baufachinformation.de

Home | Warenkorb | Anmelden | Kundenkonto einrichten  | Newsletter







Buch: Das Türenbuch

Das Türenbuch

Fachwissen für Planung und Konstruktion

Rüdiger Müller, Peter Mayer
3., überarb. und aktual. Aufl.
2022, 400 S., 400 Abb., 135 Tab., Hardcover
Fraunhofer IRB Verlag
ISBN 978-3-7388-0542-0

Inhalt

Türen verbinden Räume miteinander, aber auch den Außen- mit dem Innenbereich, zugleich sind sie ein wesentliches Element der Wohnraum- und Fassadengestaltung. Sie können reine Nutzfunktion haben oder gestalterische Kunstwerke sein.
In diesem Buch beschreiben die Autoren die Anforderungen, Planungen, Konstruktions- und Gestaltungsgrundsätze für Türen. Sie beleuchten die Branchensituation und gehen auf die Normung und Kennzeichnung von Türen ein. Schall-, Wärme-, Einbruch-, Feuer- und Rauchschutz werden ausführlich behandelt. Weitere Kapitel sind typischen Schäden und Reklamationen sowie der Qualitätssicherung und der VOB gewidmet. Das Buch richtet sich an Architekten, Bauherren, Gutachter, Behörden und Schreiner sowie Türenhersteller im handwerklichen und industriellen Bereich.


Verfügbare Formate

Hardcover
EUR 79.00 (* inkl. MwSt.)
✓ Lieferzeit ca. 2-5 Werktage

E-Book (PDF-Datei)
EUR 79.00 (* inkl. MwSt.)
Social DRM
✓ Sofort als Download verfügbar

BuchPlus (Buch + E-Book (PDF-Datei))
EUR 102.70 (* inkl. MwSt.)
Buch: ✓ Lieferzeit ca. 2-5 Werktage
E-Book: ✓ Sofort als Download verfügbar



Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Danksagung

1 Branchensituation

2 Werkstoffe

2.1 Holz

2.2 Metalle

2.3 Kunststoff

2.4 Glas

3 Normung und Kennzeichnung

3.1 Was ist eine Norm?

3.2 Entstehung einer Norm

3.3 Normbereiche

3.4 Normdokumente

3.5 Veröffentlichungsformen

3.6 Rechtliche Relevanz der Normung

3.7 Kennzeichnung

4 Maße und Toleranzen

4.1 Innentüren

4.2 Außentüren

4.3 Toleranzen

5 Holzschutz

5.1 Konstruktiver Holzschutz

5.2 Holzschutz durch Materialauswahl

5.3 Chemischer Holzschutz

5.4 Umweltschutz

6 Anforderungen

6.1 Gestalterische Anforderungen

6.2 Technische Anforderungen

7 Planung

7.1 Leistungsverzeichnis (Ausschreibung)

7.2 Systembeschreibung/Baukasten für den Planer und Hersteller

7.3 Empfehlung für die Ausschreibung von Türen

7.4 Weitere Hinweise

8 Konstruktions- und Gestaltungsvorgaben

8.1 Konstruktive Problemfelder

8.2 Werkstoff

8.3 Türumrahmung/Türzarge/Türstock/Türpfosten/Blendrahmen

8.4 Türblatt/Türflügel

8.5 Falzausbildung

8.6 Konstruktive Betrachtung unter dem Gesichtspunkt der Tauwasserproblematik

8.7 Gestaltungsgrundsätze

9 Beschläge

9.1 DIN-Richtung

9.2 Schlösser

9.3 Schließbleche

9.4 Profilzylinder

9.5 Drückergarnituren, Rosetten und Schutzbeschläge

9.6 Bänder

9.7 Schließmittel

9.8 Automatische Türsysteme

9.9 Beschläge für Panik-, Flucht- und Notausgangstüren

9.10 Sonderbeschläge

10 Dichtungen

10.1 Dichtungsmaterialien

10.2 Bodendichtungen

10.3 Anforderungen an Dichtungen

10.4 Schließkräfte

10.5 Verarbeitungs- und Kontrollkriterien

11 Prüfung und Klassifizierung

11.1 Prüfung

11.2 Erläuterung einiger Prüfmethoden

11.3 Allgemeine Anforderungen

11.4 Prüfung von Innentüren

11.5 Außentüren

12 Wärmeschutz

12.1 Zweck des Wärmeschutzes

12.2 Gesetzliche Vorgaben

12.3 Verwendbarkeit von Außentüren/Laubengangtüren, Innentür

12.4 Berechnung des U-Wertes von Haustüren

12.5 Messung des U-Wertes

12.6 Wärmebildkamera

12.7 Heizöl- oder Erdgasersparnis bei Elementtausch

12.8 Tauwasserbildung

13 Schallschutz

13.1 Zweck des Schallschutzes

13.2 Gesetzliche Vorgaben

13.3 Normen und Regelwerke

13.4 Verwendbarkeitsnachweis von Schallschutztüren

13.5 Eignungsprüfung von Schallschutztüren

13.6 Konstruktionshinweise für Schallschutztüren

13.7 Dichtungsprobleme

13.8 Bodendichtungen

13.9 Zarge/Blendrahmen (Umrahmung)

13.10 Beschläge

13.11 Montage von Schallschutztüren

13.12 Einflussgrößen auf die Schalldämmung von Türen

14 Einbruchschutz

14.1 Türen als Einstiegsstelle bei Einbrüchen

14.2 Verbesserung der Einbruchhemmung von Türelementen

14.3 Konstruktion von einbruchhemmenden Türen

14.4 Einbruchhemmende Türen nach DIN EN 1627

15 Feuer- und Rauchschutz

15.1 Feuerschutz

15.2 Rauchschutz

16 Durchschusshemmung, Sprengwirkungshemmung, Strahlenschutz

16.1 Durchschusshemmung

16.2 Sprengwirkungshemmung

16.3 Strahlenschutztüren

17 Feuchte- und spritzwasserbeständige Türen (ehemals Feucht- und Nassraumtüren)

17.1 Türen im Feucht- bzw. Nassbereich

17.2 Konstruktive Anforderungen

17.3 Prüfungen

17.4 Prüfergebnis und Klassifizierung

17.5 Kennzeichnung und Zertifizierung

18 Montage

18.1 Anforderungen an den Baukörperanschluss

18.2 Regelwerke

18.3 Anschlussarten

18.4 Befestigung am Baukörper

18.5 Montage von Außentüren

18.6 Montage von Innentüren

18.7 Druckfeste Hinterfütterung

18.8 Spaltmaße

18.9 Die Fuge

18.10 Montage von Funktionstüren

19 Wartung und Pflege

19.1 Definitionen

19.2 Gesetzliche Vorgaben

19.3 Allgemeines

20 Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Güteüberwachung, Zertifizierung

20.1 Begriffsdefinitionen

20.2 Entwicklung des Qualitätsmanagements

20.3 Güteüberwachung durch RAL

20.4 Zertifizierung von Produkten

20.5 Fremdüberwachung auf Basis mandatierter europäischer Normen

21 Typische Schäden an Türen

21.1 Ursachen für Schäden an Türen

21.2 Typische Mängelrügen

22 Reklamationen

22.1 Reklamationen im Vorfeld vermeiden

22.2 Vorgehensweise im Falle einer Reklamation

22.3 Wie wird richtig reklamiert

22.4 Der Sachverständige

23 VOB und BGB

23.1 Die Verdinungsordnung für Bauleistungen (VOB)

23.2 Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)

23.3 Vertragsarten

23.4 Die Abnahme

23.5 Die Gewährleistung nach § 13 VOB/B

24 Anhang

24.1 Literaturverzeichnis

24.2 Abkürzungsverzeichnis

24.3 Normen- und Richtlinienverzeichnis

24.4 Sachverzeichnis

Rezensionstext

„(…) das Buch gehört als Pflichtlektüre in jede Hand eines Tischlergesellen, Meisterschülers, Tischlermeisters oder jedem der sich beruflich mit Türen beschäftigt. Des Weiteren empfehle ich dieses Werk auch Architekten und wissbegierigen Bauherren. (…)“ Marc Schütt, 27. April 2019, Das Türenbuch, 2. Auflage.

