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Buch: Bauen+ Schwerpunkt: Energie

Bauen+ Schwerpunkt: Energie

Forschung und Technik, Projekte, Interviews
Edition Bauen+, Band 2
Hrsg.: Reinhard Eberl-Pacan, Klaus-Jürgen Edelhäuser, Birger Gigla
2022, 128 S., 154 Abb., 16 Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-7388-0713-4

Inhalt

Der zweite Band der Schriftenreihe »Edition Bauen+« beinhaltet wesentliche Fachbeiträge der Fachzeitschrift Bauen+ aus dem Bereich Energie. Vom Hofer Sonnenhaus mit zukunftsweisendem Energie- und Baukonzept über die Vorteile eines Makadamspeichers, ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude aus Holz, die beeindruckende Verwandlung einer Kirche bis zu einem Plusenergiehof auf dem Land werden wegweisende Projekte vorgestellt.
Die ausgewählten Fachartikel zeigen neben den Projektbeispielen neueste Forschungsentwicklungen, die in der Praxis angekommen sind, und geben damit vielfältige Anregungen. Die Experteninterviews setzen ebenfalls interessante Impulse. Zusammengefasst wird gezeigt, wie Bauen heute funktioniert: interdisziplinär, kompetent und spezialisiert.


Verfügbare Formate

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Inhaltsverzeichnis

Forschung und Technik

Energiebedarfswerte nach EnEV versus Energieverbrauch

Ist es wirklich nur der Nutzer? – Marco Hartner, Svenja Carrigan, Oliver Kornadt und Christoph Beecken

Grundtemperierung eines Altbaus

Thermische Aktivierung der Gebäudehülle – Anton Maas, Marc Klatecki und Rolf Gross

Wärmedämmung und Luftdichtheit von Bestandsgebäuden mit Einblasdämmung und Dichtklebern verbessern

Untersuchungen zur gezielten Injektion von zusätzlichem Dämmstoff – Katja Biek

Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine Solarpflicht

Bestehende und gesetzlich mögliche Regelungen – Gabriele Purper

Wo steht das Recycling von Bauprodukten energetisch?

Beim Recycling anfallender Energieaufwand von der Aufbereitung des Bauabbruchs über seine Weiterverarbeitung bis zum neuen Bauprodukt – Karin Gruhler, Jan Reichenbach, Sonja Steinmetzer und Georg Schiller

Potenzialanalyse des Einsatzes bestehender Heizsysteme zur Raumkühlung

Einsatzmöglichkeiten und Grenzen – Matthias Pazold, Sabine Giglmeier, Matthias Winkler und Zhenming Peng

LUX: natürliche Ressource in Stadt und Haus

Geometrische Zusammenhänge von städtebaulichen Anordnungen und Tageslichtausbeute in der Planung nutzen – Thomas Jocher, Jakub Pakula und Diego Romero

Neue Dämmstoffe auf dem Weg in die praktische Anwendung

Fünf Beispielprojekte aus der Forschungsinitiative »HighTechMatBau« – Micha Illner

Energieeffizienter Sanierungsfahrplan für kommunale Quartiere

Erkenntnisse aus dem 3%-Projekt – Uta Schneider-Gräfin zu Lynar, Judith Commenges, Sebastian Dybowski, Hauke Meyer, Marie Preuß, Thomas Bäumer, Stephanie Huber, Tobias Popovic und Andreas Schmitt

Sonnenenergie gewinnen und Regensicherheit erhalten

Häufige Fehler und deren Vermeidbarkeit anhand typischer Schadensfälle – Ralf Spilker und Géraldine Liebert

Elektrische Speicher in EffizienzhausPLUS Wohngebäuden

Hohe solare Deckungsanteile durch Eigenstromnutzung – Franziska Bockelmann, Thomas Wilken und M. Norbert Fisch

Holzpellets – klimaneutral heizen

Holz nutzen, erneuerbar heizen, Klima schützen – Klaus W. König

Die Wahl des optimalen Dämmstoffs

Vergleich hinsichtlich Kosten, Amortisationszeit und CO2-Einsparung – Arnold Drewer und Kerstin Paschko

Experteninterviews

»Die Zukunft der Nachhaltigkeit oder ist Nachhaltigkeit die Zukunft?«

Wolfgang Linden

»Zukunft Bau – effiziente Ressourcennutzung«

Angelika Smuda

»Das Konzept der vorgefertigten Bauelemente ist auch für die energetische Renovierung von Gebäuden geeignet«

