„(…) das Buch gehört als Pflichtlektüre in jede Hand eines Tischlergesellen, Meisterschülers, Tischlermeisters oder jedem der sich beruflich mit Türen beschäftigt. Des Weiteren empfehle ich dieses Werk auch Architekten und wissbegierigen Bauherren. (…)“ Marc Schütt, 27. April 2019, Das Türenbuch, 2. Auflage.
Nach seinem Studium der Holztechnik in Rosenheim trat Rüdiger Müller 1971 seine Stelle als ‚Holzingenieur‘ beim Institut für Fenstertechnik e. V. (ift) an. Seit 1982 arbeitete er als von der IHK öffentlich bestellter Sachverständiger. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Gertraud Müller erstellte er mehr als 2000 Gutachten. 1983 gründete er das „Prüfinstitut Türentechnik + Einbruchsicherheit“, das heutige PfB – Prüfzentrum für Bauelemente in Rosenheim. Dort bringt er als Gesellschafter bis heute seine Erfahrung ein. 2020 übergab er die Leitung des Institutes an Peter Mayer.
Peter Mayer studierte ebenso Holztechnik an der TH Rosenheim. Im Zuge seiner Bachelorarbeit „Mechatronische Beschläge in der Einbruchhemmung“ entstand 2014 die Zusammenarbeit mit Rüdiger Müller. In den nachfolgenden Jahren verwirklichte Peter Mayer bereits neben seinem Masterstudium viele zukunftsweisende Projekte im Prüfzentrum für Bauelemente im Bereich der Prüfung, Inspektion und Zertifizierung.
Folgendes könnte Sie auch interessieren:
Reiner Sörries
Der Tod ist die Pforte zum Leben
Die Geschichte des Friedhofseingangs vom Mittelalter bis zur Gegenwart
2016, 352 S.,
333 Farbabb., 8 SW-Abb. 24 cm, Hardcover
Reichert
Das Friedhofstor spiegelt über die Jahrhunderte betrachtet nicht nur die Friedhofsgeschichte selbst, sondern die Einstellung der Menschen zu Leben und Tod. In dem Buch wird der Friedhofseingang systematisch vom Mittelalter bis zur Neuzeit auf seine kunsthistorische und inhaltliche Aussage befragt. Besonderer Wert wird dabei auf die Ikonographie und die Inschriften gelegt. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum, doch gibt es auch einen Blick nach Übersee, wo sich die europäische Entwicklung in teils monumentalen Formen wiederholt. Eigene Kapitel sind dem jüdischen und dem islamischen Friedhofseingang gewidmet.
Industriegebäude zeichnen sich im Gegensatz zum Wohn- bzw. Verwaltungsbau durch hohe Wärmelasten sowie eine große Bandbreite unterschiedlicher Nutzungen aus, was auf die Vielfältigkeit der dort stattfindenden Prozesse zurückzuführen ist. Gemeinsamer Bestandteil aller Gebäude dieser Typologie sind Industrietore, welche für Zulieferung und Abtransport von Gütern erforderlich sind. Beim Offenstehen eines Tores können hohe Volumenströme bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen resultieren, insbesondere zur kalten Jahreszeit. Dies führt zu einer unbehaglichen Raumklimasituation und erhöht den Heizbedarf des Gebäudes. Im Forschungsvorhaben wurde der Einfluss von Torsystemen und den damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Gebäude untersucht. Basis der Forschungsarbeit bilden Simulationsrechnungen mit einem thermischen Gebäudesimulationsmodell, welches sowohl gebäudespezifische Parameter (z.B. unterschiedliche Nutzungszeiten, interne Wärmelasten, Temperaturschichtung) als auch torspezifische Eigenschaften (Z.B. U-Werte, Leckagen, Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten) berücksichtigt. In einem ersten Schritt wurden anhand der definierten Gebäudemodelle "Fertigung", "Werkstatt" und "Logistik" die verschiedenen torspezifischen Parameter wie z.B. der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und