Autoreninfo

Nach seinem Studium der Holztechnik in Rosenheim trat Rüdiger Müller 1971 seine Stelle als ‚Holzingenieur‘ beim Institut für Fenstertechnik e. V. (ift) an. Seit 1982 arbeitete er als von der IHK öffentlich bestellter Sachverständiger. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Gertraud Müller erstellte er mehr als 2000 Gutachten. 1983 gründete er das „Prüfinstitut Türentechnik + Einbruchsicherheit“, das heutige PfB – Prüfzentrum für Bauelemente in Rosenheim. Dort bringt er als Gesellschafter bis heute seine Erfahrung ein. 2020 übergab er die Leitung des Institutes an Peter Mayer.
Peter Mayer studierte ebenso Holztechnik an der TH Rosenheim. Im Zuge seiner Bachelorarbeit „Mechatronische Beschläge in der Einbruchhemmung“ entstand 2014 die Zusammenarbeit mit Rüdiger Müller. In den nachfolgenden Jahren verwirklichte Peter Mayer bereits neben seinem Masterstudium viele zukunftsweisende Projekte im Prüfzentrum für Bauelemente im Bereich der Prüfung, Inspektion und Zertifizierung.



Folgendes könnte Sie auch interessieren:


Maria Dilanas, Paul Popescu
Baurechtliche und -technische Themensammlung. Heft 11: Niveaugleiche Türschwellen
Technische Lösungen zu rechtlichen Anforderungen
2022, ca. 130 S., zahlr. Abb., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 


Reiner Sörries
Der Tod ist die Pforte zum Leben
Die Geschichte des Friedhofseingangs vom Mittelalter bis zur Gegenwart
2016, 352 S., 333 Farbabb., 8 SW-Abb. 24 cm, Hardcover
Reichert
 
 
Das Friedhofstor spiegelt über die Jahrhunderte betrachtet nicht nur die Friedhofsgeschichte selbst, sondern die Einstellung der Menschen zu Leben und Tod. In dem Buch wird der Friedhofseingang systematisch vom Mittelalter bis zur Neuzeit auf seine kunsthistorische und inhaltliche Aussage befragt. Besonderer Wert wird dabei auf die Ikonographie und die Inschriften gelegt. Der Schwerpunkt liegt auf dem deutschsprachigen Raum, doch gibt es auch einen Blick nach Übersee, wo sich die europäische Entwicklung in teils monumentalen Formen wiederholt. Eigene Kapitel sind dem jüdischen und dem islamischen Friedhofseingang gewidmet.