Ove Mørck

»Schwimmbad sanieren für Smart Cities«

Ove Mørck

Projekte

Sonnenhaus mit zukunftsweisendem Energie- und Baukonzept

Aufruf zu einer neuen Zeit des solaren Bauens – Oliver Berghamer und Uwe Fickenscher

Wärmespeicherung mit einem Makadamspeicher

Effektive Wärmespeicherung muss nicht teuer sein – Bernd Bonso

Dreigeschossiges Verwaltungsgebäude aus Holz

Holzbau als moderne Visitenkarte – Eva Maria Mittner

Beeindruckende Verwandlung der Melanchthon-Kirche

Neustrukturierung mit energetischer Sanierung in Hannover-Bult erfolgreich umgesetzt – Eva Maria Mittner

Plusenergiehof auf dem Land

Hof setzt Maßstäbe hinsichtlich Nachhaltigkeit, innovativer Technologie und Gestaltung – Achim Pilz

Das GebäudeEnergieGesetz passiert das Bundeskabinett

Wie der neue Entwurf die parallel laufenden Regeln zusammenführt – Melita Tuschinski

Stichwortverzeichnis

Autoreninfo

Herausgeber der Reihe sind die Redakteure der Fachzeitschrift Bauen+:
Dipl.-Ing. Architekt Reinhard Eberl-Pacan ist leitender Redakteur und verantwortlich für den Bereich Brandschutz der Bauen+, Geschäftsführer der Eberl-Pacan Gesellschaft von Architekten mbH, Vize-Präsident des Deutschen Instituts für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB), Planer und Sachverständiger für den vorbeugenden Brandschutz (AK Berlin) sowie Sachverständiger für die brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung (EIPOS).
Dipl.-Ing. (FH) Klaus-Jürgen Edelhäuser ist verantwortlich für den Bereich Energie in der Bauen+, Geschäftsführender Gesellschafter der Konopatzki & Edelhäuser Architekten und Beratende Ingenieure GmbH und Mitglied des Vorstands der Bayerischen Ingenieurekammer.
Prof. Dr.-Ing. Birger Gigla ist in der Bauen+verantwortlich für den Bereich Schallschutz, ist ö.b.u.v. Sachverständiger für Schallschutz im Hochbau (IHK Lübeck) und leitet die sachverständige Prüfstelle für Güteprüfungen nach DIN 4109 im Institut für Akustik an der Technischen Hochschule Lübeck. Dort vertritt er den Schallschutz auch als Professor im Fachbereich Bauwesen.



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Mike de Saldanha
Smart bauen
Architektonische und technische Strategien für energieoptimierte Gebäude, Quartiere und Städte
2021, 297 S., 101 Abb., 162 Graf. u. 1 Tab., Hardcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Smart zu bauen bedeutet, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln, das sowohl eine Optimierung des Energie- und Materialverbrauchs als auch der Behaglichkeit und Gestaltung zum Ziel hat. Der Autor stellt anhand von Praxisbeispielen eine Vielzahl von zukunftsorientierten, energieoptimierten Baukonzepten vor - vom einzelnen Raum bis zu ganzen Stadtteilen. Durch den themenübergreifenden Ansatz wendet sich das Buch gleichermaßen an Architekten und Ingenieure wie an Bauherren und alle, die sich für Architektur und Stadtplanung im Kontext der Energiewende interessieren.


Johann Reiß, Micha Illner, Hans Erhorn, Annette Roser, Karin Schakib-Ekbatan, Edelgard Gruber, Manuel Winkler, Werner Jensch
Energieeffiziente Schulen
Konzept - Umsetzung - Messung - Ergebnis - Kosten
2021, 372 S., 262 Abb., 63 Tab., Hardcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Die räumlichen und hygienischen Bedingungen vieler Schulen erfüllen nicht mehr die heutigen Erwartungen. Zudem weisen die Gebäude einen hohen Energieverbrauch auf und belasten damit den Haushalt der Kommunen. In der Bevölkerung besteht Konsens, dass Schulen für die gesellschaftliche Zukunft eine hohe Bedeutung haben. Mit der Forschungsinitiative "Energieeffiziente Schulen - EnEff:Schule" förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Vorhaben, bei dem gezeigt wurde, wie Schulgebäude das energetische Niveau einer 3-Liter-Haus-Schule oder einer Plusenergieschule erreichen können. Neben der energetischen Sanierung von zum Teil 50 Jahre alten Schulgebäuden wurden auch Schulneubauten erstellt. Die umgesetzten Beispiele zeigen, wie durch heute verfügbare technische und bauliche Innovation der Primärenergiebedarf für Heizung, Lüftung, Kühlung, Trinkwarmwassererwärmung und Beleuchtung wirtschaftlich gesenkt werden kann. Eine Begleitforschung hat alle Projekte intensiv begleitet, die Messergebnisse ausgewertet, dokumentiert und die Daten in Querauswertungen einander gegenübergestellt. Ferner fanden Befragungen der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer vor und nach der Sanierung statt. Anhand der ermittelten Daten und Erkenntnisse konnten umfangreiche Empfehlungen zusammengestellt werden, die sowohl für die Sanierung als auch für den Schulneubau hilfreich sind. Für alle Personen und Institutionen, die bei der Planung eines Schulneubaus oder der Sanierung eines Schulgebäudes eingebunden sind, enthält das Buch wertvolle Informationen.