verschiedene Öffnungsdauern untersucht, um deren Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes bestimmen zu können. Nach Identifikation der Einflussgrößen werden mehrere, an der Praxis orientierte Szenarien mit entsprechenden Toröffnungszyklen und Öffnungsdauern in den Simulationen abgebildet. Ziel ist es, für das jeweilige Szenario effiziente Tortypen aufzuzeigen. Als letzter Bearbeitungsschritt werden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des thermischen Komforts, z.B. ein bedarfsgerechtes, höhenvariables Öffnen untersucht. Die Vermeidung bzw. Minimierung von öffnungsbedingten Lüftungswärmeverlusten stellt das größte Potential zur Energieeinspar
Barrierefreie Zugänge ins Gebäude, auf Terrassen, Balkone oder in Sanitärbereiche sind für das alten- und behindertengerechte Bauen unbedingt erforderlich. Die Untersuchung zeigt typische Schadensursachen unzureichend abgedichteter, niveaugleicher Schwellen auf und stellt Detaillösungen zusammen, die sich in der Praxis als tauglich erwiesen haben. Weitergehende Konstruktionsvorschläge die in Abhängigkeit von der Beanspruchungssituation eine dauerhafte, funktionssichere Ausbildung der Anschlüsse gewährleisten, werden aufgeführt. Außenschwellen und Innenschwellen bei mäßig beanspruchten Nassräumen werden ausführlich beschrieben. Praxisbeispiele und Handlungsanweisungen vervollständigen die Thematik.
Türen und Tore müssen mehr Funktionen erfüllen, als sich nur öffnen und schließen zu lassen. Der Band stellt sowohl die allgemeinen Grundlagen als auch die besonderen Anforderungen an die heutige Tür- und Tortechnik dar, von der einfachen Zimmertür über automatische Antriebe und Türen mit Antipanikfunktion bis hin zu Luftschleieranlagen. Er befasst sich mit dem fachgerechten Einbau von Türen und Toren und macht die Vielzahl der unterschiedlichen Regelwerke, Verordnungen und Richtlinien überschaubar. Darüber hinaus werden viele Details aufgegriffen, die bisher nicht Bestandteil der Regelwerke sind. An zahlreichen Schadensbeispielen aus der Praxis hebt der Autor insbesondere jene Schwachstellen an Türen und Toren hervor, die immer wieder zu Beanstandungen und Schäden führen.
nach oben
Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen. Weitere Informationen rund um das Thema Bauforschung finden Sie in unseremPortal Bauforschung
Anmeldung zum Informationsdienst Bauforschung aktuell
Viele Menschen sind aufgrund verschiedenster körperlicher und geistiger Einschränkungen auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen. Die neu veröffentlichten und in den meisten Bundesländern baurechtlich eingeführten Normen DIN 18040 Teil 1 und 2 zum barrierefreien Bauen, richten sich zwar bereits an jeweilige individuelle Schutzziele, beinhalten jedoch keine konkreten Angaben oder individuellen Einsatzempfehlungen. Gerade im privaten Bereich und bei speziellen Einrichtungen ist aber vielmehr eine situative Ausstattung der Bauelemente erforderlich, um das Optimum für die jeweilige Nutzergruppe zu erreichen und vor allem auch bezahlbar zu machen. Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens war es barrierefreie Anforderungsprofile für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Anwendungsfälle von Fenstern und Türen zu definieren. Dazu waren auch Konzepte zu entwickeln, mit denen eine praxisnahe Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen wie Fernstern und Türen ermöglicht wird. Die Erkenntnisse des Vorhabens sollten zu Einsatzempfehlungen für barrierefreie Fenster und Türen führen.
