage hierfür ist die Gefahrenanalyse. Davon ausgehend werden Planungsabläufe erstellt und Brandschutzmaßnahmen getroffen. Das Werk bietet gut verständlich aufbereitete Informationen zu Fragen wie der individuellen Dringlichkeit von Brandschutzmaßnahmen, Arten von Gefährdungen und Umfang und Zeitpunkt notwendiger Nachrüstungen. In der zweiten Auflage wird auf die neue Muster-Industriebaurichtlinie und deren Konsequenzen für Brandschutzkonzepte in Bestandsbauten eingegangen. Des Weiteren beinhaltet das Buch diverse Checklisten zum Thema, die helfen, den brandschutztechnischen Bedarf in bestehenden Industriegebäuden abzuschätzen.


Industriearchitektur in Sachsen im europäischen Kontext
Bernd Sikora, Helmuth Albrecht
Industriearchitektur in Sachsen im europäischen Kontext
2020, 192 S., mit s/w- und Farbabb. 26.5 cm, Softcover
Mitteldeutscher Verlag
 
 
In Sachsen begann das Industriezeitalter mit drei Fabriken für maschinelle Spinnerei in der Region Chemnitz. Ihre Ausstattung folgte Vorbildern aus England, wo die erste Spinnerei der Geschichte entstanden war. Die Anregungen für die neue Architekturaufgabe »Fabrik« kamen aus regionalen barocken Bautraditionen und der französischen Revolutionsarchitektur. Johann Traugott Lohse entwickelte daraus in Sachsen einen eigenständigen Stil. Die Fabriken, die Baumeister nach ihm schufen, waren zweckmäßig und schmucklos. Mit der rasanten Entwicklung des Fabrikwesens erhielten die Gebäude architektonische Form, eine eigenständige Fabrikarchitektur erwuchs daraus jedoch noch nicht. Erste moderne Gebäude entstanden schließlich mit der Industrialisierung des Fabrikbaus selbst. Der Band vermittelt einen Eindruck von der Entwicklung der Industriearchitektur vom 18. bis ins 21. Jahrhundert. Autor Bernd Sikora nutzt hierfür seine vielfältige Erfahrung als Architekt, Sachbuchautor und Kurator. Ergänzend gibt Helmuth Albrecht, Professor für Technikgeschichte und Industriearchäologie in Freiberg, einen Überblick zu Industriekultur und -denkmalpflege Sachsens im europäischen Vergleich.


Die Hamburger Speicherstadt
Ralf Lange
Die Hamburger Speicherstadt
Geschichte. Architektur. Welterbe
2., Aufl.
2019, 384 S., m. 400 historische und Farbabbildungen. 275 mm, Hardcover
Dölling & Galitz
 
 
Die 1888 eröffnete Speicherstadt war ein Viertel der Superlative. 22 Speicherblöcke mit 330.000 Quadratmetern Lagerfläche reihten sich entlang der Fleete, die von 23 neu errichteten Brücken überspannt wurden. Eine Kraftzentrale mit Kesselhaus und Maschinenstation versorgte alle Gebäude mit Druckwasser und Elektrizität. Und auch in gestalterischer Hinsicht wurde die Bauaufgabe exzellent gelöst: Das einzigartige Ensemble gilt heute als Hauptwerk der neogotischen "Hannoverschen Schule". Das Buch erzählt die komplette Baugeschichte dieses weltweit größten Lagerhauskomplexes inklusive seiner Vorgeschichte (Zollanschluss, Standortwahl, Gründung der HFLG Hamburger Freihafen-Lagerhaus Gesellschaft, spätere HHLA). Informationen zu den Architekten, zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg sowie zur aktuellen Revitalisierung des Quartiers ergänzen die Darstellung. Zusammen mit einem Verzeichnis der erhaltenen Bauten und rund 400 aktuellen sowie historischen Fotografien ist der Titel ein Standardwerk zu einem Architekturensemble von internationaler Bedeutung, das heute zum UNESCO-Welterbe zählt.