Eberhard Hinz, Andreas Enseling
Leitfaden Energietechnische Portfolio-Analyse in Wohnungsunternehmen
2021, 100 S., 29 Abb., 12 Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Von Wohnungsunternehmen wird gefordert, dass ihre Gebäudebestände künftig den ambitionierten Klimaschutzvorgaben entsprechen. Dazu sollte zunächst der gegenwärtige energietechnische Zustand des Wohngebäudebestands festgestellt und transparent erfasst werden. Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die z. B. durch Energieausweise gewonnenen Daten sowie weitere energierelevante Informationen in ihren Managementprozess - insbesondere das Portfoliomanagement - zu integrieren. Für die Unternehmen der Wohnungswirtschaft bedeutet der Aufbau eines umfassenden energietechnischen Portfoliomanagements jedoch häufig einen erheblichen Aufwand. Ein pragmatischer Einstieg in das energietechnische Portfoliomanagement über ein Energiekataster und eine Gebäudetypologie, um technische und wirtschaftliche Einsparpotenziale zu identifizieren, ist Inhalt einer energietechnischen Potenzialanalyse und wird im Buch am Beispiel eines fiktiven Wohnungsunternehmens dargestellt. Das Buch wendet sich in erster Linie an das Management von (kommunalen) Wohnungsunternehmen, aber auch an Akteure auf (kommunal)politischer Ebene, die mit entsprechenden Vorgaben die Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinflussen können.


Rainer Dirk, Medin Verem
Band 1. Teilband 1. Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Praxisnah anhand von Beispielen erläutert
2021, XII, 288 S., 24 cm, Buch
Reguvis Fachmedien
 
 
Auf der Grundlage zweier Beispiele (Wohngebäude - WG, Nichtwohngebäude - NWG) werden im Buch die neuen Anforderungen anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Das Anforderungsniveau wird mit dem GEG derzeit nicht erhöht und viele Berechnungsregeln werden übernommen, dennoch gibt es einige, relevante Umstellungen: Zusammenführung von EnEG, EnEV und EEWärmeG; quartiersbezogene Bilanzierung; die Temperaturkorrekturfaktoren für untere Gebäudeabschlüsse; pauschale Wärmebrückenzuschläge; Gleichwertigkeitsnachweis nach DIN 4108 Bbl.2:2019; der Nutzenergiebedarf für Warmwasser; Wärmeverluste der Heizwärmeübergabe; Energieertrag thermischer Solaranlagen; Berechnung von Wärmepumpen, PV-Anlagen und Blockheizkraftwerken; verpflichtende Energieberatung. Die Berechnungsgrundlagen für die Beispiele beruhen für beide Gebäudetypen auf der DIN V 18599 (2018). Für ein Wohngebäude wird ausführlich dargestellt, wie sich die energetischen Anforderungen in den letzten Jahren entwickelt haben. Ziel soll sein, Häuser so zu planen und zu bauen, um den zukünftigen Anforderungen für einen klimaneutralen Gebäudebestand zu entsprechen. Vergleichend wird auch untersucht, inwieweit die vereinfachten Nachweisverfahren bei Wohngebäuden angewendet werden dürfen. Man darf zwar Wohngebäude weiterhin nach DIN V 4108-6:2003 berechnen, allerdings nur noch bis Ende 2023.Das Beispiel für das Nichtwohngebäude wurde so gewählt, dass verschiedene Varianten gegenübergestellt werden. Neben den baulichen Faktoren spielen die technischen Varianten eine immer wichtigere Rolle. Dabei muss auch untersucht werden, inwieweit das Gebäude aktiv zur Energiegewinnung herangezogen werden kann. Insbesondere sind hier Photovoltaikanlagen zu nennen die beim Gebäudenachweis berücksichtigt werden.