Gerhard Hausladen, Klaus Klimke, Jakob Schneegans, Timm Rössel
Unterschiedliche Torsysteme in Industriegebäuden unter Berücksichtigung energetischer, bauklimatischer und wirtschaftlicher Aspekte
Bauforschung für die Praxis, Band 107
2014, 90 S., 78 Abb. u. 18 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Industriegebäude zeichnen sich im Gegensatz zum Wohn- bzw. Verwaltungsbau durch hohe Wärmelasten sowie eine große Bandbreite unterschiedlicher Nutzungen aus, was auf die Vielfältigkeit der dort stattfindenden Prozesse zurückzuführen ist. Gemeinsamer Bestandteil aller Gebäude dieser Typologie sind Industrietore, welche für Zulieferung und Abtransport von Gütern erforderlich sind. Beim Offenstehen eines Tores können hohe Volumenströme bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen resultieren, insbesondere zur kalten Jahreszeit. Dies führt zu einer unbehaglichen Raumklimasituation und erhöht den Heizbedarf des Gebäudes. Im Forschungsvorhaben wurde der Einfluss von Torsystemen und den damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Gebäude untersucht. Basis der Forschungsarbeit bilden Simulationsrechnungen mit einem thermischen Gebäudesimulationsmodell, welches sowohl gebäudespezifische Parameter (z.B. unterschiedliche Nutzungszeiten, interne Wärmelasten, Temperaturschichtung) als auch torspezifische Eigenschaften (Z.B. U-Werte, Leckagen, Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten) berücksichtigt. In einem ersten Schritt wurden anhand der definierten Gebäudemodelle "Fertigung", "Werkstatt" und "Logistik" die verschiedenen torspezifischen Parameter wie z.B. der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und verschiedene Öffnungsdauern untersucht, um deren Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes bestimmen zu können. Nach Identifikation der Einflussgrößen werden mehrere, an der Praxis orientierte Szenarien mit entsprechenden Toröffnungszyklen und Öffnungsdauern in den Simulationen abgebildet. Ziel ist es, für das jeweilige Szenario effiziente Tortypen aufzuzeigen. Als letzter Bearbeitungsschritt werden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des thermischen Komforts, z.B. ein bedarfsgerechtes, höhenvariables Öffnen untersucht. Die Vermeidung bzw. Minimierung von öffnungsbedingten Lüftungswärmeverlusten stellt das größte Potential zur Energieeinspar


Rainer Oswald, Ruth Abel, Klaus Wilmes
Schadensfreie niveaugleiche Türschwellen
Bauforschung für die Praxis, Band 97
2011, 178 S., zahlr., z.T. farb. Abb. u. Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Barrierefreie Zugänge ins Gebäude, auf Terrassen, Balkone oder in Sanitärbereiche sind für das alten- und behindertengerechte Bauen unbedingt erforderlich. Die Untersuchung zeigt typische Schadensursachen unzureichend abgedichteter, niveaugleicher Schwellen auf und stellt Detaillösungen zusammen, die sich in der Praxis als tauglich erwiesen haben. Weitergehende Konstruktionsvorschläge die in Abhängigkeit von der Beanspruchungssituation eine dauerhafte, funktionssichere Ausbildung der Anschlüsse gewährleisten, werden aufgeführt. Außenschwellen und Innenschwellen bei mäßig beanspruchten Nassräumen werden ausführlich beschrieben. Praxisbeispiele und Handlungsanweisungen vervollständigen die Thematik.


Ralf Schumacher
Schäden an Türen und Toren
Schadenfreies Bauen, Band 23
2001, 368 S., 291, teilw. farb. Abb., 32 Tab., Hardcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Türen und Tore müssen mehr Funktionen erfüllen, als sich nur öffnen und schließen zu lassen. Der Band stellt sowohl die allgemeinen Grundlagen als auch die besonderen Anforderungen an die heutige Tür- und Tortechnik dar, von der einfachen Zimmertür über automatische Antriebe und Türen mit Antipanikfunktion bis hin zu Luftschleieranlagen. Er befasst sich mit dem fachgerechten Einbau von Türen und Toren und macht die Vielzahl der unterschiedlichen Regelwerke, Verordnungen und Richtlinien überschaubar. Darüber hinaus werden viele Details aufgegriffen, die bisher nicht Bestandteil der Regelwerke sind. An zahlreichen Schadensbeispielen aus der Praxis hebt der Autor insbesondere jene Schwachstellen an Türen und Toren hervor, die immer wieder zu Beanstandungen und Schäden führen.