Albert Kahns Industriearchitektur
Albert Kahns Industriearchitektur
Form Follows Performance
2019, 240 S., 50 b/w and 125 col. ill. 330 mm, Hardcover
Birkhäuser Berlin
 
 
Albert Kahn ist der wohl bedeutendste Industriearchitekt des 20. Jahrhunderts. Seine Fabriken für Ford, General Motors, Chrysler, Glenn Martin usw. sind vorbildgebend für die weitere Entwicklung des modernen Bauens. Gerade auch die Architekten des Bauhauses haben sich an Kahn orientiert. Hervorzuheben ist die hohe ästhetische Qualität seiner Konstruktionen und der entstandenen weiten Hallenräume - vom Stahlbeton bis zur reinen Stahlkonstruktion.


Planung von Industriebauprojekten
Lisa Seiler
Planung von Industriebauprojekten
Einflussfaktoren und Aufwandswerte für Kostenermittlung, Benchmarking und Steuerung von Projekten
2016, XVII, 218 S., 55 b/w ill., 38 b/w tbl. 240 mm, Hardcover
Oldenbourg
 
 
Die Kalkulation von Kosten und Erlösen ist eine elementare Grundlage jeden wirtschaftlichen Handelns. In Planungsbüros ist daher eine aufwandsbasierte Kostenermittlung für die Aufwendungen zur Erbringung ihrer Planungsleistungen für Projekte unerlässlich. Dafür sind Kosten- bzw. Aufwandsansätze notwendig. Diese Planungsaufwandskennwerte können beispielsweise aus der Auswertung und Analyse vorangegangener, bereits abgeschlossener Projekte gewonnen werden. Im Rahmen der Arbeit werden Planungsaufwandskennwerte basierend auf Vergleichsprojekten erarbeitet, wobei der Industriebau den Betrachtungsumfang definiert. Grundlage dafür sind 91 reale Objektplanungsprojekte in Deutschland, die in 14 Planungsbüros unter Einsatz eines standardisierten Fragebogens erhoben werden. Dabei werden nicht allein die Planungsaufwendungen, sondern auch alle wesentlichen Projekteigenschaften sowie die relevanten Bürostrukturen erfasst. Bei der Auswertung der Datengrundlagen gilt es im Wesentlichen, die Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen dem Planungsaufwand gemessen in Arbeitsstunden sowie den Projekt- und Büroeigenschaften zu erkennen. Dabei kommen strukturprüfende Verfahren wie die Regressionsanalyse zum Einsatz. So werden die wichtigsten Einflussfaktoren ermittelt und daraus statistische Planungsaufwandskennwerte abgeleitet. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass die statistische Ermittlung relevanter Einflussfaktoren auf Planungsprozesse und Ableitung von Aufwandskennwerten aus der statistischen Untersuchung abgeschlossener Projekte überhaupt möglich ist. Als Ergebnisse liegen die statistisch signifikanten Einflussfaktoren auf Stundenaufwände für Planungsleistungen vor. Für jede Leistungsphase der HOAI werden die relevanten Einflussfaktoren mit ihrer Wirkungsrichtung ermittelt und nach ihrer Einflusshöhe bewertet. Auf der Grundlage der wichtigsten Einflussfaktoren werden Aufwandskennwerte dargestellt. Des Weiteren zeigt die Arbeit, in welcher Höhe die übergeordneten Faktorengruppen, denen die einzelnen Einflussfaktoren bezügli