Bei Umbaumaßnahmen am Flughafen München wurde eine über ca. 24 Jahre in Betrieb befindliche, vollverglaste Stahl-Rohrrahmentür ausgebaut (ca. 8 Millionen Öffnungs- und Schließzyklen konnten über einen angeschlossenen Drehflügelantrieb ausgelesen werden). Diesem Feuerschutzabschluss war im Rahmen der zum Zeitpunkt des Einbaus gültigen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung, erteilt 1987, eine Klassifikation T30 zugeordnet. Ziel des Vorhabens war es, diesen real gealterten Feuerschutzabschluss hinsichtlich der "vorhandenen" brandschutztechnischen Eigenschaften zu untersuchen und mit den für das Produkt seinerzeit erreichten Leistungseigenschaften zu vergleichen. Die Prüfergebnisse aus der am ift Rosenheim durchgeführten Brandprüfung nach EN 1634-1 haben bewiesen, dass regelmäßig gewartete Feuerschutzabschlüsse aus thermisch getrennten Stahl-Rohrprofilen trotz äußerst starker mechanischer Beanspruchung von ca. 8.000.000 Bedienungszyklen und der damit verbundenen Alterung bzw. Verschleißerscheinungen die Anforderungen einer Brandprüfung zum Nachweis des Feuerwiderstandes erfüllen und eine Klassifizierung als T30-FSA nach DIN 4102-5 sowie dem heutigen nationalen Zulassungsverfahren erfüllen können. Insbesondere überzeugen die im bereits 24 Jahre alten, dauerhaft genutzten Feuerschutzabschluss verbauten Stahl-Rohrrahmenprofile sowie das feuerwiderstandsfähige Verbundglas bezüglich ihrer Dauerhaftigkeit zum Erhalt der Leistungseigenschaft "Feuerwiderstand" und der "selbstschließenden Eigenschaften". Aus Sicht des ift Rosenheim ist die durchgeführte Brandprüfung auch zum derzeitigen Zeitpunkt geeignet, als Bestandteil der zu erbringenden Prüfnachweise für eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für einen Feuerschutzabschluss der Klasse T30 nach DIN 4102-5 gewertet zu werden. Daraus kann abgeleitet werden, dass die bereits 1987 durch die zulassende Stelle durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung geregelten Feuerschutzabschlüsse der Bauart vollverglaster Stahl- Rohrrahmenkonstruktionen auch den heutigen Anforderung
Gerhard Hausladen, Klaus Klimke, Jakob Schneegans, Timm Rössel, Johannes Scholten, Christine Hans
Unterschiedliche Torsysteme in Industriegebäuden unter Berücksichtigung energetischer, bauklimatischer und wirtschaftlicher Aspekte. Abschlussbericht
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2866
2013, 90 S.,
78 Abb. u. 18 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
Industriegebäude zeichnen sich im Gegensatz zum Wohn- bzw. Verwaltungsbau durch hohe Wärmelasten sowie eine große Bandbreite unterschiedlicher Nutzungen aus, was auf die Vielfältigkeit der dort stattfindenden Prozesse zurückzuführen ist. Gemeinsamer Bestandteil aller Gebäude dieser Typologie sind lndustrietore, welche für Zulieferung und Abtransport von Gütern erforderlich sind. Beim Offenstehen eines Tores können hohe Volumenströme bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen resultieren, insbesondere zur kalten Jahreszeit. Dies führt zu einer unbehaglichen Raumklimasituation und erhöht den Heizbedarf des Gebäudes. Im Forschungsvorhaben wurde der Einfluss von Torsystemen und den damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Gebäude untersucht. Basis der Forschungsarbeit bilden Simulationsrechnungen mit einem thermischen Gebäudesimulationsmodell, welches sowohl gebäudespezifische Parameter (z.B. unterschiedliche Nutzungszeiten, interne Wärmelasten, Temperaturschichtung) als auch torspezifische Eigenschaften (Z.B. U-Werte, Leckagen, Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten) berücksichtigt. In einem ersten Schritt wurden anhand der definierten Gebäudemodelle "Fertigung", "Werkstatt" und "Logistik" die verschiedenen torspezifischen Parameter wie z.B. der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und