nach oben


Bauforschungsberichte, Kurzberichte, Dissertationen, Hinweise auf laufende und abgeschlossene Forschungsvorhaben sowie Bauforschungs-Informationen aus dem deutschsprachigen Raum können Sie sich kostenlos/kostenpflichtig als Download direkt auf den Bildschirm holen oder online auf Papier bestellen.
Weitere Informationen rund um das Thema Bauforschung finden Sie in unserem
Portal Bauforschung

Anmeldung zum Informationsdienst Bauforschung aktuell




Sandra Haut, Knut Junge, Fabian Kutscher, Norbert Sack
Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen am Anwendungsbeispiel Fenster und Türen
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 3102
2018, 145 S., 37 Abb. u. 48 Tab., Softcover
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Viele Menschen sind aufgrund verschiedenster körperlicher und geistiger Einschränkungen auf eine barrierefreie Umwelt angewiesen. Die neu veröffentlichten und in den meisten Bundesländern baurechtlich eingeführten Normen DIN 18040 Teil 1 und 2 zum barrierefreien Bauen, richten sich zwar bereits an jeweilige individuelle Schutzziele, beinhalten jedoch keine konkreten Angaben oder individuellen Einsatzempfehlungen. Gerade im privaten Bereich und bei speziellen Einrichtungen ist aber vielmehr eine situative Ausstattung der Bauelemente erforderlich, um das Optimum für die jeweilige Nutzergruppe zu erreichen und vor allem auch bezahlbar zu machen. Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens war es barrierefreie Anforderungsprofile für die unterschiedlichsten Nutzergruppen und Anwendungsfälle von Fenstern und Türen zu definieren. Dazu waren auch Konzepte zu entwickeln, mit denen eine praxisnahe Bewertung der Barrierefreiheit von Bauelementen wie Fernstern und Türen ermöglicht wird. Die Erkenntnisse des Vorhabens sollten zu Einsatzempfehlungen für barrierefreie Fenster und Türen führen.


Volker Müller, Zoran Golic, Martin Fettinger
Untersuchung der Dauerhaftigkeit einer real gealterten Rohrrahmentür im Hinblick auf Funktionsfähigkeit und Feuerwiderstand
Kurzbericht gleich Abschlussbericht.
Bauforschung, Band T 3307
2014, 12 S., 1 Abb., 3 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Bei Umbaumaßnahmen am Flughafen München wurde eine über ca. 24 Jahre in Betrieb befindliche, vollverglaste Stahl-Rohrrahmentür ausgebaut (ca. 8 Millionen Öffnungs- und Schließzyklen konnten über einen angeschlossenen Drehflügelantrieb ausgelesen werden). Diesem Feuerschutzabschluss war im Rahmen der zum Zeitpunkt des Einbaus gültigen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung, erteilt 1987, eine Klassifikation T30 zugeordnet. Ziel des Vorhabens war es, diesen real gealterten Feuerschutzabschluss hinsichtlich der "vorhandenen" brandschutztechnischen Eigenschaften zu untersuchen und mit den für das Produkt seinerzeit erreichten Leistungseigenschaften zu vergleichen. Die Prüfergebnisse aus der am ift Rosenheim durchgeführten Brandprüfung nach EN 1634-1 haben bewiesen, dass regelmäßig gewartete Feuerschutzabschlüsse aus thermisch getrennten Stahl-Rohrprofilen trotz äußerst starker mechanischer Beanspruchung von ca. 8.000.000 Bedienungszyklen und der damit verbundenen Alterung bzw. Verschleißerscheinungen die Anforderungen einer Brandprüfung zum Nachweis des Feuerwiderstandes erfüllen und eine Klassifizierung als T30-FSA nach DIN 4102-5 sowie dem heutigen nationalen Zulassungsverfahren erfüllen können. Insbesondere überzeugen die im bereits 24 Jahre alten, dauerhaft genutzten Feuerschutzabschluss verbauten Stahl-Rohrrahmenprofile sowie das feuerwiderstandsfähige Verbundglas bezüglich ihrer Dauerhaftigkeit zum Erhalt der Leistungseigenschaft "Feuerwiderstand" und der "selbstschließenden Eigenschaften". Aus Sicht des ift Rosenheim ist die durchgeführte Brandprüfung auch zum derzeitigen Zeitpunkt geeignet, als Bestandteil der zu erbringenden Prüfnachweise für eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für einen Feuerschutzabschluss der Klasse T30 nach DIN 4102-5 gewertet zu werden. Daraus kann abgeleitet werden, dass die bereits 1987 durch die zulassende Stelle durch allgemeine bauaufsichtliche Zulassung geregelten Feuerschutzabschlüsse der Bauart vollverglaster Stahl- Rohrrahmenkonstruktionen auch den heutigen Anforderung