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Unterschiedliche Torsysteme in Industriegebäuden unter Berücksichtigung energetischer, bauklimatischer und wirtschaftlicher Aspekte. Abschlussbericht
Gerhard Hausladen, Klaus Klimke, Jakob Schneegans, Timm Rössel, Johannes Scholten, Christine Hans
Unterschiedliche Torsysteme in Industriegebäuden unter Berücksichtigung energetischer, bauklimatischer und wirtschaftlicher Aspekte. Abschlussbericht
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2866
2013, 90 S., 78 Abb. u. 18 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Industriegebäude zeichnen sich im Gegensatz zum Wohn- bzw. Verwaltungsbau durch hohe Wärmelasten sowie eine große Bandbreite unterschiedlicher Nutzungen aus, was auf die Vielfältigkeit der dort stattfindenden Prozesse zurückzuführen ist. Gemeinsamer Bestandteil aller Gebäude dieser Typologie sind lndustrietore, welche für Zulieferung und Abtransport von Gütern erforderlich sind. Beim Offenstehen eines Tores können hohe Volumenströme bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen resultieren, insbesondere zur kalten Jahreszeit. Dies führt zu einer unbehaglichen Raumklimasituation und erhöht den Heizbedarf des Gebäudes. Im Forschungsvorhaben wurde der Einfluss von Torsystemen und den damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Gebäude untersucht. Basis der Forschungsarbeit bilden Simulationsrechnungen mit einem thermischen Gebäudesimulationsmodell, welches sowohl gebäudespezifische Parameter (z.B. unterschiedliche Nutzungszeiten, interne Wärmelasten, Temperaturschichtung) als auch torspezifische Eigenschaften (Z.B. U-Werte, Leckagen, Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten) berücksichtigt. In einem ersten Schritt wurden anhand der definierten Gebäudemodelle "Fertigung", "Werkstatt" und "Logistik" die verschiedenen torspezifischen Parameter wie z.B. der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und verschiedene Öffnungsdauern untersucht, um deren Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes bestimmen zu können. Nach Identifikation der Einflussgrößen werden mehrere, an der Praxis orientierte Szenarien mit entsprechenden Toröffnungszyklen und Öffnungsdauern in den Simulationen abgebildet. Ziel ist es, für das jeweilige Szenario effiziente Tortypen aufzuzeigen. Als letzter Bearbeitungsschritt werden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des thermischen Komforts, z.B. ein bedarfsgerechtes, höhenvariables Öffnen untersucht. Die Vermeidung bzw. Minimierung von öffnungsbedingten Lüftungswärmeverlusten stellt das größte Potential zur Energieeinspar


Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil A: Einleitung. Teil B: Szenariotechnik. Teil C: Lebens. zyklusbetrachtung
Uwe Dombrowski, Sibylle Hennersdorf, Mustafa Celik, Sebastian Weckenborg, Tim Mielke, Carsten Roth, Antje Voigt, Regina Sonntag, Werner Kaag, Christian Laviola, Sima Rustom
Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil A: Einleitung. Teil B: Szenariotechnik. Teil C: Lebens. zyklusbetrachtung
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2756/1
2011, 95 S., 18 Abb. u. 7 Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Kürzer werdende Produktlebenszyklen und ein verstärkter globaler Wettbewerb stellen Industriebetriebe vor ständig neue Herausforderungen. Das Fabrikgebäude wird zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor, da es maßgeblich dazu beiträgt, wie der Industriebetrieb auf veränderte Anforderungen reagieren kann und welche Investitionen dafür erforderlich sind. Ein entscheidender Aspekt hierbei sind die Kosten über den Lebenszyklus des Gebäudes. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Planung und Realisierung von Industriebauten durch einen ganzheitlich orientierten und interdisziplinären Planungsleitfaden zu unterstützen. Um von Anfang an die verbesserte Koordination der Schnittstellen zu berücksichtigen, wurde das Forschungsvorhaben in einem interdisziplinären Team aus Architekten und Fabrikplanern der Technischen Universität Braunschweig bearbeitet und durch zahlreiche Industrievertreter unterstützt. Grundlage für die Ausarbeitung eines Planungsleitfadens für den zukünftigen Industriebau ist die Formulierung von möglichen zukünftigen Anforderungen. Mit Hilfe der Szenariotechnik konnten drei Szenarien entwickelt werden, die den Industriebetrieb der Zukunft charakterisieren. Aus den Szenarien wurden Kernanforderungen abgeleitet, welche gemeinsam mit den Ergebnissen einer Defizitanalyse aktueller Planungsprozesse die Grundlage der im Forschungsvorhaben entwickelten Planungssystematik bilden. Die Systematik beschreibt die Handlungsfelder "Industriegebäude" sowie "Planungs- und Erstellungsprozess" anhand der Themenfelder Qualität, Kosten, Zeit, Kompetenzen, Konstellationen, Kommunikation und Flexibilität. Je nach priorisiertem Themenfeld werden dem Anwender aus einem Katalog von 27 praxisnahen Methoden und Werkzeugen geeignete Verfahren angeboten. Ergänzend zur vorgestellten Planungssystematik wurden eine Strukturtypologie und ein Strategienkatalog erarbeitet, die zu einer zukunftsorientierten Struktur von Industriebauten leiten sollen. In 23 Fallbeispielen wurden bestehende Industriebauten analysiert und die erkannten Strukt


Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil D: Planungssystematik
Regina Sonntag, Antje Voigt
Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil D: Planungssystematik
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2756/2
2011, 280 S., zahlr. Abb. u. Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Kürzer werdende Produktlebenszyklen und ein verstärkter globaler Wettbewerb stellen Industriebetriebe vor ständig neue Herausforderungen. Das Fabrikgebäude wird zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor, da es maßgeblich dazu beiträgt, wie der Industriebetrieb auf veränderte Anforderungen reagieren kann und welche Investitionen dafür erforderlich sind. Ein entscheidender Aspekt hierbei sind die Kosten über den Lebenszyklus des Gebäudes. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Planung und Realisierung von Industriebauten durch einen ganzheitlich orientierten und interdisziplinären Planungsleitfaden zu unterstützen. Um von Anfang an die verbesserte Koordination der Schnittstellen zu berücksichtigen, wurde das Forschungsvorhaben in einem interdisziplinäre Team aus Architekten und Fabrikplanern der Technischen Universität Braunschweig bearbeitet und durch zahlreiche Industrievertreter unterstützt. Grundlage für die Ausarbeitung eines Planungsleitfadens für den zukünftigen Industriebau ist die Formulierung von möglichen zukünftigen Anforderungen. Mit Hilfe der Szenariotechnik konnten drei Szenarien entwickelt werden, die den Industriebetrieb der Zukunft charakterisieren. Aus den Szenarien wurden Kernanforderungen abgeleitet, welche gemeinsam mit den Ergebnissen einer Defizitanalyse aktueller Planungsprozesse die Grundlage der im Forschungsvorhaben entwickelten Planungssystematik bilden. Die Systematik beschreibt die Handlungsfelder "Industriegebäude" sowie "Planungs- und Erstellungsprozess" anhand der Themenfelder Qualität, Kosten, Zeit, Kompetenzen, Konstellationen, Kommunikation und Flexibilität. Je nach priorisiertem Themenfeld werden dem Anwender aus einem Katalog von 27 praxisnahen Methoden und Werkzeugen geeignete Verfahren angeboten. Ergänzend zur vorgestellten Planungssystematik wurden eine Strukturtypologie und ein Strategienkatalog erarbeitet, die zu einer zukunftsorientierten Struktur von Industriebauten leiten sollen. In 23 Fallbeispielen wurden bestehende Industriebauten analysiert und die erkannten Struktu


Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil E: Strukturen zukunftsfähiger Industriebauten
Christian Laviola, Sima Rustom
Planungsleitfaden Zukunft Industriebau. Ganzheitliche Integration und Optimierung des Planungs- und Realisierungsprozesses für zukunftsweisende und nachhaltige Industriegebäude. Abschlussbericht. Teil E: Strukturen zukunftsfähiger Industriebauten
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2756/3
2011, 370 S., zahlr. Abb. u. Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Kürzer werdende Produktlebenszyklen und ein verstärkter globaler Wettbewerb stellen Industriebetriebe vor ständig neue Herausforderungen. Das Fabrikgebäude wird zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor, da es maßgeblich dazu beiträgt, wie der Industriebetrieb auf veränderte Anforderungen reagieren kann und welche Investitionen dafür erforderlich sind. Ein entscheidender Aspekt hierbei sind die Kosten über den Lebenszyklus des Gebäudes. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Planung und Realisierung von Industriebauten durch einen ganzheitlich orientierten und interdisziplinären Planungsleitfaden zu unterstützen. Um von Anfang an die verbesserte Koordination der Schnittstellen zu berücksichtigen, wurde das Forschungsvorhaben in einem interdisziplinäre Team aus Architekten und Fabrikplanern der Technischen Universität Braunschweig bearbeitet und durch zahlreiche Industrievertreter unterstützt. Grundlage für die Ausarbeitung eines Planungsleitfadens für den zukünftigen Industriebau ist die Formulierung von möglichen zukünftigen Anforderungen. Mit Hilfe der Szenariotechnik konnten drei Szenarien entwickelt werden, die den Industriebetrieb der Zukunft charakterisieren. Aus den Szenarien wurden Kernanforderungen abgeleitet, welche gemeinsam mit den Ergebnissen einer Defizitanalyse aktueller Planungsprozesse die Grundlage der im Forschungsvorhaben entwickelten Planungssystematik bilden. Die Systematik beschreibt die Handlungsfelder "Industriegebäude" sowie "Planungs- und Erstellungsprozess" anhand der Themenfelder Qualität, Kosten, Zeit, Kompetenzen, Konstellationen, Kommunikation und Flexibilität. Je nach priorisiertem Themenfeld werden dem Anwender aus einem Katalog von 27 praxisnahen Methoden und Werkzeugen geeignete Verfahren angeboten. Ergänzend zur vorgestellten Planungssystematik wurden eine Strukturtypologie und ein Strategienkatalog erarbeitet, die zu einer zukunftsorientierten Struktur von Industriebauten leiten sollen. In 23 Fallbeispielen wurden bestehende Industriebauten analysiert und die erkannten Struktu


Energetische Optimierung einer Produktionshalle unter besonderer Berücksichtigung eines innovativen Lüftungskonzeptes. Abschlußbericht
Margrit Kennedy, Joachim Eble, Alois Graw, Reto Miloni, Alan Müller, Julius Natterer, Arnold Schlüter, Klaus Sonnenmoser, Wilhelm Stahl
Energetische Optimierung einer Produktionshalle unter besonderer Berücksichtigung eines innovativen Lüftungskonzeptes. Abschlußbericht
Bauforschung, Band T 2886
1999, 126 S., Abb.,Tab.,Lit.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Die in Kassel-Waldau realisierte Produktionshalle entstand in einem integralen Planungsprozeß. In der Auswahl der Baumaterialien wurde versucht, ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Die Hallenorientierung wurde nach energetisch-solaren und belichtungstechnischen Kriterien optimiert. Das gewerkeübergreifende Ziel war die Verbesserung des Arbeitsplatzkomforts. Dies wurde ohne zusätzliche Kosten realisiert. Das Quelllüftungssystem mit Frischluftkonditionierung über Erdkanäle wurde in dieser Art erstmals in einer Produktionshalle realisiert. Es hat eine hohe Lüftungseffizienz bei niedrigen Luftwechselzahlen. Schadstoffe werden nicht in der Halle verteilt, sondern nach oben abgeführt. Die Frischluftzufuhr über Erdkanäle bringt neben der Reduktion des Lüftungswärmebedarfs durch die Luftvorwärmung im Winter zusätzlich eine natürliche Kühlung der Halle im Sommer. Als weitere Neuerung wird eine Luftwärmerückgewinnung über Luft-Wasser-Wärmetauscher eingebaut. Der vorausberechnete Heizwärmebedarf der Halle liegt 93 Prozent unter dem Wert einer Referenzhalle. Bei der Gesamtprimärenergiebilanz der Halle zeigt sich der Vorteil einer umfassenden energetischen und ökologischen Optimierung in der geringeren Umweltbelastung. Über einen Zeitraum von 50 Jahren wird Primärenegie in einer Größenordnung eingespart, die einer Umweltbelastung von 10340 Tonnen Kohlendioxid entspricht.


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