Reinhard O. Neubauer
Dämmung
Weka Praxislösungen
Konstruktion - Bauphysik - Umsetzung
2021, o. Ang. v. S., Buch
Weka
 
 
Die Gebäudedämmung ist ein zentraler Faktor für die Energieeffizienz eines Gebäudes und eine gute Wärmedämmung gehört heute zu den wichtigsten Eigenschaften eines Gebäudes. Die Erstellung eines Dämmkonzepts ist komplex und stellt hohe Anforderungen. Man ist dabei u. a. mit sich laufend ändernden technischen Regeln, der permanenten Entwicklung neuer Bauprodukte sowie immer dicker werdenden Dämmschichten konfrontiert. Die überarbeitete Neuauflage des Fachbuchs Dämmung: Konstruktion - Bauphysik - Umsetzung bietet bei der Erstellung, Sanierung und Erneuerung von Gebäuden und Gebäudeteilen topaktuelles Fachwissen zur regelgerechten und effizienten Dämmung. Die vorgestellten Lösungen entsprechen den Regeln und Vorgaben aus dem neuen GEG sowie den aktuellen DIN-Normen und KfW-Vorgaben.


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Kati Jagnow, Steffen Henning
Statistische Untersuchung der Flächen- und Nutzstromanteile von Zonen in Nichtwohngebäuden
Abschlussbericht.
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 3221
2021, 149 S., 98 Abb. u. 85 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Für häufig vorkommende Nichtwohngebäude liegen nur wenige Informationen über das Vorhandensein unterschiedlicher Nutzungszonen und deren Anteil an der Nettogrundfläche vor. Darüber hinaus fehlt bei der Energiebilanzierung von Nichtwohngebäuden bisher die normative Möglichkeit, den Nutzer- bzw. Anwenderstrombedarf anhand gesicherter Kennwerte realitätsnah abzuschätzen und somit eine vollständige Wärme-, Kälte- und Strombilanz zu erzeugen. Mit dem Ziel, Aussagen zur Zonenflächenzusammensetzung unterschiedlich genutzter Nichtwohngebäude zu treffen, konnten detaillierte Angaben zur Zonenhäufigkeit und der Flächenzusammensetzung für Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindertagesstätten, Handelsgebäude/Lebensmittel, Hotels mit Restaurant, Museen und Theater erarbeitet werden.


Heike Erhorn-Kluttig, Hans Erhorn, Micha Illner, Johannes Schrade, Linda Lyslow, Astrid Ecker-Brinkmann, Konstantinos Koutsomarkos
EU-Projekt CoNZEBs - Solution sets for the Cost reduction of new Nearly Zero-Energy Buildings. Lösungsansätze für die Kostenreduzierung von Niedrigstenergiegebäuden
Abschlussbericht.
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 3232
2021, 42 S., 18 Abb. u. 4 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
In vier EU-Ländern wurde analysiert, wie die erhöhten Investitionskosten von Niedrigstenergiegebäuden im Vergleich zu den Gebäuden gemäß den energetischen Mindestanforderungen im Jahr 2017 reduziert werden können. Die Analysen Projekt haben gezeigt für die deutsche Situation, dass die anhand realisierter Mehrfamilienhäuser ermittelte Investitionskostendifferenz zwischen einer Umsetzung gemäß den energetischen Mindestanforderungen und einem KfW-Effizienzhaus 55 durch ein intelligentes Energiekonzept nicht nur ausgeglichen, sondern sogar das KfW-Effizienzhaus 55 kostengünstiger errichtet werden kann.