verschiedene Öffnungsdauern untersucht, um deren Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes bestimmen zu können. Nach Identifikation der Einflussgrößen werden mehrere, an der Praxis orientierte Szenarien mit entsprechenden Toröffnungszyklen und Öffnungsdauern in den Simulationen abgebildet. Ziel ist es, für das jeweilige Szenario effiziente Tortypen aufzuzeigen. Als letzter Bearbeitungsschritt werden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des thermischen Komforts, z.B. ein bedarfsgerechtes, höhenvariables Öffnen untersucht. Die Vermeidung bzw. Minimierung von öffnungsbedingten Lüftungswärmeverlusten stellt das größte Potential zur Energieeinspar
Bisher wird die Dauerfunktionsfähigkeit von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen nach DIN 4102-18 nachgewiesen. Für die Prüfung werden nach Abs. 6.1 die Türschließer so eingestellt, dass die Drehtür innerhalb von etwa 5 s geschlossen wird und die Dämpfung etwa 7 Grad vor dem Aufschlagen des Türblattes auf die Zarge aufgehoben wird (Endschlag). Messungen über die dabei auftretenden Auftreffgeschwindigkeiten des Flügels auf der Zarge wurden von den Prüfstellen bisher nicht durchgeführt. Nach DIN EN 1191 Abs. 4.1.2 und 4.1.6 müssen manuell betätigte Flügel bis 400 kg Masse mit einer Geschwindigkeit von 0,5 plus/minus 0,05 m/s im Rahmen anschlagen. Vor einer Einführung der DIN EN 1191 sollten durch Prüfung bereits zugelassener Feuerschutztüren nach dieser neuen Prüfregel Erkenntnisse über die Konsequenzen für die Feuerschutzabschlüsse zusammengetragen werden.
nach oben
Folgende Literaturnachweise stammen aus der Datenbank RSWB® plus. Die Datenbank unterstützt schnell und zielsicher Fachleute aus Planungsfirmen, Industrie und Forschung, sowie Lehrkräfte und Studierende in der akademischen Ausbildung bei Nachweis und Beschaffung von Fachinformation zum Planen und Bauen.
Zur Datenbank RSWB® plus
Wetzel, Henrik-Horst
Barrierefreie Türschwellen - Sonderkonstruktion oder zukünftiger Regelfall? Teil 1
(kostenlos) Der Bausachverständige, 2020
Heptner, Olaf; Herbst, Tristan
DIN/TS 18194 - Anforderungen an den Einbruchschutz für Tore
DIN-Mitteilungen + Elektronorm, 2020
Thomsen, Christian; Nicolaysen, Günter
Das Eiderstedter Hecktor
Der Maueranker, 2020
Sage, Sebastian
Türen ins Freie ohne Schwelle - Sonderkonstruktion oder Regelfall
Der Bausachverständige, 2020
Nolte, Cathrin; Steglich, Michael; Osburg, Manuel
Prüfung der Dichtheit von Türen in Bestandssituationen
Feuertrutz, 2020
nach oben
Über uns |
Kontakt |
Versand und Zahlung |
FAQs |
AGB |
Datenschutz |
Impressum |
Für Buchhändler |
WWW-Ansicht
*
Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Lieferung deutschlandweit und nach Österreich versandkostenfrei. Informationen über die Versandkosten ins Ausland finden Sie hier .
Ein Service des Fraunhofer IRB für:
Bauingenieure, Bausachverständige, Architekten, Planungsbüros, Energieberater, Energietechniker, Stadtplaner, Raumplaner, Bauhandwerker, Bauforscher, Studenten im Bauwesen
Von Fachbuch bis Norm in unserer Baufach-Datenbank:
Bücher, Broschüren (auch kostenlos), Fachzeitschriften, Zeitschriftenartikel, Merkblätter, Richtlinien, Normen, Bauforschungsberichte, Dissertationen, Zulassungen, Prüfbescheide
Alle deutschen Publikationen zum Thema:
Baustoff, Bauphysik, Gebäudetechnik, Facility Management, Bauschaden, Bauerhaltung, Bauen im Bestand, Denkmalpflege, Architektur, Gebäudeplanung, Baukonstruktion, Energie, Barrierefrei, Ingenieurbau, Betonbau, Holzbau, Mauerwerksbau, Stahlbau, Bauforschung, Baurecht, Stadtplanung, Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und mehr
Wir nutzen
Trusted Shops als unabhängigen Dienstleister für die Einholung von Bewertungen. Trusted Shops hat Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass es sich um echte Bewertungen handelt.
Mehr Informationen