Gerhard Hausladen, Klaus Klimke, Jakob Schneegans, Timm Rössel, Johannes Scholten, Christine Hans
Unterschiedliche Torsysteme in Industriegebäuden unter Berücksichtigung energetischer, bauklimatischer und wirtschaftlicher Aspekte. Abschlussbericht
Forschungsinitiative Zukunft Bau, Band F 2866
2013, 90 S., 78 Abb. u. 18 Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 
Industriegebäude zeichnen sich im Gegensatz zum Wohn- bzw. Verwaltungsbau durch hohe Wärmelasten sowie eine große Bandbreite unterschiedlicher Nutzungen aus, was auf die Vielfältigkeit der dort stattfindenden Prozesse zurückzuführen ist. Gemeinsamer Bestandteil aller Gebäude dieser Typologie sind lndustrietore, welche für Zulieferung und Abtransport von Gütern erforderlich sind. Beim Offenstehen eines Tores können hohe Volumenströme bei großen Temperaturdifferenzen zwischen Innen und Außen resultieren, insbesondere zur kalten Jahreszeit. Dies führt zu einer unbehaglichen Raumklimasituation und erhöht den Heizbedarf des Gebäudes. Im Forschungsvorhaben wurde der Einfluss von Torsystemen und den damit verbundenen energetischen, raumklimatischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Gebäude untersucht. Basis der Forschungsarbeit bilden Simulationsrechnungen mit einem thermischen Gebäudesimulationsmodell, welches sowohl gebäudespezifische Parameter (z.B. unterschiedliche Nutzungszeiten, interne Wärmelasten, Temperaturschichtung) als auch torspezifische Eigenschaften (Z.B. U-Werte, Leckagen, Öffnungs- und Schließgeschwindigkeiten) berücksichtigt. In einem ersten Schritt wurden anhand der definierten Gebäudemodelle "Fertigung", "Werkstatt" und "Logistik" die verschiedenen torspezifischen Parameter wie z.B. der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) und verschiedene Öffnungsdauern untersucht, um deren Einfluss auf die Energiebilanz des Gebäudes bestimmen zu können. Nach Identifikation der Einflussgrößen werden mehrere, an der Praxis orientierte Szenarien mit entsprechenden Toröffnungszyklen und Öffnungsdauern in den Simulationen abgebildet. Ziel ist es, für das jeweilige Szenario effiziente Tortypen aufzuzeigen. Als letzter Bearbeitungsschritt werden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und des thermischen Komforts, z.B. ein bedarfsgerechtes, höhenvariables Öffnen untersucht. Die Vermeidung bzw. Minimierung von öffnungsbedingten Lüftungswärmeverlusten stellt das größte Potential zur Energieeinspar


Michael Wensing, Benno Bliemetsrieder
Untersuchung der raumluftrelevanten Emissionen von Innentüren zur Bewertung des Verhaltens von Bauprodukten in Bezug auf Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz. Abschlussbericht
(Bewilligungszeitraum: 01.09.2009 bis 31.08.2011, IGF-Vorhaben 16210 N).
2011, 148 S., zahlr. Abb. u. Tab.,
Fraunhofer IRB Verlag
 
 


 
 