Tim Schöndube, Oliver Kornadt, Svenja Carrigan, Thomas Lützkendorf, Christoph Beecken, Sabine Becker
Weiterentwicklung der EnEV-Nachweisverfahren und -Anforderungen unter Berücksichtigung des Gebäudelebenszyklus
Abschlussbericht.
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 3231
2021, 201 S., 69 Abb. u. 34 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Die wesentlichen Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden sind in Deutschland im Jahr 2019 durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) festgelegt. Bei der Bewertung der energetischen Gebäudequalität wird jedoch nur der Energiebedarf während der Nutzungsphase betrachtet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass mit Verschärfung der energetischen Gebäudeanforderungen in der Vergangenheit auf der einen Seite der Energieverbrauch des Gebäudebestandes gesenkt werden konnte. Auf der anderen Seite ist der prozentuale Anteil des Energieaufwands für die Herstellung und Instandhaltung von Gebäuden im Vergleich zum Energiebedarf für den Gebäudebetrieb gestiegen. Es erscheint deshalb im Sinne des Erreichens der anspruchsvollen Klimaschutzziele Deutschlands nicht mehr zweckmäßig den Energieaufwand für die Herstellung und Instandhaltung von Gebäuden bei der Bewertung der energetischen Qualität weiterhin zu vernachlässigen. Mit diesem Forschungsprojekt wurde insbesondere das Ziel verfolgt das Berechnungsverfahren der EnEV sinnvoll weiterzuentwickeln, um zukünftig zusätzlich zum Energiebedarf resultierend aus dem Gebäudebetrieb auch den Energieaufwand für die Herstellung, Instandhaltung und Entsorgung von Gebäudekomponenten berücksichtigen zu können.


Oliver Kornadt, Svenja Carrigan, Marco Hartner, Tim Schöndube, Jonas Wilhelm, Moritz Lachmann, Hanna Lermen, Moritz Kissinger, Christoph Beecken, Sabine Becker
Analyse der Diskrepanz zwischen berechnetem Energiebedarf nach EnEV und tatsächlichem Energieverbrauch
Abschlussbericht.
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 3217
2021, 60 S., 41 Abb. u. 24 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Studien haben aufgezeigt, dass es Diskrepanzen zwischen nach EnEV berechneten Energiebedarfswerten und gemessenen Energieverbrauchswerten gibt. Diskrepanzen können zu Irritationen und zur Minderung der Akzeptanz der EnEV führen. Ferner können zu erwartende Betriebskosten oft nur unzureichend abgeschätzt werden und eine präzise Aussage hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zur energetischen Optimierung ist kaum möglich. Zur Untersuchung der Abweichungen zwischen Energiebedarf und Energieverbrauch, werden diese für reale Gebäude verglichen. Weiter werden aufbauend auf den Ergebnissen Ansätze entwickelt, um die Berechnungs- und Nachweisverfahren besser an den tatsächlichen Verbrauch anzupassen.


Lutz Dorsch, Kati Jagnow
Einheitliche Dokumentation der Gesamt- und Zwischenergebnisse der Energiebilanz nach DIN V 18599
Abschlussbericht.
Bauforschung, Band T 3376
2020, 244 S., zahlr. Abb. u. Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Mit der Energiebilanzierung von Gebäuden sind im Rahmen der Bauantragsstellung oder Bestandsmodernisierung Fachplaner betraut. Für den Nichtwohnungsbau ist in Deutschland die Normenreihe DIN V 18599 die einzig zulässige Norm, für den Wohnungsbau eines von mehreren Alternativverfahren. Kommt die DIN V 18599 zum Einsatz, wird eine Software verwendet. Darüber hinaus ist für jede Zone des Berechnungsmodells eine Monatsbilanz u.a. für die Nutzungs- und Nichtnutzungszeiten sowie für den Heiz- und Kühlfall durchzuführen. Alleine die Fülle der erforderlichen Berechnungen macht den Softwareeinsatz erforderlich. Ziel des Projektes war es daher, eine verbindliche Dokumentationsrichtlinie (Ausgabeformat und Handlungsanweisung zur Erstellung) zu entwickeln, die allen Ansprüchen einer Prüfung und allen Wünschen der beteiligten Kreise gerecht wird. Angestrebt wird die Veröffentlichung der Projektergebnisse als Beiblatt zur DIN V 18599.


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Vorländer, Jochen
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Musall, Eike; Mueller, Dennis; Rödder, Maximilian; Bauer, Jana; Brockerhoff, Maximilian; Hering, Janine
Nachverdichtung mit Holzmodulen. SDE: Team MIMO bildet aus gestapelten Tiny Houses eine WG
Tab Das Fachmedium der TGA-Branche, 2022
Tuschinski, Melita
Neue, klimarelevante Wege zur Energieeffizienz im Baubereich. Zur Innovationsklausel des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) (kostenlos)
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Kabitzsch, Klaus
Energieeffizienzklassen für Gebäude. Eine moderne Gebäudeautomation kann bis zu 30 Prozent der benötigten Energie für Heizung, Kühlung und Beleuchtung einsparen
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Harbusch, Volker
Vor- und Nachteile von Methanol für die Energiewende
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