Bisher wird die Dauerfunktionsfähigkeit von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen nach DIN 4102-18 nachgewiesen. Für die Prüfung werden nach Abs. 6.1 die Türschließer so eingestellt, dass die Drehtür innerhalb von etwa 5 s geschlossen wird und die Dämpfung etwa 7 Grad vor dem Aufschlagen des Türblattes auf die Zarge aufgehoben wird (Endschlag). Messungen über die dabei auftretenden Auftreffgeschwindigkeiten des Flügels auf der Zarge wurden von den Prüfstellen bisher nicht durchgeführt. Nach DIN EN 1191 Abs. 4.1.2 und 4.1.6 müssen manuell betätigte Flügel bis 400 kg Masse mit einer Geschwindigkeit von 0,5 plus/minus 0,05 m/s im Rahmen anschlagen. Vor einer Einführung der DIN EN 1191 sollten durch Prüfung bereits zugelassener Feuerschutztüren nach dieser neuen Prüfregel Erkenntnisse über die Konsequenzen für die Feuerschutzabschlüsse zusammengetragen werden.


nach oben


Folgende Literaturnachweise stammen aus der Datenbank RSWB®plus. Die Datenbank unterstützt schnell und zielsicher Fachleute aus Planungsfirmen, Industrie und Forschung, sowie Lehrkräfte und Studierende in der akademischen Ausbildung bei Nachweis und Beschaffung von Fachinformation zum Planen und Bauen.

Zur Datenbank RSWB®plus

Wetzel, Henrik-Horst
Barrierefreie Türschwellen - Sonderkonstruktion oder zukünftiger Regelfall? Teil 1 (kostenlos)
Der Bausachverständige, 2020
Heptner, Olaf; Herbst, Tristan
DIN/TS 18194 - Anforderungen an den Einbruchschutz für Tore
DIN-Mitteilungen + Elektronorm, 2020
Thomsen, Christian; Nicolaysen, Günter
Das Eiderstedter Hecktor
Der Maueranker, 2020
Sage, Sebastian
Türen ins Freie ohne Schwelle - Sonderkonstruktion oder Regelfall
Der Bausachverständige, 2020
Nolte, Cathrin; Steglich, Michael; Osburg, Manuel
Prüfung der Dichtheit von Türen in Bestandssituationen
Feuertrutz, 2020

nach oben




Über uns | Kontakt | Versand und ZahlungFAQsAGBDatenschutzImpressum | Für Buchhändler | WWW-Ansicht

 

* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Lieferung deutschlandweit und nach Österreich versandkostenfrei. Informationen über die Versandkosten ins Ausland finden Sie hier.

Ein Service des Fraunhofer IRB für:
Bauingenieure, Bausachverständige, Architekten, Planungsbüros, Energieberater, Energietechniker, Stadtplaner, Raumplaner, Bauhandwerker, Bauforscher, Studenten im Bauwesen

Von Fachbuch bis Norm in unserer Baufach-Datenbank:
Bücher, Broschüren (auch kostenlos), Fachzeitschriften, Zeitschriftenartikel, Merkblätter, Richtlinien, Normen, Bauforschungsberichte, Dissertationen, Zulassungen, Prüfbescheide

Alle deutschen Publikationen zum Thema:
Baustoff, Bauphysik, Gebäudetechnik, Facility Management, Bauschaden, Bauerhaltung, Bauen im Bestand, Denkmalpflege, Architektur, Gebäudeplanung, Baukonstruktion, Energie, Barrierefrei, Ingenieurbau, Betonbau, Holzbau, Mauerwerksbau, Stahlbau, Bauforschung, Baurecht, Stadtplanung, Städtebau, Raumplanung, Wohnungswesen und mehr

Wir nutzen Trusted Shops als unabhängigen Dienstleister für die Einholung von Bewertungen. Trusted Shops hat Maßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass es sich um echte Bewertungen handelt. Mehr Informationen